Max F. Long, Band 3, 1950, HUNA-Bulletins 24-45


 HUNA-Bulletin 24

01. Januar 1950

 

Strahlung des Gehirns und des Geistes

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

Rückblick auf die HRA-Experimente im Jahr 1949

Pläne für 1950.

Kommentar über die MU-Bücher von Churchward.

Weitere Zeichnungen und Zusammenfassungen von Dr. Brunlers Buch 'Diagnose mit dem Pendel und das Auffinden von „sensitiven Punkten“ in den unteren Extremitäten.'

Theorie, dass Füße und Hände als Antennen dienen, um Strahlen der „Lebenskraft“ der Erde aufzunehmen.

 

 

Rückblick auf die HRA-Experimente im Jahr 1949

 

Zurückschauend haben wir Vieles zustande gebracht im vergangenen Jahr. Unsere TAHG-Arbeit hat sich gut etabliert, und es hat sich gezeigt, dass wir in unserer Zusammenarbeit Gutes bewirken können. In einigen Fällen kam die Hilfe nicht an. Dieses deckt sich exakt mit der Theorie der Kahunas, dass

 

(1) wenn ein Komplex vorhanden und nicht entfernt wird, oder

(2) wenn andere zu den Handlungen gezwungen werden,

 

die Resultate schwierig erreichbar sind.

 

Die Bemühungen in der Gruppenheilung zeigten ziemlich eindeutig, dass eine Hochladung Mana durch direkten Kontakt über die Hände oder durch telepathische Projektion zustande kommen kann. Exzellente Ergebnisse wurden mit einigen Behandelten erreicht, bei anderen fielen die Ergebnisse negativ aus.

 

Individuelle Heilungsbemühungen von den HRA inkl. Ärzten erzielten eine Reihe guter Ergebnisse bei behandelten Patienten sowie bei Selbstbehandlung.

 

Es gab keinen hauptberuflichen Huna-Heiler im letzten Jahr.

 

Ein Test zur Mana-Hochladung wurde mittels des Pendels ausgearbeitet und war seit Juni sehr hilfreich in der Messung von Mana und dem Erlernen dessen Eigenheiten, bspw. in der Arbeit der TAHG. Auch das Pendel kam zum Einsatz, um mit dem Aunihipili und darüber hinaus mit den Aumakua Kontakt aufzunehmen. Die Ergebnisse hingen teilweise von der natürlichen Fähigkeit des experimentierenden HRA ab, aber vieles wurde über das Aunihipili gelernt, wie wir mit ihm umgehen müssen.

 

Während des Jahres haben wir mit erfahrenen Nutzern des Pendels Kontakt aufgenommen und von ihnen in der Forschung und Entwicklung unserer Huna-Arbeit große Hilfestellung erhalten. Dr. Oscar Brunler war besonders hilfreich und erlaubte die freie und vollständige Nutzung seiner Vorträge und Ergebnisse, auch seines spekulativen Materials.

 

Die HRA-Mitgliedschaft umfasste zum Jahresende 350 Menschen. Dies zeigt ein kleines aber ständiges Wachstum. Über das Jahr wurden ca. 100 Mitglieder auf die inaktive Liste gesetzt.

 

Während die aktiven Mitglieder nur wenig angestiegen sind, verbreitete sich die Information über das Huna-System und unsere Arbeit kontinuierlich. Zu Beginn des Jahres führten nur wenige Büchereien Kopien von GWhW. Nun ist das Buch in vielen größeren Büchereien und einigen Buchhandlungen verfügbar.

 

Pläne für 1950

 

Vorausschauend in das Jahr 1950 sieht es für unsere Arbeit, das alte „wahre Licht“ der na Kahuna zu restaurieren, sehr gut aus.

 

In den vergangenen Monaten kam ein junger Mann mit großer körperlicher Vitalität zu uns, der natürliche Heilungsfähigkeiten besitzt und diese seit einigen Jahren erfolgreich benutzt. Er hat in Huna die Erklärung für viele Dinge gefunden, und er beginnt nun unter meiner Beobachtung damit, dieses Wissen bei seinen Hilfesuchenden umzusetzen. Er ist der HRA Ted W., und ich denke, wir werden noch oft von ihm in unseren Bulletins sprechen. Seine Vitalkraft lässt das Pendel voll ausschlagen. Obwohl er gerade begonnen hat, ist seine Pendelfähigkeit bemerkenswert. Er hat einen beachtlichen Erfolg korrekter Voraussagen bezüglich kleinerer Vorkommnisse in seiner täglichen Arbeit erzielt.

 

In den letzten Monaten ist uns eine faszinierende und vielversprechende Annäherung an die Huna-Bedeutungen in den alten ägyptischen Schriften sowie in den ursprünglichen Bedeutungen der in solchen Schriften benutzten Glyphen gelungen. Noch ist es zu früh, um sagen zu können, was wir in diesem Bereich aufdecken werden, aber es sieht so aus, dass es zwischen den alten Ägyptern und den Vorfahren der Polynesier eine engere Bindung gab, als angenommen.

 

Gleichermaßen aufregend ist das Buch, das bisher in vielen Studien übersehen worden ist, welches zeigt, dass einige Polynesier, insbesondere die Maoris, einer Schriftform mächtig waren. Diese ist in ihren dekorativen Schnitzereien und Verzierungen erhalten geblieben, einige Zeichnungen und Figuren dienen dazu, komplizierte Zusammenhänge von Vorstellungen (z.B. einen Satz) darzustellen, während andere für eine einzige Vorstellung oder einen Namen stehen. Mit diesem und dem ägyptischen Material haben wir plötzlich eine neue, überaus aufregende Nadel im Heuhaufen gefunden. Das Buch heißt 'Maori Symbolism', die Autorin ist eine neuseeländische Frau namens Ettie Rout. Ihr werdet sicher eine Kopie in eurer Bücherei oder einer Gebrauchtbuchhandlung finden.

 

Die Glyphen, die die älteren Maoris als Gedächtnisstützen (Mnemonik) benutzen, waren Zeichen mit individueller Charakteristik, aber hier und da kann man sie als ein in der frühen ägyptischen Schrift übliches Zeichen entdecken oder in den Inschriften der Mayas, die in Mexiko und Mittelamerika gefunden worden waren. Aus unerfindlichen Gründen stimmen die Glyphen auf den auf den Osterinseln gefundenen Schrifttafeln nicht genau überein, obwohl die alten Männer der Maoris eine Anzahl früherer polynesischer Einwanderer von Amerika zu den Osterinseln und von dort zu den anderen Inseln des Pazifik verzeichnet haben.

 

Col. James Churchward versäumte es, in seinem Buch über „MU“, - als die verlorene Heimat aller Menschen -, die Schriften der Osterinseln mit der als ursprünglich angenommenen Mu-Schrift zu vergleichen, die gemäß seinen Berechnungen über die Kolonien vor 16.000 bis 20.000 Jahren um die Welt reisten.

 

Vor uns liegt eine Menge faszinierenden Materials, die Arbeit und Meinungen vieler Autoren zu studieren und zu durchforsten. Ich erwarte, dass wir in dem vor uns liegenden Jahr in diesem Material die versteckten psycho-religiösen Geheimnisse der na Kahuna finden werden und neue Schlüssel zu der praktischen Anwendung der alten Überlieferungen entdecken.

 

Da Dr. Brunler nun weiß, was wir in unseren Huna-Tests und Forschungen bezwecken, kann er uns sicher wunderbar assistieren. Er entdeckt ständig Neues in jeder Hinsicht, und sein Hintergrund an Information und Erfahrung ist bemerkenswert. Wenige Tage, bevor Dr. Einstein seine Entdeckung der neuen Graviditätstheorie (Relativitätstheorie, Anm. Übers.) ankündigte, sagte mir Dr. Brunler, dass er gerade neue Fakten über die Gravidität entdeckte, die ihn erstaunten und ihn dazu brachten, all seine früheren Konzepte diesbezüglich zu überarbeiten.

 

In einem Brief von einer HRA, die kranke Orangen in ihrem Obstgarten hat, ist zu lesen, dass Dr. Brunler die Schwierigkeit mit seinem Pendel diagnostizierte und dabei sei, einen bestimmten chemischen Dünger zu behandeln, um dessen dielektrische Strahlung zu verbessern – eine sehr kleine Menge davon wird dann um die Bäume herum in die Erde gebracht, um zu sehen, ob er das Problem gelöst habe. Wenn ja, wird das bedeuten, dass in Kalifornien viel mehr Orangenbäume wachsen werden.

 

Während der zwei letzten Jahre suchten wir nach einem Kahuna, der durch eine Séance im Geiste zu uns zurückkehren und uns zu einem besseren Verständnis von Huna verhelfen könnte. Ungefähr sechs mögliche Sprecher wurden von den HRA vorgeschlagen, unter ihnen Mark Probert. Aber in jedem Fall versagten die Geister. Mein Gefühl ist es, dass die meisten von ihnen die üblichen Blender sind, die so oft in diesem Bereich zu finden sind,.

 

Jedoch haben wir vielleicht gerade einen gefunden, der genial sein könnte. Der letzte „Kahuna-Geist“ erschien anlässlich eines automatischen Schreibens in einer unserer Wisconsin-Gruppen und zeigte eine definitive Kenntnis eines der verschiedenen polynesischen Dialekte. Er spricht auch Englisch und hat versprochen, uns die benötigten Informationen zu geben. Einige Blätter mit Schriften, meist in zusammenlaufenden Wörtern und Sätzen, wurden eilig an Charlie Kenn in Honolulu zu seiner Inspektion und möglichen Übersetzung weitergegeben. Ich erfuhr durch meine hastigen Studien der Schriften, dass der Geist und vielleicht einige zugehörige Geister bis Babylonien zurückgehen, vermutlich mit Inkarnationen als Mönche über eine gewisse Zeit. Ja, wir haben exzellente Fortschritte erzielt, und es sieht sehr vielversprechend aus für die Arbeit in der vor uns liegenden Zeit. Fast alles Wundervolle kann geschehen – wer weiß? MFL

 

Mehr über die Ergebnisse von Dr. Oscar Brunler

 

In Bulletin Nr. 23 hatten wir Dr. Brunlers Erklärung, dass lebensspendende Erdstrahlen existierten, die über die Füße und Beine aufgenommen werden und Körperorgane versorgen. Aus einer anderen „Seelen-Geist-Quelle“ würden weitere Strahlengruppen durch das Gehirn oder die oberen Körperteile aufgenommen (es wurden keine definitiven Aufnahmepunkte vermerkt) und in die Organe geleitet, um die Erdstrahlen auszubalancieren. Wenn die Strahlen von unten oder oben abgeschnitten würden, sei die Gesundheit in Gefahr.

 

Die meisten von uns sind vertraut mit der Theorie, dass Erdschwingungen von einigen Blockaden der aufnehmenden Zehen, Füßen und Gliedmaßen abgeschnitten werden sowie mit den Versuchen, durch Massagen und Manipulationen diese Aufnahmezentren wieder zu öffnen. (Dr. Brunler spricht auch in seinen Vorträgen über die erfolgreiche Nutzung weißen und farbigen Lichts zum selben Zweck.)

 

Von großem Interesse in unserer Huna-Forschung ist Dr. Brunlers Schlussfolgerung, dass es eine Strahlkraft von der „Seele“ als auch von der Erde gibt, und dass diese Beiden frei in unserem Körper fließen müssen, um uns bei guter Gesundheit zu halten.

 

Nach der Aussage Dr. Brunlers schneiden mentale und emotionale Enttäuschungen der „Seele“ die mentalen oder oberen Strahlen ab. Das stimmt mit der bekannten Tatsache überein, dass viele Krankheiten von solchen zerstörenden Elementen verursacht werden. In Huna unterscheiden wir die „Seele“, wie sie hier genannt wird, und haben das Auhane und die Aumakua. Hinweise auf Beide können in Dr. Brunlers Bemühung gesehen werden, in den alten und gebräuchlichen Begriffen auszudrücken, woher die oberen Strahlen kommen. Er sagt:

 

„Bevor wir uns mit den beiden zusammenspielenden Kräften, die die Ursache des Lebens ausmachen, befassen, möchte ich betonen, dass ich durchaus glaube, dass wir eine Seele haben, und dass unsere Seele – das „ICH BIN“ - den irdischen Körper aus Fleisch als ihr Instrument nutzt, um auf dieser Erdebene zu operieren. Wir müssen daher zwei Faktoren in Betracht ziehen – die Seele und den Körper oder Geist und Materie. Was animiert die Materie – unseren Körper? Der Verstand, der Wille, der Geist dahinter. Was ist Geist? Er ist nicht Materie, sondern eine immaterielle Kraft schwingender Energie.“

 

In Huna sprechen wir den „Willen“ dem Auhane zu, mit der Fähigkeit, die höhere Form von Logik zu benutzen. Für das Element des „Geistes“ haben wir die Aumakua, von der die na Kahuna glaubten, sie strahle eine Form oder Kraft oder „Mana“ aus oder fließe herunter (entlang der verbindenden Aka-Schnur), um irgendwie eine Rolle in des Menschen Lebensarbeit zu spielen. Es ist gut möglich, meiner Meinung nach, dass wir eines Tages lernen werden, zwei Strahlenformen in der derzeit bekannten Kraft zu erkennen, die in den Körper von einer höheren Ebene als der Erde eintreten.

 

Auf diese Materie zurückkommend, sagt Dr. Brunler später in seinem Vortrag: „Geist und Materie, Körper und Seele, Erde und Spirit sind ein Ganzes und agieren als Kraft gleicher Stärke in einem gesunden Körper. Der Geist und die Strahlen des Geistes sind dominante Kräfte, und die Erdstrahlen oder die Absorption der Strahlen von der Erde werden in einem großen Ausmaß von unserem Geist gesteuert.“

 

Unsere Praxis, geliehen von den Kahunas, durch eine Geisteshandlung eine Hochladung Mana zu akkumulieren, kann etwas sein, wodurch wir bewusst mehr von den Strahlen der äußeren Quellen aufnehmen. Wir könnten sogar versucht sein zu denken, dass alle Bedürfnisse des Körpers auf diese Weise befriedigt und die Aufnahme von Nahrung und Wasser unterlassen werden könnte – wie es manchmal vorgeschlagen wird – aber in der derzeitigen Praxis finden wir, dass Kraft allein nicht genügt. Wir brauchen Materie in Form von Nahrung.“

 

Den gedanklichen Vorschlägen von Huna sowie von Dr. Brunler folgend, müssen wir das dritte Element als den Kontrollfaktor hinzufügen: BEWUSSTHEIT in einem oder mehreren Zuständen oder Ebenen. Dies gibt uns unsere Trinität durch Materie, Kraft und Bewusstsein. Füge dem die Sache hinzu, die in sich selbst nicht real ist: Raum-Zeit, und wir haben eine Arbeitsgrundlage. Dr. Brunler nimmt für uns eine neue Unterteilung von Materie vor, indem er Äther zu der akzeptierten Klassifizierung „solide, flüssig und gasförmig“ hinzufügt. Äther wird als das Basismaterial bezeichnet ,woraus alle andere Materie gebildet wird, indem mit Kraft auf sie eingewirkt wird, um sie nach bestimmten Anteilen in Bewegung zu versetzen. In den Einheiten von Äther wird der Anteil von Bewegung durch Bewusstsein kontrolliert – oder wir können sagen, durch ein vages und unpersönliches „Gesetz“. (Eine der besten Vorträge hält er in Bezug auf „Das Atom“.)

 

Eine Materie von großem Interesse, die in dem Vortrag über die 'Strahlungen der Erde und des Geistes' nicht behandelt wurde, wurde während eines Diskussionsabends aufgeworfen. Es scheint, dass nicht alle Strahlen der Erde für uns gut sind. Dr. Brunler sprach von der Tatsache, dass fast jeder, der lange in der Tongewinnung in zwei unterschiedlichen europäischen Orten arbeitete, an Krebs starb. Schließlich entdeckte er die Tatsache durch Einsatz des Pendels, dass dort eine sehr starke, ungewöhnliche Strahlung aus den Lehmschichten hervorkam. Die Arbeitszeiten wurden gekürzt, und die schon Betroffenen wurden an sichere Plätze zur Erholung gebracht.

 

Er sprach von einer Reihe von Fällen, worin während seiner Praxis in England Mediziner die Ursache der Störung nicht verstehen konnten, aber das Pendel zeigte eine gefährliche Strahlung. Es wurden Strahlen gefunden, die von einem unterirdischen Wasserfluss unterhalb der Grundmauern eines alten Landsitzes aufstiegen, die bei dem Sohn der Familie einen eigenartigen Katalepsie-ähnlichen Zustand hervorrief. Als der junge Mann in einen anderen Flügel des Hauses umzog, ging es ihm wieder gut.

 

In England und Frankreich war es über einige Jahre üblich, mit dem Pendel Tests durchzuführen, ob sich gefährliche Strahlen unterschiedlicher Art unter Wohn- oder Arbeitssiedlungen befänden. In seinem Vortrag streift er das Problem des Schutzes gegen Erdstrahlen und sagt:

 

„Ihr mögt fragen: 'Können wir uns gegen die Erdstrahlen schützen?' Ja, in einem gewissen Grad. Ihr könnt eure eigenen Experimente durchführen, indem ihr das Feld und die Antennen in euren Füßen und Beinen testet. (Er sprach Männer an, die das Pendel benutzten.) Gummisohlen haben einen isolierenden Effekt, und verschiedene Materialien wie Filz, Kork und Fell reduzieren die Aufnahme von Erdstrahlen in unseren Körper.“ (Zweifelsohne reduzieren sie die guten wie die gefährlichen Schwingungen.)

 

Im Lichte dieser Entdeckungen scheint es, dass der berühmte Kneipp nicht ganz so verrückt war, wie seine Zeitgenossen ihn einschätzten, als er behauptete, die Aufnahme lebensspendender Kräfte aus der Erde in unseren Körper und die Vitalität seiner Patienten stiege um 100 % an, wenn sie barfuß über das taubedeckte Gras in den frühen Morgenstunden liefen.

 

„Ich könnte euch endlose Beispiele nennen (um zu beweisen, dass die Erdstrahlen real und notwendig sind), aber das ist kein Vortrag über medizinische Entdeckungen. Lasst mich zu dem Pendel und den Strahlen zurückkehren. Wir wissen, dass, wenn wir mit dem Pendel über die Beine oder Füße gehen, es eine geradlinige Bewegung abgibt, und wenn dort eine Störung in irgendeinem Teil unserer Anatomie vorliegt, dann rotiert das Pendel.

 

Ihr werdet nun sehen, warum es an bestimmten Punkten rotiert, und wo immer solch eine Störung in dem Fluss entdeckt wird, könnt ihr leicht das beeinflusste Organ bestimmen und es mit dem Pendel überprüfen.

 

 

 

„Wie fließen diese Erdströme durch den Körper? Ist das Blut der Träger von Strahlen, oder werden sie durch den ätherischen Körper getragen? Endlose Fragen kommen auf, und ein langer Weg an Arbeit liegt vor uns, bis wir alle diese Probleme beantworten können.“

 

 

 

Huna nennt uns die drei Aka-Körper der drei Selbste

 

Der obere Kreis repräsentiert die Seele-Geist-Strahlung. Sie fließt abwärts und überschneidet den Kreis der Erdstrahlen. Das sakrale Zentrum liegt in der Mitte der Zone. Der Solarplexus ist der Mittelpunkt der Messung. Bemerkung: Linie A-A verläuft von den Augen bis zu der Ebene des großen Zehs. Die Lungen und die unteren Organe sind gleich weit von dem Solarplexus entfernt, und die Organe oder Punkte, die von dem Solarplexus gleich weit entfernt sind, werden miteinander verbunden. Befindet sich ein Organ oder Punkt außerhalb der Normalität, beeinflusst er die anderen.

 

Somit zeigt eine schmerzhafte Stelle an der Innenseite des großen Zehs nahe am Nagel Schwierigkeiten der Augen an der entgegengesetzten Seite des Kopfes.

 

In gleicher Weise befinden sich im Menschen die Schilddrüse und die Keimdrüsen in gleicher Entfernung und reagieren entsprechend miteinander.

Die Leber wirkt als ein Kontrollzentrum und hat in einem schwachen Zustand einen schädigenden Einfluss auf das Herz, die Lungen und den Darm, auch auf Bauchspeicheldrüse, Milz, Hypophyse, Nieren, Blut, Kopf etc.

 

Ein sensitiver Punkt auf Armen, Beinen oder Füßen kann einen Mangel an aufgenommenen Strahlen in dem betreffenden Organ, das auf gleicher Entfernung von dem Solarplexus liegt, anzeigen. Mit dem Pendel können Tests über den Schmerzpunkten durchgeführt werden. Schwingt es im Kreis, zeigt es ein betroffenes krankes Organ an.

 

Versucht es mit Massieren, und setzt es dem Licht aus. (Dr. Brunler hat ein komplettes System für die richtigen Farben des Lichts ausgearbeitet, die für verschiedene inaktive Punkte angewendet werden können. Die Liste erhielten wir nicht während des Vortrags.) Schaut bei einer schmerzenden Schulter nach einem schmerzhaften Punkt am Bein auf der gegenüberliegenden Seite des Körpers, und behandelt den Punkt, wenn ihr ihn gefunden habt.

 

Diesen Weg müssen wir gehen, wenn wir diese Information in unserer experimentellen Annäherung an die Materialien dieses Bereichs benutzen wollen. Dr. Brunler sagt: „Wir können jede Störung in unserem Körper auffinden, indem wir die Aufnahmepunkte der Erdstrahlen in unseren Füßen testen und durch Beobachtung aller sichtbaren Störungen im Gesicht, den Augen, den Armen und Händen.“

Mehr darüber in den Bulletins über die Atome und den Äther.

 

 

Max Freedom Long


HUNA-Bulletin 25

15. Januar 1950

 

Pendelergebnisse, eine Spontanheilung,

die Eigenschwingung anheben

 

Anmerkungen bezüglich Pläne und Arbeit. Zusammenfassung der Pendelergebnisse, unserer Experimente und deren Ergebnisse

Brief von Dr. A.J.P. mit den Details einer annähernden Spontanheilung

Studie über die Anhebung der Eigenschwingung

Die Huna-Wörter nui'nui und ho'o-iha-iha sowie deren mögliche Bedeutung sowie eine Diskussion über ho'o'ano'ano.

Bericht über Tests von HRA T.W. - ein „Naturheiler“ - durch Handauflegen in Verbindung mit der Nutzung des Pendels und Gebeten.

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Das neue Jahr startete mit einem Knall für unsere Arbeit, da wir weiterhin unser Wissen von Huna austesten und das Feld erforschen mit seinen verbundenen Bereichen. Ich bin sehr zufrieden zu sehen, dass jeder HRA in irgendeiner Weise mitarbeiten kann. Lasst mich einiges aufzählen:

 

1. Erfahrene Studenten helfen oft besonders durch die Beleuchtung des Huna-Systems aus der Sicht anderer Religionen, anderen psychologischen Systemen und aus anderen Winkeln der Physik, Astrologie, Radiästhesie oder Philosophie. Einiges werden erörtert und überarbeitet. Symbolismus wird nach versteckter Huna-Bedeutung untersucht. Sprachen und Wurzel-Bedeutungen von Wörtern werden aus der Huna-Sicht untersucht. Endlose Bücher werden gelesen und mir Auszüge vorgelegt, ob sie für uns einen Wert hätten. Unsere Arbeit wird oft kritisiert, und man spricht von Fehlern oder Gefahren, wahren oder möglichen. Zeitungsartikel werden uns zugeschickt zum Studieren und Archivieren. Diese bringen einen konstanten Fluss neuester Berichte über Experimente und Ergebnisse in den Bereichen, die unserem Arbeitsfeld nahestehen.

 

2. HRAs mit Erfahrung in der Nutzung verschiedener mental/geistig-psychologischen Heilungsmethoden haben ihre Erfahrung eingebracht und sie mit dem Huna-System getestet. Andere HRAs, die ihre Fähigkeiten in diesen Bereichen entdeckt haben bzw. dabei sind, diese Fähigkeiten zu entwickeln, haben eine äußerst unterschiedliche Serie von Tests durchgeführt, nicht nur in der Heilung von Körper, Umständen und Finanzen für sie selbst und andere, sondern auch im Gebrauch des Pendels, der Telepathie und der Huna-Form der Suggestion. Auf den Gebieten des Feuerlaufens und Temperaturkontrolle, Wetterkontrolle und Pflanzenwachstum unter Mana-Stimulierung wurde ebenfalls gearbeitet und getestet.

 

3. Die HRAs aus der TAHG haben eine sehr wichtige Arbeit geleistet, sei es als Patient oder als Heiler. Berichte über die Resultate der gemeinsamen Heilungsbemühungen waren von größtem Wert. Sie brachten exzellente Bereicherungen zu unserem Wissen darüber, was wir mit Huna tun können oder vielleicht auch nicht, durch telepathischen Kontakt und Gruppenaktionen mit Gruppen-Mana und mit den Aumakua als einer ähnlichen Gruppe auf der nächsten Bewusstseinsebene.

 

4. Wertvolle Arbeit negativer Natur wurde getan, um zu sehen, ob das Huna-System sich als zerstörerisch zeigte bzw. unser derzeitiges Konzept seiner Hauptelemente nicht korrekt sei. Eine Menge irreführenden Materials in Büchern und Schriften bezüglich der na Kahuna von Polynesien wurde überarbeitet. Viele konfliktbeladene Glaubensinhalte in dem psycho-religiösen Feld bezüglich Fakten, Authentizität oder logischer Schlüssigkeit wurden Huna gegenübergestellt. Einiges wurde Huna hinzugefügt, aber es hat immer noch seinen festen Stand und sogar mehr, als es zu Beginn unserer Zusammenarbeit der Fall war.

 

Finanzielle Unterstützung, ohne die unsere Organisation nicht funktioniert hätte, kamen von allen gemäß ihren Fähigkeiten und Interesse. Die Leistungen für uns selbst und für jene, die später hinzukommen, sind von unschätzbarem Wert.

 

5. Dazu gehört der HRA, der nur wenig Zeit oder Gelegenheit für eine aktive Teilnahme in der experimentellen Arbeit mit Huna hat bzw. zu der kontinuierlichen Erforschung im allgemeinen Bereich wenig beitragen kann. Jedoch dienen auch diese HRAs in ihrer Weise. Sie bilden das, was wir 'das Publikum' nennen können, und in ihren unpersönlichen Händen wird letztendlich die letzte Entscheidung bezüglich der Gültigkeit und des Werts der Arbeit liegen. Sie geben ihren Rückhalt und Unterstützung und verfolgen alle Aktivitäten. Sie verbreiten das Wort über die Arbeit und helfen dabei, der kleinen Organisation Gewicht zu verleihen. Die loyale Unterstützung und stetige Ermutigung, die sie an weitere aktive Mitglieder geben, ist überaus wertvoll.

 

6. Einige von uns sind in der Lage, durch die Nutzung von trainierten oder natürlichen mentalen Fähigkeiten zu helfen. Diese Fähigkeiten variieren von der Pendelnutzung bis zu seltenen Formen von Channeln und Zukunftsvorhersage. In dieser Ecke des Feldes ist es sehr schwierig, die Dinge, die registriert werden oder „durchkommen“, zu evaluieren, aber in der Vergangenheit haben wir einiges von großem Wert erhalten. Wenn wir unsere Herzen und Geist offen halten, können wir in unserer Arbeit Hinweise und Informationen erhalten, die uns in der ultimativen Entdeckung von Huna in seiner feinsten und praktikabelsten Form verhelfen. Die wahren Gefahren in diesem Arbeitsbereich haben wir erkannt und raten stets zur Vorsicht.

 

7. Überraschend wenig Leute kommen zu uns und bleiben dabei, die sich nicht der Wichtigkeit der Arbeit bewusst sind und nicht durch die gegenseitige Hilfe beitragen. Die wenigen, die hereinkommen und schnell wieder weg sind, indem sie sich beschweren, dass sie „nichts bekommen“, bedeuten weder Verlust noch Gewinn. Denn diese sind größtenteils durch Egomotive animiert und bewegen sich in einem engen und selbstzentrierten kleinen Orbit.

 

Unsere unterschiedlichen Projekte beinhalten derzeit:

 

1. Die TAHG-Arbeit weiterführen und erweitern. Ein neues Ritual wird bald ausgearbeitet, um die Pause zwischen dem telepathischen Senden der gesammelten Eindrücke von der Hauptarbeit des Akkumulierens und Gebens von Mana an die na Aumakua zu trennen. Danach beginnen wir mit der Darbietung des Modells für die erschaffenen Gedankenformen, um den erwünschten Zustand auf dieser Ebene des Seins zu manifestieren. Das Pendel wird als ein Mittel zur Überprüfung in dieser wichtigen Arbeit zunehmend eingesetzt.

 

2. Die Arbeit mit dem Pendel tritt aus der ersten unsicheren Stufe auf eine neue Ebene, worauf wir dieses Werkzeug besser nutzen können. Die Erforschung der Ebene des Aunihipili und wahrscheinlich der Aumakua (über das Aunihipili) wird mit erneuertem Enthusiasmus weitergehen. Die Tücken wurden mehr oder weniger lokalisiert und werden beseitigt. Mit dem Wissen, wie wir die Theorie der Aka-Schnur praktisch umsetzen, können wir dem Pendel noch mehr Geheimnisse entlocken. Unsere Hauptstudie in Huna setzt sich aus Bewusstheit, Mana und Aka zusammen. In der Studie der Gehirnschwingungen als Maßgabe des Bewusstseins befinden wir uns noch innerhalb der Grenzen von Huna. Dasselbe könnte man sagen von unserer Pendelnutzung bei dem Testen von Mana-Ladungen und -Flüssen oder der Wichtigkeit der Aka-Schnüre. Es gibt eine starke Häufung von Dogmen und Missverständnissen – sogar klare Irreführungen – in diesem Bereich, und wir werden sie weiterhin sortieren und für uns einen geraderen und klareren Weg finden müssen. Einige ziemlich überraschende vorläufige Beschlüsse wurden schon hinsichtlich des Materials auf diesem Feld erzielt, und im Laufe des Jahres sollte das Bild sich in vielerlei Hinsicht viel klarer abzeichnen.

 

3. Die Studie von Huna und die Erforschung alter und neuer dazugehöriger Materie geht wie gewohnt weiter. HRA Charles Kenn ist noch im Auffinden besonders obskurer Schriften über Huna engagiert. Er übersetzt älteres Material ins Englische und erstellt eine globale Übersicht vielversprechender Literatur. Wenn seine Pläne aufgehen, wird er beträchtliche Zeit in den Besuch mehrerer Pazifikinseln für seine Studien vor Ort investieren. Aktuell begleitet er HRA Theodore Kelsey und den früheren hawaiischen Wissenschaftler, Mr. Kekahuna, in Hawaii, wo die beiden die Gesänge und Rezitationen der alten Hawaiianer im Gebiet Kona der Insel Hawaii aufzeichnen. Mr. Kenn wird später bei dem Ordnen des brauchbaren Materials assistieren und rechtzeitig einen Bericht über diese Ergebnisse herausgeben.

 

4. Ein Projekt, das uns zufällig erreichte, ist das faszinierende Prüfen ägyptischer und anderer Quellen nach möglichen versteckten Huna-Informationen. Diese können in den Wurzeln der Sprache, in den Fotografien der Tempel und Gräber oder in den Bedeutungen der hieroglyphen Symbole versteckt sein. Charlie Kenn deutet in einem Brief vom 10. Jan. auf den Hinweis gemäß mehrerer hochangesehener hawaiischer Studenten, dass die Dialekte von Polynesien definitiv von einer einzigen Original-Sprache abgeleitet wurden, woraus alle frühen Sprachen entstanden sind. Dies als einen der Annäherungswinkel in unserer derzeitigen Untersuchung der ägyptischen Wörter und Schriften annehmend, suchen wir eher nach überlebenden Wurzeln und Vorstellungen in den Hieroglyphen als zu versuchen, dort eine Quelle von den na Kahuna benutzten Wörtern aufzufinden. Ich erinnere daran, dass ich in GWhW geschrieben habe, dass die hawaiianische Sprache starke Beweise bietet, eine Originalsprache zu sein, besonders konstruiert, die geheime Überlieferung verborgen zu halten und nur wenige Fremdwörter in ihrem Wortschatz zu haben. Wenn wir hingegen überlebende hawaiianische Wörter oder Wurzeln in anderen Sprachen finden, in einer Form, worin sie klar durch Struktur oder Bedeutung identifiziert werden, erkennen wir daraus, dass die entlehnte Sprache nicht von den na Kahuna stammt. Es ist unvermeidbar, dass die Symbole und Schriften früherer Bewohner in Amerika in die Überprüfungen einbezogen werden sollten. Viele Bücher wurden uns übersandt oder geliehen und werden geprüft, ob ich sie benutzen kann, um die korrekte Vorgehensweise zu finden. Ich werde bald berichten, und die an diesem Projekt besonders interessierten HRAs können mir dann dabei helfen, die Arbeit in die richtige Form zu bringen.

5. Ein Projekt, von dem ich hoffe, es wird in diesem Jahr gut vorangehen, ist das Sammeln der inspirierendsten Gedanken, die ich in den besten verfügbaren Büchern finden kann. Zusätzlich zu dem eher schematischen Bereich der Huna-Forschung herrscht ein konstanter Bedarf dieser schwer definierbaren Sache, die man als „Seelennahrung“ bezeichnen könnte. Es ist eine Nahrung, um das tiefe und unaussprechliche Bedürfnis in uns für den Kontakt mit der na Aumakua zu befriedigen. Nennt es „Gott“ oder sonst wie, es ist dasselbe. Es ist ein mystisches Bedürfnis – ein Hungern nach einer höheren Liebe und eines höheren Etwas, das aus einigen Zutaten wie Glaube, Hoffnung und Vertrauen gemacht ist. Es gibt eine mystische oder religiöse Erfahrung in den meisten von uns, die tagtäglich darauf wartet, durch ein Wort, einen Satz oder einen Vers angesprochen zu werden. Wir werden diese kleinen Dinge, die unter unserer Führung und Inspiration verfasst wurden, finden. Sie haben vielleicht eine kleine sprachexterne Bedeutung, die klar, logisch und bewiesen ist, aber sie mögen irgendwie als ein physischer Stimulus dabei helfen, das Aunihipili in uns zu veranlassen, die Aumakua zu kontaktieren – erlaubt dem Auhane, die mystische Kommunion einzugehen, welche das Herz aller religiösen Erfahrungen bedeutet.

 

Ich erwähne all dies, um ein klareres Bild unseres Tuns zu übermitteln. Unsere Arbeit ist von größter Wichtigkeit, und die Anteilnahme eines jeden HRA ist äußerst erstrebenswert. Übernehmt euren Anteil des Jobs, und gebt alles, was ihr geben könnt. Vergesst nie das leuchtende Ziel, das wir wahrscheinlich noch in dieser Generation erreichen können. Bleibt im Vertrauen. Helft dabei, die Fackel des alten „Wahren Lichts“ hochzuhalten.

(...)

 

Beweis einer Spontanheilung

Von HRA Dr. A.J.P. erhielten wir einen Beweis durch eine Spontanheilung eines verkrüppelten Beins. Von einem der HRAs wurde vorgeschlagen, dass dieser sehr wertvolle Fall für uns mit möglichst originalen „vorher-nachher“ Röntgenbildern beglaubigt werden sollte. Der Vorschlag wurde an Dr. AJP gesandt, und er lieferte einen sogar noch besseren Beweis: Fotokopien beeideter, notariell beglaubigter Aussagen von zwei Leuten, die auf seine Bitte sein krankes Bein untersucht hatten, kurz bevor er öffentlich ankündigte, er würde die durchgeführte Heilung voraussehen, und die nach der Heilung noch einmal das Bein untersuchten und als normal befanden. Es gab außerdem einen Brief von einem M.D. sowie einem Zeugen, die die Maße des Beins angaben und zeigten, dass das eine vor der Heilung fünf Zentimeter kürzer als das andere gewesen war.

 

Dr. AJP (der eine große Praxis führt und wenig Zeit hat, so dass er nicht genannt werden möchte) erzählte seine Geschichte in einem Brief, nachdem er zwei Jahre vorher das Buch GWhW gelesen hatte. Seinen Brief hatte ich in unserem ersten Bericht veröffentlicht. Falls jemand von euch nicht diesen alten Bericht hat, da es so einfach ist, in die alten, gewohnten Spuren und Gedanken zurückzufallen und demnach nicht glauben zu können, und weil solch eine Heilung zu denen gehört, die die na Kahuna vollbrachten – auf Altären vollbrachten, und es UNSER ZIEL ist, dies als HRAs zu vollbringen, möchte ich noch einmal Ausschnitte des Briefs veröffentlichen, um unser Gedächtnis aufzufrischen:

 

„Am 26. Okt. 1903 fiel ich von einem hohen Tankwagen und zog mir einen Bruch des rechten Oberschenkels zu. Er war in 100 Teile und mehr gesplittert. Nach der Heilung blieb das Knie steif, und die Kniescheibe befand sich auf der rechten Knieseite. Eine starke Knochenwucherung bedeckte den Bruch. Der Oberschenkel war genau fünf Zentimeter kürzer und der Knochen gebogen, so dass meine Zehen nach hinten zeigten.

Das verkürzte Bein verursachte eine Wirbelverschiebung, was wiederum zu Ischias im linken Bein führte. Ich war ein Jahr lang an mein Bett gefesselt und musste weitere Jahre zu Hause bleiben. Die Ärzte sagten, ich könnte nie wieder gehen und würde wahrscheinlich sterben. Ich brauchte dringend ein perfektes rechtes Bein und wünschte es mir sehr.

 

Nachdem ich ein viertel Jahrhundert lang mit einem verkrüppelten Bein gelebt hatte, beschloss ich, dass es möglich sei, ein perfektes Bein wachsen zu lassen, aber ich wusste nicht wie. Ich hatte diesen Wunsch, ich wusste zweifelsfrei, was ich wollte, und ich wusste, dass mein Wunsch in Erfüllung ginge. Niemals hatte ich den Gedanken zu versagen.

 

Am Morgen des 1. April 1929 beschloss ich, AN DIESEM ABEND ein perfektes Bein wachsen zu lassen. Im Gegensatz zu den meisten Lehren berichtete ich im Laufe des Tages mehr als 25 Personen, dass ich an diesem Abend mein Bein wachsen ließe. Drei untersuchten es sorgfältig. Die anderen machten sich über diese Vorstellung lustig.

 

An diesem Abend setzte ich mich und schaute auf die Uhr. Es war genau 22:30 Uhr. Ich entspannte gründlich, ließ meine Schwingung ansteigen – durch Ein- und Ausatmen bis zu meinem Oberkopf – dann formulierte ich klar meinen Wunsch: 'Ich möchte nun ein perfektes Bein.' Sofort bewegte sich die Kniescheibe an ihren korrekten Platz. Es gab einen ungeheuren Zug an den Oberschenkelmuskeln, aber keinen Disstress oder Schmerz. Es dauerte nur wenige Sekunden. Ich blieb eine Weile sitzen, bevor ich ich mich bewegte, da ich die Heilung nicht unterbrechen wollte. Als ich noch einmal auf die Uhr schaute, war es genau 22:50 Uhr. Ich stand auf und ging ins Erdgeschoss, um den Ofen zu richten. Wie wunderbar es sich anfühlte, wie ein Mensch laufen zu können! (Das Bein war vollkommen erneuert worden in der richtigen Länge.)

 

Ich war mir eines bestimmten Kontaktes bewusst, und Huna hat wohl die Erklärung dafür. Wann immer der Kontakt hergestellt wird, sind die Ergebnisse sicher. Nur zu seltenen Gelegenheiten war ich dazu fähig, oder sollte ich privilegiert sagen, diesen Kontakt herzustellen... Das 'LICHT', wie meine Patienten es nennen, scheint sich einzufügen und die chiropraktischen Einrenkungen (die ich durchführe) perfekt zu komplimentieren. Mit seiner Hilfe scheint fast alles möglich zu sein. Ein gebrochenes Bein wird, abhängig von seiner Größe, innerhalb 20 Minuten bis zu einer Stunde hergestellt, Narbengewebe und Geburtsmale werden entfernt etc. etc.“

 

Lasst mich nun Auszüge einer der beiden eidesstattlichen Erklärungen, die ich gerade erhalten habe, zitieren. Namen werden natürlich weggelassen:

 

„Ernest W. schwört ordnungsgemäß: Im Büro von AJP am Morgen des 1. April 1929 untersuchte der Genannte sorgfältig das rechte Bein, Knie und Oberschenkel von AJP und fand das Bein und Oberschenkel fünf Zentimeter kürzer als das linke; die rechte Kniescheibe befand sich an der Außenseite des Knies, das stark deformiert war, da beide darüber- und darunterliegende Knochen vergrößert und von besonderer Form waren. Eine starke, ungewöhnliche Knochenwucherung wurde auf dem Oberschenkelknochen ungefähr zwei Drittel über dem Knie gefunden.

AJP sagte dann, er beabsichtige, am Abend des genannten Tages den deformierten und verkrüppelten Oberschenkel in einen perfekten wachsen zu lassen.

 

Ich, Ernest W.H., besuchte noch einmal das genannte Büro von AJP am Morgen des 2. April 1929, genau 24 Stunden nach der o.g. Visite, und fand das oben beschriebene Bein, Knie und Oberschenkel in normaler, perfekter und exzellentem Zustand. Der genannte Oberschenkel war genauso lang wie der linke, die Kniescheibe befand sich an der Vorderseite des Knies, der Oberschenkel war gerade, weich und von richtiger Größe. Soweit ich feststellen konnte, waren beide Unterschenkel gleich und der genannte AJP lief ohne sein übliches Humpeln. Eine komplette Transformation hatte stattgefunden oder war in dem genannten Bein, Knie und Oberschenkel innerhalb einer Zeitspanne von 24 Stunden geschehen.

(gez.) Ernest W.H.

 

Studie über die Anhebung der Eigenschwingung

Im Licht unseres kürzlichen Interesses in Gehirnschwingungen und der Eruierung der Möglichkeit, etwas, was wir „unsere Schwingungen“ nennen, anzuheben, ist es ersichtlich, dass wir experimentieren und trainieren, versuchen und nochmals experimentieren müssen, um zu sehen, ob wir es lernen können, unsere „Schwingungen“ willentlich zu erhöhen, und es verstehen lernen, was wir da anheben und WIE wir das genau tun. Das Pendel sollte uns die Möglichkeit geben, den Zustand „vor- und nachher“ festzustellen.

 

Das Ein- und Ausatmen mit der Vorstellung, immer mehr Mana zu akkumulieren und zu der Aumakua durch unseren Oberkopf zu senden, sollte eine exzellente Kombination der tatsächlichen Mana-Manipulation und einem physischen Stimulus sein – wobei Letzterer, wie wir lernen, weit wichtiger ist, als wir vorher gedacht haben – vielleicht befinden sich Körper und Seele vollkommen in einem Ritual oder einer zeremoniellen Magie, sei es durch ein einfaches Gebet, eine Messe in einer Kirche oder ein Hokuspokus von Wilden. Die na Kahuna symbolisierten diese Vorbereitung durch die Bedeutung der Worte „eine heilige Stille“, von der angenommen wurde „als ob man sich in der Gegenwart eines Gottes“ (Wörterbuch) befände. Das Atmen muss schwerer werden – ha –, und das Gebet wird an die Aumakua gesendet, augenscheinlich mit einer großen Lieferung von Mana, die genutzt wird, den erbetenen Zustand zu modellieren, und mit den Gedankenformen, die als Form des Zustands agieren – und den „kleinen Bällen“, die die Gedankenformen symbolisieren.

 

Die Wurzel na in Mana bedeutet „beruhigen“. Siehe dieselbe Wurzel in ana, das kann unser Dielektrikum sein. (Die Wurzel ma in Mana bedeutet, „leicht, aktiv, rasch“) Vgl. S. 395 in GWhW und ho'ano als „verehren“ sowie als „die Saat oder Gedankenformen aussäen“ und sie zu den Aumakua transferieren.

 

Ich freue mich über jeden Bericht bezüglich der Versuche, die „Schwingung zu erhöhen“, mit oder ohne Pendel, um die „Schwingung“ zu messen, mit oder ohne den Gedanken an den Oberkopf (eine Vorstellung, die hauptsächlich von den Indern kommt - „Tor des Brahma“). (Gemeint ist das Kronenchakra, Anm. Übers.)

 

Wenn das Mana überwiegend sich in dem niederen Aka oder Schattenkörper des Aunihipili befindet und dort gespeichert wird, wäre der physische Oberkopf nur eine Metapher. Es scheint eher wahrscheinlich zu sein, dass die symbolische Vorstellung von „oben“, womit wir die „höheren“ Ebenen des Bewusstsein, der na Aumakua oder höheren Wesen benennen, die Grundidee der eher wortgetreuen Lehren bedeutete, dass die Kraft zum Oberkopf und somit zu den Göttern hinaufstieg.

 

Die Bedingung, worunter die „Schwingungen“ angehoben werden, können durch eine tiefe, emotionale Reaktion seitens des Aunihipili begleitet werden. Andacht, Gottesdienst, Liebe, Glaube – all dies und noch mehr – kann mit dem erhöhten Status zusammenhängen, worin diese eine neue Bedeutung und Wahrheit annehmen. Vergesst jedoch nicht in diesem Test, dass ihr an etwas gut Überdachtes denken müsst, um als Gebet vorzutragen, und zu versuchen, einen Kontakt herzustellen, und es durch den Anstieg der Schwingungen geschehen lasst, entweder durch den Geist oder Körper oder beides.

 

Die übliche Vorstellung ist, dass die menschliche oder niedere Schwingung angehoben wird, um sich mit jener der höheren Götter zu verbinden. Betrachtet man dieses Konzept logisch, scheint es etwas Unmögliches von uns zu verlangen, solange wir ein Teil der unteren Ebenen des Seins bleiben.

 

Hoo'ano'ano'

Die na Kahuna hinterließen uns den Schlüssel zu ihrer Methode in ihrem Wort hoo'ano'ano', „ehrwürdig sein in der Vorstellung, dass ein unsichtbarer Geist präsent sei“ (die Aumakua?). Die Wurzeln geben die folgenden Bedeutungen, wenn ihr schon in die geheime Bedeutung eingeweiht seid: ho'o bedeutet „etwas auslösen zu tun“, ano bedeutet „Saat“ (Symbol der Gedankenform), „Vorstellung, Ähnlichkeit einer Sache, um eine Form oder das Aussehen zu haben“ (auf der Ebene der Aumakua), „in eine Sache transformieren“ (wie die Verwandlung der derzeitigen Zustands zu einem besseren), „DEN ZUSTAND EINER SACHE VERÄNDERN“.

 

Schaut auch, was ihr dem Wort für „erheben“, nui'nui, entnehmen könnt. Die Wurzel nu bedeutet „denken, reflektieren oder grübeln“. Auch „tiefes, intensives Fühlen“ (alles Gefühl kommt von dem Aunihipili, nicht dem Auhane, gemäß Huna), „ausgedrückt im Ton der Stimme“. Die Wurzel i bedeutet „KREIEREN oder hervorbringen“. Nui'nui bedeutet „an Größe zunehmen oder aufsteigen“. (Zunehmen an Größe der Manaladung? Aufsteigen zu der Aumakua?)

 

Ein weiteres Hindernis kann in dem Wort ho'o'iha'iha liegen, das zwei Bedeutungen hat, (1) „auf etwas erpicht sein“ (was man ist, wenn man sich, wie oben beschrieben, bemüht) und (2) „straff ziehen wie ein Seil“. (Seil, Schnur und Faden sind alles Symbole des Aka-Schnur-Fadens, die uns mit etwas, insbesondere unserer Aumakua verbindet. Ein Verdrehen von Akafäden wird zu einer Schnur oder einem Seil und verstärkt symbolisch das öfter genutzte „straff gezogen“). Die Wurzel ho'o heißt „veranlassen“; i heißt kreieren oder hervorbringen“, und ha heißt „schwer atmen“. Die Wurzel i bedeutet auch „sprechen“, und vielleicht denkt ihr daran, dass ihr eine kreative Fähigkeit anwenden könnt, wenn ihr euer Gebet sprecht – als ob ihr die gewünschten Dinge beschreibt, mit der Absicht, ein tatsächliches Gegenstück von ihnen aus der Aka-Substanz der Gedankenform zu KREIEREN.

 

Diese fremden Wörter in einer anderen Sprache und deren Bedeutungen erscheinen uns jetzt sehr obskur und schwierig. Aber es ist ziemlich sicher, dass, sobald wir und unser na Aunihipili die Vorstellungen verdaut und durch Erfahrung gelernt haben, wie wir sie anwenden müssen, die tatsächliche Arbeit unglaublich vereinfacht wird. Wir sind verblüfft über die vollkommene Simplizität der Feuerlauf-Gebete und Riten, als HRA Charles Kenn ein eingeweihter Feuerläufer wurde und uns die Details berichtete.

 

Spontanheilung

Viele HRAs haben mir geschrieben und gefragt, was Dr. AJP mir gesagt habe, was ich nicht in dem Report Bulletin weitergegeben habe, und ich schrieb ihm darauf mit der Bitte um mehr Details. Wir alle finden es schwierig zu realisieren, dass solche Wunder so einfach erwirkt werden können mit so wenig äußerer Aktivität. „Werdet einfach wie die Kinder“ scheint sich hier zu bewahrheiten – aber das tut es NUR, nachdem wir zuerst „weise wie die Schlange und harmlos wie Möwen“ geworden sind – weise betrifft das „Geheimnis“ von Huna, tief geerdet in der ursprünglichen Doktrin des „Nicht-Verletzens“, das wiederum den Weg weist zum Frieden von den Schuldfiktionen, die für uns den symbolischen „Pfad“ zu den na Aumakua schließen. Täglich verrichten wir Dinge, die so einfach für uns erscheinen, wie unsere Namen schreiben, von einem Raum in den anderen gehen, mit unseren Nachbarn sprechen. Wir haben vergessen, wie lange wir brauchten, um diese Dinge zu lernen, und welche Schmerzen wir aushalten mussten, bevor wir sie in der jetzigen einfachen und gedankenlosen Simplizität tun konnten.

 

Ein Brief erreichte mich auf die Studie vor ein paar Tagen von HRA Mrs. O.B. Aus der Region Dakote. Ihr Brief ist sehr pointiert. Hier ist ein Ausschnitt:

 

„Ich möchte ihnen schon lange meine Erfahrung mitteilen. Ich möchte gern wissen, ob Huna so einfach ist, oder ob das einfach nur zufällig geschah.

 

Während der letzten Ernte brach sich eine Kuh bei einem Unfall ihr Hinterbein oberhalb des Knies in dem großen Oberschenkelmuskel. Sie konnte nicht aufstehen und lag etwa eine Woche. Ich dachte daran zu versuchen, sie zu heilen, so tat ich alles mögliche, befolgte die Anweisungen zur Mana-Anhäufung und Gebetsaktionen und legte die Hände auf den gebrochenen Knochen – das Bein war stark geschwollen. Sie drehte ihren Kopf, schaute auf ihr Bein und auf mich.

 

Am nächsten Tag erhob sie sich, ich hatte sie mit wenigen Tagen Abstand nur zwei Mal behandelt, aber ihr ging es immer besser. Innerhalb etwa zwei Monaten war es komplett geheilt, ganz natürlich und perfekt gerade. Das Wunder ist, dass ich niemals zuvor wusste, dass ich eine Kuh von solch einer Verletzung heilen könnte, sogar ohne Veterinär und dessen ganzer Hilfe – Solch ein Wunder!“

 

Bezüglich des Handauflegens und der Heilung mit großer Simplizität möchte ich auf die Arbeit von HRA Ted hinweisen, von dem ich mehr Informationen versprochen habe.

 

Das Pendel zeigt eine große natürliche Manaladung an. Er ist ein großer, kräftiger Mann. Die Heilung durch Handauflegen und einfach ruhig beten ist nichts Neues für ihn, aber die Huna-Theorien, die erklären, was geschieht, sind für ihn neu und faszinierend, so wie es auch der Gebrauch des Pendels ist, das er sofort aufnahm wie die Ente das Wasser. Kurz nachdem Ted zu den Tests mit uns einwilligte, erhielt ich eine Bitte um Hilfe über die TAHG von einem älteren Herrn, Vater von HRA D.P., aus einer Küstenstadt, etwa 45 km von L.A. entfernt. Der Vater war tagelang unfähig, Nahrung bei sich zu behalten, und seine augenscheinliche Schwierigkeit war die Rückkehr von Magenkrämpfen, die er schon zu Beginn des Jahres hatte und er deshalb schon längere Zeit hospitalisiert war.

 

Ted fuhr sofort zu ihm, legte seine Hände auf seinen Magen und betete. Sofort entstanden große Darmgeräusche, und die untere Magenmuskulatur begann zu arbeiten. Das hörte bald auf, die Schmerzen und Müdigkeit gingen vorüber, und innerhalb einer halben Stunde war der Patient wieder aus dem Bett und nahm nach einigen Tagen wieder die erste Mahlzeit ein. Er hatte 8 kg verloren, war sehr krank und sollte am nächsten Tag wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am folgenden Tag aß er größere Mahlzeiten als gewöhnlich, spürte einige Schwierigkeiten zurückkehren und erhielt eine zweite Behandlung. Seine Frau war auch am ersten Tag behandelt worden und genas von wochenlang anhaltenden Schulterschmerzen, so dass sie wieder ihren rechten Arm hochheben und ihn normal benutzen konnte. Beide berichteten, dass sie keine weitere Behandlung brauchten und einige Tage waren schon vorüber.

 

Ein Mann im letzten schmerzhaften Stadium eines innerlichen Krebses und schon zum Sterben aufgegeben, was nur noch eine Frage von Tagen war, wurde behandelt, nur in der Hoffnung, seine großen Schmerzen zu erleichtern. Er hatte acht Tage lang nicht geschlafen, war unfähig zu essen und war sehr schwach. Er wurde mehrfach behandelt. Dem Patient wurde erstaunlich gut geholfen, er schläft gut, hat nur wenig Schmerzen, ist aufgestanden und herumgelaufen, konnte essen, seine Darmträgheit wurde innerhalb wenigen Minuten verbessert, und er zeigt solch eine Verbesserung, dass er darauf vertraut zu genesen.

 

Ted testet nun alle vorgeschlagenen Patienten mit dem Pendel, um zu sehen, ob die Behandlung erfolgreich verläuft, und handelt dementsprechend. So weit lag er bei 90 % richtig. Der Test läuft. Dies scheint die langsame Heilung durch Huna zu sein, nicht die Spontanheilung. MFL


HUNA-Bulletin 26

15. Februar 1950

 

Cigbos Geburtstag kommt näher!

 

Meade Layne: 'The Fish and the Net' ('Der Fisch und das Netz')

Bericht einer sehr eigenartigen spirituellen Kommunikation

Seelennahrung

Pendelanmerkungen

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Round Robin

Der erste Artikel der Januar-Ausgabe resultierte in einer Flut von Kommentaren, die uns per Brief erreichten. Dieser Artikel wurde von Meade Layne verfasst mit dem Titel 'The Fish and the Net' ('Der Fisch und das Netz'.) Die drei Seiten handeln von dem Wert der großen Masse an Material über die jenseitigen Freunden für uns diesseitige Freunde. Der Schleier wird dünner. Der Austausch an Information und Meinungen verweist auf eine ständig anwachsende Wichtigkeit. Bis wir das Wissen von Huna zu entdecken begannen und bis dieses Wissen kompatibel war, um zu uns zu gelangen – aufgrund der fast kompletten Unfähigkeit auf dieser Seite, solche Dinge wie die Aka-Schnur und die Manas zu verstehen, wenn wir von ihnen mit den wenigen überbeanspruchten und verdeckten Wörtern sprachen, die uns für solche Diskussionen zur Verfügung standen. Ich möchte einige Zeilen aus den Zuschriften zitieren, um zu zeigen, was ich meine:

 

„Aus jedem menschlichen Körper gehen zahllose Schnüre heraus. Das sicht-, hör- oder fühlbare Objekt verbindet sich mit dir: nenne es Schnüre, wenn du möchtest, Spannungen, Kraftlinien - - oder die Aka-Fäden von Huna. Sie führen Einflüsse mit sich; sie sind alle Einflussverbindungen.“ Die Überschrift des Artikels entstammt dem Folgenden:

 

„Der Mensch, der Weber der Fäden! Der Mensch, die Spinne im Zentrum des Geflechts lebendiger Schnüre! Der Mensch ist der Fisch im Netz! Aber er ist auch der Fischer, suchend, einziehend, er webt das Netz grob oder fein. Lasst den Menschen den Ruf aussenden (Mantram) Aus dem Klang wurden die Welten geboren, eure Welt der Objekte und eure eigenen Körper. Sogar eure Wissenschaft beginnt im Blickfeld wie durch ein dunkles Glas zu erscheinen. Es gibt einen Ton für Gesundheit und für Krankheit, für Reichtum und Armut, für Wachstum und Rückgang, für Leben und Tod, Freude und Leid. Mit dem Ton muss, wie schon gesagt, der kreative Gedanke erscheinen, der festumrissene Wunsch, die klare, feste Visualisierung der gewünschten Veränderung. Dies ist das Mantram, und dies ist das Gebet, und das Mantram ist das wissenschaftliche Gebet.“

 

Eine seltsame Kommunikation

 

Wir führten eine eigenartige Kommunikation in polynesischem Dialekt auf einer oder zwei Seiten durch automatisches Schreiben von einem der HRAs, der diesen Dialekt kennt. Verschiedene HRAs kannten einige dieser Wörter, aber dies ist das erste Mal, dass solch ein Material in so hohem Maße verständlich war. Die Form ist die gewohnte des poetischen und verschleierten Huna-Gebets der na Kahuna. HRA Charles W. Kenn übersetzte es für uns. Hier sind einige Zeilen mit der Rohübersetzung:

 

Weiter unten ist mehr von einer anderen Sitzung. Ich schreibe die Übersetzung auf, da nur wenige HRAs das Original lesen können:

 

- Leben aus dem Unvorstellbaren (mit) der Aumakua

- Eine tiefe Rückbesinnung folgt im Geist. Das geheime Gebet liegt darüber (Gebet oder Gedanken- Formen? MFL)

Wie ein Haar (Aka-Faden? MFL), sanft schwingend oder flüsternd

- Die Erklärung erfolgt mit der kleinen (niederen) Kraft. (Niederes Mana) Mit Huna werden wir alle geführt (oder „ist gut“?)

 

Der Grund für diese Uneindeutigkeit im automatischem Schreiben ist, dass wir uns in unserer HRA-Arbeit immer noch sehr auf der experimentellen und erklärenden Stufe befinden. Während wir überaus aufregende und befriedigende Ergebnisse mit der Nutzung von Huna erzielt haben, müssen wir immer noch viel lernen, bevor wir die Spontanheilung und andere Besonderheiten der na Kahuna von gestern duplizieren können.

 

Wir können es uns nicht leisten, auch nur den kleinsten Hinweis zu übersehen, worin eine größere Bedeutung liegen könnte. Öffnet euer Buch GWhW und lest auf S. 395 und 398, was ich über die Wörter ano, hoano geschrieben habe, und wir wissen, dass diese Wörter die Dinge benennen, die mit Gedanken und Mana getan werden, um (mit Hilfe der Aumakua) eine Veränderung in der Form, des Charakters oder der Natur (als gut oder schlecht) hervorzurufen in dem Teil der Zukunft, der bereits kristallisiert oder in unsere Leben eingebracht wurde.

 

Wir wissen, dass wir die Form erschaffen müssen für die neue Bedingung in der Aka-Substanz aus Gedanken-Formen, und dass wir diese Formen zu der Aumakua senden müssen entlang der verbindenden Aka-Schnüre oder -Seile, wodurch wir jeden Tag oder jede Stunde das Mana senden müssen, um die alten und erwünschten Konditionen unseres Lebens abzureißen und dann die neuen, veränderten Bedingungen einpflanzen, um sie sprießen und bis zur vollständigen Entwicklung wachsen lassen.

 

Indem wir auf unserer Suche jeden Stein umdrehen, stellen wir sicher, dass wir jedwede Täuschung aufdecken – jeden kleinsten, aber wirkungsvollen Weg des ano oder der „Transformation“ durch unsere Gebetshandlungen gehen. Ich sage bewusst „Gebetshandlung“, um von den alten Konzepten des Betens abzukommen – die darin bestehen, eine Bitte an ein höheres Wesen auszusprechen, ohne irgendetwas zu tun.

Viele HRAs, besonders jene, die in der Arbeit neu sind, beachten nicht, dass wir keinen Erfolg in der Sofortheilung erzielen werden, bis wir gelernt haben, die Huna-Methoden korrekt als Experten anzuwenden sowie mit der besten, ausgebildeten Fähigkeit, die Mana-Ladungen zu konzentrieren (den Ton für die Gedanken-Formen erstellen), zu sammeln und zu benutzen (in versammelten Gebetsritualen und in der Austrocknung oder dem Zurücktreiben von Geist-Angriffen). Wir müssen uns so lange in Geduld üben, bis wir den Gebrauch der langsamen „niederen“ Magie gelernt haben. Ein körperlicher, finanzieller oder allgemeiner Umstand, der jahrelang im Entstehen war, braucht auch lange Zeit, um wie eine Pflanze aus dem Garten der Zukunft des Individuums entfernt zu werden. Wir müssen diesen Teil der Arbeit erlauben. Wenn der Boden gereinigt ist, müssen wir pflanzen und geduldig wässern (Mana), so dass die Aumakua die zarte, neue Pflanze gießen können und sie für uns bis zum fruchttragenden Stadium wachsen lassen. Zweifel ziehen die zarte kleine Pflanze herunter, und dann müssen wir wieder von vorn beginnen. Das Vertrauen weiß, dass die Saat ausgesät wurde und in sich selbst das Ding in der Realität darstellt, so wie es in der Zukunft bleiben wird. Das Vertrauen lässt die kleine Pflanze in der Erde und beobachtet sie, wie sie dort vor unserer Sicht verdeckt heranwächst.

 

Bei der Arbeit mit Huna müssen wir jedes Behältnis der drei Basics kennen: Bewusstsein, die Manas und die Aka-Substanz als ein „Faden“, als ein Vehikel für das Bewusstsein oder als ein Leiter des Manaflusses. Im Christentum und verwandten Religionen wurde die Betonung auf das Bewusstsein im Menschen und Gott gelegt. In der Theosophie unterschied man zwischen den Konzepten des Karma und der Reinkarnation, mit einer sekundären Beachtung des Prana, der sieben Körper des Menschen und dem Bewusstsein zugeteilten sieben Formen. In unserer Arbeit müssen wir auch die Instrumente für die Messung der Basics, das Pendel und das Biometer, einschließen.

 

Seelennahrung

 

Die Seelennahrung wurde über die Jahrhunderte als ein großes menschliches Bedürfnis anerkannt. In diesem Fall ist es das Auhane, das mit Konzepten gefüttert wird sowie das Aunihipili mit Nahrung.

 

In fast jedem von uns existiert ganz offensichtlich ein Schatz an tiefen, geheimen und ruhig gehüteten Konzepten, die wir alle Wahrheiten für eine bessere Welt nennen können. Die Wahrheit des einen mag nicht die Wahrheit des anderen bedeuten, aber die meisten von uns scheinen einen tieferen inneren Sinn zu besitzen, der in uns wächst und sich bewegt, wenn gewisse Vorstellungen präsentiert werden. Die Heiligen Schriften der Jahrhunderte enthalten diese Konzepte, Männer und Frauen jeden Alters haben diese Vorstellungen für ihre Freunde in Sprache oder Schrift weitergegeben.

 

In einem vorherigen Bulletin versprach ich, dass ich mit euch einige der Dinge teilen wollte, die mir Seelennahrung oder Inspiration schenkten. Dabei muss ich euch warnen, dass das Konzept oft nicht sehr logisch ist – es wird oft auf der Ebene des Seins wenig sinnvoll erscheinen. Aber wenn ihr es lest, werdet ihr hier und da ein Stück Zunder finden, das eure individuelle Flamme anzünden und für euch mit einer feinen, klaren Flamme brennen wird – eine Flamme, die augenblicklich euren inneren Altar erleuchten wird, der die meiste Zeit des Tages im Schatten steht. Das rechte Wort oder der rechte Rhythmus oder Reim, sei es in Prosa, Versen oder intonierter Form, mögen den Schlüssel sich drehen lassen, den Schalter umlegen, und den kribbelnden Kontakt mit den na Aumakua veranlassen, uns mit einer Art mystischer Kommunion segnend, worin die Saat tiefer Gewissheit keimt – von dieser Ekstase, die die Sinne einmal so sanft berührt hat und nun vergangen ist.

 

HRA Olga Rosmanith gehört zu jenen, die sicheren Schrittes in das halbdunkle Reich der Inspiration geht, wovon wir sprechen. In ihrem kleine Buch Fixed Stars ('Fixierte Sterne') (worauf ich mich noch öfter beziehen werde), verwies sie auf die inspirierenden, leuchtenden Sterne, die das Himmelreich erhellen, das sie so gut kennt. In ihrem Vorwort zitiert sie William James und verweist auf die dauerhaften, realen Werte in all dieser Materie. Er schrieb: „Der ultimative Test, was Wahrheit für uns bedeutet, ist das Verhalten, das dadurch diktiert oder inspiriert wird.“ Lasst uns diesen Test im Hinterkopf halten, indem wir diesen Pfad mit den Mystikern, den Heiligen und Weisen weiter beschreiten.

 

Olga Rosmanith (O.R.) in Fixed Stars (F.S.) gibt uns den folgenden Ausspruch der Hl. Therese von Lisieux, den Grundgedanken des inneren, schwer definierbaren Gefühls, was uns alle überkommt, wenn wir die richtigen Zeilen in unserer Lesung finden:

 

„Manchmal, wenn ich ein Buch über die Perfektion lese, und das Ziel durch tausend Hindernisse unerreichbar scheint, ermattet mein armes, kleines Herz schnell. Ich schließe das Traktat, das mein Gehirn ermüdet und mein Herz austrocknet und wende mich der Heiligen Schrift zu. Dann wird alles klar und heiter – ein einziges Wort öffnet neue endlose Perspektiven, die Perfektion erscheint einfach, und ich sehe, dass es genügt, unsere Nichtigkeit anzuerkennen und uns wie Kinder in die Arme Gottes zu ergeben.“

 

O.R. schreibt: „Nur der Schirm der Laterne ist stolz auf den Intellekt.“

 

Wir können in der Zeit nicht weit genug zurückgehen, um eine Literatur zu finden, deren Juwelen mit dem Parfum der inneren Suche getränkt waren. O.R. zitiert in F.S. aus dem ägyptischen Totenbuch:

 

„Oh blinde Seele! Bewaffne dich mit der Fackel der Mysterien, und du wirst in der frühen Nacht dein leuchtendes Doppel entdecken, dein himmlisches Selbst. Folge diesem göttlichen Führer, und er wird dein Genius sein. Denn er besitzt den Schlüssel für deine Existenz, deine Vergangenheit und Zukunft.“

 

In meiner kürzlichen Vorbereitung für weitere Huna-Informationen in den frühen ägyptischen Schriften stieß ich auf das folgende Material, ausgewählt aus den Zusammenstellungen von Dr. Brugsch. (S. XCII, The Book of the Dead. Budge.):

 

„Gott ist einzig und allein, und nichts anderes existiert mit Ihm – Gott ist der Eine, der Eine, der alles geschaffen hat – Gott ist ein Geist, ein verborgener Geist, der Geist aller Geister, der große Geist der Ägypter, der Göttliche Geist – Gott ist der Anfang, und Er war im Anfang. Er entstand aus dem Alten und war, all nichts anderes war. Er existierte, als nichts anderes existierte, und was existierte, erschuf Er, nachdem Er erschien. Er ist der Vater des Anfangs. Gott ist der ewige Eine. Er ist ewig und unendlich und währt für immer und ewig. Gott ist unsichtbar, kein Mensch kennt Seine Form. Kein Mensch konnte Sein Aussehen erkennen; Er ist für Götter und Menschen unsichtbar, und Er ist für Seine Schöpfung ein Mysterium. Kein Mensch kann Ihn erkennen, Sein Name bleibt verborgen; Sein Name ist Seinen Kindern ein Mysterium. Seine Namen sind unzählbar; sie sind mannigfaltig, und niemand kennt ihre Zahl. Gott ist die Wahrheit, Er lebt in der Wahrheit, und Er bleibt in der Wahrheit.

 

Er ist der König der Wahrheit, und hat die Erde darauf erschaffen. Gott ist das Leben, und nur durch Ihn lebt der Mensch. Er gibt dem Menschen das Leben. Er atmet den Atem des Lebens durch Seine Nasenlöcher – Gott ist Vater und Mutter, der Vater aller Väter und die Mutter aller Mütter. Er zeugt, aber wurde niemals gezeugt; Er erschafft, aber wurde niemals erschaffen; Er zeugte Sich Selbst und erschuf Sich Selbst. Er kreierte, aber wurde niemals kreiert. Er ist der Schöpfer Seiner eigenen Form, und der Schöpfer Seines eigenen Körpers – Gott Selbst ist die Existenz. Er bleibt ohne Wachstum oder Rückgang. Er multipliziert Sich Millionen Mal, und Er ist mannigfaltig in Form und Zahl – Gott hat das Universum erschaffen, und Er hat alles darin erschaffen; Er ist der Schöpfer von all dessen in der Welt, was war, was ist und was sein wird. Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, der Tiefe, des Wassers und der Berge.“

 

Von den weiteren und fast zu weit entfernten Konzepten des all-einen Gottes hat sich der Mensch immer nach innen gekehrt zu den kleineren und engeren Konzepten, worin ein Fragment Gottes sein eigenes wird – seine Aumakua, sein Schutzengel, sein ultimatives Selbst.

 

Wir stehen auf der Spitze des Berges und singen so laut wir können die Glorie Gottes und des Himmels, aber wir kehren aus der dünnen Luft solch spiritueller Höhen zurück, um unserer eigenen kleinen Flamme auf dem nahen und intimen Altar unseres Herzens zu dienen.

 

Es ist nicht wichtig, woher oder wie wir unseren Lichtstrahl erhalten, solange wir ihn erhalten und solange er unserem Bedürfnis genügt. Umgekehrt kann die kleine Flamme, die unsere Lampe darstellt, dazu dienen, den Weg für unseren nächsten Schritt zu erhellen – und vielleicht den unseres Nachbarn – so wahr wie alle Strahlen der Sonne – auf deren Aufgehen einige von uns nicht warten können. Wenn dein Nachbar jedoch blind scheint, wird er dir nicht für dein Licht danken. Er wird dir nur für deine Klarheit danken und dass du ihn von den Blockaden auf dem Pfad zurückgehalten hast, worauf er gelernt hat, seinen langsamen Weg zu gehen. MFL

 

Pendelanmerkungen

 

'On Zone-Therapie'

Behörden lehnen ab, wie ich herausgefunden habe. Vier unterschiedliche Autoren habe ich gefunden (inkl. Dr. Brunler), die alle sagen, dass unterschiedliche Teile der Hände, Füße oder andere Körperglieder eine Verbindung mit den bestimmten Organen des Körpers eingehen, und dass die Organe durch Behandlung der entsprechenden Teile unterstützt werden können. Einige nennen Punkte in den Händen und Füßen, die behandelt werden können (normalerweise durch Manipulation), um ganzkörperliche Schwierigkeiten zu korrigieren, die verschiedene Organe beeinflussen oder wie im Falle von Erkältungen und Unwohlsein anscheinend keine besonderen Teile des Organismus beeinträchtigen.

 

Die ältere Theorie unterteilte den Körper in zehn Zonen, als ob man ihn von vorn nach hinten der vollen Länge nach aufschneiden würde. Somit müssten die kleinen Finger der Hand und die kleinen Zehen des Fußes, beide weit außerhalb der Körpermitte liegend, mit den äußeren Organen wie beispielsweise den Ohren korrespondieren. Die nächste Schicht könnte mit den Augen korrespondieren. Die Organe würden in den fünf Zonen auf jeder Seite des Körpers auf der Linie mit den Zehen liegen; und die Organe auf der Mittellinie des Körpers würden durch Punkte auf den Fußsohlen repräsentiert – z.B. würde ein zentraler Punkt auf der Fußsohle die Geschlechtsorgane repräsentieren.

 

Wenn die Behörden nicht zustimmen, denke ich, ist es schlau, ihre unterschiedlichen Ergebnisse mit einem Salzkorn zu versehen und sehen, welche Untersuchungen amateurhaft sind. Dr. Brunler sagt, der beste Check, den er empfehlen kann sei, das Pendel zu benutzen und nach den korrespondierenden Teilen und Organen zu fragen, bis die gewünschte Information erhalten würde.

 

Ich selbst schlage vor, immer daran zu denken, dass das Aunihipili sehr anfällig für Suggestionen ist, und wenn ein physischer Stimulus als Teil irgendeiner Behandlung benutzt wird, die Suggestion sehr kräftig sein kann. Wenn ich beispielsweise glaube, dass ich durch Reiben der inneren Kante meines linken großen Zehs einen verschlossenen Aufnahmepunkt öffnen kann, so dass erwünschte Erdstrahlen aufgenommen und in mein krankes rechtes Auge gelangen können, werden beide der überaus wichtigen Elemente in Aktion gebracht, die in Huna über Jahrhunderte bekannt und benutzt worden sind. Ich mag völlig falsch oder teilweise falsch liegen in meinem Vorschlag zu dieser Sache, aber aus meiner persönlichen Übersicht aus Büchern und meinen Gesprächen mit drei HRAs, die die unterschiedlichen Systeme ausprobiert haben, kam ich zu der vorläufigen Einschätzung, dass das Feld noch sehr offen ist für Erforschungen im Licht des Aunihipili, dem Mana, dem Aka und den Auswirkungen mentaler Aktivitäten – sei dies Suggestion, Glaube oder wiederum etwas ganz anderes.

 

Widersprüchliche Meinungen trafen in meinen Bemühungen aufeinander, herauszufinden, wie die verschiedenen Instrumente konstruiert sind, wie das Biometer, das ein Pendel zur Anzeige von Strahlungen nutzt, und die „elektronischen“ Instrumente wie das „Pathoclast“ von Abraham, worin der Bediener eine Scheibe mit einem Pendel verbindet und durch das Gefühl oder den Klang der Finger, wenn sie auf der Scheibe gerieben werden, die Werte bestimmt. Das Pendel schwingt vor dem Bediener des Biometers vor und zurück, um eine korrekte Bestimmung zu erhalten. Die Schwingung des Fingers bei der Reibung auf dem Ende der gläsernen Oberfläche der Scheibe kann zu einem ähnlichen Ergebnis auf dem elektronischen Gerät führen.

 

Die Hauptkonflikte betreffen den Mechanismus IN dem Gehäuse des Instruments. Ein HRA, der ein Bovis-Biometer (sowie viele andere der Bovis-Instrumente) besitzt, teilt mir mit, dass das Biometer unter dem Deckel für dielektrische Strahlungen verdrahtet sei und es dort einen dielektrischen Kondensator unter der Raute gäbe, unter der quadratischen Scheibe, worüber das Pendel schwingt.

 

Ich untersuchte das Innengehäuse des „Pathoclast“ mit jemandem, der sich sehr gut auskennt. In dem Gehäuse befand sich nichts außer der Abdeckung von zwölf einfachen Zehner-Schaltpunkten, alle durch Metalldraht in einem regulären Schaltkreis verbunden, und die Verdrahtung ist an der einen Seite der Reibescheibe angeschlossen, die mit einem Clip und einem Griff an dem anderen Ende verlängert ist, um mit dem Patienten oder dem „Stellvertreter“ eines Patienten Versuche durchzuführen oder Schwingungen der „Behandlung“ zu senden. Ich hätte sehr gern jemanden, der mir bezüglich Verdrahtung, Kondensatoren etc. mehr Informationen geben kann. MFL


HUNA BULLETIN 27

1. März 1950

Weitere Instrumente mit dem Pendel zusammen benutzen

 

In unserer Studieneinrichtung sind mehrere Instrumente aus Frankreich eingetroffen zum Einsatz mit dem Pendel: ein Bovis Biometer, ein Tetra-Meter, ein Röntgengerät, ein Bioskop und ein Dosimeter. Beschreibung der Instrumente sowie eine Diskussion ihrer Einsatzmöglichkeiten in den Huna-Tests und Forschungen. Bemerkung über das „elektronische“ Instrument, das wir in der Diagnose und Behandlung benutzt haben. Der evidente Einsatz von Mana und den Aka-Fäden durch erfolgreiche Bediener. Zeichnungen. Erfolg von Mana-Tests mit solch einem Instrument von einem Doktor-HRA. Neuigkeiten von Projektergebnissen. Briefe, Berichte und Kommentare.

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Tatsächlich erscheinen Artikel über Raumschiffe und Feuerlaufen in der März-Ausgabe des „The Man's Magazine“. Das Raumschiff wurde von einem Marine-Offizier gesichtet, und er berichtete darüber. Einige interessante Zeichnungen gibt es, um zu zeigen, wie solch ein Schiff gesteuert werden könnte. Natürlich wird nichts über den Ursprung dieser Flugobjekte gesagt, und HRA Meade Laynes Erklärungen in der BSRA-Ausgabe sowie in dem neuen Buch über Raumschiffe (dies hatte ich im letzten Bulletin angekündigt) bleiben die einzig sinnvollen. Der Artikel über den Feuerlauf ist der übliche Bericht über die Theorie des „Laufs“, aber der Autor gibt darin einige gute Hinweise auf das Leben der Eingeborenen auf Fidschi sowie deren Kultur und Bräuche, und es gibt eine Reihe ziemlich guter Fotos für eure Sammlung.

 

 

Eine Reihe von Bovis-Instrumenten für die Nutzung mit dem Pendel sind gerade eingetroffen als Leihgabe durch die freundliche Vermittlung von HRA Dr. Hanoka. Sie umfassen sechs unterschiedliche Instrumente, die ich hier aufführe:

Biometer

Röntgengerät

Tetrameter

Dosimeter (Jumelle) zur Messung der Assimilierung

Es gibt ein übereinstimmendes Teil, das ich als ein Gerät zur Messung von Mängeln angenommen habe

Bovis-Bioskop

 

Die Bedienungsanleitungen sind alle in Französisch und müssen übersetzt werden. Ich freue mich über die Gelegenheit, diese Gerätegruppe testen zu können, die alle dazu dienen, Pendelergebnisse zu erhalten.

 

Nach sorgfältiger Überprüfung finde ich nichts mechanisch Neues, außer dem Gebrauch von Glasglimmer, worüber das Pendel schwingt und wodurch einige Manipulationen des Manas oder dielektrischen Flusses erzielt werden können. Kein weiterer Hinweis auf Kondensatoren oder „Verkabelung“.

 

Diese Arbeit mit dem Pendel und elektronischen Geräten erweist sich als überaus aufregend und verspricht jede Woche mehr. Im letzten Bulletin bat ich um jedwede Information betreffend der elektronischen Geräte, wie das Abram Pathoclast oder spätere Varianten. Ich erhielt vereinzelte Hinweise und würde mich über mehr freuen.

 

Wenn euch dieses Thema langweilt, überspringt diese Seite und die nächste – ich sehe es euch nach. In diesem Bulletin schreibe ich einige meiner Gedanken und Überprüfungen auf, und kein HRA muss sich für ALLE interessieren.

 

Wie ich jetzt sehe, hat jeder mit aller Kraft versucht, (1) herauszufinden, auf welcher Frequenzrate die Körperorgane schwingen und (2) daraufhin neue Wege erfinden, um ein krankes Organ, das außerhalb der Normalität schwingt, wieder auf den normalen Bereich zurückzuführen.

 

In der Studie von Dr. Brunlers Ergebnissen und Beschlüssen, wie in anderen Bulletins aufgeführt, wird die Schwingungsrate der Organe mit dem Pendel zusammen mit einem langen Lineal gemessen, worauf die Pendelergebnisse vermerkt werden. Wenn man beispielsweise den Zustand des Herzens misst, wird der Körperteil, von dem die Herzschwingung abgenommen wird, mit dem Biometer-Anzeiger verbunden, der sich entlang des Lineals bewegt, bis die korrekte Entfernung erreicht wird. Diese wird durch die Beobachtung bestimmt, WANN das Pendel exakt auf der Linie der Scheibe bis zu dem Ende des langen Lineals schwingt. Beträgt die Messung auf dem Lineal weniger als der Durchschnitt, gilt die Herzfrequenz als niedrig, und die Behandlung geschieht durch Manipulation der Punkte auf Händen oder Füßen, die als Antenne agieren, um die Erd- oder andere Frequenzstrahlungen zur Normalisierung der Organe aufzunehmen.

 

Das Biometer-Gerät scheint zur Diagnose oder Frequenzmessung von dielektrischen Aktivitäten besser geeignet zu sein als zur Behandlung, um die normale Frequenz eines kranken Organs wieder herzustellen.

 

Das Plastoclast-Gerät, wie das von Dr. Abram vorgestellt und worum man sich immer noch streitet, ist, zumindest in dem Gerät, das ich gesehen habe, nicht mehr als ein Biometer, worin das Pendel sowie die Scheibe, worüber es schwingt, von einer postkartengroßen „Reibescheibe“ ersetzt wurden. Wir haben als Kinder alle versucht, unsere Fingerspitzen entlang einer Fensterscheibe zu reiben, um einen quietschenden Ton zu erzeugen. In dem Pathoclast entsteht derselbe Ton durch das Reiben mit den Fingern. Und dies ist das, was mich überrascht hat: der quietschende oder knarzende Ton stoppte unter den Fingern des Bedienenden NUR, wenn die korrekte Entfernung auf dem Lineal (oder dem Kabel im Falle des Plastclast) erreicht wurde, entweder zwischen der Reibescheibe und dem Patienten oder einer „Probe“ des Patienten, welche normalerweise ein Tropfen Blut auf einem Stück Löschblatt war.

 

Die Reihen imposanter (wahrscheinlich) elektrischer Nummernschalter auf dem Bedienungsfeld des Pathoclast haben nur eine mögliche Funktion, und diese dient dazu, die Gesamtlänge des Kabels von dem Patienten zu der Reibescheibe zu verlängern oder zu verkürzen. Eine Drehung von einem Punkt verkürzt die Distanz um ein ca. 3,2 cm. (Es gibt keine Spulen oder Kondensatoren, da keine Elektrizität in dem Gerät benutzt wird.)

 

Nehmen wir ein grobes Beispiel: Sagen wir, des Patienten Blutprobe wird auf das eine Ende des Pathoclast-Kabels gestellt (Lineal wäre nicht so gut) und entlang des Kabels geschoben, um die Distanz zu verkürzen (oder die vielen Nummernschalter werden nach und nach gedreht, um die gesamte Kabellänge in dem dielektrischen „Stromkreis“ zu verkürzen), bis der knarzende Ton unter den reibenden Fingern des Bedienenden auftritt und STOPPT. Dann wird die Messung aufgezeichnet. Diese Messung bedeutet die LÄNGE des Kabels zwischen der Probe und der Reibescheibe. Jedoch wird gewöhnlich die Lage der Schalter in den Positionen von 1 bis 10 abgelesen. Wenn ein Gerät mit einer Anzeigetafel mit normalerweise zwölf Schaltern benutzt wird, kann die Messung bis oder über 12 liegen – sehr imposant und äußerst bedeutungslos, außer BEI DER GESAMTDISTANZ ZWISCHEN DER PROBE ODER DEM PATIENTEN UND DER REIBEPLATTE.

 

Bei der Nutzung des Pathoclast-Gerätes muss kein besonderer Körperteil mit dem Ende des Kabels in Kontakt kommen. Das einzige, das man tun muss, um die Schwingungsfrequenz des Herzens, der Leber oder der Augen des Patienten zu erfassen, ist, an sein Herz, seine Leber oder seine Augen zu DENKEN, während man die Scheibe reibt. Das Unterbewusstsein des Bedienenden wird dann darauf erkennen (indem er das Pendel schwingt, um über die unterschiedlichen Organe Fragen zu stellen), dass das betreffende Organ, und nur dieses allein, gemessen wurde.

 

Aufgrund dieser Notwendigkeit, einen Bedienenden mit einem erfahrenen und äußerst zuverlässigen Unterbewusstsein haben zu müssen, kamen nur wenige Männer oder Frauen für die Benutzung das Pathoclast in Frage. Dadurch gehörte es nicht mehr zu den Testgeräten für normale Labormethoden und genügte nicht mehr den Anforderungen der „Wissenschaft“.

 

Die Behandlung durch das Gerät basiert auf der Annahme, dass, wenn ein Organ unter der normalen Frequenzrate oder einer vagen „elektronischen Potenz“ liegt, es dazu gebracht werden könnte, zur Normalität anzusteigen, einfach indem das Kabel in der Maschine auf die normale Länge gebracht und dann das Gerät als ein Mittel zur Korrektur der verlangsamten Schwingungsfrequenz benutzt wird. Ich glaube, dass der Bediener zu Beginn in der Geschichte dieses Typus, wenn nicht später, die Platte während der Behandlung ständig rieb und versuchte, einen Zeitpunkt zu finden, wenn der knarzende Ton stoppte und er sagen konnte, dass das kranke Organ, zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt, auf die normale Schwingungsfrequenz eingestellt worden war.

 

In den letzten Jahren, erzählte mir ein Freund, war es nur noch notwendig, das Gerät auf die normale Messposition einzustellen, so dass es automatisch die Heilungsarbeit durchführte. Unter dieser Theorie könnte ein Arzt mit einem Dutzend Geräten und mit einem Patienten oder einer „Probe“ von jedem Patienten, sei er nah oder fern, in Kontakt mit jedem Gerät mit wenig Aufwand eine Vielzahl an Patienten behandeln. Von San Francisco nach London würden die Behandlungen genau so leicht erfolgen wie mit dem Patienten vor Ort.

 

Eine andere Praxis ist es, ein Gerät zur Eigennutzung des Patienten zu kaufen oder zu mieten, nachdem vorher untersucht wurde, wie die Schalter in dem individuellen Fall eingestellt werden sollten.

 

Einige meiner Freunde glauben, dass ihnen durch Behandlungen dieser beiden Arten sehr geholfen wurde, andere Freunde haben keinerlei Hilfe erfahren – einer von ihnen hatte über tausend Dollar ausgegeben.

 

Die medizinische Fakultät hat das Pathoclast verdammt, aber einige Experimente versucht, künstliche elektrische Dosen zu erzeugen, um einen natürlichen elektrischen oder frequenten Zustand in kranken Organen wieder herzustellen. Zur Zeit werden, abgesehen von einer röntgenähnlichen Therapie, um bestimmtes Gewebe zu zerstören, keine Erfolge erzielt, außer dem Gebrauch hochfrequenter Elektrizität in dem Gerät der Hochfrequenz-Wärmetherapie, dessen Hauptzweck darin liegt, tiefliegendes Gewebe zu erhitzen wie in der Behandlung von Gelenken mit Hitze.

 

Die medizinische Nutzung von Elektrizität, einschließlich farbigen Lichts, bleibt vollkommen mechanisch. Das Pathoclast und das Biometer-Gerät fallen komplett in den Bereich der Parapsychologie, und so weit ich sehen kann, werden sie dieses Feld niemals verlassen.

 

Der Grund unseres Interesses als HRAs an dieser Sache ist, dass Huna die okkulte Art des Gerätes bis auf den Grund erklärt. Andererseits liefern die Erfolge in den Diagnosen und Behandlungen mittels dieser Geräte oder der diesbezüglichen Methoden außerordentliche Beweise für die Korrektheit der alten Huna-Theorie, so weit wir diese kennen. [LANI: Mach dir keine Hoffnungen. Daraus ist noch nie etwas geworden. Wir beobachten lediglich, wie sie ihre Versprechungen nicht einhalten und machen weiter...]

 

Wir wissen, dass ein Tropfen Blut von dem entferntesten Menschen mit einem Aka-Faden verbunden sein MUSS, und dass ein guter Hellseher diesen Faden bis zu seiner Quelle für einen telepathischen Kontakt verfolgen kann oder zum Zwecke der Pendeldiagnose oder einer Gesundheitsbestimmung mit dem Pathoclast

 

Wir wissen auch, dass dann eine telepathische Behandlung möglich ist. Alle modernen „Behandlungen in Abwesenheit“ basieren auf diesem Aka-Kontakt und des Sendens von Mana sowie Gedanken-Formen entlang der Schnüre. Unsere eigene TAHG-Arbeit basiert auf derselben Sache, indem der Kontakt mittels der Briefe hier im Zentrum aufrecht erhalten wird.

 

Bis wir jedoch nicht klar die Wichtigkeit des Pathoclast als ein physischer Stimulus in diesen Behandlungen sehen, können wir ihm noch keine große Bedeutung beimessen.

 

Stellen wir uns den Pathoclast-Bediener vor, der eine Behandlung mit seinem Patienten durchführt, der mit dem entfernten Ende des Instrumentenkabels in seiner Hand dasitzt, und der Bediener reibt die Scheibe am anderen Ende, während er erwartet, dass das Gerät durch Stoppen des knirschenden Tons anzeigt, dass das Organ zurück in seine normale Schwingung gebracht wurde. Hier haben wir den Arzt mit dem Bild der normalen Kondition vor Augen – der daraus die Gedanken-Formen des zu realisierenden gewünschten Zustands erstellt. Er vertraut seiner Maschine. Sein Reiben ist auch ein großer physischer Stimulus – um das Aunihipili von Patient und Bediener zu beeindrucken und die Aufmerksamkeit auf die zu erledigende Arbeit zu richten. Das Kabel erstellt einen feinen Kontakt zwischen dem Patienten und dem Arzt, um das Mana und die Gedanken-Formen des geheilten Zustands zu dem Patienten zu bringen. Es fehlt kein einziges Huna-Element. Und wir können sogar feststellen, dass eine gegebene Länge oder Entfernung, wie auf dem Lineal des Biometers oder dem Kabel des Pathoclast angegeben, tatsächlich einen zündenden Effekt auf den dielektrischen oder Mana-Stromkreis oder -Strahlung ausüben, der sich NUR gemäß der Anweisungen des Aunihipili bewegt und NUR, wenn ein Aka-Faden gleichermaßen entlang des Lineals oder des Kabels gelegt wird. Wir wissen, dass die Länge einer Saite den Ton bestimmt, der in einem Musikinstrument erklingt. Wir arbeiten mit Wellenlängen aus Licht und Elektrizität. Wir haben schon einen schönen Erfolg in diesem Bereich erzielt, und niemand kann vorhersagen, welche wichtigen Dinge noch vor uns liegen mögen.

 

Das Bovis-Biometer ist auf einem dünnen Brett befestigt. Eine mit Papier abgedeckte Mica-Platte ist auf der rechten Seite mit Querlinien markiert, worüber der Bediener das Pendel schwingt. Das Ablesen geschieht auf dem Lineal auf der linken Seite, das Zahlen enthält, wenn der Pendelausschlag sich auf der vertikalen Linie bewegt.

 

Zur Kontaktherstellung wird das Messobjekt auf das Lineal gelegt und dann von dem äußersten Ende zur Pendelscheibe in kleinen Schritten bewegt, während das Pendel ausschlägt. Die Markierungen auf dem Lineal können beliebig sein, gemäß den „Vereinbarungen“ des Bedieners mit dessen Aunihipili. Varianten des Bovis-Biometers sind in Gebrauch wie das Brunler-Bovis-Gerät, das ein längeres Lineal und einen Schieber besitzt, um dieses zu bewegen. An dem Schieber kann eine Seidenschnur befestigt werden, die von dem Kopf desjenigen verläuft, bei dem eine Messung der Gehirnfrequenzen erstellt wird. Die Spitze des Daumens kann gleichzeitig in ein Loch des Schiebeblocks gelegt werden. Die Messung erfolgt in diesem Fall in willkürlichen Einheiten, wie auf dem Lineal angezeigt.

 

Die Metallklemme auf „A“ (s.o.) wird von dem Patienten gehalten oder an seiner „Probe“ befestigt. Normalerweise sind Nummernschalter in 12er-Gruppen angebracht, aber es können weitere Gruppen hinzugefügt werden, um das Kabel oder den Stromkreis zu verlängern, der von der Reibescheibe von einem Schalter zum nächsten und dann zu dem Patienten oder zu der „Probe“ verläuft.

 

Die obige Rohzeichnung zeigt, wie die Nummernschalter auf der Rückseite des Pathoclast-Bedienungsfeldes aussehen. Den Pfeilen folgend erkennen Sie, wie die Bewegung des Arms auf der Anzeige nichts bewirkt, außer der Kürzung der Kabellänge im Ganzen, da der Schalter in eine Richtung gedreht wird, bzw. einer Verlängerung bei Drehung in die gegenseitige Richtung. Es gibt keine Spule oder Auswirkung eines Kondensators bei diesen Schaltern. Beide Kräfte, die dielektrische und das Mana, fließen entlang den Nichtleitern sowie elektrischen Leitern und können somit von Spulen oder Kondensatoren in üblicher Art und Weise geregelt werden. Mica und Kristalle mögen denselben Effekt haben. Kommentare und Vorschläge sowie Informationen und Korrekturen sind erwünscht.

 

Olga Rosmanith schlug eine Korrektur vor bezüglich meiner Aussage im letzten Bulletin, dass sie mit sicheren Schritten gelernt habe, sich in den inspirativen Dingen dieser Welt zu bewegen. Sie schreibt in aller Bescheidenheit, ich habe sie in dieser Hinsicht zu hoch eingeschätzt und sie immer noch ihren Weg erspüren müsse. Vielleicht sei es besser gewesen zu sagen, sie habe bei der Sammlung des inspirativen Materials für ihr Buch 'FIXED STARS' ein großes Verständnis für die mystische Qualität, worauf die Inspiration fußt, gezeigt. Ohne solches Verständnis hätte sie nicht diese inspirierenden Zeilen über hundert Seiten schreiben können.

 

Betrachten sie beispielsweise die Einsicht, die ihr erlaubte, weit über die Bedeutung des Zitats von Cicero hinaus zu schauen:

 

„Freundschaft kann nur unter tugendhaften Menschen bestehen.“

 

Ich war etwas überrascht, diese Zeile in dem kleinen Buch zu finden. In Anbetracht der Weisheit und nach vergeblichen Versuchen, mich an irgendeine Freundschaft zwischen bösen oder habsüchtigen Menschen zu erinnern, kam ich zu dem Entschluss, dass man sich diese Zeile zu Herzen nehmen sollte. Machen sie es mir nach – halten sie sich selbst ein Dutzend Predigen über diesen Text. Dann bemühen sie sich fortwährend um ihre eigene GÜTE, um die Freundschaften, die ihr Leben segnen sollten, zu verdienen und sie zu erwidern.

 

O.R. wählte genau diese bedeutsamen Worte als Überschrift einer Seite: „Freundschaft kann erkauft werden – durch ihre eigene wertvolle Münze.“

Ich habe herausgefunden, dass man durch die gelegentliche Erinnerung einer Passage diese in dem Reich des Aunihipili konserviert und sie dadurch eine andauernde Inspirationsquelle wird – eine Pflanze, die ihrem verdorrten Geist auf seiner heißen und ermüdenden Reise Schatten bietet. Ich habe zu diesem Zweck ein Juwel ausgewählt, das O.R. in den Schriften von George Eliot fand:

 

„Gesegnet sei der Einfluss einer wahrhaft liebenden Seele auf eine andere! Weder durch Algebra errechenbar, noch durch Logik ableitbar, jedoch geheimnisvoll, wirksam, mächtig wie der versteckte Prozess, wodurch das kleine Samenkorn schnell zu einem großen Baumstamm, zu einem Brotlaib und leuchtenden Korbblütlern hervorbricht.“

 

Hier sind weitere Passagen mit Seelennahrung:

 

„Alles was wir sind, ist das Ergebnis unserer Gedanken. Es gründet sich auf unseren Gedanken. Es ist aus unseren Gedanken gemacht.“ Konfuzius.

(Bemerkung: Dies ist eines der berühmtesten Mantras. Ich habe es oft langsam, tief und bedächtig in einem „Heathen Tempel“ in Honolulu bei meinem Bestreben nach „Erkenntnis“ auf dem Zen-Weg rezitiert. Rezitiere dieses Mantra und wachse damit. Es ist eines der allerbesten.)

 

„Für eine wahre Anbetung genügt Gott und die menschliche Seele. Sie ist weder von der Uhrzeit, der Jahreszeit noch von Gelegenheiten abhängig. Die Heiligen Schriften, die inspirierten Schriften, alle entstammen derselben Quelle – Gott. Gott spricht durch die Seelen derer, die sich öffnen, damit Er durch sie sprechen kann.“ R.W. Trine

 

Ich freue mich auf eure Reaktion auf diese Seite des Bulletins. Gefällt es euch? Sollten wir es weiterführen? Oder sollten wir es weglassen zugunsten mehr Huna-Materials?

 

Neuigkeiten und Kommentare

 

Die telepathisch arbeitende Heilungsgruppe TAHG arbeitet ständig weiter, auch wenn sie nicht in jedem Bulletin erwähnt wird. Ich werde euch bei einer Veränderung informieren. Drei Briefe erreichten mich mit der Frage, ob die TAHG noch arbeite – die Antwort ist JA, und mit einem hervorragenden Durchschnitt guter Resultate. Diese hängen an meiner Wand, somit habe ich sie im Auge und versuche, sie als ein telepathisches Testsignal zu senden, zwei Bilder in grün und blühende Täler. Das erste hing hier über einige Wochen. Das zweite wurde mir kürzlich von einem HRA gesendet, der damit so gut es ging beschreiben wollte, was er empfangen hatte. Es gibt bemerkenswert viele Übereinstimmungen. Ich habe auch eine große Landkarte des Pazifik von Java bis Florida. Ihr könnt Australien oder Hawaii zusätzlich zu den grünen Landschaften und Hügeln empfangen.

 

Es erreichten mich genügend Briefe mit Berichten und Ergebnissen, um damit ein kleines Buch zu füllen, und täglich kommen welche dazu. Heute schrieb mir jemand: „Niemals erlebte ich solch eine schnelle Heilung wie die Verbrennungen auf meinen Armen; bei den Fingern ist es etwas langsamer“ … Oft werden auch die Lebenslagen angesprochen. Eine HRA erhielt kürzlich Hilfe für ein Herzproblem, die ihr eine Reise ermöglichte und danach die Rückkehr an ihre Arbeit. In der Folgezeit erlebte sie eine erstaunliche Reihe guter Dinge, die aus unerwarteten Quellen zu ihr kamen.

 

Jene von euch, die ihren Anteil an guten Dingen für ihre Arbeit in der TAHG noch nicht erhalten haben, sollten ihre Arbeitsweise noch einmal überprüfen. Die Hilfe ist da, wenn wir unseren Teil korrekt durchführen. Wir arbeiten ruhig, aber mit inbrünstiger Leidenschaft. Wir bitten um Reinigung und um eine Mana-Gabe, um alles perfekt zu machen … und um dessen Rückfluss, um uns auf unserer unteren Ebene zu reinigen – und den Schmutz in unserem Leben und der Umgebung zu korrigieren. Ich zitiere das alte Lied: „Reinige mein beschmutztes Gesicht mit der Fülle Deiner Gnade.“ Diese Zeilen haben tiefe Wurzeln in dem Gedächtnis meines Aunihipilis, und sie erwidern die Wörter und Ideen dahinter mit einem Aufschwung in meinem Leben.

 

Aus den Briefen, die ich von jenen erhalte, die keine Ergebnisse erzielen, entnehme ich, dass oft die Ursache darin besteht, dass man in dem negativen Zustand verbleibt, anstatt sich in die erwünschte Veränderung zu begeben. Die na Kahuna lehrten, dass, wenn ein Gebet für die neue Bedingung getan wurde, man diesen ständig vor Augen halten sollte und so wenig wie möglich die alte, schlechte Angelegenheit weiter beachten sollte. Eine Minute an Beschwerden und Zweifel kann Tage des Neuaufbaus mit Beten zerstören. Bete nicht in negativer Weise „Heile meinen kranken Hals und nimm diese schreckliche Erkältung weg.“ Das Erwähnen des Zustands agiert als ein physischer Stimulus auf unser Aunihipili, um es zur Aufrechterhaltung des Zustands anzuregen. Die na Aumakua wissen, was bei uns geheilt werden muss. Alles was wir tun müssen, ist, den Kontakt herzustellen und uns mit der größtmöglichen Stärke und dickköpfiger Konzentration auf diesen Zweck den Zustand vorzustellen, den wir wünschen, um für uns die Fülle an Gesundheit, Wohlstand, Glück und Dienen anzuziehen. Vergesst nicht das Letztere. Wenn ihr nicht helfen wollt, wie könnt ihr und besonders euer buchstäblich kleines Aunihipili jemals Hilfe erwarten?

 

Nicht jeder Kommentar ist gut. Hier ist ein Juwel, das mich sehr belustigte: „Um die Wahrheit zu sagen – die absolute Wahrheit, Sir – ihr Buch handelt mit negativen Kräften. Was sehr gefährlich ist für einen Menschen, der dafür anfällig ist. Früher oder später wird er zu einem Gebet für die Kräfte der Dunkelheit. Sie verkaufen ihre Seele an den Teufel. Ihr Herz ist wirklich böse.“ (Der Brief war voller englischer Schreibfehler wie 'hart' statt 'heart', Anm. Übers.) Ich denke, das sagt mir, was was ist!

 

Dieses Jahr arbeitet keine HRA-Gruppe in Los Angeles. Ich bemerke dies wegen der vielen Briefe der HRAs, die sich auf den Besuch einer Gruppe in L.A. freuen.

 

Aufgrund meines Zeitaufwands hier und wegen fehlender Zeit und Lust seitens der früheren Mitglieder habe ich mich nicht darum bemüht, die Forschungsarbeit weiter zu betreiben. Die Gruppen scheinen sich alle kurzfristig aufzulösen. Der HRA ist normalerweise ein Individualist, der am besten allein arbeitet und mit mir über die Briefe und Bulletins in Kontakt bleibt.

 

Wir werden zu einem Geheimbund, vor allem, weil ich es nicht wage, die Namen unserer Mitglieder bekanntzugeben, sogar wenn diese dringend erfragt werden.

 

So eine Schande, aber ich finde keinen Ausweg aus dieser Lage. Die Grundschwierigkeit ist, dass wir nicht gleich sind. Ein HRA mag daran gewöhnt sein, mit ihren oder seinen Freunden ständig in Kontakt zu sein, Tag und Nacht, ob sie heftig protestieren oder nicht. Andere mögen mehr als gewöhnlich der Anderen Zeit beachten. Diese zwei Wesensarten sind nicht miteinander vereinbar.

 

Nachdem ich die Heilarbeit von „Ted“ über mehrere Wochen beobachtet habe, kam ich zu der Erkenntnis, dass wir für eine erfolgreiche Heilung mehr als eine große Hochladung von Mana benötigen. Er nimmt gewöhnlich eine große Hochladung Mana vor, und während er seine Hände auflegt und das Vaterunser wiederholt, erhöht sich seine Ladung bis zu dem Zehnfachen des Normalwertes, wie von H. Crozier Leigh, M.D. bestätigt wurde (siehe Seite 83 seines Leserbriefes in der März-April-Ausgabe des ASTROLOGY GUIDE).

 

HRA Leigh ermittelte die Werte von Patienten nach der Behandlung von Ted und anderen Heilern mit einer ähnlichen Gabe, und fand heraus, dass sie eine Hochladung von Mana für bis zu einer Stunde aufrecht erhielten und diese exzellente Heilungseigenschaften besaßen, aber dass normalerweise die Behandlungen täglich fortgeführt werden mussten, wenn mehr als eine einfache Angelegenheit wie Kopfschmerzen betroffen war. Meine derzeitige Meinung ist, dass Ted sich kaum auf der hohen Magie von Huna bewegt, und dass seine Arbeit unter der niederen Magie weitaus verbessert werden könne durch Training und Praxis in der Herstellung korrekter Gedanken-Formen für die geheilte Bedingung, die in den Heilfluss des Patienten projiziert werden könnten. Bis jetzt wurde der Anteil des physischen Stimulus fast gänzlich ignoriert, und so ist die Wirksamkeit der Heilung stark begrenzt. Füllt der Heiler den Patienten mit Mana, geschieht wenig, bevor des Patienten Aunihipili nicht vollkommen und sehr klar dessen gewahr wird, was es mit dem Mana anfangen soll, um die körperlichen Leiden zu korrigieren. All die Rituale der älteren Religionen und der na Kahuna zielten darauf, das Aunihipili zu beeindrucken. Es genügt nicht, Hände aufzulegen und das Vaterunser zu repetieren. Des Patienten „George“ hat gewöhnlich gelernt, das Gebet herunterzurasseln und dafür kein Ergebnis zu erwarten. Sein wahrhaftes Fehlen an Erfolg bei dem Beten in der Vergangenheit dient dazu, eine Blockade gegen die Hilfe aufzubauen, die in diesem Moment von der Aumakua gewährt wird. Beten ist kein „Denken“. Es ist eine Kombination von Denken und einer HANDLUNG oder einer tatsächlichen physischen Bewegung des Aunihipili im Körper – eine Schöpfung von Mana und dessen Gabe. Wir sollten ein physisches Ritual erfinden, das so eindrücklich ist, dass dessen Ausführung die gesamte Konzentration des Aunihipili in Anspruch nimmt – und es somit daran hindert, ziellos durch die Behandlung zu gehen.

 

[LANI: „Der Feuerlauf?] - Des Patienten Backstage-Abteilung ist wirklich mit etwas völlig Unterschiedlichem beschäftigt. Vorheriges Fasten, mit ernsthaften Bemühungen um Vergebung für Verletzungen anderer oder um generelle Vergebung für Unterlassungen und Fehler – all dies gehört zu der Geste, die wir machen, um ein erfolgreiches Gebet zu beginnen. [LANI: Dies ist der „Huna-Leistungskurs“, den ich mit der freundlichen Hilfe von Kahuna Keonaona eingerichtet habe.] Ich kenne keinen Weg, wie das dickköpfige Aunihipili und sein Mensch eine Antwort auf Gebete verdienen, außer durch die Durchführung physischer Taten – die Nutzung der Taten als ein physischer Stimulus. Denke daran: „Glaube ohne Arbeit...“

 

 


HUNA BULLETIN 28

15. März 1950

 

 

Tests des Bovis-Biometers, des Pathoclasts

und anderen „medizinischen Artikeln“

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Die Tests des Bovis-Biometers beginnen. Und es funktioniert. Diskussion über die Nutzung des Pendels. Diskussion über das Pathoclast, Amulette und andere „medizinische Artikel“ wie Messung, Speicherung und/oder Feinabstimmung für Mana und Mana-Hochladung. Wie die Tonfrequenz mit der Schwingungsrate des DENKENS und Heilens zusammenhängt. Buchbesprechung „Adventures in Realization“ („Abenteuer in der Realisierung“) und „The Ether Ship Mystery and its Solution“ („Das Geheimnis des Raumschiffs“). Weitere Diskussionen über Karma sowie den Gebrauch der Mana-Hochladung bei der Gebetssendung.

 

Es war eine aufregende Zeit hier in der Studieneinrichtung

 

Ich spreche von den letzten zwei Wochen seit des Bulletins 27, worin ich die Neuigkeiten bekanntgab, dass die verschiedenen Bovis-Instrumente von Dr. Hanoka eingetroffen waren. Ich konnte mit einem französischen Wörterbuch und etwas übriggebliebenem Schulfranzösisch Teile der Bedienungsanleitungen übersetzen und mit den Tests des Bovis-Biometers beginnen. Das Aufregende ist, es funktioniert tatsächlich! Die Ergebnisse werden in den Anleitungen für unterschiedliche Lichtfarben angegeben, alle in Bezug auf die biometrischen Ergebnisse (vgl. die Auszüge von Dr. Brunler in den vergangenen Bulletins) sowie auf die Angstrom-Einheiten, worin das Licht gemessen wird (Wellenlänge). Ein rotes, blaues oder gelbes Papierquadrat registriert exakt, wenn es mit dem kleinen Instrument mit dem Glaspendel getestet wird.

 

Was mich jedoch am meisten interessierte war die Entdeckung, dass die Anzahl der Schwingungen meines Pendels über Fotos fast exakt war – zehn Schwünge auf ein biometrisches Grad. Beispielsweise das Foto eines alten Kahuna, das ich euch, wenn möglich, mit eurem Pendel zu testen bat, erzielte über 500 Pendelausschläge, und auf dem Biometer lag die Angabe über 50 Grad. Das ermöglicht es uns allen, den biometrischen Wert zu duplizieren, vorausgesetzt, wir benutzen ein richtiges Pendel. Was wir tun, ist, die Ausschläge zu zählen und die Anzahl durch zehn dividieren, um den biometrischen Wert zu erhalten.

 

Damit erhalten wir ein Werkzeug, womit wir die Frequenzwellenlänge von vielen Dingen messen können sowie die Stärke der Schwingung. Ich bin jetzt ziemlich sicher, dass unsere Pendelmessung von Mana und von einer Mana-Aka-Einheit als Hochladung genau genug ist, dass wir mit der experimentellen Arbeit auf dieser Ebene fortfahren können.

 

Wie ihr wisst, schlägt unsere Nachfrage bezüglich des Abram-Pathoclast vor, dass die Länge eines Kabels genutzt werden kann, um es zur Messung der Wellenlänge verschiedener Körperorgane oder zur Behandlung über den Kontakt oder über Entfernung zu nutzen. Wenn dies nicht die korrekte Einstellungsmethode ist, werden wir letztendlich diese genau herausfinden und von da aus mit den Mana-Tests und den Aka-Schnüren etc. fortfahren.

 

Amulette und „medizinische Artikel“, die Talismane der afrikanischen Magier, und all die eigenartigen Objekte und Kombinationen von Objekten, die oft mit ähnlichen Effekten in der „nativen Magie“ benutzt werden, erhalten plötzlich für uns eine große Wichtigkeit. Langsam geht uns ein Licht auf hinsichtlich der Ki-Blätter, der „Markierungssteine“ und anderen Objekten der na Kahuna. Ich habe in meinen Schriften vermerkt, dass diese Objekte wahrscheinlich als physische Stimuli genutzt wurden, um das Aunihipili zu beeindrucken, aber nun kann ich erkennen, dass sie wahrscheinlich deren genaue Wellenlänge kannten bzw. in der Lage waren (1) sie als ein Mittel zur Abstimmung zu nutzen, um Wellenlängen einer bestimmten gewünschten Art zu produzieren, oder (2) eine Hochladung von Mana vorzunehmen und diese zu speichern (zusammen mit der dazugehörigen Aka-Substanz, um die Wirkung des Mana zu dirigieren). Die na Kahuna haben uns eine Vorstellung dessen gegeben, wie es möglich ist, dass die „dielektrische“ Kraft der Pendelmessungen oder des Pathoclast augenscheinlich agieren können, als ob sie LEBENDIG und BEWUSST seien.

 

Nehmen wir den Rutengänger, der sein Pendel über eine Landkarte hält und Öl, Gold oder Wasser lokalisiert. Oder die Person, die telepathische Botschaften über den halben Globus aussendet. Oder den Arzt, der sein Pathoclast-Instrument einstellt und einen Patienten jenseits aller Ozeane behandelt.

 

Die Aka-Schnüre bieten uns den perfekten Leiter des Manaflusses. Das Bewusstsein des Aunihipili (vielleicht mit Hilfe der Aumakua oder anderer nicht identifizierten Wesenheiten) kann so etwas wie einen sehr langen „Finger“ ausstrecken, um Wasser, Öl oder vermisste Personen aufzufinden, und auf der Landkarte wird das Pendel bewegt, um den Ort anzuzeigen.

 

Was wir nun herausfinden möchten, ist:

 

Wir können ein Kabel, ein Stück Holz, Stein, Plastik oder eine andere Substanz mit einer Hochladung von Vitalkraft sowie etwas von unserer reichlich vorhandenen und selbst erneuernden Aka-Substanz füllen und selbstverständlich einen Aka-Faden zurückhalten, um unser Aunihipili-Bewusstsein mit dem hochgeladenen Gegenstand zu verbinden.

 

Danach werden wir sehen, ob unser Aunihipili das Bewusstsein liefert, um das Objekt „lebendig“ zu machen und es dazu bringt, das gespeicherte Mana in einer bestimmten Art und Weise zu entladen, um zu heilen, bzw. was derzeit überaus interessant ist, um die Wellenlänge der gespeicherten Mana-Hochladung einzustellen, entsprechend der Tonjustierung mittels einer Stimmgabel oder Stimmpfeife.

 

Sollte das Experiment erfolgreich verlaufen und wir diese Tuning-Fähigkeit nutzen können, um bei einer Heilung auf jemanden zu reagieren und ein krankes Organ auf die richtige Wellenlänge einzustellen, wie es derzeit durch das Pathoclast-Gerät in den Händen eines von Natur aus übersinnlichen Bedieners geschieht, werden wir einen großen Schritt in unseren Studien und für die Welt getan haben.

 

Es scheint so, als ob der Gebrauch von Amuletten und ähnlichen Dingen aus dem dunkelsten Afrika bis hin zu den gesegneten Medaillen der modernen Kirche auf einem sehr realen Mechanismus basiert. Es mag sehr seltsam erscheinen, zu Dingen zurückzukehren, die die stolze Wissenschaft als „schwarzen Aberglauben“ abgetan hat, aber wir können genau das tun – mit den gesamten modernen Verbesserungen und mit den keinesfalls übersehenen Elementen der Nutzbarkeit als physisches Stimulus.

 

Sobald ein Gegenstand eine Mana-Hochladung erhalten hat, scheint er in der Lage zu sein, diese zu behalten und wie beauftragt lange Zeit zu reagieren. Bei den Flüchen, womit jene belegt worden waren, die die alten ägyptischen Gräber geöffnet haben, kann es sich um Mana-Hochladungen in Aka-Trägern gehandelt haben, die in Gegenständen in den Gräbern platziert worden waren. Es wurde vermutet, dass das eigenartige Schicksal der Menschen, die das Grab von König Tutanchamun geöffnet hatten, auf einem alten Fluch basierte. Unsere australischen HRAs entdeckten in drei Fällen eine erstaunliche Heilungskraft, die immer noch mit der unglasierten, kleinen getöpferten „Gebetsschale“ verbunden war, die vor 3.000 Jahren von einem babylonischen Priester für eine jüdische Familie hergestellt worden war. Die Kraft war immer noch in ihr spürbar – sie konnte immer noch für Heilungen herangezogen werden und auf einfache Anforderung und Erwartungshaltung helfen. Vielleicht reagiert die in die Schale eingebrachte Mana-Aka-Ladung automatisch. Vielleicht reagiert auch die Behandlungseinheit des Pathoclast automatisch und aus demselben Grund – der ursprünglichen Hochladung und des Befehls. Oder es kann sein, dass die Gebetsschale ständig über einen Aka-Faden sowohl mit dem babylonischen Priester, der sie hergestellt hat, als auch mit den na Aumakua, die zur Ermächtigung der Heilung angerufen worden waren, verbunden ist.

 

Hierin liegt ein weiterer, sehr wichtiger Punkt. Wir kommen nicht umhin zu fragen, ob die in die Gebetsschale gelegte Kraft sich aufbrauchen wird oder nicht. Jedwede Kraft verbraucht sich, und geht auf Null, wenn sie nicht erneuert wird. Also warum nicht auch die Heilungskraft in der Schale?

Dieses bringt uns zu dem Punkt, den ich betonen möchte. Es kann sein, dass die Schale wie ein Magnet agiert, der seine magnetischen Eigenheiten behält, weil seine kristallinen Teile in eine bestimmte Richtung zeigen sollen. Und er soll nur als ein Verbindungsstück agieren.

 

Wenn dies WAHR ist, würde sich die in der Schale befindliche Kraft nicht abnutzen oder erneuert werden müssen. Wir wissen, dass ein Stück Draht, das in einer Spule auf ein Stück Pappe gelegt wird, sich auf die unterschiedlichen Wellenlängen von Radiosendern einstimmen kann. In dem Bovis-Biometer sehen wir die Verlängerung oder Verkürzung eines einfachen, 23 cm langen Metalllineals, das sich auf die Schwingung eines Fotos, einer Unterschrift oder des Gehirns eines Menschen einstellt. In dem Pathoclast muss der Draht anscheinend nicht mit einer Spule verbunden oder isoliert sein, seine Länge ist der Einstimmungsfaktor wie in dem Biometer.

 

Ich habe einen Artikel von jemanden gelesen, der ein Pendel benutzte, um die Vitalkraft in seinem rechten und linken Körper zu testen (bzw. den positiven und negativen Seiten). Er berichtete etwas Seltsames. Zumindest ist es eigenartig, wenn wir dem Gedankengang des „Einstimmens“ folgen. Um seine Vitalität zu erhöhen, fand er heraus, dass er sein Messer und seine Schlüssel in seinen rechten Taschen tragen musste. Und nach einigen Versuchen fand er heraus, dass eine kleine Spule isolierten Drahts, wenn sie in der rechten Tasche war, seine Vitalkraft in mehrerer Hinsicht erhöhte. Die Spule bestand aus etwa einem Meter Draht und war einfach aufgerollt und oben und unten wie ein Seil befestigt. Ich nehme an, dass er versucht hatte, die Länge des Drahts zu verändern, bis sein Pendel die korrekte Länge anzeigte.

 

Ich bin von diesem einfachen Experiment und den Ergebnissen sehr beeindruckt. Offensichtlich stimmte dieser Herr sein Mana in seinem Körper ein, als es sich bewegte oder in Fluss war, bzw. tat, was Mana zu tun pflegt. Die Tatsache (es ist meine Spekulation, der Schreiber erwähnt es nicht ausdrücklich), dass die Polarität des Körpers in Betracht gezogen und die Spule auf der rechten Seite als nützlicher befunden worden worden war, genügt nicht, um den Anstieg der Vitalkraftladung des gesamten Körpers zu erklären. Wenn wir dieses vollends verstehen wollen, müssen wir davon ausgehen, dass er tatsächlich aus dem Draht ein Amulett erstellte, als er es testete. Er wollte es dazu bringen, seine Vitalitätsschwingung oder Wellenlänge anzugeben. Er arbeitete mit dem Draht und testete ihn, indem er ihn verlängerte und verkürzte – ihn aufwickelte. In anderen Worten, er brachte eine Mana-Aka-Einheit dazu, in den Draht einzudringen, die dann reagierte, als sei sie „lebendig“ und „intelligent“ (wie man es bei einem Magneten in geringerem Maße annehmen kann), mit dem Ergebnis, dass die Spule, als sie in die Tasche gesteckt wurde, pflichtbewusst an die Arbeit ging, um die Aufgabe zu erfüllen, die Wellenlänge ein wenig zu erhöhen. Es ist ersichtlich, dass der Draht in sich selbst kein neues oder zusätzliches Mana oder Vitalkraft erzeugt.

 

Wenn ihr den Artikel in der Januar-Februar-Ausgabe von Round-Robin von HRA Meade Layne gelesen habt, Titel: „The Net and the Fish“ („Das Netz und der Fisch“), wie es die meisten von euch getan haben, werdet ihr euch an die drei inspirierendsten Seiten des ganzen Jahrzehnts erinnern, die von einem Sprecher von anderen Lebensebenen mitgeteilt wurden. Lasst mich den letzten Absatz zitieren. Er bezieht sich direkt auf die diskutierte Angelegenheit:

 

„Es gibt einen Ton für Gesundheit und für Krankheit, für Reichtum und Armut, für Wachstum und Rückgang, für Leben und Tod, Freude und Leid. Mit dem Ton muss, wie schon gesagt, der kreative Gedanke erscheinen, der festumrissene Wunsch, die klare, feste Visualisierung der gewünschten Veränderung. Dies ist das Mantra, und dies ist das Gebet, und das Mantra ist das wissenschaftliche Gebet.“

 

Ton ist Schwingung. Er kann auch eingestimmt werden. Die Saite eines Klaviers oder einer Violine wird durch Einstellung der Länge, der Dicke sowie der Dehnungs-Spannung eingestellt. Was ich damit sagen möchte, ist, dass die Frequenzen in Oktaven schwingen, nicht nur in der Klangbreite eines Klaviers, sondern die Oktaven gehen auf und ab, durch Licht und Farbe und Wärme, durch die Wellenlängen in Frequenzen.

 

Für unsere Arbeit muss jedoch alles auf die elementare Tatsache zurückkehren, auf die Schwingungsrate des allerersten Gedankens. Bezüglich der Schwingungsrate der Gedanken über Gesundheit, beispielsweise, können wir dann versuchen, in der Oktave herunterzugehen, um das Dielektrikum oder Mana aufzunehmen und es passend einzustellen – mit dem Instrument, das wir haben wollen. Es gibt eine Oktave des Lichts, die zweifelsfrei eine Farbe ist. Weiter abwärts finden wir die entsprechende Oktave des Klangs. Dr. Hanoka, der ein schönes Buch in Spanisch über die Farbtherapie geschrieben hat, sagte mir, dass er oft die Farbe sowie die entsprechende Note auf der Musikskala herausgefunden hat.

 

Wenn wir versuchen, eine mittlere Oktavennote auf einem Piano zu spielen, erhalten wir eine sympathische Schwingung gleicher Noten in den oberen und unteren Oktaven. Es mag sein, dass dieses sich auf Farboktaven und ebenfalls auf die höchsten Schwingungen von Mana und Gedanken ausweiten lässt, vielleicht auf das hohe Mana der na Aumakua. Eine korrekte Einstellung mag der Schlüssel für weitreichende Aktionen sein. In Zukunft haben wir als HRAs vielleicht unsere persönlichen Altäre und präsentieren auf ihnen den exakten Ton und das Licht, um unsere Gedanken-Formen des Gebets auf höheren Oktaven einzustellen und zu treffen. Wir lernen, den richtigen Klang für jeden Zweck wie ein Mantra zu intonieren und die Farbe anzupassen, die als Licht auf dem Amulett oder einem heiligen Objekt wirkt, das wir für unsere Einstimmung mit den na Aumakua benutzen. Lasst mich einen weiteren Absatz aus dem Artikel oder zumindest Teile von zwei Absätzen zitieren:

 

„Ein Wort ist eine Glocke, ein Mantra ist eine Glocke – bringe sie so zum Klingen und – durch Resonanz, durch Harmonie – antwortet etwas in dem Omniversum. Finde heraus, wie du sie zum Klingen bringst, und das universale Leben antwortet entsprechend. Der Mensch, der Weber der Fäden! Der Mensch, die Spinne im Zentrum des Geflechts lebendiger Schnüre! Lasst den Menschen den Ruf aussenden. Aus dem Klang wurden die Welten geboren, eure Welt der Objekte und eure eigenen Körper. Sogar eure Wissenschaft beginnt im Blickfeld wie durch ein dunkles Glas zu erscheinen.“

 

Ja, der Ton ist das Symbol für das „Wort“ und für all die vielen Frequenzen schwingender Dinge, die die sichtbare und unsichtbare Welt ausmachen. In unserer Arbeit versuchen wir, das alte und verstaubte Wissen früherer Tage mit dem unseres explosiven HEUTE zu verbinden. Ich beteuere, dass das, was wir als HRA tun, außerordentlich wichtig ist. Einige mögen sagen: „Das ist langweilig“, und sie werden sich anderen Gedanken zuwenden, aber ich weiß, dass die meisten von uns etwas sehr Brauchbares für eine unterstützende Zusammenarbeit gefunden haben. Bleibt dabei.

 

Bücher und Publikationen

 

'Adventures in Realization' ist der Titel eines neuen Buchs von unserer HRA, Winogene Savage. (Hübsch gedruckt und gebunden, 116 Seiten. Preis $2, erhältlich bei der Autorin, 11184 Carson Dr., Lynwood, Calif.) - (Anm. Übers., aktuelle ISBN: 978-1-2580-1363-9)

 

Dies ist ein Buch, wie die meisten von uns es eines Tages zu schreiben wünschten, es jedoch weder begonnen, noch beendet haben. Es umfasst alle Aspekte des psycho-religiösen Bereichs in seiner weitesten Skala und präsentiert den Wert von Sammlungen der Autorin in einer weltweiten Suche alten und neuen Glaubens. Hätte Frau Savage während ihres Schreibens Huna gekannt, hätte sie ihr Thema dahingehend abgerundet. Wie es aussieht und man Huna zwischen den Zeilen herauslesen möchte, kann man es überraschenderweise in bestimmten Lehren und Anweisungen für das Leben finden. Es ist ein überraschendes als auch erfreuliches Buch in vielerlei Hinsicht. Als Inspirationsquelle wird Lyrik genutzt, und Allegorien wetteifern mit der Personifizierung solcher Themen wie „Ungeduld“ und „Hunger“, wobei der Leser direkt angesprochen wird. Ein kleines Stück in zwei Akten und fünf Szenen sprüht durch Symbole und verschleierte Hinweise auf tiefere Bedeutungen.

 

Die Mischung von Poesie und Mystik ist die überragende Würze der praktischen und sehr energetischen Autorin. Sie kennt sich in allem aus, und sie engagiert sich eingehend und gibt ihr Bestes – und das ist es wirklich – jenen, die sich auf demselben Weg befinden, eine führende Hand zu reichen. Sie hat einen Leitfaden in jeder Hinsicht geschrieben, um umfassende Hilfe zu leisten, und sie zögert nicht, ihre Meinung auszudrücken. Hier ist ein Beispiel ihrer sehr lebendigen Prosa:

 

Wie kann ich einen Methodisten oder Baptisten, einen Presbyterianer oder Episkopalen beurteilen, wenn ich noch nicht einmal christlich argumentieren kann? Das Christliche haben alle gemeinsam. Als Krishna sich mit Arjuna beriet, wie es in der Bhagavad Gita in den Hindu-Schriften berichtet wird, geschah dies mit den Worten Christi. Dieser sprach in allen Propheten und wird es weiterhin durch viele Menschen in vielen Ländern tun. Lasst mich Ihn überall hören, und jedes Gespräch ist Liebe.“

 

Der Mystiker spricht klar in der Kurzgeschichte. Dies sind einige Zeilen von der Handlung aus dem letzten Akt:

 

„(Kerzenanzünderin:) 'Für die vielen heute namenlosen Heiligen, die das Licht über alle Jahrhunderte des verdunkelten, gesegneten Gestern hielten, und für jene die in noch ungeborenen Jahrhunderten kommen werden – für jeden Botschafter, jeden Glauben, für jedes Licht, das jemals leuchtete, zünde ich diese Kerze an. (Sie zündet es an.) Gott-Vater, nimm unsere Anbetung des All-Einen an. '

 

(Der Segnende:) 'Alle erleuchteten Seelen aller Jahrhunderte sind der Eine Göttliche Botschafter – in vielen Formen und Gesichtern, aber aus Einem Geist, Führer, Beschützer, Lehrer, Tröster und Meister. Mögen wir alle in diesem Einen die Führung in die beschützenden Arme von Allah, Gott-Vater, finden. Amen.'“

 

„The Ether Ship Mystery and its Solution“ („Das Geheimnis des Raumschiffs“)

 

Das neue „letzte Wort“ über die fliegenden Untertassen. The Ether Ship Mystery and its Solution wurde in einer Luxusausgabe zu 2 $ und einer normalen Ausgabe zu 1 $ in Kalifornien herausgegeben. Meade Layne und einige seiner Borderland-Wissenschaftsmitgliedern (der wir alle angehören oder angehören sollten, deren Direktor ich bin), hat einen hervorragenden Job geleistet, indem er die einzige wasserfeste Erklärung über die Raumschiffe oder Fliegenden Untertassen herausgab. Der Materialisierungsprozess in Séancen, worin reale und lebendige menschliche Körper und Gegenstände unterschiedlichster Art wiederholt aus dem Nichts auftauchten und dann darin zurückkehrten, werden von niemandem verleugnet, der in frevlerischer Weise eine der erstaunlichsten Tatsachen in der modernen okkulten Wissenschaft ignoriert. Dieselbe Sache – die Materialisierung -, nur auf einer größeren und unterschiedlichen Stufe, ist die einzig mögliche Erklärung der Raumschiffe, sogar wenn sie von Venus oder Mars kommen, da sie mit Sicherheit ihre materielle Zusammensetzung verändern müssen, um die Reise durchzuführen. Die gesamte wissenschaftliche und mathematische Genialität, ganz zu schweigen von dem tiefen Wissen im Bereich des Übersinnlichen, wurde in diesem Buch zusammengetragen.

 

Eine der HRAs – eine sehr fortgeschrittene Studentin – las das Buch und schrieb mir ihre Eindrücke. Ich zitiere: „Ich habe es mit gemischten Gefühlen von Ehrfurcht und Vorahnung gelesen. Meade Layne und die anderen haben eine großartige Aufgabe als rufende Propheten der letzten Tage unternommen. 'Tue Buße', in einer rücksichtslosen Welt. Wird die Welt ständig ihre Botschafter ignorieren, sofern sie sie nicht steinigen?“

 

Wir sind in jeder Hinsicht alle Botschafter. Wenn wir uns nicht gegenseitig zu Tode trampeln in einer wilden und irrsinnigen Panikattacke an dem Tag, an dem die Raumschiffe wirklich zahlreich landen werden und einige Quellen die Nachrichten im Radio herausschreien, schickt es sich für uns alle, uns (1) genauestens über den Ursprung und die Natur der Raumschiffe zu erkundigen – soweit dies derzeit möglich ist, und (2) unser Wissen, so weit und so schnell wir können, zu verbreiten.

 

Adresse: Meade Layne, F.H.F., 3524 Adams Ave., San Diego 16, Calif. und sagt ihm, dass ihr seine Arbeit der Liebe schätzt.)

 

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Wir werden bald den Aspekt der Osterinseln von Ägypten bis zu den Mayas in die Studien der Bulletins aufnehmen. Wir sind mit der Arbeit gut und wirklich vielversprechend vorangekommen! Wenn möglich, besorgt euch Werner Wolfs neues Buch ISLAND OF DEATH (Easter Island) (Inseln des Todes - die Osterinseln). Lest es aufmerksam durch, und ihr werdet alle bereit sein für das Bulletin. Viele sehr wichtige Gemeinsamkeiten hinsichtlich dieser sehr voneinander getrennten Quellen wurden in gewöhnlichen Glyphen herausgefunden. Jene auf den Osterinseln wurden in die Sprache der na Kahuna übersetzt!!

 

Nachrichten, Briefe und Kommentare

 

Im letzten Jahr folgten in zwei Fällen Hunde den Aka-Fäden ihrer Herrchen über Hunderte von Kilometern, um ihre Besitzer zu finden, berichteten HRAs und sendeten Zeitungsausschnitte. Ein Hund durchquerte die gesamte USA. Seine Familie war verschwunden. Der zweite lief 1.300 km weit. Seine Familie war mit dem Auto weggefahren. Der Geruchssinn genügt nicht, um solche erstaunlichen Leistungen hervorzubringen.

 

Mindestens ein Mal pro Woche trifft ein Brief von jemandem ein, der GWhW gelesen und angewendet hat und nichts von der HRA wusste. Gesundheit, Geld, Umstände – alles Mögliche – wurden mit Huna-Methoden so erfolgreich behandelt, dass ich oft meine, jene der HRA, die keine dieser Resultate erzielen, seien von ihrem Geburtsrecht hereingelegt worden.

 

Auf meinem Schreibtisch liegt ein Brief, worin steht:

 

„Ich dachte, es würde ihnen gefallen zu erfahren, dass das „Geheime Wissen“ mir geholfen hat – absolut eindeutig.“

 

Der Schreiber fährt fort, von der Arbeit mit Verwandten zu berichten in den schwierigsten und verfahrensten Fällen, und wie plötzlich eine verändernde Serie von Geschehen eintraf – zweifelsfrei unter höherer Führung – die alles zum Guten brachte. Andere Briefe berichten von Dingen, die durch den Gebrauch von Huna geschahen, aber erst nach Monaten langer und unaufhörlicher Bemühungen durch Gebete, Mana und Visualisierung.

 

Ich habe mit diesen Freunden korrespondiert, und das, was mich am meisten in ihren Erfahrungen beeindruckt hat, ist die Beständigkeit und Zähigkeit, womit sie sich an die Arbeit gemacht haben. Nicht einer konnte sich erinnern, aufgeben zu wollen, wenn die Antworten auf ihre Gebete nicht sofort eintrafen. Sie benahmen sich nicht wie ein ungeduldiges Kind, das sein fast vollständiges Kartenhaus zerstört und sich abwendet. Die na Kahuna verwendeten für „Geduld“ das Wort 'hoo`mana`wa`nui, das heißt buchstäblich „Mana herstellen oder zur Verfügung stellen, nachzudenken und ins Schwarze treffen, und dies zu tun, bis die Handlung immer mehr anwächst.“ Das ist ein exzellentes Bild von „ins Schwarze treffen“ bzw. das Mana und die Gedanken-Formen des Gebets korrekt an die Aumakua weitergeben.

 

Ich möchte euch alle, die ihr entmutigt seid, daran erinnern, dass andere nach und nach siegreich sind. Gebt dem Wutanfall keine Chance, wenn die Antwort nicht kommt. Lasst euer Kartenhaus stehen. Nehmt einfach euren Verstand aus dem Problem und den Gebetshandlungen, die ihr vorgenommen habt, heraus. Lasst sie für sich stehen, und denkt an etwas anderes. Gebt den na Aumakua Zeit zum Arbeiten. Später werdet ihr wieder an die Aufgabe zurückkehren und den Aufbau weiter vornehmen wollen.

 

Der außergewöhnliche Unterschied zwischen Huna und dem Hindu-Glauben liegt in der Tatsache, dass man in Huna mehrere Versuche unternimmt und seinen Glauben an das Gelingen immer wieder erneuert, während in Indien die Kartenhäuser ständig zerstört worden sind, so dass niemand mehr die Geisteskraft besitzt, einen Wiederaufbau zu wagen. In vergangenen Jahrhunderten wurde es Mode, sich hinzulegen und es hinzunehmen, wenn einen die Umstände dazu gezwungen hatten. Sogar sich darüber zu beklagen war verpönt. Einer murmelte das schreckliche Wort „Karma“ und suhlte sich in seinem Elend. Später entwickelte sich diese Mode zu einer großen und eigenartigen Tugend. Als ein noch unerfahrener Student der Religionen dachte ich, ich erkenne das höchste Ideal, das jemals ein Mensch in der Religion erreicht hatte, in den berühmten Zeilen von der Bhagavad Gita, die lauten:

 

„Ein Mensch gilt als spirituell weise, wenn er jedem Verlangen, das sein Herz begehrt, widersagt, und sein Selbst durch das Selbst glücklich und zufrieden ist. Sein Geist wird von den Widrigkeiten nicht zerstört; er ist glücklich und zufrieden mit der Fülle und kennt keine Furcht, Angst oder Ärger. Solch ein Mensch wird ein weiser Mensch genannt, wenn er in jeder Hinsicht alles annimmt, ob günstig oder ungünstig, mit gleichbleibender Geisteshaltung, die weder dafür noch dagegen ist.“

 

Es dauerte lange, bis ich erkannte, dass dies nicht der Weg zu einem gesunden, normalen und hilfreichen Leben war. Es war das letzte Wort in der Doktrin des Entkommens von Wachstum und Realität auf der physischen Ebene, worin die Kräfte des Seins uns eingesetzt hatten. Die Inder haben immer eine kleine Vorstellung aufgegriffen, sie zu unlogischen Extremen ausgeweitet und damit nutzlos oder noch schlimmer gemacht. Schaut, was aus der Reinkarnation und dem Gesetz von Ursache und Wirkung geworden ist, das nun „Karma“ genannt wird. NEIN! Man versucht es zumindest.

 

Huna, das Christentum, der Islam und die ägyptischen Mysterienkulte sind alle in der Gegend des Nils entstanden, und alle waren realistisch und für das Leben geschaffen, nicht für den Tod, während man sich noch im Fleisch befindet. Der Buddhismus war eine Revolte gegen die Lehre der vollkommenen Entsagung, und in seiner Verbreitung nach Osten wurde es immer praktikabler gemacht. Der „erhabene Idealismus“, der so wunderbar klingt, wenn man es liest, ob in der Gita oder modernen amerikanischen imitierenden Philosophien, ist weder „erhaben“ noch mit gültigem „Idealismus“ erfüllt, wenn man es im Licht des normalen Lebens untersucht. Wie blind sind die blinden Führer der Blinden.

Vergleicht zwei Verse, die HRA Olga Rosmanith in ihrem kleinen Buch als eine große Hilfe für sich selbst beschreibt. Der erste stammt von Matthew Arnold, der zweite ist von Henry Vaughan, ein Poet des 17. Jhr.:

 

„Mit schmerzenden Herzen und blutenden Händen,

arbeiten und arbeiten wir, legen Stein auf Stein.

Wir tragen die Last und die Hitze des langen Tages

und wünschen, es sei getan.

Erst wenn die Stunden des Lichts anbrechen,

unterscheiden wir das, was wir aufgebaut haben.

Gott, mit welchem Mut und wie viel Freude tue ich alles,

wenn Dein letzter Atemzug meinen Flügel aufrecht hält!

Ich leuchte und bewege mich wie jene dort oben,

mit viel Freude und nachlassender Traurigkeit,

Gib mir gute Tage nach jeder Nacht.“

 

George Eliot teilte in ihren Schriften die Leidenschaft der na Kahuna für das normale Leben in einer normalen Welt. O.M. gibt uns diese Zeilen aus „Adam Bede“:

 

„Gott helfe uns mit unseren Kopfbedeckungen und unseren Händen sowie unseren Seelen; und wenn ein Mensch Tag für Tag schuftet – baue Er seiner Frau einen Ofen, damit sie nicht mehr zum Bäcker gehen muss, und grabe ihren Garten um, damit zwei statt einer Kartoffel darin wachsen, und er tut noch mehr und kommt Gott immer näher, als wenn er irgend einem Prediger betend und jammernd hinterherliefe.“

 

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HRA R.L.A. findet die Hochladung von Mana entschwindend, wenn das Gebet und das Mana an die Aumakua gesendet werden. Diese Ergebnisse meiner Überprüfungen sind für unseren Fortschritt sehr wichtig. Er schreibt teilweise:

 

„Ich habe mit dem Pendel geprüft und herausgefunden, dass, nachdem ich meinem Aunihipili das Kommando gegeben habe, unser Gebet entlang der Aka-Schnur entgegenzunehmen und zusammen mit unserer Mana-Ladung der Aumakua zu übergeben, die Pendelausschläge praktisch auf Null gehen. So gieße ich offensichtlich wirklich nachts die Samen. Meine normale Ladung an Vitalkraft beträgt ca. 375 Ausschläge. Nach der Hochladung erhalte ich ca. 675.“

 

In einem meiner kürzlichen Kurzbriefe deutete ich an, dass ich mich über einen Schnappschuss meiner HRA-Freunde freuen würde, wenn es davon einen gäbe. Fast ein Dutzend haben mir welche geschickt, und ich kann immer noch sagen, dass die HRAs im Allgemeinen immer noch so gut und intelligent aussehen, wie ich sie kennengelernt habe. Wer noch keinen Schnappschuss gesendet hat und einen übrig hat – ich hätte gern das nächste mal einen.

 

Ein besonderes Gebetsritual über eine ganze Seite hat langsam Form angenommen für die Nutzung von jenen von uns, die an der TAHG teilnehmen. Es wurde ausprobiert und wird in etwa einer Woche verbreitet. Wenn ihr an der TAHG Interesse habt, bittet um eine Kopie. Ich finde es hilfreich, eine bestimmte Form zu haben, der man folgen kann.


HUNA BULLETIN 29

Die Studie von Ägypten und den Osterinseln

und ihren Gebrauch von Hieroglyphen

1. April 1950

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Rekapitulation der laufenden Forschungsprojekte.

Diskussion über das Geheimnis um den in unserer Forschung genutzten Pathoclast.

Postsack: Diskussion über die Mumifikation durch den Gebrauch von „Emanationen“ sowie die Keimung von Samen.

Diskussion über die Studie der ägyptischen und verwandten Kulturen (Osterinseln) sowie deren Nutzung von Glyphen (inkl. Bilder).

Ritualgebet für die TAHG.

 

Der Quartalsbericht für die HRA, die keine Zeit oder vielleicht nicht das notwendige Interesse für die kompletten Bulletins haben, ist jetzt fällig. Da jedoch nur insgesamt 17 HRA meine Einladung akzeptiert haben, einen Vierteljahresbericht über den Fortschritt zu beziehen, macht es kaum Sinn, einen separaten Bericht zu erstellen. Daher gebe ich in diesem Bulletin einen Rückblick auf das Quartal und werde alle acht Seiten an die 14 HRA senden.

 

Die im Bericht vom 1. Januar beschriebene experimentelle Arbeit nahm ihren zufriedenstellenden Lauf; das Pendel und dessen Bedienungstheorien wurden beschrieben. Besondere Aufmerksamkeit wurde Dr. Brunlers Entdeckungen und dem Material in seinen Schriften gewidmet. Ein Bovis-Biometer (zum Gebrauch mit dem Pendel) erhielten wir als Leihgabe und nutzen es mit etwas Erfolg hier in der Studieneinrichtung, obwohl uns die Zeit zu extensivem Testen fehlte.

 

Die Bemühungen um den exakten mechanischen Aufbau „elektronischer“ Instrumente für die Diagnostik und Behandlung von Krankheiten sind noch im Gange, trotz der Verwirrung und Geheimnisse bezüglich der gesamten Angelegenheit (im Folgenden sage ich mehr darüber.)

 

Die TAHG erzielte exzellente Ergebnisse für die Allgemeinheit, jedoch keine Ergebnisse im Einzelnen (mehr darüber folgt).

 

Die Buchbesprechungen bezogen sich auf die Arbeiten einiger HRA. Eine neue Abteilung für inspirative Aspekte wurde begonnen und gut aufgenommen.

 

Eine Studie der möglichen Beziehung der Schriften auf den Osterinseln zu jenen der Ägypter und den Mayas wurden begonnen mit dem Zweck, mögliche Quellen zusätzlicher Huna-Information in den Glyphen, Begriffen oder Symbolen zu finden. Die HRA übersandten uns viel Material, und die Arbeit wird zufriedenstellend fortschreiten, damit wir von Zeit zu Zeit darüber berichten können.

 

Die Behandlung des geisteskranken jungen Mannes „Gregg“ durch freiwillige HRA wird von einigen fortgeführt. Die erzielten Erfolge des Jungen wechselten sich mit Perioden von Rückfällen ab. Drei davon, die in den ursprünglichen Gruppenbehandlungen geschahen, waren von ausgesprochenen physischen Reaktionen begleitet, überwiegend Schmerzen, aber nicht von langer Dauer. Gregg hatte zu der Zeit ein gebrochenes Schlüsselbein, das nicht korrekt eingegipst worden war. Dazu gab es wenig Fragen, aber dieser telepathische Kontakt wurde durch die Nutzung von Haarlocken hergestellt, die an die durchführenden HRA gesandt worden waren. Es wird erhofft, dass die Ziele immer mehr erreicht werden können, bis die Heilung erfolgt sein wird.

 

Das Pathoclast von Dr. Abrams wurde mir von einem HRA als Original einer Zeichnung übermittelt, die ich von einem „elektronischen“ Gerät erstellt hatte, das mir in den Studien von einem Herrn gezeigt worden war, der behauptete, es sei eine exakte Kopie eines sehr bekannten Instruments, das schon lange auf dem Markt sei. Letzte Woche erhielt ich einen Brief von einem HRA, der sich bei der Presseabteilung einer großen Tageszeitung in Oakland, Calif., informiert hatte, welche Geräte Dr. Abrams erfunden hatte. In diesem Brief wurden verschiedene Geräte aufgeführt, aber aus einem seltsamen Grund NICHT das Pathoclast. Ich hatte diesen Brief noch nicht richtig verdaut, als mich ein Brief von einem Freund erreichte, der schrieb, er habe einmal ein Pathoclast besessen, und das von mir beschriebene stelle etwas ganz anderes dar – vielleicht ein Gerät, das wirklich keinen elektrischen Strom nutzte und das tatsächlich bei Fernbehandlungen eingesetzt wurde. Das Pathoclast, so wurde mir versichert, habe „Endkondensatoren“ im Stromkreis und würde an den Lichtstromkreis angeschlossen. Außerdem stand es gänzlich gegen Dr. Abrams Vorstellungen der Behandlung ausschließlich durch direkten Patientenkontakt.

 

Nach einer längeren Zeit ineffektiver Suche nach Information erkenne ich langsam, dass es sich hier um eine ziemlich geheime Angelegenheit zu handeln scheint und nur wenige, wenn überhaupt, von den Eingeweihten darüber sprechen möchten. Die AMA (American Medical Association) scheint besonders aktiv gewesen zu sein, das zu bekämpfen, was sie in diesem Bereich für unorthodox hielt. Ein Artikel in „Readers Digest“ vor ein oder zwei Wochen berichtete eindrücklich, wie wertlos all diese Instrumente seien. Andererseits weiß ich, dass es in der Gegend von Los Angeles mindestens zwei gut florierende Praxen gibt, worin Behandlungen mit einer Art „elektronischer“ Geräte durchgeführt werden. Ich habe einen roten Kopf, und Cigbo hat sich versteckt, so dass ich ihn unmöglich dafür verantwortlich machen kann. Sollte ich in nächster Zeit in den Bulletins außerordentlich still bleiben betreffend dieser Instrumente, wisst ihr, dass ich mich um mehr Daten aus erster Hand bemühe, bevor ich mehr darüber sage.

 

Glücklicherweise schwebt über dem Pendel keine schwarze Wolke, und wir können nach Lust und Laune über seine Nutzung experimentieren und spekulieren. (Falls es von einem dieser elektronischen oder Radionik-Geräten Patente gibt, ist es sicher möglich, davon Kopien zu erhalten und von den Zeichnungen und Ansprüchen genau zu erfahren, was die Geräte darstellen.)

 

Die Suche nach Amulett-Materialien oder Methoden zur „Einstellung“ von Mana hat begonnen. Ein HRA versuchte, seine Taschen mit verschiedenen Metallgegenständen zu füllen, zuerst die rechte, dann die linke. Er benutzte kleine Drahtspulen, wie in dem letzten Bericht vorgeschlagen, und sein Pendel zeigte keine Spur von Gewinn oder Verlust seiner normalen Manaladung. Das ist die Art experimenteller Zusammenarbeit, die wir brauchen. Die Suche nach einem Material, das eine Mana-Ladung behält, hat einige interessante Materialien ans Licht gebracht, die vielleicht hergestellt und getestet werden, darunter eine neue Hüpfknete.

 

Diese Woche schickte mir ein HRA „Hoirada haitianische Voodoo-Samen“, die von einem Unternehmer in Haiti angeboten und per Post versendet werden, und die er selbst kurz vorher aus Neugierde erstanden hatte. Sie sollten an einer Kette hautnah getragen werden und eine fördernde Wirkung haben. Sie sind ziemlich groß, rundlich, dunkelrot, und ich glaube, einmal in Hawaii gesehen zu haben, wie sie Touristen als Ketten angeboten wurden. Ich testete einen der Samen auf dem Bovis-Biometer und fand zu meiner Überraschung, dass es völlig anders anzeigte als jemals zuvor. Das Pendel schwang in die entgegengesetzte Richtung zu den Gartensaaten, dich ich zum Vergleich versuchte. Ich werde herausfinden, was ich mit dem Biometer oder dem Pendel noch herausfinden kann, und wenn es sich lohnt, werde ich noch einmal darauf zurückkommen.

 

DER POSTSACK

Im Postsack befindet sich schon wieder ein Juwel. Dieses ist mit Sicherheit für das „berühmte letzte Wort“ qualifiziert. Es erreichte uns auf einer Postkarte.

 

„Sehr geehrter Herr Max Long,

ich muss ihnen leider mitteilen, dass ich alles aus ihrem Buch ausprobiert, aber leider überhaupt keinen Erfolg damit erzielt habe. Ich bin zu der Ansicht gekommen, es war alles Lug und Trug.

Ihre ergebene J. Hollyhock“

 

Eine Bemerkung von HRA C.S.:

„Beigefügt nochmals eine Finanzspritze, womit sie arbeiten können. Machen sie weiter mit ihrer guten Arbeit. Die Bulletins sind exzellent – und geben uns viel Stoff zum Nachdenken.“

 

HRA Dr. Hanoka schreibt bezüglich der eigenartigen Energie der Kraft, die den Körper unter Führung des Geistes verlässt und seltsame Dinge tut, indem sie die Materie in physische Dinge verwandelt.

 

„Wussten sie, dass es Bovis (der mit dem berühmten Bovis-Biometer) sowie Dr. Bidwell (hier in USA) gelang, Fisch und frisches Fleisch zu mumifizieren? Ich habe solchen mumifizierten Fisch vor einigen Jahren gesehen.“

 

Jene von euch, die schon die Kopie von Dr. Nandor Fodors Encyclopedia vorliegen haben, finden darin den Anfang eines faszinierenden Artikels über diese Sache unter der Überschrift „Emanationen“. Lasst mich daraus Teile zitieren. Behaltet dabei Mana und Aka von Huna im Hinterkopf sowie die Kombination der beiden, wenn sie den Körper verlassen und den Befehlen dessen gehorchen, der das Experiment durchführt.

 

“Dr. Louis Favre entdeckte zusammen mit Frau Agnes Schloemer bei ihren Experimenten kraftvolle vitale Emanationen des menschlichen Körpers. Durch das Auflegen ihrer Hände konnte Frau Schloemer sowohl resistente Bakterien als auch den Bacillus subtilis und den Bacillus anthracis zerstören (Heubazillus und Milzbrandbakterium, Anm. Übers.) Durch nichts anderem als das Auflegen der Hände von Frau X., in Kontakt mit den Objekten oder manchmal nur in deren Nähe, über eine Zeit von 20 Minuten, vertrockneten Pflanzen und behielten ihre perfekte Farbe, zeigte Wein keinerlei Anzeichen von Säuregärung, wurde der Verwesungsprozess bei Austern verhindert oder beendet, falls die Behandlung später begonnen wurde; behielten Fische und Vögel die Form, Farbe sowie den Glanz ihrer Augen, ohne ausgenommen zu werden; wurde das Blut eines Kaninchens in flüssiger Form über 25 Tage konserviert und verblieb auch danach als eine solide rote Masse.

 

Joanny Gaillard aus Lyon hemmte die Keimung von Linsensamen. Orangen und Zitronen wurden so hart wie Holzbälle … sie kann eine Taube innerhalb 14 und ein Hammelkotelett in zehn Tagen mumifizieren. Obst, bspw. Orangen, und Kartoffeln, brauchen ca. zwei Wochen.“

 

A. Blue kommentiert: „Durch tägliches, fünf- bis zehnminütiges Magnetisieren des Wassers in den Vasen, worin die Wurzeln der Hyazinthen sich befinden, kann man solch eine Vitalität in die Brühe geben, so dass Stiele und Blüten schnellstens außergewöhnliche Formen annehmen.“

 

Gemäß den Ergebnissen (von Dr. Favre, Paris), bewirken die menschlichen Hände Keimung und Wachstum der Pflanzen. Die rechte Hand ist die aktivste, sie stärkt schwächliche Vitalität, und der Einfluss nach sechs Minuten erstreckt sich über den gesamten Keimungsvorgang.

 

Buchbesprechung und Bericht über die Studie der ägyptischen und verwandten Kulturen – durch Hieroglyphen etc.

 

In unserer HRA-Arbeit haben wir ein überaus aufregendes neues Thema für weitere Recherchen gefunden. Während die Polynesier auf den meisten Südsee-Inseln keine besondere Handschrift beibehalten haben, sieht es nun so aus, als ob es einmal eine besondere Form gegeben hat und diese verloren ging.

 

Über viele Jahre waren die winzigen Osterinseln für unsere Wissenschaftler ein Puzzle. Die Menschen dort waren Polynesier und sprachen einen Dialekt, der dem der Hawaiianer und Maoris sehr ähnelte. Der Unterschied bestand darin, dass sie eine Fülle glyphischer Schriften besaßen, zumindest bis die Weißen kamen und ihre einheimische Kultur unter dem brutalen Einfluss unserer Kultur und besonders unseren Religionen zerstörte.

 

Athropologen und Ethnologen folgten den gewöhnlichen Mustern und bestanden darauf, dass die auf den Osterinseln entdeckten Gegenstände zu der Reihe der alten Theorien passten, die von den Professoren erarbeitet worden waren, um Rassen und deren Charakteristika, Ursprung und Beziehungen zu erklären. Während die Amateure seit langem auf die wahr-scheinliche Beziehung zwischen den Kulturen der Ägypter, Mayas und den Osterinseln hinwiesen, indem sie ihre Vermutungen auf Ähnlichkeiten in Legenden und Hieroglyphen stützten, ist die "Wissenschaft" immer noch weit davon entfernt, diese Vermutungen anzuerkennen.

 

Jedoch nahm Dr. Werner Wolff, selbst Professor sowie ein bekannter Psychologe und Schriftsteller, in einem 1948 in New York veröffentlichten Buch das Studium der Osterinseln wieder auf und gab uns, was die derzeit kühnste und umfassendste Arbeit bezüglich des verfügbaren Materials und der Beweise zu sein schien. Das Buch trägt den Titel: 'ISLAND OF DEATH' (Todesinsel) und den Untertitel 'EASTER ISLAND' (Osterinseln).

 

Charles W. Kenn empfahl mir dieses Buch von Hawaii aus, und HRA M.C., dessen Artikel im Round-Robin-Magazin den meisten von euch bekannt ist, war uns sehr behilflich, eine vorläufige Studie dieses und anderer Bücher über diese Bereiche vorzunehmen, da sie sich auf Huna stützen.

 

Verschiedene Dinge hängen von dieser Studie ab, woran viele unserer HRA sehr aktiv teilhaben. Erstens, wenn wir beweisen können, dass Huna im frühen Ägypten bekannt war und dies durch deren Hieroglyphen bewiesen werden kann, können wir damit meine Ergebnisse bezüglich der zehn Grundelemente in der Überlieferung der na Kahuna untersuchen. Und zweitens haben wir eine große Chance, Neues zu lernen.

Dank der Kompetenz, des Durchblicks sowie des Fleißes von Dr. Wolff liegt der echte Beweise vor uns, dass die Schriften der Osterinseln aus derselben gemeinsamen Quelle stammen wie die meisten der frühen Glyphen-Schriften in der ganzen Welt – einschließlich des frühen Industals, des frühen Chinas und der Mayas (Le Plongeon fügte die Arbeiten über die Mayas in seinem Buch von 1909 zusammen: 'Sacred Mysteries Among the Mayas and Quiches. - 'Heilige Mysterien bei den Mayas und den Quichés') (Ein drittes wichtiges Buch ist 'Origin and Evolution of the Human Race – 'Ursprung und Evolution der menschlichen Rasse' von Dr. Albert Churchward.) (Nicht zu verwechseln mit Col. James Churchward, der die Bücher über 'Mu' schrieb; diese gehören zu dieser anderen Klasse von Büchern, die den Leser mit keinerlei überprüfbaren Aussagen der Autoren versorgen.)

 

Die Wörter, die mit kleinen Änderungen in ihrer Bedeutung überlebt haben, helfen den Völkern oder Kulturen, sich in unterschiedlichen Teilen der Welt zu vernetzen. Zum Beispiel lautet unser hawaiianisches Wort für „Licht“ la. Es bedeutet auch „Sonne“, und „das heilige Licht“ als Symbol ist La'a. In anderen Dialekten von Polynesien wird der Buchstabe „l“ zu „r“. In Ägypten haben wir Ra für die Sonne oder das Symbol ihrer primären Gottheit. Le Plongeon schreibt, dass La in der Sprache der Mayas „die ewige Wahrheit, das was ewig existiert“ bedeutet. (Le Plongeon wurde von späteren Ermittlern teilweise diskreditiert, aber der größte Teil seiner Arbeit blieb bestehen.)

 

In Ägypten und bei den Mayas war die Glyphe für die Sonne ein Punkt innerhalb eines Kreises. Bei den Mayas wird das „L“ wie das „a“ in dem Alphabet von Le Plongeon mit diesem Symbol wiedergegeben, so dass es verdoppelt würde, wenn wir es in ihren Glyphen zu schreiben versuchten. In den Schriften der Osterinseln bleibt das Wort dasselbe, aber der Kreis um den Punkt herum hat eine irreguläre Form, als ob ihr Konzept des Himmels, der die Sonne umrundet, eher die Sonne über einer Insel darstellte.

 

Veränderungen in der genauen Form der Glyphen sind so natürlich wie das Gesetz der Relativität. Glücklicherweise veränderten sich die Glyphen nur wenig, während die Sprachen sich so schnell veränderten, dass sie bald ihren Ursprungsbezug verloren hatten. Dr. Wolff betont, dass „während die allgemeine Form einer Glyphe sich verändern kann, wird sie dennoch identifizierbar bleiben, weil sie die Ursprungszeichen oder -elemente behält.“

 

Der „Mensch“ kann als ein Piktogramm in Einzellinien mit einem Kreis für den Kopf gezeichnet werden oder als ein Körper mit Haut und Haaren. Es gibt alle Möglichkeiten dazwischen. Nachstehend gebe ich euch eine Rohzeichnung einer „Menschen-Glyphe“ der Ägypter, die frühe Industal-Glyphe (nach Heveszy, wie von Dr. Wolff reproduziert) sowie die der Osterinseln – in dieser Reihenfolge: 1, 2 und 3.

 

 

 

Dr. Wolff reproduziert zwei Fotografien schön gemeißelter Steintafeln von den Osterinseln sowie auf derselben Seite Fotos von Felszeichnungen von der Habe-Region in Afrika (Tafel XVII in diesem Buch). Der Umriss der Glyphen ist annähernd gleich, und mir scheint die Zeichnung einer Glyphe für einen Mann mit einem Kreis in seiner Mitte besonders wichtig, die als „Weiser auf einem Sitz“ bezeichnet wurde.

 

Dr. Churchyard zeigt in seinem obengenannten Buch Seiten von auf der ganzen Welt gesammelten Glyphen mit einer große Ähnlichkeit untereinander, sogar wenn sie über viele Jahrhunderte um die Welt gegangen sind. Selbst davon ausgehend, dass die beiden Glyphen des Mannes mit einem Kreis in der Mitte von derselben Quelle stammen, haben wir eine gute Verbindung mit Huna und den afrikanischen Ursprungsorten von Huna.

 

Der Kreis in der Mitte einer Glyphe, das Bild für den „Weisen“. zeigt den Nabel an. Das wäre an sich für unsere Studie noch nicht wichtig, aber wenn Dr. Wolff in seiner Diskussion den Nabel als ein Symbol der Nabel- SCHNUR bezeichnet und schreibt: „... die Nabelschnur symbolisiert die höchste Mana-Erlangung“, wissen wir, dass er von dem Teil spricht, der in Huna durch die Aka-Schnur dargestellt wird, die den Menschen mit seiner Aumakua verbindet. Wenn er solch einen Kontakt über die Schnur herstellen kann, wie es die na Kahuna in ihrer Arbeit getan haben, war er tatsächlich ein „Weiser“. Der Kreis steht in verschiedenen Glyphen als „ein Zeichen der Auszeichnung“ (Seite 26).

 

Ein hohler Turm in der Bucht von La Perouse wird Te Pito Te Kura genannt und als Nabel der Insel betrachtet. „Das Symbol ist von größter Wichtig-keit. Einer seiner Namen war „der Nabel der Erde“. Offensichtlich wurde der Aka-Faden oder die Aka-Schnur als der wichtigste Teil der Über-lieferung des „Geheimen“ angesehen. Dr. Wolff, wahrscheinlich der Huna-Bedeutung der Schnur nicht bewusst, schreibt: „Die Nabelschnur eines Babies – die Schnur, die es mit seiner Mutter und seinen Vorfahren verbindet – wurde in einem Flaschenkürbis verstaut und auf die Spitze eines hohlen Turms gebracht.“ Er erklärt, dass dieser Turm einzig und allein als sicherer Platz für die Aufbewahrung solcher Nabelschnüre diente, weil sie die Symbole der „höchsten Mana-Erlangung“ bedeuteten.

 

Eine höchst wertvolle Information für unsere Studie finden wir auf Seite 139. Dort werden zwei Glyphen von den Osterinseln und Ägypten miteinander verglichen, zwei Paar erhobene Arme – die Glyphe für „Vitalkraft“ im Ägyptischen und für die Milchstraße und den Himmel in den Schriften der Osterinseln. Es wird erklärt, dass Letztere in Polynesien das Symbol der Vitalkraft darstelle. Für uns ist dies das Mana der na Kahuna, das allgemeine Symbol der drei Manas, könnte man vermuten. Eine sehr ähnliche Glyphe mit einer dritten Hand, die im Zentrum auf einem dritten Arm erhoben wird, wird nicht erklärt, aber sie wird mit der zweiarmigen Glyphe im Ägyptischen verglichen, der eine niedrige Pyra-mide an der Basis hinzugefügt worden war, die lediglich „erhobene Arme“ bedeutet – oder könnten beide eine Bedeutung haben, worin der Mittel-punkt der Glyphe das Hohe Mana anzeigte? Oder könnte die Glyphe für die drei Manas stehen? Ich zeichne grob die zweiarmige und dreiarmige bzw. Arme-plus-Pyramide für euch auf:

 

Ein beachtenswerter Punkt für unsere Spurensuche von Huna (wie ich sie versuchsweise aus hawaiianischen Quellen rekonstruiert habe) wird in dem „X“-förmigen Symbol für eine Form von Mana gefunden. Dieses Symbol wurde in den Schriften und Felszeichnungen auf den Osterinseln sowie in Ägypten benutzt. (Auch in umgekehrter Position über den Glyphen für „Wasser“ oder Mana in den Zeichnungen der Mayas.)

 

In den ägyptischen Glyphen haben die erhobenen Arme auch die gewöhnliche Bedeutung des Ica, welches das Element des Aka- oder Schattenkörpers mit seinem innewohnenden „Selbst“ oder Geist beinhaltet. Die Glyphe für einen kranken Mann auf den Osterinseln ist ein Mann mit zwei erhobenen Armen.

 

In der vergleichbaren ägyptischen Glyphe für „sich beschweren“ (über Krankheit oder anderes, wofür man vermutlich die Hilfe der Aumakua benötigt) hat die Figur des Mannes nicht nur beide Arme erhoben (was möglicherweise den Akt des rituellen Gebets sowie den Gebrauch des Aka-Körpers oder des Fadens der Aka-Substanz, der das Aunihipili mit der Aumakua verbindet, symbolisiert), sondern von der Spitze des Kopfes steigt auch das „Y“-förmige Symbol von Mana hervor.

 

Dieses Mana-Symbol wird in keinem Buch, das ich gesehen habe, erklärt, aber seine Position, sein bekannter Bezug zu Mana sowie die Tatsache, dass es sich am oberen Ende in zwei gleiche Teile aufteilt, stimmt perfekt mit den bisher gesammelten Theorien überein, die hinter all den externen Konzepten liegen, die der Allgemeinheit präsentiert wurden. Es gab tatsächlich eine „geheime“ (Huna) Sammlung von Konzepten und Praktiken. Das Gebetsritual beinhaltete das Senden von Mana an die Aumakua als ein „Opfer“, das zur Erschaffung der in dem Gebet visualisierten Kondition verwendet werden sollte. Einer der doppelten Theorien zu diesem Punkt ist der Gebrauch eines Wortes für „teilen“, um eine Gebetsform in Hawaii zu benennen. (Dies wurde in einem Bulletin in Verbindung mit dem Kahuna-Konzept des Altars als ein Teilen des Manas an einer „höheren Stelle“ diskutiert.)

 

 

 

Die legendären „Himmelsschlüssel“ können gut das Mana bedeuten, das zu den na Aumakua in den Gebetsriten gesendet wird, um die Himmelspforten zu öffnen. Dr. Wolff meint, das „Y“-Zeichen stünde für die Rute und für magische Operationen in Ägypten. Das ist verständlich, wenn wir wissen, dass es die Bedeutung von Mana hat – das Basiswerkzeug der na Kahuna in ihrer gesamten magischen Arbeit.

 

Das Buch von Dr. Wolff wird von J.J. Augustin, veröffentlicht, ohne Adresse. Büchereien müssten es vorliegen haben. (ISBN 978-1162734538, Anm. Übers.) Das Buch von Dr. Albert Churchyard wurde in London veröffentlicht, ist jedoch nicht mehr verfügbar, Gleiches gilt für das Buch von Le Plongeon – die letzten beiden wurden mir freundlicherweise von einem HRA leihweise zur Verfügung gestellt.

 

Es gibt noch viel mehr Material in den erwähnten Büchern, vieles davon bezieht sich direkt auf meine kürzlich erzielten Schlussfolgerungen, dass Huna das Originalsystem ist, woraus die meisten der anderen psycho-religiösen Systeme sich entwickelt haben bzw. woraus viele Überzeugungen entliehen waren. Aufgrund von äußerlichen Glaubensvorstellungen der normalen Bevölkerung und der geheimen Vorstellungen der na Kahuna gab es große Missverständnisse und Verfälschungen, wenn Vorstellungen ohne genügendes Verständnis für deren praktischen Nutzen übernommen worden waren. Mehr über dieses Thema folgt in den Studien späterer Bulletins.

 

Aufgrund des großen Interesses an dem im letzten Bulletin erwähnten Gebet zum Gebrauch in dem Ritual der TAHG-Gebetsaktionen füge ich dieses bei.

 

Gebetsritus für die Gemeinsame Telepathische Heilungsgruppe

 

Dies ist ein Entwurf oder ein Vorschlag für den Gebetsritus. Es muss den Bedürfnissen der Benutzer angepasst werden. Dann sollte es sehr gut auswendig gelernt werden. Dabei haben die in dem Gebet enthaltenen Gedanken eine sehr große, eindrucksvolle Kraft auf das Aunihipili, ein physischer Stimulus von hoher Ordnung.

 

Kurz vor Beginn der TAHG-Arbeit müsst ihr eine Hochladung Mana durch eure bevorzugte Methode aufladen. Macht mehrere tiefe Atemzüge. Geht mental aus euch heraus für den Kontakt mit Max Freedom Long im Zen-trum und durch ihn hindurch mit den anderen und sprecht... (Das „wir“ umfasst das Aunihipili und das Auhane. Ihr agiert als ein Team.)

 

„Wir treten nun aus, um Max Freedom Long im Zentrum zu kontaktieren und um ein Teil der Gruppe zu werden, die sich nun zum Gebet versam-melt. Zusammen mit der Gruppe trete ich nun hervor, um die Große Gemeinschaft der Po'e Aumakua zu erreichen, die meine eigene beinhaltet... (Ein Prickeln oder etwas anderes sollte bei der Beendigung des Kontakts gefühlt werden oder auch nicht. Ca. eine halbe Minute Pause.)

 

„Geliebte und äußerst vertrauenswürdige elterliche Geistwesen, reinigt uns. Reinigt mich von allen Sünden der Verletzung anderer. Akzeptiert meine Bitte um Unterlassung der Verletzungen und um die vergangenen Verletzungen so weit wie möglich wiedergutzumachen. Reinigt mein verschmutztes Gesicht mit der Fülle Eurer Gnade. Reinigt diese Lieferung von Lebenskraft, die ich Euch als lebendige Opfergabe darbiete...

 

Ich (oder wir) senden Euch nun über die Aka-Schnur und durch die verknüpfte Schnur der Gruppe durch Max Freedom Long im Zentrum diese Mana-Gabe. Akzeptiert sie mit meiner Liebe und meinem freudigen Geben. Ich sende nun das mentale Bild der Umstände, die ich Euch als Form oder Samen zu benutzen bitte, damit sie gefüllt werden und zu den zukünftigen Realitäten wachsen. Wir sehen eine friedvolle Welt.... eine blühende Welt, eine glückliche Welt... eine sichere Welt.

 

Ich präsentiere nun dieses Bild von uns allen in unserer Gruppe, auf dass wir zum Licht gelangen in perfekter Gesundheit, und mit allem großzügig versorgt werden, was wir für ein glückliches Leben und zum Dienen benötigen. Ich erkenne, wie uns allen, auch mir, die Macht zum Dienen, die Mittel zum Dienen sowie die Freude zum Dienen gegeben werden. Ich gelobe, alle Möglichkeiten zu akzeptieren für den Dienst mit Vertrauen und bis zur Grenze meiner Möglichkeiten, so dass ich als Diener vom Kleinen zum Großen wachsen kann und Euch täglich ähnlicher werde – noch vertrauenswürdiger in dem Gebrauch, den ich von diesen mir anvertrauten Fähigkeiten machen werde. Ich strebe danach, meinen Anteil zu übernehmen, damit ich so werde, wie ich mich zukünftig sehe, gesund, glücklich und erfolgreich – erfüllt mit der Freude des Lebens und des Dienens – äußerst vertrauenswürdig in jedem Gedanken und jeder Tat und jedem Streben.

 

Ich präsentiere Euch nun ein besonderes mentales Bild der für mich selbst erwünschten Bedingungen. (Visualisiere hier die gewünschten persönlichen Bedingungen oder die für andere.)

 

Das Gebet endet nun. Die mentalen Bilder werden nun in Eure Obhut übergeben, damit sie baldmöglichst materialisiert werden. Geliebte und äußerst vertrauenswürdige elterliche Geistwesen – Große Po'e Aumakua. Lasst nun den Fluss des Mana fallen als Regen des Segens, der uns alles Gute und alles Reinigende überbringt.

 

Die Gebetsaktion ist beendet. Ich ziehe mich von Euch zurück.

 

 

Au….ma….ma….. “


HUNA BULLETIN 30

 15. April 1950

 

 

Einige der Elemente von Ostern

im Licht unserer Huna-Studien

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Eine nachösterliche Diskussion über den Christlichen Glauben und die grundsätzliche Frage, ob wir als menschliche Wesen und „Kinder Gottes“ nach dem Tod wieder auferstehen oder nicht.

Diskussion über die möglichen Ursprünge des Christentums in Huna und Ägypten.

Buchbesprechung 'THE EXPANSION OF PERSONALITY.' (Die Expansion der Persönlichkeit)

Kommentare über Raumschiffe

 

 

Ostern ist vorbei, somit können wir einige seiner Elemente im Licht unserer Huna-Studien und des Materials untersuchen, und eine gewisse Gefahr der Enttäuschung vieler christlicher HRA zu der Zeit, während sie in dem auferstandenen Herrn ihre Freude finden, vermeiden. Nicht dass irgendein HRA, der zu Recht Christ ist, engstirnig und von Dogmen geblendet wäre. Die Mehrheit, wie ich selbst, wurden im christlichen Glauben erzogen, und selbst wenn wir in unseren Jahren als Erwachsene gesehen haben, dass die Dogmen aus vielen früheren nicht-christlichen Quellen zusammengetragen worden sind, lieben wir dennoch die alten Geschichten, ungeachtet dessen, wie verrufen sie mittlerweile sind oder wie klar wir die menschlichen Fingerabdrücke in den mühsam geschriebenen Berichten über das Leben und die Lehren Jesu und seinen Nachfolgern erkennen können.

 

Ich habe immer die einfache Art, in der HRA Christopher Tatham, ein Priester der Kirche von England und einer meiner guten Freunde (auch jemand, der bis ins kleinste Details alle möglichen Mängel in der Historizität von Jesus und der christlichen Dogmen kennt), von „unserem Herrn“ spricht und schreibt, geliebt. Lasst mich aus seinen Schriften zitieren (S. 164, 'WE THE REDEEMED' (Wir, die Erlösten)):

 

„Bisher haben wir das christliche Ideal sowie das Versprechen der Macht, es zu verwirklichen, als inhärent in unseres Herrn Geschenk für Sein Volk betrachtet. Weiterhin haben wir die normale christliche Praxis überdacht und sind zu dem Entschluss gelangt, dass diese Beiden nicht übereinstimmen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen der in den christlichen Evangelien dargelegten Vision und dem Kirchenvolk von heute. Die Wahrnehmung dieser Diskrepanz wird uns offensichtlich nicht dabei helfen, eine Antwort auf die involvierten Probleme zu finden (Bemerkung: Der Autor spricht über Gebete und Heilung, wie sie derzeit in der Kirche zu finden sind), jedoch bedeutet sie zumindest einen sehr konkreten Schritt hinsichtlich einer Lösung, die gleichermaßen Ansporn und Herausforderung bedeuten, die im Laufe der Zeit immer zwingender werden.

 

Zuallererst möchte ich wiederholt sagen, dass das christliche Volk normalerweise nicht aus mangelnder Sorge scheitert. Dass es sich sorgt, und zwar intensiv, wird durch seine Hartnäckigkeit bezeugt, die es zeigt, bevor es einen Kompromiss akzeptiert oder aufgibt. Sogar jene, die den Zyklus von Scheitern und Erneuerung akzeptieren, können mit solch einem Zustand nicht zufrieden sein. Sie akzeptieren ihn nur aus Unkenntnis einer Alternative. Würde man ihnen eine Methode nennen, womit sie den zerstörerischen Zyklus beenden und sich wirklich effektiv von der Vergangenheit lösen, ihr Leben wiederherstellen könnten und sich ändern würden, würde mit Sicherheit eine große Mehrheit allzu gern sich solch eine Gelegenheit zunutze machen.

 

Oftmals wurde uns gesagt, dass die christliche Religion eine erfreulich einfache Angelegenheit sei, und dass solch ein Wort wie „Technik“ in Bezug auf diese Religion oder sogar auf jede spirituelle Entwicklung ungeheuerlich sei. Aber ist die christliche Religion wirklich so einfach? Hier treffen wir auf ein Paradoxon. Sie ist einfach, und gleichzeitig ist sie unendlich tiefgründig. Einerseits sagte unser Herr: „Mein Joch ist sanft und meine Bürde ist leicht“, und an anderer Stelle, als er von dem Weg zum Reich Gottes sprach, sagte er: „Die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.“. Jene die sagen, das Christentum sei so einfach, dass sogar ein Kind es genau verstehen könne, und jene, die behaupten, das Christentum verlange das äußerste und höchste Bestreben, dessen ein Mensch in seiner vollen Reife fähig sei, und nichts Geringeres zur Errungenschaft führe, haben somit Recht.“

 

Diese Zitate liefern uns ein Beispiel der Richtung auf Seiten der christlichen Führer außerhalb der Kirche von Rom, zumindest um von den modernen psycho-religiösen Entdeckungen Gebrauch zu machen und bessere Wege zu finden, um mittels Gebeten, Ritualen und psychologischen Techniken Beistand zu erhalten.

 

Agnes Sanford spricht in ihrem Buch 'THE HEALING LIGHT', 1947 (Heilendes Licht), ebenfalls als Repräsentantin der Bewegung hin zu einer modernen Annäherung, wie es sich in der Überschrift zu Kapitel III zeigt: „Das Licht Gottes kreativer Energie einschalten“. Sie betont die Häufigkeit des Gebrauchs des Wortes „Licht“ in der Bibel und fährt weiter fort zu erklären, dass Licht als auch Materie Energie sei. Sie schlussfolgert, dass wir, falls wir aus Energie bestehen, in unseren Gebeten zu Gott den Energiefluss als Licht Gottes für uns selbst zur Heilung erhöhen sollten. Da der Röntgenstrahl mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sei, obwohl er aus Licht und Energie besteht, so könne Gottes „heilendes Licht“ gänzlich real und kraftvoll sein, obwohl sein Wirken auf uns weder sicht- noch fühlbar sei.

 

In Kapitel IV: „Die Wiedergeburt des Glaubens: Neu-Erziehung des Unterbewusstseins“, zögert Frau Sanford nicht, sich mit den in den Evangelien durchaus nicht unbekannten Konzepten von Bewusstsein und Unterbewusstsein auseinanderzusetzen. Wäre sie weiter auf den Komplex eingegangen sowie dessen Auffinden und Austrocknen, hätte sie das gesamte Feld ziemlich komplett abgedeckt.

 

Wie wir alle wissen, beinhaltet Huna alles, was wir aus den modernen Studien der Psychologie, anormalen Psychologie und okkulten Wissenschaft kennen. Es kann als das modernste aller heute bekannten psycho-religiösen Systeme bezeichnet werden. Mehr noch, sogar mit seiner erfreulichen Freiheit von Dogmen (vor allem aus dem Grund, dass die na Kahuna wussten, dass das bewusste Selbst unfähig war, die Angelegenheiten der höheren Seinsebenen zu begreifen oder die Form von Bewusstsein bzw. der mentalen Aktivität der na Aumakua zu verstehen) wirft Huna großes Licht auf die Überzeugungen, Dogmen und Rituale anderer religiöser Systeme – hauptsächlich indem es deren gemeinsamen mutmaßlichen Ursprung von allen in einem sehr alten System aufzeigt, das hoch entwickelt war, bevor es in dem „Geheimnis“ oder Huna versteckt wurde (was zu dessen Bewahrung in einem angemessenen Zustand von Vollkommenheit und Verständlichkeit bis in unsere Zeiten resultierte).

 

Um auf Ostern zurückzukommen und das Licht, das Huna darauf werfen kann, liegt es glücklicherweise nicht an uns zu entscheiden, ob der christliche Glauben korrekt ist oder nicht. Dies muss jeder für sich klären. Unser Interesse als Huna Forschungsmitglieder richtet sich hauptsächlich auf die Grundkonzepte, die eine große Wahrheit für uns beinhalten können bzw. uns zu einer besseren Sicht in Bezug auf Huna verhelfen.

 

Ostern bringt die Grundfrage wieder hervor, ob wir als menschliche Wesen und „Kinder Gottes“ nach dem Tod wiederauferstehen. Die Vorstellung ist sehr alt. Die frühesten ägyptischen Aufzeichnungen berichten von der Vorstellung der Auferstehung der Toten, was nicht nur akzeptiert, sondern schon wieder verworren und verdreht wurde, wie es durch das Fehlen eines kompletten Verständnisses immer geschieht. Es ist ersichtlich, dass die Ägypter mit einer Informationsquelle in Verbindung standen, vielleicht mit Huna, was sie über die drei Selbste lehrte, die drei Schattenkörper und die drei Manas sowie über deren Überleben, jedoch nicht der grobstoffliche Körper.

 

Die missverstandene Vorstellung, dass der physische Körper gleichermaßen nach dem Tod überlebt, gehörte zu dem unvermeidbaren Verdrehen der Originallehre, was auf der Hand liegt. Man kann sich vorstellen, wie ein einfaches altes Volk sieht, wie der Körper sich in Staub auflöst und nicht verstehen kann, wie er wieder zum Leben zurückkehren und in eine Form gebracht werden könnte, wenn er wiederaufersteht. Sie haben wohl argumentiert, dass ein Mensch einfach einen realen physischen Körper haben MUSS, wenn er überleben soll. Somit wurden seinerzeit Schritte unternommen, um den physischen Körper als Mumie in sicheren Grabkammern zu konservieren.

 

Wie alle Studenten der Ägyptischen Religion wissen, war der größte Gott Ra (das Licht oder die Sonne), und später waren die engeren und eher persönlichen Götter ein göttlicher Vater, eine Mutter und ihr Sohn. Von diesen, Osiris, Isis und Horus, wurden viele Geschichten erzählt. Dogmen wurden entwickelt, und Glaubensvorstellungen kristallisierten sich heraus. Wie Ra wurde Osiris der „Himmlische Vater“. In der VI. Dynastie wurde der Glaube, dass der Körper wiederauferstehen würde, so stark, dass die Idee einer Leiter eingeführt wurde, so dass der „von den Toten auferstandene“ physische Mensch zum Himmel klettern konnte. Ich erinnere an die jüdische Überlieferung von Jakobs Vision der Himmelsleiter und die auf- und absteigenden Engel.

 

E.A. Wallis Budge schreibt im BOOK OF THE DEAD (Buch der Toten): „Wenn die Osiris eines Menschen (Bemerkung: Die verschiedenen Teile eines Menschen, die wir die 'Seele' nennen, wurden in Ägypten die „Osiris“ genannt) in den Himmel als eine lebendige Seele eingetreten ist, wird er als einer von denen angesehen, die 'das Auge des Horus gegessen haben', er bewegt sich unter den Lebenden. (Bemerkung: Die Glyphen für die 'Lebenden' setzte sich aus drei Glyphen zusammen für 'Leben', nebeneinander gesetzt und hinweisend auf die drei Selbste, drei Manas, drei Akas, und vielleicht hinweisend auf die drei Tage, in denen Jesus angeblich bis zu seiner körperlichen Wiederauferstehung im Grab gelegen hat.) Er wird 'Gott, der Sohn Gottes', und alle Himmlischen Götter werden seine Brüder. Mehr noch, sein Körper wird als Ganzes mit dem Himmlischen Gott identifiziert.“

 

Das Essen des Auge des Horus war nicht überraschend. Budge schreibt wenige Seiten später: „Die Auffassung, dass ein Mensch durch das Essen des Fleisches oder besonders durch das Trinken des Blutes eines anderen Lebewesens dessen Natur oder Leben in sein eigenes absorbiert, erscheint in vielen Formen bei primitiven Völkern. Aber die Vorstellung, die Götter zu essen, ist offensichtlich nicht üblich unter alten Völkern.“

 

Das Essen von Göttern war, soweit wir wissen, in Ägypten üblich. Wir können erkennen, wie es leicht in das spätere Christentum übergegangen sein kann als Teil der Messe und des zeremoniellen Essens des Körpers von Jesu in der Gestalt des verwandelten Brotes und Weines. Tatsächlich wäre es in höchstem Maße schwierig, das Essen des angeblich tatsächlichen Fleischs und das Trinken des tatsächlichen Bluts von Jesus mit der Begründung von jedweden ethischen und idealistischen religiösen Systemen nachzuweisen.

 

Nur wenn wir Huna kennen und die drei Spannungen von Mana sowie deren Natur und Gebrauch, können wir hinter den dekadenten ritualistischen Überresten einer einmal ziemlich wissenschaftlichen Sammlung von Religionen und Praktiken eingehendere Untersuchungen vornehmen. In unserer TAHG-Arbeit akkumulieren wir täglich eine Hochladung von Mana und senden sie an die Aumakua zur Materialisierung der Bedingungen, die wir in unseren rituellen Gebeten erbeten haben. Am Ende der Gebete bitten wir, dass der Rückfluss des Hohen Manas an uns als „Regen des Segens“ zurückgesendet werde; das reine Regenwasser stellt das Huna-Symbol des von der na Aumakua benutzten Manas dar. Weder essen wir die Götter, noch sie uns. Wir geben unser Mana und absorbieren es zurück in einer unterschiedlichen Form, was gemäß unseres derzeitigen Verständnisses des „Geheimnisses“ hilft und reinigt.

 

Nicht nur im alten Ägypten ist der geheime Gebrauch des Mana verlorengegangen. Es wurde ein konfuses Konzept in den Händen der in der ganzen Welt verstreuten Menschen. In Polynesien, Zentralamerika und Australien wuchs der Glaube, dass durch das Essen des Fleisches und das Trinken des Blutes eines Tieres oder eines in einer Schlacht getöteten Feindes Mana absorbiert würde. Das Mana fiel mehr oder weniger in den niederen Status der modernen Vitamine – ein Lebenselement, das als primäre Notwendigkeit erlangt werden musste.

 

Das Mana-Konzept erscheint höchstwahrscheinlich in der Geschichte des „vom Himmel fallenden Mannas“ der Hebräer – die, wir erinnern uns, lange Zeit in Ägypten verbracht hatten. Die drei Manas waren in den Händen der Inder auf 49 erweitert worden, und die ursprüngliche Bedeutung ging in der Vorstellung der „Pranas“ verloren.

 

In den christlichen Evangelien lesen wir viel von „Händeauflegen“ als Teil der Heilungsrituale, aber wir finden keine Erklärung des Transfers von Mana oder heilenden Gedankenformen vom Heiler zum Patienten. Wir lesen über den Gebrauch von Wasser in der Heilung, aber nicht als dessen Wert als ein physisches Stimulus durch das Beeindrucken des Aunihipili des Patienten, mit der Wirkung, dass er von „Sünden“ gereinigt würde (kala der na Kahuna). In dem rituellen Gebrauch des „Heiligen Wassers“ in der Kirche finden wir nichts von dem Huna-Wissen, dass Wasser das niedere Mana aufnehmen und aufbewahren kann – was wahrscheinlich früher mit großer Wirkung in der Schockbehandlung mit Mana benutzt wurde, das besetzende Entitäten von dem Besetzten hinweg nahm.

 

Wir tendieren zu dem Konzept „eines Gottes als etwas, das uns von den Israeliten übergeben wurde, aber es wurde lange vor Gefangenschaft in Ägypten gefunden.“ Dr. Brugsch sammelte viele eindrucksvolle Passagen, die dies beweisen. Hier zitiere ich einige von ihm:

 

„Gott ist einzig und allein, und nichts anderes existierte mit Ihm – Gott ist der Eine; der Eine, der alle Dinge erschaffen hat – Gott ist ein Geist, ein verborgener Geist, der Geist der Geister, der große Geist der Ägypter, der Göttliche Geist – Gott ist von Anfang an, und Er war im Anfang. Er hatte bei den Alten existiert und war, als nichts anderes war und existierte; und was existierte, hat Er erschaffen, nachdem Er erschienen war. Er ist der Vater aller Anfänge – Gott ist der ewige Eine, Er ist ewig und unendlich und ist gewiss für immer unvergänglich. Gott ist verborgen, und niemand kennt Seine Form. Niemand war in der Lage, Sein Abbild zu sehen; Er ist Göttern und Menschen verborgen, und Er bedeutet Seinen Geschöpfen ein Mysterium. Niemand kann Ihn erkennen – Sein Name bleibt verborgen; Sein Name bleibt Seinen Kindern ein Geheimnis. Seine Namen sind unzählbar; sie sind zahlreich, und niemand kennt deren Zahl. Gott ist die Wahrheit, Er lebt durch die Wahrheit und von ihr. Er ist der König der Wahrheit, und Er hat die Erde darauf gegründet. Gott ist Leben, und nur durch Ihn lebt der Mensch. Er gibt dem Menschen das Leben. Er atmet den Atem des Lebens in seine Nase ein. Gott ist Vater und Mutter, der Vater der Väter und die Mutter der Mütter... Er multipliziert Sich millionenfach, und Er ist mannigfach in Formen und Zahlen... Was Sein Herz empfindet, geschieht sofort, und wenn Er gesprochen hat, geschieht es und dauert ewig. Gott ist der Vater der Götter; Er gestaltete den Menschen und formte die Götter. Gott ist gnadenreich zu denen, die Ihn verehren, und Er erhört jene, die Ihn rufen. Gott kennt den, der Ihn anerkennt. Er belohnt den, der Ihm dient, und Er beschützt den, der Ihm folgt.“

 

Ra, der Erste unter den Göttern im alten Ägypten, war das „Licht“

 

Sein Name bedeutete „Licht“ oder „Sonne“. Das Wort der na Kahuna war dasselbe, la, - das „l“ ersetzte das „r“ im geschriebenen Hawaiianischen. Das Wort für „geheiligt“ war La'a. Die Sonne wurde la genannt. Wir können daraus mit Sicherheit folgern, dass das Huna-System im ganz frühen Ägypten bekannt war, aber dass es nach dem Weggang der na Kahuna stark kontaminiert wurde. Schaut euch die lange Liste der Götter, die Ra folgten, an. In der XIII. Dynastie war der große Gott Amen, mit dessen Name wir noch unsere christlichen Gebete beenden, aber sein Titel war Amen-Ra, und er behielt auch den Titel „Der Eine des Einen“ bei. Von ihm wurde gesagt, er sei zwei Mal auferstanden (siehe die Vorstellung des „Auferstehens“) und er wurde „Der Herr der Welt“ genannt sowie „Der Prinz des Lichts und des Glanzes“. (Die Vorstellung von Glanz „kaa“ in der Sprache der na Kahuna scheint allmählich als ein wichtiger Faktor oder Mechanismus des Kontaktes mit den Höheren Wesen verlorengegangen zu sein. Sie erscheint nicht in den Jesus gegebenen Titeln, außer indirekt in Bezug auf das strahlende Licht der Heiligenscheine – der „Herrlichkeit“, wovon wir in den griechischen Versionen einiger Evangelien lesen.

 

Das Wurzelwort ka wurde in Ägypten über die Jahrhunderte benutzt und kam schließlich zu uns als die „Seele“, da wir kein anderes Wort hatten, womit wir es in Englisch übersetzen konnten. Es beweist im Großen und Ganzen, dass es für Aka steht oder den „Schattenkörper“ des Aunihipili, wie in Huna bekannt. „In Bulletin 29 wurde es als die Glyphe mit den beiden erhobenen Armen gezeigt. (Die Glyphe gibt uns vielleicht das bedeutsame Anzeichen, dass es durch das Aunihipili und seine Aka-Fäden geschieht – für die Arme –, dass mit den Aumakua Kontakt aufgenommen wird). Im Hawaiianischen hat die Wurzel ka mehrere Bedeutungen, die in Huna alle wichtig sind:

 

1. Von einem Zentrum heraus strahlen

 

2. Gegen etwas schlagen. (Dies war das Huna-Symbol, einen erfolgreichen Kontakt mit den Aumakua über die Aka-Schnur herzustellen – das Aunihipili macht die Arbeit. Wenn das Gebetsritual nicht erfolgreich war, hieß es, der Kahuna habe „das Ziel verfehlt“, wie das Ziel mit einem Speerwurf verfehlen, in diesem Fall mit der Mana-aktivierten Aka-Schnur, die einen „Finger“ ausstreckt.)

 

3. Wasser kochen. (Symbol sich schnell bewegenden oder fließenden niederen Manas)

 

4. Eine Weinrebe, deren Zweige sich ausbreiten (noch einmal das Symbol von Mana in Bewegung). (Die Wurzel mit einem angehängten a ergibt kaa, das in etwa dasselbe bedeutet, aber auch die wichtige Bedeutung eines „Schnurstrangs“, der das Konzept des Strahlens mit dem Aka-Faden verbindet.)

 

In Verbindung mit unserer Studie der möglichen Ursprünge der im Christentum gefundenen Dinge in Huna und Ägypten scheint es überaus bedeutsam, dass dasselbe Huna-Wort, das wir besprochen haben, kaa, auch die Bedeutung eines „KREUZES“ hat. Für die na Kahuna war das Kreuz das Symbol von „Blockierung“ oder „Einwand“ in jedweder Form des Fortschritts und hat vielleicht in der Verbindung mit kaa auf den Komplex oder andere Hindernisse hingewiesen, die das Aunihipili an dem gewünschten Kontakt mit der Aumakua auf Befehl des Auhane, oder was wir das Bewusstsein nennen, hindern. Es gibt zwei andere Worte im Hawaiianischen für „Kreuz“: Kea, das auch „hindern“, „einwenden“ und „Pfeile aus Zuckerrohr schießen oder werfen“ bedeutet – bedenke die Vorstellung, einen Schlag auf ein gegebenes Ziel zu versuchen. Das zweite Wort ist amana, dessen Wurzel mana uns auf die Vorstellung von Weinrebe zurückbringt und in einer umständlichen Art die Vorstellung eines Baums und seines Stamms einschließt; von Bäumen, die für die Herstellung von Kreuzen beim Hausbau benutzt werden. Das einfache Kreuz hat nur eine Traverse und könnte die Blockierung lediglich des niederen Manaflusses symbolisieren. Das Kreuz mit drei Traversen, das in der christlichen Symbolik sowie in der Symbolik anderer Systeme vorkommt, kann die ursprüngliche Huna-Version des „Lebensbaums“ bedeuten, worin die drei Manas, die drei Selbste und die drei Aka-Körper alle angedeutet werden.

 

In dem Messeritual finden wir das, was als die wichtigste Einhaltung der alten Formen christlicher Verehrung betrachtet wird. Es wurde als die „Kommunion einnehmen“ in der protestantischen Kirche reformiert, aber für uns bedeutet es hier die Notwendigkeit, ob wir in dem Ursprung des Rituals, dem Essen Gottes und Trinken des Blutes, etwas von den für Huna wichtigen Dingen erkennen können.

 

Es ist bewiesen, dass die Messe von früheren Religionen übernommen und überarbeitet wurde, um den christlichen Anforderungen gerecht zu werden. Wir erinnern uns an die Periode, als man sich bemühte, alle Büchereien und alten Schriften zusammenzutragen und zu verbrennen. Glücklicherweise wurde vieles verschont, und wir wurden nicht daran gehindert, zumindest einige der Beweise, die die „Himmlischen“ Ursprünge der entliehenen und verfälschten Rituale und Dogmen zeigen, zu untersuchen.

 

Das „Neue Zeitalter“, das als Entschuldigung für solche Handlungen angeboten wurde, ist ersichtlich in einem Vers der Katholischen Segnung des Allerheiligsten Sakraments (siehe THE RITUAL OF HIGHER MAGIC (das Ritual der höheren Magie), von Furze Morrish über dieses Material und vielen zusätzlichen spekulativen Kommentaren):

 

„Tantum ergo Sacramentum – „Kommt und lasst uns tief verehren

Veneremur cernui: – ein so großes Sakrament,

Et antiquum documentum – dieser Bund wird ewig währen,

Novo cedat ritui. – und der alte hat ein End.

Praestet fides supplementum – Unser Glaube soll uns lehren,

Sensaum defectui.” – was das Auge nicht erkennt.“

 

Die rituelle Absolution oder Reinigung derer, die den Ritus durchführen, stimmt mit kala oder „Reinigung“ in Huna überein.

 

Die Anrufung der „Engel“ unterschiedlicher Ordnung ähnelt dem jüdischen Ritus der Invokation der Engel und stimmt mit dem Huna-Brauch der Kontaktherstellung mit seiner eigenen Aumakua und dadurch mit der Großen Gemeinschaft der na Aumakua überein. In Ägypten wird die 'pHRAe', die „große Gemeinschaft der Götter“ oft in den Inschriften vorgefunden. Die Glyphe für solche Götter ist ein Quadrat, ähnlich einer kleinen Flagge, und befindet sich an dem oberen Ende eines langen, dünnen Stabes, der zu der Grundlinie der Inschrift hinabreicht. Der Stab könnte gut die Aka-Kontaktschnur symbolisieren. Verschiedene solcher Glyphen in einer Reihe bilden die „große Gemeinschaft von Göttern.“ Das Wort „Engel“ passt besser in eine Religion, worin nur ein Gott anerkannt wird, selbst wenn Er ein dreifaltiger Gott und Sein Sohn Jesus theoretisch gleichermaßen Gott ist.

 

Es ist überaus bedeutsam, dass in der Messe keine Opfergabe oder Opferhandlung stattfindet. Auch Bei Huna gibt es keine, und beide Riten haben das Ziel, mit Höheren Wesen Kontakt aufzunehmen, obwohl im christlichen Ritus nur das Füttern des niederen Menschen mit dem Körper und dem Blut des Hohen Wesens erlaubt ist – während in Huna der niedere Mensch sein eigenes Leben anbietet, nicht als Körper oder Blut, sondern als sein Mana, seine Lebenskraft. Mit dieser Opfergabe in dem Huna-Ritual und mit der Rückgabe des Hohen Mana von den Aumakua am Ende des Rituals erkennen wir einen kompletten, nachvollziehbaren Gebetsakt.

 

Wir dürfen jedoch nicht die Wichtigkeit des Gebrauchs der Hostie und anderen Gegenständen ignorieren, die hervorragende physische Stimuli darstellen, um den Ritus zu bekräftigen – alles exzellentes Huna. Mit solch einer kleinen Änderung und Zugabe, konnten die Rituale der Kirche angewendet werden, um dem alten Huna in allen Einzelheiten zu entsprechen – vielleicht sogar in der Macht, Resultate zu erzielen, wie jene, die von den na Kahuna erhalten wurden. MFL

 

Buchbesprechung: THE EXPANSION OF PERSONALITY ('Die Expansion der Persönlichkeit') von Ernest McBride

 

HRA Ernest McBride gehört seit den Anfängen der HRA zu uns. Er steht seiner eigenen Kirche vor und ist ein sehr moderner Denker. Sein Buch ist hübsch gedruckt und als Softcover gebunden. 48 Seiten, Preis $ 2 plus Steuer plus Versandkosten. Adresse: 1207 No. Orange Drive, Hollywood 38, Calif.

 

Das gut durchdachte Buch bietet dem Leser eine ordentliche Sammlung täglicher Lesungen und „Disziplinen“, um die engen Handlungsrahmen und Gewohnheiten im Denken und in Reaktionsmustern bis zum Ende durchzuarbeiten und zu erweitern. Es dient dazu, dem Leser in jeweils einem Abschnitt aus psychologischer und leicht religiöser Sicht die unterschiedlichen Elemente für ein Leben in Fülle vorzustellen.

 

Ein gutes Beispiel finden wir auf Seite 8 unter der Überschirft 'Das Fingerspitzengefühl des spezifischen Ausdrucks'. Darin wird eine Liste mit Wörtern und einigen pointierten Kommentaren angeboten, die allgemeine Vorstellung zu erweitern und sie in einen klaren Fokus für die Betrachtung, Meditation und schlussendlicher Aktion zu setzen. Dies sind einige der Wörter:

 

„Handeln: bilden, erschaffen, erweitern, erfinden, organisieren, entsprin-gen, gestalten, modellieren.

Aufbau: in Ordnung bringen; die Teile von etwas zusammentragen; bauen.

Strahlender Aufbau bedeutet das Erbauen von allem, das die Barmherzigkeit des Lebens verbessert, was das dauerhafte Glück fördert. Es ist stets von gutem Willen, Zugehörigkeit und Enthusiasmus begleitet. Zum Verständnis, dass das größte und aufregendste Projekt, wozu ein Mensch fähig ist, der Aufbau einer starken, lebendigen, integrierten, expansiven und effektiven Persönlichkeit ist.“

 

Kurzen und pointierten Erweiterungen des Themas wird Raum geboten, wie beispielsweise (unter 'zu treffende Entscheidungen'): „Um zu verstehen, dass ich eine frei fließende Kraft bin, die ich gestalten und modellieren kann, soweit ich es wünsche. In reichem Maße schöpferisch und originell sein. Ein überragendes Selbstvertrauen besitzen. Eine leidenschaftliche Freude an einem spezifischen Ausdruck haben.“

 

Am Ende jeder Seite findet man ein paar exzellente Zitate ausgesuchter Quellen, einige sind alt und einige neu, wie eine von Don Blanding: 'A Grand Time Living' (Eine große Zeit des Lebens), das lautet:

 

„Solange ich auf meinen zwei Füßen stehe; zieht sich der blaue Horizont immer zurück. Aber die Überschall-Ebene des Geistes lässt den blauen Horizont weit hinter sich.“

 

*************

 

Ein anderes neues Buch 'Psychical Physics' (Parapsychologische Physik) von S.W. Tromp, von einem holländischen Professor der Geologie von der Universität von Kairo/Ägypten ins Englische übersetzt, ist die Leihgabe für diese Woche für unsere Studie. Es umfasst die Physik des Rutengehens, der Radiästhesie und verwandter Rutengänger-Phänomene. Nach Durchsicht des Feldes und Überprüfung der Ergebnisse vieler Versuche, Experimente und Studien konnten wir einige neue Theorien aufstellen. Es ist voller technischer Erklärungen, für die man eine Kombination von Elektroingenieur und Biologe sein muss, um es ganz zu verstehen. Teil 3 beinhaltet viel Material über das Thema der Hypnose-Phänomene. Es beinhaltet nicht die Manas oder Aka-Fäden und umgeht das Unterbewusstsein.

 

Neuigkeiten – Bemerkungen und Kommentare

 

HRA Meade Layne, den meisten HRA gut bekannt als Herausgeber von Round Robin, des Magazins, das so wunderbar alle Phasen der auf uns bezogenen Studien beinhaltet, und Vorstand von BSRA, deren Co-Direktor ich neben ihm bin, werden wir für die Aufträge des neuen Buches 'ETHER SHIP MYSTERY AND ITS SOLUTION' (Das Geheimnis der Raumschiffe und dessen Lösung), das wir in früheren Bulletins besprochen und erwähnt haben, behilflich sein. Wie die meisten von uns ist Mr. Layne überzeugt, dass die fliegenden Untertassen real und von äußerster Wichtigkeit sind. Der Beweis für ihren Ursprung auf der ätherischen Ebene und der ätherischen Entitäten hinter ihm wird in dem neuen Buch als Information gegeben, die schnellstmöglich verbreitet werden sollte. Weitere Bücher werden gedruckt, damit sie schneller ausgeliefert werden können.

 

(…)

 

Die Seite inspirativen Materials wird von Zeit zu Zeit eingefügt. In diesem Bulletin wurde sie durch die ägyptische Sammlung des Konzepts von Gott ersetzt – worüber die von den Besten von uns noch meditieren werden.

 

OAHSPE über Heilung

 

HRA. M.G. verweist auf das 'Book of Judgment” (Buch des Urteilens), Kap. XVII, Vers 10, das auf Huna hinweist. Dieser Vers betont die Wichtigkeit, Krankheit zu vermeiden und somit die Notwendigkeit, zu Beginn der Beschwerden nach Heilung zu suchen. Die richtige Kontrolle unseres Aunihipili und unserer Gedanken – der Dinge, die Fixationen verursachen – helfen alle, späteren Ärger zu vermeiden.


HUNA BULLETIN 31

 

1. Mai 1950

 

Briefe, TAHG, Artikel & Kommentare

 

Das neue Gebetsritual wurde sehr gelobt.

Ein ganz normaler Tag zu Hause in meinem Arbeitszimmer, von frühmorgens bis Mitternacht.

Charles W. Kenn und P.S. haben aus Hawaii die letzten Neuigkeiten über die „Heiligen Steine“ - auch die „Heilenden Steine“ - geschickt.

Neuer Bereich „Briefe an die Redaktion“

Die erste Erwähnung der Dianetik in Hubbards Buch 'Dianetics: Modern Science of Mental Health' (Die Moderne Wissenschaft mentaler Gesundheit), das um den 15. Mai veröffentlicht wird. Eine kritische Buchbesprechung in der Ausgabe des „Pathfinder“ vom 5. April und ein Anfangsvergleich mit dem Huna-Konzept

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Das neue Gebetsritual wurde in den neu eingetroffenen Briefen sehr gelobt. Hier im Zentrum spüre ich eine anwachsende Kraft und weiß, dass noch viele weitere Menschen die gemeinsamen Heilungszeiten beobachten. Hier sind Ausschnitte aus einigen Briefen:

 

A.L.C.C., ein recht neuer HRA, schreibt: „Ich habe mich über die vergangenen Bulletins sehr gefreut und lese sie nun ein zweites Mal noch genauer. Ich schließe mich dir jeden Tag zur TAHG-Zeit an – Ich benutze jetzt das neue Formular und muss sagen, meine Patienten zeigen schon eine sehr gute Verbesserung, aus welcher Quelle es auch immer kommen mag.“ (Seine Patienten wurden von ihm auch über die TAHG behandelt.)

W. McG. schreibt: „Ich arbeite mit dir und freue mich sehr über die Bulletins sowie über deinen Vorschlag, ein Foto würde für den Kontakt helfen, und hier ist ein besseres von mir. Die Arbeit mit dir und meinen Brüdern der HRA in der TAHG-Arbeit macht mir viel Freude. Ich fühle mich jeden Tag stärker.“

 

S.M. lobt die neue Gebetsform, und diese Worte lassen mich rot werden: „Welch ein Schatz ist das letzte Bulletin (Nr. 30)! Du bist der Mann des Jahrhunderts!“

 

J. D. schreibt: „Danke für die beiden April-Bulletins – sie sind besonders gut. Ich studiere sie mit großem Interesse. Je tiefer unsere Forschung geht, umso aufregender wird sie. (Sie fügt eine Bemerkung über etwas anderes Interessantes bei:) ... Freunde aus New Mexico besuchten mich letzte Woche und bemerkten ganz nebenbei, in den Felshöhlen herrsche ein lebhafter Verkehr – sie würden als Schutzbunker gekauft und verkauft“ (Schutz vor Atombomben)

 

H.J.S. schreibt: „Ich erhielt Bulletin 29 und fand es sehr interessant, besonders dieses schöne, neue rituelle Gebet für die TAHG. Ich selbst habe weiterhin bemerkenswerten Erfolg in meiner Arbeit, und durch den täglichen Kontakt mit den Aumakua verläuft mein Leben auf der ganzen Ebene sehr zufriedenstellend. Ich mache mir keine Sorgen mehr über meine Probleme, und sie lösen sich mit Leichtigkeit.“

 

Frau C.B. schreibt: „... Ich bin nicht mehr so depressiv. Ich weiß, dies ist das Ergebnis der Huna-Gebete, und ich fühle mich etwas sehr nahe, was sich warm, freundlich und beschützend anfühlt – etwas, das ich gern festhalten möchte, damit ich es ständig spüren kann. Ich hoffe, alle Mitglieder erkennen, wie sehr du dich für diese Wahrheit einsetzt...“ (Ich werde so viel gelobt und mehr als ich verdiene für meinen Einsatz gewürdigt.)

 

Weitere Briefe über unterschiedliche Angelegenheiten sind zweifelsfrei für die meisten von euch von Interesse, somit möchte ich einige wiedergeben und andere kommentieren. Ich gehe jeden Morgen gleich nach dem Frühstück zur Post, um alles zu verschicken und um meine Post aus dem Postfach 2867 zu holen. Wieder zu Hause angekommen, ist die kleinere Post, die an meine Privatadresse geliefert wird, gewöhnlich schon angekommen, und ich begebe mich an meinen Schreibtisch und beginne die schöne Arbeit mit dem Öffnen der Briefe, mache Notizen auf Karteikarten und lese die Neuigkeiten meiner vielen verstreuten Freunde. Oft erhalte ich Briefe aus Australien und England am selben Tag, mit Briefen von fern und nah hier aus unserem Land. Kanada ist sehr oft dabei, da wir einige gute Freunde dort haben, und immer wieder höre ich von einem guten Freund hinter dem Eisernen Vorhang, dessen Botschaften ich zwischen den Zeilen herauslesen muss.

 

Das Briefelesen zieht sich oft bis nach dem Mittagessen bis meistens 15 Uhr hin, da einige Briefe mehrere Seiten lang sind, und andere enthalten Artikel, die ich lesen muss – oder es werden Bücher gesendet, in die ich einen Blick werfen muss. Nach der Gebetszeit um 15 Uhr nehme ich normalerweise mit meiner Frau und unserem Fräulein Doherty, (die seit langem zur unserer Familie gehört und mit meiner Frau schreibt) eine Tasse Kaffee. Sie legen ihre Schreibarbeit beiseite, und wir verbringen einige fröhliche Minuten miteinander. (Sie schreiben gerade an einem neuen Buch.) Die absolut notwendige Arbeit im Garten und mit dem Rasen sowie Besorgungen sind nächste Woche an der Reihe. Momentan wird der Rasen vor dem Abendessen um 18 Uhr zum letzten Mal gesprengt.

 

Dann bricht wieder die TAHG-Zeit an, und um 19.30 Uhr bin ich wieder in meinem Arbeitszimmer und beginne, Briefe zu beantworten. Einmal wöchentlich muss ich mir die Zeit nehmen, einen neuen „Kurzbrief“ zu schreiben, ich schneide die Schablonen zu und bearbeite einen großen Stapel – und manchmal auch mehr als zwei, wenn die Post besonders umfangreich ist. Ein paar Zeilen in den Kurzbriefen sind ausreichend, und es gibt auch Briefe mit vielen Fragen, die ich mit langen Briefen beantworten muss. Neue HRA, die gerade Kontakt aufgenommen haben, benötigen die meisten Antworten auf ihre Fragen. Oft entstehen große Verspätungen, wenn ich alte Bulletin-Schablonen und Vervielfältigungen finde und sie für die Ablage zusammenfüge. Jeden Abend zwischen 22 Uhr und Mitternacht mache ich Feierabend und gehe zu Bett.

 

Alle zwei Wochen, sobald ich mit der Beantwortung der Briefe einigermaßen vorangeschritten bin, wird es Zeit für ein neues Bulletin. In dieser ganzen Woche lese ich Briefe, aber nur die dringendsten werden beantwortet und die Buchaufträge ausgeführt, wenn es welche gibt. Unbeantwortete und einige der sehr langen Briefe, die ich eine Zeitlang ungelesen liegen lassen muss, stapeln sich auf meinem Schreibtisch, und das kleine Arbeitszimmer wird zu einem Wirrwarr von Büchern, markierten Briefen, Bleistiften, Vervielfältigungsfolien und Aufregung. Zum Wochenende, es scheint mir stets als ein wahres Wunder, ist das Bulletin endlich fertig … und ich würde gern verschnaufen, wären da nicht die während der Woche angehäuften Briefe. Diese liegengebliebenen, zusammen mit den täglich eingehenden Briefen – viele HRA schreiben mir wöchentlich lange Briefe – erschaffen den sich immer wiederholenden Kreislauf. Manchmal muss ich einen Tag verreisen, und oft erkennen Besucher nicht, wie wenig Zeit ich habe und bleiben länger als die halbe Stunde, die ich vorher als äußerste Grenze meiner verfügbaren Zeit versucht habe festzulegen.

 

Ich habe dieses detaillierte Bild „meines Tages“ erstellt, damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie es bei mir zugeht, und ich freue mich, von „euren Tagen“ und Aktivitäten in euren Briefen zu hören.

 

(Wie in allen Briefen der HRA benutze ich im Folgenden nur die Initialen des Schreibers.)

 

Mrs. M. M. aus einer kleinen Stadt im Osten schreibt: „Ich möchte dir mitteilen, wie sehr ich die inspirative Seite deines Bulletins liebe und wie hilfreich die gesandten Gebete waren. Die Bulletins sind so reich an wundervoll interessanten Dingen. Ich werde mir die Bücher zulegen, die du vorgeschlagen hast. Die Osterinseln haben mich immer fasziniert.

 

Es erscheint mir so eigenartig, das ich die Dinge, die mich schon immer fasziniert haben, nun durch dich lernen kann. Aber in bescheidener Weise. Und ich bin zu ungebildet, alles weitergeben zu können. Ich bin wie der kleine Junge, der seine Nase gegen die Scheibe des Süßwarengeschäfts presst – das ist alles. Ich kann nur hineinschauen.

 

Einige Gebete um 22 Uhr habe ich verpasst, aber es hilft nichts. Wenn ich euch begleiten kann, fühle ich den Kontakt sehr stark mit einem großen Glücksgefühl – wie ein spiritueller Handschlag mit einem guten Freund. Ich habe hier keine Freunde, und meine Kontakte mit dir sind für mich ein Segen. Ich glaube nicht an Zufälle gibt – alles geschieht 'unter Führung'.

 

Es tut mir leid, dass es Meade Layne nicht gut geht. Er hat für mich neue Welten geöffnet – und war für mich ein geduldiger, wunderbarer Freund.“

 

Charles W. Kenn und P.S. schrieben beide aus Hawaii, um das Neueste über die „Heiligen Steine“ mitzuteilen – auch „die Heilenden Steine“ genannt – in einer Reihe von Illustrationen für GWhW abgebildet und für Cigbo zu seinem Geburtstag im Februar gesandt. Ich zitiere aus seinem letzten Brief, da dieser kürzer ist:

 

„Du bist sicher daran interessiert zu erfahren, dass ich kürzlich meine Reise zu den Heilenden Steinen in Wahiawa unternommen habe. Sie befinden sich nun in einem von einer japanischen Frau vor einigen Jahren aus Beton errichteten Haus, und es gibt beträchtliche Gebrauchsspuren von den Japanern in Form von abgebrannten Enden von Räucherstäbchen und Kerzentropfen um die Steine herum. Die hawaiianische Gemeinde von Honolulu plant einen angemesseneren Rahmen für die anderen Steine, bekannt als ‘Kukaniloko’. Diese sind die berühmten Steine, die von den werdenden Müttern der Herrscherklasse unter den Hawaiianern für eine schmerzlose Geburt benutzt wurden. Die begleitende geburtshilfliche Kahuna war stets bereit zum Assistieren. Diese Steine stehen immer noch inmitten der Ananasfelder genau vor der zweiten Brücke, wenn du durch Wahiawa durchkommst.

 

Vor ca. 20 Jahren habe ich in Honolulu ein günstiges Grundstück gepachtet, nachdem ich versprach, nicht die große Banyan-Feige oder Kokospalmen darauf zu fällen. Eine ältere hawaiianische Frau kam öfter zu einer sehr imposanten Kokospalme und weinte, als sie daran hochschaute. (Später) erklärte ihr Sohn schweren Herzens, dass der große Baum Kalakauas Baum sei (ein kürzlich verstorbener Prinz mit königlichem Blut), da seine Nabelschnur an dessen Wurzel vergraben wurde, als der Baum zur Zeit seiner Geburt gepflanzt worden war. Er und seine Mutter waren die Wächter des Platzes und wohnten in dem vom Staat mietfrei zur Verfügung gestellten Haus.

 

Dies stimmt mit dem ähnlich hohen Ansehen auf den Osterinseln für den Ku piko oder Nabel und die Nabelschnur überein (was die Verbindung mit allen Vorfahren symbolisieren sollte). Kalakaua war sehr stolz auf seinen Stammbaum und hatte ihn in einer langen Reihe von Häuptlingen und Königen zurückverfolgt, um sein eigenes machtvolles 'Mana' zu beweisen. (Im späteren, im Verfall begriffenen Huna wurde es zu einem populären Glauben in ganz Polynesien, dass Mana demnach vererbt sowie von externen Quellen übernommen werden könne, gelegentlich sogar durch das Verspeisen des gefallenen Feindes.)

 

Briefe an die Redaktion

 

J.A.H. versuchte mir in der Bewältigung meiner vielen Korrespondenz zu helfen, so auch Wing Anderson. Sie stimmen überein, ich solle versuchen die HRA-Arbeit wie ein Magazin zu führen, und anstatt Briefe direkt zu beantworten, alle Fragen von allgemeinem Interesse in „Briefe an die Redaktion“ zu beantworten.

 

J.A.H., dessen Artikel in Round Robin erscheinen, schreibt wie immer bedachtsam; ich zitiere:

 

„Ein Brief an die Redaktion ist keine schlechte Idee. Du wirst überrascht sein, wie gern wir unsere Vorstellungen gedruckt sehen. Nicht nur das, es würde auch dem Rest einen Einblick verschaffen, was die anderen tun und denken. Wenn du es richtig angehst, kannst du viele von uns besser in der Huna-Forschung lenken.

 

Die TAHG-Arbeit ist der beste Teil des ganzen Projekts. Dieser könnte auf Anfragen nach Erleuchtung oder die Erlangung von Wahrheiten, die in der alten Huna-Überlieferung verborgen sind, erweitert werden. Du hast Recht, ich denke, Huna ist ein Überrest der ursprünglichen 'Arkan-Wissenschaften'*. Dieses Wissen wird komplett geheimgehalten. In Huna suchen wir nach ihm in den Äußerlichkeiten. Es kann auf dreierlei Weise zu uns kommen: Erstens durch das Erzählen derer, die es wissen – was selten vorkommt, ich jedoch schon erlebt habe – zweitens, durch Erinnern, das heißt, es wie eine Erinnerung von der na Aumakua an uns gereicht zu empfangen, und drittens, durch das Zusammenfügen vieler Puzzleteile, bis wir das gesamte Bild wieder zusammengefügt haben – einer Methode aus der Naturwissenschaft folgend.

 

Über das Pendel: Der von mir unternommene kleine Versuch zeigt, dass die Basis des Erfolgs in einem diesen nicht hinterfragenden Vertrauen liegt. Wenn jemand mit seinem Aunihipili vertraut ist, kann er denselben Effekt subjektiv und ohne das Pendel erreichen. Diesen Effekt habe ich viele Male erforscht. Es handelt sich um die niedrige Intuition. Sie ist nicht 100 %ig perfekt; ich würde sagen um 80 %. Das liegt daran, dass das Aunihipili nicht den Überblick über das Geschehen hat, das sich mit der Zeit zeigen wird, wie es die Aumakua haben. Die höhere Intuition, die immer von der Aumakua kommt, ist immer 100 % korrekt.

 

Heilendes Wasser

 

C.T., ein HRA aus den ersten Tagen, berichtet von seinen exzellenten Erkenntnissen und Schlussfolgerungen nach vielen Monaten des Studierens und Testens. „Ich komme in Huna immer noch gut voran – das heißt, ich achte nicht darauf, wie nutzlos es manchmal erscheint. Trotzdem, das gesamte Bild verändert sich. Es scheint, dass alte Formen und vergangene Zustände irgendwie einen gewissen Widerstand besitzen, hinausgeworfen zu werden und den Weg freizugeben für eine bessere Zukunft. Ich stolperte zufällig über eine Möglichkeit, eine beträchtliche Hochladung an Vitalkraft zu sammeln. Der Illustriertentitel 'Healing Waters' verblüffte mich mit einer großen Auswirkung.

 

Indem ich Mana als durch mich hindurchfließendes 'Heilendes Wasser' visualisiere – von Ku und Hina* – zu Ku und Hina, und diese Vorstellung laut als ein Gesang ausdrücke – ohne bestimmte Worte, mir einfach den Prozess mental vorstellend, waren die Ergebnisse bedeutend stärker als mit jeder anderen Methode. Indem ich meine gesamte Gebetsaktion singe, und die Wörter mit den Gedankenformen singe, scheint der ganze Gebetsprozess sehr viel effektiver und stärker zu werden. Ich glaube, wie auch in Oahspe erwähnt, dass laut gesprochene oder gesungene Gebete ihren Ursprung im Naturgesetz haben müssen. Lässt die Stimme die Aktivität entlang der Aka-Schnur aufleben? Hilft sie bei der Koordinierung zwischen Auhane und Aunihipili bezüglich der Gedankenformen? (Ich glaube, C.Ts Vermutung ist richtig.) Ich tendiere dazu, denn es gibt einen Unterschied in dem Gebrauch der Stimme – indem eine Vibration dazu kommt und dabei hilft, auch wenn es nur ein Brummen ist.

 

Mehrere Wochen lang habe ich eine kleine Gruppe in der Suche nach Weisheit begleitet. Es ist noch zu früh, Resultate vorherzusagen, aber das Interesse ist gut. Die Gruppe besteht nur aus sechs Leuten. Ich schlage vor, sie sollten alle GWhW lesen und konnte einige Huna-Pamphlete benutzen.“

 

Emanationen

 

S.G.P, hat in vielen Tests eingehend die Huna-Theorien überprüft und bezog sich kürzlich auf S. 127 aus Dr. Fodor’s Encyclopaedia of Psychic Science* (ein paar Kopien sind noch verfügbar), woraus er folgendes aus einem langen Artikel über Emanationen zitierte – diese sind ektoplasmisch und aus einem Stoff, den wir Mana nennen:

 

„Kaptitän G. Mondeil beschreibt in einem dicken Buch (in Französisch) Experimente mit einem elektrischen Lichtglobus in der Dunkelheit. Wenn man ihn an seiner Unterseite in der linken Hand festhält und ihn leicht mit der offenen rechten Hand reibt, ein bis zwei Sekunden lang, sieht man bei guten Lichtbedingungen die Lampe komplett lichtdurchflutet in einem milchig weißen Licht. Das Licht ist hell genug, um ein Objekt zu illuminieren, das in Kontakt mit der Lampe platziert wurde. Dasselbe Ergebnis wurde erreicht, wenn die Lampe mit einem Gummihandschuh gerieben wurde.“

 

S. G..P. versuchte es und berichtet: „Es funktionierte. Die Mana-Emanationen sind ziemlich gut sichtbar von der rechten zur linken Hand – das Licht ist milchig trüb-weiß, ähnlich dem Licht einer ektoplasmischen Masse, jedoch leuchtend. Ich konnte mein Hemd sehen. Es beweist, dass Mana tatsächlich übertragen wird.“ (In einigen anderen, früheren Experimenten wurde etwas von sehr interessanten Tests berichtet, worin das Pendel über verschiedene Teile eines Körpers gehalten wurde. Seine Bewegungen und Antworten von links nach rechts waren wie erwartet, aber etwas sehr eigenartiges wurde beobachtet. Wenn es über des Bedieners Kopfende gehalten wurde, entdeckte man einen Punkt, worüber keine Pendelbewegung stattfand. Ich möchte gern von anderen HRA über diesen Versuch hören.)

 

H. J., schon lange in den Materialprüfungen im psycho-religiösen Bereich tätig, schreibt: „Das rituelle Gebet ist aufregend. Ohne zu versuchen, den Kontakt mit den na Aumakua herzustellen, kann ich spüren, wie eine wellenartig stimulierte Zirkulation durch meinen Körper geht, als ob ich das Gebet lesen würde. Ich versuche dies zu analysieren und kann nur schlussfolgern, dass die Bedeutung und die Intention des Auhane von dem Aunihipili akzeptiert wird, insoweit als die Worte von dem Auhane verstanden werden. Es bedeutet nicht, dass das Gebet sofort erhört wird oder es überhaupt von dem elterlichen Geist erhört wird. Es bedeutet lediglich, dass das Aunihipili eine gehorsame und empfangende Haltung eingenommen hat.

 

Die in diesem Gebet vermutete Technik ist tatsächlich profund. Wenn von dem Auhane eine ähnliche Unterwerfung unter den Höheren Willen erreicht und aufrechterhalten werden kann, kann dabei nur Gutes geschehen. Zu glauben, dass du bereits die Antwort erhalten hast, hilft natürlich dabei, das Auhane von etwaigem Zweifel zu befreien, aber dieser Glaube ist keine reine Anbetung des äußerst vertrauenswürdigen Geistes. Ich weiß, dass der Verstand mit seinen Wünschen ein Magier ist, und er könnte etwas materialisieren, dass später nur dematerialisiert werden muss. Erinnerst du dich an die bittere Zubereitung, die die Kinder von Israel trinken mussten, weil sie nicht das Recht abwarten konnten? Unsere Bedürfnisse im richtigen Augenblick zu materialisieren mag schwierig sein, aber das Nutzlose zu dematerialisieren ist schwieriger und sogar bitterer. Die Unkenntnis zu besiegen ist hart, aber nicht so hart wie das Nicht-Wissen, was erfahren wurde.“

 

Bücher, Notizen, Artikel und Kommentare über ROUND ROBIN

 

Ich bin hoch erfreut, euch mitzuteilen, dass, während ich an diesem Bulletin schreibe, ein neues Round Robin erschienen ist. Es war verspätet, aber das Warten hat sich gelohnt. Es ist immer eine große Freude, ein neues ROBIN vorliegen zu haben, und ich habe gerade für einen Nachmittagskaffee und einen kurzen Einblick eine Pause eingelegt. Exzellentes neues Material von den Mark P. Geist-Kontrollgruppen wird präsentiert, und ich bemerke viele verblüffende Aussagen auf jeder Seite. Kommunikator behauptet, wir würden 250 Jahre leben und warum wir zu früh altern. Es gibt eine Diskussion über die Aumakua und dem Bewusstsein als einer einzigen ungeteilten Einheit. Es wird uns gesagt, wir könnten reinkarnieren oder auch nicht, ganz wie wir es wünschen. Meister, Astralhüllen, Suizid und viele andere Themen werden diskutiert.

 

HRA John Hilliard stellt mit dem Herausgeber Meade Layne* faszinierende Seiten zur Verfügung, worin die neuesten Ideen über „Elektronische Kommunikation – die zukünftige Basis des Spiritismus“ durchgegangen werden, und es gibt eine zwölfseitige Zusammenfassung des neuen berühmten Vortrags von Ernest Thompson, den er 1948 in England gehalten hat und worin er sagte, er denke, es stünden uns bald mechanische Kommunikationsmittel für den direkten Kontakt mit jenen auf der anderen Seite zur Verfügung. Die Mark P.-Kommunikatoren haben über dieses Thema Aufregendes zu berichten, und es ist eine richtige Ausbildung, wenn man den Aussagen, Argumenten und theoretischen Annäherungen über ein Thema folgt, das jederzeit die Welt aufrütteln kann. In der Zwischenzeit, während die Arbeit der Perfektionierung der Kommunikationsgeräte fortschreitet, teilt einer der Kommunikatoren folgendes mit, um die Ungeduldigen zu ermutigen: „Die meisten von euch können lernen, uns sprechen zu hören, einfach durch Zuhören. Stellt eure Fragen, entspannt, hört zu, weist jede andere Stimme zurück, und konzentriert euch auf die, die euch antwortet. Es ist keine „okkulte“ Macht – dieses Hellhören, wie ihr es nennt.“ Dann fährt er mit einer ausführlichen Erklärung, dass dies möglich sei, fort.

 

Es gibt einen erstaunlichen Bericht, wie ein Medium in Trance, Mark Probert, eine zweite Stimme empfing, während die Trance-Lesung auf einem modernen Instrument aufgenommen wurde. Dies wurde zuerst als mechanischer Fehler betrachtet, bis man entdeckte, dass die zweite Stimme manchmal unterschiedliche Wörter benutzte. Die Kommunikatoren wurden konsultiert, und es stellte sich heraus, dass manchmal das Gerät direkt von „drüben“ etwas aufnahm, wenn die Zweitstimme und manchmal der Geist des Mediums die Wörter veränderte, bevor sie ausgesprochen wurden. Berichte von bisherigen angenommenen Schaltfehlern wurden gesammelt, in denen die „dort Lebenden“ zufällig zu den „hier Lebenden“ sprachen.

 

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Dianetik ist etwas Neues, wovon ich durch eine Reihe der HRA erfahren habe, die den Artikel in der Mai-Ausgabe des Magazins 'Astounding Science Fiction' von L. Ron Hubbard*, einem Ingenieur und Autor von Science Fiction-Geschichten geschrieben wurde. Hubbards Buch 'Dianetics: 'The Modern Science of Mental Health'* (Die moderne Wissenschaft mentaler Gesundheit) wird um den 15. Mai bei Hermitage House, Inc., 1 Madison Ave., New York 10, N. Y. herausgegeben. Es gab auch einen Überblick in der Ausgabe des 5. April des 'Pathfinder'.

 

Dem 39jährigen Ingenieur und Reisenden, der dieses Buch schreibt, mag eine große Entdeckung gelungen sein oder auch nicht. Wir werden es bald wissen. Wenn er seine Angaben beweisen kann (worin er verspricht, vollständige Einzelheiten seiner Methoden für die Auffindung und Lösung von Blockaden und Fixationen zu veröffentlichen), werden wir möglicherweise etwas von größtem Wert für unsere Huna-Studien erhalten, sowie für die Welt im Allgemeinen .

 

Die Geschichte, die Hubbard erzählt, ist so farbenfroh wie die seiner Science Fictions. Anscheinend begann er vor einiger Zeit, sich für Psychologie sowie die durch Gedankenblockaden erzeugten Krankheiten zu interessieren. Er studierte das Problem psychosomatischer Krankheiten und zog in der Hoffnung auf ein besseres Verständnis die native Magie wilder Stämme hinzu. Nachdem er bald feststellen musste, dass die von ihm beobachteten Fälle nicht den Standard-Theorien der modernen Psychologie genügten, konzentrierte er sich auf sich selbst – und kam zu der Entdeckung, „dass der Verstand in Wahrheit zweifach vorhanden ist“, was gutes Huna bedeutet.

 

Der „Pathfinder“ sagt zu diesen zwei Teilen des Verstandes: „Der eine ist der bewusste Verstand, analytisch und rational, mit Sitz im zentralen Nervensystem, eine ziemlich neue Entwicklung in der menschlichen Evolution. Der andere, diesem untergeordnet, ist ein primitives, aber machtvolles Erbe des Menschen früher einzelliger Vorfahren. Er kann nur eine Sache unterscheiden – Schmerz. Er verliert niemals das 'Bewusstsein', und wenn der sogenannte bewusste Verstand dies tut, übernimmt er dessen Arbeit. Unter seiner Kontrolle wird jede Empfindung, sogar mit nur vagen, unerfreulichen Assoziationen, prompt in der Schmerz-Angst-Notfall-Klassifizierung (des Gedächtnisses) registriert. Jeder spätere Bezug zu solch einer Erinnerung erweckt automatisch die Schmerz-Reaktion – eine Panik unter den Zellen, die deren kooperative Gruppenfunktion als Teil einer höchst effizienten Denkmaschinerie ruiniert. Der bewusste Verstand kann realisieren, dass er sich irrational verhält, aber er ist hilflos.“

 

Der Rezensent schreibt weiter, dass Hubbard vermögens vieler Experimente beschloss, dass die allgemein akzeptierte Vorstellung, diese versteckten Erinnerungen könnten von dem bewussten Verstand nicht abgerufen werden, falsch sei. Somit gelang es ihm nach häufigem „Anstupsen“ des Gedächtnisses seiner Patienten, sie dazu zu bewegen, sich an den Schmerz oder die Verletzung, die ursprünglich die Fiktion verursacht hatte, zu erinnern. (Hubbard nennt diese „Engramme“, in seinen Bemühungen, sich der für uns in der Psychologie gebräuchlichen Termini zu bedienen.) In dem, was er „dianetischer Tagtraum“ nannte, wird dem Patienten geholfen, die Erinnerungen der ersten Verletzungen zu wecken. Er gibt an, in etwa 200 Fällen 100%igen Erfolg in der Auffindung der ursprünglichen Engramme, deren Ausleitung und Heilung seiner Patienten erzielt zu haben. Er gibt weiterhin an, dieses in ca. 50 Stunden anstelle der gewöhnlichen 500 bis 1000 Stunden der älteren Methoden bewältigt zu haben. Das ist tatsächlich ein großer Anspruch, aber hört euch das an:

 

Er sagt, wenn seinen Patienten der Durchbruch gelungen sei und sie sich an die ursprünglichen Fixationen erinnerten, er damit beginne, diesen blockierten Teil des Gedächtnisses zu clearen und, nachdem eine Blockade nach der anderen entfernt wurde, fast ein „perfektes Zurückerinnern“ an alles in des Patienten Vergangenheit mit Leichtigkeit möglich sei. Aus diesem Grund würde eine größere mentale Effizienz und Gesundheit erzielt. Außerdem, wie wunderbar, würde der Patient in zunehmendem Maße ehrlicher und moralischer sowie gutmütiger seinen Mitbrüdern gegenüber. In der Werbung für das Buch wird versprochen, dass „Dianetik dem Leser hilft, jedwede psychosomatische Krankheit, an der er leide, zu eliminieren“, somit kann angenommen werden, dass ein recht intelligenter Mensch vielleicht mit Hilfe eines Freundes diese Methode ausprobiert, seine eigenen Engramme hinter jeder seiner Blockaden und Krankheiten findet, diese ans Licht bringt und sich von ihnen durch den akzeptierten Erklärungsprozess befreit. Da fast alle Krankheiten zumindest einen Teil ihrer Wurzeln in den Engrammen haben, könnte man annehmen, dass, wenn die Methode wie versprochen funktioniert, das durchschnittliche Individuum seine Gesundheit in einem bemerkenswerten und seine mentale Fähigkeit in überraschendem Ausmaß verbessern könnte.

 

Gemäß Huna scheint Mr. Hubbard die Vorstellung, das Aunihipili sei ein Teil des Auhane, verworfen zu haben. Er beschloss, dass unser guter alter „George“ tapfer einspringt, wenn das Auhane teilweise oder total ausgeschaltet wird, aber ohne den Vorteil, dass das Auhane seine Logik auf alle Erfahrungen und Erinnerungen anwendet, bevor sie im Akakörper in permanente Gedankenformen gespeichert werden. Diese nicht rationalisierten Erinnerungen in Gedankenformen haben die eigenartige Charakteristik, NICHT durch die Aka-Fäden der „Assoziation“ mit den gewöhnlichen Erinnerungen verbunden zu sein, und können daher nicht wie andere Erinnerungen abgerufen werden. Wir wissen alle, dass George in der Konfrontation mit einer Duplizierung einer ähnlichen Situation wie jener, die den Komplex hervorrief, auf diese neue Auslösung durch eine Explosion von Handlungen reagiert, sei es durch Krankheit, Ticks, merkwürdigen Neurosen inklusive Phobien und Schuldgefühlen.

 

Mr. Hubbard zeigt in seiner Entdeckung sehr klar auf, dass die verlorenen Erinnerungen nicht durch den normalen logischen Assoziationsprozess mit anderen verbunden sind. Er zeigt, dass sie in einer immer längeren Kette mit unlogischerweise ähnlichen Vorstellungen unlogischerweise assoziiert werden – wir sagen „übersetzt“ - so dass beispielsweise eine durch ein angsteinjagendes Gesichtlecken einer Katze hervorgerufene Blockade in einem späteren Leben mit einem Dutzend nur entfernt ähnlichen physischen Empfindungen assoziiert wird – und das Opfer von einem nassen Waschlappen in den Händen einer Krankenschwester auf die Palme gebracht werden kann.

 

Der Ingenieur interessierte sich in seiner Arbeit überhaupt nicht an alten Theorien. Wie wir erwartete er etwas, das funktioniert. Er sah, dass in der gewöhnlichen Psychoanalyse das Ende einer langen Kette übersetzter Vorstellungen aufgenommen wurde und dass man sich entlang der Kette tagtäglich zurückarbeiten musste, in der Hoffnung, schließlich zu der ersten oder ursprünglichen Ursache zu gelangen, woraus alle anderen Blockaden entstanden sind.

 

Sein größter und einziger Anspruch – und unsere größte Hoffnung, dass er Recht habe – basiert auf seiner Entdeckung einer Möglichkeit, die sehr lange Kette zu ignorieren und sofort an ihren Anfang zu gelangen. Er sagt, er habe solche Anfänge in ihrer Entstehung schon 24 Stunden nach der Erfassung des Patienten gefunden – ein Mal im Falle einer Mutter, die solch einen starken Husten hatte, dass dieser den Verletzung-Schmerz-Gedanken-Komplex verursachte. Nebenbei bemerkt, tun wir gut daran, uns zu erinnern, dass Menschen wie unser HRA Dr. Fodor seit langem solche Traumata zurückverfolgt haben, und einige Fälle wurden berichtet, die stark auf eine psychische Verletzung als primäre Ursache hinweisen.

Ingenieur Hubbard behauptet in seinem Artikel in dem ASF-Magazin, dass er Hypnose und Entspannungsdrogen als ungenügend zur Erzielung seiner Vorhaben einschätze. Ich nehme an, dass diese nicht länger angewendet werden, obwohl er andeutet, die neue Methode würde am besten von Medizinern und Profis eingesetzt werden, dessen Job es sei, solche Zustände zu behandeln.

 

Während wir in der Vergangenheit viele Male von den Versprechen großer Dinge, die sich nicht bewahrheitet haben, enttäuscht wurden, kann ich trotzdem nur hoffen, dass wir hier etwas Besseres haben. Sobald das Buch veröffentlicht ist, können wir es einschätzen. Ich werde baldmöglichst meine Eindrücke berichten.

 

(Und hier bleibt mir kein Platz mehr für die Seite inspirativen Materials, das ich sammeln und vorstellen wollte. MFL)

 

 


 

HUNA BULLETIN 32

 

 

15. Mai 1950

 

Die Wichtigkeit des Mana bei Gebetshandlungen

Huna im Neuen Testament

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

Diskussion über die Wichtigkeit von Mana in Gebetshandlungen.

 

Wie man einer Mana-Entleerung nach einem Gebet vorbeugt

Beweis in den Evangelien des Neuen Testaments, dass darin das Wissen über den Komplex oder einer Fixation aus der modernen Psychologie und der alten Huna-Überlieferung verborgen ist.

Buchbesprechung: 'The Supreme Plan, The Way to Perfection' (Der höhere Plan, der Weg zur Perfektion) von HRA Meyer N. Burskovsky*.

Briefe an den Herausgeber

 

 

Neuigkeiten und Kommentare

Mit einer außergewöhnlichen Langsamkeit der Zweiten-Klasse-Postauslieferung erreichten mich mehrere Briefe mit der Frage, was mit Bulletin 31 geschehen sei. Es muss noch unterwegs sein. Gebt euren Bulletins eine Chance, bevor ihr nach Kopien fragt. (Einige HRA schicken regelmäßig Briefmarken und weisen Cigbo an, ihnen ihre Bulletins nur 1. Klasse zu senden. Das kostet 6 ¢. Einige bitten darum, ihre per Luftpost zu 12¢ zu schicken. Für einige HRA ist unsere Arbeit mit Huna eine Angelegenheit von höchster Priorität.)

 

Mana für die Gebetshandlung

 

In der TAHG-Arbeit mit dem neuen Gebetsritual – das von fast allen begrüßt wurde – möchte ich den Vorschlag unterbreiten, dass ihr, nachdem ihr eure Mana-Hochladung durch die geknüpfte Schnur an die na Aumakua gesendet habt, eine Pause von etwa einer Minute einlegt und eine neue Mana-Ladung akkumuliert. Es ist die allgemeine Erfahrung vieler HRA, dass sie sofort nach der Mana-Sendung an die na Aumakua sich fühlen, als schliefen sie sofort ein. Der Geist wandert ab, und die Arbeit wird matt und mechanisch.

 

Wenn ihr eine Pause eingelegt und die Mana-Lieferung wieder durch eure bevorzugte Methode aufgebaut habt, wird die durch die Absenkung des Manas hervorgerufene Schläfrigkeit verschwinden. Dem Auhane steht wieder Mana zur Verfügung, um seinen „Willen“ auszuüben, und es wird eine Helligkeit und mentale Klarheit zurückkehren, um sich die „Welt in Frieden“ und die folgenden mentalen Bilder der erwünschten Konditionen vorzustellen.

 

Wenn der Mana-Level unterhalb des einfachen Bedarfs für das Auhane fällt, lässt das Aunihipili bildlich gesprochen die Leinen los und rast davon. Wir werden uns dessen nicht bewusst, bis wir gelernt haben, gerade auf diese Dinge zu achten. Normalerweise befinden wir uns selbst in einem müden Zustand, worin wir mechanisch durch unseren Gebetsritus gehen, die Worte laut aussprechen oder lesen, jedoch fast unbewusst. Wir werden eine Zeitlang uns dessen nicht bewusst, dass unsere Gedanken selbstständig in den Hintergrund unseres Verstands eingedrungen sind und ihr Abdriften diesen starken Zug verursacht hat, der unsere Aufmerksamkeit von dem abzieht, das wir zu tun versuchen.

 

Das ist eine sehr wichtige Sache, die wir verstehen müssen. Soweit ich weiß, erklärt kein altes oder modernes psycho-religiöses System oder Lehrkonzept außer Huna die Tatsache, dass das Auhane oder der „bewusste Verstand“ NUR dann das Aunihipili oder das „unbewusste Selbst“ kontrollieren kann, wenn es eine ausreichende Menge Mana oder Vitalkraft im Akakörper oder Körper zur Verfügung hat, um es als „Wille“ zu benutzen.

 

Der „Wille“ ist nicht schwierig zu verstehen. Es ist das niedere Mana, das von dem Auhane genommen und als mittleres Mana (Mana Mana) eingesetzt wird, um das Aunihipili zu kontrollieren. Ohne solch eine Kontrolle wird das Aunihipili sich selbst überlassen. Stets spielt es mit alten Erinnerungen, und diese sind es, die ständig in unserem Hinterkopf umhertreiben und immer klarer werden, bis sie endlich den gesamten Verstand auffüllen und die Gedanken, die wir zu denken versuchen, verstopfen.

 

Die gesamte Mana-Menge oder sogar die Hochladung von Mana ist eine der wichtigsten Dinge in jedwedem Gebet. Huna hat uns gelehrt, dass wenn das Aunihipili und das Auhane dringend, zweckgerichtet und effektiv zusammenarbeiten müssen, um ein Gebet zu formulieren, genügend Mana zur Verfügung stehen muss, um die Kraft für den Denkprozess jedes Selbstes zu liefern. Die moderne Psychologie arbeitet nicht mit Gebeten, aber wir haben daraus gelernt, dass, wenn der Pegel der Vitalkraft zu weit abfällt, die Kontrolle des „Unterbewussten“ verlorengeht und wir uns auf einen möglichen Irrsinn zubewegen.

 

Hier ist etwas, das ich euch gern nahelegen möchte. Es wurde nicht ausdrücklich in meinem Buch erwähnt, fürchte ich, aber es muss als der Hauptgrund verstanden werden, warum wir auf Gebete eine Antwort erhalten oder nicht. Wie ihr wisst, sind wir gezwungen, auf Vergleiche oder Analogien zurückzugreifen, wenn wir zu verstehen versuchen, wie die Aumakua oder noch höhere Wesen denken oder handeln. Der Grund liegt darin, dass das Aunihipili und das Auhane unfähig sind, die Form des Denkens zu nutzen, die auf den nächsten oder noch höheren Ebenen des bewussten Seins benutzt wird. Wir nutzen unsere Vernunft und gehen so gut wir können von dem bekannten zu dem unbekannten Wissen.

 

Dieser einzigen Methode folgend (da „Offenbarung“ solch einen schlechten Ruf hat und so widersprüchlich ist), erkennen wir:

 

1. Das Aunihipili muss Mana haben, um zu leben und zu handeln.

 

2. Das Auhane muss in der Lage sein, das Mana, das es zur Ausübung seiner Willenskraft und seines Verstands oder für die Arbeit, die nur es allein um effektiv zu funktionieren braucht, von dem Aunihipili abzuziehen .

 

3. Die Wahrheit der obigen Aussage vorausgesetzt, folgen wir der Analogie und beschließen, wie es die na Kahuna der Alten taten, dass die Aumakua, die ein Teil des dreifältigen Menschen ist, ebenso in der Lage sein muss, genügend Mana von dem Aunihipili abzuziehen, um seine Arbeit effektiv durchzuführen.

 

Wo es kein Mana gibt, gibt es kein Leben, und, was noch wichtiger ist, gibt es keine Gedanken. (Die na Kahuna benutzten das Wort mana'o für „denken“. Es bedeutet buchstäblich „etwas mit Mana tun“). In dem Wort Au`ma`kua, bedeutet die Wurzel ma „verwelken“. Das Verwelken wird durch fehlendes Wasser verursacht, und Wasser ist das Symbol für Mana. Es ist einfach zu verstehen, dass die früheren na Kahuna, als sie die Wörter für die Dinge, die etwas mit dem „Geheimnis“ oder Huna zu tun hatten, prägten, nicht den geringsten Zweifel besaßen, dass das dritte Selbst des Menschen mit Mana beliefert werden musste, sowie auch das Auhane. Es folgt, dass wenn die na Kahuna in der Lage waren, einen Bruchteil der Dinge tatsächlich zu tun, von denen wir wissen, dass sie sie taten, dieses Stück des Wissens in seiner Basis ausreichend korrekt war, um zu funktionieren. Wir als HRA müssen das Wissen der na Kahuna erlernen, um die Arbeit zu vollbringen. Das bisherige Tun ist sterbenskrank an Dingen, die NICHT funktionieren. Es hatte zu viel von Spekulationen und Behauptungen, wofür keine stichhaltigen Beweise angeboten werden konnten.

 

Die Akkumulierung einer Hochladung Mana und das Senden eines Teils davon an die Aumakua während der Erstellung von Gedankenformen im Gebet erscheint nur automatisch zu funktionieren, wenn das Aunihipili durch große Emotionen bewegt wird. Anderenfalls müssen wir die notwendigen Schritte selbst übernehmen.

 

Ein wenig von Huna wurde in fast allen alten Religionen bewahrt. Im Christentum gibt es die eigenartige Aussage: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ (Matth. 7,7) Wir lesen auch von der „Himmelstür“.

 

Diese Dinge, die für uns wie Sprachbilder klingen, denn wir können keinesfalls tatsächlich an die „Himmelstür klopfen“, werden definite und praktikable Anweisungen für Handlungen, wenn sie auf ihren wahrscheinlichen Ursprung in Huna zurückverfolgt werden.

 

In Huna hieß das Wort für „klopfen“ kaa, das „stoßen“ bedeutet sowie „ins Schwarze treffen“ wie bei einem Speerwurf. Wir sehen, wir müssen in der Lage sein, die Tür des Himmels bzw. die Aumakua zu treffen, um anzuklopfen. Kaa bedeutet auch „ausstrahlen“, und es steht für eine Kordel oder ein Seil; somit haben wir auch den Aka-Faden oder die geknüpfte Schnur, entlang derer das Mana „ausgestrahlt“ oder an die Aumakua gesandt wird. Kaa bedeutet auch „etwas von einem Ort an einen anderen transferieren“, und die Sache, die mit dem vitalisierenden Manafluss „transferiert“ wird, sind die Gedankenformen, die die Vorstellungen, wofür wir beten, beinhalten. Verdopple die Wurzel, um kaa kaa zu erhalten, und wir finden die Bedeutung „öffnen“. Das kann sich auf die betreffende „Tür“ beziehen, aber normalerweise bedeutet es, „die Augen veranlassen, sich zu öffnen“ (hoo kaa kaa). Verbinde dies mit der Erfahrung des beinahe Einschlafens, nachdem wir viel Mana an die Aumakua gesendet haben, und wir verstehen schnell, wie die na Kahuna dieses Wort in dieser besonderen Weise benutzten. Wenn die Aumakua (um unserer statthaften Methode der Analogienutzung zu folgen) genügend Mana erhalten muss, um ihre Augen aus einem Schlafzustand zu öffnen und in die Lage versetzt zu werden, effektiv zu handeln, obliegt es uns, in jedweder in den kaa-Bedeutungen angegebenen Art zu klopfen.

 

Nachdem wir verstanden haben, warum wir „anklopfen“ müssen und wie wir es tun sollen, können wir zuerst nach dem Anklopfen sehen, warum sich die Tür für uns öffnet, und dann, wenn wir darum bitten, WIE „es uns gegeben wird“.

 

Die na Kahuna waren bei der Durchführung ihrer sorgfältigen Gebete nicht immer erfolgreich, das was sie wünschten, auch zu erhalten. Wir erkennen dies hinter dem Schatten des Zweifels, denn ihr Wort für das Scheitern des Gebets hatte dieselbe kaa-Wurzel und bedeutete „das Ziel verfehlen“.

 

Trotz des Risikos, einige von euch Lesern zu ermüden, möchte ich euch noch einen dieser treffenden Beweise in der Bedeutung präsentieren. Er ist in dem Wort kaa na (oder ka'a na) ersichtlich, das noch eine ganz andere Seite des sehr wichtigen geheimen Mechanismus des Huna-Gebets abdeckt. Es bedeutet „ähnlich machen“. Dies deutet direkt auf den Prozess hin, worin die Aumakua den kräftigenden Manafluss und die Gedankenformen der gewünschten Bedingungen akzeptierten. In der Beantwortung des Gebets wurden schließlich die TATSÄCHLICHEN physischen Bedingungen „ähnlich“ gemacht in Bezug auf die Gedankenformen oder mentalen Bilder der gewünschten Vorstellungen. (Der Teil des alten Spruchs: „Suche und du wirst finden“ ist nicht ohne seine eigene Huna-Bedeutung. Um zu „suchen“ machte ein Kahuna hu li, was „suchen“ bedeutet, „seine Meinung ändern oder der Lauf der Dinge“ sowie „bereuen und den Lebensweg ändern“. Somit macht man Verletzungen anderen gegenüber wieder gut. Man beendet das Verletzen anderer, und dann kann man erfolgreich suchen, aber vorher nicht. Das Wort für „finden“ ist loaa, das im passiven Sinn für „empfangen“ benutzt wird und welches in seiner Wurzel loa, die Bedeutung eines Zeitsprungs oder des Erreichens von Raum oder Entfernung hat. Es hat auch die Bedeutung des pHRAe, he ahua a, oder „ein erhobener Ort“ und „das Sammeln von Objekten, die auf dem erhobenen Ort platziert werden“ - genauer gesagt, das Platzieren der angesammelten Gedankenformen der erbetenen Bedingungen den Aumakua überlassen, wie durch den „hohen Ort“ symbolisiert.)

 

Es ist immer ein wenig erstaunlich, in späteren christlichen Schriften und Traditionen auf Dinge zu stoßen, nur um noch viel mehr altes Huna, der Schlüssel zu den wahren und ursprünglichen geheimen Bedeutungen, zu entdecken. Es wird immer mehr ersichtlich, dass wir in allen authentischen religiösen Schriften und möglicherweise in allen religiösen „Offenbarungen“ nach den versteckten Bedeutungen, Philosophien und Mechanismen hinter den einfachen Aussagen oder der behaupteten Geschichte schauen müssen. Viele moderne Schriftsteller haben dies realisiert und versucht, die geheime Bedeutung zu rekonstruieren. In meinen Regalen stapeln sich mindestens ein Dutzend Bücher, und nicht ein Schriftsteller hat die einfache Wahrheit, die uns in den ursprünglichen Huna-Vorstellungen gegeben wird, und die in der Stille alles zusammen verbindet, getroffen.

 

Eine weitere Bemerkung für alle an den Beweisen aus den Wörtern der na Kahuna Interessierten. Überspringt dies, wenn es euch langweilt. Ab und an erhalte ich Briefe von den HRA, die sich durch diese Dinge, die doch so wichtig für die Überprüfung unserer Huna-Erkenntnisse sind, ermüdet fühlen. Oft sagen sie, es sei für sie zu schwierig zu begreifen und sie wollten zu der alten, einfachen Art des Betens zurückkehren. Glücklicherweise sind einige von uns in der Lage, zumindest in seltenen Intervallen, die gesamte benötigte Maschinerie der Huna-Gebetsaktionen automatisch in Gang zu setzen, wenn wir das einfache Gebet der Kirchen beten.

 

HUNA im Neuen Testament

 

Vor kurzem fragte ein HRA in einem Brief, ob ich irgendeinen Beweis in den Büchern des Alten Testaments für die Existenz eines Wissens gefunden habe – ungeachtet dessen, wie tief versteckt es sei -, dass es so etwas wie den Komplex oder die Fixation der modernen Psychologie und der alten Huna-Überlieferung gibt.

 

Ich erklärte sofort, die Vorstellung des „Pfads“ sei ein Symbol, das so alt wie die Religion ist, und dass die na Kahuna von der „Blockierung des Pfades“ sprechen, wenn es um die Fixationen in dem Aunihipili geht, die die Krankheit verursachten oder, was für die na Kahuna noch wichtiger war, die den Pfad oder den Weg der Aka-Schnur zu der Aumakua blockierten – entlang derer das Mana und die Gedankenformen des Gebets getragen werden.

 

„Pfad“ heißt im Hawaiianischen a la, daraus leitet sich die Wurzelübersetzung „zum Licht“ ab. Die Aumakua wird von dem „Licht“ symbolisiert, somit wird die verbindende Aka-Schnur in dieser Version mit „Pfad“ beschrieben.

 

Im Neuen Testament finden wir einige erstaunliche, ähnliche Bericht dessen, was Johannes rief, als er aus der Wildnis zurückkam. Er sprach in jeder Überlieferung: „Bereitet den Weg für den Herrn, begradigt die Pfade für Ihn.“ Oberflächlich betrachtet scheint dies nur eine blumenreiche, orientalische Bildsprache zu sein, und sie sollte ausdrücken, der Weg für die Ankunft Jesu solle ihm leicht gemacht werden. Es kann keinesfalls auf einen tatsächlichen Pfad oder Weg bezogen worden sein.

 

Die Erzählung geht weiter, und die Taufe Jesu ist das nächste bedeutsame Ereignis. Die Taufe ist das älteste aller Rituale für die Reinigung von Sünden. Diese beiden Schritte oder Aussagen in Betracht ziehend, worin vier Evangelien mit ähnlichen Wortlauten übereinstimmen, kehren wir zu der Huna-Überlieferung zurück.

 

Im Gebetsritus ist die erste Pflicht die Wiedergutmachung der Sünden durch die Verletzung anderer, dann wenden wir uns an das Aunihipili mit dem symbolischen „Pfad“ des Kontaktes mit der Aumakua, „gereinigt und begradigt“, insoweit das logische Auhane betroffen ist (jedoch nicht in Bezug auf das Aunihipili), um dessen Komplexe oder Schuldfiktionen zu klären und zu beseitigen. Diese Fixationen sind die „Blockaden“ auf dem Pfad, und um sich von ihnen zu befreien, ist eine kala oder Reinigung, oft als Taufe oder Reinigung mit Wasser, vorgesehen. Das für den physischen Stimulus zur Verfügung gestellte Wasser sowie das Symbol des Mana, das in der ganzen Arbeit von den na Kahuna benutzt wird, ist es, was durch sanfte Suggestion mit einem begleitenden Stimulus Wunder bewirkt.

 

A la, „zum Licht“, ist der gerade „Weg“. Papani ist das Wort, das für dessen Blockade benutzt wird. Würde dieses Wort NUR blockieren bedeuten, wäre es für unsere Studie unwichtig, aber es hat einige andere kryptische Bedeutungen, die auf die seltsame Art und Weise hindeutet, wodurch das Aunihipili seine Komplexe vor uns verbirgt.

 

Es hat die Bedeutungen „etwas verbergen, verheimlichen, verschleiern, aus der Sicht nehmen“, also „die Ohren verschließen, die Augen vor etwas verschließen“, und, sehr wichtig, „jdn. etwas zu tun hindern, binden, festhalten.“

 

In GWhW beschrieb ich die Bedeutungen der Wurzeln in den Wörtern für das Aunihipili, was gleichermaßen das Aunihipili und seine seltsame Tendenz beschreibt, zu verstecken, zu verheimlichen sowie stur den Bemühungen, es zu kontrollieren, zu widerstehen.

 

Bei Johannes dem „Täufer“ können wir sehr klar die Aufforderung der Kahuna sehen, der Pfad möge durch Wiedergutmachung der Sünden der Verletzungen begradigt und gereinigt werden. Wenn dies geschehen ist, wäscht er die Schuldfiktionen, die im Aunihipili wohnen und den Weg der Aka-Schnur zur Aumakua blockieren, heraus. Die symbolische Nutzung von Wasser für die Taufe – und von nichts anderem – bringt uns zu der Bedeutung des Mana in allen Bemühungen, irgendwie das Aunihipili zu kontrollieren, zurück. Das „Heilige Wasser“ oder „gesegnete“ Wasser, das in rituellen Freisprechungen von Sünden benutzt wird, ist mehr als reines Mana oder Wasser. Es ist Mana Mana bzw. die höhere Frequenz des Manas des Auhane. Ein Kahuna, der bestimmte Arten von Magie mit etwas, was wir hypnotische Suggestion nennen, ausübt, wurde ein Kahuna hoo mana mana genannt, und mana mana bedeutet auch „teilen“, wie wenn das Mana zwischen dem Auhane und dem Aunihipili geteilt würde. Das Heilige Wasser symbolisiert den Gebrauch von Suggestion auf Seiten des Priesters, wobei das Wasser nur ein physischer Stimulus ist. In der Kirche folgt nach dem Reinigungsritual die Kommunion, die den geöffneten Weg für den Kontakt und den Austausch des Manas und der Gedankenformen zwischen den drei Selbsten des Menschen symbolisieren muss. Dieser Austausch ist der normale Zustand. Er sollte jederzeit bewahrt werden – was bedeutet, die Fixationen sollten daran gehindert werden, den Weg zu blockieren.

 

(Die HRA in Hawaii sollten die Wurzeln der Wörter pa pa ni nochmals überprüfen. Einige, die oft nach den Übersetzungsmethoden der Wurzelwörter fragen, könnten einwenden, dass aus diesem Wort zu viel entnommen wurde. Für sie möchte ich die signifikanten Bedeutungen der Wurzel pa zitieren. Es bedeutet „karg, öde, ausgedörrt“, und die Aumakua ist insofern „ausgedörrt“, wenn sie etwas als Antwort auf die Gebete, wenn der „Pfad blockiert ist“, ins Leben ruft. Pa bedeutet auch „unter Einzelnen aufteilen“, was auf die Teilung des Mana zwischen den Selbsten in der Arbeit der Pfadreinigung hinweist. Pa pa bedeutet „verbieten“, und es ist das komplexbeladene Aunihipili, dass aufgrund seines Komplexes unseren freien Kontakt oder die Kommunikation entlang des Aka-Schnur-“Pfades“ mit der Aumakua verbietet.)

 

In jedem Fall liegt der Beweis der Wurzeln im Hawaiianischen nicht bei einem oder zwei in Huna genutzten Wörtern. Wort für Wort zeigt dieselbe verblüffende Sorgfalt, womit die geheimen Bedeutungen in den Wurzeln von den frühen na Kahuna versteckt wurden, die die Sprache formulierten und damals die Praxis initiierten, die Gesänge von Generation zu Generation unverändert weiterzugeben, so dass die Sprache unverändert bestehen bliebe. Die Geschichte zeigt uns, dass die jungen na Kahuna aus den Tempeln, deren Pflicht es war, die alten meles zu erinnern und zu rezitieren, schon bei den kleinsten Fehlern oder wenn sie eine einzige Silbe veränderten, streng bestraft wurden. Dieses Bestreben, die in den Wurzelbedeutungen der Wörter steckenden Geheimnisse zu bewahren, erklärt den überraschenden Kultaspekt der na Kahuna, die sie dazu brachten, darauf zu bestehen, dass jedes Gebet oder jeder Gesang, die weitergegeben wurden, wortwörtlich benutzt werden mussten. Die oft angeführte Entschuldigung, eine Veränderung in den Wörtern vermindere die Kraft des Gebets, ist nicht wasserdicht, besonders wenn wir den wahren und ursprünglichen Zweck dieses Kultes der Exaktheit kennen.

 

Buchbesprechung

 

HRA Meyer N. Bruskovsky, Philosoph und Student, schrieb ein Buch mit dem Titel „The Supreme Plan, The Way to Perfection“* (Der höhere Plan, Der Weg zur Perfektion“. Seine Annäherung ist erfreulich einfach und direkt. Sie geschieht ohne Vorurteile und ist unverzichtbar für seine tiefe Überzeugung, dass die göttliche Intelligenz über allem steht und einen guten und sehr definiten Plan hat, wie der Mensch in perfekter Weise seinem Lebensweg folgen kann.

 

Dies ist ein Buch, das wir alle gern geschrieben hätten – das die gegenwärtige Situation der menschlichen Rasse betrachtet und die Beweise studiert, dass hinter den Kriegen, der Gier nach Macht und Überlegenheit, der Kunst, Musik und all dem, was um uns herum geschieht, ein Plan für eine ultimative Perfektion existieren muss.

 

HRA Bruskovsky spricht zu uns in der Weise eines neugierigen Zuschauers, der ein großes Spiel in einer Weltarena beobachtet – und der seine Beobachtungen ruhig für die Daheimgebliebenen aufzeichnet. In den Halbzeiten kommentiert er anhand dieses großen Spiels, was Jahrhunderte zuvor geschehen war. Er ist kein Partisan, sondern hat die feste Überzeugung, dass das beste Team am Ende gewinnen wird. Und er erklärt wie ein weiser, erfahrener Coach gegen Ende der Aufzeichnung, wie das Individuum am besten die Rolle, die es in solch einem Spiel einnimmt, ausfüllt.

Ich möchte einige Zeilen seiner Einführung zitieren, so dass ihr Geschmack an seinem Stil und der Einfachheit und Direktheit seiner Auslegungen finden mögt:

 

„Nach den in der heutigen Welt vorherrschenden Umständen zu schließen, scheint es, als ob die gegenwärtige Zivilisation schon lange am Kollabieren sei und die Welt zur Barbarei zurückkehre. Doch gab es zu allen Zeiten ein Heilmittel. Es ist nicht weit weg, sondern befindet sich in jedem von uns. Die Lösung unserer weltlichen Krankheiten liegt inmitten unserer Seele, unseres menschlichen Geistes, der ein Funke des großen universalen Geistes – Gott – ist.“

 

Dieses sind die Kapitelüberschriften:

 

Der große Plan

Die Existenz Gottes und Seines Plans

Die Gier nach Überlegenheit

Sex

Die Rolle der Weiblichkeit

Profanität

Musik

Die Bibel

Imagination im universalen Plan

Die universale Sprache

Die Suche nach Glück

Gottes Gesetz und das menschengemachte Gesetz

Vereinigung mit Gott

Ich bin, was der Mensch Gott nennt (Vers)

Gebet

 

Das Buch ist wunderschön gedruckt und gebunden mit 150 Seiten, Preis $2. Bestellt direkt bei Meyer N. Bruskovsky, 5 W. 87th St., New York, N.Y., und er wird es gern mit einer Widmung versehen, wenn ihr es wünscht. Es ist eine ausgezeichneter Beitrag zu den Büchern unserer HRA. Diese füllen bereits ein imposantes Bücherregal.

 

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Einige der Bücher in meinem Arbeitszimmer, die ich gerade lese oder durchsehe, beziehen sich auf das alte Ägypten. In einem hervorragenden Buch über Atomphysik und Biologie von Gustaf Stromberg: The Soul of the Universe'* (Die Seele des Universums), vermisse ich nur das Aka in den Beschreibungen, wie er es als Gedanken-Form oder Wellenfelder beschreibt, sowie einige weniger wichtige Bücher.

Briefe an den Herausgeber

 

HRA S.G.P., einer der erfahrensten Erforscher des psycho-religiösen Feldes, der außergewöhnliche Experimente mit Huna durchgeführt hat, berichtet über eine Erfahrung anlässlich eines Kontaktes mit der na Aumakua, die zeigt, was möglich ist und uns zu unaufhörlichen Bemühungen ermutigen soll. Ich zitiere:

 

„Ich hatte eine für mich sehr glückliche und ermutigende Erfahrung. Heute morgen vor dem Aufstehen kam mir die Idee, diesen Gesang bzw. Gebet durchzuführen. (S.P.G. hatte eines dieser gesungenen Gebete aufgenommen und mir die Aufnahme übersandt. Er besitzt eine außergewöhnliche Stimme und weiß diese gut einzusetzen.)

 

Die Universale Lebenskraft fließt nun durch mich hindurch. Wir fühlen sie und speichern sie in unserem Kino Aka (physischen Körper und Aka kombiniert). Wir speichern sie in unserem Innern. Wir verteilen dieses Mana über die Aka-Schnur, um die geknüpfte Schnur zur Po'e Aumakua zu aktivieren und das Mana mit dem Mana Loa der Aumakua in Liebe, Leben und Licht sowie im Dienste der Menschheit zu vereinen.

 

Ich hielt den Gebetsgesang und die Transmission des Mana etwa eine halbe Stunde aufrecht. Als ich endete, erschien nach kurzer Zeit solch ein Rückfluss des Mana Loa von der Po'e Aumakua, wie ich ihn niemals zuvor erfahren hatte. Es war ein immens kraftvolles Vibrieren, verbunden mit einem Gefühl von Wärme. Die Schwingung war so hoch, dass sie wirklich alles jemals Erfahrene überstieg – wie eine extrem hohe Voltspannung, höher als Röntgenstrahlen, vermischt mit Licht - eine spirituelle Qualität, die ich niemals in all meinen Jahren okkulter Arbeit über die Frequenz erlebt habe. Es durchdrang meinen gesamten Körper von Kopf bis Fuß und verblieb etwa 30 Minuten lang. Ich schien aus meinem Körper ausgetreten zu sein und schwebte oder flog auf den Flügeln der Wolken. Ich kann nicht sagen, dass eine spontane Heilung oder Verbesserung meines linken Auges erfolgt sei, aber da ist dieses wundervolle Gefühl von Kühle und Wohlsein in beiden Augen. Dieses Wohlgefühl, diese Seelenruhe, Gelassenheit und Gesundheit beschränkt sich nicht auf meine Augen, sondern durchströmt meinen gesamten Körper.

 

Zu meiner eigenen Freude habe ich gezeigt, dass die Po'e Aumakua wirklich große Mengen von Mana Loa herunterfließen lassen – somit danke ich und freue mich, dass meine okkulte Arbeit nach vielen Jahren in diesem Erlebnis resultierte, das sich von allem bisher Bekannten abhebt. Ich werde mein „Großes Werk“ fortführen und sehen, ob ich weiterhin diesen Rückfluss erzielen kann, und wenn es so ist, werde ich ihn zur Hilfe und Heilung anderer sowie für mich selbst nutzen.

 

Miss diesen Brief mit dem Pendel, und schau, was du erhältst.“ (es lag bei 480, was sehr hoch ist.)

 

(In einem Brief zwei Tage später schrieb er): „Es gibt keine Worte für die Freude der Schwingung und die Glorie des Lichts. Die Po'e Aumakua scheinen eher daran interessiert zu sein, mich als ein Kanal für die Verbreitung von Mana Loa an die weite, weite Welt zu benutzen, als meine persönlichen Krankheiten und Gebrechen zu heilen. Ich bin glücklich, auf jedwede Art und Weise zu dienen.“

 

(In diesem Brief erklärt er: „Als ein Ergebnis der TAHG-Arbeit des gestrigen Abend und der Mana-Transmission an diesem Morgen kam das Folgende als ein Rückfluss von Mana Loa bzw. was ich als solches ansehe.“ (Dabei sah er folgende Zeilen in seinem Geist, deren Anfang er zitierte:) „Tief im Herzen von Amanti wächst eine Blume, flammend, ausladend, die Dunkelheit der Nacht aufnehmend – im Herzen von Mana Ray oder der großen Wirkungsstärke, Lebenskraft, Lichtgebung, alle, die sich nähern, mit Kraft erfüllend.“

 

HRA S.G.P. hat uns allen einen großen Dienst erwiesen, und wir gratulieren ihm für seinen Fortschritt und seine Leistungen. Wir danken ihm. MFL

 

 


HUNA BULLETIN 33

1. Juni 1950

 

Dianetik von L. Ron Hubbard

Eine lange Diskussion über L. Ron Hubbards Buch und seine

Methoden

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Das Buch 'DIANETK'*

 

Das im vorletzten Bulletin erwähnte Buch von L. Ron Hubbard ist erschienen – 450 Seiten dick –, und Cigbo kratzte vertrauensvoll die $4,14 zusammen, um eines für die HRA zu erstehen. Er hätte auch einen Dynamitstab kaufen können. Hubbards Buch ist genauso hoch explosiv für die Welt der Psychologie. Die Hälfte der Interessenten in dieser Richtung werden an die Decke gehen, während die andere Hälfte ihn genau aufs Korn nehmen und sich daran machen wird, des Autors Angaben, Behauptungen und Theorien genau zu studieren, um herauszufinden, was sie an Wertvollem oder außergewöhnlichen Neuigkeiten finden können. Ich denke, die meisten HRA gehören der zweiten Hälfte an, obwohl unsere schlussendliche Beurteilung eine große Bandbreite an Themen aufwerfen wird.

 

Ein HRA rief mich nach der Lektüre des Buches an und meinte, Hubbard habe alles genau beschrieben. Die angegebene Methode zur Auffindung und Ausleitung von Komplexen klinge praktikabel, einfach und fabelhaft.

 

Mit einem Freund wurde bereits besprochen, mit den Instruktionen zum Testen des Systems zu beginnen. Er versprach, später seine Ergebnisse mitzuteilen.

 

Ein anderer HRA, mit den Aspekten der Psychologie sehr gut vertraut, schrieb, er habe das Buch durchgesehen und hätte am liebsten sein Geld zurück verlangt. Ein dritter bemerkte nach dem Lesen des Artikels in einer Zeitschrift über das Buch: „Nur die Psychologie neu als „Dianetik“ zu benennen, wird nicht funktionieren – ich muss etwas sehr Gutes vorliegen haben, um die Behauptungen zu verifizieren.“

 

Noch ein anderer HRA, dieses Mal ein über einige Jahre praktizierender Psychologe und Doktor, schrieb nach der Studie des Zeitschriftenartikels: „Es scheint, als ob er unseren „alten Freund“ Abreaktion bzw. traumatische Erinnerung entdeckt habe. Das ist gut und liefert hervorragende Resultate. Es braucht mehr öffentliches Interesse, aber es rechtfertigt nicht, viele neue Begriffe zu prägen, um diese einer schon verwirrenden Masse an Termini hinzuzufügen. Sollte er eine neue Technik, die sehr schnell und 100 % effektiv funktioniert, entdeckt haben, dann hat er selbstverständlich etwas beizutragen. Jedoch ist es bereits vielen Psychotherapeuten gelungen, diese Abreaktionen hervorzurufen (den Komplex innerhalb einer bis fünfzig Sitzungen ausleiten. Sie sind in ihren Ergebnissen spektakulär, aber kein neues Konzept für ein Mensch, der sie gerade erlernt.“

 

Meine eigene Reaktion auf Dianetik ist eine Mischung verschiedener obengenannter Gesichtspunkte. Mit hocherfreutem Interesse betrachte ich Mr. Hubbards Bemühungen, 450 Seiten über Psychologie und Psychotherapie mit nicht mehr als einem halben Dutzend der normalerweise gebräuchlichen Begriffe zu verfassen. Nach eigenen Angaben hat er damit begonnen, die gesamte Wissenschaft durchzuforsten und zu rekonstruieren und sich bemüht, diese exakt seinen Ergebnissen und dem, was er in seinen Feldstudien beobachten konnte, anzupassen. Was mich jedoch am meisten erfreut ist die Tatsache, dass Huna die meisten Lücken füllt, die er überbrücken muss, und dass er vielleicht für den einfachen, allgemeinen Gebrauch einen Prozess vereinfacht hat, womit wir ohne einen Kahuna weitermachen können, unsere Fixationen aufzufinden und auszuleiten – und in der Lage sind, dies gegenseitig zu tun. Die Unfähigkeit, unsere Fixationen aufzuspüren und den „Pfad“ zu den na Aumakua ohne die Hilfe eines Kahuna zu deblockieren, war über mehr als zwei Jahre unserer HRA-Experimente eines unserer größten Hindernisse.

 

Zumindest verwundert es mich, in Mr. Hubbards Buch auf der ersten Seite zu lesen, dass er bei dem Anspruch, „Dianetik“ sei eine Geisteswissenschaft, in keiner Weise den Begriff „Psychologie“ erwähnt, der in Wörterbüchern seit Jahren als die „Geisteswissenschaft“ beschrieben wird. Nach der ersten Verwunderung beginne ich, amüsiert eine Augenbraue hochzuziehen beim Lesen der Prahlerei, Dianetik sei in seiner Erschaffung mit der Erfindung des Feuers sowie des Rades vergleichbar. Im zweiten Absatz präsentiert man uns in Kursivschrift die große Neuigkeit, die verborgenen Quellen aller körperlichen oder mentalen Krankheiten aufgrund psychischer Störungen seien „entdeckt“ und Wege für ihre unfehlbare Heilung gefunden worden.

 

Da wir hoffen, einige der Methoden, die der Autor präsentiert, gut gebrauchen zu können, geziemt es sich nicht, ihm das Privileg abzusprechen, „eine große Sache“ daraus zu machen. Weiß der Himmel, es ist großes Geschwätz, aber dieses Prahlen und Großtun ist nicht ohne Charm. Man neigt fast dazu, Mr. Hubbard die Erfindung oder Entdeckung oder was er will, zuzugestehen, seien es unsere alten vorgeburtlichen Traumata und späteren Blockaden, aufgepeppt und frisch beschrieben als „Engramme“, oder sei es eine Aufnahme anstatt einer Erinnerung. Man könnte sagen, wir haben eine niedergeschriebene Aufnahme der Beschlüsse eines Mannes vor uns, betreffend seiner eigenen Erfahrungen und Beobachtungen – jedoch keinesfalls einen Standardtext mit den allgemeinen Angaben und Beschlüssen der Mehrheit der Fachleute in diesem Bereich. Das Buch gehört unter das Mikroskop für eine interessante Überprüfung, während seine Ansprüche inspiziert werden müssen – als ob wir einen Käfer nach zwei Köpfen absuchen. Wenn wir den zweiten Kopf finden und dieser denkt besser als der erste und kann sehen, was der erste nicht sehen kann, das wäre es das Bemühen wert. Nachdem Dianetik die Vorstellung bezüglich der Blockaden, ihres Ursprungs, der dahinterliegenden Kräfte und wie sie ausbleichen, wenn sie ans Licht gebracht und einer vernünftigen Handlung unterliegen, darlegt, beschreibt sie in einer Nussschale die derzeitig genutzten Behandlungsmethoden.

 

Man sagt, fast alle wesentlichen Blockaden entstünden während der pränatalen Phase. Nahezu jederzeit nach der Empfängnis – es ist nur eine Frage von Stunden – kann die befruchtete Eizelle (oder später der Embryo oder Fötus) eine durch Druck oder andere Bedingungen erlittene Erinnerung der Unbequemlichkeit speichern und fixieren, und kann gleichzeitig sich tatsächlich erinnern, was der Vater oder die Mutter oder beide gesagt haben. Das was zur Zeit des Schmerzes und des resultierenden „Unbewussten“ (das kann ein kompletter oder nur ein leicht abgesunkener Bewusstseinsstatus sein) gesagt wurde, ist nicht rationalisiert, um den gebräuchlichen Terminus zu benutzen, sondern wird als unlogische Blockade angesehen. Die Mutter kann beispielsweise gesagt haben: „Ich kann jetzt einfach kein Kind haben!“ Und Jahre später wächst das Kind zu einer Frau heran mit einer Fixation, dass sie „jetzt einfach kein Baby haben kann“, und handelt so perfekt unvernünftig, um eine eigene Mutterschaft zu verhindern.

 

Es wird nichts über das Auffinden von Erinnerungen und Fixationen, die noch vor der Zeit der Konzeption liegen, obwohl dies in anderen Untersuchungen behauptet wurde, berichtet.

 

In den Termini von Huna ist es nicht das „primitive Zellgedächtnis“, das zur Speicherung fähig ist und zu einem gewissen Punkt auf dem Weg die buchstäbliche Bedeutung der Wörter versteht, sondern es ist das Aunihipili und sein Aka-Körper – das Auhane ist noch nicht direkt an den sich entwickelnden Körper angeschlossen und zur „Rationalisierung“ jedweder in das Gedächtnis eingezwungener Eindrücke unfähig.

 

Mr. Hubbard berichtet von Fällen, in denen während einer Bewusstlosigkeit nach einem Unfall oder unter dem Einfluss einer Betäubung bei einer Operation Wörter gesprochen und auch andere sensorische Eindrücke erinnert, aber nicht rationalisiert wurden und somit Blockaden verursachten. Wieder finden wir in Huna eine Erklärung. Das Auhane hatte zu funktionieren aufgehört, aber das Aunihipili befindet sich im Aka-Körper, all seine Sinne nehmen Eindrücke auf und registrieren sie als versteckte Erinnerungen, die später zu den getarnten Quellen der Fixationen oder Blockaden werden.

 

Daraufhin zeigen die Fixationen, wenn sie durch eine Stimulierung in Aktion gebracht werden, die Fähigkeit, das Bewusstsein oder Auhane daran zu hindern, seine gewöhnliche Mana-Lieferung in den „Willen“ umzuwandeln, womit es sonst das Aunihipili und dessen Reaktion auf das fixierte und unlogische Vorstellungs-Gedächtnis kontrolliert. Mit der unterbundenen Lieferung des niederen Manas zu dem Auhane scheint das Aunihipili das Mana oder die Willenskraft zu verdoppeln, um damit die unlogische Reaktion auf die Fixation zu befehlen. Diese Reaktion kann flüchtig geschehen oder so kontinuierlich, dass sie als ein ständiger Druck agiert, um einen dauerhaften mentalen Defekt zu verursachen. Es kann die Drüsen oder andere Körperteile stören und eine Krankheit hervorrufen – eine psychosomatische Krankheit, worauf ca. 70 % unserer mentalen und physischen Krankheiten beruhen. (Ich benutze unsere eigenen Termini, um die Angelegenheit für unseren schnellen Überblick zu verkürzen.)

 

Bevor ich zu der dianetischen Träumer-Methode zurückkehre, die Blockaden aufzuspüren und sie durch die nachträgliche Unterwerfung der vernünftigen Rationalisierung auszutrocknen, wurden verschiedene Punkte genannt, die ein wesentlicher Bestandteil der vielen versprochenen Gewinne durch die Anwendung der Methoden waren, um alle Blockaden und Fixationen der einzelnen Menschen zu entfernen.

 

Der Autor gibt vor, er habe beobachtet, die, wenn wir durch die Fixationen hindurchgehen, damit wir auf sie eingehen können, vergeudete Kraft erhöhe unsere mentale und physische Kraft und handele, sobald die Fixation aufgefunden und entfernt sei. Er nennt eine Person, die von allen Fixationen bis zu den frühesten befreit wurde, ein „Clear“ und sagt uns, dieser „Clear“ zeige einen erstaunlichen Anstieg an Kräften. Es werde dauerhaft „gut“ und in jedweder Art und Weise ein Vorzeigemensch. Seine Gesundheit sei so gut, wie es aus organischer Sicht möglich ist. Sein Verstand arbeite viel schneller und akkurater. Es sei frei von unbegründeten Ängsten, und seine Kapazität an Lebensfreude verbessere sich in großem Maße. (Das ist der Teil des „sprechenden Elefanten“, den ich mag. Wenn er einen Teil dieser Angelegenheit gut bewältigen kann, kann er vorgeben, was immer er möchte entdeckt oder erfunden zu haben und hat meinen Segen, ob er ihn möchte oder nicht.)

 

Die Dianetik befindet sich in ihrem ersten Wachstumsstadium, hat solche Dinge wie die Fixationen oder die „Blockaden des Pfades“ in Angriff genommen, die die na Kahuna als Verhinderer des erfolgreichen Kontaktes mit der Aumakua bezeichneten, um das Senden des Manaflusses entlang der Aka-Kontaktschnur, um die Gedanken-Formen des Gebetes für bessere Bedingungen weiterzuleiten. Jedoch gibt es in unserer Arbeit mit Huna keinen Grund, dass die durch Schuldeindrücke verursachte Fixation durch die Anwendung derselben Methoden nicht auch gefunden und ausgeleitet werden könnte. Dummerweise entfernt die Wiedergutmachung der Verletzung anderer nicht immer Schuldblockaden. Die na Kahuna wussten dies und unternahmen Schritte, die Fixation, die nicht mehr länger gerechtfertigt war, aufzufinden und zu entfernen.

 

Dianetik verspricht als einen ihrer nächsten Schritte, Wege zur Behandlung von Geisteskranken, die ursprünglich gesund waren, zu finden. Solche Dinge wie Geisterattacken und Besetzungen fallen komplett aus dem Bereich der gegenwärtigen Theorien heraus, aber könnten später einfach hinzugezählt werden. Während Huna für alle menschlichen Bewusstseinszustände in Leben und Tod offen ist, steht es immer noch allein auf weiter Ebene. Der Geisteskranke, dessen Aufmerksamkeit nicht erzielt und dessen Kooperation nicht erhalten werden kann, wird kaum auf die Methoden ansprechen, die für jene angewendet werden, die unter Zwängen leiden oder durch mentale Blockaden krank sind.

 

Unter all den vielen religiösen oder psychologischen Systemen finden wir nur in Huna eine klare Unterteilung zwischen der hohen und der niederen Magie. Dianetik arbeitet nur mit der niederen Magie von Huna – die die Heilung durch die Arbeit mit dem Aunihipili und dem Auhane sowie den Fixationen, Geisterattacken und Besetzungen hervorbringt. Das ist angewandte Psychologie. In der hohen Magie haben wir die Spontanheilung, die an den Altären stattfindet und von den besten na Kahuna ausgeführt wird. Dabei werden die verletzten oder zerstörten Körperteile, wie wir es nennen „mirakulös“ wiederhergestellt. In der hohen Magie von Huna finden wir zusätzlich zu den in der niederen Magie verwendeten Dinge die Aumakua und das hohe Mana, außerdem Gedankenformen, die als Muster genutzt werden, sowie den Aka-Körper, der als Form dient, worin wir den wiederhergestellten Stoff hineingießen, um die Spontanheilung zu veranlassen. Die niedere Magie ist etwas, die wir für uns selbst benutzen können. Die hohe Magie erfordert die zusätzliche Kooperation der Aumakua. Es ist wichtig, dass wir diese Unterschiede im Hinterkopf behalten. Die ideale Übung besteht darin, die niedere und hohe Magie so zu kombinieren, dass eine ganze Reihe positiver Resultate aus der Wiedergutmachung für Verletzungen anderer erzielt werden sowie aus dem nachfolgenden Aufspüren der Fixationen und deren Entfernung. Es gibt drei Teile des Bildes: (1) die niedere Magie oder die psychologische Annäherung, (2) die hohe Magie oder die kombinierte psychologisch-religiöse Annäherung und (3) die durch den Anteil der Geister in unserem Leben notwendig gemachte Annäherung, sei es zum Guten oder Schlechten. Erst nachdem alle drei Elemente in Betracht gezogen und Bemühungen unternommen wurden, sich des Huna-Wissens eines jeden zu bedienen, darf man die Durchführbarkeit von Huna weitergeben.

 

Die Dianetik-Schwärmerei ist ein entspannter Zustand, worin man in Tagesträumen sinniert. Das Bewusstsein lässt das Unterbewusstsein locker und lädt es ein, durch das Leben des Einzelnen zu gehen, um irgendwelche Zufälle zu restimulieren.

 

Um dem Patienten zu erlauben, sein Bewusstsein oder Auhane komplett loszulassen, agiert ein Freund als „Auditor“ und übernimmt die Stelle des Auhane, indem er freundlich bittet, entlang der „Zeitspur“ rückwärts zu gehen und wiederholt durch den Teil der Vergangenheit zu gehen, der erinnert wird und eine Fixation zu haben scheint. Der Patient kann sich viel besser entspannen, indem der den Auditor alle Anweisungen und Aufträge übernehmen lässt und auch der sein lässt, der seine Vernunft aktiv benutzt, um zu entscheiden, was mit einer versteckten Fixation zusammenhängt oder auch nicht. Er sitzt entspannt auf einem Stuhl oder liegt. Sein Auhane entspannt sich und lässt alles los, kann jedoch willentlich übernehmen. Das Aunihipili hat somit freie Hand und durchläuft fröhlich die Erinnerungen aller Art und in allen Zeiten, und erzählt, worum es ging, da sie erinnert wurden, und ob es diese tatsächlich erlebt oder geträumt hat. Oft kehren die Geräusche, Bilder und Gerüche zurück, als ob sie tatsächlich aus der ursprünglichen Erfahrung zurückkehrten. Der emotionale oder physische Schmerz oder die ursprünglich begleitende unbequeme Empfindung, die eine Blockade verursacht haben mag, kommt wieder hoch. An diesem Punkt tendiert das Aunihipili dazu, sich von der erinnerten Situation zurückzuziehen oder verliert einen Teil des Bewusstseins – und zieht sich auch weiter von dem Auhane zurück, das vorübergehend seine Kontrolle abgegeben hat. Jetzt muss der Freund, der als Auditor agiert und auch das Auhane des Patienten ersetzt, bitten, dass die Erfahrung nochmals erinnert wird, und oft muss er etwas Druck ausüben, um den Patienten zu veranlassen, in eine schmerzhafte oder schockierende Erfahrung zurückzukehren. Bei diesem Erlebnis kann vieles versteckt worden sein, aber schließlich erinnert er sich daran, eins nach dem anderen, bis das gesamte Geschehen ans Licht gebracht wird, mit Geräuschen und Emotionen, die als real empfunden werden. Wenn aus dieser Fixation, die einen Teil des normalen Gedächtnisses blockiert hat, Krankheiten entstanden sind, werden diese vielleicht verstärkt. Sobald jedoch die kompletten Einzelheiten des Erlebnisses von dem Aunihipili gefunden und berichtet wurden, und sobald sie von dem Auditor erklärt und rationalisiert wurden, beginnen sie zu verschwinden, und die physischen und mentalen Kräfte des Patienten wachsen durch die Befreiung der durch die Fixation gebundene Kraft wieder an.

 

Mr. Hubbard hat angeblich herausgefunden, dass die allererste oder ursprüngliche Fixation, die gewöhnlich auf einen pränatalen Vorfall bzw. einige mit der Geburt verbundene Vorfälle zurückzuführen ist, dazu dienen kann, eine Reihe von Reaktionen freizusetzen, die in verwandten aber ziemlich unterschiedlichen Blockaden resultierten, die sich im späteren Leben zu unbewussten Zeiten bildeten (teilweise oder komplett), wenn sie von genügend physischem oder mentalem Schmerz begleitet wurden, um das kontrollierende Auhane eine Zeitlang gestört zu haben. Der Fortschritt zurück zur der ersten oder frühesten Fixation kann schnell oder langsam geschehen. Das kann mit anderen Rückführungen zu einer vorherigen Fixation zusammenhängen, wenn Teile davon entfernt worden waren und weiter zurückgegangen wurde. Viele Sitzungen können notwendig sein, und dieselbe Angelegenheit kann wiederholt erfasst werden. Aber das Aunihipili wird schließlich erfolgreich durch alle Blockaden hindurchgehen und die Erinnerungen überreichen, die für das Auhane immer unerreichbar waren. Eine progressive Verbesserung in Gesundheit und mentaler Haltung wird erreicht, und wenn die Arbeit beendet ist, dann ist der Patient „clear“ - er kann sich an alle Teile seines Lebens erinnern, nichts ist mehr versteckt. Es gibt keine weiteren blockierten Teile seiner Zeitspur oder seines Gedächtnisses. Kein Teil seines Manas wird mehr in dem unlogischen Gehorchen von Fixationszwängen vergeudet, die in den Händen des zeitweise unkontrollierten Aunihipilis liegen.

 

Der Auditor wird aus dem einfachen Grund gebraucht, dass, wenn man versucht, mit sich selbst zu arbeiten, sein Bewusstsein oder „analytischer Verstand“ aus dem Fenster geworfen wird, sobald die Erinnerung oder der fixationsverursachende Vorfall erreicht wird. Ist er herausgeworfen worden, kann er seine Kraft nicht einsetzen, vernünftig auf die Situation zu reagieren. Er verliert Mana und somit seinen „Willen“, wie wir es erklären würden. Hierbei muss der Auditor stellvertretend einspringen.

 

Viele Seiten handeln in dem Buch von unterschiedlichen Aspekten der Methode und deren Zeichnungen. Es gibt Anweisungen, Ratschläge und Warnungen. Es wird gesagt, der Auditor solle seine Arbeit damit beginnen, dem entspannten Freund zu sagen, er solle seine Augen schließen, und wenn er bis sieben gezählt habe und die Augen geschlossen seien,müsse er, der Auditor, sagen, alles, was er während der Sitzung verlangt habe, würde gelöscht, wenn er das Wort „gelöscht“ ausgesprochen habe, dass sei wie bei jeder leichten hypnotischen Suggestion.

 

Das ist in sich eine Nussschale. In der Dianetik gibt es eine weitere zu starke Vereinfachungen von Methoden wie beispielsweise das „Allerwelts-Allheilmittel“. Wir werden in Huna eine ähnliche Mode erleben. Das mag sein, wie es will, ein paar HRA sind sicher, die Methode sorgfältig zu studieren und auszuprobieren. Bald werden von ihnen Berichte vorliegen, und schließlich werden wir uns eine Meinung bilden können, wie weit Mr. Hubbards Arbeit einen Ersatz für die fiktionsentferndenden Kahuna darstellt oder nicht.

 

In der Zwischenzeit bitte ich, in Anbetracht derer, denen die Zeit oder Gelegenheit fehlt, mit der Hubbard-Methode, wofür ein Auditor benötigt wird, zu experimentieren, dass einige HRA mit mir zusammen an einem Test weiterarbeiten, den ich bereits in meiner knappen Freizeit begonnen habe – ein einfach durchzuführender Test, der bereits aussichtsvoll praktikabel zu sein scheint. Es ist ein Test, den ich für die Anwendung für diejenigen von uns, die nicht in der Klasse mit den „200 Fällen“, von denen Mr. Hubbard in seiner Arbeit berichtet, gehören und die (obwohl Details komplett fehlen, wo die Fälle gefunden wurden, ob in Institutionen oder unter den für die Armee als untauglich Ausgemusterten, oder einfach ausgewählte Freunde, die an durch Fixationen verursachte Schwierigkeiten leiden) den Ansprüchen derer von uns, nur leichte Komplexe haben – vielleicht hauptsächlich im Bereich alter „Schuld“ oder Angstfiktionen -, genügen. (Selbstverständlich, kann jede Krankheit, die wir als Einzelne haben können, teilweise oder insgesamt durch Einflüsse von Fixationen verursacht und somit in ihrer Natur psychosomatisch sein.)

 

Nach drei Sitzungen von jeweils 20 Minuten, entspannt im Arbeitszimmer sitzend, fand ich heraus, dass ich in einer kommandierenden Weise zu meinem Aunihipili laut sagen konnte: „Ich gehe nun in meinem Leben zurück, um die Erinnerungen an Zeiten aufzuspüren, als ich mich fürchtete oder unter sehr emotionalem Stress, der irgendwie mit Gebeten zusammenhing, gelitten habe.“ Es ist mein Auhane, das meinem Aunihipili einen strengen Befehl gibt.

 

Dann muss ich mich mental und physisch entspannen und damit beginnen, von einer Zeit in der Vergangenheit zur anderen zu gehen. Ich fand heraus, dass über Jahre vergessene Dinge wieder als Tagtraum in meinen Geist kamen, als restimulierte Zeit und mitsamt der damaligen Dinge meiner Umgebung. Indem ich dies tat, entdeckte ich einen seltsamen kleinen Indikator in meiner Magengrube, der mir sofort mitteilte, wenn ich in Teile der Erinnerungen von Geschehen, worin Angst oder entmutigende Fixationen entstanden sind, eintrat. Das Wort „Entmutigung“ kann in unseren Tests für jede Glaubensblockade, Zweifel und alles, was uns vom Beten und Handeln in vollem Glauben und Vertrauen und mit vollem Gebrauch unserer Energien benutzt werden. (Das ist nicht meine „Entdeckung“. Es ist gutes Huna. In der Sprache der na Kahuna bedeutet mana ka „Entmutigung, Mutlosigkeit, Faulheit und Indifferenz, eine Handlung auszuführen“. Die buchstäbliche oder Wurzelbedeutung ist sehr bedeutend. Es ist unser vertrautes mana plus ka, das „fertigstellen oder beenden“ oder „herauswerfen, wie Wasser in einem Rettungsboot“ bedeutet. Grundsätzlich weist es auf das Fehlen von Mana hin, und in diesem Fall ist es der Mangel, der von den Blockaden oder Fixationen verursacht wird. Die na Kahuna wussten dies sehr gut. Mr. Hubbard ist von der Freisetzung dieser Kraft abhängig, um den Antrieb des Menschen zu stärken, nachdem er „gecleart“ wurde.)

 

Der Indikator in der Magengrube ist ein leichtes oder starkes „Gefühl des Sinkens“ oder eine plötzliche automatische Restimulation der in Zeiten von Furcht, emotionalem Schock oder Gefahr, vielleicht in Zeiten, die noch nicht zurückgerufen worden sind, erlebten Reaktionen. Ich denke, wir müssen alle eine Art ähnlicher Reaktionen haben. Die na Kahuna wussten, dass der Sitz der Reaktionen des Aunihipili im Bereich des Zwerchfells lag. Sie behaupteten, das Aunihipili habe sein Gedankenzentrum im naau, das bedeutet „Eingeweide“ und auch „Gedächtnis“. (Die Wurzeln na und au ergeben „ruhig“ plus „selbst“, das ist eine gute Beschreibung des Aunihipili in seinen automatischen und versteckten Aktivitäten, die für das Auhane außer Sichtweite liegen. Dieses Wort für „Verstand“ bedeutet auch „Affektionen“ und „die moralische Natur“ - in anderen Worten: die EMOTIONEN, und diese sind, wie wir wissen, etwas, die nur das Aunihipili fühlt. Das Auhane kann an den Emotionen lediglich teilhaben, sie jedoch niemals selbst erschaffen.)

 

In dem Versuch, das Aunihipili entlang der „Zeitspur“ meines Lebens zurückzubewegen, wie Mr. Hubbard es nennt, folgte ich den Schritten, die ich in den Wörtern der na Kahuna gefunden habe. Ich befahl dem naau-Selbst oder Aunihipili, wie oben erklärt zu agieren. Dann entspannte ich Körper und Geist, das ist na na oder „beruhigen“. Dann fügte ich dem „ruhigen“ Status die Aktion hinzu und begann, na na'o (man achte auf das zugefügte „o“) auszuführen, das bedeutet „zuinnerst denken, eindringen, wie in den Geist“, sowie „die Hand in ein unbekanntes und dunkles Behältnis schieben, um nach etwas zu suchen“, das bedeutet „in Beschlag nehmendes Festhalten von etwas mit dem Verstand“, „herausgezogen werden“. Aber das, was herausgezogen wird, ist in noch weiteren Bedeutungen des Wortes beschrieben – siehe Andrews Hawaiian Dictionary, Seite 411, mit den nummerierten Bedeutungen von 1 bis 4, woraus die Teile der Zitate entnommen sind - „4. rutschig sein, irregeleitet sein, zur Seite gedreht werden.“

 

In den drei der oben zitierten vier Bedeutungen erkennen wir, dass die versteckten Erinnerungen, die niemals rationalisiert, sondern zu Fixationen wurden, in dem „dunklen Sack“ des Aunihipili verborgen sind und sie nach Beruhigung des Geistes und durch den entspannten oder beruhigten Aunihipili-Teil des Geistes herausgesucht werden müssen. Nach ihrem Auffinden sind sie „glitschig“ und schwer greifbar, jedoch werden sie von dem Verstand anstelle der symbolischen „Hand“ erfasst. Indem das Aunihipili versucht, diese Erinnerungen zu finden und sie herauszubefördern, kann es uns oft „in die Irre führen“ und wird sich wiederholt „zur Seite drehen“, wenn das Fixationen-Gedächtnis erreicht wird und alle Anzeichen gibt, es wünsche das Hervorbringen der ursprünglichen Fixationen bildenden Situationen zum Licht der Vernunft, damit sie rationalisiert werden können (was manchmal mehrere Durchgänge erfordert) und somit „ausgeleitet“ werden, zu vermeiden.

 

Ein bekanntes Ereignis, das man als Teil einer Fiktion erachten könnte, ungeachtet des Umfangs der Reaktionen, die es verursacht, ist ein guter Anfang für die Jagd nach Erinnerungen. In meinen Experimenten ging ich zurück und begann damit (mich entspannend und müßig erwartend, ob und welche Erinnerungen hochkommen und mich dann in ihnen vor und zurück treiben lassend, sobald immer mehr Details von dem Aunihipili kommen ), alles ins Gedächtnis zurückzurufen, das mit den Zeiten, wenn ich betete oder mich fürchtete oder inmitten schwerer Schwierigkeiten steckte, zusammenhing. (Ich wollte wissen, welche Fixationen mein Aunihipili verursacht haben könnten, manchmal unerwartet vor Gebeten zurückzuschrecken. Ich denke, vielleicht könnte die Erfahrung auf einige frühere Gebetserfahrungen zurückzuführen sein.)

 

Eine der frühesten Erfahrungen bildeten einen Anfangspunkt. Ich dachte an die Zeit zurück, als ich sieben war und eine Tante die Familie mit den neuesten Prophezeiungen überraschte, das Ende der Welt sei fast gekommen. Sie las darüber aus einer Zeitung vor, und ich hörte mit meiner kleineren Schwester zu und war überzeugt von all diesen vorschnellen Argumenten, die auf einer Bibelprophezeiung sowie auf dem Glauben meiner Tante basierten. Am Abend vor der Nacht, in der das „Ende“ kommen sollte, brachte meine Mutter meine Schwester und mich zu Bett und sagte uns noch nervös, wir sollten keine Angst haben. Aber wir fürchteten uns beide sehr. Um die Sache noch zu verschlimmern, waren drei oder vier sehr verzwickte Taten, die ich zuvor begangen hatte, in meinem Geist steckengeblieben, und sogar wenn ich in meiner Panik betete, „in die Luft gehoben “ anstatt „den Flammen übergeben“ zu werden, war ich alles andere als sicher, dass meine Sünden die Erfüllung meines Gebetes verhindern würden. (Erst am Ende der dritten Sitzung wurden die Sünden teilweise identifiziert. An eine erinnerte ich mich sehr plötzlich – eine Teilnahme an einem Job, zusammen mit vier anderen Jungs, einen Wurf unerwünschter Katzenbabies zu ertränken für den Lohn von 5 ¢ für jeden. Die Kätzchen waren mein erster „Mord“, und das, das ich unter Wasser gehalten hatte, hat mich heimgesucht. Damals muss es geschehen sein, dass mein Magen sich bei dem Gedanken an ein Gnadengebet leicht aber unmissverständlich „umdrehte“. Und genau da fand ich einen blinden und verwirrenden Fleck in meiner Erinnerung, und ich mochte mich weder an die Katzenbabies noch an den kleinen Jungen, der sich abmühte, zu vergessen und zu beten, erinnern.

 

Nachdem ich den ersten wahrscheinlichen Blockadepunkt entdeckte hatte, beendete ich die Arbeit für einen Moment, dachte darüber nach, und wandte mich dann wieder meinem Auhane zu, mir selbst befehlend, zu diesem Augenblick zurückzukehren und sich daran zu erinnern, alles zu durchleben und die gesamte Erinnerung zu restimulieren. Wieder entspannte ich und näherte mich an. Wieder kam das Signal von dem Aunihipili und meiner Magengrube. Merkwürdigerweise klärte sich der blinde Fleck am schwierigsten, aber ein früheres und tief verborgenes oder vergessenes Ereignis erschien plötzlich in meinem Gedächtnis. Es war meine Rückkehr von dem Ausflug zu dem Kanal mit den Katzenbabies. Immer noch erschüttert betrat ich das Haus und sah dort meinen geliebten Vater, der einige Wochen auf Geschäftsreisen gewesen war. Normalerweise wäre ich glücklich in seine Arme gestürzt, aber nun, von einer Welt von Schuld auf meinen Schultern heruntergedrückt, gab ich vor, ihn nicht zu sehen und wollte mich davonschleichen. Ich rief den verdutzten und verletzten Blick meines Vaters wieder hervor, als er aufstand und unsicher auf mich zukam. Es war ganz schlimm. Ich erinnerte mich daran, aber sogar jetzt habe ich einen blinden Fleck, nachdem Vater bei mir war und fragte, was los sei. Ich muss nochmals in diesen blinden Fleck in späteren Sitzungen hineingehen und herausfinden, was ich tat oder sagte. Ich erinnere mich schwach, dass ich mein Schuldgeheimnis in mein Herz packte und nur noch stumm litt.

 

Ein zweites der drei Schuldgefühle, die in dieser Nacht am „Ende“ des Gebetes stand, war das ungebeichtete Verbrechen, im Alter von fünf oder sechs den Penny, den ich für die Sammlung der Sonntagsschule für Süßigkeiten ausgegeben hatte und später miserabel lügend dem Lehrer erklärte, ich habe den Penny auf dem Schulweg verloren. (Wieder fühle ich ein leichtes Zwicken im Magen bei diesem Rückruf und ein lebendiges Wiedererleben im Gedächtnis.) Die dritte Erinnerung schien mit der zweiten zusammenzuhängen – es war der ungebeichtete Diebstahl von zwei Stück Süßigkeiten aus der Schachtel, die meine Tante bei ihrem Besuch mitgebracht hatte und die herumgereicht, dann geschlossen und in ihr Zimmer gestellt wurde. Ein Stück war für meine Schwester, und ich dachte, wenn die gesamten Details der Nacht des „Endes der Welt“ hochkämen, der Diebstahl schwer auf uns beiden läge. Nach langer Zeit von Angst und Unfähigkeit zu beten, ohne dass meine schrecklichen Sünden wie Berge vor mir lagen, empfand ich die Erinnerung des nächsten Morgens mit der großen Erleichterung, dass nichts geschehen war.

 

Ich möchte mit dieser Erforschung fortfahren, und jede erinnerte Erfahrung, die mich als Teil einer Fixation in Ketten legte, ans Licht kommen lassen, sie rationalisieren, dann entspannen und sie immer wieder durchleben, um die Restimulation zu komplettieren. Um zu zeigen, wie schwer dieses Rationalisieren ist, muss ich zugeben, dass ich mich immer noch an die Wiederannäherung der krankmachenden physischen Empfindungen und der Geräusche, die ich mit dem Ereignis mit den Katzenbabies in Verbindung bringe, herum quäle. Ich bin sicher, dass, je stärker die Fixationen, umso härter ist es, sich selbst zu zwingen, sich der Erinnerung an ihren Ursprung zu stellen.

 

Ich ermahne alle von euch, die es können, diese Methode auszuprobieren, wie ich es tue und mich wissen zu lassen, was ihr erfahren habt. Ich bin bereits zu einem weit besseren Verständnis für mein Aunihipili und wie es hinter den Kulissen arbeitet gekommen. Ich bin sicher, dass dies für uns alle ein hervorragendes Training bedeutet und es uns befähigt, „Auditoren“ für andere zu werden, wenn wir dies möchten. Beobachtet in euren Experimenten das, was ein tiefsitzender Wunsch auf Seiten des Aunihipilis erscheint, sogar tief in der frühen Kindheit für schwere Missetaten bestraft zu werden – vielleicht weil die Bestrafung normalerweise als Preis der elterlichen Vergebung und der Rückkehr der elterlichen Liebe geschah. Darin beginne ich langsam den Ursprung der späteren Schwierigkeiten und Krankheiten zu erkennen.

MFL


HUNA BULLETIN 34

15. Juni 1950  

 

Glaube

Mehr über Dianetik.

Eine Diskussion über Glaube, und wie er in der Bibel und dem Alten Testament dargestellt ist.

Meditation, Kontemplation, Reflexion und Konzentration in Huna.

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Neuigkeiten und Kommentare

 

Der „Dianetik-Topf beginnt schnell zu kochen, und ich denke, dass wir in wenigen Wochen eine Vorstellung dessen haben werden, ob es so gut funktioniert wie versprochen oder weniger gut.

 

Hier in Los Angeles hatte einer unserer fähigen HRA schon Briefe von dem Autor des Buchs, L. Ron Hubbard, erhalten und mit dem Ausprobieren von Dianetik begonnen sowie andere zu instruieren, die es noch nicht verstanden hatten und das neue System nach dem Lesen des Buchs für sich selbst nutzen wollten. Dieser HRA gab vor einer Versammlung von über hundert Psychologen am 10. Juni ein exzellentes Statement über Dianetik ab, und auf die Frage, welchen Beweis es geben könnte, dass Hubbard in über 200 behandelten Fällen keinen Fehler hatte, antwortete er, es gäbe derzeit keinen Beweis, aber er sei gewillt, aufgrund der bereits erhaltenen exzellenten Resultate des Autors Versprechung anzunehmen. (Wing Anderson war so freundlich, eine seiner neuen Schlaf-Suggestion-Aufnahmen zu dem Meeting mitzubringen und die Lesung sowie die Fragen und Antworten aufzunehmen – und mir dann das Gerät zu überlassen, damit ich die Aufnahme anhören konnte, während ich die Briefumschläge für dieses Bulletin adressierte.)

 

Zwei weitere HRA berichteten bereits über ihre ersten Untersuchungen des Systems, und beide meinten, sie haben von Anfang an gute Ergebnisse in ihren Auditionsbemühungen erhalten. Keiner von beiden ist ein Profi, aber beide sind in den Methoden und Theorien dieses Bereichs versiert. Meine eigenen Experimente im Selbstauditing haben aufgrund fehlender Zeit stag- niert, aber ich hole allmählich die Erinnerungen im Zusammenhang mit meinem frühen Gebetsleben hervor und hoffe, einige zusammenhängende Blockaden des Pfades der Gebetshandlungen aufzuspüren und auszuleiten.

 

Die Reaktion von vielen Profis im Bereich der Behandlung mentaler Schwierigkeiten, großen oder kleinen, und in der Ausführung der gesammelten Methoden und Theorien rangierte, wie ich vorhersagte, von explosiv bis argwöhnischer Neugier. Sie vergessen nicht, dass in der Vergangenheit schon oft jemand neue Methoden psychologischer Behandlung angekündigt hatte, die bei wenigen funktionierten, außer bei dem Erfinder. Natürlich gibt es einige, die einen Faden für fette Gebühren für langwierige Behandlungen sehen. Um sie noch mehr zu enttäuschen, sehen wir in Hubbards Arbeit eine komplette Sammlung neuer Bedingungen und die stärkst- mögliche Verweigerung der Nutzung von Suggestion – mit sorgfältigen Instruktionen zur Vermeidung jedweder unbeabsichtigten Anwendung, die auch nur im entferntesten mit einer Suggestion verwandten wäre. Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen müsste eine vollkommen neue Reihe von Gesetzen durchgebracht werden, um den Laien an der Teilnahme an der Audition seines Freundes zu hindern. Wir werden in Kürze sehen, ob das System eines ist, das wir als HRA ernster nehmen müssen. Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass in der Dianetik, wie in den meisten modernen psychotherapeutischen Theorien, die Beachtung des Teils, der in unserem Leben von Geistern oder anderen Entitäten und Kräften, die mit Parapsychologie zu tun haben, existiert, fast komplett übergangen wird. Außerdem hat das explizite Ignorieren solcher Dinge wie die Aumakua, Gott, Götter, Schutzengel oder andere hoch entwickelte Geistwesen die Forschung und Praxis gleichermaßen verkrüppelt.

 

Der Glaube

 

Zwei Briefe erreichten mich kürzlich, die mich die Huna-Konzepte sowie die von den na Kahuna verwendeten Wörter durchforsten ließen, um für uns klarere Vorstellungen zu erhalten, welchen Teil der „Glaube“ in unseren Gebetshandlungen und Leben spielen sollte. In einem Brief steht auszugsweise: „Huna ist interessant, aber zu kompliziert. Ich bin überzeugt, dass, lebe man nach den Zehn Geboten und sei somit in der Lage, um Vergebung der Sünden zu bitten und erlöst zu werden, wie es die Bibel sagt, dann könnten die Gebete beantwortet werden. Bitte nimm mich aus der Kahuna-Verteilerliste.“

 

Die Kernaussage des zweiten Briefes ist, dass die Schreiberin 'zurückkehrt zum Glauben.' in ihrem Fall der Glaube, wie er in Judge Trowards* Büchern erläutert wurde, worin er „seine Lehren auf die Bibel basierte, jedoch eine höhere, intuitive Interpretation dessen besaß:

„Annehmen und die Freude und Kraft des Gotteslebens durch dich fließen lassen, ist die HEILUNG. Ich fand Huna zu mechanisch – in Bezug auf die Theorie als auch auf den Geist Gottes. Ich versuche nicht, deine Wege zu verändern. Du hast das gute Recht, in dieser Hinsicht zu forschen. Ich erwarte immer noch eine perfekte Heilung. Ich suche auch nach den Kräften der Spontanheilung. Ich habe Quimby studiert mit dieser Vorgabe. Es kommt sehr einfach durch spirituelle Realisierung. Aber für uns Intellektuelle ist das ein schwieriger Weg. Er erfordert den Glauben an die emotionale Akzeptanz.“

 

Der Gesichtspunkt jedes Schreibers ist wichtig, denn viele von uns empfinden dasselbe. Der erste Schreiber repräsentiert den normalen Christen der letzten 2000 Jahre. Seine Formel basiert auf der modernen Version der christlichen Lehren. Darin gibt es weder Raum noch den Bedarf für die Entdeckungen der modernen Psychologie, Parapsychologie oder Huna, indem Letzteres beide dieser Branchen abdeckt.

 

Der zweite Punkt ist pauschaler. Er hat dieselbe Basis, ist jedoch bereit, eine „intuitive Interpretation“ der Bibellehren zu akzeptieren, und es gibt auch Raum für solche Dinge wie die Vorstellung eines „Universalen Unterbewusstseins“, das wir durch unsere Gebete beeinflussen können sowie durch Suggestion hypnotischer Art, wenn das Beeinflusste unfähig ist, der darauf gezielten Suggestion gehorchend zu widerstehen. Die okkulte Wissenschaft wurde abermals negiert und der Anteil, den Geister, Besetzungen, multiple Persönlichkeiten etc. in unseren Leben spielen, wurde übersehen.

 

Wir haben gesehen, dass Huna mit all den Zuständen von Bewusstsein handelt und den lebendigen Zustand des Menschen oder sein Zustand nach dem Tod als ein Geist nicht negiert. Es richtet große Aufmerksamkeit auf abnormale Zustände, besonders des „Geistes“ des Aunihipili in oder außerhalb physischen Lebens. Da dies eine allumfassende Tatsache ist, können wir keinesfalls als Huna-Student verweigern, die Herausforderung zu akzeptieren, wenn jemand fragt, ob Huna den Glauben ablehnt.

 

Nichts ist sehr kompliziert für jemanden, der ein fertiges Verständnis für etwas hat. Es ist nur das Fehlen eines kompletten Verständnisses, das eine Fremdsprache oder ein Problem in der Addition oder Subtraktion zu kompliziert für den täglichen Gebrauch erscheinen lässt.

 

Eine Schwierigkeit mit unserer Theologie in den vergangenen zweitausend Jahren kann darin liegen, dass sie zu sehr vereinfacht wurde, um den Bedürfnissen derer angepasst zu werden, die die Komplikationen zu schwierig zu tragen fanden. Während ich persönlich bekümmert bin, wenn einer meiner guten Freunde der HRA uns verlässt, kann ich sehr klar erkennen, dass der Weg nach vorn nicht zur Vereinfachung, sondern zu sogar noch größeren Komplikationen führt – obwohl auch zu einem vollen Verständnis, das es leichter begreifen, anwenden und lehren lässt.

 

Wenn jemand mich fragte, welches das komplizierteste Konzept der ganzen Religionen sei, würde ich wahrscheinlich antworten: „Der Glaube ist etwas, was wir nicht in klaren, einfachen Begriffen beschreiben können, so dass er gut verständlich ist und sofort umgesetzt werden kann. Er ist „blind, unlogisch, unvernünftig und unmöglich zu prognostizieren oder zu erhalten. Es ist nicht das gewöhnliche Glauben – es ist ein emotionaler Zustand, der außerhalb der Kontrolle der sich aus den Tatsachen ergebenden Vernunft liegt.“

 

Der Glaube in der Bibel und im Alten Testament

 

Nachdem ich die beiden erwähnten Briefe erhalten hatte, nahm ich mir die Bibel vor und studierte das Alte Testament, um herauszufinden, was wir darin über den Glauben lernen könnten. Ich fand einen Passus, worin der „Unglaube“ im Sinne von „unloyal“ beschrieben wurde. Das Wort „Glaube“ wurde oft in dem normalen logischen Sinn des Wortes genannt. Die Hebräer glaubten entweder an die Propheten oder nicht. Der Glaube, wie er zahlreich im Neuen Testament zu finden ist, gehörte nicht zu den älteren Überlieferungen und Lehren.

 

Im Neuen Testament erscheint der „Glaube“ als eine besondere Erfindung der Christenheit. Er begann als vernünftiger „Glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes“ ist, und entwickelte sich kurzfristig in etwas, das gut mit der obigen Definition übereinstimmt. Wir lesen: „Dein Glaube hat dir geholfen“, und wir realisieren sofort, dass es sich hier nicht nur um den gewöhnlichen, vernünftigen Glauben in die Heilkräfte Gottes handelte, die die Spontanheilung hervorgebracht hatten. Etwas war hinzugefügt worden – ganz bestimmt. Es gab einen neuen Bestandteil. Aber woher kam dieser?

 

Ein Blick in die Wörterbücher sagt uns, dass „Faith“ ein „mittelenglisches“ Wort ist. Es wurde zur Übersetzung aus dem Griechischen, Lateinischen, Hebräischen oder anderen Sprachen, worin die Evangelien ursprünglich verfasst waren, benutzt. Griechisch und Latein kamen am Häufigsten vor, und wir finden auf Latein die Synonyme „Vertrauen“ und „Treue“, aber nicht „Glaube“, welches selbst als Synonym anderen Wurzelstämmen entspringt. Jedoch lieferte das griechische Synonym des Wortes den Schlüssel. Dieser Begriff, der in einigen der ältesten Versionen benutzt wurde, ohne andere oder fast ähnliche Wörter, war „peithein“ (so weit ich es in unserem Alphabet buchstabieren kann), und er hatte oft die sehr überraschende Bedeutung von „überzeugen“, welches die Grundbedeutung „verleiten“ hatte. Die für die Übersetzung benutzten Wörter sind lateinischen Ursprungs, und wir sehen, dass sie leicht die ursprüngliche Bedeutung wechseln. Zweifelt nicht daran. „Glauben“ heißt nicht „verleiten“, selbst wenn ich andere dazu „verleiten“ kann, etwas zu tun, und manchmal dazu den Glauben einsetzen muss.

 

Zu der Rolle zurückkehrend, die der „Glaube“ (faith) im Neuen Testament spielt, beginnen wir zu erkennen, dass das Wichtigste daran war, dass der „Glaube“ (faith) dazu diente, Gott zu „überzeugen“ oder zu „verleiten“, die Gebete zu beantworten. Das ergibt einen Sinn. Der einzige Zwecke des Christentums lag in der Hilfe, im Leben die Gebete beantwortet zu bekommen sowie „Erlösung“ (soteria im Griechischen – das bedeutet „eine sichere Rückkehr“) nach dem Tod. (Um diese „Erlösung“ zu erlangen, musste man erstens glauben, dass Jesus göttlich war und die Erlösung erteilen konnte, und zweitens muss man „Buße tun“, griechisch metanoia, was einfach „eine besinnliche Umkehr des Geistes“ bedeutet. Siehe auch The Conquest of Fear von Basil King*, S. 45 ff.).

 

Da ich so oft in den Wurzeln der Sprache der na Kahuna die Erklärung von verlorenen oder verborgenen Bedeutungen der Evangelien gefunden hatte, vermutete ich sofort, dass hinter diesem frühen Gebrauch dessen, was wir nunmehr unter dem Begriff „Glaube“ (faith) zu verstehen versuchen, ein verborgener Mechanismus versteckt sein musste, der dazu dienen sollte, die höheren Mächte zu „überzeugen“ oder zu „verleiten“, uns Antworten auf unsere Gebete zu geben.

 

Ich hatte schon im Alten Testament nachgeforscht, aber keine spezielle Methodik hinter dem Gebet gefunden. Es wurde nur gefragt, warum man trotz eines Lebens gemäß den zehn Geboten bestraft würde, und manchmal wurde ein Opfer dargeboten. Nach zweistündiger Suche in den Büchern über Ägypten in meiner Bibliothek hatte ich keinen einzigen Hinweis auf „Glaube“ (faith, belief) „Persuasion“ (Überzeugung) oder ähnliche Wörter gefunden. Es schien, als ob die Hebräer nicht das kleinste Fragment eines „Glaubens-Konzeptes“ von den Ägyptern entliehen hatten, die ihnen so viel gegeben hatten. Und um noch weiter zu gehen, es schien, dass den Hebräern der Glaube (faith) im wörtlichen Sinn, wie er im Neuen Testament benutzt wurde, fremd war.

 

(Ich fühle mich von einem kürzlichen Brief von HRA Nell Barton ermutigt, worin sie schrieb: „Bitte fahren Sie fort, uns weitere Bedeutungen der Huna-Begriffe zu geben. Das ist der einzige Weg, wie ich zu einem vollen Verständnis der Grundlagen komme, die ich als das Wichtigste der Welt betrachte.“)

 

Wenn euch das Buch GWhW vorliegt, vergleicht Seiten 398 und 399 zu diesem Punkt.

 

In den von den na Kahuna von Hawaii benutzten hawaiischen Wörtern gibt es ein seltsames Wort lele, welches die Bedeutung „etwas zum Fliegen bringen“ hat, was sich auf das „Fliegen“ des Gebets bezieht, sofern es auf Huna-Art an die Aumakua gerichtet wurde (oder irgendeinen „Gott“ in moderner Übersetzung). Dies ist ein Teil des Mechanismus einer Gebetshandlung, der die Visualisierung des mentalen Bildes des erwünschten Zustandes beinhaltet und das Senden der Vorstellung in einem Fluss von Mana-Hochladung an die Aumakua. Dieses Wort hat nichts mit dem Wort für „glauben“ (believe) mana'o'io zu tun, das „tatsächlich empfinden“ bedeutet. Auch hat es keinen Bezug zu den Wörtern, die man mit „überzeugen“ oder „verleiten“ übersetzen könnte.

 

Kommen wir nun zu dem Huna-Konzept, das in das Mysterium des eigenartigen Begriffs „Glaube“ (faith) Licht bringt. Das hawaiische Wort ist pau'lele, das man perfekt in den „Glauben“ der na Kahuna übersetzen kann, der logisches und vernünftiges Vertrauen bedeutet oder „komplettieren oder beenden“ plus „etwas zum Fliegen bringen“. In den Seiten von GWhW, worin ich diesen Begriff erwähnt habe, besonders auf Seite 400, gab ich dazu die Bedeutung von pau'lele sowie die Bemerkung, dass man mit dem Vertrauen, das Gebet sei korrekt erstellt und gesendet worden, anschließend das Beten beendete – mit „Beten“ aufhören und es „hochfliegen lassen“. Ja, das kann man „Glaube“ (faith) nennen. Ich gebe es zu, aber der wichtige Punkt ist die Tatsache, dass der gesamte rituelle Mechanismus des Betens wichtig ist und nicht der Glaube oder das Vertrauen, das man später hat. Sicher, wenn man nicht daran glaubt, dass ein korrektes Gebet effektiv an die Aumakua gesendet werden kann, hat es keinen Zweck. (Es muss dabei beachtet werden, dass Mana akkumuliert wird, um den telepathischen Kontakt mit der Aumakua herzustellen und das mentale Bild des gewünschten Zustandes mit dem Mana-Fluss an die Aumakua geleitet werden, damit dieses als ein „Same“ in die zukünftige Realität hineinwächst.)

 

Im Neuen Testament treffen wir auf eine weitere verschleierte Aussage, die im Huna-Licht neu beleuchtet wird. Wir lesen: „Der Glaube ohne Taten ist tot.“ Die Möglichkeit kennend, dass eine Huna-Bedeutung unter der Übersetzung aus dritter Hand versteckt läge, müssen wir nur das hawaiische Wort für „Arbeit“ untersuchen. Es ist ha na. Die „Arbeiten“, die mit der Ausübung des „Glaubens“ einhergehen, scheinen so etwas wie hana mana zu sein, was „ein Wunder verursachen“ bedeutet. Die Schlussfolgerung ist, dass die Gebetshandlung, die in ritueller Weise („Glaube“) ausgeführt wird, „tot“ ist oder „am Ziel vorbeischießt“, wie die na Kahuna zu sagen pflegten, wenn sie kein „Wunder“ in jedweder Form produziert – um eine „Antwort“ (das ist die „Arbeit“) zu erhalten. (Die Wurzel ha in ha na, „arbeiten“, bedeutet „stark atmen“ wie bei aufkommenden Emotionen, und was mit der Vorstellung einer Mana-Hochladung in Verbindung zu stehen scheint. Die Wurzel hat außerdem die wichtige Bedeutung von „eine Mulde oder ein Rohr für Wasser (Mana-Symbol), um hindurchzufließen“, was uns mit der Bedeutung des Sendens des akkumulierten Manas an die Aumakua entlang des „Rohrs“ oder des Aka-Kontaktfadens verbindet. In der Überlieferung aus Indien stoßen wir auf einen ähnlichen Symbolismus, worin die Prana-Kraft durch Rohre fließt.

 

In einem Brief, der mich letzten Monat erreichte, wurde der Punkt angesprochen, dass die Gebete christlicher Art oft beantwortet würden. Das ist ein wichtiger Punkt. Es ist nicht zu übersehen, dass in einem Gebet dieser Art der Huna-Mechanismus einfach angewendet werden kann, sogar unbeabsichtigterweise. Solange wir lebendig sind, verfügen wir alle über Mana und Aka in unserem Körper. Wir erstellen alle mentale Bilder der Bedingungen, wofür wir beten. Wir richten uns alle mental und emotional an die höheren Wesen, zu denen wir beten, und oft mit einem starken Anstieg emotionaler Kraft, die eine exzellente Indikation bedeutet, dass das Aunihipili sich seines Teils des Jobs bewusst ist und sein Bestes unternimmt, um das Mana und das mentale Bild zu der Aumakua zu befördern. Das Aunihipili scheint ein intuitives Gewahrsein der Präsenz der Aumakua zu besitzen und zu wissen, wie die telepathischen Kontakte herzustellen sind (sofern sie nicht von Fixationen blockiert werden). Es kann nicht ohne den Gebrauch von Mana denken, und die Emotionen werden von einer automatischen Herstellung von extra Mana begleitet. Somit sehen wir, dass unter den richtigen Voraussetzungen gemäß der Huna-Methode automatisch ein Gebet von Anfang bis zum Ende durchgeführt wird.

 

Kürzlich berichtete ein Freund von einer langen Untersuchung über die Heilung, wie sie in modernen christlichen Kirchen gewöhnlich von Wanderpredigern durchgeführt wird. Er hatte die scheinbaren Wunderheilungen verfolgt und gelernt, dass die meisten von ihnen nicht andauerten. Gemäß den Huna-Begriffen oder der modernen Psychologie sagen wir, dass die Fixationen, die die psychosomatischen Beschwerden hervorgerufen haben, nicht vollkommen ausgeleitet waren, sogar wenn sie zeitweise durch das Heilungsritual und die Antwort zum Vorschein gekommen waren. Später „triggern“ die familiären Umgebungen oder Umstände fast immer die alten Fixationen und machen die Heilungsarbeit zunichte. Die na Kahuna gaben sich große Mühe, ihre Patienten anzuweisen, niemals in den früheren Zuständen, die sich schon zum Besseren verwandelt hatten, zu verbleiben oder sogar sich daran zu erinnern.

 

Wenn, nach langer glücklicher Zeit, alle notwendigen Schritte in den Gebetshandlungen automatisch durchgeführt werden, ungeachtet Huna, - und nur dann – können die „Komplikationen“ ignoriert werden. Während wir mit der Hohen Magie arbeiten können anstelle der niederen Magie, die auf der Mana-Gabe, den Gedankenformen, Fixationen und dergleichen basiert, können wir gleichermaßen die Aumakua dazu veranlassen, die Fixationen oder was auch immer den Antworten der Gebete im Wege steht, zu reinigen. Kürzlich besuchte mich eine HRA und berichtete von ihrer langjährigen Erfahrung und wie sie es gelernt hatte, mit der Anhebung ihrer „Schwingung“ oder durch eine innere Geisteshandlung (Aunihipili und Auhane kombiniert) zum „Höchsten“ zu reichen und es zu berühren, herausragende Heilungsergebnisse zu erzielen, wenn der Patient in der Verfassung war, dass ihm geholfen werden konnte.

 

Wie ich es sehe, hat der Glaube drei Seiten, vielleicht noch mehr. Die eine Seite wird von dem Aunihipili gesehen. Dies betrifft das vernunftlose Vertrauen und den Glauben in den liebenden Beistand eines Höheren Wesens. Es ist eine animalische und emotionale Reaktion, ähnlich wie bei einem Hund, wenn er erkennt, dass sein Herrchen oder Frauchen ihn liebt und er ihm/ihr vollends vertrauen kann anstatt zu verletzen. Wenn er/sie auf seinen Schwanz tritt, jault er, aber der Glaube an ihn/sie bleibt fest und stark. Dieser kann immer noch derselbe sein, sogar wenn der Hund sich schlecht benommen hat und sich unter dem Bett versteckt, anstatt dem nach Hause kommenden Herrchen/Frauchen entgegen zu springen.

 

Der Glaube des Auhane basiert auf Logik und Vernunft. Es ist der Glaube, der auf akzeptierte Information oder Erfahrung basiert. Er ist kalt und emotionslos. Er kann die Tatsache nicht übersehen, dass einige unserer Gebete nicht beantwortet wurden und muss so versuchen, eine logische Entschuldigung für den Fehler zu finden.

 

Die dritte Form des Glaubens befindet sich im Reich der na Aumakua, die wir manchmal berühren oder spüren können, die sich jedoch außerhalb der Reichweite der mentalen Kräfte des Aunihipili und Auhanes aufhalten. Die Emotionen des Aunihipili geben einem nicht dieses tiefe, klare und gänzlich hundeartige Vertrauen in die Aumakua oder Gott, oder wie immer wir das Höhere Wesen, zu dem wir beten, nennen mögen. Kein vernünftiger Grund wird das Auhane von dem Glauben an das Gelingen oder Scheitern des Gebets überzeugen. Das Auhane wird gewöhnlich rückfällig.

 

Um die dritte Art des Glaubens zu erhalten, müssen wir uns über die physischen Sinne des Aunihipili und der Logik des Auhane begeben. In der Erkenntnis des Zen hatte ich die normale Erfahrung, tatsächlich ein Teil der seltsamen Konditionen der substantiellen Muster zu werden, die ich als bewusste Ebene genau über der unseren betrachte – die Ebene, worin und worauf die Aumakua leben und ihr Sein ausdrücken. Diese Erfahrung ist, einfach ausgedrückt, das Spüren von Licht oder Klang, aber mit dem Unterschied, dass das Licht und der Klang auf der physischen Ebene sich außerhalb von uns befinden. Sie werden durch Augen und Ohren vernommen. Im Zustand der Erkenntnis wird man zu einem Teil des Lichts oder des Klangs, und die Erfahrung übersteigt das gewöhnliche Spüren so enorm, dass sie alle Merkmale einer Erfahrung auf der dritten und höheren Ebene der außergewöhnlichen Sinneserfahrungen aufweist.

 

Wenn wir ein Teil des großen Ganzen des Lichts geworden sind, kehren wir zu dem normalen Zustand zurück und behalten eine Erinnerung der Erfahrung – ein Erinnern besonderer Natur, die die absolute und unverwechselbare Überzeugung in sich birgt, dass es diese andere und höhere Form oder Grad des normalen Lichts gibt und dass man tatsächlich ein Teil dessen gewesen war. Dies ist die dritte Ebene des Glaubens. Sie erlaubt nachträglich nicht die kleinste Änderung oder Zweifel. Nachdem man tatsächlich ein Teil von etwas war, erhebt sich die Realität der Sache selbst jenseits aller Fragen. Eine Zeitlang ein Teil der Aumakua seiend, würde zweifelsfrei zu einem totalen Glauben in seine weitere Realität führen. Ich habe auf diese Weise nur die Dinge auf dieser Ebene in ihrer Form als grundlegende Muster und Perfektion abstrakter Vorstellungen berührt, aber einige scheinen die Aumakua berührt zu haben und kehren mit dem Wissen ihrer Persönlichkeit und äußersten Vertrauenswürdigkeit zurück – die letztere Charakteristik scheint die beeindruckendste zu sein, seit der Entdeckung Hunas. Es kann natürlich sein, dass man eher deren Aspekte als ihre Persönlichkeit berührt. In einem früheren Bulletin zitierte ich einen Teil des Briefes von HRA Sherman Peticolas, der von einem Eintritt in herunterfließendes weißes Licht nach einem gesungenen Gebet berichtet hatte.

 

Die geheimen Dogmen aller religiösen Überlieferungen handeln größtenteils von den verschiedenen Mitteln und Wegen, wodurch man „eins mit Gott“ werden kann, für einen Moment oder nach dem Tod für immer. Alle Meditationen, alles Fasten und Beten zielen auf dasselbe Ziel des „Einswerdens“. Es ist sichtbar in dem Wenigen, was wir von den alten Mysterien der Zivilisationen des Mittelmeergebietes wissen. Es ist das zentrale Thema der Yogalehren im Hinblick der Anbindung einer „Vereinigung“. Wenn etwas in der Historizität des Neuen Testaments wahr ist, ist es der Anspruch des Mannes Jesus, dass er diese Union mit „dem Vater“ erzielt hatte und er eine ähnliche Vereinigung für seine Jünger anstrebte.

Meditation & Kontemplation

 

Die na Kahuna verfügen über eine überraschend große Anzahl von Begriffen für Meditation, Kontemplation, Reflexion und Konzentration. Es ist ersichtlich, dass der Akt, der unter dem Begriff noo noo („suchen“ plus „denken“) verallgemeinert wurde, ein gut geplanter war, der es den Kahunas erlaubte, eins mit der Aumakua zu werden. Die Aumakua war der „elterliche Geist“ oder „Vater“, die Inklusion durch die Absorption der femininen Hälfte der „Eltern“, die akzeptiert und immer noch symbolisch für eine noch nicht beendete Sache stand. Eines können wir sicher sein, und dies ist, dass der Vater nicht der Jahwe des Alten Testamentes war, der uns in der Übersetzung als Jehova übermittelt wurde.

 

In den älteren Religionen finden wir konstant die Lehre, dass ein Mensch wird, was er denkt. Diese Vorstellung würde keinen Sinn ergeben, stünde sie nicht für das Wissen, dass diese Form von „Werden“ die „Einheit“ mit den Grundelementen oder sogar der na Aumakua auf den höheren Ebenen des Seins darstellt. Nach dem Meditieren mit einem „gedanklichen Suchen“ über Unmittelbarkeit oder Licht fühlt bzw. spürt man diese Dinge nicht, wie wir sie auf unserer Ebene spüren. Man bemerkt, wie man plötzlich selbst ein Teil dessen wird oder die Basis und die abstrakte Realität des Musters, das vollkommene Geradheit und komplettes Licht bedeutet, ohne dass es dort ein physisches unmittelbares oder leuchtendes Ding geben muss. Bei den na Kahuna stand das Wort ku für „werden“. Es hat zwei unterschiedliche Bedeutungen, die beide als Symbole für die mit dieser Erkenntnis unternommenen Schritte stehen, (1) aus einer Bauchlage „aufstehen“ und (2) „stehen“. Das Symbol bedeutet den Prozess des „Strebens“ nach dem Kontakt mit der Ebene der Aumakua. Ist dieser erreicht, „wird“ oder steht man mit den Dingen dieser Ebene als ein Teil von ihnen. (Dies wird „Schlangestehen“ genannt und ist in dem Gebet „Hewahewa“ zu finden, das den Missionaren bei ihrer Ankunft in Hawaii präsentiert wurde.) Eine andere Bedeutung von ku (es gibt über 20) ist „ähneln oder so sein wie“. Eine weitere ist „von einem zum anderen Platz reichen“ und „in einen Zustand versetzt werden“.

 

Ein Meditationsort, beispielsweise eine Bergspitze, wurde ku'a noo genannt. Beachte die Kombination der Wurzeln von ku und na o mit der Vorstellung von „hinaufgehen“ in dem Symbol „Bergspitze“. „Hoch“ ist das ständig benutzte Symbol für die progressiven Wachstumsschritte vom Aunihipili zur Auhane und Aumakua. Es zeigt keinen „Ort“ an. Das Konzept des „inneren Gottes“ zeigt vielleicht genauer das Vermischen von „Ebenen“ des Bewusstseins an. Jedoch würde man es besser als Erkenntnis als „Mensch in Gott“ bezeichnen, um den Zustand des „Einswerdens“ zu beschreiben, der aus einem kompletten und andauernden Glauben resultiert, wenn man die Realität der Aumakua kennt und von ihr überzeugt ist.

 

Um den neuen Status des Glaubens durch Erkenntnis zu erreichen, ist es zweifellos erforderlich, dass wir weiterhin „suchen“ und „denken“ - im Meditationszustand ausharren – mit dem Ziel, von der Aumakua immer mehr angezogen zu werden, bis wir an den Punkt kommen, die Momente des „Einsseins“ mit der Aumakua zu erfahren. Ein Wort für „Glaube“ (faith) im Hawaiischen ist mana'o'io, worin mana'o „denken durch Benutzen von Mana“ bedeutet, um unsere Erinnerungen zu übergeben, plus der Wurzel io, das bedeutet „real“. Das ist wahres Wissen. Es ist der reale „Glaube“ (faith).

 

Zur Erzielung der Erkenntnis werden dem Studenten in der Zen-Übung Fragen gestellt (Koans), die vernünftigerweise nicht beantwortet werden können. Er lernt, die Fragen so lange zu überdenken, bis er von der Aumakua die Antwort erhält, die die Erkenntnis des „realen“, dauerhaften und perfekten Basismusters darstellt, wonach unsere physischen Dinge in sehr plumper und unperfekter Art hergestellt sind. Der Student weiß schon, wie er Gedächtnis und Vernunft benutzt. Was er lernt, ist, die innewohnende Fähigkeit des Aunihipili zu nutzen, um einen vollständigen Kontakt mit der Aumakua herzustellen und sich mit ihr zu vereinen. Diese Verbindung oder „mit ihr eins werden“ ist ein Akt, der nichts mit dem Gebrauch mentaler Kräfte zu tun hat. Wir nennen es einen Gebrauch der Intuition, aber sogar das ist ein ungenügender Ausdruck für das endgültige Streben, die Aumakua zu berühren und ein Teil ihrer selbst zu werden – und in diesem Moment zu sehen, zu spüren und zu wissen, wie durch ihre höheren sensorischen Kräfte.

 

Erinnert ihr euch an die Geschichte von Psyche und Amor, die menschliche Frau und ihr Liebhaber, der ein Gott war? Die Griechen gaben uns in dieser Geschichte dieselbe Information wie im Zen weiter. Psyche fühlte die nächtliche Präsenz ihres göttlichen Liebhabers, hörte intuitiv seine Stimme und war glücklich. Die Ungeduld verleitete sie dazu, ihre Lampe anzuzünden (intellektuelle Kraft), um ihren Liebhaber sehen zu können, aber Amor verschwand augenblicklich. Er konnte in dem Reich der menschlichen Vernunft oder dem Schwebezustand der Emotionen nicht gesehen werden. Nur ihre Liebe zu ihm konnte ihr suchen helfen. Sie wurde endlich zu ihm hingezogen und wurde für immer „eins“ mit Amor und wusste somit, dass er eins mit ihr selbst war – für das Licht des Intellekts blieb nichts Sichtbares bestehen.

 

Diese höchste der drei Formen des Glaubens oder Vertrauens wird durch das „Einswerden“ mit der Aumakua erzielt. Die Weisen sprachen von dem universalen Gesetz der Anziehung und von dessen Geheimnis. Es bedeutet, dass ein Mensch wird, was er denkt und dadurch sich dessen, was er liebt, immer mehr nähert. Unsere Meditationen sollten durch unsere tiefe Liebe der Aumakua und durch das „suchende Denken“ der na Kahuna bekräftigt werden.. Wenn der Intellekt ständig beiseite geschoben wird, öffnet sich der Weg, und die mystische Anziehung wächst. Eines Tages oder eines nachts findet man sich, wenn man entspannt und halbwach ist, plötzlich „in den neuen Zustand“ (ku) versetzt, und danach bedeutet der Glaube das Wissen des Realen jenseits allen logischen Wissens. Dieser Hohe Glaube ist zweifelsfrei das „Wissen“, das die Spontanheilung der Hohen Magie ermöglicht. Er ist das leuchtende Ziel. Er ist das ultimative „Geschenk“ für jeden von uns, wenn und falls wir bereit sind, uns den Mühen zu unterziehen, die notwendig sind, um ihn zu erreichen. Mit ihm erzielt man die „Arbeit“ - hana mana – die Wunder. Ohne ihn muss man geduldig ausharren und weiterhin die niedere Magie anwenden.

 

Die niedere Magie erfordert den Glauben des vernünftigen Auhane und das Vertrauen der niedersten oder animalisch-emotionalen Ebene auf Seiten des Aunihipili. Glücklicherweise verfügt das Aunihipili über den glücklichen Glauben, sofern es nicht von Fixationen des Zweifels oder der Schuld blockiert ist oder von emotionalen Zweifeln geplagt wurde, der in ihm intuitiv wohnt, und wird gehorchen und den Kontakt mit der Aumakua herstellen, wenn wir beten möchten. Einer unserer modernen Mystiker schrieb nach langem Studium: „Die Tiere unterwerfen sich alle Gott“.

 

Das Aunihipili ist ein Tiergeist in einem Tierkörper. Wir na Auhane sind nur Gäste in diesem Haus – geliebte Gäste, von deren Führung und überlegenen mentalen Kräften das Aunihipili gern abhängt. Wenn wir unser Möglichstes tun, um ohne Verletzung zu leben, und den Pfad des Aunihipili zur Aumakua öffnen und offen halten, wird es für uns „Gott willens sein“ und den Kontakt herstellen, was uns nicht möglich ist. Das Gesetz der Anziehung wirkt entsprechend auf seiner eigenen Ebene. In der Zwischenzeit wurde uns diesbezüglich die Zeit geschenkt, um unseren Weg durch Liebe und „suchendes Denken“ zu der Aumakua-Ebene zu finden – um dort zuerst die Basis der Geradheit und des Lichts zu finden, und wenn die Zeit reif ist, die „Union“ des „Einswerdens“.

 

MFL


HUNA BULLETIN 35

1. Juli 1950

 

Mehr über den Glauben

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Bericht über Dr. Brunlers Pendelergebnisse bezüglich möglicher Ölquellen.

Brief von HRA Meade Layne, worin er versprach, dass alle neuen Bezieher des Round-Robin-Magazins die Gesamtausgabe erhalten.

Charles Kenn und Theodore Kelsey, beide HRA aus Honolulu, fanden im Bezirk Kona auf der Insel Hawaii einen sehr alten Kahuna besonderer Art

Ausgezeichnete Ergebnisse bei mehreren HRA durch die Anwendung der Huna-Methoden und der TAHG

 

 

Nachrichten

 

Dr. Brunlers Arbeit mit dem Pendel hinsichtlich der Lokalisierung von Öl hat die ersten wichtigen Tests hier in Kalifornien mit Bravour bestanden. Ein Brunnen wurde auf seine Anweisungen im Bezirk Edison gebohrt, und fast in der genau vorgegebenen Tiefe wurde Öl gefunden. Mehr Öl wird in noch tieferen Ebenen vorhergesagt.

 

Die Arbeit an den verschiedenen versprochenen Orten zum Auffinden von Gold wurden noch zurückgehalten, starten jedoch kurzfristig.

Round Robin

 

Die Borderland Sciences Research Associates (BSRA) in San Diego sind sehr fleißig. Meade Layne, der Herausgeber, sieht eine gute Zukunft für ROBIN und versprach allen neuen Mitgliedern die Gesamtausgabe. Seine Kollegin Harriet Posterrou, HRA, schreibt, dass sie eine Menge neues, aufregendes Material von den Kommunikatoren der Mark-Probert Séancen erhalten hat. Sie überträgt ihre Notizen und spitzt die Bleistifte – wirklich viel Arbeit, aber mit großer Liebe. Die Kommunikatoren sandten mir eine besondere Botschaft, worin sie ankündigten, dass ich hier bei meiner Arbeit die Kerze nur an einem Ende abbrenne. Seitdem versuche ich, etwas früher zu Bett zu gehen, und hoffe, etwas mehr Zeit von meiner Arbeit einsparen zu können.

 

Die Séancen-Berichte werden an Mitglieder weitergegeben. (…)

 

Im Hinblick auf Séancen und Ähnlichem schreibt HRA D.F.: „Bevor ich England 1936 verließ, hörte ich Freunde auf der anderen Seite sprechen, wenn das Radio angestellt war, aber nicht spielte. In San Diego hatte ein alter Mann regelmäßige Sitzungen in dieser Art über sein Radio. Bald werden wir Stimmen von diesen wissbegierigen Außerirdischen erhalten!

 

Charles W. Kenn, F.H.F., der mir regelmäßig Neues und Wertvolles zu berichten hat von seinen Huna-Hintergrundstudien und Übersetzungen alter hawaiischer Schriften, schreibt, dass ein Kahuna sowie dessen Mitarbeiter Mr. Kekahuna.von der HRA Theodore Kelsey ausfindig gemacht wurde.

Die Arbeit des Aufspürens und Fotografierens alter Ruinen der alten „Tempel“ auf Hawaii wurde eine Zeitlang weitergeführt. Außerdem wurden die älteren Hawaiianer besucht, und Mr. Kelsey hat viele schöne alte Gesänge und Legenden für die Nachwelt aufgenommen.

 

Dabei wurde der Kahuna gefunden. Er ist sehr alt und wird von anderen Hawaiianern in dem Bezirk hoch geachtet – dort haben vor Kurzem die Lavaflüsse die Wege zum Meer geebnet. Mr. Kenn sagte in seinem letzten Brief, dass er sofort hinfliege, um sich der Sache anzunehmen und, er, falls es der alte Kult der Geheimhaltung es nicht verhindere, Kontakt aufnehmen wolle um möglichst die exakten Theorien und Methoden dieses alten Herrn zu erfahren und zu erlernen.

 

Zwischenzeitlich scheinen die Funktionäre des Bishop Museums in Honolulu ziemlich enttäuscht zu sein, dass Amateure in ihrer Arbeit so weit fortgeschritten sind in einem Bereich, den sie hochmütig als den ihren ansehen.

 

Radiosendungen von Auszügen von Geheimes Wissen hinter Wundern (GWhW)

 

HRA Riley Crabb und seine Kollegen planen Übertragungen im Radio in Honolulu. Sie präsentierten eine gelungene Serie, worin sie die 'Briefe eines lebendigen toten Mannes' von unserer HRA Elsa Darker verwendeten.

 

Die Sendung wird größtenteils eine Inszenierung von Fällen aus meinem Buch sein. Da Honolulu eine geteilte Einstellung über die na Kahuna hat, erwarte ich zumindest einen kleinen Proteststurm von jenen, die immer noch dasselbe glauben wie die Missionare früher, dass alles im Zusammenhang mit den na Kahuna „heidnisch“ sei und auf jeden Fall verbannt werden sollte. Ich würde mich freuen, wenn die Geschichte des frühen Missionars, John Paris, liefe. Er machte die Erfahrung, dass ein Kahuna des Grades ana ana versuchte, ihn zu Huna zu konvertieren. Um seinen besseren Glauben zu beweisen, betete der Kahuna einige der Konvertiten zu Tode. Rev. Paris, so erzählte mir seine Tochter, erlernte das Todesgebet, überrumpelte den Kahuna und tötete ihn mit seinen eigenen todbringenden Kräften. Als Paris daraufhin von dem Missionsorden ausgeschlossen wurde, wurde ihm von dem hawaiianischen Königreich ein schönes Stück Land übergeben und ihm ermöglicht, seine Arbeit für die Hawaiianer in der Hilfe und Lehrtätigkeit weiter fortzuführen. Dies ist eine der schönsten Geschichten, die auf ihre Veröffentlichung warten. Einst schrieb ich darüber ein Stück, aber leider wurde es niemals aufgeführt. (John Paris lebte viele Jahre in dem Bezirk, in dem die Lavaflüsse den Berg hinunterfließen. Ich lebte ein Jahr lang in demselben Bezirk und sah einen ähnlichen Ausbruch 1917, der ebenfalls einige Häuser bedeckte.)

 

Dianetik

 

Die Verleger des Buches erhielten kommentarlos einen unzustellbaren Brief zurück, den sie an den Autor L. Ron Hubbard gerichtet hatten. Aus eigener Erfahrung vermute ich, dass Mr. Hubbard mit Briefen überschwemmt wurde und er diese nicht mehr beantworten konnte und möglicherweise mit unbekanntem Ziel verreiste. Vielleicht hatte er eine Science Fiction Geschichte versprochen und konnte die Frist nicht einhalten. Man benötigt im Durchschnitt eine halbe Stunde, um einen Brief zu lesen und ihn zu beantworten. Fünfzig Briefe am Tag ergeben kurzfristig ein Desaster.

 

 

Briefe und Kommentare

 

In meinem Arbeitszimmer teile ich konstant die Leben meiner HRA-Freunde über ihre Briefe. Oft sind die Probleme groß – manchmal zu groß, um sie in der zur Verfügung stehenden Zeit zu bewältigen. Aber oft teile ich die Freude über das Gute, das durch die gemeinsame Arbeit mit den Huna-Methoden zurückkommt – normalerweise inklusive der großen Hilfe unserer kombinierten Bemühungen in der TAHG.

 

Natürlich können wir nicht sagen, ob etwas aus sich selbst heraus gelungen ist oder ob es das Ergebnis der Hilfe, die wir von den na Aumakua erlangen konnten, geschah. Am besten nehmen wir einen Durchschnittswert unserer Ergebnisse. Jedoch fühle ich sehr stark, dass, wenn das Ergebnis von etwas bezweifelt wird, es das Vernünftigste ist, unsere besten Huna-Gebetsaktionen anzuwenden. Wir können alles gewinnen und haben nichts zu verlieren.

 

Ich bin freudig überrascht, wie oft mir Unbekannte in ihren Briefen mitteilten, dass sie sich die Nutzung von Huna sehr gut erarbeiten konnten, nachdem sie GWhW gelesen hatten und bereits sehr erfolgreich waren in der Heilung für sich selbst oder geliebten Freunden, oder für eine Verbesserung von sozialen oder finanziellen Situationen.

 

Ein anderes Mal erreichen mich Briefe von jenen, die nicht direkt an der HRA-Arbeit teilnehmen, sondern die Bulletins gelesen haben.

 

(Denkt immer daran, dass wir kein Geheimbund darstellen und dass ihr unbedingt eure Bulletins und euer Wissen von Huna in jedweder Form mit euren Freunden teilen sollt. Die strahlenden Typen, die ihre Kunden zur Geheimhaltung verpflichten, wenn sie ihnen „Kurse“ verkaufen, verbieten in den meisten Fällen, diese an andere weiterzugeben und zeigen damit, dass es sich „nur um einen weiteren Kurs“ handelt. Täglich erhalte ich Briefe, worin HRA ihre Freude ausdrücken an unserer Arbeit, denn sie ist experimentell, und weil niemand ein abgehobenes Wissen vorgibt, das nicht in Frage gestellt werden darf unter Androhung von Strafe, weil es einer Hoheit missfällt.)

 

Ein erfreulicher Brief kam heute an, zusammen mit zwei schönen Fotos von Mutter und Tochter, die Letztere ist eine offizielle HRA. Hier ist ein Auszug: „Seitdem wir unsere Gebetsaktionen begonnen haben, hat sich das Geschäft meiner Tochter vervierfacht und meine Gesundheit sich verbessert. Wie dankbar sind wir für Ihre Jahre der Forschung!“

 

Die Arbeit, die wir in der TAHG mit unseren telepathischen Treffen um 15 und 17 Uhr kalifornischer Tageslicht-Sparzeit verrichten sowie zu Mitternacht für jene, die zu anderen Zeiten nicht mitarbeiten können, ist wichtiger und effektiver, als viele annehmen. HRA C.T.H. schreibt aus Connecticut: „Vergessen Sie nicht, in den Bulletins mehr über den Heilungsservice der TAHG zu schreiben. Wir brauchen alle Inspiration und Anerkennung, um unsere Hilfe an dieser überhaupt wertvollen Arbeit fortzuführen.“

(...)

 

Dianetik

 

Über Dianetik kommen die Neuigkeiten schneller, als ich meine Bleistifte spitzen kann. HRA Russell Schofield, der kürzlich einen Vortrag über Dianetik in einem Psychologenclub hielt, flog nach New York, um die Methode aus erster Hand zu studieren. Er hofft, in 6 – 8 Wochen zurückzukehren und ein Büro für Theorie und Praxis zu eröffnen – Ich konnte nicht erfahren, auf welchem Gebiet.

 

In der Zwischenzeit ist John F. Anderson, dessen psychologische Gruppe viele Monate bei Huna zu Gast war, fleißig dabei, die Dianetik-Theorien und -Methoden zu testen. Mit vier Freunden hat er bereits genügenden Fortschritt erzielt, um überzeugt zu sein, dass das System grundsätzlich funktioniert. Zwei von jenen, für die er als Auditor agierte, konnten schon in pränatale Erinnerungen zurückgehen. HRA „Johnnie“ verfügt über einen exzellenten Hintergrund an Studien und Praxis in Psychologie, Parapsychologie und Hypnose. Er hofft, kurzfristig selbst ein „Clear“ zu werden und wird möglicherweise selbst ein professionelles Dianetik-Auditing durchführen. Seine Frau, HRA Nadine, flog kürzlich nach Mexiko, um die dortige Entdeckung einer Flüssigkeit zu untersuchen, die, wenn sie über tote Pflanzen gesprüht wird, diese zum Leben zurückbringt. Ihr großes Interesse liegt in der möglichen Entdeckung einer perfekten Verjüngungsmethode für Menschen. (Die Entdeckung des mexikanischen Chemikers bezog sich auf die Wiederbelebung von Obstplantagen. Die Bäume brauchten anschließend kein Wasser mehr!!)

 

Meine eigenen Experimente mit Dianetik, worin ich als mein eigener Auditor agiere, wie in Bulletin 33 beschrieben, haben noch keine pränatalen Erinnerungen an die Oberfläche gebracht. In meinem Bestreben, in der Rückschau einige mögliche Fixationen bezüglich der Gebete in der Religion zu finden, gelang es mir, meinen „George“ (unser Kosename für das Aunihipili) ziemlich oft zu verwirren oder zu enttäuschen, mit dem Ergebnis, dass in mir öfter ein vages Unwohlsein entsteht sowie häufige Anflüge von Ängsten. Manchmal werden die Träume wirr und schwierig, und alte Albträume kommen in leicht veränderten Versionen wieder hoch. Die ausgeprägteste dieser Regungen war ein plötzliches Erwachen mit der starken Überzeugung, dass (1) sich ein Geist im Raum aufhält – manchmal sogar einer, der an meinem Bett rüttelte, um mich aufzuwecken, und (2) dass eine Weltkatastrophe über uns allen schwebt und jeden Moment ausbrechen kann. (Ich hoffe sehr, dass es sich hierbei nicht um eine echte Vorahnung handelt, die in keiner Relation zu meinen Experimenten mit Dianetik steht!)

 

(Bemerkung: Genau hier legte ich eine Pause ein, um die Sendung „Dimension X“ im Radio anzuhören, und mittendrin wurde diese unterbrochen für die Nachricht, dass die rote Hälfte der Koreaner der nicht-roten Hälfte den Krieg erklärt hatte, und dass der Präsident angekündigte, dass wir Russland verantwortlich machen. Genau nach dem Bericht über meine Vorhersage der Weltkatastrophe ließ dieser eigenartige Zufall meine Kopfhaut ob ihres Wahrheitsgehalts zusammenziehen. Ich erinnerte mich sofort an die Pendelvorhersagen zu Jahresbeginn, dass Russland und die Roten ganz Asien außer Japan dominieren würden. Ebenso erinnerte ich die sorgfältige Arbeit mit dem Pendel von HRA J.C., der den 6. Juli als den großen Gefahrenpunkt genannt hatte. Natürlich lehrt uns die Erfahrung, die meisten unserer Vorhersagen zu ignorieren, und ich hoffe noch, dass auch meine Vorahnung dazu gehört.)

 

(Ich stempelte Bulletin-Briefumschläge, während ich dem Radio mit seiner dramatischen Geschichte über eine Reise zum Mond lauschte.)

 

(Am nächsten Tag)

 

Dieses Bulletin beginnt mit der Aufnahme der Aspekte eines Tagebuchs, das noch in Arbeit ist. An diesem strahlenden Sonntagmorgen fand ich im Briefkasten einen Brief von HRA Josephine Dyer aus San Fernando Vallex, das über den Hügeln von Hollywood liegt. Mit ihrem breiten Wissen unserer Feldstudie war sie selbstverständlich sehr interessiert, als sie von Dianetik erfuhr und kaufte prompt ein Buch. Sie las es und schrieb aus Neugierde an den Autor, um zu erfahren, wohin es führen könnte. Sie übersandte mir die Antwort. Es ist eine Notiz von Dr. J.A. Winter (P.O. Box 502, Elizabeth, N.J.), der mit L. Ron Hubbard und seiner Arbeit in Verbindung steht.

 

Er spricht davon, ein „Dianetik-Institut“ in Kalifornien zu etablieren, um Auditoren zu schulen. Ein Formbrief von Mr. Hubbard ist beigefügt mit dem Hinweis, dass „die HUBBARD DIANETICS RESEARCH FOUNDATION” gegründet wurde (dieselbe Adresse), zum Zwecke der weiteren experimentellen Studien der Dianetik und der Ausbildung von Lehrern und Auditoren, außerdem zur Verbreitung von Informationen über neu erforschte Methoden. Es wird angekündigt, dass schon Neues erforscht wurde, „beispielsweise eine kürzlich entdeckte Möglichkeit der Aktivierung der meisten Hörblockaden“ (von Menschen, die nicht fühlen können, dass sie tatsächlich Dinge hören, die in der Nähe ihrer Mutter vor ihrer Geburt gesagt wurden bzw. um sie herum nach der Geburt.) Für 10 Dollar pro Jahr kann man ein Mitglied der Organisation werden und für 50 Dollar ein vollständiges Mitglied, das ein vierteljährliches Magazin erhält. Über die Organisation können quer indexierte mögliche Partner für gemeinsames Auditing nach der Dianetik-Methodezusammengeführt werden. (Es heißt laut Brief, das Buch stehe nun auf allen „Bestseller-Listen“ des Landes, demnach entdecken wir einen weiteren Trick, worauf der Unerfahrene hereinfallen kann und nach ein bis zwei Wochen aufwacht.) Mrs. Dyer wurde von enthusiastischen jungen Nachbarn zu einem Treffen dieser Enthusiasten mitgenommen. Sie schreibt einen sehr amüsanten Bericht des Meetings und der Pläne, worin steht:

 

„Sie bilden Teams für das Auditing an einem fieberhaften Ort – eifrige Tiefflieger auf ihrem Weg zu ihren pränatalen Engrammen. Ich nehme an, es ist unvermeidbar, dass Mr. Hubbards Dynamik die instabilen Randerscheinungen der gebildeten Kreise erhellt und ihnen einen lärmenden Ausdruck verleiht – die 'scharfäugigen Suchenden' nach einem Kurzschluss in ihrer schwierigen Welt. Wenn die Extremisten einerseits das Interesse verlieren und die ärgerlichen Psychiater sich andererseits beruhigen, kann ich mir die Möglichkeit der Messung der realen Werte vorstellen.“

 

Bei dem Treffen verteilte W. Bradford Shank ein Memo mit drei Punkten, das ersichtlich macht, woher der dianetische Wind zu wehen beginnt:

 

Mr. Hubbard schreibt, dass dieses Buch schon „teilweise überholt“ sei, da neue Methoden ständig entdeckt werden, um die Therapie zu verkürzen. Eine begrenzte Anzahl von Menschen werden von der Stiftung für einen „professionellen Kursus über 30 Tage“ akzeptiert. „Die Gebühr für die Ausbildung beträgt 500 Dollar. Mr. Shank schlägt vor, denn Kursus zu buchen, aber um die Kosten zu decken, möchte er andere dazu bewegen, eine „fünfzig-Dollar-Anzahlung-im-Voraus“ zu leisten für die Teilnahme an einem oder zwei informellen Seminaren, um den Inhalt des Kurses an interessierte Menschen hier zu vermitteln.“

 

Mr. Shank verteilte ebenfalls eine Informationsschrift mit vier der neuerdings entdeckten technischen Verbesserungen. Er behauptet, er habe sie in einem Ferngespräch zwischen dem Verleger Campbell und Mr. Hubbard erhalten. Ich möchte eine Zusammenfassung in unseren Huna-Begriffen der vier Punkte geben für die Interessierten unter euch – falls nicht, geht zur nächsten Seite weiter. Den Menschen, die nicht zurückkehren können und die alten Erinnerungen erhalten, um sie wieder zu erleben, rate ich, dass sie zurückgehen und eine Zeit großer Freude oder Erfolg durchleben sollen. Von diesen schönen Zeiten her wird die Methode erlernt, und später können schmerzhaftere Zeiten behandelt werden. Die Wiederholung bis „Schall“ ist gut aufbereitet. Wenn einige Engramme oder Fixationen die Rückführung auf dem Zeitstrahl zu verhindern scheinen, dirigiere das Thema zu dieser Fixation. Dies wird ein „Halter“ genannt. Wiederhole die Übung, bis der „Halter“ gefunden wurde und ausgeleitet werden kann.

 

Die in Punkt 2 genannte Arbeit restimuliert normalerweise eine „tiefe Angst oder Panik“. Sobald die Fixation, die die Rückführung in der Zeit verhindert, gefunden und ausgeleitet wurde – und die Angst sich selbst in den Reaktionen, die sie hervorrufen kann, zeigt, erfolgt eine Suche nach der ursprünglichen Ursache der Angst und der Fixation, die das Ereignis hervorrief. Es sollten wiederholte Bemühungen erfolgen, das Thema zurück zu dem Ereignis zu führen, bis es entdeckt wird, durchlebt und überlebt und ausgeleitet ist. Danach ist der Weg für die Rückführung entlang des Zeitstrahls offen.

 

Das Thema oder „Pre-Clear“ kann als Annäherung an die frühesten Fixationen, die normalerweise durch pränatale Ursachen entstanden sind, auf einige freudvolle sexuelle Erfahrungen und deren Durchleben gerichtet werden. Wenn eine Abneigung besteht, darüber zu berichten (dem Auditor), kann das Pre-Clear indirekt nur genügend Daten sammeln, um dem Auditor zu erlauben, die Tatsache weiter zu verfolgen und zu überprüfen, dass das Pre-Clear zu der Episode zurückgekehrt ist und sie wieder durchlebt. Führe es mehrere Male durch das Ereignis, und dirigiere dann den Registrator (unser Aunihipili) sowie den somatischen Strahl (unser Aunihipili behält alle Erinnerungen auf diesem „Strahl“), um zu der Empfindung und dem Erzählen darüber zurückzukehren. (Warum die beiden Ereignisse so nah zusammengehören sollen, wird nicht erklärt.) Achte auf Sprünge oder weiße Flecken in der Vorstellung; lass das Pre-Clear schnellstmöglich solch einen Sprung vermerken, indem du die Wiederhol-Technik und aufgefasste Worte aus dem Bericht des Pre-Clear benutzt, diese wieder erzählst und rationalisierst, aber die Sprünge nicht neu belebst.“

 

Eine sichere Zusammenfassung an diesem Punkt heißt: Eine Dianetik-Klasse, begrenzt auf 100 Teilnehmer, jeder zahlt 500 Dollar pro Monat, das macht 50.000 Dollar. Nicht schlecht!

 

 

Mehr über Glauben

 

Mehrere Briefe erreichten mich, worin auf die sehr große Bedeutung der wörtlichen Übersetzung des Passus des Neuen Testaments hingewiesen wurde, die uns folgendes sagen: (Hebräer 11,1-3, Luther Einheitsübersetzung):

 

„Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht.

Durch den haben die Alten Zeugnis überkommen.

Durch den Glauben merken wir, dass die Welt durch Gottes Wort fertig ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“

 

Im Bulletin 34 sprach ich von dem Wort ku, das in den Huna-Gebeten so wichtig war. Es bedeutet „den halben Weg aufsteigen, dann den ganzen Weg, und dann fest oder in besonderem Maße stehen, in einer Reihe mit den anderen.“

 

Der Beginn des Hewahewa-Gebets, das den ersten Missionaren bei ihrer Landung vorgetragen wurde, beginnt mit (ich übersetze es wortwörtlich hinter jedem Satz):

 

Ku: Steh auf, ku la: erhebe dich (ganz nach oben,) ku la: stehe.

Piha: Fülle es auf, wie einen Krug mit Wasser, ku lalani: stellt dich in die Reihe (Wurzel la bedeutet „Licht“ und lan „Himmel“, Symbol der Aumakua-Ebene), ku la: stehe (oder bleibe in dieser stehenden Position).

 

Die Gebete und Gesänge hatten oft drei Bedeutungen: die wörtliche, die geheime und die ganz geheime oder symbolische, die nur von den Kahuna mit fortgeschrittenem Wissen verstanden werden konnten. Oben haben wir die buchstäbliche Bedeutung von „stehe auf, stehe in einer Reihe. Fülle die Reihen.“ Das ist eine Armee-Sprache, wie wenn bei den Hebräern der bewaffnete Angriff diskutiert wurde.

 

Ich glaube, dass wir hier eine andere Instanz haben, worin die verborgenen oder Huna-Bedeutungen in den Schriften des Neuen Testaments bewahrt sind. Wir sehen in der esoterischen oder Huna-Bedeutung des obigen Gebets die symbolischen Hinweise auf:

 

Weise das Aunihipili an, sich vertrauensvoll aufzurichten, um das Auhane zu berühren, und stehe mit ihm vereint. Dann „fülle dich mit Wasser“ oder lade eine komplette Ladung des niederen Mana hoch. Ist dies geschehen, steige auf in das Licht des Himmels oder der Aumakua-Ebene, und kontaktiere die Aumakua. Halte den Kontakt aufrecht.

 

Die Zeile des Neuen Testaments „dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist“, wie oben erwähnt, ist eine perfekte Wiederholung des Huna-Glaubens, dass alle Dinge und Ereignisse und Bedingungen zuerst auf der Ebene der na Aumakua aufgebaut werden und aus dem unsichtbaren, aber sehr substantiellen ätherischen Stoff (mea) entstehen. Dieser erscheint im Laufe der Zeit auf unseren niederen Ebenen des Lebens als sichtbare und physische Realität.

 

Der Glaube oder das Vertrauen, das wir in diese Dinge haben sowie in die Tatsache, dass die Aumakua auf die Gebete antworten, die korrekt in der Huna-Methode durchgeführt wurden und erschaffen, was wir wünschen (aus den Samen der Gedankenformen oder den Formen unserer Gebete und dem Bewässern für ihr Wachstum mit dem Wasser des Mana, das wir zur Verfügung stellen), zuerst als unsichtbare Realitäten auf ihrer Ebene, dann als Realitäten auf unserer niederen Ebene – dieser Glaube (faith) unsererseits hat keinen physischen Anteil in dem Prozess. Glaube (faith) allein versetzt noch keinen Berg und heilt nichts. Wir sehen, dass seine große Funktion darin besteht, es uns zu ermöglichen, in vollem Vertrauen weiterzugehen und unseren Anteil in der Schöpfung zu übernehmen. Unsere Aufgabe besteht darin zu entscheiden, was wir wollen, die „Samen“ erschaffen und sie auf dem richtigen Weg an die Aumakua zu senden – und sie dort „wachsen“ lassen.

 

 


HUNA BULLETIN 36

15. Juli 1950

 

 

Keine Antwort erforderlich

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Ich beginne mit einem besonderen Hinweis, dass es mittlerweile unmöglich ist, jeden Brief zu beantworten und ab sofort nur dringende Briefe beantwortet werden. Das macht es mir möglich, weiterhin zwei Bulletins pro Monat herauszugeben und für mein Einkommen zu sorgen. Ich bin immer mehr überzeugt, dass wir geführt werden und Mittel und Wege gezeigt bekommen, um die HRA-Arbeit so lange weiterzuführen, wie sie gebraucht wird. Cigbo bedankt sich sehr herzlich bei allen, die an ihn denken.

 

Mehr über Dianetik und die Beschreibung eines neuen Projekts, worin die HRA versuchen zu erkennen, was man über „das Anheben seiner Schwingungen“ lernen kann. Die Bedeutung der Vorstellung solcher „Schwingungen“ wird diskutiert.

 

 

SPECIAL NOTICE – SPECIAL NOTICE – SPECIAL NOTICE

 

Diese spektakuläre Überschrift dient dazu, die Aufmerksamkeit aller HRA zu erlangen, einschließlich derer, die sie sonst überfliegen und dann beiseite legen, bis sie die Zeit zum Lesen haben.

 

Eine Veränderung wurde hier nach vielen Überlegungen und langen Gebetshandlungen mit der Bitte um Führung vorgenommen,. Ich glaube, dass mir diese Führung gewährt wurde durch die Formgebung meiner Entscheidungen und Pläne für den Fortschritt der HRA, und ich zeige mein Vertrauen, indem ich diese befolge.

 

Wie ihr wisst, versuchte ich vor einigen Monaten, ein extra Bulletin herauszugeben, um all euren sehr geschätzten, erwünschten und benötigten Briefen gerecht zu werden. Ich bat darum, auf allen Briefen „keine Antwort erbeten“ zu vermerken, wenn dies möglich sowie „Dringend“, wenn eine Antwort unbedingt erforderlich sei. Wie ihr alle wisst, habt ihr wunderbar reagiert, aber ich habe es nicht geschafft, jedem meiner lieben Freunde zu antworten, noch nicht einmal mit einer einzigen Zeile. Es ist einzig und allein mein Fehler. (Cigbo grinst mich an und kratzt hoffnungsvoll in seiner Box. Dieses Mal kann ich nicht sagen: „Cigbo ist Schuld daran!“

 

Um alle Briefe beantworten zu können, ging ich zu vervielfältigten Kurzbriefen über, und diesen „eingemachten Briefen“ fügte ich einen oder mehrere Absätze hinzu mit einem Dank von Cigbo für eine Spende. Es hat mir Spaß gemacht, „Cigbo“ zu spielen und kleine Bemerkungen von ihm an jene zu richten, die ihm spielerisch geschrieben hatten. Es bereitete mir Freude, alle Briefe zu beantworten und eure Berichte zu kommentieren, um eure Huna-Experimente zu begleiten sowie die TAHG-Arbeit, die Probleme, persönlichen Aktivitäten, Gedanken, Spekulationen, Lesungen etc., aber mittlerweile habe ich so viele nahe, persönliche Freunde unter euch, dass etwas geschehen muss.

 

Die investigative und experimentelle Arbeit der HRA ist von meiner Seite aus in den Hintergrund getreten. Ein gesamtes Regal voller Bücher wartet darauf, von mir gelesen zu werden. Viele darunter wurden mir dringend empfohlen, da sie möglicherweise wertvolle Hinweise für uns alle in unserer Arbeit mit Huna enthielten. Da sind auch Manuskripte und Broschüren – alle müssten schon lange an ihre Besitzer zurückgesendet werden. Zusätzlich habe ich meine persönlichen Experimente bezüglich Heilung und anderen Dingen schleifen lassen, weil mir keine Zeit zwischen der Herausgabe der Bulletins und der Beantwortung der ständig anwachsenden Anzahl von Briefen blieb.

 

Damit unsere Arbeit gut voranschreiten kann, benötige ich einfach mehr Freizeit zum Lesen, Studieren und Experimentieren sowie eure wertvollen Berichte und Ideen zu überdenken. Ich brauche immer mehr Zeit für die TAHG und die dringenden Fälle, die eine intensivere Behandlung erfordern. Die Forschung muss weitergehen, wenn ich in der Lage sein soll, die Suche nach einem alten Licht anzuführen und unsere vereinten Bemühungen zu dirigieren. Daher bitte ich euch, mir mehr Zeit zu gewähren, damit ich durch die Massen von Büchern und anderem Material waten und auch darin etwas Wertvolles für uns finden kann, und außerdem stoße ich fast immer auf Dinge, die mich auf neue Gedanken bringen – oft finde ich neue Wurzeln in der Sprache der na Kahuna mit überraschenden Ergebnissen.

 

Einige Briefe müssen beantwortet werden, wie jene der zukünftigen HRA, die geschrieben haben, dass sie GWhW gelesen haben und wissen möchten, was danach kommt. Die Bestellungen für Bücher und ältere Bulletins werden mit der nächsten Post rausgehen, und hier und jetzt gibt es Berichte oder Fragen, die für unseren Fortschritt sehr wichtig sind und viele Rückfragen erfordern. Die überwiegenden Fragen werden, sofern sie für uns von allgemeinem Interesse sind, in die Bulletins aufgenommen, und sind für uns alle ein Gewinn.

 

Alle Briefe werden weiterhin mit derselben Sorgfalt und Freude und dem Forschungsinteresse wie zuvor gelesen. Selbst wenn ich nicht antworte, seid versichert, dass ich nichts übersehen habe. Denkt auch daran, dass ich eure Briefe dringend brauche, damit ich Kenntnis von euren experimentellen Fortschritten und Ergebnissen erlange sowie euren Feststellungen und Ideen – euren Vorschlägen für die Arbeit.

 

Die überaus wichtige Anteilnahme für Cigbo muss weitergehen, auch wenn es nicht bestätigt wird, denn sonst muss das Kleid enger genäht werden, und die Bulletins werden nach und nach gekürzt und in längeren Intervallen versendet. So weit ich weiß, ging in all den Monaten, in denen wir zusammenarbeiten, kein einziger Cent, Dollar, Scheck oder Briefmarke verloren. Wenn ihr eine Empfangsbestätigung benötigt, seid versichert, dass Cigbo euer Geschenk erhalten habt, und fügt bitte eine selbst-adressierte Postkarte bei, die wir mit Cigbos Bemerkung „mit Dank erhalten“ zurücksenden. Ich bin sicher, dass ihr dem zustimmt.

 

Mit den derzeitigen weltlichen Unruhen um uns herum müssen wir so gut wir können für Frieden beten, und da die Zeit und Gelegenheit für den Fortschritt der HRA nicht allzu lang sein wird, sind wir es unserer über uns wachenden Aumakua schuldig, nach unseren Möglichkeiten unsere persönlichen Vergnügungen für ein freundliches Miteinander und ein Fortschreiten mit aller Kraft in das Herz des großen funktionierenden Geheimnisses von HUNA zu opfern. Wenn das Schlimmste eintritt – was der Himmel verhindern möge – und wir in ein soziales und finanzielles Chaos zurückfallen, weil die sozialen Strukturen der Welt einem letztendlichen „totalen Krieg“ nicht standhalten, werden wir immer noch in der Lage sein, einige schlussendliche Worte in ein paar versprengten Bulletins zu hinterlassen, die es ermöglichen, den Funken des verlorenen HUNA lebendig zu halten – und eines schönen Tages die Saat aussäen, woraus wieder ein Baum des Lebens und des Lichts wachsen kann zum Segen der Welt.

 

Hebt eure Bulletins auf. Wir wissen nicht, wo sie für die Nachkommen si-cher verwahrt werden können, wenn die halbe Welt untergeht. Es besteht die Gefahr, dass besonders aufgrund der Dogmen und gänzlich ungeprüften Ansprüchen der Religionen die Männer der „strahlenden neuen Welt“ die nach dem Umsturz folgen werden, alle heiligen und offenbarten Systeme wie in Russland über Bord werfen. Nur in HUNA gibt es ein System, das auf der Wissenschaft des Paranormalen basiert, inklusive aller psychologischen Wissenschaften – und mehr – sowie auf der Physik von Aka und der Manas. Nur in HUNA kann es genügend Beweise sowie Freiheit von Dogmen und Absurditäten geben, um ein Fegefeuer und eine Revolte dieser kommenden reaktionären Kräfte überstehen zu können.

 

Ich bitte demütig und zuversichtlich um eure Gebete, dass ich geführt werde, um in der erforderlichen Weise zu arbeiten – so dass ich die HRA-Arbeit besser leiten kann. Ich spüre, dass von uns allen viel gefordert wird – in welcher Weise auch immer. Wir versuchen, ein sehr kleines, flackerndes Licht in einer sich schnell verdunkelnden Welt leuchten zu lassen.

Max Freedom Long

 

 

Nachrichten – Briefe – Kommentare

 

Dianetik ist immer noch von großem Interesse für viele HRA. Von denjenigen, die es mit ihren Freunden ausprobiert und darüber berichtet haben, trafen bisher keine abschließenden Nachrichten ein. Unsere HRA, die für Round Robin unter den Initialen M.C. schreibt, hat es mit ihrem Ehemann in einer vorläufigen Art und Weise versucht und war so sehr interessiert, dass sie hinreiste und die erste Klasse besuchte. Sie ist für solch eine Arbeit außerordentlich gut ausgebildet und wird uns eine wirklich fundierte Beurteilung über den Wert des Systems von Mr. Hubbard geben können. Es könnte September werden, bevor wir wirklich langsam wissen, wie es sich in der Praxis auswirkt.

 

(…) Ein HRA, der insbesondere in psychologischer Hinsicht gut ausgebildet ist und darüber hinaus über einen außerordentlich logischen und eindringlichen Verstand verfügt, schrieb mir einen Brief, woraus ich Teile zitieren möchte:

 

„Hast du herausgefunden, ob „unbewusste“ Momente, wenn Engramme aufgezeichnet werden, sich auch auf Schlaf beziehen? Wenn ja, wie sorgfältig könnte das reaktive Bewusstsein Aufzeichnungen von positiven Anweisungen während des Schlafs missinterpretieren? Die Möglichkeiten scheinen für die junge Frau, die eine Familie fördert, fantastisch zu sein... das bedeutet im Lichte von Dianetik. Was meinst du?“

 

In Hubbards Arbeit las ich seine Behauptung, dass das Unterbewusstsein eine Zeitlang dem Einfluss von Schmerz oder einer schmerzhaften Emotion ausgesetzt werden soll. Man muss bewusstlos wie bei einem Unfall oder auf dem OP-Tisch sein. Oder man muss einfach „verwirrt“ sein durch einen emotionalen Schock, so dass, wie wir es ausdrücken, dem Auhane die Mana-Lieferung zeitweise von dem Aunihipili abgeschnitten wird – in diesem Fall funktioniert das Erstere nicht und kann keine Eindrücke durch Hören, Sehen, oder andere sensorische Mittel rationalisieren.

 

Während des normalen Schlafs entsteht kein Schmerz oder Schock dieser gefährlichen Art. Ein sehr starker Albtraum könnte einen ziemlichen Schock hervorrufen, aber wenn er zu stark ist, wacht man gewöhnlich auf und rationalisiert die Erfahrung wie sie ist – nur ein Albtraum.

 

Hinsichtlich der Schlafsuggestion, die mechanisch oder durch die Stimme eines anderen durchgeführt wird, habe ich bisher von einigen Schwierigkeiten durch falsche Interpretationen gesprochener Suggestionen gehört. Viele solcher Missinterpretationen geschehen, gemäß Dianetik, wenn das Aunihipili der unbewussten Person sich selbst mit dem Sprechenden identifiziert, sei es die Mutter oder der Vater in pränatalen Schmerzmomenten oder die Ärzte und Schwestern am OP-Tisch. Gewöhnlicher Schlaf ohne den Dianetik-Schmerz oder -Schock muss sehr unterschiedlich sein. Des weiteren zielen die sorgfältig geplanten, aufgenommenen Suggestionen darauf, das Aunihipili dazu zu bringen, sich selbst mit den Dingen und Bedingungen zu identifizieren, die ihm durch die Stimme in der Suggestion präsentiert werden. Ich kann mich an keine einzige Suggestion erinnern, die nicht einfach und direkt war – um es wörtlich auszudrücken. Es scheint mir, dass das unlogische Aunihipili es keinesfalls als schwierig erachtet, die falsche Interpretation dessen, was es wiederholt über den Rekorder hört, aufzunehmen. Ich schließe mich in dieser Hinsicht mit Wing Anderson kurz, sobald er von Colorado in wenigen Wochen zurückkehrt. Seine Erfahrung mit Schlafsuggestion ist umfangreich und unterschiedlich.

 

Um unsere Diskussion über Dianetik weiterzuführen, möchte ich noch einmal auf einige sehr vernünftige Schlussfolgerungen auf den Seiten 150 und 151 des Buches hinweisen. Bezüglich der Fixationen (nochmals unser Begriff) teilt uns Mr. Hubbard mit, dass in gewissen Fällen die Methoden, die er vertritt, nicht benutzt werden sollen. Er hat dasselbe beobachtet, das unser Dr. Fodor in seinem Bericht über seine Praxis beschreibt – dass, wenn einem Patienten eine künstliche oder eingebildete Erst-Ursache seiner Fixationen präsentiert wird, er zu dem Einsicht gebracht werden kann, dass dies die Ursache all seiner Ängste und physischen Reaktionen oder Krankheiten sei und die Fixationen oft ausgeleitet werden, und alles gut ist.

 

Mr. Hubbard bemerkt, dass, wenn man in der Art „erzogen“ werden kann, dass ein starker und nicht hinterfragender Glaube an irgendeine höhere Macht oder Kult aufgebaut wird (und dem Aunihipili anheimgegeben wird, müssen wir hinzufügen), hören die alten Fixationen auf, Schwierigkeiten zu bereiten. Das ist von großer Wichtigkeit für uns als HRA. Demgemäß schrieb kürzlich ein HRA:

 

„Die Aumakua, wie ich sie verstehe, ist eine Entität, die weiter entwickelt ist als das Auhane oder Aunihipili, und sie sollte aus diesem Grund mit Sicherheit in der Lage sein zu tun, was keines der weniger entwickelten Selbste tun kann, das bedeutet, Fixationen im Aunihipili zu klären, wenn es die Bedingungen erlauben, in unser Leben einzugreifen und uns auf diese Weise zu helfen.“

 

Wir haben alle von plötzlichen und wundersamen Heilungen nach religiösen Aufrichtungen oder psychologischen Behandlungen gehört. In solchen Fällen sind die Fiktionen vielleicht nicht alle erkannt worden, aber der Pa- tient war in der Lage, sich über die Gedankenebene zu erheben, worauf die Fiktionen und Schulgefühle sich befinden. Wir wissen noch nicht genau, wie man „die Schwingung anhebt“, aber wir sind auf dem Weg, dies genau herauszufinden, so dass wir es korrekt durchführen können. (Dies ist eines der Probleme, woran ich begonnen habe zu arbeiten und für dessen Lösung ich mehr Zeit benötige. Später werde ich diese Angelegenheit im Detail erörtern.)

 

 

Reinkarnation

 

Reinkarnation wurde von den na Kahuna nicht als eine lebenswichtige Angelegenheit erachtet, so weit ich das beurteilen kann. Sie schienen sich keine Mühe zu machen, Erinnerungen vergangener Inkarnationen hervorzurufen und benutzten keine Rituale irgendwelcher Art, um den Feinden, wie in Indien und auch bei einigen unserer modernen Psycho-Fanatiker, entgegenzusteuern.

 

Die Psycho-Fanatiker oder weiter entwickelten Psychologen haben zuerst akzeptiert, dass wir uns an die Zeit der Empfängnis erinnern, dann gingen sie weiter zurück und beschlossen, dass einige Fixationen ihren Ursprung in vergangenen Inkarnationen hätten und die Ursache der Schwierigkeiten im derzeitigen Leben lägen.

 

HRA C.F. Stone aus Knoxville, Tenn., der eine gesunde Neugierde über alles im Zusammenhang mit den Angelegenheiten, woran wir arbeiten, hat, berichtete ausführlich in einem kürzlichen Brief über seine Erfahrung, als er eine Anzeige in einem astrologischen Magazin beantwortete und sich von seinen vergangenen Leben berichten ließ. Im selben Magazin las er einen Artikel, worin eine Frau schrieb, in Indien eine Methode erlernt zu haben, wodurch vergangene Inkarnationen gelesen werden und wodurch Rückschlüsse auf gewisse Schwierigkeiten im derzeitigen Leben gezogen werden könnten.

 

Die Schreiberin „Gervee Baronte“ nannte solch eine Beschreibung ein „Inkarnaskop“ und benötigt nur die Geburtszeit, den Ort, den vollen Namen sowie das Geschlecht, um dieses für einen Klienten zu erstellen. Dann benutzte sie „gewisse Symbole“ und – siehe da – konnte auf eine Art überlebendes Gedächtnis oder Aufzeichnung zurückgreifen, mit dem Ergebnis, dass sie dem Klienten im Detail sagen konnte, wer und was er war und was er in den vergangenen Inkarnationen getan hatte.

 

Über fast fünf gedruckten Seiten teilte sie C.F. mit, was sein „Inkarnaskop“ hergab. Er begann als enger Freund von Alexander dem Großen als ein General, aber augenscheinlich war sein Name nicht bekannt, obwohl sie sorgfältig die interessantesten Dinge hervorholte, die angeblich durch ihre Methode aufgedeckt wurden. In dieser Inkarnation rasierte er sich. „Alexander hatte seinen Männern vieles überlassen. Er war der erste, der sich rasierte, und bestand darauf, dass eine Männer seinem Vorbild folgen würden. Er benutzte den Striegel, den alten griechischen Rasierapparat.“ (Nun können wir raten, warum es so wichtig war, dass es zu dieser Zeit berichtet werden musste.)

 

Es gab eine Inkarnation in Sizilien um 628 n. Chr. Dieses Mal war er ein christlicher Priester, der nach England gesandt wurde und eine oder zwei Affairen hatte; daraus entstand das Karma, das ihn in den nächsten Leben begleitete bis möglicherweise dem jetzigen. 1532 inkarnierte er in Malta und wurde einer der berühmten „Ritter von Malta“. Damals war er „überreagierend und sehr diktatorisch“. In Wales, im „XIII. Jahrhundert“, war er ein untergeordneter Baron und lebte ein sehr vielseitiges, interessantes Leben. Es wurden viele Details gegeben. Er hatte eine arrangierte Heirat, zwei Kinder, und seine Frau war Engländerin. Er unternahm eine Reise nach Frankreich und unterrichtete Erziehung, seine Frau tat dasselbe. (C.F. war amüsiert und fühlte sich gut unterhalten.)

 

Solche Dinge wie Lesungen der vergangenen Inkarnationen sind alle Teil der Spielfeld-Aktivitäten des Okkultismus. Zusammen mit dem Spaß endloser Spekulation und der Unterhaltung der Lesung sowie den vielen verfügbaren „Kursen“ füllen sie die Zeit des durchschnittlichen Studenten fast komplett. Der Großteil der Dinge, die als „breite und nicht zu hinterfragende Wahrheit“ oder als „Offenbarungen des Wort Gottes “ präsentiert werden, erweisen sich von einem zum anderen Mal und von oben bis unten widersprüchlich. Nicht nur werden die Aussagen nicht bewiesen, sondern man macht sich auch selten die Mühe zu zeigen, woher sie stammen oder warum sie als wertvoller oder nützlicher in dem Bereich des Lebens erachtet werden sollten als Äsops Fabeln.

 

Ich bleibe weiterhin kritisch, indem ich meine Freunde ermahne, eine Pause einzulegen und die Autorität derjenigen, die als selbsternannte „Lehrer“ auftreten, zu hinterfragen. Ich habe den harten Weg gelernt und zu oft hinter der Bühne die Individuen beobachtet, die die Unverschämtheit und Unredlichkeit besaßen, mir ihre Verkündungen als Katze im Sack zu verkaufen. Nicht ein einziges Mal habe ich gesehen, dass einer dieser Männer oder Frauen das, was sie predigten oder die Kräfte, die sie demonstrierten, in ihrem eigenen Leben anwendeten. Ich respektiere die Männer und Frauen außerordentlich, die ehrlich genug sind zuzugeben, dass sie nichts wissen und sich vor der Forschung beugen, anstatt vor einer profitgierigen Behauptung des Unwahren. Wenn mir jemand sagt, woher er bestimmte Informationen bezogen hat und wie und wo oder nicht es historisch korrekt oder in praktischer Hinsicht gültig ist, höre ich ihm sofort aufmerksam zu.

 

Als HRA steht es uns allen frei, solche unterhaltsamen Lesungen zu erhalten, aber wenn uns jemand etwas anbietet, das wir annehmen und als Ganzes schlucken sollen, bringen wir uns selbst und die HRA in Ungnade, indem wir es akzeptieren.

 

Die Problematik der „Schwingungsanhebung“

 

Die meisten Studenten im Bereich der Religionen und der Psychologie haben eine vage Vorstellung dessen, was mit „Schwingungsanhebung“ gemeint ist. Es ist ein Begriff, der mit der Vorstellung aufkam, dass alle Dinge aus Schwingung, insbesondere aus Äther bestehen.

 

Die modernen Religionen bekämpften die Wissenschaft der Physik. In den älteren Religionen gab es endlose Behauptungen, die nicht akzeptiert werden konnten, weil sie weder beweisbar noch praktikabel waren –da sie in dem klaren Licht erwachsener Logik verstanden werden konnten.

 

Im Christentum lernten wir das Beten und den Glauben, wenn wir in unserem Leben Hilfe erhalten wollten. Wir versuchten dies, so gut wir konnten und fanden, dass es schwierig war zu glauben. Etwa ein Gebet unter Tausend schien zu einem Ergebnis zu führen.

 

In modernen Zeiten entdeckte die westliche Welt die ostindischen psycho-religiösen Systeme, die miteinander verbunden und durchsiebt wurden, um die unterschiedlichen Schulen der Theosophie zu gründen. In diesen wurde ein etwas unterschiedlicher Weg beschrieben, wie man von den Höheren Wesen Hilfe erhielt – selbst wenn es hastig mit der Warnung versehen wurde, dass jedwede Methode mit Karma behaftet und daher nicht tolerierbar sei.

 

Als junger Mann kam ich schließlich zur Theosophie in meiner Suche nach etwas Wasserfestem. Blavatsky schien bevorzugterweise die östlichen Systeme zu nutzen – sie behauptete tatsächlich, sie einigermaßen erfolgreich angewendet zu haben. Später unternahmen es die Führer unterschiedlicher Zweige des Kultes, den sie gegründet hatte, die Fehler der Gründerin zu korrigieren. Sie warnten immer öfter, dass keine okkulte Praxis versucht werden sollte, die etwas anderes als „spirituelles Wachstum“ anbiete. Dies bedeutete, dass man altes Karma ableben und versuchen musste, kein neues zu erschaffen. Die Doktrin lautete einfach: „Lebe wie es notwendig ist, aber erwarte nichts. Werde unpersönlich und selbstlos. Brich alle irdischen Bindungen ab.“

 

In der immer dünner werdenden Luft der indischen Erwartung lernte der Student, dass er weder spirituelle Evolution erwarten dürfe noch das schlussendliche Brechen des Rads der Reinkarnation und des Karmas – sondern nichts. Die Bhagavad Gita* war die Bibel der Wunschlosigkeit und Selbstlosigkeit. Jedoch waren die Yoga-Aphorismen von Patanjali* ein ähnlich populärer Text, wenn auch seine ganze Lehre darauf ausgerichtet war, machtvoll zu wünschen, das Bewusstsein kontrollieren zu lernen und es in Meditation und Konzentration zu leiten – mit dem Ergebnis, dass der Student schließlich eine mentale und spirituelle Grätsche hinlegen konnte, vergleichbar mit jemandem, der an dualen Persönlichkeitsstörungen ersten Grades litt.

 

Die Lehren des Weisen (Seiten 70 bis 73) versprachen: „Wenn der Asket nicht nach den Früchten verlangt, sogar er ein perfektes Wissen erreicht hat“, könnte er auf den höheren mentalen oder spirituellen Zustand aufsteigen, wenn sein großes Verlangen ihn jahrelang in die asketische Arbeit und Übung des Erlangens geführt hat.

 

Ich erinnere mich gut an meine eigene frühe Verwirrung. In dem ersten Anflug von Enthusiasmus stürzte ich mich in Meditation und Konzentration. Das tat ich, weil ich etwas wollte. Ich fand diese Arbeit hart und wusste sehr gut, dass, wenn es zu keinem Ziel führte, ich mich nicht anstrengen würde. Was ich wollte, war die Fähigkeit, die Dinge zu tun, die auf Seiten 52 bis 61 beschrieben sind (Judge-Übersetzung). Ich wollte in der Lage sein, „unter voller Kontrolle in jeden anderen Körper überzugehen.“ Ich las: „Durch die Erlangung solcher Macht über die Elemente erlangt der Asket verschiedene Fähigkeiten: Einsicht; die Macht, sein inneres Selbst in das kleinste Atom zu projizieren; sein inneres Selbst in die Größe des größten Körpers auszudehnen; seinen materiellen Körper willentlich leicht oder schwer werden zu lassen...“

„... Dadurch entwickeln sich in dem Asketen die Kräfte, seinen Körper mittels Gedankenschnelle von einem Ort an einen anderen zu bewegen, seine Sinneshandlungen über alle örtlichen Begrenzungen oder materielle Hindernisse auszuweiten und jedes natürliche Objekt von einer Form in eine andere zu verändern.“ Es gab noch viel mehr, und es klang alles äußerst erstrebenswert.

 

Ich schätze, dass Hunderte von beflissenen Studenten anwesend waren, die ähnlich wie ich reagierten. Wir versuchten, wir scheiterten, wir wurden argwöhnisch. Wir wurden überzeugt, dass etwas in den Lehren verschwiegen wurde und richteten unsere Aufmerksamkeit darauf, neue Varianten der Meditations- und Konzentrationsmethoden zu erfinden. Oh ja, wir haben alle unsere Versuche hinter uns, ein „asketisches“ Leben zu führen, und viele, wie ich selbst, schlidderten haarscharf an den psychischen Verwirrungen vorbei, die uns Fixationen oder Besetzungen oder beides beschert hätten. Viele hatten ihre „Lehrer“, so wie ich meine, nur um herauszufinden, dass diese Blender selbst niemals die erste Stufe erreicht hatten.

 

Aus diesen Bemühungen folgten für die jungen Strahlemänner und -Frauen meiner Jugend eine großes Wachstum von „Kursen“ und „Lehren“. Ältere HRA werden sich erinnern, wie die aufkommende Psychologie von Vorstellungen befreit wurde, um sie Patanjali* anzupassen, damit er wirken konnte. Es gab viel zu tun, um „den Willen zu entwickeln“, und jeder, der das Buch kaufte oder einen Kurs belegte, war sicher, dass er durch die tägliche Übung den „Willen“ entwickelte, damit er die Welt aus den Angeln heben könne. „Persönlicher Magnetismus“ wurde ein weiterer Bestandteil genannt. In meinen Regalen stehen ein paar alte Bücher von 1910, die für großes Gelächter sorgten, wenn ich daraus auch nur irgend etwas vorlesen würde.

 

Kurz später, als nichts gefunden worden war, was auch nur im Entferntesten funktionierte, kehrte die Vernunft in die Literatur und in die kleinen Magazine zurück, die wir alle lasen. In der Theosophie waren nach und nach alle Bemühungen, Patanjalis Anweisungen zu folgen, verpönt. Es stimmte, dass Leadbeater und Besant privilegiert waren, die versprochenen okkulten Fähigkeiten in einer sehr einfachen Art zu demonstrieren – nicht indem sie durch die Luft flogen und dergleichen, sondern in das Herz des Atoms vordrangen, so dass Zeichnungen seiner Formen und Bewegungen erstellt werden konnten und vergangene Inkarnationen für die Getreuen untersucht werden konnten. Als jedoch alles gesagt und getan war, stand den Studenten – die mittlerweile ergraut waren – immer noch nichts Praktikables für ihren persönlichen Gebrauch oder um ihre Bedürfnisse zu stillen zur Verfügung. Einige versuchten, zum Christentum zurückzukehren. Viele gingen zum Buddhismus über, wie ich es eine Saison lang tat. Einige probierten Zen – wie ich schließlich auch – und viele, mich eingeschlossen, gingen zum Spiritismus über und fanden in der Parapsychologie die Fähigkeit der „Geister“, um fast all das zu vollbringen, was Patanjali versprochen hatte, das die Lebenden erlernen könnten. Einige wandten sich der Mystik zu und konzentrierten sich auf deren unvorhersehbaren Verwirrungen. Ich selbst war zufällig auf Huna gestoßen, als ich eine klare Sicht auf übernatürliche Vorkommnisse hatte.

 

In 40 Jahren der Forschung habe ich immer noch niemanden gefunden, der die von Patanjali versprochenen Dinge bewirken konnte, außer den Geistern, und diese müssen den Lebenden beigestanden haben, besonders betreffend Huna und vielleicht auch anderen Dingen. Ich habe einen Heuchler nach dem anderen kommen und gehen und die Menschen anlügen sehen. Abgesehen von dem positiven Gebrauch einiger übernatürlicher Kräfte, wie in der Telepathie, Vorahnung und dergleichen, habe ich noch nichts erschreckenderes als die kataleptischen Zustände durch Autosuggestion erlebt, wo-rin Menschen in Indien und dem Nahen Osten „lebendig begraben“ wurden.

 

Ich schlage vor, dass wir von hier aus als HRA weitergehen und unsere Köpfe zusammenstecken, um zu sehen, ob wir von dem Sprungbrett der Meditation und Konzentration aus etwas im Hinblick auf das vage „Anheben der Schwingung“ vollbringen können. Ich bitte darum, dass jeder von euch sich auf seine derzeitigen Vorstellungen dieses Grundbedürfnisses stützt, damit wir uns gemeinsam anheben können zu einem näheren Kon-takt mit dem höheren Etwas, seien dies „Selbste“ oder „Bewusstseinsebenen“, der Dreieine Gott und das Gute über Allem. Stimmt ihr mit mir überein, dass wir unseren Geist dafür anstrengen sollen? Dass wir einen physischen Zustand erreichen können? Dass das Aunihipili veranlasst werden muss, sich den Bemühungen in derselben Art und Weise anzuschließen?

 

Wenn ihr zustimmt, sei es auch nur teilweise, müssen wir als Erstes entscheiden, welche Form der mentalen Aktion wir in unserer experimentellen Annäherung benutzen wollen. Sollen wir unseren Augenmerk auf das Training richten und den Willen, um den möglichst perfekten Zustand der Konzentration zu erreichen? Und wenn das Aunihipili zu der Aumakua gehen soll für einen flüchtigen Augenblick in seinem Reich der „Realisation“, sollen wir etwas wie die Zen-Methode mit den Koans anwenden oder Rätsel beantworten?

 

In dieser sehr wichtigen Zusammenarbeit, die ich vorschlage, dürfen wir nicht egoistisch oder wunschlos vorgehen. Wir möchten lernen, wie wir unsere „Schwingungen anheben“, um uns von unseren Fixationen zu befreien und somit deren Reaktivierung verhindern im Hinblick auf unsere körperlichen oder mentalen Probleme oder in Bezug auf unsere Lebensumstände. Wir möchten lernen, uns in diesen unterschiedlichen Zustand willentlich zu erheben und fähig zu sein, von dort aus unseren Körper, Geist und die Lebensumstände zu heilen sowie unsere Mitmenschen. Meiner Meinung nach ist das legitim. Trotz gegensätzlicher Ansichten gehören wir keiner reinen Religion an. Wir beten nichts an um des Anbetens willen. Das Element der Magie wurde immer in die religiöse Anbetung hineingetragen, und das wird immer so bleiben, zumindest während die Menschen weiterhin Probleme haben und Hilfe benötigen.

 

Sollen wir eine Art Weihe einführen, um die Erhöhung zu erhalten? Geht der spirituell erhöhte Status von jemandem aus, der diesen bereits erreicht hat? Sollen wir nach einer Art Einweihung durch einen Menschen oder Geist schauen?

 

Wie sollen wir die Manas nutzen? Die Aka-Kontaktfäden? Ist es möglich, solange wir uns noch in unserem Körper befinden, zu lernen, wir wir die Ursachen der übersinnlichen Phänomene duplizieren, in der Hinsicht, wie sie in dem Passus von Patanja, den ich erwähnte, beschrieben sind?

 

Wenn ihr euer persönliches Wissen und eure Erfahrung in diesen Bereichen in den nächsten zwei Wochen sammelt, werde ich mein Bestes tun, die Wurzelwörter der Sprache der na Kahuna zu untersuchen, um das Optimale herauszufinden, wie das alte Geheimnis uns helfen kann. Ich habe schon die Tatsache entdeckt, dass man durch eine Akkumulation einer Mana-Hochladung verstärkt die Sicht und den Geist auf ein Bild richten oder ein Symbol anschauen oder zeichnen kann. Versucht es und seht, ob es euch weiterhilft.

MFL


HUNA BULLETIN 37

1. August 1950

 

 

 

Die Nutzung des Pendels oder Radionik-Geräten in der medialen Diagnose

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Neues von der HRA-Arbeit, weitere Informationen betreffend des alten, in Hawaii aufgefundenen Kahunas, Briefe und Kommentare auf das kürzliche Bulletin-Material.

Diskussion über unsere Gebete für Frieden und der TAHG-Arbeit. Viel Neues und Kommentare über Dianetik mit Briefen der HRA betreffend der Angelegenheit und Berichte über persönliche Erfahrungen mit der Dianetik.

Es gibt einen Artikel über das Pendel und Radionik-Geräte mit einem Brief von einem HRA mit neuen und wertvollen Ergebnissen und spekulativem Material, das durch einen experimentierenden Arzt im Osten entdeckt wurde.

Notizen über die medialen Diagnosemethoden des Ärzte-Teams in Los Angeles, McInerney & Stalons, wobei einer von beiden in Hypnose ver-setzt wurde. Notizen von medialen und Pendeldiagnose-Methoden im Allgemeinen.

Bericht über die Arbeit unseres experimentellen Projekts der „Schwingungsanhebung“ mit weiteren Informationen aus der Huna-Sicht.

 

 

Vielen, vielen Dank

 

Ich danke euch allen für die umfangreiche Beantwortung meiner Bitte des letzten Bulletins für eure weiteren Berichte und Vorschläge durch Briefe, worauf ihr keine Antwort erwartet. Ich habe mit diesem Bulletin am 25. Juli begonnen. Das sind nur zehn Tage nach der Aussendung von Bulletin 36. In diesen zehn Tagen haben viele von euch gerade einmal das Bulletin erhalten sowie die Ankündigung der Änderung bezüglich der Korrespondenz. Ich habe die meisten Briefe wie gewöhnlich beantwortet – mit einem „verkürzten Brief“.

 

Aber nun habe ich sogar diesen aufgegeben, und mit der damit gewonnen Zeit werde ich mit der ernsthaften investigativen und experimentellen Arbeit mit Huna fortfahren. Ich mache mich auch an das sorgfältige Studium eurer Briefe bezüglich dieser und ähnlicher Projekte. Alle Briefe schätze ich sehr, sogar wenn sie nur eure persönlichen Neuigkeiten und Kommentare beinhalten. Ich werde versuchen, mit euch über die Bulletins in Verbindung zu bleiben, während ihr mit euren Briefen in Verbindung bleibt. Ich denke, das wird gut funktionieren.

 

Auch Cigbo möchte euch für eure Hilfe danken, große oder kleine, wofür er sich ohne die Hilfe seines „Bosses“ nicht persönlich bedanken kann.

 

 

Neues über den kürzlich aufgefundenen Kahuna

 

Die Neuigkeiten kommen von HRA Charles W. Kenn, der im letzten Jahr die bemerkenswerte Forschung über den Feuerlauf in Honolulu durchführte. Dieser Kahuna ist 87 Jahre alt und lebt in dem Bereich von Hawaii, wo kürzlich die Lava in das Meer floss. Er teilte freiwillig sein Wissen an die HRAs Theodore Kelsey und Mr. Henry Kekahuna sowie an Charles mit. Die Ruinen vieler hawaiianischer Tempel wurden besprochen und die Geschichte und Bedeutung von jedem so weit wie möglich beschrieben. Eine Durchsicht des Materials des Bishop Museums für diesen Bereich wurde begonnen und wird bald fertiggestellt. Es werden Fotos für die Klassifizierung und Reproduktion bereitgestellt, und, wenn alles gut geht, wird Mr. Kenn das Material veröffentlichen, vielleicht mit viel zusätzlichem Materi-al, welches er über Huna zusammengetragen hat. Dank des umfangreichen Feldes, das von den na Kahuna abgedeckt wird, kann die Veröffentlichung in ihrer schlussendlichen Form als Huna-Enzyklopädie herausgegeben wer-den. Der Kahuna scheint nicht von der Heilerschule zu kommen, wie wir es gehofft haben. Jedoch scheint sich eine definitive Linie von Gedanken ab-zuzeichnen, die ihre Quelle in dem alten Glauben hat. Das wurde von Mr. Kenn in seinem Brief beschrieben, beispielsweise über Praktiken in der physischen, mentalen und spirituellen Gesundheit. Charles war glücklicher-weise in der Lage, über die Familie seiner Mutter eine Blutsverbindung mit den Kahuna herzustellen und erhielt somit das fehlende Glied des Kultgeheimnisses, das in so weitem Umfang das gesamte Wissen von Huna am Erscheinen in der Welt gehindert hat. Diese Arbeit wurde mit hohen Kosten als Liebesdienst gewährt. Ich drücke seitens der HRA unseren innigsten Dank für die Bemühungen aus, um die Informationen von solchem Wert zu bewahren.

 

Eine Korrektur ist fällig für den Eindruck, den ich bei einigen meiner Freunde in Bulletin 36 hinterlassen habe, dass ich die derzeitige Zivili-sation als verloren aufgegeben hätte. Bitte merkt euch alle: Was wollte ich damit sagen? Meine Furcht rührt insbesondere aus der Tatsache, dass ich Gefahr für Huna aufkommen sehe und eine beeindruckende Bitte äußern wollte, dass alle HRA an die Wichtigkeit denken, das wenige Wissen vor dem Verlust zu bewahren, falls wir in einen Atombombenkrieg verwickelt werden oder die Erdbeben geschehen, die man in jeder Dekade aufgrund der sinkenden großen Landmassen, worauf wir leben, vorhersagt. HRA E.B. schreibt:

 

„... die menschliche Gesellschaft, besonders in den Vereinigten Staaten, ist in einem sehr hysterischen Zustand.“ Sie teilt uns philosophisch mit, was ihre Gefühle in Zeiten anscheinender Gefahr ausdrückt: „Unterhalb von uns befinden sich für alle Zeiten die Waffen, und wir können nicht aus dem Universum entkommen.“

 

Dies ist eine lange und beruhigende Predigt in einer einzigen Zeile. Wir haben in dem gerade vergangenen Jahrhundert entdeckt, dass wir alle einen physischen Tod überlebt haben und uns direkt in eine Form von Leben und Wachsen begeben. Kein zufälliges Leben auf dieser Ebene hinterlässt eine permanente Markierung in der Aufzeichnung. Alle Dinge verändern sich. Wir tun zu jeder Zeit, was wir können, und das genügt.

 

 

Unser Friedensgebet

 

Unser Friedensgebet kommt von HRA H.M. Wagner aus Florida. Er ist ein fortgeschrittener Student, bewandert in medialen sowie in weltlichen Ange-legenheiten. Er schließt aus seinen langen Studien der Geschichte und seinen persönlichen Beobachtungen, dass die Kräfte, die er oft als notwen-dig erachtete, um Kriege zu führen und Zerstörung hervorzurufen, in einer schrittweisen Progression in menschlichen Angelengeheiten bessere Kondi-tionen hervorbringen. Das bringt uns zu dem Gebet zurück: „Dein Wille geschehe.“ Ich erinnere daran, dass einer meiner Freunde, ein spiritueller Führer einer kleinen, aber hoffnungsvollen Gruppe, im letzten Krieg in England rituelle Gebete einsetzte, um Gerechtigkeit in den großen Konflikt zu bringen. Er und seine Gruppe schreckten nicht vor irgend einer Art von Bestrafung zurück, die als englischer Sicht angemessen gewesen wäre.

 

Hier kommen wir wieder zu der Vorstellung von Rassenkarma – eine Sache, die in Huna zu einem Karma sowohl für das Aunihipili wird als auch für das zugehörige Auhane, welches das Selbst ist, das „es besser weiß“, und auch ein Karma für die Aumakua, welches für uns schwierig einschätzbar ist. Auf der Ebene des Aunihipili wäre das Karma logischer-weise dasselbe wie für den großen Fisch, der die kleinen frisst, oder die Schule großer Fische, die die Schule der kleinen Fische gefressen hat. Hier befinden wir uns in der Welt des „Zufalls“ von Huna – eine Ebene des Lebens, die wir gefüllt mit Grausamkeiten und was uns als ungerecht vorkommt vorfinden. Auf der Ebene des Auhane beginnen wir damit, unsere eigenen Bedingungen aufzustellen und zu mehr als unserer logischen Gerechtigskeitsform zu gelangen. Wir unterscheiden richtig von falsch in einer sehr blinden, konfusen und unperfekten Art und Weise und verdächtigen aufgrund unseres konfusen Verständnisses oft einige höhere Wesen oder den Ultimativen Gott, schmerzhaft darin zu scheitern, zu erkennen, dass die Gerechtigkeit hier unten geschieht – zumindest die Gerechtigkeit entsprechend unserer Vorstellung, wie sie sein sollte.

 

Für jene, die es vergessen haben, darf ich euch nochmals daran erinnern, dass Huna über ein neues und ziemlich ungewöhnliches Konzept verfügt, welches wir gern vergessen oder dessen Bedeutung wir übersehen. Dies ist das Konzept der drei „Gerechtigkeiten“, eine für jede Ebene des Lebens, wie sie von unseren Aunihipili, Auhane und Aumakua dargestellt wird. Welches Tier oder inwieweit unser Aunihipili gerecht ist, ist keiensfalls für den Sinn des Lebens aus der Sicht des Auhane gerecht. Und bezüglich der Gerechtigkeit auf der Aumakua-Ebene können wir nur raten, dass man sich dort oben nicht damit begnügt, anderen die Schuld zuzuschieben – man liebt sie stattdessen. Wir können auf dieser hohen Ebene zumindest solch eine Einheit der Bruderschaft erzielen, dass das Geben oder Nehmen das Geben oder Nehmen seines eigenen Selbstes bedeutet. Wie armselig wenig wissen wir bzw. können wir von dieser Ebene wissen. Aber wie tapfer, vertrauensvoll und ehrbar können wir unsere müden, schmutzigen Gesichter zum Licht erheben und uns kläglich anstrengen für ein bisschen Liebe und Anerkennung und uns sogar mit jenen verschwistert fühlen, die wir als unsere Todfeinde betrachten!

 

 

Neues über Dianetik

 

Die Neuigkeiten über Dianetik bleiben für uns als HRA weiter interessant. Ich wage nicht zu sehr zu hoffen, dass diese neue Version des komplexauffindenden Systems für uns hilfreich sein könnte, um unsere Schuld und andere Fiktionen auszuleiten und somit „den Pfad zu reinigen“, wie die na Kahuna es über Tausende von Jahren genannt haben.

 

L. Ron Hubbard, der Vater der Dianetik, hat seine ersten Kurse im Osten beendet und wird bald in Los Angeles sein, um hier seine Kurse zu geben, wie es in einer Zeitung in L.A. angekündigt wurde. Die Teilnahme kostet immer noch 500 Dollar, nehme ich an.

 

Von der HRA, die derzeit den Kurs in New Jersey absolviert, kam noch keine Nachricht, aber langsam kommen anderweitig Berichte herein.

 

Etwa ein halbes Dutzend HRA waren so interessiert, das Buch zu kaufen und zu studieren, sich danach einen Auditionspartner zu suchen und das System auszuprobieren. Drei berichten, dass sie in der Lage waren, in die Zeit vor ihrer Geburt zurückzukehren und in der Nähe der Mutter gesprochene Worte zu hören, als sie noch ungeborene Föten waren, und von etwas, das als Stoß, Fallen, Krankheit etc. geschehen war, Schmerz erlitten hatten. Hut ab vor L. Ron dafür. Solches Erinnern und Durchleben des Ereignisses scheint sehr effektiv zu sein, um eine damit verbundene Fixation in mindestens einem Teil der Erfahrungen auszuleiten.

 

Ein HRA hatte die unglückliche Erfahrung gemacht, solch ein Geschehen zu der Zeit des Entdeckens nicht komplett ausleiten zu können. Dadurch verursachte seine Fixation emotionale Reaktionen, die er nicht kontrollieren konnte, die etwa alle zwei Stunden geschahen, bis er die Audition wiederholen und die Ausleitung dieser Fixation beenden konnte.

 

Meine eigene Erfahrung in der Selbst-Audition, um Schuldkomplexe in Verbindung mit meinem früheren Leben und besonders mit Gebeten aufzudecken, habe ich bis jetzt noch nicht beendet. Ich habe herausgefunden, dass ich viele lang vergessene Dinge erinnere, aber ich kann sie nicht lebendig genug durchleben, um ein reales „Verschwinden durch eine endgültige Reinigung“ zu erzeugen. Eine sehr seltsame Sache ist, dass ich die Erinnerungen von Albträumen zurückgerufen habe, die kurz nach dem Erlebnis aufkamen, das ich in einem kürzlichen Bulletin erwähnte – das Ertränken der Kätzchen und des daraus resultierenden niederdrückenden Schuldgefühls. Der kurz darauf folgende Albtraum beinhaltete nichts von der Angelegenheit mit den Kätzchen, sondern schien irgendwie mit der Tatsache zusammenzuhängen, dass ich zu sündig war, um von Gott beschützt zu werden. Ich wurde von einem dunklen Mann mit einem Turban gejagt. Schließlich holte er mich ein, warf mich zu Boden und schnitt meine Kehle durch – und kein Freund war in der Lage, mich zu retten. Im Gegensatz zu den meisten solcher Träume wachte ich nicht auf, als das Schlimmste geschah. Stattdessen lebte ich in meinem Traum weiter, beobachtete den dunklen Mann, wie er anderen hinterherrannte und wunderte mich, dass ich immer noch lebendig war, obwohl ich doch sicher sehr, sehr tot war.

 

Ein Brief erreichte mich am 25. Juli von einem Herrn im Osten bezüglich des Bulletins 33 über Dianetik. Er beeilte sich, eine Warnung an mich und die anderen HRA zu schicken. Ich möchte diesen Brief wiedergeben:

 

„Mein erster Dianetik-Auditionspartner wurde in einen anderen Zustand versetzt, und da ich von neugieriger und forschender Natur bin, missachtete ich Rons Rat und versuchte selbst, ohne Auditor weiterzukommen. Ich werde das nie wieder tun. Verglichen mit Ihrem kleinen Bauchgrummeln wegen eines Schuldkomplexes aus der Kindheit, ist ein reales, Gott gefälliges Engramm wie der Vergleich eines Liebestraums mit einem Delirium Tremens.

 

Ich habe kein beschütztes Leben geführt, ich wurde überfallen, in die Luft gesprengt, durch einen Stromschlag verletzt, vergiftet und fiel von einer Klippe, nur um einige wenige minder schwere Missgeschicke zu nennen. Aber niemals in meinem Leben war ich so entsetzt, wie durch das hübsche, fette Engramm, als ich ganz auf mich allein gestellt war.

 

Die Erfahrung ist nicht nur entsetzlich und unnötigerweise unbequem, sie ist absolut sinnlos. Ich habe davor unter der Audition meines Freundes Engramme durchgeführt (durchlebt). Ich war perfekt vertrauensvoll, und es war mir klar, dass die ganze Sache richtig dumm war. Alles was ich tun musste, war, was ich sah und hörte zu wiederholen, damit es mich befreite (ausleitete). Nichts dergleichen. Ich musste mich schließlich selbst in die Gegenwart versetzen, mich selbst in der Mitte des Engramms stehen lassen.. Ich bin stur, und ich versuchte, es selbst am nächsten Tag weiterzuführen. Immer noch nichts. Während der ganzen Zeit hatte ich keinen Appetit, meine Arme und Beine zuckten, meine Kopfhaut zog sich bei dem kleinsten Geräusch zusammen, und ich fühlte mich ständig kurz vor einem Tränenausbruch. Schließlich gab ich auf und ließ meinen ältesten Sohn mich hindurchführen. Zusammen erledigten wir das in weniger als zwei Stunden. Ich hoffe nur, dass jeder Ihrer HRA-Kameraden, die eine Solo-Träumerei versuchen wollen, wissen, wo sie schnell einen erfahrenen Auditor finden können, der sie aus dem Durcheinander befreit, in das sie sich sehr geschickt hineinmanövrieren können.

 

Meine einzige Absicht dieses Schreibens ist es, Ihre Freunde vor einer sehr unerfreulichen und dummen Erfahrung sowie Sie selbst vor der Beschämung zu bewahren, sie dazu angeleitet zu haben.“

 

Ich habe diesem Herrn für dessen Brief gedankt. Es ist offensichtlich, dass, wenn man das Aunihipili in ein sehr lebhaftes Erinnern einer Situation zwingt, die sehr mit einem Komplex verbunden ist, die normale Kontrolle über das Aunihipili verloren geht und es wild und unkontrolliert reagiert, bis es Hilfe erhält und der Komplex rationalisiert wird. Es mag sein, dass die Auto-Suggestion in solch einer Situation nicht von höchster Güte ist. Ich werde meine eigenen Experimente stoppen, bis ich mit einem Auditor arbeiten kann.

 

Ich schlage vor, dass wir alle eine Zeitlang warten und sehen, wie es sich weiter entwickelt, bevor wir weiter eintauchen. Einige berichten über ausgezeichnete frühe Ergebnisse mit der Dianetik und Amateur-Auditoren, so weit sie damit gekommen sind, aber Mr. Hubbard kündigt ständig Veränderungen in seinen Methoden an. Eine der neuesten lautet, keine Engramme des späteren Lebens an den Anfang zu stellen. Man soll mit der pränatalen Periode und den frühesten Engrammen beginnen. Diese, so erklärt er, stehen mit den meisten späteren Engrammen in Verbindung, und das letzte kann so schwierig zu handhaben sein, weil die frühen unberührt geblieben sind. Wenn die frühesten Engramme zuerst gefunden und entfernt werden, werden die späteren, die damit in Verbindung stehen, fast automatisch oder mit sehr wenig Aufwand ausgeleitet .

 

Ich schlage weiterhin vor, dass Ihr keine weiteren Bücher der Dianetik mehr kauft, es sei denn, Ihr seid sehr daran interessiert. Das Buch ist schwierig zu lesen, und und Ihr werdet nie die 450 Seiten schaffen – die schon überholt sind. Aufgrund eurer Bestellung hat eure Bücherei eventuell schon das Buch vorliegen, auch wenn es bestimmt NICHT auf der „Akzeptanzliste“ steht (ganz nebenbei bemerkt auch nicht GWhW; Büchereien sind sehr konservativ, wie wir alle wissen.) Neue Entdeckungen von Methoden werden ständig angekündigt und wahrscheinlich später neu gedruckt, obwohl man wahrscheinlich derzeit 50 Dollar jährlich an die „Stiftung“ einzahlen muss, um weiterhin informiert zu werden.

 

Einer unserer HRA, der in der Nähe von Los Angeles wohnt, hat eine lange und sehr erfolgreiche Übung hinter sich, auf normale Weise Fixationen aufzufinden und auszuleiten. Von ihm kommt die Warnung, dass die Amateur-Audition mit Dianetik eine schwerwiegende Gefahr darstellt. Die ursprüngliche Gefahr liegt darin, wenn derjenige, der auditiert wird, selbst etwas paranoid ist – unter größeren oder kleineren Wahnvorstellungen leidet wie Verfolgungs- oder Größenwahn. Wenn die Fixationen einer Person dieses Typs aufgewühlt werden, bedeutet dies immer, dass er die Schuld für alle seine Missgeschicke, real oder eingebildet, an seinen Auditor weitergibt bzw. an den regulären Psychologen. Er wird der Welt berichten, dass sie die schwärzeste Magie an ihm ausgeführt haben. Eine zweite schwere Gefahr liegt in der Tatsache, dass fast jeder auf irgendeine Weise einen Selbstmordversuch hinter sich hat. Wenn die Engramme diese aufdecken, sie aktivieren und nicht sofort ausleiten, kann der Patient sich zwischen zwei Sitzungen umbringen. Der HRA, von dem diese Warnung kommt, fügt noch hinzu, dass der Gebrauch von Suggestion eine große Hilfe darstellt, die Fixationen an die Oberfläche zu bekommen und sie ausleiten zu können. Die meisten von uns können mit unseren Fixationen bequem leben, wenn wir das Aunihipili nicht aufwühlen und die „schlafenden Hunde“ wecken, denen es gewöhnlich erlaubt war zu „lügen“. Macht langsam, während wir uns umhören.

 

Bisher gibt es noch keine Bovis-Biometer. Auf meine Briefe, die ich schon vor Wochen an die alte Adresse in Frankreich sandte, erhielt ich bisher keine Antwort.

 

Viele Zustimmungen kamen für den neuen Plan, hier bei meiner Arbeit Zeit einzusparen. L.B.S. schreibt: „Ich werde Ihre freundlichen Bemerkungen vermissen, aber die Stille wird nicht weh tun. Sie haben schon lange mehr Freizeit verdient zur weiteren Reflexion und Forschung ohne Eile.“

 

Sie korrigiert auch meine Vorstellung bezüglich der möglichen Gefahren beim Schlafen und den Schlafsuggestionen (siehe letztes Bulletin). „Eine aufgezeichnete Stimme könnte vor-existierende Engramme hervorrufen, und der dumme reaktive Verstand bearbeitet das stimulierte Engramm anstelle der konstruktiven Absicht der Aufnahme. Hubbard nennt Beispiele von Engrammen, die eingegeben wurden, während das Pre-Clear völlig bewusst ist, aber NICHT dessen bewusst, WARUM eine Vorstellung mit unwiderstehlicher Kraft in seinen Verstand schießt.“

 

 

Neues von Gregg

 

Die Neuigkeiten von Gregg, des geistesgestörten jungen Mannes, den wir in der TAHG als einen speziellen Fall vor einigen Monaten behandelt haben, wurden während der letzten Wochen immer ermutigender. Eine sehr entscheidende Veränderung zum Guten wurde in seiner Kondition festgestellt. Kürzlich war er in der Lage, eine Unterhaltung zu verstehen und zu führen. Er sah durch ein Fenster und erkannte das Auto seiner Eltern und äußerte den Wunsch, darin zu fahren. Wir fühlen uns in unseren Bemühungen sehr ermutigt. Es scheint, dass wir sehr viel Zeit brauchen für seine Behandlung.

 

 

Pendel und Radionik-Geräte

 

Ich habe keineswegs das Pendel und die Radionik-Geräte vergessen. In meinem Arbeitszimmer liegen speziell gesammelte Briefe mit beigefügten Notizen und Artikeln von HRAs und verschiedenen Quellen.

 

Ein kürzlicher Artikel berichtet von zwei Yale-Professoren, die eine lange Studie über die elektrischen Entladungen des Körpers und des Gehirns erstellt haben. Sie fanden keine getrennten Entladungswerte bei unterschiedlichen Organen, wie sie von den Radionik-Geräten erfasst wurden, sondern sie fanden heraus, dass Krebsgewebe eine negative Ladung aussendet, während gesundes Gewebe eine positive Ladung aussendet. Tests für mögliche Anfänge von Krebs in inneren Organen wurden eine Zeitlang mit solchem Erfolg durchgeführt, dass die frühe Diagnose von Krebs, besonders jenem in dem erreichbaren generativen Trakt, viel sicherer geworden ist.

 

Ich werde immer mehr davon überzeugt, dass die Diagnose mit den radionischen Instrumenten stark von der seelischen Fähigkeit des Arztes abhängig ist, wie es bei der Benutzung des Pendels der Fall ist. Was ich noch eruieren möchte, ist der Anteil, den der Arzt inne hat, wenn er sein Gerät auf einer bestimmten Ablesungsskala einstellt und den Patienten bezüglich der Krankheiten zu behandeln beginnt.

 

In der kleinen Zeitschrift „Challenge“ aus Chicago erschien kürzlich ein Artikel darüber, wie wir durch Aluminium-Kochgeschirr vergiftet werden. Fast alle Ärzte, die Radionik-Geräte benutzen, scheinen sehr auf diese Form der Vergiftung zu achten. Sie behandeln sie mit einer Einstellung ihrer Geräte und erreichen große Erfolge. Einer dieser Ärzte, ich nehme an, aus Kalifornien, fand heraus, dass ein Krebs solches Gift enthält. Er wird wie folgt zitiert:

 

„Wir wissen, was wir tun, wenn wir das Aluminium, das wir in großem Umfang in Krebsgeschwüren und Tumoren finden, ausleiten. Wir haben keine Schwierigkeit, diese Bedingung überall im Körper zu korrigieren. Ich hatte keinen einzigen Fehler in über 27 Fällen.“

 

Es ist mir nicht ganz klar, ob die Krebsgeschwüre und Tumore unfehlbar korrigiert wurden oder nur die Ablagerungen des entdeckten Aluminiums in Teilen des Körpers.

 

Ein langer und sorgenvoller Brief kam von F.E. an der Ostküste, er berichtet von seinen Beobachtungen über einen Zeitraum von 20 Jahren eines befreundeten Arztes und dessen Gebrauch von Radionik-Instrumenten unterschiedlicher Art. Unter Versuchsbedingungen wählte dieser Arzt erfolgreich die Teströhrchen aus, die klares Wasser enthielten, und andere, die viel oder wenig bestimmter Chemikalien enthielten. Kürzlich führte er seine Experimente in Pionierbereichen dieser Art aus. Ich zitiere aus seinem Brief:

 

„Indem er sich auf die höheren Oktaven der gegebenen Werte einstellt, stellt er sich auf die „feineren Körper“ ein und entdeckt Infektionen und Krankheiten, die im Körper nicht präsent waren. Er denkt, dass diese von destruktiven Emotionen wie Angst, Ärger, Hass etc. verursacht werden, die sich mit der Zeit im physischen Körper festsetzen. Er ist höchst medial veranlagt, und während der Diagnose ist er immer der Anwesenheit eines Geistes bewusst, der sich selbst „der Heiler“ nennt und ihm hilft. Der Heiler hat ihm viele in den radionischen Forschungslabors unbekannte Werte gegeben sowie Angaben für viele Emotionen wie Liebe, Hass, Angst, Ärger usw. Ich zeigte ihm kürzlich einige Seiten des Bulletins, und er war sehr interessiert und wunderte sich, ob andere Chiropraktiker oder andere Ärzte mit solchen Geräten ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und er würde gern seine Ergebnisse zur Verfügung stellen.“

 

(Briefe können an mich zur Weiterleitung durch F.E., wenn gewünscht, gesendet werden). „Ich sprach über mögliche Werte für Schuldkomplexe, und Dr. R. kam nach kurzer Meditation mit einem Wert, der passend schien. Es gibt oft unterschiedliche Angabe für dieselbe Sache, und er möchte wissen, ob andere HRA-Experimentierende Werte entdeckt haben für Fixationen, die den Pfad zur Aumakua blockieren. Ich werde die Arbeit mit ihm diesbezüglich fortsetzen und über den Fortschritt berichten.“

 

 

Mediale Diagnosen

 

Mediale Diagnosen ohne die Nutzung des Pendels oder Radionik-Geräten waren lange bis zu einem gewissen Grad erfolgreich, haben jedoch sehr wenig Beachtung erhalten. Dr. Brunler und andere berichten, dass der „ätherische Körper“ von dem geübten Beobachter oder durch die Benutzung des Kilner-Bildschirms gesehen werden und erkrankte Zustände durch ihre Farbe, Form, Grad der Ausdehnung etc. diagnostiziert werden können.

 

In der neuen Ausgabe von Round Robin steht unter anderem ein guter Artikel von Dr. Frances J. McInerney aus Los Angeles. Sie gibt viele sehr interessante Details der Methode medialer Diagnose, die sie in Verbindung mit Dr. Stalons praktiziert, Letzterer wurde hypnotisiert und währenddessen diagnostiziert. Dr. Stalons gibt auch Anweisungen für die Behandlung der Krankheiten, die er auf diese Art entdeckt. Edgar Cayce war ein gutes Beispiel, der diese Methode mit nennenswerten Ergebnissen durchführte.

 

Dr. Stalons achtet auch sehr auf die „Aura“. (Wir würden diese den Aka-Körper nennen und bemerken, dass Teile von ihm die Aka sowohl des Auhane mit einschließt. Die Hauptaktion in der Aka des Aunihipili würde für viele Veränderungen die beobachtet werden, stehen).

 

In dem Artikel wird sie auch „das Magnetfeld“ genannt. Ich zitiere: „Die Gesundheit des Individuums zeigt sich klar in diesem Feld. Es erstreckt sich über 30 bis 60 cm und sogar mehr bei manchen Menschen, und das Äußere zeigt im Falle einer gesunden Person einen deutlichen Rand, jedoch bei einer Person mit niedriger Vitalität oder schlechter Gesundheit einen gezackten oder federartigen Rand. Linien scheinen von dem physischen Körper zum äußeren Rand des Magnetfeldes zu laufen. Diese sind tatsächlich Schwingungen, und wenn die Enden dieser Schwingungen hakenförmig sind, dann ist der Arzt sicher, pathologische oder nervöse Bedingungen in dem Bereich, wo er diese hakenförmigen Linien erkennt, zu finden.“

 

Der Herausgeber, HRA Meade Layne, kommentiert in einer Fußnote zu dem Artikel die erfolgreiche Diagnose von entfernten Patienten durch mit dieser Methode und hält solch einen Erfolg gleichermaßen für die „Fernbehandlung“ denkbar (die wir in Huna bei der TAHG anwenden.)

 

Geistheilung und Behandlung über Medien dürfen bei solch einer Diskussion nicht fehlen. Hier und da finden wir große Hilfe durch den Zirkel, das Medium und den Geistführer. In den letzten Jahren haben materialisierte ehemalige Ärzte Operationen erstaunlicher Natur an lebenden Patienten durchgeführt. Der eigenartige – und erfreuliche – Anteil solcher Operationen scheint zu sein, dass die Materialisierung und Dematerialisierung angewendet wurden. Der Blinddarm liegt sichtbar in einer Schale, aber es wurde kein Schnitt vorgenommen.)

 

Schwingung ist ein sehr allgemeiner Begriff und wird derzeit sehr locker benutzt. Wir sagen, dass Licht und Elektrizität, Hitze und Töne aus Schwingungsfrequenzen bestehen. Wir stimmen überein, dass etwas vorhanden sein muss, das schwingt, und dass es eine Kraft geben muss, die die Schwingung verursachen muss und sie schwingen lässt.

 

Wie ich in Bulletin 36 ankündigte, wird sich unser nächstes Huna-Forschungsprojekt auf das Problem konzentrieren, ob wir lernen können, Veränderungen in unserem Leben, Gesundheit, Umständen, Gedanken etc. zu bewirken, indem wir Veränderungen dieser Schwingungen vornehmen können oder nicht, genauso wie mit uns bewusste Entitäten, die in Körpern auf der Erde leben, verbunden sind – oder als Geister in Aka-Körpern auf der unsichtbaren Ebene leben.

 

Jede Abweichung von dem normalen Schwingungsmuster kann Krankheit oder Störungen verursachen. Dies bezieht sich auf die Körperorgane als auch auf die Gedanken und Emotionen. Es mag auch andere Dinge, die noch nicht in Betracht gezogen wurden, betreffen.

 

In den vorherigen Seiten dieses Bulletins habe ich einige Dinge angesprochen, die zu den Einheiten gehören, die nicht in Einklang mit dem perfekten Schwingungsmuster stehen, das, wie wir annehmen, unter der Hand der Aumakua für jeden von uns steht.

 

Die Fixation kann in den Schwingungsbereich von Gedankenformen des Gedächtnisses, die nicht in Einklang stehen, gehören. Die Radionik und das Pendel zielen darauf, die Schwingungen zu entdecken und sie zu messen. Alle Heilungsmethoden, so kann man sagen, zielen darauf, die Schwingungsharmonie oder die Aktion des Verstands, der Emotionen, Organe oder des Gewebes wiederherzustellen.

 

Die gesamte Forschung braucht eine festgelegte Richtung. Wir müssen wis-sen, ob, wenn auch nur verschwommen, und worauf wir achten müssen, wenn wir etwas suchen. Wenn wir etwas finden, das uns fremd vorkommt, müssen wir einige Kriterien haben, womit wir dessen möglichen Wert für die eigentliche Untersuchung bestimmen.

 

In unserem Projekt liegen uns die Schwingungskriterien vor. Wenn wir etwas finden, das in solch einer Weise schwingt, dass es unseren dreieinen Menschen in seinen Aka-Körpern oder seinen Manas oder seinem physischen Körper entspricht – sogar der Umgebung oder den Umständen, wie es der Mond und die Sterne tun – wird es das Korn in unserer Mühle sein.

 

Alle HRA sind eingeladen, dies zu überdenken. Alle werden angehalten, eine Art „Schwingungsanhebung“ zu versuchen. Achtet dabei auf die Möglichkeiten, die aus Huna angewendet werden können:

 

eine besondere mentale Aktion seitens des Auhane, und dass dieses

das Aunihipili dazu verursacht, seine Möglichkeit mentaler Kraft oder seine Emotionen zu benutzen und

mit Mana bestimmte Veränderungen in oder um uns herum in Gang zu setzen.

 

Dies könnte für einige gefährlich sein. Beobachtet eure Reaktionen und hört auf, wenn ihr feststellt, dass ihr nicht mehr in eurer Mitte seid oder euch ängstigt. Seltsame Dinge können geschehen. Ein HRA berichtete bereits:

 

„Ich hatte das Gefühl, dass ich versuchen sollte, meine Schwingung anzuheben. Ich kann nicht genau sagen, wie ich es anfing, außer dass ich etwas mit meinem Solar Plexus machte. Als ich es am nächsten Abend versuchte, schlief ich ein, aber wurde bald durch jemanden geweckt, der laut meinen Namen rief. Ich bemühte mich, wieder bewusst zu werden und antwortete, bevor ich realisierte, dass ich allein war. Ich kann nicht sicher sein, aber es schien mir wie die Stimme meiner Mutter. Sie starb jedoch schon, als ich ungefähr 16 Jahre alt war.“

 

(Bitte berichtet über eure Erfahrungen)

 

MFL

 

 


HUNA BULLETIN 38

15. August 1950

 

 

Schwingungen

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Fast gänzlich dem Thema „Schwingungen“ gewidmet, mit frischem Material, Diskussionen und Zitaten aus Büchern etc.

MFL berichtet über seine persönlichen Experimente des Schwingungsanstiegs mit einer biometrischen Lesung von 900 Grad, registriert nach mentalen Atemübungen. Seine Schätzung lag bei 1000 Grad, Spontanheilung wäre möglich.

 

Danke für eure Unterstützung und euer Verständnis

 

Eure vielen geschätzten Briefe, die seit des letzten Bulletins hereingekommen sind, schätze ich mehr, als ihr jemals wissen könnt. Ich war tief gerührt von der Wärme, der Unterstützung und des Verständnisses, die ihr mir alle zu dieser Zeit gegeben habt, in der ich solch ein Ziehen an meinen – soll ich sagen „Herzsträngen“ - spüre, da ich die Briefe von solch lieben Freunden beiseite legen muss, ohne sie zu beantworten. Ich war mir wohl bisher nicht des großen Anteils eurer Briefe sowie meiner Antwort mit Zeilen oder Seiten in den letzten zwei Jahren und mehr gewahr. Ich habe es zu sehr als gegeben hingenommen, und so bin ich ein wenig verwirrt, den starke und klaren Unterton von Loyalität in unserer Arbeit zu entdecken und zu der Führung, die ich bisher anbieten konnte.

 

Ich hatte so oft das schlechte Gefühl, dass, sofern unsere gemeinsame Huna-Arbeit nicht bald ein paar Wunder bewirkt, jeder das Interesse verlören. Dieses Gefühl wurde von der ziemlich großen Anzahl der HRA genährt, die an der Arbeit in den letzten Monaten teilgenommen haben, aber nur kurze Zeit geblieben sind und dann schrieben, dass sie sich ausklinken, um sich einem anderen Bereich des Studiums zu widmen. Kürzlich entdeckte ich jedoch, dass die HRA im Herzen unserer Organisation mehr als genug standhaftes Interesse und Verständnis bieten konnte, um jene zu verkraften, die gekommen und gegangen sind, und die dies weiterhin tun werden.

 

Drei aufmunternde Briefe

 

Letzte Woche war ich sehr beeindruckt und ermuntert durch Teile von drei Briefen. In einem von ihnen erwähnte die Schreiberin nebenbei die Tatsache, dass sie unsere HRA-Arbeit so sehr liebte, weil sie darin schließlich das ehrliche Eingeständnis gefunden hat, dass wir es nicht mit letzter Gewissheit wissen und uns beharrlich offen halten für jede Wahrheit und aus jeder Quelle, worauf wir stoßen. Das gab mir eine großen geistigen Auftrieb, denn es zeigte mir, dass ich nicht allein stehe in meiner fast fanatischen Festlegung, uns von niemandem belügen zu lassen. In meinen frühen Jahren akzeptierte ich die „Lehren“ der selbsternannten „Lehrer“, weil sie überzeugend klangen und ich zu wenig wusste, um sie zu beurteilen. Mit der Zeit lernte ich, dass die Hälfte der „Lehrer“ intellektuell nicht ehrlich genug waren , um wenigstens ihre Aussagen zu verifizieren. Ein Viertel von ihnen plapperte die falschen Angaben anderer nach, ohne das Material zu testen, zu beurteilen und zu sortieren. Der Rest ergab eine zusammengewürfelte Gruppe, gefärbt mit dem gierigen Bestreben, mit den Lehren, wovon sie wussten, dass sie falsch waren, Geld zu machen oder mit einer fanatischen Lust, Führer zu sein mit den unterschiedlichen Graden von Ignoranz, willentlicher Blindheit, dunkler List und infantiler Dummheit.

 

Meine Überzeugung war es von Anfang an und wird es immer sein, als HRA mit einer Gruppe Männer und Frauen zu sein, in der wir unsere Untersuchungen und experimentelle Studien unabhängig von den Ergebnissen durchführen – zum Wohle der ehrbaren Arbeit. Wenn wir am Ende zu dem Punkt kommen, an dem wir erkennen, dass wir keinen weiteren Fortschritt erzielen können, werden wir uns auflösen und ein immer noch strahlendes, unbeschmutztes Schild abhängen. Mittlerweile werden jene, die einen „Lehrer“ suchen und sich mit Häppchen ungeprüfter und unüberprüfbarer Behauptungen und Dogmen füttern lassen, seien sie alt oder neu, weiterhin durch unsere offenen Türen ein- und ausgehen. Ich bin sündhaft stolz auf die Art und Weise, wie die meisten von euch denken.

 

Ein zweiter Brief beinhaltete dies: „Ich werden deine Briefe ganz schön vermissen, aber ich weiß, dass du deine Zeit damit verbringen musst, so viel Licht wie möglich für die meisten HRA zusammenzutragen. Ich habe nicht die Zeit, nach Büchern zu suchen oder sie selbst zu lesen oder viel zu experimentieren. Mach weiter, Max. Ich zähle auf dich, dass du mich über die Bulletins alles Neue und Wichtige unseres Gebietes wissen lässt. Ich werde Cigbo weiter mit Katzenhäppchen füttern, wenn du uns mit dem besten Futter, das du finden kannst, versorgst.“

 

In einem dritten Brief stand: „... und ich denke, ich wurde müde nach Jahren des Suchens nach etwas Logischem und etwas, das sich nicht als Monument für jemandes Egoismus oder Bankkonto herausstellte. Huna ist wie eine saubere Bergluft für mich. Du gabst deine Gründe für deine Beschlüsse, aber hast nicht versucht, sie anderen aufzuzwingen. In den Bulletins finde ich dieselbe Ernsthaftigkeit, selbst wenn du ein wenig von der geraden Huna-Linie hier und da abweichst. In der TAHG finde ich eine innere Kameradschaft, und ich fange die Lichtstrahlen auf, die ich intuitiv immer gespürt habe, aber nicht sehen konnte, aufgrund der Dogmen und der Einmischung von Personen in Gruppen und Kirchen.“

 

Mystik und Intuition

 

Um die materialistische Annäherung, die wir einerseits in dem psycho-religiösen Bereich und insbesondere in Huna zu unternehmen gezwungen sind, auszugleichen, haben wir die Mystik auf solchen Intuitionen, wie oben erwähnt, aufgebaut. Der größte Sinn, die vollkommene Wahrheit gefunden zu haben, erreichte mich in den Momenten des „Realisierens“, durch eigenartige Geistesblitze oder vage Erinnerung in Träumen. Diese Beweise gelten nur für das Individuum, nicht für dessen Freunde oder Nachbarn. Hier betreten wir einen der einsamen Pfade, dessen Markierungspunkte und Hinweisschilder schwach mit den kryptischen Phrasen derer, die von uns gegangen sind, eingraviert sind.

 

In unserem HRA-Kreis befinden sich Mystiker, bewaffnet mit wenig mehr als ermatteter Ausdauer, ertragender Liebe und wundersamer Geduld. Wie oft bin ich kleinlaut – fast beschämt ob meines eigenen kleinen Egoismus – wenn ich eine einfache Zeile lese über das Leben und die Stärke von jemandem und seiner verzweifelt andauernden Mühe, anderen zu helfen. In diesen Zeilen kann man das Hervorblitzen des alten Lichts zwischen den Zeilen sehen.

 

Heute Morgen erhielt ich einen Brief von solch einer Mystikerin. Vor einiger Zeit begann sie, sich für die fremde Geschichte des Aufstiegs und Falls des 'Orders of the Golden Dawn' (Hermetischer Orden der Goldenen Dämmerung)* in England und Amerika zu interessieren. Nachdem sie ein Buch gelesen hatte, worin Waites Übersetzung des Transcendental Magic von Levi* angesprochen worden war, bat sie mich um mein altes Exemplar. Sie überflog es mit Waites kritische Anmerkungen. In ihrem Brief schrieb sie mir ihre Einschätzung: „Jedoch glaube ich, dass Levi die Huna-Schritte in der Heilung herausstellt. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es keinen Sinn hat, diese Methode zu erklären. Man muss gewisse weitere Schritte unternehmen, aber die Handlung findet auf den inneren Ebenen statt, die niemals physisch erklärbar sind. Man befasst sich mit einer Inneren Substanz – sei es Mana oder Prana, auf jeden Fall „Glaube“. Man lässt sie einfach arbeiten. Ja, wie in Huna, sät man die Saat aus, lässt sie reifen – begießt sie in der Zwischenzeit, gräbt aber niemals um.“

 

Wie tief müssen wir gehen, um das zu finden, was wahr ist und was noch den Säuretest der Logik und Machbarkeit besteht – das in uns den einzig perfekten Ton erklingen lässt, wenn er von dem verborgenen Mystiker in uns angeschlagen wird. Wie unvergesslich sind die Momente fragmentarischer Eindrücke, entweder im Wachzustand oder während des Schlafs.

 

HRA Dr. Nandor Fodor ist von seiner Reise nach England und europäischen Städten zurückgekehrt, wo er Freunde traf und einige weitere Exemplare seiner ENCYCLOPAEDIA OF PSYCHIC SCIENCE* (Enzyklopädie okkulter Wissenschaften) auftrieb, welche, wie ihr wisst, ein unschätzbares Werk des wichtigsten Teils von Huna darstellt, der von unseren übersinnlichen Kräften und den Lebensumständen auf der anderen Seite des physischen Todes handelt.

 

Dr. Fodor besitzt die feinste Fähigkeit, die man sich vorstellen kann, um Daten über vorgegebene Bereiche zu sammeln und diese in einer klaren, übersichtlichen Zusammenstellung von Fakten, historischen Ereignissen, Theorien, und, was für den Studenten besonders wichtig ist, der wirklichen Bedeutung, die in den vielen zitierten Berichten und Fällen zu finden ist, aufzubereiten. Er hatte den Mut, Berichte, Fälle und Material, wovor jeder durchschnittliche Professor oder „Wissenschaftler“ wie vor einer Plage geflohen wäre, aufzugreifen. Noch eindrucksvoller ist seine Moral und geistige Aufrichtigkeit. Man erkennt schon zu Beginn eines Buches, dass hier jemand ist, der keine Axt zu schleifen hat und der die Fakten behandelt, wie er sie findet, ohne die unerträglich „schräge“ oder irreführende Propaganda-Einfärbung, die üblicherweise in Kultschriften oder „Lehren“ zu finden sind.

 

Kein Bereich in der Welt der Gedanken ist so faszinierend in seinem Material wie der des Okkulten, und in keinem Buch über diesen Bereich habe ich solche aufregenden und fesselnden Veröffentlichungen von Fällen und Berichten, die bisher nur Wenigen bekannt waren. Lasst mich beispielsweise Passagen des langen und gedanklich provozierenden Artikels über das „Muten“, S. 97-99 der Enzyklopädie, zitieren. Die Kommentare in Klammern stammen von mir:

 

„Wünschelrute, eine V-förmige Rute, 15 – 20 cm lang, aus Haselnuss, Draht, Walknochen etc, Wenn die beiden Enden von dem Rutengänger korrekt gehalten werden, schlägt sie mit der Spitze kräftig aus über Wasseradern – nicht über stehendem Wasser – Metalladern oder anderen gesuchten Objekten – unterirdischen Höhlen, Gräbern, etc.. Sie zeigt die von dem Untergrund ausgehende magnetische Kraft an, durch ein Nachgeben oder durch Veränderung der Form oder einer Drehung, wie die bogenförmige Rute des französischen Rutengängers Bleyton, die manchmal bis zu 80 Umdrehungen pro Minute ausführte. Die Kraft wirkt anscheinend auf die Muskeln durch das Nervensystem. (Wie bei der Nutzung des Pendels.) Sie wird von einem Seiden- oder Wollhandschuh angehalten, von indischen Gummischuhen, einer engen Bandagen an einem der Arme oder Beine.“ (Zu diesem Punkt folgt in dem Artikel eine Diskussion der Theorien, Hinweise auf andere okkulte Aktivitäten etc.)

 

„Die Erfahrungen zeigen, dass die Rute selbst wenig Mysteriöses in sich birgt. Einige Rutengänger nutzen sie gar nicht. Leicester Gataker … bezog sich lediglich auf die gespürten Empfindungen in seinen Armen. 'Seine Hände hingen herunter, etwas nach außen gestreckt, und bei nahem Hinschauen konnten wir von Zeit zu Zeit eine Vibration in den Mittelfingern sehen, die scheinbar nach unten zogen, genau wie bei der Spitze der Rute.' Abbe Bouly bemerkte in einer Lesung 1928: 'Ich benötige nicht länger eine Rute. Ich kann den Strom mit meinen Augen sehen; ich richte meinen Geist darauf ein; ich suche nach Führung. Ich fixiere meine Augen; ich fühle eine leichte Empfindung wie heiße Luft über einem Radiator; ich sehe es.' Im Falle John Timms, der von Oxford-Wissenschaftlern 1924 studiert wurde, wurde die Demonstration weiter kompliziert durch eine Vorhersehen, wo der verborgene Strom gefunden würde. Die Anziehung von verborgenen Metallen auf seine Rute unterschied sich in dieser Reihenfolge: Um einen Einfluss auf die Rute zu erhalten entsprechend einem Gramm Gold muss man 1,2 Gramm Silber vergraben, 6 Gramm Nickel, 15 Gramm Aluminium, 40 Gramm Zink, 75 Gramm Blei und 125 Gramm Kupfer.

 

Entsprechend dessen, was der Rutengänger (oder Nutzer eines Pendels) aufzufinden wünscht, kann er eine Flasche Wasser, ein Stück Metall, ein leeres Rohr halten – wenn er nach Höhlen sucht – oder ein persönliches Objekt – für Körper in Wasser – in seiner Hand halten. Sobald ein Strom (unterirdisch) entdeckt wird, ist es möglich, durch Variieren der Substanzen oder durch Halten von Rohren mit bakteriellen Kulturen, den Alkalininhalt oder den infizierten Zustand zu bestimmen. Von dem letzteren Entdeckung wurde die Vorstellung in Frankreich entwickelt, die Wünschelrute für medizinische Diagnose zu nutzen. Vielversprechende Ergebnisse wurden aufgezeichnet bei menschlichen Reaktionen auf Krankheitskeime, auf Arzneimittel und Nahrungsmittel, und auch in der Feststellung der Unterschiede zwischen Strahlungen durch ein gesundes Organ, verglichen mit jenen eines ungesunden Organs.“ (Zu diesem Punkt gibt es eine Geschichte des Rutengehens aus alten Zeiten, auch einige der Theorien, die weiter fortgeschritten waren, um Strahlungen von den Organen des Körpers, von Wasser und inaktiven Objekten oder Substanzen zu erklären.)

 

“Sir William Barrett war der erste moderne Forscher der okkulten Wissenschaft. Er experimentierte mit einem Wünschelrutengänger, der erfolgreich versteckte Münzen aufgespürt hatte. Er bezog die Wirkung der Ruten auf den motorischen Automatismus und betrachtete es als Phänomen wie das automatische Schreiben. Seitdem wurde ein beachtlicher Fortschritt erzielt.

 

Vor dem Internationalen Kongress experimenteller Psychologie 1913 in Paris hatte Joseph Mathieu einen seltsame Bitte: Er wollte darauf getestet werden, dass er auf Landkarten Wasser auffinden würde. Dies wurde später geprüft. E.M. Penrose, offizieller Wünschelrutengänger aus British Columbia, war erfolgreich in dieser Disziplin.“ (Dr. Oscar Brunler benutzt Landkarten, um mit dem Pendel nach Wasser, Öl etc. zu suchen.)

 

Schwingungen

 

Ein anderes für uns wichtiges Thema, da wir die Vorstellung untersuchen, „die Schwingungen zu erhöhen“, findet man unter der Überschrift 'Schwingungen' auf Seite 401. Ich zitiere:

 

„Schwingungen von Tönen spielen eine mysteriöse Rolle in der Reihe der okkulten Phänomene. In der Form lebendiger Konversation, Singen oder Musizieren entstehen sie durch den unsichtbaren Erzeuger: 'Wir können auf den Frequenzen, die wir durch unser Lachen erzeugen, laufen', sagte Walter, Margerys Mitarbeiter. Er gab an, mehr als die Hälfte der Phänomene durch die Grammophon-Schwingungen zu erhalten, aber die einzige Erklärung, die er dazu gab, war, dass, da sie von dem ausgeschalteten Apparat kommen, sie in eine andere und nützlichere Form von Energie konvertiert werden.

 

Musik als das Mittel zur Auslösung eines Trance-Zustands kann bis in die biblischen Zeiten zurückverfolgt werden. Elias sagte: 'Bringt mir einen Minstrel, und als dieser spielte, geschah es, dass die Hand des Herrn über ihn kam'.“

 

Gemäß Dr. Taraknath Das, zitiert von G.K. Hack in Modern Psychic Mysteries at Miliesimo Castle, wurde die folgende lustige Geschichte in Indien überliefert: „Es ist allseits bekannt, dass der große indische Musiker, Tan Sen, am Hofe des Kaisers Altar dem Großen eine spezielle Musik, bekannt als Dupak Rag, zu spielen pflegte, die einen Lichteffekt produzierte. Während er für den Kaiser spielte, musste der Musiker an einem See sitzen. Der Sänger musste in diesen künstlichen See springen und sich selbst vor Verbrennungen durch einen elektrischen Schock retten. Der Lichteffekt wurde durch die Schwingungen der Musik erzeugt.“

 

Oahspe

 

Ich habe mich überall nach Information über das Thema „Schwingungsanhebung“ umgesehen – was immer das sein mag und für uns in unseren Studien und Experimenten mit Huna bedeuten mag. Es schien mir, als würden wir geführt durch das Lesen über das Leben der Menschen, die große Fortschritte auf dem Pfad, den wir 'spirituelle Entwicklung' nennen, erreicht haben. Einer der interessantesten modernen Medien, die mit aller Wahrscheinlichkeit unter diese Klassifizierung fallen, war der Autor von OAHSPE*, Dr. John Ballou Newbrough. Lasst mich nun einen Bericht über ihn zitieren:

 

Siehe Seite 263 unter diesem Namen in der Enzyklopädie.

 

„Dr. John Ballou Newbrough, New Yorker Zahnarzt (1828-1891), hellsehend und hellhörend von Kindheit an, automatischer Schreiber und Maler. Er konnte in kompletter Dunkelheit mit beiden Händen gleichzeitig malen. Es wird behauptet, dass er, wenn er seine Augen schloss, gedruckte Seiten eines jeden Buchs in jedweder Bücherei lesen konnte, dass er Erinnerungen an Astralreisen abrufen konnte und er unter Kontrolle enorme Gewichte, sogar eine Tonne, ohne sichtbare Mühe hochheben konnte. Er wird vornehmlich im Spiritualismus mit 'Oahspe, eine Kosmon-Bibel mit den Überlieferungen von Jehova und seinen Gesandten', in Verbindung gebracht, erstmals 1882 in New York veröffentlicht. Es ist eine neue Bibel, die angeblich von den höheren Reichen kommt und 'gelenkt und überwacht wird von Gott, des Schöpfers oberstem Vertreter in den Himmeln dieser Erde'. In einem Brief vom 21. Januar 1883 schrieb Dr. Newbrough an den Herausgeber von 'The Banner of Light':

 

„Ich weinte wegen des Himmelslichts. Ich wünschte keine Unterhaltung mit Freunden oder Verwandten oder Informationen über irdische Dinge; Ich wollte etwas über die geistige Welt lernen, über das, was Engel taten, wie sie reisten, und den generellen Plan des Universums. Ich erhielt eine Schreibmaschine, die mit Tasten wie die eines Klaviers schreibt. Das tat ich und lernte fleißig, aber nur mit mittelmäßigen Quellen. Die Engel stellten mir weitere zwei Jahre lang Fragen über Himmel und Erde, die kein Sterblicher sehr intelligent hätte beantworten können.

 

Eines Morgens wurden meine beiden Handoberseiten von Licht beschienen, und sie arbeiteten fünfzehn Minuten lang sehr heftig an der Schreibmaschine, und mir wurde gesagt, ich solle nicht lesen, was ich geschrieben hatte, und ich geriet selbst in solch eine inbrünstige Angst, diese neue Kraft zu verlieren, dass ich demütig gehorchte. Am nächsten Morgen, wieder vor Sonnenaufgang, überkam mich dieselbe Kraft und schrieb – bzw. druckte - noch einmal. Wieder erledigte ich die Angelegenheit gewissenhaft und sagte anderen nur wenig darüber. Eines Morgens sah ich zufällig – es erschien mir zufällig – aus dem Fenster und beobachtete den Lichtstrahl, der auf meinen Händen geblieben und gen Himmel gerichtet war wie ein Telegraphenkabel. Über meinem Kopf befanden sich drei Paar Hände, vollkommen materialisiert; hinter mir stand ein anderer Engel mit seinen Händen auf meinen Schultern. Mein Aussehen störte die Szene nicht, meine Hände schrieben weiter, immer weiter. Fünfzig Wochen lang ging dies so weiter, jeden Morgen, etwa eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang, und dann endete es, und mir wurde aufgetragen, das Buch Oahspe zu lesen und zu veröffentlichen. Die besonderen Zeichnungen in Oahspe wurden am selben Tag mit Bleistift erstellt.“ (Wenn man dieses Erlebnis liest, fragt man sich, ob das Anheben der Schwingung in irgend einer Weise etwas mit dem Herstellen des Kontaktes über die Aka-Schnur mit höheren oder weiter entwickelten geistigen Wesenheiten zu tun hat.)

 

Noch mehr Schwingungen

 

Das Hauptproblem für uns, wie ich es jetzt sehe, in unserer Studie über die „Schwingungsanhebung“ liegt darin, eine verlässliche Methode zu finden zum Bestimmen, ob oder nicht unsere unterschiedlichen experimentellen Bemühungen die Schwingungen angehoben haben, und wenn ja, in welchem Ausmaß.

 

Ich habe eure Briefe mit den verschiedenen Vorstellungen darüber gelesen, wie wir uns „anheben“ müssen. Ich habe einige der Methoden ausprobiert, die kein längeres Training erforderlich machten, und habe für die besten Testergebnisse das Bovis-Biometer angewendet, das hier in meinem Arbeitszimmer als Leihgabe von HRA Dr. Hanoka steht.

 

Dr. Oscar Brunler teilte mir vor einigen Monaten mit, dass er auf seinem Bovis-Gerät aus den Ablesungen der Schwingungen sagen könne, ob ein gefaltetes Blatt Papier, ein Gebet, vielleicht das Wort „Gott“, oder ein Fluch oder etwas Böses enthielt. Dies gab mir den Anhaltspunkt in dieser Richtung.

 

Für meinen persönlichen Test als Anfänger schrieb ich auf zwei getrennte Zettel „Gut“ und „Böse“. Ich bürstete die Papierstücke und das Biometer sowie mein Pendel mit dem stärksten Magneten, um sie von anderen Schwingungen, die sie enthalten könnten, zu reinigen, und führte meinen Test durch. Ich erwartete, das Metalllineal herauszuziehen oder es unter die Platte des Geräts zu schieben (worauf das Pendel schwang) und vielleicht eine hohe Zahl für einen Zettel und eine niedere für den anderen Zettel zu erhalten. Man kann kaum sagen, dass meine Erwartung mein Aunihipili dazu verleitete, das Pendel so zu bewegen, dass ich die Antworten erhielt, wie es auch geschah.

 

Der Zettel mit „Gut“ ergab einen starken Ausschlag im Uhrzeigersinn über der Platte, ungeachtet dessen, wie weit das Metalllineal herausgezogen oder hineingeschoben war.

 

Ich erinnerte mich, dass eine Schwingung im Uhrzeigersinn die Anzeige für einen guten und normalen Menschen mit freundlichen Absichten war.

Dann legte ich den Zettel mit „Böse“ auf das Gerät, nachdem ich es mit einem Magneten gereinigt hatte. Ich wartete. Ich zog das Lineal hin und her, schnell und langsam. Ich hielt das Pendel etwa fünf Minuten lang und wartete, dass es auf irgendeine Weise reagierte, aber zu meiner Überraschung weigerte es sich schlichtweg, sich in irgendeine Richtung zu bewegen.

 

Ihr werdet womöglich alle eure Meinung über das Warum und Wozu dieses seltsamen Tests haben, so wie ich auch. Meine Einschätzung ist, dass die Vorstellung, die in dem Konzept des „Guten“ verkörpert ist, eine gute, schöpferische Handlung bedeutet. Derjenige hinter dem Konzept des Bösen könnte als jemand gehalten werden, der aktiv alles Gute und Schöpferische herunterzieht. Ich hätte dies wahrscheinlich für wahr gehalten, bevor ich diesen Test unternahm, aber nach dem Test fühle ich mich gezwungen, mich an die Tatsache zu erinnern, dass Böse lediglich der negative Aspekt von Gut ist. Verschiedene moderne Geistesschulen haben dies ausgesprochen, und den alten Glauben an ein aktives Böses oder Teufel widersprochen, welches eine Wesenheit in sich selbst ist und welche das Gute als ein „gefallener Engel“ bekämpfte. In Huna gibt es keine Personalisierung des aktiven Bösen. 'Gut' ist eine reale und schöpferische Bedingung, unter der alle Dinge leben und existieren; das Böse oder Ungute ist nur ein „Abweichen vom Ziel“, ein Fehler in der Übereinstimmung unseres Lebens mit dem perfekten Muster, Plan oder Blaupause für alles Lebende und Existierende.

 

Ich wurde all zu oft in meinen Experimenten und Studien daran erinnert, dass man peinlich geschickt ein späteres Konzept vergessen kann und zu den älteren, die man früherem im Laufe des Lebens gelernt hat, zurückkehrt. Man ist gezwungen, sich immer wieder seine frischen Ergebnisse und sorgfältigen Beschlüsse anzuschauen, um das Aunihipili daran zu hindern, diese durch die alten und gewohnten Vorstellungen zu ersetzen. Es ist in der Tat schwierig, dem „alten Hund“ neue Gedankentricks beizubringen, wie wir alle leidvoll wissen. Was das Aunihipili nicht mag – weil es seinen akzeptierten und vorgefertigten Vorstellungen widerspricht – ist gewöhnlich kurzfristig „verschollen“.

 

Nachdem ich die Tests mit den beiden Wörtern auf den Papierzetteln durchgeführt hatte, erwartete ich herauszufinden, dass die progressiv „erhöhten Schwingungen“ auf dem Biometer durch einen progressiv stärkeren und weiteren Ausschlag des Pendels im Uhrzeigersinn angezeigt würden. Ich legte meine linke Hand auf den Testpunkt des Biometers und bat mental meinen „George“ zu versuchen, mit dem Pendel und dem Lineal abzulesen, welche „Schwingung“ auf der „spirituellen“ Kette ich in diesem Moment anzeigte.

 

Die Antwort war unerwartet in der Weise, dass eine reguläre Lesung erfolgte, wie bei den Intelligenztests gemäß der Gehirnfrequenzen. Jedoch schwang das Pendel vor und zurück im rechten Winkel über der Platte oder in der genau gegensätzlichen Richtung als normal. Ich drehte das Biometer um 90 Grad und legte meine Hand auf die Testplatte, um somit eine normale Schwingung zu erhalten.

 

Diese gab mir keinen üblichen Wert für meine Mana-Ladung bzw. für meine Gehirnschwingung. Stattdessen erhielt ich die Lesung 470, die ca. 100 Punkte höher liegt.

 

Als nächstes ging ich durch die gewöhnliche Übung, um eine gute Hochladung von Mana zu akkumulieren, indem ich tief einatmete, die Arme ausgestreckt und die gespreizten Füßen. Ich stellte mir Mana vor, das als fließendes Wasser in einem Brunnen gesammelt wurde und aus meinem Oberkopf herausfloss. Ich schloss die Affirmation an, dass ich „meine Schwingung höher und höher steigen ließ“. Ich wiederholte den Test mit dem Biometer, und die Lesung stieg auf 760.

 

Nach einer Ruhepause wiederholte ich noch einmal die Übung, Mana aufzuladen und die Schwingung anzuheben. Dann war ich in der Lage – indem ich laut meine Affirmation und einige alte Passagen aus früheren Tagen rezitierte – die mich oft zu einem gewissen Grad inspiriert hatten – eine sehr entschiedene Emotion der Liebe und Anbetung für meine Aumakua und die große Po'e Aumakua ansteigen zu lassen. Es gab kein physisches Empfinden, kein Kribbeln, wie ich es oft gespürt hatte, wenn ich den kompletten Kontakt herstellen wollte. Ich nahm das Pendel auf und machte den Test. Dieses Mal lag die Lesung bei 910. Aber etwas Neues konnte ich beobachten. Die Stärke des Pendelschwungs hatte sich abgeschwächt. Tatsächlich erinnerte ich mich, dass, je höher die Lesung erfolgt war, umso schwächer das Pendel ausgeschlagen hatte.

 

Ich weiß nicht, wie ich diese Schwächung des Pendelschwungs erklären soll, da es anzeigen könnte, dass die höheren Schwingungen mehr von dem Grundmana verbrauchen konnten, dass mehr Mana an die na Aumakua gegeben worden war, oder dass der kürzere Takt der höheren Schwingung sich in den schwächeren Ausschlägen zeigte.

 

All das ist für mich sehr faszinierend. Ich machte mich daran, einige ziemlich wilde Spekulationen zu finden und frage mich, ob, wenn der vollständige Kontakt mit den komplett „erhöhten Schwingungen“ hergestellt wurde, die Lesung bei 1000 läge, was die Grenze des Biometers und seiner Skala ist, und ob die Schwächung des Schwungs so groß sei, dass die Lesung nicht mehr möglich war.

 

So weit, so gut. Es wird offensichtlich, dass es keine physische Empfindung geben muss, noch nicht einmal ein Kribbeln als ein Teil des Zustands, der durch das Anheben der Schwingung erzielt wurde – indem wir uns für den Kontakt mit der Aumakua-Ebene erhoben haben. Das kann schon in sich als ein großer Fortschritt in der Entdeckung gewertet werden. Wenn wir sicher sein können, dass es auch keine Empfindung mentaler Art gibt, um uns zu zeigen, dass wir erfolgreich unsere Schwingungen angehoben haben, können wir demnach mit unseren Experimenten vorangehen in dem Vertrauen, dass wir den Grad erreichen, auch wenn wir keine physische oder mentale Reaktion fühlen. Es kann sein, dass emotionale Aufwallungen – jene, die wir selten in Gebeten gefühlt haben – ein Teil des Zustands sind, oder es ist möglich, dass es einen Rückfluss des „erhöhten“ Manas gibt, welcher die Emotion und das Kribbeln verursacht. Vielleicht werden wir in der Lage sein, genügend über diese Angelegenheit zu erfahren, unsere Schwingungen anzuheben, genügend Vertrauen und Glauben zu haben, dass sie angehoben sind bis zu dem Punkt des Kontakts, und dann weiter an die Arbeit gehen als Teil der „Magie“. Denkt weiter darüber nach, experimentiert weiter, berichtet über eure Ergebnisse.

 

In unserer experimentellen Arbeit in jeder Phase von Huna, wie in Versuchen, die Schwingung auf eine höhere Ebene anzuheben, war meine Erfahrung, dass verschiedene Dinge beachtet werden müssen:

 

1. Es braucht eine gute Mana-Hochladung, um es dem Auhane zu ermöglichen, das Aunihipili gut zu kontrollieren. Normalerweise erledigt das Aunihipili seine Pflichten mit links und benutzt die Rechte, um seine amüsanten Träume hinter dem Rücken des Auhane zu erschaffen.

 

Wenn du versuchst, zu meditieren oder dich zu konzentrieren, wandert der Geist gewöhnlich in wenigen Sekunden ab. „George“ passt nicht auf. Um George wieder zu seiner vollen Achtsamkeit zu bewegen, dürfen wir ihn nicht mit dem Stock schlagen, um es wörtlich auszudrücken. Man nimmt in der Vorstellung einen Mana-Stock, der stark genug ist, um mit niederem Mana gefüllt zu werden – bis wir einen wahren „großen Stock“ haben – und damit können wir George zwingen, achtsam zu sein und es zu mögen.

 

Im letzten Bulletin berichtete ich euch, wie ich meine Augen verbessern konnte, nachdem ich Mana akkumuliert hatte. In weiteren Experimenten fand ich heraus, dass ich mit noch mehr Mana klarer sehen, denken und handeln konnte als sonst. Ich kann die Bedeutung einer schwierigen Passage in einem Buch viel schneller erfassen, nachdem ich eine Hochladung aufgeladen habe und George an seinem Genick ergreife, um ihn an seinen Anteil des Programms zu erinnern. Einer der wertvollsten Dinge, die Huna uns gebracht hat, ist das Wissen, dass wir einen Überschuss Mana akkumulieren und es benutzen können, um das Aunihipili zu kontrollieren – ganz zu schweigen von den anderen Gebrauchsmöglichkeiten dieser Kraft.

 

2. Eine zweite Sache, die wir uns immer vor Augen halten müssen, ist die Tatsache, dass wir aus drei Selbsten zusammengesetzt sind, und dass das Ziel der Lebensaktivitäten nicht darin liegt, das Aunihipili und Auhane zu versuchen zu zwingen, permanent mit der Aumakua eins zu sein. Diese Vorstellung ist eine weitere der verschiedenen schwerwiegenden Fehler, die von den Menschen in Indien begangen wurden, als sie ihre wahre Bedeutung dieses Anteils von Huna verloren, der augenscheinlich einmal ihr Erbe war. „Yoga“ bedeutet „Vereinigung“.

 

Das Konzept war zweifelsohne zu Beginn das des Anstiegs der Schwingung sowie einen kompletten und funktionierenden Kontakt mit der Aumakua herzustellen, die „Saat“-Gedanken des Gebets zu liefern und das Mana hinzuzufügen, um den Samen zu begießen und zum Wachsen zu bringen, tatsächlich auf dieser physischen oder mentalen Ebene.

 

Die acht Stufen des Yoga-Trainings müssen seit Langem überarbeitet werden, in der Hoffnung, „in dem All-Einen aufzugehen“. Das Ziel liegt in einem Zustand von Omnipotenz und Allwissenheit mit der Befreiung aus dem Rad der Wiedergeburt – Befreiung von weiteren Sünden und Schwierigkeiten. (Siehe Hereward Carringtons Higher Psychical Development*, bezüglich der Stufen, oder siehe Dr. Fodors Encyklopädie, Seite 415 unter 'Yoga'.)


HUNA BULLETIN 39

1. September 1950

 

HRA Nachrichten & Briefe

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Besprechung der vielen interessanten und informativen HRA-Briefe.

Heilung mit geistiger Hilfe

 

Dies wird zum größten Teil ein Briefe-Bulletin

 

Ich plane stets, eine große Anzahl von HRA-Briefen mit euch zu teilen, aber gewöhnlich klappt es dann doch nicht.

So viel Interesse besteht in der Heilungsarbeit durch HRA und Spiritisten in der ganzen Welt. Überraschend wenige HRA verfügen nur über wenige Informationen oder beziehen diese über andere über das sehr breitgefächerte Gebiet geistiger Kommunikation, Medien und spiritistische Phänomene. Der Umgang mit Geistern kann für Laien sehr gefährlich sein. Ich erhielt über die letzten zwei Jahre mehrere Briefe von Menschen, die entdeckt hatten, dass sie Geistwesen kontaktieren konnten und die diese Verbindung positiv kultiert haben, nur um später herauszufinden, dass sie sich von diesen Geistern nicht mehr befreien konnten. Einige waren unfähig, die „Stimmen“, die innerlich zu ihnen Sprachen und sie oft nötigten, seltsame Dinge zu tun, auszublenden. Einige wurden nachts geweckt mit dem ganzen Horror, gewürgt zu werden oder anderweitig durch Geistwesen attackiert zu werden. Nicht wenige unterwarfen sich dem schlechten Einfluss und nahmen die Lügen und schlechten Ratschläge der Geister als wahr und perfekt an, und fanden später heraus, wie schlecht diese ihnen damit gedient hatten.

 

Nicht nur Aunihipili-Geisters – die von ihren na Auhane zum Zeitpunkt des Todes getrennt wurden – sondern normale Geistwesen mit zwei Selbsten von böser Natur sind gefährlich für den Anfänger. Diese sind „die schrecklichen Dinge der Dunkelheit“, welche die na Kahuna mit Hochladungen von Mana bekämpften, gewappnet mit hypnotischer Suggestion und durch Gebete an die Aumakua – oder mit hIlfe guter Geistfreunde, denen sie eine schwere Hochladung Mana gaben und sie somit befähigten, die attackierenden Geistwesen von ihren lebenden Patienten zu entfernen.

 

Aus meiner persönlichen Erfahrung und meinen Studien gebe ich an euch alle meine Erkenntnis weier, dass der Anfänger mit einem erfahrenen Medium eine Sitzung machen sollte, das über einige zuverlässige und geprüfte Geisterfreunde verfügt – also mit „Führern“. Diese Führer werden fast immer zuverlässige Freunde finden, um über den Anfänger zu wachen und sie vor eventuellen Gefahren zu warnen. Sogar nachdem von dem Anfänger solch eine Verbindung etabliert worden ist und nachdem er seine Fähigkeit entwickelt hat, die Geistwesen durch sich als ein „Medium“ wirken zu lassen, oder nachdem er gelernt hat, die Konversation durch automatisches Schreiben, die Fähigkeit des Hellhörens, wenn sie sprechen, oder durch eine andere Methode aufrecht zu erhalten, besteht weiterhin eine gewisse Gefahr. Hier und da kann ein unerwarteter Geistwesen den Schutz der Führer durchbrechen und sich bekanntmachen.

 

Sobald jedoch Führer eines hohen Ranges gefunden worden sind, kann die Heilung oftmals mit ihrer Hilfe stattfinden, die entweder sanft, spontan oder mirakulös vonstatten gehen kann. Meine lange Untersuchung der Spontanheilung durch Geistige Hilfe ließ mich zu dem Entschluss kommen, dass fortgeschrittene Geister wahrscheinlich öfter als wir gelernt haben, die na Aumakua zu kontaktieren und sie um ihre Hilfe zu bitten. (Dies bezieht sich auf alle Geschehnisse, die wir „physische Phänomene“ nennen.) Die na Kahuna waren in der Lage – die besten von ihnen – den Kontakt zur Aumakua direkt für eine Spontanheilung herzustellen, aber bisher hat bei weiterem niemand von uns gelernt, ein guter Kahuna zu sein.

 

Heilung mit geistiger Hilfe

 

Nicht alle Patienten können von Geistern geheilt werden, die durch und mit den Lebenden arbeiten. (Huna sagt uns, dass Schuld- oder andere Fixationen, dieder Huna-Heilung im Wege stehen, dasselbe im Falle des Geistheilers bewirken.) In der Regel ist die Geistheilung mehr oder weniger eine progrssive Angelegenheit, die eine Serie von Behandlungen benötigt. Oft gibt es einen beträchtlichen Bedarf an Instruktionen, die den Patienten veranlassen, seine Geisteshaltung zu verändern und Hass und Ängste aufzugeben, so dass die Heilung unternommen werden kann. In einem meiner bevorzugten spiritistischen Magazinen 'Harbinger CF Light', (Box 64 A, G.P.O., Adelaide, South Australia. Herausgegeben von einem guten Huna-Freund, Rev. J.T. Huston, N.D.), dessen Juli-Ausgabe gerade eingetroffen ist, gibt es einen hervorragenden Bericht über die Geschichte und Arbeit der ausgezeichneten Heiler in England. Lasst mich ein paar Highlights aus dem Artikel des Magazins 'The Two Worlds' aus England zitieren:

 

W. T. PARISH, ca. 1927, wurde angewiesen, Hände aufzulegen und Fernheilung zu erteilen mit geistiger Hilfe, der Patient war seine Frau. Sie sollte an Krebs operiert werden und es war ihr gesagt worden, ihr Fall sei hoffnungslos. Sie wurde innerhalb neun Monate geheilt. Die Nachrichten über den Fall verbreiteten sich schnell. Die Kirchen verweigerten ihr Interesse. Die Ärzte veranlassten, dass ein Gesetz verabschiedet würde, dass es unter Strafe stellte, dass Krebst geheilt wurde oder werden sollte. Bald jedoch erhielt Parish 15.000 Briefe pro Jahr mit der Bitte um Behandlung. Er war instrumentalisiert worden, viele zu heilen, die er niemals gesehen hatte. Er starb nach 17 Jahren, und nach seinem Tod wurde seine Arbeit von anderen ausgeführt, besonders von Harry Edwards. Dieser demonstrierte nicht nur die Heilkräfte, sondern reiste extensiv in England und heilte auf öffentlichen Treffen und streute das Wissen des Spiritismus energetisch. (Er macht auch Fernheilung. Seine Adresse ist Healing Sanctuary, “Burrows Lea,” Shere, Surrey, England.)

 

C.A. SIMPSON ist ein anderes gutsituiertes Heilmedium. Sein Führer ist „Dr. Lascelles“, und seine Arbeit beinhaltet die Heilung durch eine Kombination spirituellen Lehrens und spiritueller Heilung. Dr. Lascelles liest durch das in Trance versetzte Medium und legt großen Wert auf das Beten. Er hat in seinem „Harmonie-Gebetskreis“ über 20.000 Briefe gesammelt, die von Heilung und durch diesen Kreis erhaltenen Schutz berichten.

 

W.H. LILLEY hat als Führer einen Hindu, Dr. Lejan Tari Singh, der 1914 verstarb und der Krankheiten diagnostiziert und über die Heilung entscheidet, oft mit Kräutern. Mit Hilfe von Kräutern und anderen Dingen ist die Heilung oft spektakulär. Die Kuren, die erfolgen, während das Medium in Afrika verweilte, waren in England als sehr erfolgreich bewertet worden. Die Bewegung wächst schnell, so wird berichtet.

 

(...)

 

Die restlichen Briefe übersetze ich nicht, da sie meines Erachtens nichts Neues zu Max Longs Arbeit beitragen. (Übers./Hrsg.)


 

HUNA BULLETIN 40

15. September 1950

 

 

Arbeit im Büro

Hawaiische Aussprache

Neues Projekt: Prophetisches Träumen

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

Aussprache der hawaiischen Wörter

 

 

Brief von HRA Charles W. Kenn aus Honolulu, der zeigt, dass viele der Elemente in der Dianetik-Praxis schon lange bekannt sind und in alten Zeiten angewendet wurden sowie noch vor Kurzem in Hawaii von den na Kahuna. Die gewöhnlichen Menschen waren in einem System spezieller Behandlung für Mutter und Kind vor der Geburt versiert – es zielte darauf, die Bildung von Fixationen oder Blockaden in dem Kind zu verhindern. Eine Anzahl wichtiger Briefe wurden veröffentlicht. Ein wichtiges HRA- Projekt wurde angekündigt über die gemeinsamen Bemühungen für prophetische Träume oder anderen Eindrücken der Zukunft, mit dem Ziel, dass ein Durchschnitt erreicht wird und etwas Licht auf die zukünftigen Ereignisse in den nun vor uns liegenden Jahren geworfen wird.

 

Die Aussprache der unterschiedlichen und meistgenutzten Wörter in Huna. Im Hawaiischen entsprechen die Vokale etwa der Aussprache im Deutschen (Max Long hat die englische Aussprache erklärt, ich beziehe es auf Deutschland, Anm. Übers.): a wie in Arm, e wie in gehen, i wie in Maschine, o wie in oder, u wie in gut. Die Ausnahme: Auhane ist U-ha-ne., Aunihipili ist U-ni-hi-pi-li (später wird die Schreibweise Uhane und Unihipili benutzt, Anm.Übers.).

 

Vor kurzem erhielt ich einen Brief von HRA Charles W. Kenn bezüglich der Elemente in Dianetik, die von den na Kahuna und der Hawaiianer im Allgemeinen in überraschendem Ausmaß benutzt wurden. Der Brief enthält folgende Details:

 

„Lieber Max,

nur eine kurze Notiz mit der Mitteilung, dass ich das Hubbard-Buch 'Dianetik' gekauft und gelesen habe. Es dauerte eine Weile, bis ich durch das Material hindurchgestiegen bin. Es war, wie du sagtest, ein ermüdendes Lesen.

 

Dann erreichte mich dein Bulletin mit dem Bericht über das Buch, und ich las es sorgfältig durch. Bald schon war ich davon überzeugt, dass die alten na Kahuna in der Nutzung der „Dianetik-Audition und -Träumen“ - also in dem Umgang mit „Engrammen“ etc. sachkundig waren.

 

Ich überflog meine Notizen, die ich angelegt hatte, als ich Sekretär einer hawaiischen Studiengruppe war, die auf Veranlassung von Dr. Buck 1937 organisiert worden war. Es gab elf Mitglieder. Alle außer mir sind bereits gestorben. Zu dieser Zeit verbrachten wir viel Zeit mit der Kräutermedizin und der Überlieferung der Vorfahren. Ein weibliches Mitglied, die die Heilung mit hawaiischen Kräutern über 40 Jahre und mehr praktizierte, und die viel wichtige Information gegeben hat, sprach lange über Schwangerschaft, vorgeburtlichen Bedingungen etc.

 

Sie erklärt, dass das ungeborene Kind im Bauch seiner Mutter in der Lage ist, zu hören und jedwede Konversation in der Nähe der Mutter zu absorbieren. Aus diesem Grund versuchte jeder in früheren Zeiten, die Mutter glücklich zu machen (hoo'hauoli). Es wurden in ihrer Gegenwart nur frohe Dinge berichtet, und alles wurde getan, um ihren Zustand erfreulicher zu gestalten. Sie wurde an den Strand gebracht, und dort wurde ihr Bauch sorgfältig behandelt, so dass das Kind in ihr von Zeit zu Zeit gedreht werden konnte (hoo'huli). Ähnlich wie die Henne die Eier umdreht oder es in modernen Brutstationen geschieht.

 

Der werdenden Mutter wurden Schlaflieder gesungen, während ihr Körper langsam gebürstet wurde, um das Baby in ihr zu beruhigen. Vor der Geburt wurde zu dem Kind gesprochen und ihm gesagt, man würde seinen Eintritt in diese Welt ruhig und sicher für die Gesundheit der Mutter gestalten.

 

Es gibt einen Kahuna-Begriff für Dianetik, dianetische Träume, Engramme und jeden vergleichbaren Schritt. Der na Kahuna versuchte, alles Mögliche zu unternehmen, um das Kind ohne Engramme oder mit möglichst wenigen zur Welt zu bringen. Er führte auch die „dianetische Audition“ durch.

 

Die obengenannte Frau sprach ständig zu ihren ungeborenen Enkelkindern und sagte ihnen solche Dinge, wie freundlich, gehorsam und gutgelaunt zu sein und immer Respekt für ihre Vorfahren zu haben. Sie (die in der Überlieferung der Kräuter versiert war) war sorgfältig in der Auswahl der Nahrungsmittel für die schwangeren Frauen – nichts, das etwas hervorrufen könnte, was die Hawaiianer ea nannten (weißer Soor oder Aphtha, eine vesikuläre Krankheit, die Bläschen am Mund, an den Genitalien, im Gehirn, im Rückenmark und anderen Körperteilen und Organen des Kindes hervorrufen könnte.)

 

In dieser Kunst ist unser Kahuna-Freund in Kona ein Meister. Es wird körperliche Schwäche verhindert, denn alle möglichen Schwächezustände verschwinden durch die Ernährung des Kindes mit Kräutersäften, sobald es diese zu sich nehmen kann. Ich möchte hinzufügen, dass der Kahuna in Kona von der laoaau-Klasse (Kräuter) kommt sowie mit dem Auftrag des kahea (Spontanheilung). Außerdem ist er ein kaula (Prophet), seine besondere Art liegt im Auftrag des Papa Kaula Kuialua (der besonderen Klasse der Vorhersage des Erfolges oder der Niederlage von Schlachten, er ist auch versiert in lua, dem hawaiianischen Pendant des Jiu Jitsu. Es stellt die höchste Manifestation dar, und sein Erfolg basiert auf der Gerontolgie, die das Aufrechterhalten des physischen und mentalen Wohlseins bedeutet und das, in esoterischem Sinn, von der Entwicklung übersinnlicher Fähigkeiten abhängt, um Unglück vorherzusehen und es abzuwenden).

 

Wie ich dir in einem früheren Brief mitteilte, zeigte unser Kahuna-Freund Kerrn Kekahuna die Methode der Diagnose, indem er den Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand wie ein Stethoskop benutzte.

 

Die Kunst des lomi`lomi gehört auch zu der Aufgabe des haha`paaoao des Kahunas, da hier die Diagnose und die Kunst des lomi`lomi miteinander verbunden sind. Er teilt dir mit, was mit dir nicht stimmt und welche Medizin du nehmen sollst. Seine Bekanntheit reicht von Hawaii nach Kauai, und aufgrund seines hoch angesehenen Wissens nennt man ihn he na kanaka kaulana– einen berühmten Mann.

Beste Grüße, Charlie“

 

Ich ahnte, dass einige HRA schreiben würden und fragen, wo man diesen Kahuna finden könne und ob er Fernheilung durchführen würde, und daher möchte ich die Fragen im Voraus beantworten. Dieser sehr alte Hawaiianer erinnert sich an alles aus der alten Überlieferung, wie er es in seiner Jugend gelernt hat, aber er scheint nicht länger zu praktizieren. In seinen Briefen schrieb Charlie nichts von irgendeiner Heilarbeit zu der jetzigen Zeit. Mr. Kenn oder von Mr. Kelsey haben diesbezüglich nichts zu unserem Wissen von Huna gesagt, das uns jetzt helfen würde. Es ist eine Sache, die richtigen natürlichen, übersinnlichen Kräfte anwenden zu lernen und in der Lage zu sein, mit den verschiedenen einfachen Ritualen Ergebnisse zu erzielen, aber eine andere ist es, andere zu lehren, was viele Jahre der Meisterschaft benötigt, sogar wenn man von Natur aus medial veranlagt ist. Wenn Cigbo 10.000 Dollar für uns in seiner Kasse hätte, bestünde eventuell die Möglichkeit, diesen Kahuna nach Kalifornien zu bringen für eine gewisse Zeit, zusammen mit Charlie zum Übersetzen. Es widerspricht nicht dem Gesetz, ein Kahuna zu sein und die alten Heilmethoden hier anzuwenden, damit etwas erreicht werden kann. Jedoch, so wie die Dinge liegen, wird Mr. Kenn schließlich alles, was er lernen konnte, in einem Buch weitergeben.

 

Zwei Arten von Heilung

 

Im letzten Jahr haben wir als HRA zwei Heilungsarten ausprobiert, (1) die Behandlung jener, die mit uns arbeiten können und in dieser Weise an den Heilungserfolgen teilhaben, und (2) mit jenen, die sich selbst nur wenig oder gar nicht helfen können.

 

Beide Methoden waren ohne Frage erfolgreich, wenn die Gebete „das Ziel erreichten“, wie es die na Kahuna ausdrücken würden. In den letzten Wochen hatte ich oft Grund zur Freude, den na Aumakua für die Verbesserung unseres jungen geisteskranken Freundes Gregg zu danken, dem einige von uns fortlaufend Heilung angedeihen ließen, trotz des Anscheins von abwechselnden Erfolgen und Misserfolgen. Vor vier Tagen erreichten mich zwei Briefe von Greggs Mutter, an dem Morgen, als ich an diesem Bulletin arbeitete. Sie besucht ihn regelmäßig, bringt ihm besonderes Essen mit und tut alles erdenklich Mögliche, um ihn körperlich fit zu halten. Ich weiß, dass ihr euch alle über diese Neuigkeiten sehr freut und zitiere Teile der Briefe:

 

„Ich möchte Ihnen nur kurz mitteilen, dass Gregg weiterhin durch die Astralnebel geht. Gestern, Sonntag, war er in Hochform. Als wir ankamen, saß er auf der Terrasse, und wir gingen ein wenig mit ihm. Er sprach logisch, obwohl er nur schwer ausreichende Worte fand, um sich manchmal auszudrücken. Ich hatte seine Kamera dabei, und er erkannte sie und bat mich, vorsichtig damit umzugehen und sie 'mit nach Hause zu nehmen'. Als wir in sein Zimmer gingen, sah er, wie ich einen ziemlich schweren Behälter trug, worin sich sein Essen befand. Er kam und sagte: 'Lass mich dir helfen.' Er nahm ihn und trug ihn in den Raum, aber dort überwog der Gedanke, und er wollte immer noch helfen – stellte ihn jedoch nicht ab. Sie sehen, was ich meine. Das Denken kommt zurück zu ihm, muss jedoch noch reguliert werden – irgendwie.“

 

Wenige Tage später: „Ich weiß, dass es Sie glücklich macht zu hören, dass es Gregg gestern sogar noch besser ging. Er war wirklich bei sich. Er aß seine eigene Mahlzeit – und sprach mit uns. Wir hörten einen Patienten in der Ferne laut heulen, und er sagte zu mir: 'Mach dir keine Sorgen, lass ihn heulen, sein Geist ist auf dieser Ebene. Jeder Geist hat seine eigene Ebene, so ist das, also lass ihn allein.' Es war wie ein kleiner Schock für mich. Ehrlich, ich werde nie wieder diese Gedankentiefe bei ihm einfordern. Er sah so klar – zu klar. Er hat komplett die Erdhaftung verloren – kann nicht zurück. Nicht gut. Er insistierte wieder, meine Tasche zu tragen und sagte: 'Es muss schwer sein.' Für den Moment genügt es, dass er seine Balance wiederfindet. Wunderbar, ist bin fast verblüfft. Mir fehlen die Worte. Froh und dankbar. Ich kann nicht weiter denken, als im Hier und Jetzt.“

 

HRA H. J. Schnedler, Detroit, schrieb am 15. August: „Es ist wieder TAGH-Zeit, ich konzentriere mich seit einiger Zeit auf Mr. Gregg. Ein ziemlicher Manafluss verlässt meinen Körper, also mache ich weiter. Ich bin sehr glücklich, an dieser Arbeit teilhaben zu dürfen, und ich erwarte noch Größeres. Ich kann auch über noch mehr Heilungserfolge berichten seit meinem letzten Schreiben. Ich hatte lange mit Heuschnupfen zu tun. In der letzten Saison bemerkte ich eine bedeutende Verbesserung, und diese Saison ist keine Spur mehr davon übrig. Schließlich wurde ich auch eine sehr üble Form eines juckenden Ekzems über meinem rechten Knie los – das sich konstant seit mehr als zehn Jahren ausbreitete, und kein Arzt konnte helfen. Das alles verschwand vor kurzem. Du wirst dich erinnern, dass ich die TAHG um Behandlung bat.“

 

HRA B. K. aus Alabama schreibt: „Ich bete noch für Gregg B, und ich weiß, dass es ihm bald gut gehen wird.“

 

HRA R.H. schreibt betreffend des Trainings ihres kleinen Sohns, der neun Jahre alt ist und in übersinnlicher Art schon Erfahrung hat. Sie hofft, dass er ein großer Kahuna wird, aber sie ist unsicher, was sie ihn lehren soll. Betreffend des obigen Briefes von Greggs Mutter, worin sie ihre Angst ausdrückt, dass es ihrem Sohn möglich war, zu tief und zu jung in den Okkultismus zu gehen, ist dies für uns alle interessant:

 

„Ich bin fasziniert, wenn ich Johnny beobachte, und ich habe viel über unsere Schutzengel gesprochen, aber ich wage es nicht, ihn in die abstrakteren Konzepte von Huna einzuführen. Er wäre über die Schuldfiktionen etc. verwirrt. Ich denke, der Grund, dass er so beschützt ist, ist der, dass er keine hat. Seitdem er geboren wurde, habe ich immer daran gearbeitet, dies zu verhindern, sogar als ich durch eine fundamentale Ebene ging, denn ich weiß, wie eingeschränkt ich in dieser Hinsicht war. Wenn du etwas findest, was ich in meine Übung einfügen könnte, lässt du es mich bitte wissen? Ich meine, meine Übung mit ihm.“

 

(Ich halte es für sehr klug, langsam mit den Kindern vorzugehen. Gebt ihnen die einfacheren und weniger verwirrenden Vorstellungen von Huna als Trainingsübung. Sie können die Vorstellung des Auhane, des Aunihipili und der Aumakua früh verstehen, also auch die Doktrin des nicht Verletzens als das vorherrschende Lebensprinzip.)

 

Ein neues HRA-Projekt

 

Es schien, als steckten wir in unseren Bemühungen fest, das Richtige zu finden, um unsere „Schwingungen anzuheben“. Ich habe sehr sorgfältig die Briefe dazu gelesen und überall in den Büchern gesucht, aber der beste Wert, den ich bisher mit dem Bovis-Biometer messen konnte, lag bei 900. Ich werde weiterhin an diesem Problem arbeiten und bitte darum, dass diejenigen von euch, die auf den Gebieten des Denkens und der diesbezüglichen Experimente arbeiten, weitermachen. Ich fühle, dass dies sehr wichtig ist.

 

Was jedoch noch wichtiger erscheint in der nahen Zukunft, sind unsere Bemühungen, unsere übersinnlichen Kräfte zu verbinden und Einblicke der Geschehnisse in der nahen Zukunft erhalten. Mehrere HRA fragten mich, was meiner Meinung nach die nächsten paar Jahre passieren wird, und wie wir den kommenden Ereignissen am besten begegnen.

 

Ich habe gerade HRA Wing Andersons Buch überflogen, worin er eine Sammlung von Prophezeiungen aus anderen Quellen als der Bibel veröffentlicht hat. Ich habe auch in einigen Büchern Bemerkungen zu „Zyklen“ gelesen, die die Wirtschaft und Preise beeinflussen, die Aufschwünge und Depressionen verursachen. Die vier Zyklen, die am meisten beobachtet werden, hatten ihre „Tiefs“, die alle zur selben Zeit innerhalb weniger Wochen in 1952 begannen.

 

Der geistige Kommunikator des Mark-Probert-Zirkels (den meisten von euch durch HRA Meade Laynes Magazin 'Round Robin' und der BSRA-Veröffentlichungen bekannt) sind höchst pessimistisch in ihren Vorhersagen, wie es die Mehrheit der Kommunikatoren ist, deren Botschaft über mehrere HRA auf meinen Schreibtisch gelangen.

 

In meinen Jahren der Beobachtung habe ich festgestellt, dass die große Mehrheit von Vorhersagen von Geistern als einen gemeinsamen Fehler die Tatsache hatte, dass sie sehr stark durch die Gedanken gefärbt und beeinflusst waren, die die Beisitzer in dem Kreis festhielten bzw. was das Medium eventuell gedacht hat. Da das Unterbewusstsein und der Körper des Mediums durch den kommunizierenden Geist benutzt werden muss, scheint es, dass sie nicht ihre eigenen Vorstellungen verhindern können und jene des Medien davor bewahren können, sich zu vermischen.

 

Ich wurde zwei Mal vor kleinen Gefahren gewarnt, die vor mir lägen und die ich später erfolgreich meisterte, als sie auftraten. Andererseits saß ich in Kreisen, als fatale „Endzeit“-Vorhersagen uns sehr ernsthaft übergestülpt wurden. Ich erinnere mich an einen Herrn in Honolulu im Jahr 1923, der mit großem Enthusiasmus das Pendel und seine übersinnlichen Kräfte benutzte. Er lehrte, scharte um sich herum einen Kreis interessierter Menschen, und erreichte den Höhepunkt seiner Vorhersagen in der Präsentation dessen, was in perfekter Weise als eine Reihe breiter Flutwellen erschien, die an einem bestimmten Datum eintreffen würden. Ich blieb skeptisch, da ich schon zu viel solcher Vorhersagen als nicht eintreffend erlebt habe, und in der „Großen Nacht“ nahm ich an der Gruppe nicht teil, die sich mit einigen Lebensmitteln und anderen Dingen auf der Spitze eines hohen Bergs hinter Honolulu zurückgezogen hatte. Nichts geschah, aber es war trotzdem ein großes Ereignis, und vielleicht auch eine korrekte Vorhersage. Ich bin mir der Vorhersagen für diesen Tag nicht so sicher. Wessen ich mir sicher bin, ist, dass es eine große Chance gibt, dass die meisten Vorhersagen nicht besser als eure Einschätzungen oder meine sind.

 

Falls ihr ein Exemplar von HRA Dr. Nandor Fodor’s 'Encyclopaedia of Psychic Science' besitzt, findet ihr darin, beginnend auf Seite 297, fünf Seiten faszinierender und erhellender Informationen über die Prophezeiungen und Vorhersagen oder Vorahnungen. Auf S. 73 beginnt ein hervorragender Artikel über das Sehen in der Kristallkugel. Auf S. 44 und 45 werden das Hellhören und Hellsehen diskutiert. In meinem Buch über Huna, GWhW, Kap. VII bis X, gebe ich einen Überblick über das Thema aus der Huna-Sicht sowie aus Sicht der Parawissenschaften.

 

Ich schlage vor, dass ihr euch Zeit nehmt, um dies durchzuarbeiten sowie jedes ähnliche Material, das ihr in die Hände bekommt, um euer Bewusstsein auf diesen Kanal von Gedanken einzustimmen, bevor ihr an diesem neuen Projekt zu arbeiten beginnt, wodurch ich hoffe, dass wir eine gute Anzahl von Vorhersagen sammeln und dann sehen, was davon zusammenpasst. Wenn wir in übereinstimmender Weise bestimmte Ereignisse vorhersagen können, haben wir etwas ziemlich Wichtiges, womit wir fortfahren können.

 

Eine Sache, worauf HRA O.F. Stone aus Knoxville uns vor einiger Zeit hingewiesen hat, scheint ein überaus vielversprechender Schlüssel zur erfolgreichen Vorhersage zu sein. Ich beabsichtige, dies gut zu behalten, wenn ich mich an das Experiment mache.

 

Dies ist der Schlüssel zum Unterbewusstsein und dessen eigenartige Methode, die Dinge, die es auf unsere Anfrage hin von der Aumakua erhält, in Symbolen zu präsentieren – Dinge, die sich auf die Zukunft beziehen.

 

Mr. Stone fand heraus, dass ihm in seinen Träumen oder während entspannter Momente das Symbol gegeben wurde statt des tatsächlichen visuellen Bildes des Zukunftsereignisses oder des zukünftigen Zustands. Nach einigem Studium der Angelegenheit lernte er, sobald er erwachte oder sich anderweitig des Symbols bewusst wurde, sofort laut zu bitten, dass sein „George“ ihm die Bedeutung des Traums oder des Symbols gebe, und die Bedeutung blitzte sehr schnell in seinem Verstand auf.

 

Wir wissen nicht, warum das Aunihipili so viel mit Symbolen arbeitet, aber wir wissen, dass es das tut. In der Psychoanalyse finden wir ständig, dass vergangene Ereignisse und Fixationen alle gebündelt sind zu einem symbolischen Bild. Dr. Fodor teilte uns in seinen vielen neueren Büchern und Artikeln zu dieser Methode, die Inhalte des Verstands zu untersuchen, seine eigenen Erfahrungen mit, dass er auf Symbole dieser Art traf, wenn er mit seinen Patienten arbeitete.

 

Es ist jetzt bekannt, dass viele unserer Träume Vorhersagen in Symbolen enthalten. Wenn die von Mr. Dunne erfundene Methode benutzt wurde, wie in GWhW beschrieben, wurde nicht genügend Augenmerk auf die Tatsache gelegt, dass man nach Symbolen Ausschau halten muss, die die zukünftigen Dinge beinhalten. Wenn du diese sehr ausgezeichnete Methode versuchst, Papier und Bleistift zu nehmen und die Träume zu notieren, wenn du nachts aufwachst, achte darauf, dein Aunihipili morgens als Erstes nach der Bedeutung all der symbolischen Dinge, die es dir präsentiert hat, zu bitten.

 

Einer der erstaunlichen Blockaden, worüber ich immer gestolpert bin, ist, dass ich einen Traum am Morgen oder wenn ich des Nachts aufwache, erinnere – der Traum eines anscheinend nicht-symbolischen Ereignisses oder Zustands – nur um zu entdecken, dass darin ein bestimmtes Symbol hinter dem einfachen und gewöhnlich daherkommenden Ding lag, was ich gesehen hatte oder tat oder in dem Traum zu geschehen schien.

Wenn du, nachdem du einige Tage lang regelmäßig jeden Tag gearbeitet hast, um deinen George mit dem benötigten Verstehen dessen zu füttern, was du gern tun würdest, und ihn bittest, dass er die Aumakua kontaktiert und eine Vorhersage erhält und sie dir in einem Traum oder klarer Vorhersicht irgendeiner Art gibt, antwortet George – und gibt dir einen Traum von der großen Tante Clara, die eine große, schwarze Zigarre raucht..., gut, dann wirst du eine Vorstellung haben. Du wirst George in dem Moment des Aufwachens fragen, was er versucht hatte, dir vorzuführen. Du musst es nur in deinen Verstand blitzen lassen, dass du etwas tun solltest, dass du sehr ungern tust, und dann kannst du dich erinnern, dass das, was die große Tante Clara über alles verabscheute, Tabak war, und dass, wenn sie eine Zigarre rauchen müsste, dies symbolisch dafür stehen würde, was du am wenigsten magst.

 

Wenn das Symbol nicht sofort erklärbar ist, mag es sein, dass das Traumereignis gewöhnlich war und nicht symbolisch oder mit der Zukunft verbunden. Jedoch schadet es nicht, George (oder Georgette, wenn dir dies lieber ist) zu bitten, den Traum zu wiederholen oder sich bereit zu machen, dir die blitzende Lösung am nächsten Morgen zu wiederholen, bezüglich der Zeit musst du nochmals mit ihm sprechen.

 

Ein regulärer Teil der Arbeit sollte das Gebet an die Aumakua für Schutz für dich selbst und deine HRA-Freunde in dem Projekt sein. Das wird George helfen, in Schwung zu kommen. Sprich ihn auch direkt an, und sag ihm, was er tun soll. Wenn du genügend Durchhaltekraft und Enthusiasmus in der Bemühung entwickeln kannst und du deine erwartende Haltung zu den wichtigen Zeiten halten kannst – vor dem Schlafengehen, zum Beispiel – sollte es nicht lange dauern, dass du langsam Ergebnisse erhalten wirst.

 

Ich versuche, einen Kalender für 1951 zu erhalten, und werde im Januar starten, in jeder Woche ein Datum einzukreisen und meinem George auftragen zu versuchen, Informationen über Geschehnisse und Bedingungen für diese Zeit zu erhalten. Ich habe die Vorderseite meiner Tageszeitung visualisiert und in meinem dritten Auge einige Zukunftsdaten gesehen. Nach einer Pause, um George zu erlauben, die Information zu erhalten, wie die Nachrichten lauten werden, versuche ich, die Überschriften zu lesen. Wenn ich nichts erhalte, bitte ich George, darüber zu schlafen und mir die Überschriften am nächsten Tag zu präsentieren. Es ist überaus interessant zu sehen, was durchkommt. Sätze, einzelne Wörter, Bilder, Symbole, Töne oder sogar Gerüche, Farben und Melodien kommen an. Alte Überschriften früherer „Extras“ können auch zurückkehren und, da sie eine symbolische Bedeutung beinhalten können, registriere ich sie sorgfältig.

 

Für jene HRA, die die Nutzung von Suggestionen nicht gewöhnt sind, mag es möglich sein, Vorhersagen durch eine irgendwie begabte Versuchsperson zu erhalten. Vor zwei Jahren, als wir reguläre Gruppentreffen in Los Angeles hatten, teilte uns einer der Gruppe von einer Serie von Experimenten mit, worin er Suggestionen angewendet hatte, um eine junge, verheiratete Frau Jahre in die Zukunft vorhersehen zu lassen. Ich habe vergessen, wie weit fortgeschritten sie war, als sie in einer Phase angelangt waren, die so sehr mit Sorgen, Schwierigkeiten und Terror gefüllt war, dass die junge Frau sich weigerte, weiterzugehen.

 

Ich war sehr interessiert in der Methode, wie sie beschrieben wurde. Der Versuchsperson wurde die Suggestion gegeben, dass sie bis zu dem gewünschten Jahr vorangehen würde. Zeit wurde erlaubt für die stattfindende Progression. „Kannst du mich hören? Und kannst du mir das Datum sagen?“ würde man fragen. Schließlich würde das Datum genannt werden. Demzufolge würde man fragen: „Wo bist du? Wo ist dein Ehemann, und was tut er? Bist du froh und geht es dir gut?“

 

Die Junge Frau war eine Bewohnerin von Los Angeles. Als sie in die Zukunft voranschritt, beschrieb sie ihre Umgebung und sagte, wo sie war und und was sie, ihr Ehemann und Freunde taten. Am Ende befand sie sich irgendwo in Arizona, und der Boden war aus ihrer kleinen Welt verschwunden. Sie war so überrascht von Ereignissen, dass sie kaum folgen konnte. In einer verwirrten Art versuchte sie zu sagen, was geschehen war, aber konnte die Zustände nicht klar mitteilen. Sie hatte jede Spur ihres Ehemanns und ihrer Freunde verloren, sie wusste nicht länger, was in der Welt vorging – und sie schien an einem kleinen Ort isoliert zu sein.

 

Ich schlage vor, dass ihr jeden Tag einige Notizen macht über eure Arbeit, und wenn die Resultate sicher werden, schreibt ihr sie nieder. Über kurz oder lang werdet ihr genügend Material haben, das ihr für einen Bericht benutzen könnt.

 

Gebt in eurem Bericht die Methode kurz als „Träume“, Kristallkugel lesen“ etc. an. Seid sicher, dass ihr die Daten aller Lesungen, die ihr in den Zeitungen bei diesem Experiment erhaltet, aufschreibt. Achtet auch auf die Orte, an denen ihr eine „AP-Wahrnehmung“ verspürt. Wenn ihr nach Briefen von euren Lieben bittet, wie sie in bestimmten Wochen in der Zukunft, sagen wir Weihnachten 1951, ankommen werden, könnt ihr durch wichtige Dinge zu Verwandten und Freunden sowie zu dem Projekt gelangen.

 

Um eines möchte ich bitten, und das ist, dass ihr mir keine Berichte eurer Träume schickt, wenn sie gefüllt mit Symbolen sind, die euch euer George nicht erklären kann. Wenn ihr sie nicht erklären könnt, werde ich es auch nicht können. (Ich befand mich bereits in dieser Situation und spreche aus Erfahrung.)

 

Noch etwas – etwas sehr wichtiges – bitte erwartet nicht, dass ich eure Briefe bestätige oder eure Träume, Symbole oder Berichte kommentiere, außer es ist von dringender Wichtigkeit, dass ich dies tue. Auch wenn ihr euch erinnert, in eurem Bericht zu sagen, ob oder nicht ich das Material in einem zukünftigen Bulletin benutzen darf, würde mir das sehr helfen. Und bitte sagt, ob oder nicht ich mich darin auf euch beziehen darf sowie auf eure Initialen oder vollen Namen, und ob eure Adresse oder nur die Stadt genannt werden sollen.

 

HRA Wing Anderson besitzt in seiner Sammlung von Prophezeiungen, die ich schon erwähnte ('Prophetic Years' 1947-1953) Seite 99, eine Prophezeiung von einem Minister in Wisconsin. Sie wurde von ihm 1945 empfangen und scheint auf Vorhersagen über mehrere Jahre zu basieren.

Diese Prophezeiung ist von besonderem Interesse für mich und wird es für alle HRA sein, denn teilweise scheinen darin Huna-Prinzipien beschrieben zu sein als Teil der vorhergesagten „Neuen Welt-Religion, erschaffen auf einem Grundschema. Menschen werden darauf gern antworten, denn es wird eine Religion der Seele sein sowie eine intellektuelle.“

 

Hier sind weitere Teile: „Niemand wird mehr seinen Nachbar verletzen.“ (Siehe die Nichtverletzungs-Basisdoktrin von Huna.) „Innerhalb der nächsten Dekade (bis 1955) werden alle vorausgesagten Veränderungen eingetreten sein, der Niedergang der Begierde und der Bosheit sowie das Entstehen eines neuen ökonomischen Systems.“ (Bemerke die mütterlich-väterliche Aumakua-Spur in dem Folgenden:) „Nun werden sie lernen, dass das Brechen der Gesetze von Mutter Natur und dem Schöpfer-Vater krankheitsbesetze Körper geschaffen hat.“

 

Ich werde von den Fortschritten des Projektes in den weiteren Bulletins berichten. Es wird eine kurze Zeit dauern, um Ergebnisse zu erhalten, oder auch lange Zeit. Auf jeden Fall halte ich euch auf dem Laufenden.

 

MFL


HUNA BULLETIN 41

1. Oktober 1950

 

 

 

Prophetische Träume & Symbole

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

Berichte über das neue Projekt mit verschiedenen Träumen und die darin enthaltenen Symbole.

Ein langer Bericht über Dianetik und die Tatsache, dass die Aumakua in diesem System ihren Platz finden müsste.

Buchbesprechung über Geistheilung von Harry Edwards

 

 

 

 

Berichte über Zukunftsträume

 

Bisher sind noch keine Berichte über Träume in der Zukunft eingegangen. Diese müssten bald kommen, da es ca. zehn Tage dauert, bis das Bulletin versendet und in den verschiedenen Orten ausgeliefert wurde. Die Praxis des Zukunftsträumens mag einige Wochen oder mehrere Monate benötigen, bis wir genügend Material zur Überprüfung zur Hand haben, so dass wir zu einem Entschluss gelangen, was vor uns und vor der Welt liegt.

 

Normalerweise habe ich einen Vorsprung in diesem Projekt, und ich bin glücklich, von meinen eigenen Ergebnissen berichten zu können. Ich halte es für richtig, ein Numerierungssystem anzuwenden sowie die Initialen des Träumers (oder den vollen Namen und Adresse, wenn es erlaubt wurde) in den Berichten, die wir von nun an für wahrscheinlich mehrere Monate in den Bulletins aufnehmen – alle entsprechend der Ergebnisse, die wir erhalten haben und wie wichtig sie zu sein scheinen.

 

Traumbericht Nr. 1 – MFL

 

Nachdem ich über die Voraussicht gelesen habe und das prophetische Material über einige Tage von vorn bis hinten durchgegangen bin, um „George“ sich in diese Dinge einschwingen zu lassen, begann ich, vor dem Schlafengehen ruhig darum zu bitten, dass George die na Aumakua kontaktiere, um Informationen über die zukünftigen Ereignisse zu erhalten und mir (1) Datum und Schlagzeilen der Zeitungen anzeigt, oder (2) irgend eine andere Form der Trauminformation bezüglich der zukünftigen Geschehnisse persönlicher, nationaler oder weltlicher Wichtigkeit mitteilt. Ich achtete darauf, dass ich mir beim Aufwachen sagte: „George, gib mir die Bedeutung des Traums oder die Symbole meiner Träume“, und das Aunihipili handelte sofort wunschgemäß.

 

Traum: Ich traf einen grauhaarigen Fremden und bat ihn, mir zu sagen, da er in solchen Dingen eine Autoritätsperson zu sein schien, ob wir in Amerika mit einer Revolution der Kommunisten Schwierigkeiten bekommen würden, und wenn ja, wie diese ausgingen.

 

Der Fremde nickte, schien jedoch das Thema abrupt zu wechseln. Er deutete auf seine linke Seite, weit unterhalb der Gürtellinie, und sagte: „Ich hatte einige Operationen – wurde fünf Mal von links nach rechts durchleuchtet. Die ersten vier Male misslangen, aber beim fünften Mal schien es, als sei es gelungen.“ Damit drehte er sich um und ging, und ich erwachte, erhob mich, überlegte den Traum in der Annahme, es sei lediglich ein weiterer bedeutungsloser Traum, aber als ich George nach dessen Meinung fragte, falls er eine habe, blitzte sofort die Erklärung in der Hinsicht in mein Bewusstsein, dass eine Revolte der Roten (Kommunisten) betroffen sei. Die „Tunnel“ waren die gewöhnlichen inneren Langweiler der „Zellen“-Taktiken der Roten, und der „fünfte Tunnel“, der „anscheinend gelungen schien“ war eine Doppelprüfung von George – sie bedeutete die berühmte „fünfte Kolonne“, die in verschiedenen Ländern organisiert worden war, um nach innen ruhig zu scheinen und zu einem Zeitpunkt zuzuschlagen, wenn eine Öffnung vorlag.

 

Traum: In einer anderen Nacht träumte ich, unter dem Datum 4. März 1984 in meiner Morgenzeitung die Schlagzeile „Landzuweisungen sollen morgen beginnen“ zu lesen. Zum Zeitpunkt des Traumes wusste ich nicht, dass der übliche englische Begriff „Zuweisung in der Übersetzung der Kommunisten gebraucht wurde für 'das Land aufteilen an Individuen für Farm- und andere Zwecke'. Eine Woche später sah ich in den Nachrichten von Mexiko, dass verschiedene Landstriche als „Landzuweisungen“ aufgeteilt wurden. Anscheinend gab es hier keinen Symbolismus. Ich kann nur raten, was durch die Überschrift impliziert wurde. Es besteht die Möglichkeit, dass nach einem Zivilkrieg und einer kommunistisch angeführten Revolte das Land kommunistisch würde und seine eigene Regierung das Land zuweisen würden. Die andere Möglichkeit wäre, dass einige kommunistische Kräfte uns besiegt und die Kontrolle übernommen hätten. Ich fragte George, ob es ein Symbol zur Erklärung gäbe, erhielt jedoch keinen Antwort.

 

Traum: Ich befand mich in einem seltsamen Dorf auf, das lediglich aus einem Dutzend Häuser auf einem Nebenweg bestand. Die Pappeln waren kahl, und es war entweder beginnender Frühling oder ein milder Winter. Ich hatte in einem vortrefflichen Schlafsack auf einem Steinboden im Freien vor einem Haus geschlafen. Ich stand auf und ging aus einem unbekannten Grund in das nächste Haus. Nach wenigen Augenblicken zurückkommen, entdeckte ich, dass mein schöner Schlafsack verschwunden war und an seinem Platz ein sehr alter, schäbiger lag, nur halb so weich oder so ähnlich weich wie der Steinboden. Ich konnte keine Spur von jemandem entdecken, der diesen Austausch vorgenommen haben könnte. Einige Fremde hatten sich versammelt, und der Morgen brach an. Ich fragte sie, ob Diebe dagewesen wären, die meinen Schlafsack weggenommen und den alten zurückgelassen hatten. Sie schüttelten heftig ihre Köpfe.

 

Beim Erwachen und Erinnern an den Traum fragte ich George nach dessen Meinung. Nachdem ich meinerseits wartete und unsicher war, beschloss ich schließlich, dass das, was versuchte, zu mir als Antwort zu gelangen, die Tatsache war, dass die Zukunft meine Besitztümer in die Hälfte ihres derzeitigen Wertes oder Nützlichkeit teilen würde – dass jeder gezwungen sei, mit etwas der Hälfte ihres derzeitigen Besitzes auszukommen. Es gab kein Zeitelement, worin ich das Jahr dieses Geschehens einordnen konnte. Der Wechsel kam sanft und und schien unvermeidbar. Der Ausbruch eines totalen Krieges würde von solch einem Omen gut angezeigt werden.

 

Zu einer weiteren Überprüfung der drei Träume nahm ich das Pendel zu Hilfe und fragte, ob ich die Bedeutungen korrekt verstanden habe und das Datum der Zeitungsüberschrift stimme. Das Pendel gab den „Ja“-Schwung für jeden Punkt. Für eine mehr oder weniger korrekte Einschätzung der Träume muss ich sie mit euren Träumen vergleichen, wenn und falls ihr diese einsendet. In jeder Einschätzung wahrscheinlicher, voraussagender Korrektheit muss man in Betracht ziehen, dass ich (1) kaum einen totalen Krieg erwarte mit hohen Steuern und knappen und teuren Versorgungen, (2) mit möglichen internen, nationalen Schwierigkeiten bei der Bemühung der Kommunisten einer Übernahme rechne, und (3) dass ich schließlich aus der Stadt in ein Dorf umziehe. (Was ich mir natürlich wünsche, wäre ein Ort abseits der Stadt zu finden, wo wir ein HRA-Zentrum hätten und unsere Heilungsexperimente durchführen könnten. Das könnten wir eines Tages haben. Schön jedenfalls, daran zu denken.)

 

Da ihr nun seht, wie die Berichte über eure Träume von der Zukunft aussehen können, lasst mir eure Berichte zukommen, wenn sie fertig sind. HRA-Freunde haben mir zwei Kalender zugesandt – vielen Dank an euch beide – so dass ich nun Daten in 1951 und 1952 markieren kann in dem Prozess der Verbesserung meines George, um die na Aumakua nach Visionen von Schlagzeilen für diese Daten oder nach Informationen durch Symbole zu bitten, oder in direkter Vision die Ereignisse der Zukunft vorhersehen kann. Darf ich euch außerdem daran erinnern, dass die Methode von J.W. Dunne des Erwachens und Aufschreibens der Träume exzellent ist? Ich habe in GWhW erklärt, wie diese Methode für mich ungeeignet wurde. Ich habe einen alten Drahtrekorder und will ihn wieder zum Laufen bringen, so dass ich in der Nacht aufwachen kann und einen Bericht meiner Träume in das Mikrophon flüstern kann. Das Flüstern wäre nicht so laut, um das ganze Haus zu wecken. Wir werden sehen, wie es funktioniert.

 

 

Nochmals meinen besten Dank

 

Danke für alle eure Briefe mit Berichten über eure Huna-Experimente, mit der Hilfe für Cigbo und mit Berichten über Heilungsfortschritte in der TAHG – auf die Heilungsbitten durch diese besondere Arbeit, die wir teilen. Eure freundliche Entschuldigung, dass ich eure Briefe nicht beantworte, schätze ich sehr. Ich habe mich tagsüber ausreichend von meinem Schreibtisch befreit, wodurch ich meiner Erwerbsarbeit nachgehen kann. Ich konnte kürzlich Gebetsaktionen für die Arbeit durchführen, dass sie über Nacht kommen möge und dass ich sie bewältigen kann. Ich bin mir ständig der Führung bewusst und fühle stark, dass unsere HRA-Bemühungen in die richtige Richtung gehen.

 

 

Dianetik

 

Ein weiterer Bericht: In einem kürzlichen Brief wurde gefragt: „Warum die so laute Stille betreffend Dianetik?“ Meine Antwortet lautet, dass ich gewartet habe, was sich in dieser Hinsicht entwickeln würde.

 

Während es noch ziemlich früh ist, um sogar eine versuchsweise Beurteilung zu dem ultimativen Wert von L. Ron Hubbards Dianetik-System abzugeben, erhielt ich Berichte von meinen Freunden und lernte mehr über die Arbeit aus dem System heraus in der Praxis.

 

Vor wenigen Wochen erschien Mr. Hubbard im 'Shrine Auditorium' in Los Angeles und hielt eine Lesung vor einer großen Menge Menschen. Ich nahm teil und konnte vor der Lesung mit einem professionellen Psychologen sprechen, der in glühenden Worten über die guten Resultate sprach, die er mit Hubbards Methoden erzielt hatte und die alten ersetzt hatte. Die Ergebnisse kamen schneller – eine Sache, die sehr wichtig ist für einen Patienten, der den Standardpreis von 25 Dollar die Stunde zahlt, um „auditiert“ zu werden.

 

Mr. Hubbard unterhielt das Publikum und war gleichzeitig in der Lage, durch beträchtliche Information zu seinem System zu sprechen und kurz das Vorgehen in einem Auditing zu demonstrieren. Die Zeitspanne, die für Fragen und Antworten gewährt wurde, war leicht verwirrend durch ein paar Zwischenrufer, die versuchten, den Fluss der Fragen von den vielen Studenten im Publikum zu stoppen, die das Buch gelesen und versucht hatten, ihre Freunde zu auditieren und im Gegensatz sich auditieren zu lassen.

 

Der erste Kurs, der in Los Angeles durchgeführt worden war, wurde auf ca. 125 Studenten ausgedehnt, und da ich nicht teilgenommen habe und über keine Information aus erster Hand verfüge, verstehe ich, dass einige Dinge verwirrend waren. Eine Freundin rief mich an, um sich bitter über den Gegenwert zu beschweren, den sie für ihre 500 Dollar Ausbildung für eine Woche erhalten hatte, abgesehen von den Reisekosten von Oregon und dem Aufenthalt. Nur Wenige aus dem Kurs wurden als „professionelle Auditoren“ zertifiziert, und es ist offensichtlich, dass viele Verbesserungen vorgenommen werden müssen hinsichtlich des Ablaufs der Dinge.

Diese Schwierigkeiten in der Administration jedoch haben wenig zu tun mit den Dingen, die uns interessieren - ob oder nicht das System funktioniert oder verbessert werden kann für die Arbeit, so dass Fixationen aus dem „schwarzen Sack“ des Aunihipili gefischt und durch das starke Licht der Vernunft und der Logik des Auhane aufgelöst werden können.

 

Wie ich schon in einem früheren Bulletin erwähnte, ist die Sache, die der Heilung durch die na Kahuna entspricht, das Auffinden und das Entfernen solcher Fixationen wie das „Blockieren des Pfads“ des Patienten, so dass die Kommunikation mit der Aumakua unterbrochen ist und Krankheit oder Schwierigkeiten daraus resultieren.

 

Falls ein Schuldgefühl vorlag, das noch nicht so tief in das Unterbewusstsein eingedrungen ist, um eine „Fixation“ zu verursachen, veranlassten die na Kahuna den Patienten, Wiedergutmachungen für anderen Menschen zugefügte Verletzungen zu vollziehen. Dies entfernte das Schuldgefühl automatisch und „machte den Weg frei“.

 

Wenn jedoch die Schuld zu einer Fixation geworden ist, wurde sie wie andere Fixationen durch die Benutzung einer großen Menge oder „Schockladung“ Mana angegangen, die wirkungsvoll von dem Kahuna erteilt wird. Die Anhäufung von Gedankenformen, woraus sich die Fixation zusammensetzt, wurde von dem Aunihipili mit dem niederen Mana erstellt und enthält keine der rationalisierten Einheiten des Auhane. Es ist etwas, worauf das Aunihipili unvernünftig reagiert, trotz der Zurückweisung des Auhane. (Dieses habe ich lang und breit in GWhW diskutiert.) Die Fixation kann sich äußerlich verändert oder „übersetzt“ haben. Es ist wie bei einem wilden Tier, das in uns in einem dunklen Käfig versteckt lebt und dort an unseren lebenswichtigen Organen nagt. Um sein Genick wurde kein Seil aus „Rationalisierung“ gebunden, wie es von der normalen oder zahmen Fixation behauptet wird und kann somit nicht aus dem dunklen Käfig herausgezogen und gezähmt werden. Es ist sehr schwierig zu identifizieren, weil es sich oft durch Veränderung der Farbe oder Abstreifen der Haut „übersetzt“. Der lange Prozess, diese wilden Tiere aufzuspüren, war unsere Praxis der Psychoanalyse. Es ist der 1000-Stunden-Prozess, und dieser ist langsam und schwierig.

 

Dianetik bot eine Methode an, worin der Auditor beisaß und direkt zu dem Aunihipili des entspannten Patienten sprach. „George“ wurde geschmeichelt und geprügelt, um ihn zu veranlassen, in seine Erinnerungen zurückzukehren und schmerzhafte Erinnerungen hervorzurufen, die sich in Fixationen verwandelt haben könnten. Der Köder, viele der schönsten Erinnerungen im Leben hervorzurufen, wurde angewendet, und, sobald das Aunihipili des Patienten sich an die Befehle gewöhnt hatte, wurde es schrittweise dazu veranlasst, zurückzugehen, um die wilden Bestien der Fixation zu erinnern und ans Licht zu befördern. Durch das wiederholte Durchleben der schmerzhaften Ereignisse in der Rückschau verloren sie ihre Macht und wurden rationalisiert – ein Seil um ihren Hals gelegt – und sie wurden gefesselt und gezähmt wieder in den dunklen Käfig des Gedächtnisses zurückgezogen – um wieder herauszukommen und nochmals gezähmt zu werden, falls sie sich zufällig von neuem wild gebärden würden und die Verletzungen den „Insidern“ nochmals als Krankheit, Missgeschicke oder Unglück, Unfälle, Ängste oder sonstigem zeigen würden.

 

Alle Standardmethoden der Psychoanalyse nutzen in großem Ausmaß den religiösen Glauben des Patienten. Das Gebet wurde empfohlen. Die Beichte war ein nützlicher Mechanismus. In der Dianetik wurde dieses Element ausgelassen; zum Teil, wie ich annehme, um zu vermeiden, dass die ständig kontroversen Themen Glaube und Dogmen in Erscheinung treten. Mr. Hubbard, so heißt es, war jedoch sehr an dem Teil interessiert, welchen die Religion in dem Prozess der Fixationsentfernung spielen kann. Es wird sogar vorgeschlagen, dass er in geraumer Zeit diese Angelegenheit mit jenen aufnehmen wird, die nach ihm sehen zwecks weiterer Führung, wenn er weiterhin sein System ausweiten wird und im „Auditieren“ bessere Methoden benutzt werden.

 

Dianetik, wie sie derzeit praktiziert wird, wirkt nur auf das Aunihipili und das Auhane. Es wird täglich offensichtlicher, dass die Aumakua in das System hereingebracht werden muss, um komplette und beste Resultate zu erzielen.

 

In der von den na Kahuna erzielten Spontanheilungen war die Aumakua der Hauptfaktor. Sie war dafür bekannt, die Fähigkeit und Macht zu besitzen, in dem physischen Körper unter bestimmten Bedingungen Veränderungen vorzunehmen.

 

Wir entdecken nun, dank der emsigen Arbeit einiger der HRA, die darin experimentierten, das Huna-System der Dianetik-Methode hinzuzufügen, dass die Aumakua auch während einer Auditionssitzung wirken kann, und ihre Hilfe zielt darauf, die Gedankenform-Cluster, die den Pfad blockieren, und die Rückkehr durch Erinnerung zu den Fixationen, die die Schwierigkeiten hervorgerufen haben, zu verhindern, hinwegzuwischen. Wir können logisch folgern, dass, wenn die Umstände durch Wiedergutmachung Anderer zugefügter Verletzungen günstig liegen, die Aumakua tatsächlich die hinderlichen Fixationen beseitigen können, die durch den Schmerz und emotionalen Stürme, die darin ihren Ursprung haben, verursacht wurden. Ich bin nicht frei, die gesamten Details der experimentellen Arbeit, die zu dieser Zeit von einigen unserer fähigen und erfahrenen HRA durchgeführt wurden, weiterzugeben, aber sobald die Arbeit gut vorangekommen ist, bin ich sicher, dass wir die Ergebnisse in einer neuen Version einer Mischung von Psychoanalyse, Dianetik und Huna verfügbar machen können. Wenn das Positive von allen drei Methoden miteinander vermischt und benutzt wird, glaube ich, dass wir das erlangen werden, was wir lange in unseren Versuchen, die Heilungspraxis der na Kahuna zu erlernen, benötigten.

 

Dank der Großzügigkeit eines HRA-Freundes, der den Basiskurs in der Dianetik-Audition belegt hatte und das System ohne den Zusatz der Huna-Elemente anwendet, hatte ich die Gelegenheit, die Auditionsmethoden aus erster Hand zu studieren – ich benötigte drei Stunden der Audition und wurde mir dadurch der Technik stark bewusst. Mr. Hubbards Hoffnung, dass eine gute Reinigung von Fixationen in weniger als fünfzig Stunden Audition durchgeführt werden könnten, hat sich bisher kaum realisieren lassen. Das System scheint immer komplizierter zu werden, und die Arbeit komplexer in ihrer Entwicklung. Auch scheint die Hoffnung, dass ein Anfänger die Arbeit mit einem anderen leicht erlernen könne, wie in dem Buch Dianetik dargelegt, schnell verblasst zu sein. Die meisten der Amateure waren, wie ich hörte, im Morast versunken, bevor sie gute Fortschritte machten. Meine eigene Einschätzung aus meinem derzeitigen Blickpunkt ist, dass der Hauptfehler das Fehlen des Huna-Elementes der Aumakua in der Praxis bedeutet.

Da die Standardkosten von 25 Dollar pro Stunde für eine Audition durch einen zertifizierten Dianetik-Auditor bei weitem nicht dem Versprechen im Buch entspricht, dass wir alle auditieren und nacheinander auditiert werden könnten, bleibt der arme Mann im Regen stehen und leidet weiter mit seinen „Engrammen“. Das Versprechen freier Behandlung wurde von der Dianetik-Stiftung gegeben, aber dies ist nicht das, was im Buch versprochen wurde. Es scheint, wenn man von außen hinschaut, dass entweder das Versprechen gehalten werden muss, indem den Dianetik-Methoden Huna oder ein Pendant hinzugefügt wird, oder dass solche Hinzufügungen von außen her kommen. Es gibt schon starke Anzeichen von Splitterungen in der Organisation, worin einige der ursprünglichen „professionellen Auditoren“ ihren eigenen Weg weitergehen.

 

Um jene unter euch, die von mir abhängen, um auf die Dianetik zu schauen, auf dem Laufenden zu halten, kann ich hier und jetzt sagen, dass die Dinge sehr vielversprechend aussehen. Wenn ihr die Zeit und den Wunsch habt, leiht das Buch 'Dianetik' aus, wenn es in eurer Leihbücherei verfügbar ist. Lest es schnell durch für einen generellen Überblick des Zusammenhangs, aber wartet noch eine Weile, bevor ihr das Auditieren ohne ein umfassenderes Training versucht. Ich denke, dass wir bald die Angelegenheit und ihre Methodologie durchgedroschen haben, sowie das ziemlich amüsante Gewirr erschaffener Begriffe, und diese schließlich für unseren eigenen Gebrauch als HRA geradegebogen haben. Wir müssen immer daran denken, dass es zwei Seiten in jeder Frage gibt, und das sich dies auf diese Seite des Lebens bezieht und auf die andere Seite, wenn es zur Heilung kommt. Der Dianetik fehl sehr sicher der dritte Teil einer gesamten Philosophie – die Aumakua – und ebenso fehlt das Element der „anderen Seite“, und zwar komplett.

 

Die na Kahuna vergaßen oder übersahen niemals den Teil, dass die „dort lebenden“ Geistesfreunde oder Feinde – oder der unlogische Poltergeist na Aunihipili – in den Leben der „hier Lebenden“ spielen. Von der Geistesebene des Lebens her kann, und das geschieht oft, ein vielsagender Einfluss kommen, der als gut oder schlecht in unserem Leben gespürt wird.

 

Das ideale Heilerteam für die Zukunft setzt sich zusammen aus einem guten Mediziner, einem guten Chiropraktiker (für Einrenkungen, Diätberatung und andere wertvolle Hilfe), (die Osteopathen sind zum großen Teil zu den Ärzten übergelaufen und werden nicht länger Patienten behandeln), ein guter Psychologe, der sein Huna bis auf den Grund kennt, (plus alles Gute aus der Dianetik), und ein gutes Medium, das in der Diagnose und in der Arbeit mit den guten Geistesfreunden in der Heilung geübt ist. Wir könnten auch jemanden in das Team hinzunehmen, der in der Pendeldiagnose versiert ist.

 

Neue Bücher

 

Vor mir liegt ein Buch eines berühmten Geistheilers, Harry Edwards, 'A Guide to Spirit Healing'* (Ein Führer in der Spirituellen Heilung), worin er die Informationen zur Verfügung stellt, die man für eine Annäherung dieser Phase der Heilarbeit benötigt. In seinem Vorwort erklärt Mr. Edwards den Zweck des Buches:

 

„Inwieweit man in gedruckter Form ein übersinnliches Geschenk entwickeln kann, ist eine schwierige Aufgabe, aber ich hoffe, dass dieses Buch jenen dienen wird, die Kranke heilen möchten. Viele der vorgeschlagenen Methoden stehen im Gegensatz zu gewöhnlichen Vorstellungen einiger Heiler. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Während der letzten Jahre wurde eine große traditionelle Technik aufgegriffen, die keinem Zweck dient und die besser vermieden werden sollte.“

 

Später schreibt er in seinem Buch: „Niemand kann das Heilen erlernen. Was wir tun können, und dies ist von größter Wichtigkeit, uns selbst darin zu üben, uns mit Geistern einzustimmen und somit zu nützlicheren Instrumenten der Anwender geistiger Heilung werden. Die Heilkraft kommt durch uns und stammt nicht von uns.“

 

Dies ist eines der besten verfügbaren Bücher zu diesem Thema, so weit ich es überblicken kann.

 

Eine Liste der Kapitelüberschriften in diesem 162-Seiten-Buch zeigt seinen Umfang und die verschiedenen berührten Winkel:

 

Das Potential der Heilung

Das Geschenk der Heilung

Das geistige Bewusstsein des Menschen

Die geistigen Körper des Menschen

Die erste Phase der Entwicklung

Fernheilung

Die zweite Phase der Entwicklung

Die Führer in der Heilung

Allgemeine Regeln zur Führung

Die dritte Phase der Entwicklung

Die vierte Phase der Entwicklung

Der Wert des Heilungspasses

Magnetismus-Heilung

Krankheit und Geist

Psychologischer Aspekt der Heilung

Schwingungen

Warum misslingen einige Heilungen

Medizinische Kooperation

Einführende Anmerkungen zu Behandlungen – Das Rückgrat

Mentale Bedingungen

Krebsarten und Wachstum

Arthritis und Rheumatismus

Lähmung

Tuberkulose und Brustkrankheiten

Nervenkrankheiten

Funktionale Krankheiten

Die Sinne

Kinderkrankheiten

Farbheilung, Radiästhesie, Elektronik

 

Schlussbemerkungen

 

Auf Seite 61 schreibt Mr. Edwards zum Schluss seiner Diskussion über die Elektronik:

 

„Um vorzuschlagen, dass des Heilers Körper selbst die korrektiven Heilkräfte generieren kann, ist eine neue Vorstellung dessen notwendig, was wir bisher gelernt haben. Um weiterhin anzunehmen, dass der Heiler irgendwie in der Lage sei, die verschiedenen Arten von Heilkräften generieren zu können, um mit unterschiedlichen Krankheiten umzugehen, lässt die Vorstellung noch schwieriger akzeptieren.

 

Es ist wahr, dass der menschliche Körper elektrische Impulse produziert, aber es ist ist bei weiterem unvernünftig zu behaupten, dass diese Impulse, denen eine weitere Kraft elektrischen Stroms von einer Batterie oder anderweitig zugefügt wird, die Erklärung sein kann für die behutsam angepassten, intelligent dirigierten geistigen Heilungskräfte.

 

Die Aufzeichnungen von Geistheilungen sind beeindruckend; sie kommen aus allen Quellen, von vielen medialen Heilern aus allen Teilen dieses Landes und der Welt. Sie haben einfach ihren Platz eingenommen, natürlich ohne irgendwelche Apparate.

 

Der Leser wird an die einführenden Worte dieses Kapitels erinnert. „Der Heiler ist nur ein Instrument des Geistes – noch heilt der Patient sich selbst.“

 

Harry Edwards Adresse ist: Burrows Lea, Shere, Surrey, England, falls es euch interessiert.

 

(…)

 

 


HUNA BULLETIN 42

15. Oktober 1950 

 

 

Vierteljahresbericht, Projekt Prophetisches Träumen

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Vierteljahresbericht, Rückblick auf Bulletins 35-41 (nicht übersetzt, Anm. Übers.).

Diskussion über das Projekt Prophetisches Träumen, das nicht so gut läuft wie erhofft.

Weitere Pendeltests.

Diskussion über „spirituellen Fortschritt“ und Huna, unter Einbeziehung des Buches 'Witchcraft and Magic of Africa' (Hexenkraft und Magie aus Afrika) von F. Kaigh sowie 'The Hidden Teachings Beyond Yoga' (Die verborgenen Lehren hinter Yoga) von P. Brunton.

Einige neue Wörter aus der Huna-Sprache.

 

Prophetische Träume

 

Die prophetischen Träume, die wir beobachten, scheinen bei den meisten von uns langsam einzutreffen, und ich kann nur vermuten, dass dieses Mal „die Sterne falsch liegen können“. Vielleicht möchten einige unserer verschiedenen exzellenten Astrologen in der HRA den Planeten Neptun überprüfen sowie andere Kombinationen, die etwas später günstiger liegen.

 

Ich habe meinen Kabelrekorder zurechtgebastelt und plane eine Aufnahme aller symbolischer Träume in der Nacht, wenn ich aufwache, aber es kam keiner. Später, bei meinem endgültigen Erwachen vor dem Aufstehen hatte ich einen lebhaften Traum, woran ich mich sehr leicht im Detail erinnern konnte. Ich segelte auf einem Schiff von Honolulu nach Kalifornien. Das Schiff lief auf Grund, und konnte sich nur von der Felsküste durch ein Wunder und der ansteigenden Flut befreien. Ich erkannte, wie ich in das Schiff hineinsah, und bemerkte, dass sein gesamter Laderaum leer und genauso grau angestrichen war wie ein Schlachtschiff. Ich fragte meinen George nach der Bedeutung des Traums und erhielt sofort den Gedanken, dass unsere Streitkräfte nur unter Schwierigkeiten und mit leeren Händen nach Hause kehren würden,, was den koreanischen Einsatz betraf.

 

Ein HRA Freund fragte in einem Brief, wozu dieses prophetische Traumprojekt für uns gut sei. Ich meine, wenn wir es zum Laufen bringen und mehrere von uns vond denselben zukünftigen Schlagzeilen in den Zeitungen berichten oder dieselbe Bedeutung ihrer Traumsymbole erhalten, hätten wir einen guten Beweis, dass die Ereignisse eintreffen sowie auch gute wissenschaftliche Daten (okkulte Wissenschaft natürlich) bezüglich der Kräfte der Vorherschau. Ein weiterer Vorteil wäre für uns die individuelle Übung. In unserem geschäftigen Leben findet man kaum Zeit und gute Möglichkeiten, die Nutzung unserer okkulten Kräfte zu üben (ASW = außersinnliche Wahrnehmung). Und da der Erfolg in der Nutzung von Huna oder eines anderen diesbezüglichen Systems von der Teamarbeit der drei Selbste abhängt, ist jede Praxis, die diese Teamarbeit voranbringt, von großer Wichtigkeit.

 

Wenn du meinst, du träumst nicht, wie mir viele berichten, dass dies der Fall bei ihnen sei, versuche dieses kleine Experiment, um das zu klären: Stelle deinen Wecker, dass du mit wenigen leisen Tönen nachts geweckt wirst. Bisher kenne ich niemanden, der sanft aufgewacht wäre, wenn er sich mitten in einem Traum befand. Selbstverständlich muss es kein Traum in Bezug auf die Zukunft sein, aber es wäre möglich. Bitte deinen George, dir seine Meinung mitzuteilen.

 

HRA A.J.L. schrieb: „Ich werde nie an dieser Traumforschung teilhaben können, da ich selten träume. Manchmal habe ich eine visionäre Eingebung in Symbolen, die immer mit der Zahl drei zu tun hat – ein Triangel, drei Bäume, ein Haus mit drei Fenstern, jemand mit einem Mantel mit drei Knöpfen oder drei sich treffende Pfade. Dann weiß ich, es kommt von dem Höheren Selbst.“ Er schreibt weiter über eine andere Sache, die auch für uns alle wichtig sein könnte; „Als ich eines Nachts Radio hörte, es lief das Programm ,Incredible But True“ (Unglaublich aber wahr), und eine Geschichte beeindruckte mich stark. Sie handelte von einem Mann, der um einen wissenschaftlichen Rat bat und alleingelassen werden wollte mit seinen sterbenden Sohn oder Tochter, und später dieselbe Bitte äußerte, als seine Frau im Sterben lag. Der behandelnde Arzt fand ihn in dem Zimmer mit einer Kamera. Als die Fotos entwickelt wurden, erschienen drei leuchtende Bälle, die den Körper verließen, und später sich in einen großen Ball vermischten. Wieder haben wir die Substantiation der Drei in einem oder des dreieinen Prinzips.“ Ich möchte dazu kommentieren, dass ich im letzten Jahr die Freude hatte, zwei Bücher, geschrieben in Französisch, zu lesen, worin der Autor Fotos ähnlicher Natur gezeichnet hatte. Viele Hellseher haben diese Wesenheiten den Körper eines Sterbenden verlassen sehen. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass die Kamera die Eindrücke festhalten kann.

 

HRA Dr. Harold J. Jolet zieht folgende Schlussfolgerung aus seinen kürzlichen Träumen, Vorahnungen oder anderen, nicht spezifizierten Quellen: „Kriegsende ca. 30. Oktober. Ich beobachte daraufhin Jerusalem. Nächstes Jahr Revolution in Indien. In USA im Folgejahr größerer Wachstum als jemals zuvor mit sehr hoher Beschäftigungsrate, vielleicht aufgrund der Situation in Indien.“

 

HRA Mrs. G.H. berichtet: „Die einzige bedeutsame Sache, die ich berichten kann, ist der scheinbare lachhafte Zufall in drei separaten Träumen über den Preisanstieg von Eiern.“ Sie erklärt weiter, dass Eier keine spezielle symbolische Bedeutung für sie haben, aber eine wichtige Rolle in der Diät in ihrer Familie spielen. Es kann gut sein, dass in ihren Träumen die Eier einen Anstieg der Preise aller Lebensmittel anzeigten.

 

Weitere Pendeltests

 

Weitere Pendeltests wurden von Zeit zu Zeit von der HRA durchgeführt sowie von mir in meinem Büro. Ein sehr interessanter Test lief letzte Woche mit HRA Dr. F.L.C. Christiansen aus San Francisco. Er schrieb zehn Fragen bezüglich des möglichen körperlichen Zustands eines Freundes auf, benutzte dann das Pendel, um Ja- und Nein-Antworten zu erhalten. Er behielt die Antworten und sandte mir die Fragen mit einer kurzen Beschreibung der zu testenden Person. Unsere Pendel-Antworten waren sieben von neun identisch (eine Frage schied als Doppel aus). Ein ähnlicher Test wird nun jeden Monat durchgeführt.

 

Man mag nur die Resultate eines telepathischen Kontakts erhalten und somit die Vorstellung, die über die Aka-Kontaktschnur erhalten wurde, die zwischen den beiden Testpersonen verlief, oder man kann die Gedanken in dem Kopf des Patienten lesen. Oder das Aunihipili kann möglicherweise die Aumakua zwecks Information für korrekte Antworten kontaktieren.

 

„Spiritueller“ Fortschritt und Huna – 2 Bücher

 

Es gibt zwei Arten „spirituellen“ Fortschritts, vielleicht auch mehr. (Ich habe wieder lesen können, dank der zusätzlichen freien Zeit.) Man kann sich in einem Buch überaus lebendig ausdrücken. 'Witchcraft and Magic of Africa'* (Hexenkunst und Magie in Afrika) von F. Kaigh, ein Arzt, der sich nach vielen Jahren der Praxis in Afrika an seinen Schreibtisch in England zurückgezogen hat. Das ist der alte Weg des Lebens, worin die Eingeborenen aus Afrika sich im Leben mit Hilfe der „Geister“ oder trotz der Bemühungen von bösen Geistern, ihnen Schwierigkeiten zuzufügen, weiterentwickeln

 

„Spirituell“ und „Spirit“ (Geist) haben denselben Sinnbezug in diesem alten und wenig belasteten psycho-religiösen Glauben und der Praxis auf gemeinsamer Basis. „Gott ist ein Geist“, sagt die Heilige Schrift, und vom Nil bis in den Kongo und weit darüber hinaus bestätigt der Hexendoktor diese Tatsache.

 

Um in dem unberührten Afrika „spirituell“ zu sein, wird man einfach wie ein Geist. Der gute Mensch versucht, gut und hilfreich zu sein. Der böse Mensch entscheidet sich, böse zu sein, zum Wohle der zweifelhaften Vorzüge, die daraus erwachsen, wenn er sich auf die Seite des Bösen stellt. Beide Menschen „entwickeln“ sich durch Leben, und jeder wächst zweifelsfrei, zumindest hinsichtlich der Erfahrung.

 

Dr. Kaigh beschreibt seinen Kontakt mit zahlreichen Hexendoktoren und auch mit Hexen – männliche und weibliche. Letztere haben die Aufgabe, durch ihre Arbeit die Hexen „herauszufinden“, so dass sie in der Art der Eingeborenen arbeiten. In der Bibel kann man den jahrhundertealten Auftrag lesen, der Afrika stets durchdrungen hat: „Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen.“ (Ex. 22,17)

 

Die Lebenden sterben und werden Geister. Gute Menschen werden gute Geister. Schlechte Menschen werden böse Geister und verursachen den Lebenden Schwierigkeiten. Dann gibt es noch die Totem-Geister, seien es jene der Tiere, Vögel, Bäume oder Felsen. Diese sind des Menschen Kontakt mit der Natur, und durch diese versucht er mit Ritualen und Festen, seinen guten Platz in der Welt der Natur zu behalten. Die Toten, die vor langer Zeit Geister wurden, werden mit der Zeit immer mächtiger und steigen in dem Pantheon der Einheimischen, worin alle „guten“ einfach „Geister“ unterschiedlichen Ranges sind, von unten nach oben. Ein ultimativer höchster Gott wird in Afrika selten direkt angesprochen. Wie im Christentum, sprechen sie über einen Vermittler. In Huna waren die guten elterlichen Geister die Mediatoren und konnten damit betraut werden, die Gebete, wenn notwendig, zu höheren Geistern zu vermitteln.

 

Alles, was für uns wichtig ist in unseren Bemühungen, ein besseres Verständnis der grundsätzlichen Dinge des psycho-religiösen Feldes zurückzugewinnen – um wieder eine bessere psychologische Heilung zu erzielen, bessere Spontanheilung durch die na Aumakua und mehr Freiheit von Besessenheit, die durch Geister, die gegen uns statt für uns sind, verursacht werden kann.

 

In Polynesien finden wir die Überbleibsel einer überraschenden Zahl von kleinen Sekten oder Kulten, die einst aus der Hauptstruktur von Huna entstanden sind, von der jede ihre eigenen Dogmen entwickelte. Im Christentum entstehen ständig neue Sekten und Kulte, trotz eines gedruckten Buchs, das versucht, die Dogmen ziemlich ähnlich zu halten. Die Religionen des Islam und in Indien zeigen dieselbe Aufteilung, trotz ihrer Bücher.

Für den Studenten, der die Tatsache realisiert, dass es dort die graduelle Kontamination gab, gibt es nur eine Sache zu tun – immer weiter zurückzugehen, die Massen dogmatischen Glaubens, Rituale und Praktiken auszusieben, und ständig nach den Körnern der Wahrheit zu suchen, die unter den Bergen der Spreu die Saaten enthalten, woraus wieder eine lebendige Struktur wachsen kann.

 

Als ich meine Suche nach den grundsätzlichen Wahrheiten in Hawaii begann, stieß ich auf diese Voraussetzung. Dort waren die dürftigen Aufzeichnungen von Kultglauben und -Ritualen fast hoffnungslos verworren durch die vielen Forscher, die in ihnen ermittelt hatten und zu widersprüchlichen Ergebnissen gekommen waren. In seinem eindrucksvollen Buch pflückt Dr. Kaigh ein Grundkonzept heraus und verfolgt es mit Ernsthaftigkeit, aber Geschick durch jede einzelne Veränderung, diese in jedem einzelnen Stamm mit Namen benennend. Er geht oft weit über das Feld hinaus, kehrt jedoch am Ende zu dem Kern der Wahrheit zurück, den er zur Diskussion stellt.

 

Während es möglicherweise das ist, was wir noch in der Sprache der na Kahuna finden oder in dem Spreuhaufen ihres Glaubens und Rituale, der Dinge, die uns die exakte Methode aufzeigen, um mit der Hohen Magie zu arbeiten, kann die Suche auf der Welt mit der großen Chance verteilt werden, dass wir die gemeinsame Quelle der frühesten authentischen und praktikablen Magie finden können.

 

HRA Charles W. Kenn, der solch eine große Arbeit leistet, die Suche nach Huna-Informationen in Hawaii zu leiten, ist sich seit langem der Notwendigkeit bewusst, die Reichweite der Suche zu vergrößern. Er war so großzügig , mir vor einigen Monaten ein seltenes Buch zu leihen: 'Origin and Evolution of the Human Race* (Ursprung und Evolution der menschlichen Rasse), von Dr. Albert Churchward (nicht der Churchward der Mu-Bücher). In diesem Buch verfolgt der Autor die Spur des Ursprungs der menschlichen Rasse mit Sorgfalt und aufschlussreicher Logik nach, zurück zu den frühesten Nil-Menschen. Er untersucht deren Wachstum und Entwicklung sowie deren Reisen um die Welt. Wenn seine Ergebnisse so wasserdicht sind, wie sie den Anschein haben, haben wir weitere Beweise, dass die polynesischen Kahuna und ihr Volk ursprünglich der unmittelbaren Umgebung des Nils entstammen.

 

Jedes neue Fragment an Information, dass darauf zielt zu beweisen, dass das Kahuna-System in Ägypten zu einem sehr frühen Zeitpunkt bekannt war, ist für uns wertvoll. Wenn wir die Heimat der Polynesier tatsächlich kennen, sind wir in der Suche nach Fragmenten von Huna sicher, die in der langen Reise zum Pazifik zurückgelassen worden sind.

 

Es gibt viele schlagende Beweise, die zu den polynesischen Anfängen in das Nilbassin führen, und von dort nach ganz Afrika und den größten Teil von Asien, ganz zu schweigen von Amerika – sogar Australien.

 

Die weltumfassende Ähnlichkeit der Geschichten der Schöpfung, der Flut und sogar von Adam und Eva – diese und Dutzende von anderen, führen uns immer weiter zurück zu einem gemeinsamen Zentrum. Es mag Atlantis sein, aber wir können nicht dort hingehen, um sicher zu sein. Bräuche und Rituale verschiedener Art verknüpfen die na Kahuna und die frühen Juden in überraschender Vielfalt. Dr. Kaigh teilt uns mit, dass die vielen Arten der Opfergaben, erwähnt in Levitikus in der Bibel, alle in den heutigen Ritualen der Eingeborenen in Afrika dargestellt sind. Oblationen dieser Art wurden den entsprechenden Geistern aller Ebenen angeboten, einschließlich „Gott, der ein Geist ist“.

 

In Hawaii stoßen wir auf den schlagenden Beweis, dass die verschiedenen Arten der Opfergaben oder Oblationen bekannt waren, einen Namen hatten, und von zumindest einigen Schulen des Kahunaismus benutzt wurden. Mo`ha ist das hawaiische Wort für „anbieten, Opfer darbieten“. Die Wurzel mo bedeutet gewöhnlich der Akt des Zerbrechens, wie das Brechen eines Stücks in zwei Teile. Wenn wir eine Oblation oder eine Opfergabe anbieten, wird ein Teil in viele Stücke bzw. Instanzen gebrochen und den Geistern angeboten. Bei der Opfergabe von Früchten wird ein Teil der Ernte beiseite gelegt und benutzt. Wenn ein Tier geopfert wird, wurde nur ein Teil von ihm „abgebrochen“ und geopfert. Der Priester erhielt normalerweise das Fleisch, während das Blut auf etwas gesprüht wurde, und das Fett wurde mit bestimmten anderen Teilen des Schafs, der Ziegen und Ochsen verbrannt. Hawaii hatte keine dieser Tiere, aber es gab Schweine, Hunde, Hühner etc. Sie nutzten, was sie hatten, vielleicht po anstatt des „feinen Mehls“ der Riten des Alten Testaments und Afrika im Allgemeinen. Sie kannten das Brandopfer (mo`hai`ai), das Wellenopfer (mo`hai`a`li) und ganz unten auf der Liste den freien Willen, den Wohlgeruch, Frieden, Erhöhung, Erntedank etc.

 

Die Wurzel hai hat die Bedeutung „sprechen“ sowie „brechen“. Wir schließen daraus, dass der Teil abgebrochen wurde und als eine Opfergabe dem Geist oder den Geistern oder dem 'Geist hohen Grades' mit einer begleitenden und angemessenen mentalen Handlung dargeboten wird, in dem Ritual durch ausgesprochene Worte ausgeführt .

 

In dem Wort mo`hai bzw. in dieser Form des Opfers gibt es nichts Entsprechendes der Vorstellung, Mana den Geistern anzubieten, es sei denn, es handelt sich um das Mana des geopferten Tieres oder des entsprechenden Gegenstands. Wir können sichergehen, wenn wir die derzeitigen Ritualformen als dogmatisch sehen, dass das innere Geheimnis des Opferns seines eigenen Manas als ein Grundmechanismus des Gebets verlorengegangen ist.

 

Im Alten Testament und in Afrika im Allgemeinen ist nur die äußere Form sichtbar, aber in Polynesien finden wir noch eine andere Form von Opfer, das benannt und benutzt wird. Dieses heißt mo`hai`hoo`mana, und die buchstäbliche Übersetzung lautet „opfern“ plus „Mana machen“. Wir können auch sagen, dass das Geheimnis oder die innere Bedeutung hinter dem ganzen Opfer in der Akkumulation der Mana-Hochladung sowie in dessen Senden entlang der Aka-Schnur an die Geist-na-Aumakua liegt. (Siehe Seiten 6-8 der zweiten HRA-Grundlektionen bezüglich einer detaillierten Diskussion des geheimen Mechanismus in Huna, in Verbindung mit dem Wort wai`pa für „beten“, worin die Wurzel wai „Wasser“ bedeutet, das gewöhnliche Symbol für Mana, während die Wurzel pa “teilen“ bedeutet, was für eine eine Zerteilung oder ein Teilen des Mana mit der na Aumakua spricht).

 

Die Huna- oder geheime Methode, den „Geistern“ Opfer darzubieten, ist daher die zweite der beiden Seiten des „spirituellen“ Fortschritts – um den modernen und sehr missbrauchten Begriff zu benutzen. Wenn wir die bewusste Entität des Aunihipili, des Auhane und der Aumakua in Betracht ziehen, haben wir drei „Geister“, die sich weiter entwickeln müssen, nicht nur einen. Jeder befindet sich an einem unterschiedlichen Punkt auf der Entwicklungsreise durch den Lebenszyklus. Das ist Huna, klar und geradeaus. Wenn du es vorziehst, betrachte deinen individuellen „Geist“ als ein Selbst, aber sogar dann wirst du es notwendig erachten, ihn in irgendeiner Weise zu unterteilen, um die alte Trinität in ihm zu finden – Die Trinität der Götter in den meisten Religionen, und die Dreiheit der Selbste, die wir gezwungenermaßen in der Psychologie als das Bewusstsein, das Unterbewusstsein und das (Überbewusstsein erkennen müssen.

 

Wenn alle Religionen, alte und neue, nicht grundsätzlich falsch liegen in dem Punkt, worin sie sich alle treffen, geschieht „spiritueller“ Fortschritt in der Bemühung, gut, hilfreich und freundlich zu sein und sich davor zu hüten, andere zu verletzen. Das gelingt durch ein ständiges Entfernen von dem Bösen und von allen bösen Geistern – täglich ein wenig mehr in die Richtung der guten na Aumakua gelangen. Täglicher Kontakt ermöglicht eine ständige Bewegung und Entwicklung.

 

Paul Brunton, der als Journalist auf der Suche war wie wir für etwa dieselbe Basis, und dessen Bücher den meisten HRA bekannt sind, erbrachte einen signifikanten Dienst. Nachdem er, wie viele von uns es getan hatten – die Skala von einer Religion zur anderen abgelaufen war und schließlich bei der Leerheit der idealistischen Höhen von Indien angekommen war – setzte der ernsthafte Forscher sich nieder und entwickelte seine Beobachtungen in seinem Buch: 'The Hidden Teachings Beyond Yoga'* (die Geheimen Lehren hinter Yoga). Dieses war der Nachfolger seiner Bücher 'The Quest of the Overself' (Die Weisheit des Überselbst) sowie 'Discover Yourself' (Entdecke dich selbst), die beide eine zu verkürzte vernünftige Erklärung bieten, um Männer wie Frauen zu unterstützen, die in dem Kampf der normalen und verletzenden Schlachten des Lebens engagiert sind – nicht vom Leben und der Verantwortung wegzulaufen und sich in der dünnen Luft der hohen Abschottung niederzulassen, zu meditieren und nur die oberen Drittel der Bedürfnisse der drei Selbste anzustrengen, und von anderen abhängig zu sein, die die Erde beackern und Nahrungsmittel wachsen lassen – die die äußere Welt am Laufen halten, wovon ihre leeren und parasitären Leben abhängig sind.

 

Brunton fand, wie alle Männer und Frauen, die körperlich und geistig normal sind, am Ende, dass es nicht so etwas gibt wie das „spirituelle“ Lebens, worin man die niederen zwei Drittel der Bedürfnisse der drei Selbste nach Wachstum, Aktion und Erfahrung negiert. Er kam von seiner trockenen Bergspitze zurück, schließlich überzeugt, dass das normale Leben ideal sei – mit all seinen Mühen, seinen Verpflichtungen und seinen Gelegenheiten zu lieben und zu helfen – lehren, heilen und dienen – in dem uralten Krieg gegen das Böse den Menschen behilflich zu sein, den Weg zum Guten zu finden.

 

Es genügt, unsere Tage in der Art und Weise zu gestalten, dass wir gelegentlich unsere innere Ruhe finden, um einen ständigen Kontakt mit der Aumakua aufrecht zu erhalten, wenn wir uns mit jeder Aufgabe und jedweder schwierigen Situation konfrontiert sehen. Unsere erste Pflicht ist es, uns selbst zu schulen, bis wir durch Übung die richtige Art des Anhaltens gelernt haben, die plötzliche Stille unseres Geistes herzustellen und das verängstigte, besorgte oder ärgerliche Aunihipili mit einer konzentrierten Umklammerung zu ergreifen und das mittlere Mana des „Willens“ zu benutzen, das Aunihipili zu beruhigen, und von ihm eine sofortige Antwort als Teil des Arbeitsteams der beiden Selbste zu erhalten, die eine Pause einlegen müssen, um den Befehlen des dritten Selbstes zuzuhören, der Aumakua, die hoch droben auf dem Fahrersitz thront und in der Lage ist, die Straße zu überblicken, um die bestmögliche Handlung zu veranlassen.

 

Jene, die lange auf den Bergen gelebt haben, aber gezwungen waren, in die Welt zurückzukehren, ohne gelernt zu haben, diesen schnellen Kontakt herzustellen, haben keinerlei Fortschritt erzielt. Sie haben nur durch überlanges Sitzen mit gekreuzten Beinen und gefalteten Händen sich selbst verkrüppelt. Schlimmer noch, sie haben die am meisten schwächende und narkotische Gewohnheit, die dem Menschen bekannt ist, gebildet – die Gewohnheit, hochtrabende Phrasen nachzuplappern, die auf der Ebene der Aumakua überhaupt keine Bedeutung haben. Das ist die Gewohnheit des Flüchtenden. Alle um uns herum, die wir sehen können, erledigen ihre tägliche Arbeit, um die Individuen schlimmer als nutzlos für sich selbst oder andere zu machen. Diese Opfer fliehen von der Realität. Sie werden jeden Preis für ihre Drogen zahlen und täglich danach streben, ihre Begierden zu stillen durch das Lesen endloser „Lehren“ in „Kursen“ oder Büchern anderer Abhängiger oder sogar listiger Halunken. Gesegnet sei der gesunde Menschenverstand unserer HRA!

 

 


 HUNA BULLETIN 43

 1. November 1950

 

 

 

 

Dianetik

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

 

 

Die Dianetik kommt wieder in einem äußerst interessanten Brief von HRA D.P., der schreibt:

 

„Ich hatte einen interessanten Dianetik-Durchlauf oder Audition durch un-sere gemeinsamen Freunde, (HRA) Dr. und Mrs. Reinhold in North Hollywood. Ich traf die Geburt, die Empfängnis und viele wichtige Ereignisse im ersten Durchlauf. Anfangs schien ich über einem lustig aus-sehenden Holzrahmenhaus zu schweben. Die Einzelheiten der Arbeiten an der Veranda erschienen sehr lebendig. Später ging ich zurück durch zwei riesige Tore in eine Marmorstadt mit leuchtend weißen Gebäuden und durch das grünste Tal mit Blumen im Gras, die wie strahlende Juwelen aussahen.

 

Ich sah mich selbst auf eine Bergspitze klettern, wo ich immer kleiner wurde und mich aufzulösen schien – bzw. mich beherrschte – in ein kleines, transparentes, zellenartiges Etwas. Dann schien ich auf einem starken Lichtstrahl von diesen Toren zu dem seltsamen kleinen, braunen Haus hinunterzufahren.

 

Ich habe dies geprüft und herausgefunden, dass die Beschreibung exakt zu meinem Geburtshaus passt. Von diesem Haus erschien mein 'Zeitstrahl' als eine weiße Straße mit zeitweise auftauchendem dichtem, schwarzem Nebel.

 

Wir arbeiteten mit der na Aumakua durch die drei Auditionen hindurch... Seitdem habe ich mit Dr. B. Geübt, und ich auditiere schon etwas selbst. Zu Beginn meditiere ich und suche Hilfe von der na Aumakua meines Pre-Clears und von mir, und ich konnte einige interessante Erfahrungen sammeln.

 

Ich betrachte mich selbst nicht als gecleart. Tatsächlich weiß ich, ich bin es nicht, aber weiß jetzt warum! Unter den vielen Fragen während meiner Durchgänge (der Aumakua) war die Frage, ob oder nicht wir alles durch-laufen sollten – und ich erhielt die Antwort 'Nein!' - Keine Toten auf-wecken. Manchmal schien ein Mediator durch mich zu sprechen, der mir Anweisungen gab.

 

Ich erlebte einige schreckliche somatische Schwierigkeiten.“ (Bemerkung von MFL: Wenn man in der Dianetik zu einer Fixation, die die Krankheit, den Schmerz oder die Schwierigkeit verursacht hat, stimuliert die Fixation oder das „Engramm“ die Schwierigkeit und dupliziert die Schmerzen und Symptome und emotionalen Erscheinungen – genannt „Somatik“. Bei einem Durchlauf, d.h. indem man zurückgeht, um die Geschehnisse, die die Fixationen gebildet hatten, noch einmal zu erleben, werden sie allmählich ausgelöscht, und, wenn dies erledigt ist, verschwinden die Symptome und – so hofft man – kehren niemals zurück). „Als ich mich wieder stabilisierte, war ich komplett geheilt.

 

Ich verstehe jetzt auch, warum ich solch eine schwere Zeit durchmachen musste. Die ersten Worte des Doktors bei meiner Geburt waren: 'Sie kann nicht leben'. So wurde ich als tot erklärt und mir wurde noch zwei Mal gesagt, ich könne nicht leben. Aber etwas in mir kannte immer die Wahrheit. Oh ja, diese dritte Person, die in meinen Auditionen zu über-nehmen schien, sagte einmal, dass ich mehr vergessen hatte, als normal Sterbliche wissen. Ausgerechnet ich! Wie sehr würde ich mich freuen, gänzlich gecleart zu sein, so dass ich mich an alles erinnern kann.“

 

(Ich kommentiere.) Dies ist eine überaus faszinierende Entwicklung in dem Bereich der Dianetik. Es ist Dianetik plus Huna-Standpunkte, die sehr wichtig sind. Die oben erwähnte „dritte Person“, die hören und weise Fragen beantworten konnte, erinnert einen stark an die „Eigenpersön-lichkeit des alten Mannes“, den wir im Falle von Miss First und Miss Second getroffen hatten, beobachtet von Dr. Leapsley. Es ist Fall 11 in eurem Buch GWhW, Seite 111, und er ist es wert, nochmals in dieser Hinsicht gelesen zu werden. Wenn in dem „Auditing“ dieser Art erweiterter Dianetik das Drittel der Aumakua kontaktiert werden kann und ihr höheres Wissen und Denkkraft benutzt wird, erhalten wir wirklich eine strahlende Möglichkeit aller Huna-Formen der Heilung. Wenn andererseits das Kon-taktierte ein Geist mit sehr hohem Fortschritt und hoher Einsicht und Weisheit ist, kann die Hilfe sehr groß sein. In der Angelegenheit der „Somatik“, die als Ergebnis der Ausleitung der Fixationen, die durch diesen Prozess entdeckt worden waren, stimuliert und geheilt wurde, betrachte ich diesen Bericht von größtem Wert für uns in der Huna-Forschung. Ein zusätzlicher Beweis wird geliefert – falls dies notwendig ist – über die Tatsache der Fixationen, wie sie abnorme Bedingungen verursachen können, oder wenn die Fixation ausgeleitet ist, die Bedingungen entfernt werden können. Wir haben es versäumt, die na Kahuna dazu zu bringen, uns zu helfen, die Fixationen aufzuspüren und uns selbst von ihnen zu befreien – eine unverzichtbare Prozedur in der Huna-Heilung – aber wenn wir die gerade diskutierten Methoden einsetzen und die erwünschten Resultate erzielen, kommen wir schnell voran. Was wir vielleicht bald benötigen, ist ein Behandlungszentrum mit einigen guten HRA zur Audition gemäß den von den Reinholds und ihren HRA-Freunden entwickelten Methoden.)

 

Die Reinholds haben versprochen, die Arbeit von Huna, der Dianetik und das Beste aus der modernen Psychologie miteinander zu verbinden, um uns einen hervorragenden Vorsprung in diesem plötzlich expandierenden Be-reich der Forschung zu ermöglichen. Sie haben eine Forschungsgruppe etabliert und veröffentlichen neuerdings monatlich ein neues Bulletin über ihre Arbeit und Ergebnisse. Ein Exemplar des November-Bulletins liegt schon auf meinem Schreibtisch mit der Erlaubnis, es an die HRA weiter-zuleiten. Da es so viel Inforation zu einer Sache von unerlässlicher Wichtigkeit für uns beinhaltet, nehme ich das großzügige Angebot an. Hier ist der überwiegende Teil des neuen Bulletins:

 

 

Die psychologische Projektgruppe von Nord-Hollywood

 

November Nachrichten-Bulletin – Über Dianetik

 

5620 Lankershim Blvd., North Hollywood, Calif

Telephone Sunset 2-0484 or Sunset 3-8867

 

Leiter: Dr. Fred und Corinne Reinhold

 

Gegenwärtig wurde eine beträchtliche Anzahl von Erfahrung und Daten zusammengetragen, um die Dianetik besser zu beurteilen. Viele der Psychologen aus alter Zeit halten noch an den Aussagen fest, dass es in der Dianetik nichts Neues gäbe außer der Terminologie. Viele Anfänger haben den glutäugigen Enthusiasmus eines neuen Kults. Einige Psychiater behaupten, es sei gefährlich, und andere, es sei ein großer Beitrag zur modernen Psychotherapie. Gleichwohl geht die Dianetik weiter voran, und immer mehr Psychiater nutzen einige ihrer Begriffe und Konzepte. Die Dianetik wird wahrscheinlich weitergehen, wenn einige Gründungsmitglieder sie nicht durch phantastische Ansprüche und Missbrauch diskreditieren.

 

Ein außergewöhnlicher Anspruch in den frühen Tagen der Dianetik war der, dass man leicht „Befreiung“ und „Clears“ erzeugen könne. In kompetenten Händen gelingt eine vorteilhafte Persönlichkeitsveränderung zweifelsfrei schneller als bei einigen der ursprünglichen Formen der psychologischen Analyse, und sie hat sicher einen großen Vorteil gegenüber der stupiden „Empfehlungspsychologie", tödlichen Drogentherapie oder operativen Verstümmelungstechniken. Aber, und das kann wichtig sein, viele erfahrene Psychotherapeuten und Psychiater, die sich die Zeit genommen haben, eine sorgfältige und bedachtsame Studie ihrer Techniken durchzuführen, sind zu dem Ergebnis gelangt, dass sie in ihrer derzeitigen Form nicht so schnell funktioniert – auch werden die Fälle so sicher gehandhabt werden, indem das komplette Wissen der Psychologie, Psychotherapie und Hypnoanalyse zusätzlich zum Einsatz kommt. Tatsächlich tendieren sie dazu, die Dianetik als eine spezialisierte, ziemlich kristallisierte Technik der Hypnoanalyse in Verbindung mit einigen esoterischen Lehren zu betrachten.

 

Es ist zweifelsfrei wahr, dass viele Dianetik-Auditoren eine hypnoanalytische Technik benutzen, ob sie sie kennen oder nicht, und sie erzielten weitaus bessere Resultate, wenn sie sie kennten und die grundsätzlichen Gesetze verstünden. Indem sie versuchen, die Stachel aus der Hypnose her-auszuziehen, wird die Effektivität der Therapie dadurch stark geschwächt. Es ist, als würde der Zimmermann mit stumpfem Werkzeug arbeiten, denn jemand könnte durch Unachtsamkeit oder Inkompetenz von den scharfen Kanten verletzt werden.

 

Der größte Beitrag der Dianetik scheint in ihrer großen Verbreitung der Annahme zu liegen, sie könnte helfen, die beängstigenden Schuld-Sünde-Komplexe aufzulösen, die unsere frühere soziale Kultur so schwer besetzten. Die derzeitigen Versuche, die frühen oder vergessenen Augenblicke von Schmerz und Unbewusstheit zusammen mit Wortbefehlen zu entdecken und bewusst zu machen, ist sicher keine neue Entdeckung – sogar in dem pränatalen Bereich. Die größte Sünde war es zu bagatellisieren oder es nicht zu wissen, dass die Dianetik wirklich eine Tiefentherapie darstellt, die die tiefsten emotionalen Quellen in der menschlichen Natur berührt – Dinge, die nicht nolens volens von jenen gehandhabt werden sollten, die besser selbst Patienten statt Therapeuten sein sollten. Einige der Konzepte sind nützlich, aber andere scheinen hoffnungslos und verwirrend falsch zu sein. Es ist auch sicher, dass psychologische Helfer von höchstmöglicher Moral und spirituellem Kaliber sein sollten und sich selbst einer analytischen Therapie unterzogen haben sollten.

 

Wir hegen eine große Bewunderung und Sympathie für den Autor von Dianetik, aber gleichzeitig sind wir der Meinung, dass er übereilig sowie sich seiner selbst zu sicher war, das Buch zu veröffentlichen, ohne weitere Hilfe und Kritik von erfahrenen Menschen in dem psychologischen Bereich in Anspruch zu nehmen. Das Buch hat viele zu realisieren befähigt, dass es eine Möglichkeit gibt, seine psychosomatische Unordnung und emotionalen Verwirrungen komplett loszuwerden, und es mag sie ermutigen, weiterhin fortzufahren, „Clears“ zu werden.

 

Es gibt keinen Zweifel bei keinem der Prüfer, dass jedes „Engramm“ oder reaktive traumatische Erfahrung, die gemacht wird, um diese zu deakti-vieren, ein Vorteil ist. Je mehr, umso besser, da der Körper dadurch viel leichter funktioniert, weniger Schmerzen und Unwohlsein verspürt, die Emotionen optimistischer stabilisiert werden und der Verstand klarer und effizienter wird. Wirklich, ein „Clearing“ ist ein wirkungsvolles Ziel. Jedoch sollte man verhindern, in seiner Aufmerksamkeit einseitig zu werden und andere gleich wichtige Phasen eines kompletten Gesund-heitsprogramm zu übersehen. Die Ernährung muss ausgeglichen sein, besonders hinsichtlich der Vitamine, Mineralien und Proteine, genügend Schlaf, Ruhe und Spiel, moderate oder korrigierende Übungen, die Vermeidung von Giften und Drogen, die mechanische Verbesserung von körperlichen Missbildungen oder Deformationen, antiinfektive Maßnahmen, eliminative Ermutigungen und vor allem: Instruktionen in der Individualität und im sozialen Training.

 

Kommentar von MFL:

 

Ich habe die letzte Zeile hervorgehoben, da ich von Herzen zustimme, dass es solch ein Training geben muss. Ginge es nach mir, würde jeder, der lesen kann ermutigt, Overstreets Buch 'The Mature Mind'* (Der erwachsene Verstand) lesen, bevor er entweder daran denkt, Dianetik-Auditor, ein Auditierter oder sogar ein geringerer Typus des Kahuna zu werden.

 

Im nächsten Bulletin plane ich einen langen Überblick auf dieses überaus wichtige Buch von Mr. Overstreet. Nach meiner Denkweise gibt es das neueste und beste Bild dessen wieder, was wir alle wissen sollten über die psychologischen Fallstricke, die (1) das Individuum und (2) die Welt und ihre Nationen daran gehindert haben, zumindest zu 20 % den Weg der Vervollkommnung zu erkennen, der seit einigen Jahren möglich geworden ist. Lest dieses Buch, bevor das nächste Bulletin euch erreicht, wenn ihr könnt. Werft außerdem einen Blick auf die aktuelle Ausgabe des 'Pageant Magazines', wenn es möglich ist (November), da ich in dem Artikel „Secret of Life“ darüber berichte. Mehr über die Manas.


 HUNA BULLETIN 44

 15. November 1950

 

 

 

 

Geistheilung, Reinigung und Läuterung

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

Das „Opfer“ von Mana in der Gebetshandlung,

zeremonielle Reinigung und Läuterung bei der Vorbereitung für ein Gebet.

Diskussion über die Erneuerung des Mana bei wiederholten Gebeten

Test und Messung der elektrischen Energie in allen lebenden Dingen.

Buchbesprechung 'The Mature Mind' von H.A. Overstreet*

 

 

Unsere Heilungsexperimente

 

Unsere Heilungsexperimente machen weiterhin Fortschritt mit der telepathisch arbeitenden Heilungsgruppe TAHG, die große und kleine Resultate erzielt, manchmal fast spontan und manchmal sehr langsam. Kaum eine Woche vergeht, dass nicht neue Berichte hier im Büro eingehen. Und fast mit jeder Post trifft eine Anfrage von einem HRA nach spezieller TAHG-Arbeit ein – die Bedürfnisse rangieren von Gesundheit bis Finan-zen, von Familienbelangen bis großen inneren Entwicklungen und Frieden des Geistes.

 

Da ich jeden Tag um 15 und 19 hier im Büro sitze und das TAHG-Ritual durchlaufe, später die Briefe, Fotos und Bemerkungen nach und nach durchgehe, um die kombinierte Kraft der „geknüpften Schnur“ an jede einzelne Person und deren Problem zu dirigieren, bin ich oft tief bewegt durch einen plötzlichen Realisierungsschub – die Realisierung der großen Liebe und Freundlichkeit der äußerst zuverlässigen elterlichen Geister, mit denen wir die Zusammenarbeit anstreben.

 

Unsere Methode der Arbeit mit der na Aumakua ist einzigartig in dem Bereich der mental-geistigen Heilung, wie kürzlich von einem besuchenden HRA angemerkt wurde, der Arzt ist. Er sagte: „Was mich am meisten interessiert, und das seit meinem ersten Kontakt mit eurer Arbeit, ist die Tatsache, dass man eine Hochladung Mana als Vorbereitung für das Gebet akkumuliert, und die Vitalkraft an die nicht verkörperten na Aumakua zu deren Nutzung weitergibt.“ Das ist nicht zu viel von uns verlangt, wenn man bedenkt, wie wenig wir für die na Aumakua tun. In allen Religionen finden wir Bemühungen, den höheren Wesenheiten etwas im Voraus zu geben, nicht erst, nachdem das Gebet beantwortet wurde. Dies bedeutet ein eindeutiger Widerspruch des großen natürlichen Handelsinstinkts, der stets fordert, dass die Zahlung für eine Sache nur erfolgt, wenn sie geliefert worden ist. Native handeln oft, indem sie die Objekte in der Hand halten – beide Parteien ziehen gleichzeitig, bis einer übervorteilt wurde.

 

Opfer gehörten zu den vorbereitenden Ritualen der Invokation und des Gebets. Unsere amerikanischen Indianer verbrachten oft Tage mit rituellen Bräuchen und Tänzen oder in der Erstellung der symbolischen Bilder mit gefärbtem Korn. Es wird geschätzt, dass, da das Geheimnis der Akkumulation und der Gabe von Mana allmählich verloren ging, die kruden Rituale der Bräuche und Opferungen wuchsen und immer kompliziertere Formen annahmen – und vielleicht ihren Höhepunkt in den frühen Formen der Messe erreichten.

 

Allmählich schien sich die Vorstellung der Managabe verändert zu haben in die Vorstellung, es zu erhalten, zumindest in Ländern, wo Mana ein Teil der Tradition war. Während die Christen beteten: „Dein ist die Macht und die Kraft...“ mit geringem oder keinem Wissen, wer den Teil der Macht und Kraft in der Form von Mana zur Verfügung stellen sollte – des „lebendigen Opfers“ von Paul vielleicht – bemühten sich die Polynesier, für sich selbst das Mana zu erhalten, diese wortwörtliche Kraft. Die na Kahuna arbeiteten zweifelsfrei mit Vitalkräften als „Kraft“, aber die Uneingeweihten strebten danach, das allgemeine Prinzip – Mana – von den Ahnen, Personen oder Dingen zu erhalten, nicht zu vergessen die Fische, das Federvieh und die Wildtiere. Das Herz eines tapferen Feindes wurde in einigen Ländern gegessen, um den Transfer von Mana zu ermöglichen. Unter ihnen war nicht mehr Kannibalismus als bei den Christen, die glauben, dass der Wein und die Hostie in tatsächliches Blut und Fleisch transformiert würde, so dass sie von dem „gebrochenen Körper von Christus“ essen können.

 

In der christlichen Tradition opferte Jesus sein Leben und seinen Körper als ein Opfer für den „Vater“, in der Annahme der Wiedergutmachung für alle vergangenen und zukünftigen Sünden der Menschheit. Die Menschen waren, in einer mysteriösen Art und Weise, „verloren“ durch irgendeinen Unfall der Geburt oder eines „Falls“ der Vorfahren, und mussten so durch den blutigen und qualvollen Tod von „Gottes Sohn“ „erlöst“ werden.

 

All dies erscheint einem fremd, wenn man nicht in den alten Traditionen und Dogmen des Christentums erzogen wurde. Für den Studenten, der beispielsweise ein Buddhist ist und gelernt hat, dass man nur opfert, indem man das Sündigen aufgibt, ist die Bedeutung des Todes am Kreuz schwer zu akzeptieren. Es ist so unlogisch in seinem Konzept, was Gott ist und was getan werden muss, um Seine Menschheit zu erlösen. Um die Dinge noch unverständlicher zu machen, entstand eine breite und widersprüchliche Masse von Ritualen und Dogmen, vermischt mit den Riten und Glaubens-vorstellungen, die in fragmentarischer Form von den alten Ägyptern und anderen übernommen worden waren.

 

Wenn wir jedoch hinter die Szenen im Christentum schauen oder in eines der Opferrituale oder des persönlichen Erhalts von Mana, beginnen wir schließlich zu erkennen, dass durch den Verlust des Verständnisses des „Geheimnisses“ die verstümmelten Glaubensvorstellungen wuchsen und eine eingefrorene, unveränderbare Form annahmen. Man beginnt sich zu fragen, welchen möglichen Gebrauch Gott von dem Körper oder den Lebenskräften von Jesus oder irgend jemandem von den Millionen von Menschen haben könnte – von allen, die Er erschaffen hat. Nur in den Geheimnissen über ein „lebendiges Opfer“ finden wir den Beweis, Mana an die Aumakua zu geben als den Grundmechanismus in dem ursprünglichen System.

 

„Dein ist die Macht“ kann gelesen werden als „Dir werde die Macht gegeben“, und die lateinische Wurzel für unser Wort „Macht“ gibt die Bedeutung von „fähig sein“, das heißt, wenn wir Mana geben, „befähigen wir“ oder „ermächtigen wir“ die Aumakua. Wenn es keine Übergabe von Mana in dem Ritus der Heilung durch das Handauflegen gäbe, welchem Zweck könnte der Ritus dienen, den das Gebet allein nicht bewirken kann?

 

Ein anderer Ritus in den Religionen ist die tatsächliche und zeremonielle Reinigung oder Läuterung desjenigen, der ein Gebet aussprechen soll. Es ist wiederum eine unlogische Prozedur, wenn wir sagen, dass man sich die Hände und Füße waschen soll, damit sein Gebet rein genug werde, um von den Höheren Wesenheiten akzeptiert zu werden. Sogar wenn dieser Ritus für die Taufe zur Vergebung der Sünde ausgearbeitet wird, macht er immer noch keinen Sinn, weil das Opfer von Jesus am Kreuz zur Wiedergut-machung gedacht war und der Glaube an diese Wiedergutmachung genügte.

 

Durch die Kenntnis der Akkumulation und des Transfers von Mana können wir dann eine Logik und eine Vernunft in der Reinigung erkennen. Es geht um das saubere Mana von einem sauberen Körper. Die innere Reinigung wurde am besten erzielt durch Fasten oder genügsames Essen reiner Lebensmittel Äußerlich badete man. Dies betraf den physischen Körper und das Reich des Aunihipili. Für das Reich des Auhane säuberten wir unsere Gedanken, indem wir schmerzhafte Gedanken so wie Handlungen aufgaben zur Wiedergutmachung für Verletzungen, die wir anderen angetan hatten. (In dem Wissen, dass der Mensch zu schwach ist, Götter zu verletzen.) Die Schuld bzw. der Makel, in der Form eines Komplexes schuldig zu bleiben, muss entfernt werden, um den Zustand der Läuterung zu erreichen, indem wir einen Fluss von Mana präsentieren, von dem wir überzeugt sind, dass er rein ist.

 

Wenn wir einmal Huna und den versteckten Grund, bestimmte Dinge zu tun, verstanden haben, kehren wir zur Logik zurück. Wir sehen, dass wir gut daran tun, im Körper rein zu werden in Gedanken und Fixationen, die durch vergangene Taten entstanden sind. Dann akkumulieren wir Mana und präsentieren es mit den „Saaten“ oder mentalen Bildern der erwünschten Bedingungen. Da Mana in einem Tag „verblasst“, wiederholen wir die Gebetsaktion zumindest täglich, um die na Aumakua „zu befähigen“, uns zu helfen oder unseren geliebten Mitmenschen – oder der Menschheit als Ganzes, wie in unserem zweimal-täglichen Gebet und Vorstellung des Weltfriedens.

 

In den Begriffen der christlichen Tradition kommt „Ich und der Vater“ tatsächlich dem „Einssein“ am nächsten, und zwar zu den Zeiten, wenn der Kontakt mit der Aumakua hergestellt wird und das Mana und die sorgfältig vorbereiteten Gedankenform-Vorstellungen präsentiert werden durch einen Fluss entlang der Aka-Kontaktschnur. In der Erwartung, dass die na Aumakua das Gedankenbild in eine tatsächliche physische oder mentale Bedingung für uns in der Zukunft kristallisieren wird, können wir das Bild auf dieser Seite nicht verändern, bevor es sich materialisiert – es sei denn, wir wollen es als deformiertes und zerknittertes Bild erscheinen lassen. Man tut gut daran, die Probleme mit Freunden zu besprechen, bevor man entscheidet, worum man immer wieder, Tag für Tag, bis zum Erhalt der Gebetshandlungen bittet. Wenn die Entscheidung nicht geheim gehalten und beschützt wird von dem Prozess des „Überdenkens“, besteht die Gefahr der Veränderung und möglichen Zerstörung. Ich stelle mir vor, dass „in's stille Kämmerlein gehen zum Beten“ sehr gut die Notwendigkeit vermittelt, das Gebet und den vorgestellten Wunsch davor bewahrt, von unserem allerbesten Freund ruiniert zu werden. Das hawaiische Wort Huna bedeutet (1) „verstecken oder versiegeln“ und (2) ein kleiner Teil von etwas, wie Staub“. Solche Bedeutungen können gut von uns verlangen, die „kleinen Partikel“ geheim zu halten oder Gedankenformen, die in die Bilderstellung der gewünschten Kondition eingehen. Auf dieses einfache Wort und seine Bedeutungen können wir die gesamte Struktur des Gebets und dessen Beantwortung aufbauen.

 

In der Bedeutung von Huna können wir sagen, dass die erste und größte Last jene sein könnte, die in dem Aka-Körper des Samens gespeichert ist, während die geringe und konstant aufrecht erhaltene Ladung die Rate der Herstellung der Lebenskraft im eigentlichen Samen anzeigt. Wir können darin die Möglichkeit erkennen, dass die Aumakua, die nur einen Aka-Körper hat, eine große Mana-Ladung von uns nehmen kann, aber dass sie nicht aufgestockt werden muss (zumindest als eine große Ladung), und sobald das Potential verblasst oder aufgebraucht worden ist, währenddessen wir als die eigentliche Saat behandeln, mehr Mana akkumulieren und es senden.

 

Es wird daran erinnert, dass bei den „Geistern der Toten“, die zurückkehren und in ihren Bemühungen, ihre lebenden Freunde zu kontaktieren, genügend Kraft haben, um sogar an der Tür zu klingeln oder zu klopfen, bald die Kraft verblasst. Das Mana des Körpers scheint in dem Akakörper wie in einer Batterie transportiert zu werden, aber wenn es einmal aufge-braucht ist, kann es nicht erneuert werden, ohne es von den Lebenden zu borgen, wie es die Poltergeister offensichtlich tun.

 

(…)

 

All dies bringt uns dazu, unseren Glauben zu stärken, damit er die täglichen Gebetshandlungen und die Mana-Lieferungen an die na Aumakua ständig weiterliefern wird, um die erwünschten Resultate zu erzielen. Das Anbieten des Mana von gestern ist heute vergangen und muss erneuert werden. Spontanheilung kann eine Mana-Ladung hervorbringen oder benötigen, die viel größer ist, als wir sie zu akkumulieren oder zu senden gelernt haben. Sei es wie es ist, die Tatsache, dass wir durch lang anhaltende Gebetshandlungen immer mehr Ergebnisse erhalten,ist sehr ermutigend und aufregend; es steht als ein weiterer Meilenstein in unserem Fortschritt hin zu dem Verstehen und der Nutzung der Huna-Prinzipien.

 

 

Unsere TAHG-Behandlung von Gregg

 

Unsere TAHG-Behandlung von Gregg begann genau vor zwei Jahren am 21. Oktober 1948. Sein Zustand hinsichtlich geistiger Gesundheit und physischem Auf und Ab variierten von Monat zu Monat, aber nicht ein einziges Mal stoppte die Arbeit, zumal ein Mal ein allgemeiner Aufruf für eine intensivere Arbeit für ihn in einem Bulletin ausgeschrieben wurde und viele geantwortet hatten. Während dieser Zeit wurde alles erdenklich Mögliche getan von den Eltern des jungen Mannes sowie von den Ärzten.

 

Meiner Meinung nach ist dies ein herausragendes Beispiel dessen, was wir erreichen können, wenn die Gebete täglich vertrauensvoll erledigt werden. Abgesehen von meiner großen persönlichen Freude, dass Gregg so gut anspricht, fühle ich, dass es ein überzeugendes Argument für eine ständige und langanhaltende Bemühung ist, die Heilung zu erbitten. Da so viele HRA ein liebevolles Interesse an diesem Fall gezeigt haben und ich auch mit euch den heutigen Bericht teilen möchte, der so viel für mich bedeutet, gebe ich euch Teile des Briefes seiner Mutter weiter:

 

„Lieber Max,

herzlichen Dank für deine freudige Anteilnahme mit uns – für Gregory. Oh, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, wie wunderbar er sich entwickelt. Er ist lieb, ruhig, kooperativ, wie die wunderbare SEELE, die ich durch ein Foto von ihm sah, als er elf Jahre alt war. Er hat wieder denselben Ausdruck, wie in dieser lange vergangenen Zeit.

 

Nun zu den besten Neuigkeiten. Wir nahmen ihn mit auf eine Autofahrt am letzten Donnerstag, 10. November. Am Dienstag davor hatte ich seinen persönlichen Arzt getroffen, und später kam er, um nach Gregg zu sehen. Ich sagte zu Gregg: 'Liebling, Ich denke, du solltest dem Doktor 'Hallo' sagen.' Er lächelte und sagte: 'Oh, guten Morgen, Dr. Guten Morgen.' Glaub mir, der Doktor war überrascht. Er sagte, er habe nicht gewusst, dass Gregg wirklich sprechen könne. Aus dem Impuls des Augenblicks antwortete ich, dass eine Autofahrt der nächste Schritt sein könnte. Und tatsächlich gab er seine Einwilligung.

 

Donnerstag, als wir ankamen, war er angezogen und bereit. Es gibt einen kleinen Hain mit einem Picknickplatz etwa drei Meilen entfernt am Fuße der Berge, mit Pfeffer- und Eukalyptusbäumen – sehr ruhig und friedvoll. Wir fuhren dorthin und aßen zu Mittag, und dann spazierte Gregg mit seinem Vater und mir die kleinen Pfade entlang über die herabgefallenen raschelnden Blätter, bis er bereit war umzukehren. Wir zeigten ihm das Auto und erinnerten ihn, dass er einmal nach einem Pontiac gefragt hatte – und hier war einer für ihn. Er sagte: 'Hübsch – sehr schön!' Als er schließlich in seinem Raum zurück war, sagte ein Pfleger zu ihm: 'Ich sehe, du hast ein neues Auto, Gregg. Welche Marke ist es?' Gregg antwortete: 'Ein Pontiac.' Der Pfleger fragte: 'Ist er schwarz?' 'Nein', erwiderte Gregg, 'er ist grau.'

 

Ich erwähne diese kleinen Feinheiten, um dir zu zeigen, wie er mental immer besser funktioniert. Seit sechs Jahren war er nicht mehr für draußen angezogen. Ich habe neue Kleider für ihn bestellt – Tweedhosen, Schuhe, Flanell-Sporthemd etc.

 

Sei gesegnet, und vielen Dank,

Nell“

 

'Sei gesegnet und vielen Dank“ reiche ich an euch weiter für Greggs Genesung. Vereinigt euch mit mir, damit wir uns bei den na Aumakua bedanken, wenn ihr eure Gebetshandlungen ausführt.

 

Vergesst niemals, dass die alten Gewohnheiten anhaftend wirken. Versucht nicht, in die alten Gebetsarten zurückzufallen, worin kein Mana akkumu-liert, kein bestimmter und langfristiger Plan verfolgt und kein Mana präsentiert wird.

 

 

Buchbesprechung

 

'The Mature Mind'* von H.A. Overstreet (W. W. Norton & Co., N.Y. 1949)

 

In dem vorherigen Bulletin sprach ich von dem Bedarf für ein besseres Training in verschiedenen Disziplinen, bevor man es mit der Dianetik aufnimmt. Ich erwähnte das Buch, das ich nun bespreche und verspreche, es im Detail zu diskutieren zugunsten der HRA, die es nicht selbst lesen können. Es ist ein Buch von großem Wert, ganz anders als solche Metho-den, Fixationen aufzuspüren und auszuleiten, wie in der Dianetik angeboten.

 

H.A. Overstreet sagt uns, dass wir von der Periode der Entdeckung und Erfindung in jene eintreten, worin die allgemeine oder Massenebene der Kinderei sich abzeichnet. hin zu einem mentalen Wachstum. Jedoch sehen wir uns derzeit mit der Welt konfrontiert durch den Spektakel kindischer, unreifer Mentalität seitens der Individuen, die die regierenden Gruppen bilden – seitens der Politiker und Diktatoren.

 

In solch einer Art sind wir konfrontiert mit unreifem Denken in allen Bereichen von der Regierung bis in unseren „Way of Life“ - in der Wirtschaft, Bildung, Religion und allem, was uns kontrolliert. Das Ergebnis ist eine große Verschwendung materieller Ressourcen, die Ausbeutung der Menschen in allen unteren Ebenen und sogar deren Massenmord in andauernden Kriegen.

 

Erst zu Beginn des Jahrhunderts begannen wir, Wege zu finden, unter-schiedliche Grade mentaler Power zu messen. Und erst dann waren wir in der Lage zu unterscheiden zwischen dem kindlichen und dem erwachsenen Geist. Sehr bald wurde entdeckt, dass der „I.Q.“ eines Menschen hoch liegen kann, wie bei einem gebildeten Professor, während er in seinen Beziehungen mit seiner Familie, Schülern und Freunden oft alle Anzeichen von Kindlichkeit zeigt. Schließlich wurde erkannt, dass der Mensch mit der höchsten natürlichen Intelligenz und dem größten Wissen, wenn er mit Fixationen aus der Kindheit versehen ist, kindlich unreif bleiben kann, insoweit, als die Mehrheit seiner Handlungen und Reaktionen betroffen sind. Wenn solch eine Person eine Autoritätsstellung innehat, kann er eine Nation in den Krieg schicken aufgrund einer Serie von irrsinnigen Impulsen – die in Wahrheit nur fixierte Reaktionen auf die aus der Kindheit entstandenen Komplexe bedeuten – vielleicht ein Komplex, der in der Kindheit für seine blinden Attacken auf jeden verantwortlich war, die ihn mit einem Namen hänselten.

 

Unglücklicherweise bringen unsere modernen Tests für den individuellen I.Q. oder die Begabungen keine Fixationen, verursacht durch unerledigte emotionale Konflikte, ans Licht, die so oft im frühen Leben erlitten werden, ganz zu schweigen von Fixationen durch Schocks oder andere Umstände.

 

Mr. Overstreet weist auf die Tatsache hin, dass, wenn wir in der Kindheit eine Fixation bilden, diese das mentale Wachstum in der Hinsicht blockiert, dass danach die Reaktionen auf ähnliche Situationen stets durch Zwänge diktiert werden, die in dem Komplex ihren Sitz haben und weit von der mäßigenden Logik entfernt liegen.

 

Da die Mehrheit der Menschen an ähnlichen Fixationen leiden, finden wir, dass alle Nationen der Welt in derselben unlogischen und unerwachsenen Art regieren. Aus diesem Grund ist die Minderheit der Individuen, die auf fast allen Ebnen erwachsen sind, unfähig, sich selbst Gehör zu verschaffen. Fixationen schließen die Ohren dieser betroffenen Personen.

 

Zusätzlich zu dem niedrigen I.Q. eines regierenden Politikers und seinen möglichen Fixationen, die ihn in vielerlei Hinsicht unreif bleiben lassen, gibt es eine dritte Komponente, die die Reife im Denken und Reagieren verhindert. Dies ist der „konditionierte Reflex“ oder die künstlich gebildete Gewohnheit, die Ivan Pavlov entdeckte, die geschickte Menschen zu ihrem eigenen Zweck gelernt haben, zu ihrem eigenen Vorteil ihren Kameraden aufzuerlegen.

 

Pavlov konditionierte seine Hunde, auf den Ton einer Glocke anstatt auf die Sicht und den Geruch von Futter zu reagieren. Er klingelte, und die Hundeschnauzen sabberten. Unsere politischen Führer lehren uns über Radio und Presse, wie gewohnt zu reagieren und den Kommunismus zu hassen, und dann reagiert bei der Ernennung eines politischen kommu-nistischen Gegners der Wähler automatisch, gegen den gebrandmarkten Kandidaten zu stimmen. Er ist nicht länger logisch. Alles hängt davon ab, wer die lauteste Anschuldigung vorbringen und sich Gehör verschaffen kann. (Dieses ist meine Beobachtung, nicht die des Autors, MFL)

 

In allem, was wir tun oder verweigern, werden wir teilweise konditioniert von Schulen, Zeitungen, Rundfunk, Predigten und unseren Lieben, die bereits konditioniert sind. Wir rauchen und trinken gemäß der Werbe-fachleute. Wir wählen zugunsten der Politiker. Wenn die Flagge weht und der Knopf der Angst und des Nationalismus gedrückt wird, marschieren wir ohne ein Wort des Protestes in den Krieg. Hitler und seine fähige Gesellschaft waren die ersten, die eine Massenkonditionierung als Teil seines Schemas der Weltkontrolle eingesetzt hatten. Er benutzte auch die Technik des „Nervenkriegs“. Derzeit marschiert die Wissenschaft der Psychologie mit den anderen Wissenschaften in jede Bereich des Weltkonflikts ein.

 

Nur wenn es der großen Mehrheit von uns erklärt wird, warum wir unreif sind und warum und wie wir auf Reflexe von unreifen Menschen an den Machthebeln konditioniert sind, können wir zu hoffen beginnen, etwas in einer Weltsituation tun zu können, die wirklich sehr schlecht geworden ist und die noch viel schlimmer werden wird.

 

Mr. Overstreet hat uns einen signifikanten Dienst erwiesen, indem er uns erklärt, was schlecht läuft und wie es dazu gekommen ist. Als zweiter großer Dienst hat er einen idiotensicheren Test entwickelt, womit wir sagen können, ob wir, unsere Kameraden oder unsere politisch Regierenden in ihrem Verstand reif sind oder nicht.

 

Der Maßstab, den er zur Verfügung stellt, ist sehr simpel. Man fragt einfach, ob die bestimmte Person Dinge tut in einer Art und Weise, die zum größten Gut für eine große Anzahl Menschen gereicht. Wenn ein Mensch von Fixationen behindert wird, wird er die guten Taten mit jenen vermischen, die entweder schlecht, egoistisch oder unlogisch sind. Jesus wird als ein Beispiel eines Mannes genannt, der nach dem Guten des Ganzen strebte.

 

Die einzige Hoffnung der Welt ist derzeit, dass die Menschheit schließlich zu einer mentalen Reife heranwächst, um ihren Vorteil einzusetzen. Wachstum muss schnell fließend sein. Es muss bei uns Individuen beginnen, dass wir unsere eigenen Maßstäbe anlegen, unsere Unreife mit allen möglichen Mitteln korrigieren und andere lehren, die Massen zu verlassen. Sogar wenn wir unsere Fixationen nicht aufspüren und entfernen, können wir uns und unsere konditionierten Reaktionen selbst studieren. Sobald wir die blockierten Pfade entdecken, haben wir die Chance, die kindischen Reaktionen zu bekämpfen, worauf wir zielen, wenn eine Fixation ausgelöst wird oder wenn ein Pavlov in einer Zeitung oder über den Äther seine Glocke läutet. Hier ist ein großes Licht für uns in einer sehr dunkel gewordenen Welt.

 

Hier sind einige Passagen aus diesem Buch. Sie tragen den Stempel eines in hohem Maße erwachsenen Geistes:

 

„Eine gute Nachricht ist, dass unser Leben kraftvoll und glücklich wachsen kann, wenn es sich produktiv mit dem Leben verbindet: durch willentliches Wissen, durch Verantwortung, Gnade und Klarheit von Worten, durch empathisches Gefühl, durch sexuelles Verständnis, durch philosophisches Verständnis. Es ist eine gute Nachricht, dass es für uns keine unglückselige Straße zu erwachsener Dumpfheit, kein schicksalhaftes Absterben des Gehirns gibt.

 

Wenn das erwachsene Gehirn abstirbt, wenn die erwachsenen Jahre eine Vergeudung und Enttäuschung sind, liegt der Grund, wie wir jetzt entdecken, in den Konditionen, die das Wachstum des Lebens mit der Verknüpfung des Lebens unterbrochen haben. Wir wissen nun, dass die meisten dieser Konditionen nicht existieren müssen; dass, wenn zu Hause, in der Schule, Kirche, Geschäft, Politik oder wo auch immer sie existieren, wir sie verändern können. Wir können, kurz gesagt, weit günstigere Konditionen erschaffen als jemals vor dem Wachstum des Lebens in einer Reife, die ein Triumph und eine Erfüllung darstellt.“

 

In dem Kapitel über die derzeitige Erziehung finde ich diese Zeilen:

 

„Es sollte die Art der Erziehung geben, die darauf zielt, etwas Bemerkens-wertes zu tun; es führt uns über die Routine eines halbgebackenen Erwachsenseins in die kreative Überraschung eines Erwachsenseins, das wirklich reif ist, und uns zum ersten Mal in unserem Leben die Chance gibt, das Leben so zu sehen, wie nur reife Augen es sehen können.“

 

In seinen letzten Seiten spricht Mr. Overstreet fast, als ob er direkt zu uns Huna Research Associates spräche:

 

„An dritter Stelle liegt die Praxis des Forschens“. (Er diskutiert die Übungen, die einem helfen, im Geist erwachsen zu werden.) „Die meisten Erwachsenen bleiben kaum erwachsen, weil sie stets nur an der Oberfläche der Dinge verbleiben. Sie gewöhnen sich an einen oberflächlichen Verstand mit oberflächlichen Meinungen, was zu einer dogmatischer Oberfläche führt. Diese Erwachsene, von denen wir sprechen, möchten ihr Erwachsensein über die durchschnittliche Oberflächlichkeit erheben. Eine ausdauernde Erfahrung in rigoroser Forschung würde alles oberflächliche Denken lahmlegen. Unsere Verpflichtung ist zu wachsen. Das ist das, was unsere Zeit von uns erfordert. Dies ist es, was von uns verdient werden kann.“

 

 

Bemerkung Dianetik:

 

Die gesamten Ergebnisse mit der Dianetik, waren in einer Hinsicht enttäuschend: Wir fanden heraus, dass die meisten Menschen, die, von der Dianetik angezogen, zu uns gekommen sind, nur den Wunsch hatten, andere Techniken herauszufischen, mit der Vorstellung, Auditoren für großes Geld zu werden, anstatt sich irgendeiner persönlichen Therapie zu ihrer eigenen Verbesserung zu unterziehen. Die meisten von ihnen kamen nur für eine oder zwei Sitzungen. Tatsächlich muss man ernsthaft und gewissenhaft lernen....

 


HUNA BULLETIN 45

1. Dezember 1950

 

Der Baum des Lebens & die Symbologie des Kreuzes

 

Diskussion über den Baum des Lebens, wie er in verschiedenen Kulturen beschrieben, wird, inklusive Zeichnungen,

Erinnerung daran, dass die HRA eine experimentelle und forschende Gruppe ist

Diskussion über Dr. Albert Churchyards Buch 'The Origin and Evolution of the Human Race'*

(Der Ursprung und die Evolution der menschlichen Rasse),

Diskussion über die Symbologie des Kreuzes,

Beginnende Resultate der Studie über vorausschauende Träume mit Traumbeispielen

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Besondere Ankündigung

 

Am 15. Dezember wird aufgrund des umfangreichen Postsendungen kein Bulletin versendet. Der Briefbote wird die Hände voll haben mit den Postsendungen 1. Klasse. Das nächste Bulletin Nr. 46 erscheint am 1. Januar 1951. Dieses Überspringen einer Ausgabe dient verschiedenen guten Zwecken – zum Einen gibt es allen HRA ein wenig mehr Zeit, sich ihren Weihnachtsaktivitäten zu widmen, zum Anderen gibt es Cigbo eine Chance, seine Arbeit zu machen und Papier, Briefmarken und Sonstiges zusammenzukratzen. Da dies meine letzte Chance in einem Bulletin bedeutet, nehme ich diese Gelegenheit wahr, euch eine sehr frohes Weihnachtsfest zu wünschen mit dem Segen solch einer religiösen Inspiration, den dieser Tag für euch persönlich bringen kann.

 

Die meisten von uns sind HRA, weil wir unseren Weg durch die hinderlichen und blendenden Dogmen zumindest einer Religion gekämpft haben, und oft durch eine überraschende Anzahl von Bräuchen und „Lehren“. Ich glaube jedoch, dass wir alle gelernt haben, dass hinter den Dogmen oft große und praktikable Wahrheiten versteckt sind.

 

Weihnachten und das Christentum liefern viele der Schlüssel und Spuren, die uns zu den versteckten Wahrheiten führen, die einstmals zu dem alten System von Huna gehört haben mögen: „das Geheimnis“, „der Baum des Lebens“.

 

Der Baum, der bei der Feier des Geburtstags von Jesus solch eine große Rolle spielt, enthält viel mögliche Wahrheit in seiner Symbologie. Aus dem Baum wurde das Kreuz gezimmert, womit wir oft in symbolischen Bedeutungen assoziiert werden.

 

Der „Baum des Lebens“ hatte in früheren Tagen verschiedene Formen. In einer Form besaß er sieben symbolische Zweige, in einer anderen waren es neun, wobei die Spitze des Baumes als ein Zweig galt.

 

In den Diskussion über die Osterinseln zeigt Werner Wolff ein polynesisches Konzept aus der Welt des Lebens auf, unterteilt und aufsteigend in zehn Schichten. Anstelle des Stamms eines gewöhnlichen Baums steht eine Zickzack-Linie, die das Mana oder die Lebenskraft repräsentiert. Die Pagoden aus China zeigen oft das Überleben des Grundkonzepts in den sieben oder neun Dächern und der zentralen Spitze an. In Ägypten ist die Glyphe für die Vorstellung von „fest stehen“ ein runder Baumstamm, auf der Spitze stehend, mit drei Flanschen. In diesen Symbolen lesen wir Lebendigkeit, die drei Selbste, Manas und Schattenkörper. Oder wir können das Konzept in Bezug auf die verschiedenen „Himmel“, „Körper“ und so weiter erkennen.

 

Grundsätzlich kann man sagen, dass der „Baum des Lebens“ für das Leben in all seinen Facetten steht, nicht als Baum allein. In der einfachen Glyphe für „Leben“ im frühen Ägypten finden wir, was die Grundfigur bedeuten kann.

 

Hier sind einige Skizzen:

 

 

 

 

Dieser ist assyrisch, von alten Monumenten, und zeigt eine Version des „Baums des Lebens“. Der Stamm des Baums ist dreiteilig und gibt uns die bekannte Vorstellung der drei Selbste, drei Vitalkräfte und drei Aka-Körper, wie in unserem Konzept von Huna in seiner frühen Form. In dem Bogen über dem „Baum“ haben wir die Himmel und die 13 Rosetten, die die 13 Mondmonate im Jahr anzeigen. Die siebenteiligen Rosetten an der Spitze des Baums und auch an der Spitze des Bogens können die sieben damals bekannten Planeten anzeigen oder ???

 

In dieser Skizze haben wir eine Pagode mit neun Ebenen oder Teilen. Darüber kann sich eine schmale Spitze mit drei Ebenen befinden, eine auf der anderen, oder vielleicht sieben Ebenen. Vieles wurde über die Symbologie der Pagode geschrieben, und man kann erwarten, dass einige zustimmen. Es ist offensichtlich, dass es eine Vermischung von Vorstellungen und alten Konzepten gibt. 

 

 

Eine der schönsten Pagoden ist der „Gebetstempel“ in Peking. Er hat nur drei Dachebenen, aber jedes Dach hat drei mit Perlen versehene Kanten. Die Spitze ist umkreist von drei Ringen, und darauf befindet sich ein einziger runder Knopf. Sie kann über eine Treppe erreicht werden, die den Drachen (Mana) und den Phönix (das Vogel-Symbol des Aumakua-Geistes) trägt.

 

 

Der „Baum“ mit den drei Flanschen und einem Knopf auf der Spitze bildet eine der Sinnbilder des alten Ägyptens ab. Es hat die Bedeutung von „Stabilität“. Darin können wir die grundsätzliche Triplizität von Bewusstsein, Vital- oder Lebenskraft und Körper bzw. Vehikel erkennen. Diese müssen alle präsent sein für die Grundstabilität eines vollständigen Lebens.

 

Zuvor sprach ich von dem Symbol des Lebens, das auf die größte Einfachheit reduziert worden war. Es wurde hier reproduziert als Teil der frühen ägyptischen Symbologie, die in einer Schreibform ausgedrückt wird.

 

 

Dieses „Ankh“ kombiniert die Symbole des Lebensbaums in einer einfach zu zeichnenden Form. Es findet sich in allen alten Manuskripten und auf Monumenten. Viele behaupten, es sei das ursprüngliche „Kreuz“, das später im Christentum erschien.

 

 

Der Form des Sistrums werden drei Balken zugefügt, um wieder die Basis-Drei zu erhalten. In dieser Form wurde es als Musikinstrument in der Anbetung genutzt und wurde das Symbol der Jungfräulichkeit der Maria, Mutter von Jesus.

 

In einem früheren Bulletin sprach ich von dem Opfer und seiner alten Bedeutung als ein Mana-Opfer, das zusammen mit dem Gebet zur Aumakua aufsteigt. Dieses Mana ist die Zickzack-Linie in der ägyptischen Glyphe rechts sowie in der Glyphe der Osterinseln (links), so vermute ich.

 

Hier steigt die Kraft auf in drei Bereichen zwischen der Feder, die die Wahrheit repräsentiert, und dem Stab, der für den Regierenden als auch für den Diener steht.

 

 

Das ägyptische ab bedeutet „Opfer“. Die Glyphe der Osterinseln mag dieselbe Bedeutung haben. In Ägypten hat sie die Bedeutung „anbeten“.

 

Diese Basis-Glyphe aus dem alten Ägypten hat die Bedeutung „anbeten“. Sie zeigt einen Mann, der beide Hände aufhält, während über jeder eine einzelne Wellenlinie gezeichnet ist, die ich für das niedere Mana oder die Vitalkraft des physischen Körpers und des Aunihipili halte – welche akkumuliert und der na Aumaka für deren Nutzung angeboten wird.

Das volle Symbol des Wassers setzt sich aus drei gewellten Linien, eine über der anderen, zusammen. Dasselbe Symbol findet man in der Glyphe der Osterinseln. Wasser ist das geheime Symbol aller drei Manas, vielleicht in allen alten Religionen, die mit dem frühen Ägypten in Bezug stehen. Wenn jedoch die Vitalkraft des Aunihipili angezeigt wird, scheint das Symbol das von zwei erhobenen Armen zu sein.

 

Dieses Symbol stellt Werner Wolff neben das „Ankh“-Symbol des Lebens von Ägypten, verglichen mit den Glyphen der Osterinseln. Es soll bemerkt werden, dass der Kreuzbalken wegfällt und stattdessen wie die Arme eines Menschen aussieht. Man wundert sich, ob oder nicht dies in einer weit entfernten Zeit ein Symbol war, das später dazu benutzt wurde, den Körper auf das Kreuz in der christlichen Überlieferung zu bringen. Man mag sich in dieser Hinsicht die Skizze auf der linken Seite betrachten und sehen, wie der „Kopf“ des Sinnbilds zu dem oberen Teil des Kreuzes wurde und mit ihm korrespondiert.

 

Eine andere Form des Kreuzes in sehr alten Zeiten war das „X“, wie es in dem assyrischen Baum des Lebens in der Skizze weiter oben zu finden ist. Wenn das „X“ von einem Kreis umgeben ist (siehe rechts), wird es zu einem Rad, und früher wurden Menschen in einer Adlerform auf ein Rad geschnallt, vielleicht lange, bevor die Kreuzigung erfunden worden war. (Siehe die Rad-Form in Oahspe, S. 592 für die Glyphe und 593, Vers 13, unter Uh`ga – versteckt in der Bedeutung, aber sehr interessant in der Darstellung alter Glyphen und Sprachen.)

 

Das alles führt uns zu unserem Weihnachtsbaum zurück. Für mich ist es ein erfreuliches Symbol und eine Sache von Bedeutung und Schönheit. Der Stern auf der Baumspitze sollte fünf Strahlen haben und aus drei Dreiecken bestehen, eines über dem anderen – dem Symbol der drei Selbste, vereint, aber noch getrennt.

 

 

Wenn alle drei Selbste zusammen in Harmonie arbeiten, wird das Arbeiten zum Dienen. Das heiligste unter den geometrischen Symbolen des Okkulten, soweit ich gelernt habe, ist dieses hier. Es ist das Symbol des Zustands, wonach wir streben – der Zustand, „mit der Vater-Mutter-Aumakua eins zu sein“ - der Führung, die uns dienen lässt und uns gleichzeitig davor bewahrt, die volle und kontinuierliche Führung in unserem Leben zu erhalten, wenn wir das Dienen verweigern.

 

So fällen wir unsere Bäume zu Ehren eines großen Lehrers – vielleicht mehr als ein sterblicher Mensch – und in unserem Baum verkörpern wir die Symbole des Lebens und den Teilen, die uns als menschliches Wesen leben lassen.

 

Auf der Spitze des Baums platzieren wir unseren Stern, damit er mit dem weißen Licht der na Aumakua erstrahle – sehr hoch über uns – während wir unten auf der Erde in der Gemeinschaft mit den Kindern und sogar den Tieren atemlos und liebevoll unsere Geschenke arrangieren, die wir seit langem hergestellt oder besorgt haben. Wir hoffen sehr, dass die großen oder kleinen Geschenke gefallen und nützlich sein werden.

 

Und so gehen wir weiter auf unseren niederen Ebenen … und streben stets nach oben.

 

Wir sind eine experimentelle und forschende Gruppe

 

Als HRA dürfen wir das niemals vergessen. Sollte das geschehen, würde unser Wert in der Welt sofort klein werden. Ungeachtet unseres Glaubens oder Nichtglaubens, haben wir uns als individuelle HRA zusammengefunden zum Zwecke einer Forschungsarbeit in den Psycho-Religionen aller Zeitalter und dem Experimentieren mit allen diesbezüglichen Methoden, seien sie alt oder in der ersten Reihe der modernen Psychologie, Physiologie und Physik.

 

Ich war bekümmert über einen kürzlichen Brief einer Frau mit der Frage, was wir als HRA täten, und die, als ich ihr von unserer Arbeit und den Bulletins geschrieben hatte, erwiderte: „Ich habe kein Interesse an einem Religionskurs.“ Ich weiß, wie sie sich gefühlt haben muss, als sie irrtümlicherweise folgerte, dass wir nur einen anderen „Kurs“ verkauften. (..)

 

Ich fühle dasselbe, wenn ich alle paar Tage mit der Post eine neue Art der Werbung eines neuen „Lehrers“, „Auftrags“ oder sonst etwas erhalte. Diese Woche erhielt ich ein schönes Exemplar mit dem Hinweis, dass die angebotenen „Lehren“ von einer zuverlässigen neuen Quelle kämen. Angeblich kommt sie über „ASW, die berühmte außersinnliche Wahrnehmung“. Der Hinweis, dass die Information, die einem verkauft wird, in dieser Art von einer großen, weisen Quelle kommt, aber, aufgrund der schlechten oder nun grassierenden „Lehren“, die vormals als von „hohen geistigen Ebenen“ entspringend angeboten wurden, werden die Worte „geistige Kommunikation“ sorgfältig vermieden. Die Öffentlichkeit hat recht gut gelernt, dass die „Geister“ nicht mit ihren Lehren übereinstimmen, und dass wir uns im Laufe der letzten hundert Jahre und mit Dutzenden solcher „Lehren“, die in Büchern verfügbar gemacht wurden, immer noch da befinden, wo wir angefangen haben – wir werden immer noch gezwungen, uns auf unsere eigene Suche für grundsätzliche Fakten zu machen und die benötigten Experimente durchzuführen, um zu lernen, ob in dem, was wir entdecken, ein praktikables Element vorhanden ist oder nicht.

 

Darüber hinaus haben wir uns nicht für den Zweck reiner und ausschließlicher Spekulation organisiert. Unsere Vorfahren liebten es zu spekulieren, wie viele Engel auf der Spitze einer Pinie Platz hätten. Wir lieben es zu spekulieren, welche „Strahlen“ und „Ebenen“ und „Bewusstseinsebenen“ dieses oder jenes bedeuteten. Während ein gewisser Betrag an Spekulation nicht vermieden kann, muss man sich daran erinnern, dass er für uns ohne Testen und Experimentieren keinen Wert hat.

 

Dr. Albert Churchyard: 'The Origin and Evolution of the Human Race' (Der Ursprung und die Evolution der menschlichen Rasse)

 

Ich möchte einige Passagen aus einem wirklich guten Buch zitieren, das Charles Kenn in Honolulu fand und mir freundlicherweise geliehen hat – weil es nicht mehr gedruckt und selten ist. Es ist Dr. Albert Churchyards Buch 'The Origin and Evolution of the Human Race' (Der Ursprung und die Evolution der menschlichen Rasse).

 

Dr. Churchyard schrieb nicht als ein Professor, der um seinen Job fürchtete, falls er leicht von den üblichen Meinungen seiner Zeit abwich. Er schrieb als ein Amateur-Forscher, der alles gewinnen und nichts zu verlieren hatte. Seine Arbeit zeigt seine Gelehrsamkeit und den bewundernswerten Umfang seiner Belesenheit und Forschung, die ihn zu einigen Ergebnissen brachte, die das Korn für unsere HRA-Mühlen sind. Auf den Seiten 334 und 335 legt er den Grundstock für den Beweis, dass der Glaube des frühen Ägypten sich auf Zentralamerika und Mexiko ausgebreitet haben. Man bemerke, wie er diese Quelle der Information weitergibt und den Appetit auf weitere Studien seitens des Lesers nährt.

 

„Auf zwei Tafeln, enthalten in Mr. John L. Stevens Buch 'Incidents of Travel in Central America, Chepas, and Yucatan' (Reiseberichte über Zentralamerika, Chepas und Yukatan), veröffentlicht 1848. Er berichtet von zwei Figuren, die den ägyptischen Taht-Aan repräsentieren, den Träger des symbolischen Uat. Angeblich hält er Horus in seiner Hand als das wahre Licht dieser Welt, und eine symbolische Ähnlichkeit einer Seele der menschlichen Natur, gezeugt von Ra, dem Heiligen Geist, als der Vater im Himmel, genau so, wie wir ihn in den ägyptischen Monumenten gezeigt bekommen.

 

Wir haben denselben Typus in Indien gefunden, wo wir die Große Mutter Apt haben, die ihr Kind Horus hochhält, hier durch eine Zeichnung dargestellt, die mir freundlicherweise von Mr. A.H. Sutton gegeben wurde.

 

Annu ist der östliche Sonnenberg, wo die Sonne von Amenta aufgeht. 'Oh, göttlicher Schatz, der du in Annu erschienen bist.' Das Bild des göttlichen Schatzes wurde von zwei Gottheiten in die höhere Welt gehoben, was auch auf der Statue in Palenque gezeigt und porträtiert ist und ursprünglich von dem Sternenkult stammt.

 

Taht-Aan schrieb gemäß den heiligen Schriftgelehrten das 'Ritual', das Buch, welches das Göttliche Wort enthält und von der Wiederauferstehung im Schein des ewigen Lebens spricht. Es ist ein Buch der Mysterien, worin dieses Bild einen Teil der Offenbarung zeigt, die hier dramatisch in Mexiko in Szene gesetzt wird (Ritual, Kap. 125), und es war nicht nur hier in den Zentralstaaten von Amerika, sondern auf der ganzen Welt, wo der Sternenmythos etabliert war, was alles dem alten ägyptischen Sternenmythos-Kult entliehen war, und sonst nirgends kann der Ursprung gefunden werden.“

 

Auf Seiten 278 – 281 diskutiert Dr. Churchyard die frühen Formen der Legende der Geburt von einem Gottmenschen, wie wir ihn an Weihnachten feiern. Wieder zitiere ich:

 

„In den Traditionen der Masai Gruppe – der ersten Menschen des Sternenmythos – kam der Mensch-Gott zuerst auf die Erde. Vor wie vielen Jahren?

 

In dem Bild (Tafel LXV) wird die Geschichte der Verkündigung, der wundersamen Empfängnis oder Inkarnation gezeigt. Die Geburt und Anbetung war bereits in Stein eingraviert und repräsentierte in vier aufeinanderfolgenden Szenen auf den innersten Wänden des Heiligsten der Heiligen im Tempel von Luxor, gebaut von Amen-Hetep ca. 1750 v. Chr.

 

Die erste Szene auf der linken Seite zeigt den Gott Taht als göttliches Wort oder Logos, wie er die jungfräuliche Königin heiligt und ihr ankündigt, dass sie bald einen Sohn gebären sollte.

 

In der zweiten Szene spendet ihr der Gott Kneph, in Verbindung mit Hathor, ihr das Leben, das heißt, der Heilige Geist oder der Geist verursachte die Empfängnis, und Kneph war der Geist, namentlich und natürlich. Die Befruchtung und Empfängnis werden in der Jungfrau fülligeren Gestalt dargestellt.

 

Als nächstes sitzt die Mutter auf ihrem Gebärstuhl, und das Kind wird durch eine der Schwestern versorgt.

 

Die vierte Szene ist die der Anbetung. Hier erscheint das Kind thronend und empfängt die Huldigung von den Göttern und die Geschenke von Menschen. Hinter der Gottheit, die den Heiligen Geist darstellt, auf der rechten Seite, knien drei Männer und bieten Geschenke mit der rechten Hand und das Leben mit der linken Hand an. Das Kind, das derart angekündigt, inkarniert, geboren und angebetet wurde, war die pharaonische Darstellung des alten Sternenkultes Ägyptens. Demnach sehen wir, wie das göttliche Drama menschlich durch die königliche Lady, Mut-em-Ua dargestellt wurde, die die Mutter Gottes mit ihrem Kind in dem osirischen Kult personifizierte, der, wie ich nun bewiesen habe, aus dem Sternenkult geboren wurde.“

 

Wenn wir als HRA vielleicht mehr als gewöhnlich gut und reichhaltig dieses Weihnachtsfest feiern, zünden wir unsere Bäume an, da wir in unserem Verständnis so weit zurückgehen, dass ein Gott-Mensch vielleicht inkarniert ist, um dem Menschen das Geheimnis seines eigenen Seins zu übermitteln sowie von seiner Beziehung zu anderen Reichen und anderen Ebenen des Seins.

 

Symbologie des Kreuzes

 

Über die Erzählungen der jungfräulichen Geburt in ihren vielen Facetten und zu den vielen Zeiten und Orten meditierend, können wir nicht die christliche Zufügung des Todes am Kreuz vergessen, um allen Menschen die Erlösung zu bringen. Hier ist die Spur in die tiefere Vergangenheit weniger klar, aber wenn wir uns Huna sowie unser hawaiisches Wörterbuch ansehen, was hinter dem Konzept des „Kreuzes“ verborgen sein könnte, stoßen wir auf etwas, was uns wirklich Nahrung für unsere Gedanken liefert – und unseren persönlichen Untersuchungen Stoff gibt.

 

Kea ist ein Wort für „Kreuz“. Es hat zwei unterschiedliche Bedeutungen. Eine ist ein Kreuz, das entsteht, indem ein Balken über einen anderen gelegt wird, um das reguläre Kreuz zu bilden. Dies kann auch in der Form eines „X“ oder eines „Y“ geschehen, obwohl a`mana vielleicht besser ist für die Y-Form. Die zweite Bedeutung von kea ist „verhindern“, und wir können in dem Kreuzstück das Symbol von etwas lesen, das die Arbeit stoppt oder hindert, repräsentiert durch das Kreuz-Symbol. In anderen Ländern und Religionen finden wir den Stamm oder „Baum“ des Kreuzes umrankt von einer aufwärts wachsenden Weinrebe oder Schlange, dem Symbol von Mana für uns. So spekulieren wir, dass der Balken etwas sei, der das Wachstum des Mana zu der Aumakua stoppt oder behindert.

 

In dem Wort a`ma`na haben wir die mögliche Wurzel mana, die uns sagt, was zwischen dem Aunihipili und der Aumakua unterteilt wurde, wie in der unterteilten Spitze des „Y“. Die Wurzel ama bedeutet (1) „der längsverlaufende Stock, der benutzt wird, einen anderen von unterhalb zu überkreuzen wie in einem Kanu-Ausleger“ - es entsteht der Stamm des Y-Kreuzes, (2) „jemandem etwas offenbaren, wie ein Geheimnis, oder es mit Nahrung sättigen“, und (3) „den Göttern ein Opfer anbieten“.

 

Noch ein anderes Wort für kaa ist „Kreuz“, im wörtlichen Sinn den blockierenden Balken in der Aufwärtsbewegung anzeigend. Es hat auch die sehr signifikante Bedeutung einer Weinrebe, die wiederum das alte und bekannte Symbol von aufsteigendem und geteiltem Mana ist. Und, als ob die na Kahuna, die die Sprache erfanden und sie benutzten, um das alte „Geheimnis“ zu verschließen und zu bewahren, befürchtet hätten, dass spätere Generationen die Bedeutung des großen Grundmechanismus des Gebetes übersehen könnten, gaben sie dem Wort auch die Bedeutung von Schnur, Strick oder Seil – wiederum unser aka, oder der unsichtbare Aka-Faden des Kontaktes mit den na Aumakua und dem Pfad, worüber wir unser Mana anbieten, es sei denn, es gibt einen Balken, der zu einem Kreuz wird, weil etwas den Kontakt entlang des Fadens und den freien Fluss der Gabe verhindert, wie wir unsere Lebenskraft mit der na Aumakua unterteilen.

 

Wenn der Balken vorhanden ist und unser Aufwärtsweg durch Schuld oder Fixationen blockiert ist, sind auch wir auf einem symbolischen Kreuz gekreuzigt.

 

Aber, wie alle legendären Helden es über Jahrhunderte getan haben, ob sie nun an das „X“ des Rades oder an den Felsen gebunden waren wie Prometheus, muss jeder Mann einen Weg finden, um seine Opfer darzubringen – einen Weg, um seinen behindernden Balken zu entfernen und sein Opfer der Lebenskraft an die Aumakua zu senden.

 

Es muss eine Erlösung gegeben haben, zumindest teilweise, die von jenen Leidenden an einem Rad oder Kreuz oder an einem Felsen für die Menschheit gewonnen wurde, weil der Weg gezeigt wurde, um den Pfad freizumachen und die na Aumakua zu kontaktieren und sie zu ermächtigen, ihren Teil in unserem Leben zu übernehmen.

 

Es erscheint nicht logisch, dass ein Mann, sei er zur Hälfte ein Gott, sterben könnte, um die gesamte Menschheit über alle Jahrhunderte zu retten. Die Logik liegt in dem Menschen – vielleicht halb Gott – der uns lehrte, wie man Erlösung für sich selbst erzielt, ohne die Hilfe der Kirche oder Priester oder Dogmen – ohne unnatürlich zu leben oder Rituale zu praktizieren, die ihre Bedeutung schon lange verloren haben.

 

Studien über vorausschauende Träume

 

Unsere vorausschauenden Träume kommen nur spärlich. Mit dem nächsten Bulletin in etwa einem Monat könnten genügend vorliegen, um sie in einer generell Bedeutung einzuschätzen. Bis jetzt sind zwei Dinge sicher: Entweder wir stehen wir vor einem sehr großen Umbruch und Veränderung, oder das Unterbewusstsein in allen von uns, die Träume aufgeschrieben haben, beinhaltet tiefe Ängste, dass solche Dinge unterwegs und es wert sind, präsentiert zu werden.

 

Ich hatte eines Nachts zwei Träume. Im ersten schaute ich hinunter in eine sehr tiefe Spalte aus Eis und Schnee. Beim Aufwachen fragte ich nach der Bedeutung und erhielt die Eingabe, dass dies das Symbol der „gefrorenen“ Umstände der Kriegsfront in Korea seien.

 

Im zweiten Traum hörte ich eine vorbeifahrende Feuerwehr. Ich ging zur Tür und sah hinaus, und dort war ein großes Feuer, dessen schwarzer Rauch Richtung Westen in eine Entfernung von mehr als einer Meile zog. Der Wind war entfernt von mir, und ich fühlte keine Angst wegen der näherkommenden Flammen, aber plötzlich drehte ich mich um, um aus dem Seitenfenster zu sehen und bemerkte, dass eine große Flammenwand schnell aus dem Norden auf mich zuraste und der Fluchtweg abgeschnitten war. Beim Erwachen fragte ich nach der Bedeutung und erhielt die Eingabe, dass ein entferntes Kriegsgeschehen wie in Korea uns plötzlich in Amerika in die Mitte eines noch größeren Krieges ziehen könnte und wir uns in unmittelbarer Gefahr befänden. Diese Träume kamen um den 20. November.

 

HRA LZA aus Südkalifornien berichtet über zwei exzellente Träume:

 

„Traum 18. Okt. 1950: Bevor ich zu Bett ging, bat ich meine Aumakua für eine Trauminterpretation internationaler Geschäfte.

Ich träumte von einer Theaterprobe. Eine der Hauptrollen wurde von einer Frau gespielt, die von dem Direktor keine Befehle entgegennahm oder Anweisungen befolgte, sondern so spielte, wie sie es für richtig hielt, und generell eine Quertreiberin war. Jedes Mal ermahnte sie der Direktor, aber sie machte so weiter. Schließlich kam eine Stelle in dem Stück, wo die Frau ein Kind im Arm halten musste. Als sie es aufnahm, drückte sie es so stark – aus purer Bosheit – dass es vor Schmerz aufschrie. Dann, obwohl sie ermahnt wurde, es zu halten, strampelte das Kind sich frei und hüpfte von der Bühne.

 

Ich wachte auf und fragte mein Aunihipili um dessen Meinung. Die Antwort kam sofort: Die Frau ist Russin, der Direktor die Vereinten Nationen. Das Kind ist das russische Volk. Die Interpretation: Die Sowjets werden die Menschen drücken, bis sie rebellieren und aus ihrer Gefangenschaft flüchten.

 

Traum vom 21. Oktober 1950:

Es gab eine Mine in einer Art Kohletagebau. Männer arbeiteten dort – zwei Lager. Ein Lager wurde geführt von einem kräftigen Mann, der viele der anderen beeinflussen konnte, sich dem anderen Lager zu widersetzen. (Es ist mir nicht klar, ob der Kräftige die Arbeiter gegen die Eigentümer aufwiegelte oder nicht, aber es schien etwas derartiges zu sein.) Die Rebellen konnten das andere Lager entwaffnen – hielten sie mehr oder weniger in Abhängigkeit in dem Bergbau. Dann, ganz plötzlich, attackierten die Rebellen, beauftragt durch den kräftigen Führer, das andere Lager. Zuerst waren es einzelne Kämpfe – nur zwei Männer kämpften hier und da um die große Grube herum. Dann kam es zu einem allgemeinen Kampf – eine regelrechte Schlacht. Aus einer Quelle hatten die entwaffneten Leute große Waffen erhalten, und sie konnten wohl gut mit ihnen umgehen.

 

Als dies so weiterging, veränderte sich die Traumszene, und in der Entfernung erschienen einige versteckte Indianer. Es schien, als seien diese Indianer mit dem kräftigen Führer alliiert – befanden sich also unter seiner Fuchtel – und erwarteten seinen Befehl, um sich in den Kampf zu stürzen. Aber als sie sahen, dass die Rebellen die schlimmsten waren, wechselten sie die Seiten und halfen dem anderen Lager. Das Ergebnis war, dass der Dicke und seine Männer komplett eingepfercht waren.

 

Als ich aufwachte und mein Aunihipili fragte, ob dies ein prophetischer Traum gewesen sei, kam die Antwort „Ja“. Ich musste nicht nach der Bedeutung fragen. Es war vollkommen klar, dass der „kräftige“ Führer für Russland stand und die Indianer für ihre Alliierten wie das kommunistische China.

 

Die Berichte über Gregg

 

 

Die Berichte über Gregg zeigen weiterhin eine graduelle Verbesserung. Er konnte zum zweiten Mal einen Ausflug machen – an die Küste, und alles ging gut. Ich weiß, dass wir uns alle extra anstrengen werden, wie wäre es an Weihnachten und Neujahr, aber ich dränge darauf, dass wir eine Zeit finden müssen für mich in den TAHG-Sitzungen um 15 und 19 Uhr kalifornische Zeit. Wir kommen so gut mit vielen unserer gemeinsamen Probleme voran, dass wir durchhalten müssen.


Abkürzungen und Begriffe

 

HRA – Huna Research Associate(s) – Huna-Forschungsmitglied(er)

GWhW – Geheimes Wissen hinter Wundern

RR – Round Robin

BSRA – Borderland Sciences Research Associates

TAHG – Telepathisch arbeitende Heilungsgruppe

 

Aunihipili, Unihipili – Unterbewusstsein, unteres Selbst

na aunihipili – (die) unteren Selbste

(na) Auhane, Uhane – (die) mittleren Selbste

(na) Aumakua – (die) hohen Selbste

Po'e aumakua – Gemeinschaft der hohen Selbste

George – Name für das Aunihipili

 

Mana – Spannung des Aunihipili

Mana Mana – Spannung des Auhane

Mana Loa – Spannung der Aumakua

Aka-Körper, aka kino, kino aka – Schattenkörper, ätherisches Doppel

Aka – Schattenkörpersubstanz, klebrig

 

Kala – geistige Reinigung 


Weiterführende Links

(mit * im Text gekennzeichnet)

 

Bulletin 24

Dr. Oscar Brunler

Physiker, Chemiker

http://www.execonn.com/matt/Docs/PSYCANAL.htm

http://borderlandresearch.com/rays-and-radiation-phenomena

http://www.execonn.com/matt/Docs/PSYCANAL.htm

 

Bulletin 26

Meade Layne, 1882 - 1961

Parapsychologe, Gründer und erster Direkter der 'Borderland Sciences Research Associates' (BSRS) – Round Robin

https://borderlandsciences.org/history/BSRA.html

https://en.wikipedia.org/wiki/Meade_Layne

 

Olga Rosmanith

Autorin 'Fixed Stars'

https://goo.gl/EEK8Lt

 

Hl. Therese von Lisieux, Mystikerin, Karmelitin, Kirchenlehrern,

1873 – 1897

http://www.theresevonlisieux.de

 

Bulletin 27

Bovis-Einheiten, Radiästhesie

https://de.wikipedia.org/wiki/Radiästhesie#Bovis-Einheiten

 

Bulletin 28

Winogene Savage: Adventures in Realization

ISBN: 978-1-2580-1363-9

 

Meade Layne: The Ether Ship Mystery and its Solution

https://borderlandsciences.org/project/etheria/mimeo/esm/index.html

 

Bulletin 29

Dr. Werner Wolff, Prof., Psychologe, Schriftsteller

http://www.worldcat.org/identities/lccn-n50013736/

https://goo.gl/XY2pL7

http://islandheritage.org/wordpress/?page_id=3912

Dr. Werner Wolff: 'Island of the Death,

ISBN 978-1162734538

 

Le Plongeon: 'Sacred Mysteries Among the Mayas and Quiches

ISBN 978-1602062436

 

Dr. Albert Churchward: 'Origin and Evolution of the Human Race

ISBN: 978-1564594273

 

Bulletin 30

Christopher Tatham: 'We the Redeemed'

Published by Michael Joseph, 1942

erhältlich im Buchhandel

 

Zitat: „Mein Joch ist sanft und meine Bürde ist leicht“ (Matth. 11,30)

Zitat: „Die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.“ (Matth. 7,14)

 

Agnes Sanford: 'The Healing Light', 1947; (Deutsch: „Heilendes Licht“, Ökumenischer Verlag Edel, 1978)

http://agnessanford.wwwhubs.com

http://heyjoi.tripod.com

http://goo.gl/yg9Ctn (PDF)

 

E.A. Wallis Budge

27. Juli 1857– 23. November 1934, Ägyptologe, Orientalist

https://en.wikipedia.org/wiki/E._A._Wallis_Budge

'Book of the Dead' ISBN: 978-1605974897

http://www.sacred-texts.com/egy/ebod/ (vollständiger Text)

 

Furze Morrish: The Ritual of Higher Magic,

Oak Tree Books, 1947

https://goo.gl/glg5zl

 

Ernest McBride: The Expansion of Personality, 1951

https://goo.gl/UGgNnB

verfügbar im Buchhandel

 

Don Blanding: 'A Grand Time for Living' https://en.wikipedia.org/wiki/Don_Blanding

verfügbar im Buchhandel

 

Bulletin 31

Arkanprinzip

https://de.wikipedia.org/wiki/Arkanprinzip

 

Ku und Hina – Heilige Götter

http://www.sacred-texts.com/pac/hm/hm04.htm

https://www.youtube.com/watch?v=GtoG8o95pmA

 

Dr. Nandor Fodor, Ungar, 1895-1964, Parapsychologe, Psychoanalytiker

Encyclopaedia of Psychic Science

PDF, 856 S. - https://goo.gl/0UBjXt

 

Lafayette Ronald Hubbard (1911-1986), Gründer Scientology

http://goo.gl/SbQ9N7

 

'Dianetics: Modern Science of Mental Health'

http://goo.gl/LkMEV3

 

Bulletin 32

Meyer N. Bruskovsky:„The Supreme Plan, The Way to Perfection

ISBN: 978-1162751146

 

Gustaf Stromberg

goo.gl/sOeuKg

 

'The Soul of the Universe'

verfügbar im Buchhandel

goo.gl/OKghRf

 

Bulletin 34

Basil King: The Conquest of Fear

ISBN 978-1617202995

 

Thomas (Judge) Troward

http://newthoughtlibrary.com/trowardThomas/bio_troward.htm

 

Bulletin 36

 

Theosophie - Helena Blavatsky / W.Q.Judge

Das Wort Theosophie stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Weisheit der Götter" oder "Göttliche Weisheit". Die Lehren der Theosophie gründen sich auf den Grundprinzipien und den Wirkungsweisen der Natur. Gemäß der Gründerin der Theosophischen Gesellschaft, Helena Petrovna Blavatsky, resultieren sie aus den Erkenntnissen und Erfahrungen der gro-ßen Weisen des Menschengeschlechts, die der Menschheit in ihrer Evolution bereits weit vorausgingen und das geistige Erbe der Menschheit überliefern. Sie berücksichtigen und umfassen die drei großen Denkrichtungen des Menschen: Wissenschaft, Philosophie und Religion.

http://anthrowiki.at/Theosophie

 

Bhagavad Gita

"Gesang des Erhabenen") ist eine der wichtigsten der heiligen Schriften ("Shastra") im Yoga, im Hinduismus und auch allgemein. Sie wurde von Krishna offenbart. Sie ist ein Lehrgedicht mit 700 Versen in 18 Kapiteln, ein Zwiegespräch zwischen Krishna, dem Lehrer/Manifestation Gottes, und Arjuna, dem Schüler. Haupt-Themen der Bhagavadgita sind: Wie treffe ich eine Entscheidung auf spirituelle Weise? Wie führe ich ein spirituelles Leben? Wie kann ich ohne Anhaftung handeln? Wie kann ich Gott erfahren und zum Höchsten kommen?

http://wiki.yoga-vidya.de/Bhagavadgita

 

Patanjali 

Indischer Weiser, zwischen. 2. - 4. Jh. n. Chr. Er verfasste das Yogasutra und gilt deswegen als Vater des Yoga.

 

 

Bulletin 38

 

Order of the Golden Dawn (Hermetischer Orden der Goldenen Dämmerung)

Magische diskrete Gesellschaft, 1888 in England gegründet. Der Orden bestand bis 1900/1903 und zerfiel dann wegen innerer Streitigkeiten in diverse Nachfolgeorganisationen. Bekannte Mitglieder des Ordens waren unter anderem Aleister Crowley und Arthur Edward Waite. Im Gegensatz zur Theosophischen Gesellschaft, die sich zunehmend an östlichen Weisheitslehren orientierte, verstand sich der Golden Dawn als Fortführung der westlichen Mysterien, insbesondere der Tradition der Rosenkreuzer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hermetic_Order_of_the_Golden_Dawn

 

Eliphas Levi (Autor), Arthur Edward Waite (Übersetzer): Transendental Magic

ISBN 978-1891396953, verfügbar

PDF: Transcendental magic, its doctrine and ritual - PDF Archive

 

Dr. Nandor Fodor, Ungar, 1895-1964, Parapsychologe, Psychoanalytiker

Encyclopaedia of Psychic Science (Enzyklopädie okkulter Wissenschaften)

PDF, 856 S. - https://goo.gl/0UBjXt

 

Oahspe Bibel, PDF zum Online-Lesen

http://goo.gl/SKOKI5

 

Hereward Carrington: Higher Psychical Development

ISBN 978-0766142831

 

Bulletin 41

 

Harry Edwards, 'A Guide to Spirit Healing'

ISBN 978-1406797954, verfügbar im Internetbuchhandel

 

Bulletin 42

 

F. Kaigh, 'Witchcraft and Magic of Africa' (verfügbar)

 

P. Brunton: The Hidden Teachings Beyond Yoga'

ISBN: 978-0877285908 (verfügbar)

PDF: http://selfdefinition.org/brunton/Brunton-Paul-The-Hidden-Teaching-Beyond-Yoga--OCR.pdf

 

P. Brunton.: The Quest of the Overself

ISBN: 978-1844130412

 

P. Brunton.: Die Weisheit des Überselbst

ISBN: 978-3762606246

 

P. Brunton.: Discover Yourself

ISBN: 978-0877285922

 

P. Brunton.: Die Weisheit des Überselbst

ISBN:978-3762606192

https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Brunton

 

Dr. Albert Churchward: Origin and Evolution of the Human Race

ISBN: 978-1564594273 (verfügbar)

 

 

Bulletin 43

 

Harry A. Overstreet: 'The Mature Mind'

ISBN: 978-0393063080

https://archive.org/details/maturemind00over

 

 

Bulletin 45

John L. Stevens: 'Incidents of Travel in Central America, Chepas,

and Yucatan'

ISBN: 978-0486224046, verfügbar