Max F. Long, Band 4, 1951, HUNA-Bulletins 46-68


Bulletin 46

1. Januar 1951

 

Veränderungen und neue Gewohnheiten

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Der Neubeginn, das Neujahr

Erneuerung in der hawaiischen Kultur und Sprache

Das Problem der Trägheit und Gewohnheit mit Diskussion über das Aufgeben einer Gewohnheit

einige Neuigkeiten von australischen HRAs,

TAHG*-Arbeiten

Buchbesprechungen: 'The Magic Bag', von BSRA*;

'Musical Therapy' von HRA Marion VerHoven

sowie '1952 The Year of Crisis' von HRA Wing Anderson*.

 

Der Neubeginn war die innere Bedeutung des Neujahrs für viele der älteren Völker. Sie schauten auf die Ankunft eines neuen Jahres als eine Zeit, als die Natur und der Wachstumsprozess den alten Zyklus geschlossen und einen neuen eröffnet haben.

 

Die na Kahuna hatten Rituale oder äußere Erscheinungen für Neujahr, und aus den verbundenen Wurzeln der Wörter entsteht ihr Name ma`ka`hi`ki. Es sieht so aus, als ob es einst eine tiefere Bedeutung in dem gesamten Konzept der „Ankunft eines neuen Jahres“ gegeben habe.

 

Das Buch des Lebens der na Kahuna

Eine Seite aus dem Buch des Lebens der na Kahuna können wir gut zu Rate ziehen. Wir finden in ihrem alten Wissen über Bewusstsein und Kräfte vieles, das informativ und nützlich zugleich war. Lasst uns nun betrachten, was über ihre Vorstellungen der Bedeutung des Neujahrs gesammelt wurde.

 

Wie bei allen Zivilisationen in der ganzen Welt gab es ein Brauchtum, auf den Beginn des neuen Jahreszyklus zu schauen als eine Möglichkeit für zwei Dinge:

 

Die Aktivitäten des alten Jahres zu Ende zu bringen und (a) die besten Dinge für das kommende liegende Jahr beschließen, (b) alles Mögliche tun, sich selbst mit der Notwendigkeit zu beeindrucken , die beschlossenen Dinge zu tun – mit Schwüren, Neujahrs-Beschlüssen und Gebeten zu Höheren Wesen um deren Beistand – und (c) sofort zu beginnen, ohne Aufschub, in der neu beschlossenen Art zu agieren.

In früheren Tagen wurden die Bitten an Gott von der Nation und dem Individuum erneuert. Alte Schulden wurden beglichen, und man bemühte sich, das neue Jahr schuldenfrei zu beginnen.

 

Weihnachten begann als der Feiertag des Neujahrs – der Tag, an dem es durch Beobachtung der aufgehenden Sonne sichtbar war, dass es tatsächlich und definitiv seine Rückkehr entlang des Firmaments begonnen hatte.

 

Die primitiveren Rassen mussten die Sonne beobachten, bis sie ihren Kurs umkehrte, damit sie wussten, dass das Neujahr vor ihnen stand. Die zivilisierteren Völker erlaubten sich oft in ihren Berechnungen kumulative Fehler, als sie Kalender entwickelten, die falsch waren oder das Wissen verloren hatten, die Kalenderperioden großer Rassen vor ihnen zu korrigieren, so dass sie das Neujahr wie einen verspäteten Monat feierten. Aufgrund dessen beschert uns das Neujahr zwei Tage statt einen, die wir beobachten müssen – das richtige und das falsche Neujahr.

 

Die Wurzeln des hawaiischen Wortes für Neujahr geben uns signifikante Bedeutungen, wenn wir sie auseinandernehmen. Alle Bedeutungen können von uns als HRA-Mitglieder angewendet werden bei der Beobachtung des Neujahr-Beginns. Hier sind die Wurzeln und einige ihrer Bedeutungen: (ma`ka`hi`ki).

 

Ma: Wird benutzt in „einen Eid ablegen“ oder „schwören“-

 

Ka: „Aus einem Zentrum ausstrahlen“ oder „Wasser aus einem Kanu schöpfen“. Vielleicht können wir hier die Beziehung zu der na Aumakua erkennen und das Anbieten von Mana als ein Schwur oder dass ein Beschluss getroffen wird und in seiner Anwendung vollkommen bestätigt werden muss.

 

Maka: (Die beiden Wurzeln kombiniert) bedeuteten „beginnen“ oder „anfangen“ und deuten darauf hin, dass die neue Art des Lebens bedeutete, das Neujahrs zu beginnen.

 

Hi`ki: (Zwei Wurzeln verbunden) geben die Bedeutung von „fähig sein, etwas zu tun, einen Zweck ausführen“. Es bedeutet auch „beginnen“ und „einen Eid ablegen“. Zusätzlich hat es die für uns sehr aufschlussreiche Bedeutung: „etwas bestätigen“ oder „eine Angelegenheit als wahr bestätigen“.

(Andrews Wörterbuch)

 

Für unsere Beschlüsse zum Neuen Jahr müssen wir nicht nur schwören, in der beschlossenen Art und Weise zu agieren, sondern wir müssen bestätigen, dass wir in dieser Art und Weise handeln wollen und es auch tun werden. Dies führt zu der vollen Überzeugung und dem Glauben – der Glaube an uns selbst und unsere Stärke des Geistes, tagtäglich durch das gesamte Jahr. durchzuhalten

 

Die Wurzel hi bedeutet „wegfliegen und verblassen oder schwach werden“. Dies führt uns zurück auf den Gebrauch von Wasser als dem Symbol der drei Manas. Die Wurzel ki bedeutet „Wasser wie aus dem Mund ausspucken – Wasser oder Mana zu einem Zweck hervorbringen.“ Zu unserem Zweck können wir in diesen Wurzeln die Lektion erkennen, dass das mittlere Mana, da es schwächer wird, erneuert und zwangsweise benutzt werden muss, um unsere Entscheidung, gemäß unseren Entschlüssen zu leben, zu erneuern. Jeder Tag sollte ein Neubeginn für uns in dieser Hinsicht sein. Das Leben ist etwas, das wir nicht in einem einzigen Rutsch einer Bemühung vollbringen. Es ist kein Job, der hastig getan wird und getan bleibt. Jeden Abend, wenn wir einschlafen, treten wir in einen „kleinen Tod“ ein. Jeden Morgen wachen wir wieder auf, neu geboren, und nehmen das Geschenk eines neuen Tages an, und – wenn wir wirklich leben – erfrischt neu versuchen, auf den drei Ebenen des Seins voranzuschreiten: der Ebene des Physischen und des Aunihipili-Verstands, der Ebene des Auhane-Verstands in seiner Beziehung zu den anderen Selbsten und dem Physischen, und drittens der Ebene des Aumakua-Bewusstseins und seiner Welt der Gedanken, die die Dinge wachsen lassen.

 

Wenn ihr die Geschichte des alten Ägypten studiert, werdet ihr erstaunt sein, wie ich es kürzlich war aufgrund der Tatsache, dass sich fast nichts in der Lebensweise der Menschen geändert hat. Regeln wurden verändert, und es gab Veränderungen in der normalen Religion, aber die ursächlichen Bräuche und Lebensweisen entwickelten sich kaum in 5.000 Jahren. Es war, als ob der Mensch in diese Bedingungen geboren sei zu dem Zweck, sich individuell zu entwickeln, so dass die Masse der Menschen zusammen aufstiege zu einem größeren Wissen, besseren Verstehen und perfekter und hilfreicher Zusammenarbeit zum Wohle aller.

 

Heute erkennen wir, wie die alte Trägheit durch einen schnellen Fortschritt in der Wissenschaft gebrochen wurde. Wir spüren, dass uns der Wechsel aufgezwungen wurde – dass vielleicht ein „Neues Zeitalter“ gekommen ist. Wenn jedoch die Basis der Menschen dieselbe bleibt, bleibt es eine Angelegenheit von jedem einzelnen Menschen, seinen Fortschritt zu erkennen. Andere mögen ihn eine bessere Lebensweise lehren, aber sobald die Ausbildung beendet ist, muss der Einzelne sich an die Arbeit begeben und mit eigener Kraft vorankommen.

 

In diesem Neuen Jahr – das gut ein Teil des Neuen Zeitalters sein kann, können wir sicher voraussagen, dass die Menschheit sich überhaupt nicht in der Masse verändern wird. Die große Mehrheit wird zurückbleiben und versuchen, jeden Wechsel zu verhindern. Ständig wird danach gerufen, dass wir zu den sicheren und guten Zeiten von gestern zurückkehren sollen. Alles was eine grundlegende Veränderung in unserer Sozialstruktur bedrohen könnte, wird bis zum bitteren Ende bekämpft.

 

Will Levington Comfort, der in seinen Schriften großen Wert auf solche Angelegenheiten legte, bedrängte seine Leser und jene, die um seine Führung bemüht waren, sich von dieser Trägheit der Massen zu distanzieren. Er bestätigte ständig die Tatsache, dass der einzig mögliche Weg für ein menschliches Wesen, ein Jota permanenten Fortschritts zu erzielen, sei es physisch, mental oder spirituell, darin lag, sich an die Arbeit zu begeben, um sich selbst zu verbessern. Wir haben Angst, dass wir in die tiefen Furchen der Gewohnheit fallen und nicht stark genug von unserem Auhane-Verstand und Willen unterstützt werden, um aus eigener Kraft aus diesem Tief herauszugelangen.

 

In unserer Annäherung an die Dinge des psycho-religiösen Feldes und der praktischen Anwendung von Huna, der Psychologie, Metaphysik oder Religion, finden wir es schwierig, die Gewohnheit des ständigen Lesens und der Spekulationen zu brechen, ohne etwas damit anzufangen. Dieser Zustand basiert teilweise in dem Fehlens einer realen Autorität in den vielen diffusen „Lehren“. Nicht entscheiden könnend, was gültig ist und was nicht, fallen wir in die Gewohnheit, jede neue Idee, die uns mit Büchern, Kursen oder Lesungen vorgestellt wird, lang und breit zu diskutieren. Viele von uns finden, dass wir dieselben Vorstellungen nehmen und selbst ein gutes System entwickeln könnten.

 

Am Ende wurde die Gewohnheit der Studien durch die Gewohnheit des Redens ersetzt. Es ist so viel einfacher zu lesen und dann zu sprechen, als sich an die tatsächliche Arbeit zu begeben – sich selbst zu einem Handlungsverlauf zu zwingen und diesen für eine bestimmte Zeit weiter zu verfolgen. In unserer gemeinsamen HRA-Arbeit hatte dieser Zustand schwer auf uns gelastet. Die drei Gruppen, die ich zu organisieren und in eine reale experimentelle Arbeit mit Huna zu führen versuchte, wurden eine nach der anderen buchstäblich zu Tode geredet. Manchmal frage ich mich, ob die alten Ägypter sich fünfzig Jahrhunderte lang nicht entwickelt haben aus dem einfachen Grund, dass sie ihre gesamte Freizeit und Energie mit den Diskussionen vergeudeten, was sie verbessern könnten, aber niemals zu dem Punkt einer Übereinstimmung gelangten dessen, was getan werden musste oder zu dem Punkt des Handelns.

 

In Anbetracht all dieser hinderlichen Blockaden und der Tatsache, dass nichts erreicht werden kann, muss jeder von uns als Individuum handeln. Wir können in unserer experimentellen und forschenden Arbeit nur vorankommen, wenn jeder von wirklich arbeitet. Keine Frage, was man zu tun wählt, die Schritte bleiben dieselben. Zuerst kommt der Plan, dann die Entscheidung, ihm zu folgen, und dann folgt die tägliche Pause, um Mana hochzuladen, eine mental positive Einstellung zu erlangen und George an der Hand zu nehmen, während die Arbeit mit Elan durchgeführt wird.

Das Aufgeben einer Gewohnheit

 

Hier ist ein Rat für jene, die das Rauchen aufgeben möchten (oder andere Gewohnheiten). Nimm eine gute Hochladung Mana auf, jedes Mal, wenn du fühlst, dass dein George Lust auf eine Zigarette hat. Du kannst dich darüber erheben, indem du dies tust. Die Gewohnheit – die tatsächlich nur darin besteht, dass unser Aunihipili das tut, was wir es gelehrt haben – kann durch denselben Prozess aufgegeben werden, wie er entstanden ist. Sie ist eine Sache der Aufmerksamkeit auf Seiten des Auhane. Die Aufmerksamkeit kann nur auf einem hohen und stetigen Level gehalten werden, wenn die Mana-Lieferung aufrechterhalten wird. Eins hängt vom anderen ab.

 

Möchtest du ein kurzes Gedicht auswendig lernen – es zu einer erinnernden Gewohnheit machen – musst du deine Aufmerksamkeit fest auf die Verse richten, deinen George mit einer festen mentalen Hand fassen und ihn bei der Arbeit halten, während du ihn immer wieder durch die Verse gehen lässt, bis er sie gelernt oder sich an sie gewöhnt hat.

 

Eine Gewohnheit aufgeben ist fast die Umkehr des Prozesses, aber nicht ganz. Wenn man einen Vers oder eine kleine Strophe lernt, und wenn das Aunihipili dies mag, spürt man, wie der Vers, der Satz oder das Musikstück „einem durch das Herz fließt“, bis es langweilig wird. George in seiner Gewohnheit der Wiederholung umkehren ist ein gutes Beispiel, wie die Dinge laufen. Man kann George nicht zwingen, die Worte oder die Musik zu vergessen. (Noch kann man George nicht die Lust am Rauchen vergessen lassen.) Aber indem man ein konstantes Augenmerk auf George richtet, kann er dazu veranlasst werden, die Schritte zu durchlaufen, die ihn zu der Gewohnheit geführt haben. George ist in dieser Hinsicht wie ein Haustier, wie ein Hund, eine Katze oder ein Pferd. Wenn man ein Haustier trainiert, etwas nicht zu tun, muss man es konstant beobachten und es jedes Mal zurückrufen, sobald es innehält, als ob es weglaufen oder die Nachbarkatze jagen wollte. Wenn das Tier in seinen Pausen ermahnt wird, was es nicht tun darf, hilft das oft. George wird auch auf Ermahnung und auf Belohnung reagieren.

 

In der Aufgabe einer Gewohnheit liegt der Schlüssel darin, niemals den ersten Durchbruch zu erlauben, wenn es menschenmöglich ist, sobald die Arbeit begonnen hat. Dies erfordert Aufmerksamkeit, Mana und Übung. Man muss ständig auf der Hut sein, bis die Gewohnheit gänzlich gebrochen ist. In dem Moment der Entspannung geschieht es, dass George plötzlich die Oberhand gewinnt und mit den Pferden durchgeht. Er lässt uns denken, dass wir rauchen wollen – nicht nur er allein.

 

Alle Gewohnheiten haben gemeinsame Elemente. Wenn du in diesem Neuen Jahr etwas abschwören möchtest, studiere das Problem sorgfältig im Voraus und aus allen Gesichtspunkten, und achte auf die Gefahrenpunkte.

 

Nebenbei bemerkt, habe ich das Rauchen als Beispiel für eine Angewohnheit genommen, weil viele von uns diese kennen und die ich selbst aufgegeben habe – zu meiner großen und anhaltenden Zufriedenheit und dem Gefühl von Freiheit – vor vielen Jahren. Jedoch scheint das Rauchen kein besonderes Hindernis für die Entwicklung von medialen Fähigkeiten zu sein, so lange wir nicht glauben, dass es so sei. Dasselbe gilt für das Essen von Fleisch und moderates Trinken. Wie ich schon in GWhW* erwähnte, fand Dr. Brigham in Hawaii aktive na Kahunas, die rauchten, manchmal tranken und Fleisch aßen, wenn möglich, normalerweise Fisch. In einem kürzlichen Brief von einem Freund in New York teilte er mit, dass Kuda Bux, der berühmte Feuerläufer, der von den Wissenschaftlern in London geprüft worden war und der „Sehen mit geschlossenen Augen“ demonstrierte, indem er durch die Haut seines Hinterkopfs las, ein starker Raucher war und ständig Fleisch gegessen hat. Es ist in dieser Hinsicht interessant zu erfahren, dass er täglich vierzehn Jahre lang mit einer brennenden Kerze gearbeitet hat, um seine Fähigkeit für den Feuerlauf zu perfektionieren (von Dr. John H. Manas, Vorsitzender der Pythagorean Society“, New York).

 

Australien

HRA Olive M. Stevens-Sutton, die die Sydney-Gruppe organisiert, berichtet, dass Huna weiterhin für sie und ihren Ehemann Basil arbeitet. Sie haben Schwierigkeiten beseitigt, die unüberwindbar schienen – hinsichtlich Gesetzen und Regeln – so dass es nun sicher scheint, dass sie das neue Haus an dem Ort bauen können, wo sie wie durch ein Wunder genau den gewünschten Bauplatz erstehen konnten. Dieser liegt an einem Kap in Queensland, wovon sie schreibt: „Burleigh Heads ist ein wunderbarer, schöner und gesunder Ort – einer der schönsten in Australien. Stell dir meine Überraschung vor, als ein Einheimischer mir sagte, dass es der ehemalige Gebetsplatz der australischen Schwarzen gewesen sei, und sie immer zu diesem Kap zu diesem Zweck gekommen seien.“ Sie verspricht einen späteren Bericht über ihre Erfahrung mit ihrem Ehemann und (ich glaube) der Hilfe eines anderen HRA. Dies verspricht ein exzellenter Bericht zu werden, wichtig für derzeitige Ergebnisse, und er wird darauf hinweisen, was noch fehlt in unserer Übung mit Huna und wie wir das hinbekommen können. Sie schreibt: „... andererseits machst du eine wunderbare Arbeit, eine überaus inspirierende Arbeit, und wie du vor einiger Zeit sagtest in einem der Bulletins, sogar wenn du nicht sehen kannst, wo die Auswirkungen deines Einflusses enden. Sieh nur, was mir geschieht und durch mich mit vielen anderen, hauptsächlich als Ergebnis deiner Arbeit.“

 

Weitere Neuigkeiten über die Gebetskugel. Mrs. Sutton wurde geheilt. Ich zitiere: „Ich teile dir mit, dass die Heilung dieser Darmfissur durch den Kontakt mit der alten Heilungskugel beendet und erledigt ist. Die Nebenwirkung wurde auch geheilt.“ Ich erinnere die HRA an den Bericht in einem früheren Bulletin über die Entdeckung einer eigenartigen und sehr alten Gebetskugel aus Ton in einer Sammlung eines Museums in Sydney. Sie war in Babylon mit magischen Ritualen für eine jüdische Familie hergestellt worden. Sie scheint ihre Kraft behalten zu haben, denjenigen, der sie hält, mit einer höheren, heilenden Kraft zu verbinden. In jedem Fall gab es Ergebnisse, und in diesem Fall ließen diese lange auf sich warten. Andere weniger schwierige Krankheiten wurden ähnlich behandelt, aber diese werden in diesem Bericht nicht erwähnt. Mrs. Sutton ist eine Okkultistin mit gutem Ruf und einer langen, großen Erfahrung. Ihr endgültiger Bericht, wie sie Huna benutzte, welche Ergebnisse sie erhielt und welche Veränderungen sie in der Theorie und Praxis in ihrer Annäherung an den experimentellen Gebrauch des „Geheimnisses“ vorgenommen hat, wird mit großem Interesse erwartet. Unseren HRA-Dank an Sie, Mrs. Sutton, für solche eine gute, lehrreiche Arbeit.

 

TAHG*-Arbeiten

Eine eigenartige neue Situation mit Gregg kam kürzlich auf. Während sein Weg der Besserung ständig voranschritt, zeigte sich die letzten Wochen, was kaum erklärt werden kann in Bezug geistiger Besetzung. Zusammen mit drei anderen Patienten, die an demselben allgemeinen Typus mentaler Schwierigkeiten leiden und in demselben Teil des Hauses untergebracht sind, wurde er wiederholt von Attacken heimgesucht. Solche Angriffe waren weniger geworden bei allen Patienten in seiner Gruppe bis zu diesem seltsamen Rückfall. Glücklicherweise erlangt Gregg wieder langsam aber sicher seinen Verstand zurück. Lasst uns den konstanten Druck unserer TAHG-Gebetshandlungen für seine gänzliche Rückkehr zum Licht aufrecht erhalten. Seine Mutter schreibt: „Ich würde es so sehr wünschen, wenn du nochmals in deinem Bulletin meine tiefste Dankbarkeit ausdrücktest – besonders jetzt, da wir das Neue Jahr beginnen – für all jene, die Gregg ihre Genesungswünsche übermittelt haben.“

 

HRA Mrs. E.M.W. aus Denver, die einen langen und schwierigen Kampf führte, um ihre Gesundheit wiederzugewinnen, drückt ebenfalls ihren Dank für die TAHG-Arbeit aus. Sie schreibt: „Worte können nicht meine Dankbarkeit für die Gebete ausdrücken, die Sie so liebevoll für mich getan haben. Ich fühle mich viel besser. Ich habe weniger Schmerzen und werde jetzt viel kräftiger. Ich denke diese Gedanken, wovon Sie gesprochen haben, so positiv aufrecht, wie ich es kann, und mit Ihrer Hilfe und der Hilfe der HRAs, weiß ich, dass alles noch besser werden wird.“ (Dies war über Monate ein Fall von ständigem Auf und Ab in der Genesung. Derzeit scheint eine Kombination medizinischer Pflege, korrigierendem Denken und mentaler Haltung zusammen mit der TAHG-Hilfe die erwünschten Resultate zu erzielen.)

 

HRA W.H. McNeal aus The Dalles, Oregon, ist ein fortgeschrittener Student, der sich an die Arbeit macht und experimentiert. Zwei Jahre lang war er der Herausgeber eines privaten Newslettters und hatte engen Kontakt mit vielen Mitgliedern der 'Oregon Rural Letter Carriers’ Association'. Diese verpflichtete er zu der Durchführung von Experimenten in Gruppengebeten zu bestimmten Zeiten, übereinstimmend mit unserer abendlichen TAHG-Gebetszeit (19 Uhr). Der erste ausgewählte Patient namens Canby hatte Krebs. Lasst mich nun Teile des langen und detaillierten Berichts zitieren:

 

„Wir verbanden uns im Gebet für seine Genesung und wünschten ihm gute Gesundheit, indem wir uns ihn entsprechend vorstellten, wie er immer in unseren Treffen erschienen war. Wir dankten auch der Schutzengel-Aumakua für die guten Dinge, die sie für uns getan hatten. Am Ende der 30 Tage war der Arzt erstaunt, keine Anzeichen von Krebs mehr zu finden und es kamen keine mehr zurück. Der Patient war überaus dankbar.“

 

Ein anderer Fall wurde in derselben Art und Weise behandelt. Die Patientin litt an schrecklichen Schmerzen einer spinalen Arthritis, die die Ärzte nicht behandeln konnten. Auch sie konnte genesen. Mr. McNeal schriebt: „Die wertvollste Lektion, die Sie uns gelehrt haben, ist die Wirkungsweise des Gebets – wie und warum wir beten sollen. Niemals wurde mir dies so nahegebracht in irgend einer anderen religiösen Studie als in Huna. Sie können zu Recht darauf stolz sein, die Menschheit zu lehren, wie man betet und damit Ergebnisse erzielt. Bleiben Sie weiter an Ihrer guten Arbeit.“

 

Ich fühle mich ermutigt und erfreut, mit solch großzügigem Lob meiner Bemühungen weiterzumachen, mehr von Huna und seiner praktikablen Wirkungsweise zu entdecken. Die Weihnachtszeit verlief für mich glücklich, Dank der vielen schönen Weihnachtskarten und Briefe mit großer Wertschätzung. Mein herzlichstes Dankeschön an euch alle, und möge dieses Jahr euch großes Glück am Dienen und viel persönlichen Fortschritt bescheren.

MFL

 

Buchbesprechungen

'The Magic Bag',* Teil 1, einer versprochenen Serie. Wie alle BSRA-Mitglieder und Bezieher des Magazins von HRA Meade Layne*, Round Robin*, wahrscheinlich schon wissen, ist dieses Buch von einer Gruppe von Geistwesen durch das Medium Mark Probert übermittelt worden.

 

Unterschiedliche Geistwesen aus verschiedenen Ländern und Zeitaltern haben kurze Kapitel zu einer erstaunlichen Vielzahl von Gebieten mitgeteilt, wie „Der Mensch auf der physischen Ebene“, „Erdenalter“, „Die Ätherier“, Materie durch Gedanke“, „Der Mensch als Sucher und als Schöpfer, „Zeit, Raum und Bewusstsein“, „Der Mensch und die ewige Stille“, „Schöpfung“, „Die Natur der Bakterien“, „Sprachen und Menschen“, „Geisteskraft“, „Mensch, erkenne dich selbst“, „Natur und Ursprung der Materie“ und „Die menschliche Persönlichkeit“.

 

Während die „dort Lebenden“ normalerweise mit einer großen Autorität sprechen, bieten sie genauso viel widersprüchliche Information wie die „hier Lebenden“. Der größte Teil des Materials ist spekulativ und muss im Licht untersucht werden. Ein kleiner Teil ist für die Hilfe im praktischen Leben auf dieser Ebene gedacht und kann ausprobiert werden, wenn man dies möchte. In jedem Fall haben wir hier viel Material zum Überdenken und vieles, was einen „Okkultisten“ unterhalten wird. Das Buch enthält ein außerordentliches Bild von Mark.

Meine Glückwünsche für Teil 1 des 'Magic Bag'.

 

'Musical Therapy' ist der Titel des Büchleins von HRA Marion VerHoven. Es beschreibt die kurze Geschichte der Musiktherapie und gibt einen Geschmack der Theorie und Praxis. Wie der Gebrauch der Farben befindet sich der Gebrauch der Töne noch sehr in experimentellem Stadium. Der Nutzen der Musik entspringt wahrscheinlich der Klangmanipulation in den alten Gesängen und der Nutzung von Mantras. Ganz nebenbei ist interessant, dass HRA Edward S. Schultz gerade geschrieben hat, dass er und einige nahe Freunde derzeit vielversprechende Tests mit der Nutzung von kombinierten Tönen und Farben durchführen. (Ein kompletter Bericht wird versprochen und vielleicht ein Instrument, das einen neuen Weg in diese Richtung bewirken kann.)

 

1952 The Year of Crisis* von HRA Wing Anderson ist ein gut geschriebenes 80seitiges kleines Buch, das seine Serie von Studien über säkulare Prophezeiungen auf den neuesten Stand bringt, zusammen mit weiterem Material, das bezüglich des Weltgeschehens und der Bedingungen auf das vor uns Liegende hinweist. Dies ist ein Begleitbuch zu seinem kürzlichen großen Werk 'Prophetic Years'*. Es ist kein Buch, das man vor dem Zubettgehen liest – wenn man einen erholsamen Schlaf schätzt. Ein weites Feld zeigt, wie die verschiedenen Krisen in internationalen Beziehungen, Ökonomie, zyklischen Finanztrends und anderen Dingen sich zusammenfügen, so dass in etwa der Jahresmitte 1952 der Deckel des „Business as usual“ hochfliegen wird wie auch des „normalen Lebens“. Das letzte Kapitel, eine Kopie eines seiner früheren Bücher, passt gut in die heutige Lage und wie sie sich aufzubauen scheint. Die grundsätzlichen Prophezeiungen in Oahspe* werden in ihrer Beziehung zu modernen Bedingungen dargestellt, die scheinbar zu dem Punkt gekommen sind, dass die Welt sich in ein neues Zeitalter bewegen wird – wahrscheinlich mit einem Umbruch, der unsere Gesellschaften und Konventionen in ihren Wurzeln erschüttern wird – ganz zu schweigen von den wahrscheinlichen geologischen Umbrüchen, die in säkularen Prophezeiungen erwähnt sind. Lest es und lasst es auf euch wirken.

 

Ein interessantes Pendel

Obwohl es kein Buch zum Besprechen ist, möchte ich von einem sehr interessanten Pendel sprechen, das zum Testen und Kommentieren eingesandt worden war. Es besteht in der Form eines Drahtzeigers (Max Long spricht von einem Tensor, Anm. Übers.) mit einem hölzernen Griff, so dass der Draht sich um den Griff windet und vollen Kontakt mit der Hand hat, die ihn festhält. Das Instrument ist ca. 60 cm lang, und in ihm sind federähnliche Spulen gespannt, wo es den Griff verlässt und an dem Ende nahe der Spitze – die Spitze zeigt horizontal in normaler Zeigerart und wird über verschiedene Markierungen auf die mitgelieferten Papierbögen gehalten. Das Pendel, das sehr empfindlich auf die kleinste Bewegung der Hand reagiert, bewegt sich in der Art, dass die Spitze „Ja“ auf dem Bogen durch eine Auf und Ab-Bewegung anzeigt, oder es bewegt sich von Seite zu Seite für eine „Nein“-Antwort. Er kann auch auf der Vorlage jeweils einen der zwölf Monate des Jahres anzeigen oder Zahlen. Zusätzlich ermöglicht ein Teil der Vorlage es, alles von 1 bis 100 % anzuzeigen – damit ist es möglich, Erz zu untersuchen oder Werte jedweder Art in Prozenten. Mir liegen keine Anweisung vor, aber ich glaube, ich habe die Nutzungsmethode beschrieben. Der Hersteller und sein Freund, HRA Howard Clark, berichten über alle normalen Ergebnisse des Pendeltests sowie verschiedene, von denen ich bisher noch nichts gehört habe – wie die Erzbestimmung sowie das Lokalisieren dessen ursprünglichen Vorkommens. Meine eigenen Tests mit dem Instrument überzeugten mich, dass es eine Verbesserung des normalen Pendels für viele Testarten ist. Ich kann mir vorstellen, dass es auch als Mittel zur Kommunikation mit Geistwesen dienen kann, wenn der Nutzer ein Medium ist. (Adresse des Erfinders und Herstellers: George W. Wallace, Box 158, Beaumont, Calif.)

 

Neuer täglicher TAHG-Gebets-Service

Ich möchte einen neuen täglichen Gebetsdienst der TAHG für die Kriegsgefährdeten anbieten. Seit dem frischen Ausbruch des Krieges kamen Anfragen für eine besondere Arbeit durch die TAHG, für die Hilfe der na Aumakua zu erbeten, und eine Schutzwand um jene aufzubauen, die sich aktuell oder bald in einem Krieg befinden.

 

Die Angelegenheit eines Schutzgebäudes unterscheidet sich in keinster Weise von der regulären Arbeitsmethode in Huna, um die Zukunft von einer möglichen schlechten zu einer guten und wüschenswerten zu beeinflussen. Die na Kahuna waren ständig in der Arbeit engagiert, solche Veränderungen vom Schlechten zum Guten hervorzubringen für alle, denen sie dienten. In unserer Arbeit für Gesundheit und Verbesserung finanzieller oder sozialer Bedingungen benutzen wir dieselben Schritte: (1) Entscheide den gewünschten Zustand, (2) visualisiere nichts anderes als die gewünschten Zustand, und (3) präsentiere dieses Bild mit einem Manafluss an die Aumakua in der gewöhnlichen Gebetshandlung.

 

Wenn derjenige, der sich nun in Gefahr befindet oder der später in Gefahr sein könnte, in dieser Arbeit kooperieren kann und mit uns das positive Bild des Schutzes und des Zustands eines „Lebens in Geborgenheit“ (wie es tatsächlich kommen soll), erstellen kann, können die bestmöglichen Ergebnisse erwartet werden. Wenn andererseits der involvierte Mensch dies nicht kann, aus welchem Grund auch immer, können seine Freunde oder Angehörige vieles erreichen, ohne viel darüber wissen zu müssen. Das ist wahres Dienen und dient der Hilfe. Daher ist es in unserem Huna-System unbedingt als gut und vollkommen gerechtfertigt zu sehen.

 

Zusätzlich zu dem Individuum, das sich aktiv im Kampf befindet oder es bald sein wird, gibt es ein ähnliches Bedürfnis für den Schutz auf Seiten derer, deren Leben mit ihm verbunden sind – Ehefrauen, Eltern, Kinder und anderen ihm Nahestehende. Für diese gibt es einen ähnlichen Bedarf des sorgfältigen Aufbaus einer Schutzwand. Für die Soldaten visualisieren wir persönliche Sicherheit im Körper sowie ein glückliches Ende und die Rückkehr in ihr ziviles Leben. Für jene, die hinter ihnen stehen, müssen wir ähnlich den Schutz vor körperlicher Verletzung und mentalem Stress visualisieren sowie für Glaube und Vertrauen. Das visualisierte Kriegsende und die glückliche Rückkehr in das zivile Leben sind dasselbe, denn es beinhaltet das Ganze der Gruppe innerhalb des Bandes gemeinsamer Liebe und Abhängigkeit.

 

Alle von euch, die teilnehmen möchten, sind eingeladen, an diesem speziellen Zweig der telepathisch arbeitenden Heilungsgruppe teilzunehmen, ob sie reguläre HRAs sind oder nicht. Auch HRA-Freiwillige werden für diese Arbeit benötigt. Wenn möglich, möchte ich einen oder mehr von uns in der Huna-Art tagsüber jede Stunde sowie in der Nacht, soweit möglich, beten lassen. Es kann sein, dass jeder Freiwillige mit der Unterschrift von all jenen, die in dieser Art im Licht gehalten werden, unterstützt wird. Das würde den besten Kontakt über die Aka-Schnüre gewährleisten sowie die besten Arbeitsbedingungen. Derzeit wird die Liste abgelesen und die Arbeit durch die Aka-Fäden getan, die denjenigen, der das Gebet angefordert hat und seine Angehörigen verbindet, die durch eine immer stärker werdende Wand psychischen Schutzes umgeben sind. Schreibt mir, wenn ihr irgendwie interessiert seid und entweder Namen in die Liste einfügen oder aktiv teilnehmen wollt. Haltet die Gebetsaktionen für den Weltfrieden aufrecht. Sendet weiterhin kräftigendes Mana.

MFL

 


BULLETIN 47

Ein Schutzwall für unsere Soldaten

15. Januar 1951

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Diskussion über den Schutzwall aus mehreren Perspektiven;

Wenn du kein Mana benutzt, arbeitest du zu hart;

Die Wirkung der Ernährung auf mediale Kräfte

 

Herzlichen Dank

 

Ich danke euch sehr für die Karten und Briefe als Reaktion auf den herzzerreißenden Cigbo, der sich gerade nach der traurigen Erfahrung etwas erholt, die er durch die Briefe an über 90 HRA-Onkels und Tanten gemacht hatte, bezüglich der Frage, ob sie noch interessiert seien oder sich in „totes Holz“ verwandelt hätten, worauf nur drei von ihnen antworteten. (Nach monatelangem Zögern muss nun die Axt angesetzt werden.) Während sich jedoch unsere Mitgliederzahl verringert hat, verbesserte sich die Qualität. Wir bleiben vielleicht die einzige Organisation, die sich der Forschung und Experimente in diesem Bereich verschrieben hat. Wir verfügen immer noch über die besten Studenten des okkulten und parapsychologischen Bereichs in Amerika. Ein intelligenter Student mit einem wahren Hintergrund an Erfahrung, der an unseren Forschungen und Experimenten teilhaben kann – während er mit einem sorgfältig abwägenden Geist alle Beschlüsse infrage stellt – ist für die Welt, der wir mit unseren vereinten Bemühungen dienen, wertvoller, als tausend nichtdenkende Mitglieder eines muffigen, kristallisierten Kults, der sich schon lange nur um sich selbst und seinen Gründer dreht.

 

Eine Korrektur wurde von einem HRA in Australien erbeten. Er schreibt, dass Harry Edwards, spiritueller Heiler aus England, der kürzlich in einem Bulletin erwähnte wurde, niemals an einer Teilnahme interessiert gewesen sei. Seine Heilarbeit ist vollkommen von den Finanzen getrennt. Ich wünschte, ich hätte dies früher gewusst. Tatsächlich hatte ich keinen direkten Kontakt mit Mr. Edwards, sondern erhielt meine Information von einem Freund, der von der Heilungsmöglichkeit berichtete und sagte, dass es gut sei, etwas für die Anfrage zu bezahlen, da die Arbeit vollkommen von Spenden unterstützt würde. Ich bin immer noch der Meinung, dass jeder Hilfesuchende beachten sollte, dass alle, die sich in der humanitären Arbeit engagieren, sich ernähren müssen wir der Rest von uns.

 

Herzlichen Glückwunsch an HRA Geraldine Birch aus Kalifornien, deren Sammlung von 14 Gemälden für den Kreuzweg in der Episkopalkirche 'Maria Himmelfahrt' am Weihnachts-Vortag ausgewählt wurde. In den Zeitungen wurden einige der Bilder abgedruckt mit einem begeisterten Bericht über die Forschungsarbeit, die hinter der eigentlichen Arbeit lag. Die Künstlerin ist besonders für ihre Portraits bekannt, und ihre Gabe zeigt sich besonders in der Reproduktion des Bildes der sechsten Station des Kreuzwegs. Was mich jedoch besonders anrührt, ist ihre Darstellung des Antlitzes Jesu. Bis heute war ich nie zufrieden mit den unterschiedlichen Bildern, die derzeit zu sehen sind. Hier jedoch geht es endlich um Jesus als den Mystiker. Die Augen sind überaus bemerkenswert. In ihnen liegt eine innere Stille, und sie schauen aus dem Bild heraus in die Weite, als ob sie das fortdauernde Reich der Gegenwart Gottes erkannten. Ich hoffe inständig, dass diese Sammlung von Bildern, oder zumindest ein Teil davon, farbig reproduziert und zur Verfügung gestellt werden kann. Dieser Jesus ist ein Meister-Kahuna sowie der „Sohn des Menschen“. (Diese HRA begann vor fast einem Jahr, mit uns in der TAHG daran zu arbeiten, für eine ernsthafte Korrektur der Herzensbildung zu beten sowie für Stärke und Inspiration. Sie kam in jeder Hinsicht farbenfroh daher und hatte uns ihren Dank und Segen gesendet, die wir gemeinsam mit ihr in der TAHG um Hilfe und Führung gebetet hatten.)

 

Der neue „Schutzwall“ für die Soldaten und ihre Verwandten, den ich vorgeschlagen hatte, brachte sofort eine Frage hervor, auf die ich intensiv eingehen möchte. HRA Bond Collier aus Michigan erkannte sofort den Punkt und teilte ihn mit. Da dies von grundlegender Wichtigkeit ist, zitiere ich aus seinem Brief:

 

„Ich mag vollkommen falsch liegen, dennoch schlage ich vor, die Möglichkeit mit deiner Aumakua zu besprechen, dass diese Angelegenheit, eine schützende „Mauer“ um die Soldaten zu bauen, falsch sein könnte.

 

Wie du in deinem Buch erwähnst, dürfen wir niemanden verletzen. Wir können die Po'e Aumakua nicht bitten, jemanden zu verletzen. Je länger jedoch ein Soldat mit seinem beschützten Leben lebt, umso mehr menschliche Wesen wird er töten oder verwunden, direkt oder indirekt. Glaubst du, die Po'e Aumakua würde dies gutheißen?

 

Das hat mich bewegt: Wenn du für den GI Joe um Schutz bittest, musst du gleichzeitig darum bitten, dass alle seine zerstörerischen Kräfte eliminiert werden. Du musst für alle Feinde um Schutz bitten, mit denen dieser GI Joe in Kontakt kommt. Da die Kommunisten-Joes demnach nur begrenzt geschützt sind und somit gefährlicher und zerstörerischer werden, musst du um partielle Außerkraftsetzung ihrer Effektivität bitten. Wie du siehst, verzweigt sich diese Angelegenheit tausendfach.

 

Wäre dies eine unterstützende Art, den Krieg zu beenden oder ähnliches, wäre es nicht schlecht. Dem ist jedoch nicht so. Es wird ein beträchtlicher Anteil von kostbarem Mana verbrannt in einer negativen Weise, die keinesfalls zu den Wurzeln dieses Kriegsgeschäftes führt. GI Joe und Kommunisten-Joe sollten erst gar nicht damit beginnen, sich dort draußen gegenseitig zu beschießen. Es handelt sich um eine künstlich erschaffene, menschengemachte Gefahr. Verschwenden wir nicht eine Menge Mana, wenn wir für den Schutz und Gegenschutz, die Außerkraftsetzung und Gegen-Außerkraftsetzung bitten? Könnten wir nicht eine doppelte oder dreifache Mana-Bombe auf Truman oder Stalin richten, um sie zu Verhandlungen zu bewegen anstatt zu Schießereien? Wir brauchen eine konstruktive, positive Annäherung an diese Angelegenheit.“

Das Problem liegt darin, wie HRA Collier betont, dass viele Perspektiven involviert sind.

 

Jedoch habe ich von Anfang an gespürt, dass wir uns mit Sicherheit auf die Huna-Vorstellung des „Verletzens“ verlassen können, anstatt auf jene, die denselben historischen Ursprung und sich immer mehr entwickelt haben, bis sie das Reich des logischen und praktischen Lebens verließen, um in das Reich des unpraktischen, unlogischen und metaphysischen Abstrakten einzutreten.

 

In Indien, wo wir alle Vorstellungen in Bezug auf die unlogischen und ultimativen Extreme in überzogener Weise mehr als in jedem anderen Land vorfinden, haben wir die Extreme der religiösen Fanatiker, die den Weg vor sich sauber fegen, damit sie nicht auf einen Wurm oder eine Ameise treten. Sie lassen ihre Haare von Insekten bewohnen und gehen auch in andere Extreme. Im Christentum gibt es ebenso die Doktrin der Widerstands-losigkeit.

 

In Huna haben wir die Aufteilung des Lebens in drei Ebenen, wobei jede einzelne Ebene sich mit jedem der drei Selbste vermischt. Auf der Ebene des Aunihipili - worauf wir in einem physischen Körper leben, der dem Tierreich angehört – begeben wir uns unter dieselben Gesetze, wie es die Tiere und die niederen Wesen bis hin zu den kleinsten Bakterien tun. Das Gesetz lautet „fressen oder gefressen werden“. Vielleicht kann man so kontinuierlich mit der Ebene der Aumakua in Kontakt treten, damit man vor den hungrigen Tigern im Wald beschützt wird. Bis jedoch dieser Schutz möglich ist, empfiehlt es sich, ein Gewehr zu tragen, falls die Gebete für den Schutz der Widerstandslosen nicht erhört werden und nicht „ins Schwarze treffen“, wie es die na Kahuna bildhaft beschreiben.

 

Auf der physischen Ebene gibt es kein einziges Lebewesen, das nicht von den „Kräften des Seins“ instruiert worden wäre, sich selbst, auf welchem Weg auch immer, zu verteidigen. Mit Sicherheit ist die Menschheit mit dem Instinkt des Selbstschutzes gut ausgerüstet.

 

Auf der Ebene der na Aumakua können wir sicher sein, dass es keinen physischen Körper gibt, der verletzt werden könnte. Einer der frühen Entdeckungen war, dass „Gott ein Geist ist“, und dies gilt für alle nicht verkörperten Lebensformen. Alle die großen und glänzenden Ideale, die den Menschen bekannt sind, haben ihre perfekte Realisierung nur auf der hohen Ebene der Entitäten. Nur auf dieser Ebene kann die Widerstandslosigkeit mit äußerster Sicherheit perfekt praktiziert werden. Die Liebe, die vollends selbstlos und unpersönlich ist, gehört zu den weiteren Idealen, die den hohen Ebenen angehören. Das können wir auf der mentalen Ebene ziemlich gut begreifen und angesichts unserer Begrenzungen wachsen, die aus der Notwendigkeit herrühren, in einem Tierreich in einem physischen Körper leben zu müssen.

 

Moralvorstellungen betreffen nur das Bild auf der mentalen Ebene. Der Tiger und die Bakterie haben keine Moralvorstellung. Sie sind dazu verdammt, den Mustern des Lebens, die von dem „autonomen Feld“ von Gustav Stromberg um sie herum gelegt worden sind, das sich dem Aka-Körper von Huna weitgehend annäherte, als es durch die Intelligenz der sich wie eine Gruppenseele in der Ausbildung befindlichen na Aumakua dirigiert wurde.

 

Der Soldat, den wir zu beschützen hoffen, gehört der Tigerebene insoweit an, als es ihm nicht erlaubt ist, die Vorstellung von Moral oder Richtig und Falsch des Krieges, den er zu kämpfen gezwungen ist, weiterzugeben. Unsere gewählten Führer haben die Pflicht, für die Nation zu denken. Sie beschließen die moralischen Bedingungen und übernehmen das gesamte Denken in Bezug auf Richtig und Falsch. Die Generäle und Soldaten müssen ihre Beschlüsse, Entscheidungen und Kämpfe akzeptieren und kämpfen.

 

Soweit wir wissen, griffen die Kommunisten von Nordkorea, geschützt von den Chinesen und russischen Kommunisten, Südkorea an, mit dem Ziel, das Volk zu besiegen, koste es was es wolle, und die Überlebenden zu zwingen, ihre Befehle in allen Lebensangelegenheiten zu befolgen. Wir wissen, dass die Rotchinesen in den Krieg eintraten, als die Streitkräfte der Vereinten Nationen die Nordkoreaner zurückdrängten. Ich denke, die meisten von uns sind derzeit überzeugt, dass Russland in einen kalten, aggressiven Krieg verwickelt war und immer noch ist, der darauf zielt, alle Nationen der Welt zu zwingen, sich den kommunistischen Befehlen unterzuordnen. Es ist keine Frage, was die Kommunisten in Russland getan haben, um dieses Ziel zu erreichen. Historiker berichten uns, dass wir niemals erfahren werden, wie viele Lebewesen kaltblütig getötet worden sind, weil sie sich der Kontrolle der Kommunisten entzogen haben. Kürzlich warnte Russland die Westdeutschen, dass sie, falls sie sich jedwedem russischen Angriff widersetzten und später gefangen genommen würden, geköpft werden würden.

 

Nach meiner Meinung haben wir unter der Führung von Huna (wenn nicht unter dem unpraktischen Idealismus einiger Religionen) das Recht,

(1) uns selbst gegen jedwede Aggression zu schützen, indem wir alles tun, was wir können, um schwächere Nationen zu beschützen, die denselben Weg verfolgen, und

(2) mithilfe der bestmöglichen Hilfe von Huna zu bitten, dass die Zukunft für jeden, der in einem Krieg für das Recht und den Frieden kämpft, durch die na Aumakua derart geändert wird, dass ein „Schutzwall“ errichtet wird. Dieses sollte für den Schutz auf allen drei Ebenen angewendet werden.

 

In anderen Worten: Wir werden das Naturgesetz auf der physischen Ebene befolgen, indem wir das Nötige tun, um die Aggressoren zu verjagen. Es macht keinen Unterschied, ob die Menschen in den Armeen gezwungen wurden, gegen ihren individuellen Willen zu kämpfen. Wir sind alle Teil derselben Gruppe sowie eines Volksatammes oder nationalen Systems. Vor Jahrhunderten haben wir bereits aufgehört, uns in unserer Evolution auf der Familienebene zu entwickeln oder zurückzuziehen. Wir haben die Ebene des Stammes durchlaufen und traten dann in die nationalen Ebene ein. Wahrscheinlich werden wir in nicht zu langer Zeit auf einer internationalen oder Weltebene arbeiten.

 

Wir haben das Gesetz auf der Ebene des Auhanne befolgt, indem wir möglichst logische Pläne erschufen und beschlossen, es sei moralisch gerechtfertigt zu verletzen, um das Verletzen zu bekämpfen. Wir werden das Gesetz der Aumakua-Ebene so weit wie möglich befolgen. Wir wissen noch nicht, wie wir dieses Gesetz in sich selbst anwenden sollen; somit vermischen wir es, so weit wir können, indem wir die na Aumakua um Hilfe, Führung und Schutz bitten, in unserer Bemühungen, Bedingungen auf der Welt zu erschaffen, worin es keine Aggression und nur so wenig Verletzung wie möglich geben wird.

 

Eine Freiwillige hat sich bereits für die TAHG-Arbeit für den Schutzwall gemeldet. Sie übernimmt den 11 Uhr-Einsatz (mehr über diese Aktivitäten, nachdem weitere Antworten eingetroffen sind. In der Zwischenzeit wird die Arbeit den regulären TAHG-Sitzungen hier in meinem Arbeitszimmer angefügt, damit wir diesen wichtigen Dienst organisieren können.)

 

Das Experiment der Zukunftsträume

 

Das Experiment bleibt unerledigt. Während eine Anzahl von Träumen berichtet wurden, waren sie oft nicht von jenen brillanten und blitzenden Erklärungen begleitet, die so oft resultieren, wenn das Aunihipili gebeten wird, möglichst sofort nach dem Erwachen die Bedeutung und Symbole zu erklären.

 

HRA Lewis C. Cornell aus Poland, Ind., berichtete von einem typischen Traum, der mehr oder weniger mit einigen in unserer HRA-Sammlung übereinstimmt. In seinem Traum, wie in den meisten anderen, befand er sich in einer Situation, worin das geordnete Leben der Nation beträchtlich gestört war. Kein Mensch war zu sehen, keine Männer waren zu sehen, nur Jungen bis zwölf Jahre und alte Männer. Frauen und Kinder waren in Schutzhütten untergebracht. Es schien, als seien sie wie Tiere geworden. Diese Art von Träumen scheint die Möglichkeit eines Krieges anzuzeigen, worin unser Land dieses Mal besiegt und zerstört werden wird.

 

HRA Sherman Peticolas aus New Jersey berichtete von seiner schlussendlichen Überzeugung, nachdem er sich durch eine Reihe von Träumen hindurchgearbeitet hatte. Diese Träume gehören zu der Klasse, die ich „nach dem Krieg“ bezeichnet habe. In einem früheren Bulletin wurde von einem Träumenden berichtet, der als Aufsichtspersonen in einer sehr modernen Farm arbeitete, wie ihr euch erinnern werdet. In diesen Träumen ist die typische Situation, dass jemand bei der Rekonstruktion hilft. HRA Peticolas träumte, dass er als Ingenieur in der Planung und Aufsicht einiger großer Projekte arbeitete. Das lag auf der Hand, da er von Beruf aus Ingenieur war.

 

Über Weihnachten waren die na Aunihipili der HRA anscheinend an anderen Dingen interessiert und weniger daran, durch Träume und Symbole Einblicke in die Zukunft zu erlangen, nachdem sie die na Aumakua kontaktiert hatten. So war es auch bei mir. Lasst uns in den Bemühungen fortfahren und versuchen, uns an die Träume zu erinnern und nach deren Bedeutung zu fragen. Die Träume bezüglich der fliegenden Untertassen und der Ätherischen – der Rolle, die sie bei Anbruch des neuen Zeitalters spielen mögen – bleibt weiterhin offen.. Sicher wird jemand von uns einiges über diese aufregende Möglichkeiten erfahren, wenn es auch nur ein lustiger Traum sein wird.

 

Gebrauchst du nicht Mana, arbeitest du zu hart

 

Dies könnte gut eine Überschrift für unsere Aktivitäten im Hinblick auf die Selbstheilung werden. Einer unserer mutigsten HRA ist Sid Herbert aus San Bernardino, Calif. Er hat durch Polio kranke Beine und kämpfte für deren Genesung in der Art, die beweist, dass sein junges Herz aus Stahl ist. Er spricht und liest nicht nur über Huna (und andere Dinge wie Ernährung, organischer Lebensmittelanbau etc.), er probiert auch alles bis zu den Grenzen seiner Fähigkeiten aus – und bleibt bei allen Fehlschlägen fröhlich (ich verbeuge mich demütig, Sid!). Vor kurzem brach er sich ein Bein, weil Teile des Knochens verfault waren. Er landete für einige Wochen im Krankenhaus, wo die Ärzte operierten, und kehrte mit einer Hüftinfektion und einem Nierenstein zurück. Nach einiger Korrespondenz mit mir gewöhnte er sich bei seiner Zusammenarbeit mit der TAHG-Arbeit an, eine möglichst große Hochladung Mana zu akkumulieren, indem er sie willentlich in seine Hände leitete und dann in die Teile seines Körpers, die Heilung benötigten.

 

Er legte beide Hände über und unter die zu behandelnden Körperteile und entdeckte etwas sehr Wichtiges für uns alle. Er schreibt: „Endlich bin ich aus dem Krankenhaus heraus und kehre wieder in den normalen Alltag zurück. Ich habe getan, wie du es vorgeschlagen hast, Mana in die betroffenen Bereiche zu leiten, und ich freue mich, berichten zu können, dass tatsächlich etwas geschehen ist. Als ich die Hüfte behandelte, begann meine linke Handfläche zu schwitzen und der Bereich um den infizierten Teil der Hüfte ebenso. Die rechte Hand scheint nicht betroffen zu sein. Dieselbe Methode war bei der Heilung von Kopfschmerzen erfolgreich, besonders jene, die ich manchmal hatte, wenn ein Nierenstein dabei war, wegzugehen.“

 

Ich schlage vor, dass ihr während der TAHG-Zeiten an Sid denkt und durch meine Verbindung so viel Mana und Heilung sendet, wie ihr könnt. Ich richte mich wiederum telepathisch an die betreffenden Teilnehmer in der TAHG-Liste – die bereits ziemlich lang ist. Als Belohnung erbitten wir viele glückliche Briefe über die Erfüllung der Hilferufe, das ist eine der großen Freuden im Leben.

 

Eine solcher Belohnung kam kürzlich von einem neu hinzugekommenen Mitglied, eine fortgeschrittene Studentin des Okkultismus. Ich möchte ihren Brief mit dem Rest von euch teilen, die ihr noch der TAHG angehört – natürlich betrifft es genauso euch wie mich, und ich weiß, dass ihr euch alle so wie ich darüber freut.

 

„Lieber Mr. Long,

gestern kam ich hier in unserer Hütte in den Bergen von Südkalifornien an, um einige ruhige Tage vor dem Weihnachtstrubel zu verbringen – es ist so ruhig und friedvoll.

Meine Gefühle über Huna kann ich nicht in Worten beschreiben. Je mehr ich es studiere, umso sicherer bin ich, dass ich genau danach gesucht habe! Nach dem Studium der Grundlektionen praktizierte ich diese in einer Gebetsheilung – ich wurde fast bei einem Autounfall getötet und konnte zwei Jahre lang nicht ohne Hilfe gehen. Nun kann ich innerhalb zwei Wochen ohne Stock laufen, und es gelingt mir von Tag zu Tag besser. Ich fühle mich auch viel lebendiger als jemals zuvor. Meine Familie und Freunde sind sehr überrascht, und ich bezeichne es als ein Wunder – was es wirklich ist.

 

Ich freue mich so sehr, dass ich grinse wie Cigbo. Als eine Studentin vieler Religionen und Kulte ist es erfrischend, jemanden zu finden, der auch experimentiert. Ich freue mich über jedes Bulletin und werde Ihnen für immer dankbar sein, dass Sie Ihre Arbeit so großzügig geteilt haben. Ihre ergebene H.B.S.

 

Ernährung und okkulte Kräfte

 

Ernährung und okkulte Kräfte wurden erst kürzlich von verschiedenen HRAs angesprochen. Man sagte mir, dass Harry Edwards, berühmter Spiritist und Heilermedium aus England, alles isst, was ihm vorgesetzt wird, und dass er auch stark raucht. (Kuda Bux, wir erinnern uns, tut dasselbe, und er läuft auch über heiße Kohlen oder demonstriert das Sehen mit dem dritten Auge. Wie zuletzt berichtet, übte er, auf dem Wasser zu wandeln.) Aus Huna-Sicht liegt der große Unterschied darin, was wir über das Essen oder Rauchen denken. Jedoch gehört noch mehr dazu. Lasst mich einige Teile eines sehr interessanten Briefes von HRA H.M. Wagner zitieren, dessen Studienjahre und Erfahrung seinen Worten viel Gewicht beimessen:

 

„Es stimmt, dass kein besonderes körperliches Training für die Phänomene auf der physischen Ebene – Feuerlauf, Materialisierung usw. - notwendig sind. Das Medium kann alles konsumieren, was ihm gefällt, sogar Drogen und alle Sorten von Perversionen. Aber der Geist, der von einem Suchenden dieser Art betroffen ist, ist nicht zu verleugnen. Um Kontakte auf höheren Ebenen herzustellen, ist eine physische Vorbereitung wichtig.“ (Er führt weitere Beispiele aus seiner Erfahrung an, worin er seine Ernährung veränderte und das Rauchen aufgab und dies eine große Verbesserung seiner okkulten Kräfte bedeutete sowie in dem Grad der Geister, die er kon-taktierte, sichtbar war.)

 

In meinem Buch GWhW diskutierte ich solche Dinge wie Materialisierung aus Huna-Sicht und bekundete meine Meinung, dass nur die na Aumakua die Frequenz oder Kraft erhöhen können, oder was immer das niedere Mana bedeutet, woraus das hohe Mana erzeugt wird, und dann diese Kraft benutzen, um physische Substanzen in die ektoplasmische Form herabzubrechen und diese dann in der Form des unverletzten Akakörpers wieder aufbauen, um das Original zu reproduzieren, vielleicht sogar an einem entfernten Platz. (Siehe Dr. Nandor Fodor’s ENCYCLOPAEDIA OF PSYCHIC SCIENCE.) Die gewöhnliche Vermutung ist, dass die gesamte na Aumakua so hochstehend sei - so hoch, heilig und moralisch, außerdem ist sie puritanisch, ehrlich und sogar prüde - dass sie nicht wagen würden, durch irgendein Medium zu arbeiten, sei es auch das reinste in Körper und Geist. Gemäß vielen anderen populären Vermutungen in Huna kann dies nicht mit den zu beobachtenden Fakten aufrecht erhalten werden.

 

Poltergeister, die nur wenig oder gar keine Vernunft besitzen, dienen Menschen bei der Materialisierung oft als Instrumente, die stark genug sind, materielle Objekte hochzuheben und sie durch einen Raum zu schleudern oder materialisierte Steine regnen zu lassen. Tiere werden von der geistigen Welt materialisiert. Die wenigsten spirituellen Medien können selbst materialisieren. Ich tendiere zu glauben, dass die Versorgung mit genügend niederen Manas die wichtigste Requisite der na Aumakua ist, wenn sie „physische Phänomene“ produzieren, und dass die Wahl eines Mediums, sei es ein Lebewesen plus Poltergeist oder ein normaler menschlicher Geist eines Verstorbenen, eine rein persönliche Angelegenheit ist und wenig mit Manieren oder Moral zu tun hat.

 

Theoretisch sollte jeder Aumakua auf jeder Entwicklungsstufe in der Lage sein zu materialisieren, wie jeder Mensch fähig sein sollte, Töne zu erzeugen. Die Aumakua eines Wilden lieben ihr Aunihipili/Auhane genauso, wie wenn er zivilisiert und hoch entwickelt sei. Wenn es jedoch darum geht, welche Art des menschlichen Geistes im Jenseits eine Person oder Medium im Diesseits kontaktieren kann, ist dies oft unterschiedlich. Ähnliches zieht sich immer an. Ein Medium seltener moralischer Qualität mit einem durch eine ausgewählte qualitative Ernährung verfeinerten Körper würde viel eher von Geistwesen desselben oder von sogar höherem Stand in Bezug auf Moral und Gedanken kontaktiert werden. Es sieht auch so aus, dass die Gedanken und die Natur des Mediums und der Séancen-Teilnehmer entweder die Kommunikation ähnlicher Geister bewirken oder die strenge Färbung der gegebenen Botschaften – ungeachtet der Natur der Geister

 

Einen „Schutzwall“ um ein Individuum herum mithilfe der Aumakua aufbzubauen, ist keine neue Idee. Sie ist so alt wie das Konzept einer „höheren Intelligenz“, zu der man gelangen kann durch:

 

- Denken und Gedankenkontrolle, erstens seitens des bewussten Selbstes oder Auhane und zweitens seitens des reaktiven Teils des Unterbewusstseins oder Aunihipili. Ein drittes Element ist der physische Stimulus, der viele unterschiedliche Formen einnehmen und ein auslösender und anweisender Faktor des Rituals sein kann und als eine Hilfe dient, die Schuldkomplexe zu bereinigen sowie das Aunihipili zu veranlassen, den klaren und sofortigen Kontakt mit der Aumakua herzustellen.

 

- Einen Plan erstellen für die tägliche Wiederholung der Riten, die für die Gebete wichtig sind. Dies ist die notwendige Erneuerung der „Gottesdienste“ vor dem inneren Altar desjenigen, der sich in dieser Arbeit engagiert. Ohne die reguläre und kontinuierliche tägliche Arbeit in einer definierten, strukturierten Art rutscht das Aunihipili unvermeidbar zurück in seine frühere Gewohnheit von Gedanken, Zweifel, Glaubensmuster und Reaktion auf seine größeren und kleineren Fiktionen. Die Bemühungen über einen ganzen Sonntag, seine Gedanken und Kontakte zu etablieren und neu zu strukturieren, war zu früheren Zeiten durchaus erstrebenswert, aber ein Tag von sieben oder zehn Stunden genügt nicht. Das Aunihipili kann innerhalb fünf Minuten außer Kontrolle geraten, wenn etwas seine alten Ängste, seinen Hass, Schuldgefühle sowie allgemeine oder besondere Fiktionen stimuliert. Viel mehr noch wird es eine große emotionale Welle seines Missfallens des Gebetes bekunden sowie der durchgeführten Schritte des Rituals. Es wird ein Dutzend Entschuldigungen finden, um nicht weitermachen zu können. Es wird alte Zweifel regnen und durch Misstrauen oder Unglaube das Auhane versuchen zu veranlassen, zu den alten und gewohnten Wegen zurückzukehren, um mit dem gänzlich abgeschalteten Licht der na Aumakua allein und hilflos in der Dunkelheit herumzustolpern.

 

- Die kontinuierliche Auffrischung der Mana-Lieferung, die einzige Sache, die nicht als ein Opfer für die Aumakua und die Poe Aumakua geleugnet werden kann, wenn die mächtige Kraft des hohen Manas stetig generiert werden soll, um die Ereignisse auf den niederen Ebenen des Lebens, worauf wir, das Aunihipili und Auhane, unser Dasein fristen, zu lenken und zu kontrollieren. Das alte Symbol des kompletten Menschen war der Baum. Der physische Körper und das Aunihipili sind die Wurzeln, die die irdische Nahrung tief in der verdunkelten Erde sammeln. Die Blätter sind das Auhane, und es ist ihre Pflicht, das Licht zu absorbieren und den Gebrauch der Wurzeln zu koordinieren, von denen es heißt, sie liefern das symbolische niedere Mana, ohne das es kein permanentes Wachstum geben kann. Das Sonnenlicht und der Gärtner stellen die Aumakua dar. Der Sonnenschein repräsentiert die große schöpferische Kraft über und jenseits des hohen Manas, das für ein Baum nutzlos ist, sofern er noch ohne Wurzeln und Blätter ist - sowie den verbindenden Stamm und der Zweige. Wirklich, die höchste schöpferische Kraft ist immer da, aber selbst wenn sie die Sonne scheinen lässt, kann das Licht nichts bewirken, wenn die Wurzeln und Blätter nicht jeden Tag ihren Anteil übernehmen. Mana ist das symbolische Wasser (wai). Es ist so grundlegend wichtig wie das Sonnenlicht. Ohne Wasser stirbt der Baum, ungeachtet dessen, wie sehr die Sonne auf ihn herunterscheint. Ohne Licht wird der Baum bald krank, hört auf zu wachsen, die Blätter werden weiß, und er stirbt.

 

Der alte Symbolismus endet hier nicht. Der Baum, den der Gärtner gepflanzt und dessen Wachstum er beobachtet hat, muss dann Früchte des Dienens tragen. Tut er dies nicht, wird er beschuldigt wie der Feigenbaum im Neuen Testament – er wird gefällt und verbrannt für einen anderen und besseren Baum, der seinen Platz einnehmen soll. Zufällig scheint dieses Verbrennen die Vorstellung der Hölle genährt zu haben, als ein Platz des Verbrennens und der Strafe für die Verweigerung des Dienens. Dienen bedeutet, anderen physisch oder mental zu helfen. Das Gegenteil ist, andere zu verletzen. Ersteres ist eine passive Sünde der Unterlassung, wofür die Bestrafung eine Stagnation des evolutionären Wachstums bedeutet, das Zweite ist eine aktive Sünde, die Bestrafung, die in dem Symbol des „Verbrennens“ enthalten ist in einer Hölle oder einem Platz der Dunkelheit.

 

Es genügt nicht, dass wir über Huna oder jedwede Form der Religion oder Metaphysik nachdenken oder lesen. Zu viele lesen zu viel, lediglich zu ihrer Unterhaltung. Sie lesen und stürzen sich dann in eine andere angenehme Art der Unterhaltung – sie spekulieren endlos und reden und reden, aber sie lassen sich nie auf den tatsächlichen Gebrauch dessen, was sie lernen, ein – sie beginnen nie damit, der großen Po'e Aumakua zu dienen, die über der geplagten Erde als eine leuchtende Gemeinschaft schwebt und der die Hochladung von Mana gilt.

 

In der Bibel scheint vieles verloren oder verschleiert zu sein durch das fehlende Verständnis der Schreiber über die Jahrhunderte hin. Aber durch die Kenntnis von Huna können wir die Verbindung zu dem „lebendigen Wasser“ und dem „lebendigen Opfer“ erkennen und den ursprünglichen Glauben und die Bedeutung klar verstehen. Das große zentrale Drama des Christentums war die Auferstehung als ein Opfer von Jesus. Er wurde als ein lebendiges Opfer erhöht und dargestellt, als ein verkörpertes Opfer. Hier haben wir das Symbol des Mana – die lebendige Körper-Opfer-Substanz, die, so wurde es der Menschheit gesagt, die große und überaus wichtige Sache war zur Aufrechterhaltung der korrekten Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Die Vergebung der Sünden oder die Absolution der Kirche war zweitrangig und ein Teil der rituellen Vorbereitung zur Öffnung des Weges für den Mana-Fluss „aufwärts“. Ein Zitat wurde uns gut überliefert in Römer (12,1): „Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.“

 

Vielleicht beruhte der große Verlauf der Priesterschaft über die Jahrhunderte auf der konstanten und gierigen Perversion dieser Wahrheit über Mana und war der große zentrale und grundsätzliche Mechanismus in vielen Religionen. Das Geheimnis des Opfers von Mana wurde verdeckt, weil seine Darreichung weder Priester noch Tempel benötigte. Mehr noch, alle Konzepte des Dienens wurden verdreht, um diesen Dienst durch die Notwendigkeit der Priester und Tempel erscheinen zu lassen. Man diente der Kirche, die daraufhin ein wenig den Bedürftigen zurückgab.

 

„Erlösung“ bedeutete in vielen Religionen „vor dem Verbrennen gerettet zu werden“. So ist es immer noch, aber um gerettet zu werden, müssen wir in das Geheimnis oder die symbolische Bedeutung eingeweiht werden – das „starke Fleisch“ zu erhalten. Wenn unsere Bemühungen, als Huna-Forschungsmitglieder zusammenzuarbeiten, darin liegen, für uns eine leuchtende Belohnung für das Diesseits und Jenseits zu erhalten, verdienen wir uns diese Belohnung am besten, indem wir der verstörten und verwilderten Menschheit diese große grundsätzliche Wahrheit zurückgeben können, die derart verlorengegangen ist, dass Gebete fast nutzlos geworden sind und die große Po'e Aumakua so schwach gehalten wird, dass sie keine Ordnung auf den niederen Ebenen halten kann und sie ihren Teil für uns nicht übernehmen kann.


Bulletin 48

Tempel der Wahrhaftigkeit

& Kii Pohaku

1. Februar 1951

 

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Diskussion über den Schutzwall aus mehreren Perspektiven;

Wenn du kein Mana benutzt, arbeitest du zu hart;

Die Wirkung der Ernährung auf mediale Kräfte

Diskussion über einige Fotos der HRAs, die nicht in den Bulletins enthalten sind;

Göttin Kii Pohaku;

Könnte Huna eine Überlieferung gewesen sein?

Buchbesprechung Hypnosis Theory, Practice and Application von Raphael H. Rhodes*;

weitere Diskussion über Zukunftsträume

 

(...)

 

Tempel der Wahrhaftigkeit

 

Das Tempelinnere gehört zu meinen großen Schätzen hier in meinem Arbeitszimmer, und obwohl er aus China ohne jedwede Information Dritter angekommen ist, ist die Symbolik derart, dass wir ihn aufgrund unserer Huna-Kenntnisse besser als die meisten kennen.

 

Die zentrale Figur steht in fließendem Wasser, worin rechts unten Seetang und ein Sägefisch erscheinen. Darin erkennen wir das Symbol der Erde und die Ebene der Tiere sowie das menschliche Aunihipili. Das Wasser stellt die Form von Mana dar – das weite und wellenkräftige „niedere“ Mana dieser Lebensebene. Die Wilden, die ebenfalls auf dieser Ebene stehen, sind die Zuschauer der Szene, worin die Hauptfigur symbolisch das niederer Mana durch die mittlere Lebensebene erhöht – die des Auhane oder bewussten Verstandesselbstes – der Region der Luft oder niederen Geistes oder des „Atems“. Fast versteckt in den Wellen zu ihren Füßen befinden sich die Menschen, die, ähnlich der Wilden, unsichtbar und unverständig sind (Köpfe, Arme und Körper sind bei näherer Betrachtung in dem unteren Bildrand sichtbar).

 

Folgt man dem magisch ausgestreckten Arm, erkennt man, dass er in einer offenen Hand mit zurückgebogenen Fingern sowie züngelnden Flammen, die aus der Handfläche entspringen, endet. Das ist das niedere Mana, das der Aumakua dargeboten wird, wobei Letztere durch einen Globus dargestellt wird, der sich vor einem Spiegel tief unter dem Dach befindet. Das Dach wird durch massive Balken gestützt, worin die Kreuzverstrebungen eingearbeitet wurden und so geformt sind, dass der Himmel durch die Elemente der Erde gestützt zu sein scheint – die Unterstützung der na Aumakua durch das dichte und kraftvolle Mana der niederen oder irdischen Ebene.

 

Da die aus der Handfläche herauszüngelnde Flamme durch den Globus verstärkt und vergrößert wird – verändert sich das niedere Mana in die kräftigere Schwingung des hohen Manas, das von der na Aumakua benutzt wird.

 

Die vergrößerten Flammen berühren den Spiegel, aber sie enden dort nicht. Sie gehen weiter durch ihn hindurch und formen ein signifikantes Symbol. Dieses repräsentiert die Welt des Aunihipili und des Auhane. Es ist eine Welt, die in sich selbst nicht real ist. Sie ist nur eine Reflexion. Hier unten reichen wir niemals an die Perfektion des Musters heran, somit wird das Symbol einer unperfekten Reflexion benutzt. Es ist eine symbolische Alterung in der Antike, und wir müssen uns daran erinnern, dass die Spiegel der Vorzeit grob und unperfekt waren.

 

Die Flammen – das „Licht“ – dienten dazu, wie in dieser Darstellung gezeigt, den Spiegel zu durchbohren. Das sollte die Kraft der na Aumakua anzeigen, die, sobald sie durch das Geschenk des niederen Manas bekräftigt wird, durch alle Grenzen der gespiegelten niederen Welt hindurch geht, und das schöpferische Feuer und Licht bedeutet, das in der niederen Welt wirkt, diese korrigiert und perfektioniert – und alle berührten Dinge dazu bewegt, mit dem perfekten Muster übereinzustimmen.

 

Der Globus in der Mitte des schöpferischen Feuers ist die sichtbare Seite des unsichtbaren Aumakua-Selbstes. Das perfekte Muster reflektiert und wird das Sichtbare und Reale für uns auf den Ebenen des Aunihipili und des Auhane, verbunden in dem niederen Menschen. Der Globus symbolisiert nicht nur das perfekte Muster, er ist auch die perfekte Darstellung der Gedankenformen, die durch das Denken und die Gebete der na Aunihipili entstanden sind, sobald sie die richtigen Methoden des Aufbaus gelernt haben. Wenn eine perfekt konstruierte Gedankenform wiederholt der na Aumakua präsentiert wird und in dem Feuer zu einem goldenen Globus wie die symbolische Sonne verfeinert wird, dann wird sie zu purem Licht in der Hitze des Feuers und wird durch den Spiegel reflektiert, um sich in ein mehr oder weniger perfekt reflektiertes Bild oder eine Realität auf den unteren Ebenen zu verwandeln. Die Gedankenformen des Gebets müssen wie Gold im Schmelzofen behandelt werden. So lange es keinen Rauch gibt, der das Licht verdunkelt, kann keine Realität reflektiert werden – können wir keine Antwort auf unsere Gebete erwarten.

 

Der Rauch wird durch Ungenauigkeiten, durch neue und unausgereifte Anhaftungen an den Gedankenformen, durch Zweifel und Ängste sowie alle Veränderungen der Wünsche und der Vorhaben, verursacht. Wir lernen alle nach und nach durch die na Aumakua, das Richtige zu tun. Das ist unsere Praxis. Schließlich lernen wir, den perfekten Plan zu erstellen, der zu dem perfekten Muster für die Gegebenheiten und Zustände wird, das sich in die groben niederen Ebenen des Bewusstseins, der Kraft und Materie, hinunter spiegelt.

 

In fast allen der älteren Religionssysteme finden wir das Wasser als das Gegenteil von Feuer dargestellt. In dem Bild ist die Auswirkung der sich brechenden Wellen in den Flammen bemerkenswert. Das Wasser bedeutet niederes Mana, das Feuer ist das niedere Mana, das sich in das aktivere, schöpferische und kraftvolle hohe Mana verwandelt.

 

Es gibt auch eine alte symbolische Bedeutung, die uns zu einem guten Verständnis der Beziehung zwischen dem perfekten Muster oder einer Anordnung von Vorstellungen und der Form, worin sie realisiert bzw. kristallisiert werden, verhilft. Dies ist das Symbol des in dem Gold schmelzenden Feuers. In der geschmolzenen Form kann es jede Gestalt auf der hohen Ebene einnehmen, aber sobald das Bild sich in dem Spiegel reflektiert, kühlt es aus und erhärtet, um die Form des Musters der Gebetsvorstellung zu füllen, und es wird ein solides und unveränderliches, reales Ding auf der unteren Ebene. Die na Kahuna benutzen für das Wort Spiegel ani`ani. Dies bedeutet eine glatte Oberfläche wie die reflektierende Oberfläche eines Spiegels, aber als Verb benutzt hat es die unerwartete Bedeutung von „kühlen“– unerwartet deshalb, wenn man das alte Symbol des Abkühlens und in der Form Härtens nicht kennt, wenn die größere Realität in das kleinere und unperfekte Bild der niederen Ebene des Lebens verwandelt wird. Die Zukunft bleibt ständig in Fluss und unterliegt daher der Veränderung in den Händen der na Aumakua. Sie gehen nur von der harten, spröden und veränderbaren Form des Heute aus, wenn sie auf diese Ebene herabkommen. Die Zukunft kann verändert werden durch den richtigen Gebrauch von Kraft und Gedanken. Die Vergangenheit bleibt für immer unveränderlich. Wir können immer nach vorne gehen – niemals zurück.

 

... Nun sind wir Eingeweihte dieses Tempels der Wahrhaftigkeit. Wir durften hinter den Schleier der Bedeutung blicken und die Wahrheit erfahren, wofür die Symbole stehen. Man wundert sich, was jene, die Jahrhunderte vor uns eingeweiht worden sind, mit dem erworbenen Wissen angefangen haben. Haben sie nach dem ersten Initiationsschritt aufgehört? Waren sie wie der Schüler auf der rechten Bildseite – jemand, der nur etwas wissen möchte? Waren sie wie der bärtige Weise, der seine Gebetsschnüre befingert und nichts tut? Waren sie wie der fein gekleidete junge Diener, der hinter und unter dem weisen Priester steht? Oder gingen sie mit niedergeschlagenen Augen und gekrümmtem Rücken zu den unteren Ebenen, bis sie von ihrem Alter eingeholt wurden? Wie vielen gelang es, ohne Roben des hohen Standes und ohne Gebetsperlen – ohne irgendetwas – ihre Stärke aufzubauen, bis sie schließlich in der Lage waren, bis zum Himmel hinaufzureichen? Um das göttliche Licht herabzurufen,die Flammen auf den kalten, dunklen Altären der Erde anzuzünden?

 

 

KII POHAKU

 

Das Bild einer kleinen Steinfigur bedeutet für mich einen weiteren Schatz, den ich mit euch teilen möchte. Das Original ist etwas länger als 30 cm und aus Stein gehauen, aber lasst mich einen Artikel in einer australischen Zeitung zitieren, die mir von einem HRA zusammen mit dem Original dieses Bildes übersandt wurde, :

 

(Sydney Morning Herald, 9. Oktober 1945)

 

„Wahrscheinlich die wichtigste aller nativen Kuriositäten wurde während des Krieges von den Inseln nördlich von Australien zurückgebracht; ein einzigartiges Bild, das kürzlich im Ramu-Tal von Neu-Guinea von Leutnant P.R.N. England, A.N.G.A.U, gefunden wurde. Wissenschaftler betrachten es als einen wertvollen Fund, da er der erste seiner Art ist, der jemals in dieser Region aufgefunden worden ist. Des Weiteren ist es eine materielle Bereicherung für das Wenige, das von diesem unbekannten Volk existiert, das Neu-Guinea lange vor den derzeitigen Einheimischen be-wohnte.

 

Der Fund wurde dem australischen Museum in Sydney für eine Ausstellung geliehen. Gemeißelt aus einer soliden Steinplatte wiegt es mehrere Kilo und ist 28 cm lang. Die Einheimischen wussten davon, wagen es jedoch nicht zu berühren, weil sie glauben, es besitze die Kraft, sich zu bewegen und Verletzungen oder Beschädigungen hervorzurufen.

 

Die Figur ist definitiv prähistorisch, behauptet Mr. F.D. McCarthy, Anthropologe des Museums, und könnte viele Hunderte oder sogar Tausende von Jahren alt sein. Sein Ursprung ist geheimnisvoll, da nichts über die Menschen bekannt ist, die sie hergestellt haben und bisher keine derartigen Relikte gefunden worden sind. Für die Menschen in der Vorzeit hatte diese Figur wahrscheinlich eine rituelle oder geweihte Bedeutung.“

 

Da niemand sonst diesen verlorenen kleinen Gott zu verstehen und zu akzeptieren scheint, schließe ich mich Cigbo an und gebe sie euch – jedem das Seine sozusagen. Für uns heißt sie Kii Pohaku, obwohl wir die Namen dieser Götter im ehemaligen Mu, Ägypten oder Atlantis nicht kennen. Ihre entfernten Verwandten oder möglicherweise Abkömmlinge wurden alle in Polynesien gefunden, und es gibt viele wilde Gerüchte über ihre Aktivitäten. Sie berichten über die Fähigkeit, sich selbstständig von einem Platz zum anderen zu bewegen. Für manche bedeuten sie eine Gnade und Hilfe. Für andere, besonders für die Bösen, oder jene die andere beschuldigten, bedeuten sie eine Gefahr. Es scheint so, dass sie das reflektieren, was ihnen entgegengebracht wird. Seid also vorsichtig, wie ihr euch benehmt oder was ihr denkt, wenn ihr Kii Pohaku an die Wand hängt oder sie auf euren kleinen Huna-Altar stellt – wovor ihr während eurer Gebete sitzt oder steht.

 

(Solltet ihr keinen Altar haben, ist dies eure Chance. Diesen beiden symbolischen Bildern könnt ihr weitere passende hinzufügen wie das Antlitz Christi oder eine Buddha-Statue aus Bronze oder die symbolische Unterschrift von Jehova gemäß Oahspe. Alle diese Dinge haben zumindest zwei Zwecke und vielleicht mehr. Sie fungieren als physische Stimuli und helfen, dass sich das Aunihipili schnell bei seiner Arbeit erinnert und an seinen Anteil daran. Sie dienen dazu, sich in lebendigen und universellen Symbolen der großen Wahrheiten zu erinnern, die in Huna und jedem gültigen Teil einer Religion liegen. Man kann jedweden Teil der Symbolik auswählen und darüber meditieren als eine Übung, um die Gedanken und Emotionen zu beruhigen, so dass Ordnung und Ruhe zurückkehren können – und die Gebete in ihrer effektiven Art möglich werden.)

 

Kii Pohaku – was „Abbildung aus Stein“ bedeutet – kann die „alte Erden-mutter“ selbst sein, jene, die so lange vor dem „Vater-Typus“ der Götter angebetet wurde. Ihre vorrangige Aufgabe ist es, uns an den Aka-Faden zu erinnern, der ähnlich seines Symbols, der Nabelschnur, jedes sterbliche Wesen mit seiner Aumakua verbindet, die als das Selbst der göttlichen Mutter steht. Der Nabel unserer Kii wird sehr markant dargestellt, um jeden daran zu erinnern.

 

Da wir außerdem vergessen haben, dass alle Dinge „wie im Himmel so auf Erden“ sind, wiederholt Kii drei Mal auf drei Ebenen das Symbol der drei Selbste – das Symbol des größten ursprünglichen Geheimnisses unseres Lebens in menschlicher Form. Auf der niederen Ebene präsentiert sie das jahrhundertealte Symbol des Dreiecks mit seiner Spitze nach oben. Die drei Seiten sind die drei Selbste mit ihren drei Manas und drei Aka-Körpern. Die Position der Spitze nach oben wird in allen Kirchenspitzen kopiert. „Oben“ steht für „Himmel“, wo die na Aumakua ihre Ebene des Seins innehaben.

 

Das Dreieck befindet sich auf der Ebene des Aunihipili und allen irdischen Dingen. Es ist das Symbol der perfekten Arbeit aus dem schöpferischen Muster heraus.

 

Das Auhane-Symbol ist sehr einfach. Es hat die Form der drei Reifen um den oberen Arm von Kii. Diese Suggestion der „dreifach wiederholten Drei“ ist alles, was das Auhane benötigt. Es kann in abstrakteren Begriffen denken und benötigt ein weniger festgelegtes Symbol, um sich an die grundlegenden Dinge zu erinnern.

 

Die Aumakua-Ebene liegt umgekehrt und hat den höchsten Teil inne. Hier bedeutet der Mund das Auhane, so können wir schlussfolgern, dass das Wort uhane „der sprechende Geist“ bedeutet. Zwischen dem Auhane und der Aumakua befindet sich der zweite Kreis, das Aunihipili, das als Mediator zwischen dem Auhane und der Aumakua agiert und das Mana sowie die Gedankenformen der Gebete trägt. Genau darüber befindet sich der dritte Kreis, die Aumakua repräsentierend, und darüber steht das klassische Symbol des Lichts – das Symbol von Mana in seiner höchsten Form. Und die Nase? Wofür steht sie? Zugegeben, sie ist in ihrer Form äußerst ungewöhnlich und bedeutet sicherlich etwas. Ich denke, ihr könnt Kii dazu befragen, meditiert über ihre mögliche Bedeutung, und seht, was sie euch zu sagen hat. (Und wenn ihr nichts herausfindet, lasst es uns ebenso wissen.)

 

Übrigens, als „Heimarbeit“ für jeden HRA mit Zeit zum Studieren schlage ich vor, Bemühungen anzustellen, um herauszufinden, was über den mögli-chen Ursprung und die Geschichte der Familie unserer neu adoptierten Kii Pohaku herauszufinden ist. Es wäre äußerst interessant, wenn der eine oder andere von uns etwas über ähnliche Figuren wie sie herausfinden könnte – mit derselben besonderen Nase. Ich habe solche Quellen geprüft, die mir seit fünf Jahren vorliegen, und ich suche immer noch weiter nach Informationen. Einige Anthropologen haben vielleicht einen nahen Verwandten ausfindig gemacht, vielleicht in Ägypten, Yucatan oder Indien.

 

„Wozu das alles?“

 

... Fragt einer der HRA, der verwirrt war, nachdem er einige der alten Bulletins gelesen hatte. Das ist eine gute Frage, die man fast jederzeit stellen kann.

 

Vielleicht lautet die beste Antwort: Wir haben ein altes psychologisch-religiöses System entdeckt, und entweder ist es korrekt in seinen Lehren oder nicht.

 

Falls es korrekt ist, haben wir es wirklich richtig verstanden, und können wir richtig oder falsch beweisen – oder etwas ähnliches herausfinden – indem wir es experimentell überprüfen?

 

In den Bulletins werde ich nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass

(1) Huna grundsätzlich korrekt ist und

(2) dass wir es richtig verstanden haben, soweit es uns bisher möglich war.

 

Ein HRA sagt so selten, ob und inwieweit er oder sie von meinen Bemühungen, etwas zu beweisen, angetan ist, so dass ich oft befürchte, dass vielleicht niemand anderer als ich selbst von der Beweissammlung durch die Wurzelwörter der na Kahuna oder den Symbolen, die auf der ganzen Welt zu finden sind und weit in die Vergangenheit zurückreichen, überzeugt ist.

 

Ich erinnere mich an die Geschichte eines kleinen Mädchens, das ein äußerst seltsames Tier im Zoo sah und ihren Vater fragte, was das sei. „Ein Dachs“, erklärte er, und sie gingen weiter die Käfige entlang. Einige Zeit später fragte das kleine Mädchen gedankenvoll: „Papa, haben Dachse irgend etwas mit uns zu tun?“

 

Glaubt ihr, dass, falls wir einen unumkehrbaren Beweis gefunden haben, dass Huna korrekt sei und wir es perfekt verstanden haben, es einen wirklichen Unterschied gäbe – „es etwas mit uns zu tun habe“ – oder mit der Welt insgesamt? Zweifelsohne stellt sich jeder selbsternannte Führer oder Lehrer von Adam bis heute dieselbe Frage, nachdem er „die Welt erklärt“ und beobachtet hat, dass daraus nicht viel resultierte.

 

Da fast alle HRA fortgeschrittene Studenten in diesem Bereich sind, stelle ich mir vor, dass viele meine Gefühle teilen können, dass das, was sie zu sagen haben, nicht gehört wird, oder falls es gehört wird, es nicht befolgt wird. Eines können wir alle gewiss sein, und vielleicht nur eines einzigen – dass, so lange wir nicht den praktischen Nutzen unserer Sammlungen von Glauben und Vorstellungen demonstrieren können, die Predigten in dem Durcheinander Tausender gleichzeitig schreiender „Lehrer“, untergehen. Will Levington Comfort* schrieb mir einmal, er habe erkannt, dass es unsere vorrangige Pflicht in unserem Leben sei, die Wahrheit, die wir als so sicher empfinden, als absolut, anwendbar und ultimativ zu beweisen. Erst dann, so fügte er hinzu, sei man befähigt, andere zu belehren – zuerst durch Beispiele und später durch Regeln.

 

Die Zeit scheint oft so kurz zu sein – so dringlich angesichts des weltlichen Bedarfs an Licht. Glücklicherweise können wir uns selbst mit dem Gedanken beruhigen, dass, welche Kraft auch immer die uns herausfordernden Probleme erschuf, dieselbe Kraft genügend Zeit für die Ausarbeitung von Lösungen erschaffen hat.

 

Manchmal wundere ich mich, wie viele – wie so viele – Jahrhunderte es für unsere Vorfahren dauerte, das Huna-System in seiner erstaunlichen und allumfassenden Erklärung des menschlichen Bewusstseins und dessen Kräfte auszuarbeiten. Die Geschichte von Ägypten erstaunt mich immer wieder, weil es dort im Niltal über 5000 Jahren fast keinen Fortschritt in Bezug auf das Denken oder Erfindungen gab, und man fragt sich: „Wie konnten sie so dumpf sein!“ Und hier in der modernen Welt sehen wir, dass wir trotz unserer Lernwerkzeuge nur schmerzhaft langsame Fortschritte machen.

 

Könnte Huna ein überliefertes System gewesen sein?

 

Falls ja, wo sind die Überbringer heute?

 

Die überliefernden hohen Wesenheiten mögen derzeit mit uns sein, wie sie es in den vergangenen Jahrhunderten sicherlich gewesen waren. Da sie in einer universalen Sprache lehren, die in der Welt nur von jenen verstanden werden kann, die für die Instruktion bereit sind, werden die als Symbole erscheinenden Dinge von den irdischen Medien herausgepickt. Ein Bild sagt angeblich mehr als tausend Worte, und wir könnten hinzufügen: Wenn das Bild mit Symbolen ausgefüllt ist und wir deren Bedeutung kennen.

 

Vor mir auf meinem Schreibtisch liegt eine gebrauchte Kopie der Oahspe, worüber ich in freien Minuten zehn Jahre lang oder mehr gegrübelt habe. Seit langem bin ich überzeugt, dass in der Symbolik und der versteckten Bedeutung der zahllosen Märchen, die uns als anscheinend einfache Geschichten der vergangenen Geschehnisse auf der Erde und im Himmel überliefert wurden, eine große Wahrheit liegen muss, die von jenen erkannt werden soll, die in die Bedeutung der Symbole der Wörter oder Wort-Bilder eingeweiht worden sind.

 

Verschiedene HRA haben meinen Beschluss infrage gestellt, dass der na Aumakua von unserer niederen Ebene des grobstofflichen Lebens Mana gegeben werden muss, und ich weiß, dass viel mehr meiner HRA die Ergebnisse bezweifelten, auch wenn sie nichts darüber geschrieben haben. Die Vorstellung, dass ein eher kleiner, niedrigstehender Mensch in der Lage sei, einem hohen Wesen in irgendeiner Weise zu helfen, ging immer mehr in dem Dunst verloren, der sich in den letzten Jahrhunderten über die kristallisierten Religionen niederlegte. Moderne sowie ältere Kirchen lehren, dass der Mensch ein niedrig stehender Sünder sei – ein Wurm unter den Füßen der gottgefälligen und allmächtigen höheren Wesen. Von uns als Menschen wird gesagt, wir haben uns von den Göttern abgeschnitten, die isoliert, allmächtig und unberührt auf ihren himmlischen Höhen sitzen.

 

In den modernen Religionen ähnlich der „spiritueller Wissenschaft“ wurde dieselbe Vorstellung übernommen. In „New Thought“ stieß ich einmal auf den Begriff „den Gedanken halten“, was exzellent ist. Ich folgte aber auch Troward und versuchte, eine Form mesmerischer „Suggestionen“ herauszufiltern, um das universale Unterbewusstsein zu zwingen, auf dieser Ebene die Sache zu materialisieren, die ich visualisiert und als „Hier und Jetzt“ affirmierte. Und manchmal funktionierte es, wenn ich zufällig den richtigen Knopf gedrückt zu haben schien. Jedoch dachte ich nicht ein einziges Mal daran, den höheren Kräften nicht zu helfen, um mir zu helfen.

 

Viele neue HRA kommen über diese neuen „wissenschaftlichen“ Gruppen und die Theosophie sowie über die „Kurse“, Logen sowie von „Meistern“ geführten Gruppen. Wie jene, die über die alten Standard-Religionen kommen, finden sie es schwierig, das Konzept einer Aumakua zu akzeptieren, die sich nicht selbst ermächtigt und nicht in der Lage ist, nach eigenem Willen Wunder zu vollbringen – endlos. All das bringt mich wieder dazu, es noch einmal zu versuchen (ich versuche es ständig), einen Beweis dafür zu präsentieren, dass Huna in dem einen oder anderen Punkt korrekt ist.

 

Dieses Mal zitiere ich eine Geschichte aus Oahspe, die zum Teil reine Geschichte und zum Teil Symbolik sein kann, die uns jedoch in einfachsten Worten die Tatsache erklärt, dass die na Aumakua in der Verkleidung eines Schutzengels oder „Ashlars“ von ihren lebenden Schutzbefohlenen oder dem Huna-Aunihipili und -Auhane die Kraft (Mana) entnehmen, wenn großer Bedarf dafür besteht.

 

In Oahspe, Kapitel XX, Seite 396, steht, dass mächtige Geistwesen planten, die Schutzengel einer sicherlich großen Gruppe von Menschen anzugreifen und zu verjagen, die den wahren Gott Jehova angebetet hatten. Die Schutzgeister wurden gewarnt und schrieben folgendes über das, was sie taten:

 

„Und jeder Ashar legte seine Hand auf den ihm befohlenen schlafenden Sterblichen, denn dadurch wurde seine Kraft tausendfach multipliziert, erhob die andere Hand und wandte sich damit an den Allmächtigen: 'Durch deine Weisheit und Kraft, oh Jehova, wende dich von diesem schlafenden Erbe ab, so dass das, was auch immer den sterblichen Teil berührt, sich selbst von deinem Ewiglichen Königreich befreien soll!' - Und mit diesen Worten fiel ein Lichtkreis auf diesen Platz.“ (Und der Angriff war abgewendet.)

 

Jede medial begabte Person ist ein potentieller Empfänger für Geister, oft Wesen von evidenter Weisheit. Die Imperator-Gruppe von Stainton Moses* überlieferte ihre Gedanken über die ultimative Wahrheit. In den letzten Jahren überbrachte „Betty“, die mediale Ehefrau von Stewart Edward White*, die Lehren ihrer „Unsichtbaren“. Vielleicht kommt schon morgen über einige außergewöhnliche Medien eine komplett neue Überarbeitung der Basisfakten von Huna – mit den genau zu ergreifenden Schritten, um es entweder für die langsame oder die spontane Heilung zu nutzen. Es ist unser Einsatz wert, jede neue Überlieferung zu studieren, ungeachtet ihrer Quelle oder wie eigenartig die Materie sein mag.

 

 

Buchbesprechung

 

Langsam aber sicher holen die Psychologen Huna ein. In seinem neuen Buch 'Hypnosis: Theory, Practic and Application' präsentiert Raphael H. Rhodes* eine neue, einfache und direkte Theorie zur Erklärung der Hypnose. Als einer der ersten in seinem speziellen Bereich behandelt er das Bewusstsein und Unterbewusstsein als zwei getrennte Wesenheiten. Er insistiert nicht, dass der Leser an diese grundlegende Trennung glaubt, aber mit ruhiger Logik zeigt er auf, wie solch eine Bedingung einen frischen und übersichtlicheren Einblick in die Mysterien der hypnotischen Kontrolle und Reaktion erlaubt. Der Autor braucht keinen Firlefanz, um den Leser zu beeindrucken. Er kennt sein Metier bis auf den Grund und ist gleichermaßen sehr erfahren in der Praxis sowie in der suggestiven Therapie. Viele HRA haben mich in der Vergangenheit nach einem guten Buch zu diesem Thema gebeten. Hier ist eines, das das Althergebrachte mit Leichtigkeit abdeckt und neuen Grund in unterschiedliche Richtungen aufbricht. Der Bereich Selbsthypnose ist ausgezeichnet. Die bei der Nutzung der Hypnose unter dieser Theorie zu unternehmenden detaillierten Schritte sind auch von durchschnittlichen Lesern einfach zu verstehen. (The Citadel Press, 120 East 25th St., New York 10, N.Y. 176 pages. Price $3. Published November, 1950.)

 

 

Besondere Bemerkung

 

Während der letzten Wochen im Dezember und durch den Januar hindurch setzte ich mich noch einmal daran, alle Briefe von den HRA zu beantworten, indem ich noch einmal „Kurzbriefe“ erstellte sowie Dankesbriefe von Cigbo an seine Freunde, die Geschenke geschickt haben. Es war großartig, und ich genoss es, aber nun muss ich zu meiner Erwerbsarbeit zurückkehren. Das bedeutet, dass mir anstatt fast sieben Tage die Woche nur die Abende und ein Teil der Wochenenden zum Lesen und Beantworten der Briefe und dem Schreiben der Bulletins zur Verfügung stehen, sofern ich nicht die Pflichten im Garten übernehmen muss.

 

(...)

 

Berichte über die Zukunftsträume

 

Eine Anzahl von Träumen bezüglich der zukünftigen Bedingungen erreichten mich, einige mit guten Hinweisen seitens der Aunihipili nach dem Erwachen, sofern sie um ihre Meinung gebeten worden waren. Ich versuchte die durchschnittliche Bedeutung der Träume zu ermitteln und beschloss für den Augenblick, dass keines der möglichen Desaster nahe über uns schwebt.

 

Ich meine, dass das Schlimmste derzeit in Korea geschieht und die Pattsituation, die in drei unterschiedlichen Träumen gesehen wurde, bald erreicht sein wird. Einem HRA gelang es, in einem Traum eine Schlagzeile mit einem identifizierbaren Datum zu sehen. Diese Überschrift lautete: „Russland und USA unterzeichnen Friedensabkommen.“ Das Datum war der 14. Februar 1951. Von George wurde keine Traumdeutung erbeten und auch nicht übermittelt. Das ist der ermutigendste Traum von allen.

 

Befreundete Geister von verschiedenen HRA stimmten zu, dass viele Ereignisse in großem Ausmaß beiseitetreten und es nun eine große Hoffnung gibt, dass derzeit ein Weltkrieg verhindert werden kann. Ein Kommunikator sagte, dass zwischen jetzt und Juni die Zeit größter Unsicherheit herrschte, aber dass, sofern nichts Unerwartetes das Pulverfass zum Explodieren bringe, wir uns in ruhigeren Gewässern befänden.

 

Einige Neuigkeiten werden hier in meinem Arbeitszimmer in Betracht gezogen, gewöhnlich in Verbindung mit experimentellen Projekten, die von den HRA gestartet wurden. Die Tests mit kleinen Radionikgeräten verliefen überaus aufregend und scheinen auf eine ziemlich neue und unterschiedliche Vorstellung hinsichtlich der Arbeitsweise solch eines Instruments hinzuweisen. Wir könnten jetzt in der Lage sein, einen sehr niedrigen elektrischen Strom in niederes Mana zu verwandeln, und zwar durch Geisteskraft in Verbindung mit der gewöhnlichen Übung, einen Überschuss an Mana zu akkumulieren.

 

In diesem Zusammenhang wurde die neue Theorie einer raumfüllenden „Energiewolke“, die als „kosmisches Leuchten“ agierte, um die Atome der Materie zusammenzuhalten, diskutiert. Die Wichtigkeit des neuen wissenschaftlichen Konzepts bedeutet für uns, dass, wenn es wahr ist, wir herausfinden könnten, dass Mana bis zu einem gewissen Grad aus der uns umgebenden Luft akkumuliert werden kann. Das würde mit Baron Fersons Theorie der „universalen Lebenskraft“ übereinstimmen, die seiner Meinung nach vollständig von außen in den menschlichen Körper während der Übungen zur Akkumulierung einer Hochladung eintritt.

 

Eure vielen und sehr geschätzten Briefe stapeln sich weiterhin in meinen Akten. Sie enthalten viel Material, das ich in den Bulletins weitergeben möchte, obwohl darunter so viele schöne Briefe sind, dass ich ein dickes Buch bräuchte, um sie nach Belieben zu vervielfältigen. Selbst wenn der Hauptteil von ihnen niemals in den Bulletins erscheinen wird, werden meine eigenen Bemühungen, die Elemente in Huna und der verwandten Bereiche ständig durch Berichte der Experimente, Spekulationen und all den Dingen, die durch eure Briefe für meine Studien und meiner Einschätzung übermittelt werden, gestützt. Ich kann sagen, ich fühle, dass wir auf diese Weise gut zusammenarbeiten – und dass uns außergewöhnlich gute allgemeine Fortschritte gelingen. Ich danke euch allen.

MFL

 


Bulletin 49

Einen Gott erschaffen & Die Kraft von Ikonen

15. Februar 1951

 

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Die Erschaffung von Bildern Gottes auf Hawaii, im alten Ägypten und im Christentum;

Diskussion über den Ursprung und die Kraft von Ikonen und Totems in der ganzen Welt.

Buchbesprechung THINKING AND DESTINY, Harold Waldwin Percival.

 

 

 

Cigbo verneigt sich

 

Er sendet sein schönstes Dankeschön-Miau an alle, die ihm für sein „Geburtstagsgeschenk“ gedankt oder ihm ihre Wertschätzung ausgedrückt haben. Und jenen, die ihm auch ein Geschenk zu seinem dritten „Geburtstag“ gesandt haben, schickt er zusätzlich sein schönstes „Schnurren“

 

 Die Reaktionen auf die Bilder war unbefriedigend. Viele HRA konnten noch weit mehr an Symbologie und Bedeutungen in einem der chinesischen Tempel finden, wie beispielsweise „das Feuer, das vom Himmel fällt“, übereinstimmend mit den alten heiligen Schriften, und viele andere Dinge, über die ich nachdenken muss. Ich erhielt eine Anfrage nach der Adresse einer möglichen Quelle für eine Reproduktion der wehmütigen, kleinen steinernen Göttin mit der gebogenen Nase – und soweit ich weiß, ist die Chance wirklich klein, solch eine Reproduktion zu erhalten. Sie befindet sich in Privatbesitz, und ihr derzeitiger Aufenthalt ist unbekannt. (Vielleicht könnte einer der HRA in Sydney im Museum nachprüfen, ob das Bild sich noch in der Ausstellung befindet.) Ich nehme an, dass einer unserer talentierten HRA-Künstler eine gute Reproduktion des Bildes erstellen könnte, falls er dazu Zeit findet, und es in Ton modelliert, der dann gebrannt wird, vielleicht so, dass sie wie das Original aussieht, das sorgfältig aus einem groben, grauen Stein gehauen worden ist.

 

„Mache einen Heiligen aus der kleinen Kii Pohaku“, schlug ein HRA vor. „Ich bin sicher, sie würde es mögen, von den HRA hoch angesehen und geliebt zu werden, und wenn ihr Bild uns Glück bringt, so wie es sicher der Fall sein wird, könnten wir sie als Maskottchen adaptieren.“

 

(Falls der Besitz ihres Bildes das gegenteilige Glück bringen sollte, sagt Cigbo ängstlich, würde sein Name bald in den Schmutz gezogen, und er würde in die Hundehütte verwiesen werden – was der Himmel vermeiden möge.)

 

 

Einen Gott erschaffen

 

„Einen Gott erschaffen“ gehörte vor gut zwei Jahrhunderten zu den Berufen von einigen der vielen Grade der na Kahuna in Polynesien. Es gab ein Ritual, das zu befolgen war, wobei der Baum ausgewählt und gefällt werden oder der Stein ausgewählt und vorbereitet werden musste. Das Modellieren erfolgte mit weiteren rituellen Bräuchen, und am Ende war das Bild fertiggestellt und wurde geweiht.

 

Nur wenig ist bekannt von der ursprünglichen, unkontaminierten Philosophie hinter dieser Praxis hinsichtlich des reinen Huna. Augenscheinlich existierte dort früher eine grundsätzliche Wahrheit hinter dem Bild. In alten Tempeln gab es oft Abbildungen von Göttern – ganz zu schweigen von den Teufeln. In christlichen Kirchen finden die Bilder immer noch einen Platz, außer im Protestantismus. Im „tiefsten Afrika“ sind die kleinen Bilder immer noch zu finden, und sie sind zahlreich in Form, Namen und Gebrauch.

 

In Hawaii existierte eine bedeutende Praxis, Löcher in die Rückseite der Bilder zu bohren, so dass Federn an ihnen befestigt werden konnten, um eine Art Mana aufzunehmen. Einem neuen Gott wurde der ganze Lebens- atem eingegeben, indem er die Federn eines älteren und geprüften Gottes erhielt, die in die Öffnung an seiner Rückseite platziert wurden. Jeder native Tempel besitzt viele Bilder – wie Captain Cook in seinem Buch „Voyages“ aufzeichnete.

 

Die Götter im alten Ägypten zeigen sogar in den Frühzeiten der aufgezeichneten Geschichte Anzeichen von Dekadenz. In jedem Land und jedem Zeitalter bedeutet ein Wechsel seit jeher Dekadenz. Ein Gott oder sein Abbild war ursprünglich ein Symbol eines realen oder eingebildeten Geist Gottes. Er war Teil eines Altarstücks, das verschiedene Teile zusammenfügte, um ein großes Geheimnis aufzuzeigen. Nehmt euer Buch GWhW, und betrachtet die Illustration, die Cigbo als ein „Geburtstagsgeschenk“ im letzten Jahr geschickt hat. Nummer 3 ist die Reproduktion eines früheren hawaiianischen Tempelinnern. Die beiden menschenähnlichen Figuren mögen Götter aus hawaiischen Legenden repräsentiert haben, aber es ist ersichtlich, dass sie für etwas standen, das mit einer größeren allgemeinen Wahrheit verbunden war. Sie stehen auf jeder Seite auf einem Steinphallus, der die größte schöpferische Kraft oder Mana repräsentiert. Um sicherzugehen, dass dies nicht übersehen wird, wurden die geschwungenen Baumstämme hinzugefügt, mit den Manas als Zickzacklinien, die auf- und abwärts von oben nach unten verlaufen – von der Aumakua zum Aunihipili. Die Manas sind positiv oder negativ oder männlich und weiblich, so wie die menschlichen Abbildungen.

 

Vergleicht diese Altar-Darstellung mit jenen der modernen katholischen Kirchen. Wieder haben wir die menschlichen Figuren von Maria und Josef, eine auf jeder Seite des mittig platzierten Kreuzes, das immer noch als das Phallussymbol einer schöpferischen Kraft erkannt werden kann, deren Nutzung das Zentrum darstellt, worum der gesamte Mechanismus der christlichen Magie kreiste, halb versteckt, halb überliefert. Die Pfosten, die den Altar rechts und links aufrechthalten, sind in Spiralen anstelle Zickzacklinien geschnitzt, fast ausnahmslos in älteren Formen. (Achtet auch auf diese Ähnlichkeit in nicht christlichen Altarstrukturen in Indien und anderswo.)

 

Der Turm von Babel kam zu uns in Form eines Bildes, wie er einst in Babylon stand. Es war ein Turm, dessen aufwärtsstrebendes Mana spiralförmig repräsentiert wurde – das in diesem Fall auch als Rampe für den Aufstieg des Turms zu dem „Platz des Höchsten“ diente, wo der Betende symbolisch die Ebene der Aumakua erreichte. Auf dieser Ebene geschieht jede Kommunikation telepathisch. Eine Kehle aus Fleisch kommt auf dieser Ebene des Lebens und Bewusstseins nicht vor. Worte werden nutz- und bedeutungslos, da mentale Bilder das telepathische Mittel des Austauschs werden. Die „Verwirrung der Zungen“ war das in legendärer Form übernommene Symbol, enthalten in einer der großen legendären Tatsachen des ursprünglichen Huna – die Tatsache, dass die Telepathie die Basis der Kommunikation zwischen dem Aunihipili und der Auhane sowie der na Aumakua bedeutet. Denn für den, der „Augen hat zu sehen und Ohren hat zu hören“, weil er die alte Überlieferung des Geheimnisses kennt, liegt auf jeder Seite der Beweis der Tatsachen, die in ferner Vergangenheit zusammengefügt wurden, um HUNA als die Wissenschaft der Wissenschaft werden zu lassen.

 

Modernes Denken und Wissenschaft

 

Das moderne Denken und die Wissenschaft haben bis jetzt nicht nur versagt, die Tatsachen von Huna zusammenzufügen und daraus ein einfaches, logisches und abgerundetes System zu erschaffen, sondern es gibt noch ein abgrundtiefes Versagen, dass sogar jene Fakten nicht erkannt wurden, als der Schleier beiseite gerissen worden war und die Natur des Geheimnisses erschlossen wurde. Wir HRAs – zumindest der Teil von uns, der Huna als das erkennt, was es noch ist – sind nun die „auserwählten Menschen“, genau wie es die Huna-Eingeweihten in Ägypten, Palästina oder Polynesien waren. In Hawaii bedeutet das Wort koho „auswählen“, aber ebenso „interpretieren als Rätsel oder eine Gleichung“. Dies gibt uns die wahre versteckte Bedeutung hinter der Tradition der „auserwählten Menschen“. Eine Person, die zu den „Auserwählten“ gehörte, wurde von den Göttern nicht besonders favorisiert. Er war ein Kahuna, der das große Rätsel des Lebens löste – es mit den Begriffen von Huna lösen konnte. Keine andere Tradition ist besser erhalten als jene der Existenz einer großen geheimen Überlieferung. Jeder geheime Auftrag entstammt dieser Vorstellung, sogar wenn in dieser Zeit das ursprüngliche Geheimnis niemandem bekannt war. Die Sphinx in Ägypten ist das klassische Zentrum der Tradition, und wir wissen alle, dass das Gebot für einen Aspiranten lautete: „Mensch, erkenne dich selbst“. Solches Wissen kann nicht außerhalb von Huna gefunden werden – selbst heute nicht. Modernen Religionen fehlen die einfachsten psychologischen Kenntnisse, sie kennen weder das Unterbewusstsein noch beispielsweise den Komplex. Andererseits fehlt der Halbwissenschaft der Psychologie jedes Wissen des Überbewusstseins oder der Aumakua – jedwede Form des Bewusstseins oberhalb des bewussten Geistes. Weder die Religion noch die Psychologie verfügen über mehr als einen Schimmer der „Wissenschaft des Menschen nach dessen Tod“ – der okkulten Wissenschaft. Außerdem verfügt niemand über ein klares und einfaches Verständnis der drei Selbste, der drei Manas oder der drei Akakörper.

 

 

Huna ist immer noch nur teilweise wiederentdeckt. Dies dürfen wir nicht vergessen, zu keiner Zeit. Das ist unsere Aufgabe – die Wiederentdeckung des alten Systems, so weit wir dies zu komplettieren vermögen. Betrachtet als ein Beispiel dessen, was uns immer noch zu unserem Verständnis fehlt, nur eine der vielen verbleibenden dunklen Ecken. Wir haben Bilder, kleine „Steingötter“ und die auf den Altären der Jahrhunderte gefundenen symbolischen Dinge diskutiert.

 

 

Ikonen

 

Betrachten wir nun die Ikonen. Grundsätzlich sind sie etwas, was dazu erschaffen wurde, um als einen physischer Kontakt zwischen dem lebenden Menschen und den Geistern einer höheren Ordnung zu agieren. Sie mögen ein reales oder ein eingebildetes Relikt sein, dessen Ursprung auf einen großen Lehrer oder besonders heiligen Altar zurückverfolgt werden kann. In Afrika können sie in Form eines Amuletts gefunden werden – letzteres reicht von einem Skalp bis zu einem Beutel mit einem Durcheinander kleiner Objekte.

 

Die Gebetsschale in Australien, die aufgrund ihres seltsamen Wertes als ein Mittel zur Herstellung eines Kontaktes mit der Aumakua das Interesse so vieler HRA errang, gehört zu den Ikonen. Sie ist etwas Menschengemachtes – hergestellt mit dem bestimmten Zweck, als Mittel zur Kon-taktherstellung zu dienen. Man kann daraus schließen, dass, wenn der Kontakt für alle einfach gewesen wäre, man keine Ikone benötigt hätte. Sie bedeutet für denjenigen, der noch unfähig ist, aufrecht in der Präsenz der Götter zu laufen – der na Aumakua – eine Krücke. Sie ist in Bezug auf jedwede moderne Religion oder psychologisches System ein Gegenstand ohne Sinn oder Bedeutung. Das einzige, was das gesamte Huna-System uns berichten kann, ist die Tatsache, dass man eine Aka-Schnur daran befestigt hat, die die Ikone permanent mit der Aumakua verbindet.

 

Wir wissen nicht, wie diese Schnur so dauerhaft zwischen einem wahrhaftig „niederen Gott“ und solch einem Ding wie einer Tonschale, worin Gebete bewahrt werden, befestigt worden ist.

 

Die Ikone, das Amulett, der Hasenfuß und der Glücksbringer, alle können bis zu einer obskuren Vergangenheit zurückverfolgt werden. In jedem Fall ist der Gebrauchszweck derselbe – Kontakt mit etwas Mächtigerem und Weiserem herzustellen, so dass dessen Hilfe erhalten werden konnte. Die Herstellung eines polynesischen „Gottes“ beinhaltete den Transfer von Mana von einem errichteten Kontakt von einem Objektzentrum zu einem neuen. Die Weihe wird zweckorientiert rituell ausgeführt. Ein Priester, der nicht von einem anderen Priester geweiht wurde, der nicht an die besondere Gottheit dieser Religion gebunden ist, ist kein Priester. Es mag sein, dass dies ein gültiger Glaube ist, der auf einer Tatsache beruht. Es mag sein, dass die Menschen nur den „Göttern“ vorgestellt werden können, anders als ihrer eigenen Aumakua, indem sie die Initiation (Weihe) von jemanden durchführen lassen, der bereits über eine Aka-Schnur mit dem höheren Wesen in Kontakt steht. In Indien gibt es eine entstellte Überlieferung zu dem Brauch, einen „heiligen Faden“ zu tragen – was möglicherweise seinen Ursprung in dem Aka-Verbindungsfaden hat, wovon wir sprechen. Der Dunst der Zeit liegt metertief in dieser dunklen Ecke.

 

Eine Ikone von eigenartiger Macht wurde mir kürzlich in einem Brief von einem englischen Studenten vorgestellt, dessen okkulte Erfahrungen so interessant wie unüblich sind (er heißt „HRA G.S. aus Tonga”).

 

Dies sind Auszüge seiner beiden Briefe:

„Ca. 1938 wurde ich zutiefst unzufrieden mit meinem Lebensweg und begann, eine Form von Yoga zu lernen, die ich telepathisch entwickelte. Ich konnte mit einer meiner Freundinnen kommunizieren, wenn sie sich in Norwegen, Rhodesien und Palästina aufhielt und ich in Yorkshire. Gleichzeitig wurde ich nachts von feindseligen okkulten Kräften angegriffen, die augenscheinlich mit dieser Entwicklung in Verbindung standen..

 

Der Krieg begann 1939. Ich wurde nach Kenia sowie in das italienische Somaliland entsandt. Von dort ging ich mit unseren ostafrikanischen nativen Streitkräften nach Äthiopien, wo ich fast zwei Jahre verbracht habe… Während meines Aufenthalts in Harare befreundete ich mich mit einem äthiopischen Künstler und erhielt über ihn eine Ikone – eine koptische Schnitzerei der Kreuzigung, die ursprünglich aus Gandar kam und vielleicht Jahrhunderte alt war.

 

In der ersten Nacht, nachdem ich sie erhalten hatte, begannen seltsame Dinge zu geschehen, und ich entdeckte, dass sie zu mir sprach und mir „in meinem Kopf“ Anweisungen gab. Was immer sie auch sagte, erwies sich als richtig, und seitdem wurde sie die führende Kraft in meinem Leben.

 

Während meines Aufenthalts im letzten August in Neuseeland fragte ich sie: „Wer oder was bist du?“ Die Antwort lautete: „Ich bin deine Vergan- genheit. Ein Teil deiner selbst.… Du bist weit mehr deine früheren Leben, als du im Besitz deines Fleisches und Blutes bist. Denke immer daran, dass deine Schwierigkeiten geschehen, weil du ohne ihr Wissen und ihre Kraft absolut verloren bist. Sie ist dein eigener Anteil deiner Vergangenheit, immer an deiner Seite, um dir auf deiner einsamen Reise entlang eines felsigen oder steinigen Pfades zu helfen.“ (Es folgte eine Diskussion, die mit der Einschätzung endete, dass die Entität der Ikone ihr überbewusstes Selbst in der weiblichen Form sein könnte, obwohl er sie hellsichtig in einem Körper aus Fleisch sieht.) Die Entität zeigt sich selbst meinem inneren Auge als eine mit einem goldenen Kleid bekleidete äthiopische Frau. Als die Ikone zu mir kam, war sie sorgfältig eingewickelt in einem gefalteten goldenen Seidenkleid. Ich war sicher, dass er (der Künstler) sie mir als Ergebnis eines Traums gab. Die Ikone bestand darauf, ich müsste nach Tonga gehen, selbst wenn ich zurück in England sei.

 

Als eine Dame in meiner Heimat in North Umberland bei mir zu Gast war, gab ich ihr die wie in einem Paket eingewickelte Ikone. Fast augenblicklich verfiel sie in eine Art Trance – ein außerordentlicher Zustand für sie. Danach kamen wir viel näher in Kontakt durch Telepathie – (dieser verbesserte sich immer mehr.)“

 

(In einem Brief als Antwort auf meinen ersten Brief, erzählte er mir von einigen eigenartigen Dingen, die durch die Ikone geschahen. Er versprach, falls möglich, von „ihr“ zu lernen, wie solch eine Ikone hergestellt wurde.)

 

Betrachtet den Teil, den die Telepathie in dieser Angelegenheit der Ikone aus Äthiopien spielte. Als erstes erlernte der neue HRA G. S., die Telepathie zu nutzen (er erwähnte drei Menschen, mit denen er geübt hatte sowie Botschaften, die während ausgedehnten Reisen hin und her gesendet wurden). Nachdem er gelernt hatte, auf einfache Art seinen Geist zu beruhigen, um telepathische Eindrücke zu erlangen, war es einfach, den Empfang ähnlicher mentaler Eindrücke von der Wesenheit zu erhalten, die die Ikone als ein Zentrum der Aka-Schnur-Verbindung benutzte. Einer der seltsamen Vorkommnisse bezog sich auch auf das Bedürfnis, den Mechanismus der Telepathie zu erklären oder den direkten Besuch durch die Entität hinter der Ikone. Einer Freundin von G. S. aus England wurde die Ikone gezeigt. Zu dieser Zeit ließ sie eine private Kapelle erbauen und hatte einen Glasmaler wegen der Herstellung der Fenster angefragt – und zwar Designs mit einem Madonnen-Thema. Der Künstler war ein Tschechoslowake, aber zur Freude aller Beteiligten war die Madonna ganz äthiopisch, als seine Designs angekommen waren! Es wurde nach und nach klar, als wir in den HRA-Nachforschungen und der experimentellen Arbeit weiter fortgeschritten waren, dass wir den Gebrauch der Telepathie in größeren Ausmaß lernen mussten, gemäß unseren individuellen Fähigkeiten.

 

Wir müssen uns natürlich schützen und mit einem argwöhnischen Auge die Dinge betrachten, die wir uns herauspicken, wenn wir uns hinsetzen, um telepathische Nachrichten von einem Freund oder von der Aumakua zu erhalten. Unser Aunihipili ist ein williger aber unvorhersehbarer Helfer, auf dessen natürliche Fähigkeiten, den Aka-Faden, das Mana sowie die Gedankenformen zu handhaben, wir uns verlassen müssen, weil das Auhane diese Fähigkeiten nicht besitzt, da es sie wahrscheinlich im Austausch für das höhere Geschenk der Vernunft ausgetauscht hat. Vor kurzem führte ich eine überaus akademische Diskussion im schriftlichen Austausch mit einem HRA in Washington, der auf die Schwierigkeit hinwies, worauf wir treffen würden, wenn wir uns dem äußerst vertrauenswürdigen elterlichen Geist – der Aumakua – durch das Medium Aunihipili, das als „äußerst unzuverlässigen Kindergeist“ bezeichnet werden könnte, annäherten. Als das Auhane ist jeder von uns der ältere Bruder des Aunihipili und verantwortlich für dessen Training. Es ist eine Verantwortung, welche die meisten von uns zu einfach nehmen. In den „Standard-Kirchenreligionen“ wird in keiner Weise der Bedarf solch eines Trainings angenommen. In der modernen Psychologie wird dies in etwa verstanden, aber seine Bedeutung ging in dem Durcheinander des spekulativen Materials verloren, worin das Unterbewusstsein eine neue Welt bedeutet, die verlorengegangen und von einem neuen Columbus in jeder Dekade neu entdeckt wurde. Und jeder neue Entdecker gibt diesem „verlorenen Kontinent“ des menschlichen Selbst einen neuen Namen. L. Ron Hubbard* gibt ihm in der Dianetik den neuen Namen „reaktiver Verstand“ Harold Waldwin Percival* betont in seinen tausend-seitigen Buch 'Thinking and Destiny', was er als die äußerste Wahrheit der Dinge ansieht, die er durch direkte telepathische Konversation mit reinem „Bewusstsein“ empfängt – und nennt unseren guten alten „George“ den „Täter“.

 

Die „Behavioristen“ betonen immer noch laut, dass „es so ein Tier nicht gebe“. Eines Tages wird der Huna-Name Aunihipili zweifelsohne Standard werden, wenn die Genauigkeit in der Benennung wünschenswert wird. Die Wurzeln dieses Wortes benennen die verschiedenen Charakteristika des Aunihipili mit eindrucksvoller Genauigkeit, nachzulesen auf den Seiten 391 und 392 in GWhW, worin die Wurzelbedeutungen aufgeführt werden.

 

Warum ich weiterhin Huna als das einzige System betonen, dass uns die korrekte und komplexeste Information in dem psycho-religiösen Bereich gibt? Die Antwort ist einfach. Die täglich eintreffenden Briefe zeigen mir, dass viele HRA – besonders in den letzten Briefen – sich irren. In Huna haben wir „die Perle von großem Wert“, aber in diesen Tagen und in diesem Zeitalter gibt es so viele Stimmen, die „aus der Ferne schreien“, dass, wenn wir unsere HRA-Stimme nicht erhöhen, sie in dem konstanten und ruhelosen Anstieg von einer „Lehre“ zur nächsten verlorengehen wird.

 

 

Buchbesprechung

 

THINKING AND DESTINY, Harold Waldwin Percival*. 1014 Seiten, $10. Word Publishing Co., 33 West 42nd St., New York 18, N.Y.

 

Nachdem ich bereits den Autor erwähnt habe und seine neue Bezeichnung der meisten erkannten Einheiten, die angeblich zu der Erschaffung des Menschen, des Universums und die Götter, gehören ist es nun an der Zeit, einige Worte über das Buch zu schreiben. Drei HRA haben mich in ihren Briefen darauf hingewiesen, dass es in vielen Punkten mit Huna übereinstimmt. Sie schlugen vor, dass sich einige Informationen finden könnten, die zum besseren Verständnis von Huna beitragen könnten. Ich war neugierig, das Buch aus diesem Grund zu lesen und beeilte mich, ein Exemplar zu erhalten. Jedoch habe ich bisher beim Durchsuchen vieler Seiten nichts Wertvolles gefunden, das unserem Wissen über Huna beizufügen wäre.

 

Das Problem mit Büchern dieser Art ist, dass sie eine Masse von Material präsentieren, das unmöglich zu beweisen ist. Die „überlieferte“ Literatur gehört insgesamt dazu, und so bleibt nur ein Weg übrig, der einzige, um dies zu beurteilen. Dies geschieht darin, jedweden Teil daraus zu entnehmen, der im Licht der Erfahrung oder der Vernunft ziemlich gut bewiesen oder nicht bewiesen werden kann, und wenn die einfachen Dinge einen Sinn ergeben, geht man dazu über, den Rest des Systems als spekulatives Material von möglichem Wert zu bezeichnen. Falls die einfachen Teile keinen Sinn ergeben, ist es leicht zu erraten, dass der Rest noch weniger Sinn geben wird.

 

Das betreffende Buch wird in keinster Weise als überliefert angekündigt. Trotzdem wird sofort gesagt, der Autor habe entdeckt, dass er eine Art Kontakt mit etwas herstellen könne, das er als unpersönlich und ohne Körper bewertete – etwas, das er „Bewusstsein“ nannte. Die Möglichkeit ablehnend, dass er in irgendeiner Weise seine Hellsicht nutzte oder eine Unterhaltung mit einem „Geist“ führte, behauptet er, die Information würde irgendwie verfügbar, nachdem uns das Bewusstsein bewusst wird. Das ist die Erklärung, wie er sie versteht.

 

Auf den ersten Blick hatte ich die Hoffnung, zumindest einen modernen Studenten gefunden zu haben mit einer Methode, direkten Kontakt mit dem Überbewusstsein herzustellen und es auf eine Weise, die wir ins Englische übersetzen und zu Papier bringen könnten, zum Antworten zu bringen. Nach vielen weiteren Einblicken musste ich gezwungenermaßen zu dem traurigen Entschluss zu kommen, dass es Parallelen gibt zu dem desillusionierten kleinen Mädchen, das sagt: „Es gibt keinen Nikolaus – es ist nur Papa, der Gramps Gesicht und Onkel Charlies Magen benutzt.“ Offensichtlich hat der ehrwürdige, langjährige Herausgeber des Magazins 'The Word' Jahre damit verbracht, alle Formen religiöser Philosophie zu absorbieren, aber aus irgendeinem Grund solche Dinge wie die Theorie des Unterbewusstseins oder den Komplex in dem modernen psychologischen Denken ignoriert. Schließlich setzte er sich hin und tat, was er als Kontaktaufnahme mit dem „Bewusstsein“ hielt und übersetzte das, was ihm in den Sinn kam, in Worte. Vertrauensvolle Freunde übernahmen das, was er gesagt hatte, und so entstand allmählich das Buch.

 

Jeder der ein Student des sogenannten „Okkulten“ gewesen ist, wird erkennen, dass die Materie, wie sie dem „Bewusstsein“ entströmt, mit neuen Namen versehen, zusammengemischt und noch einmal neu bezeichnet wird, oder wie sie mit kleinen Absichten versehen wird und mit gebräuchlicheren Bezeichnungen aus der „Metaphysik“ erklärt wird. Grundsätzlich müssen die Philosophien aus Indien angeführt werden. „Reinkarnation“ 1.4 – neu bezeichnet als „neue-Existenz“, aber es verändert sich wenig. Die Theorie, dass es sich bei allem um „Maja“ handelt, wird zur Selbsthypnose, die das Individuum veranlasst, in einem Traum und nicht in der Realität zu leben. Der Traum wiederholt sich immer wieder und führt schließlich zu einem Ende im Nirwana durch das System des rechten Denkens. Die Bhagavad Gita und der bekanntere Teil der Upanishaden stellen dies zur Diskussion und halten Erklärungen hinsichtlich des Autors glücklich ausgearbeiteten Systems bereit.

 

Als etwas hilfreicher für das Leben bevorzuge ich eine Philosophie, die nicht damit beginnt auszuführen, dass wir nicht leben, sondern uns dies nur einbilden. Über tausend Seiten stieß ich nur auf zwei Bemerkungen hinsichtlich Heilung. Vielleicht gab es mehrere, aber ich konnte sie nicht finden. Eine Copyright-Verletzung riskierend, jedoch die Immunität bewahrend, möchte ich eine oder zwei Zeilen aus dem Buch für einen Einblick seines Inhalts zitieren – oder sollte ich sagen, ein wenig seines Geschmacks (Seite 646): „Die Zeit überdauert immer sich selbst. Sie konsumiert sich selbst und erscheint neu aus sich selbst heraus… Das Ende ist so viel wie der Anfang, sowie der Anfang das Ende bedeutet, aber die Menschen selbst sind gegensätzlich. Wenn man diese Art zu schreiben mag, ist das in Ordnung. Wenn nicht, kann man sein Ohr hinsichtlich des „Bewusstseins“ taub stellen.

 

Oahspe-Studenten, so wurde vorgeschlagen, könnten uns bei der Niederschrift helfen und Themen bezüglich Oahspe und Huna einsenden. Falls ein Student sich gut durch Oahspe durcharbeitet und auf solche Punkte achtet, könnten wir das Material für ein kleines Buch oder zumindest einen speziellen Bericht zusammentragen. Das letzte Bulletin enthielt eine wichtige Passage über die Stärkung des Schutzengels durch Kraft (Mana), die ihren lebendigen Schutzbefohlenen entnommen wurde, wenn diese in Gefahr waren.

 

Ein Kontakt mit der Aumakua gibt uns oft eine Empfindung, die wir durch das Aunihipili erhalten. HRA L. DeV. berichtet, er habe herausgefunden, dass, wenn er Mana an die Aumakua sendet und den Rückfluss hohen Manas als Licht imaginiert, das durch den oberen Teil seines Kopfes hindurchfließt, er oft hinter seinen geschlossenen Augenlidern einen Blitzen aus weißestem Licht sieht. Er behauptet, dass Huna in seinen gesamten geschäftlichen Aktivitäten erstaunlich gut arbeitet. (Seine Briefe in anderen Bulletins berichten von seinen Experimenten in der Heilung und von seinen Erfolgen.)

 

Eine zweite Sinneserfahrung wird in einem Brief von HRA G.del C. schön beschrieben: „Ja, ja, die 'plötzliche Freude', die du erwähnst bei dem Kon-takt mit der Aumakua – diese kenne ich sehr gut – sie ist belohnend, real und wunderbar. Für einen Augenblick ist man eins mit den Göttern, man wird vollkommen von Freude durchdrungen, von Liebe, und mit dem Mut für das große Privileg, das uns in dieser gesegneten Zeit gewährt wird.“

 

Projekt Zukunftsträume

 

Ein weiterer Traum für unser „Zukunftstraum-Projekt“ erreichte mich. Ich erhielt einen Scheck von einem Mann, den ich seit langem kannte – der während der letzten Depression aufgrund Spekulationen an der Börse zusammengebrochen war. Ich hörte drei Mal davon und nun ein weiteres Mal, als ich zu meiner Bank ging. Ich war überrascht, meine Bank verändert mit geöffneten Fenstern aufzufinden, alle wurden ausbezahlt, es wurden keine Kredite gewährt. Ich reichte den Scheck ein und erhielt das Bargeld und musste die Hälfte des Betrages von 40 $ in Papiergeld nehmen und den Rest in Münzen – die sich in großen Stapeln hinter den Angestellten befanden. Um mir einen Gefallen zu gewähren, durfte ich einige Nägel im Wert von einem Dollar herausnehmen, und der Angestellte bemerkte: „Damit kannst du dir wenigstens etwas kaufen.“ Der Traum war für mich ungewöhnlich und auf die Zukunft bezogen, aber ich konnte keinen Kalender mit dem Datum erkennen. Als ich erwachte, bat ich „George“ um seine Erklärung, und er spiegelte mir den Traum, dass er sich auf ein Anwachsen der Inflation und die Rückkehr zu Metallwährung beziehe.

 

 

Das Projekt „Schutzwall“

 

Das Projekt „Schutzwall“ weitet sich aus. Mehrere HRA haben geschrieben und Namen von geliebten Menschen eingesendet, die aktuell oder bald solchen Schutz benötigen. Es wird geplant, dass zumindest ein HRA als Zentrum eine Gebetsaktion stündlich jeden Tag agiert, so wie ich in der TAHG um 15 und 19 Uhr kalifornische Zeit tätig bin. Ich habe spezielle Anweisungen vorbereitet, um sie an die Teilnehmenden zu versenden. Die Namen der Teilnehmer als Zentrum über mehrere Stunden werden mitgeteilt, und sie werden um ihre Unterschrift auf einer Karte oder Brief gebeten, die als medialer Kontakt über den Aka-Faden benutzt wird. Die Arbeit des „Schutzwalls“ wird sofort nach der Aussendung der Gebete für den Frieden in das gewöhnliche Ritual der TAHG eingefügt. Alle, die an der TAHG teilnehmen, werden gebeten, die Schutz-Aumakua zu visualisieren und ein weißes Licht auf unsere gefährdeten Lieben in allen Bereichen zu senden – um den Schutzwall zu errichten. Dies sollte als eine Minute an das Ritual angehängt werden und es auf neun Minuten Länge anstatt der derzeitigen acht Minuten erweitern. Am Ende der neun Minuten fahren wir fort wie zuvor, die von uns getrennten Menschen mit ihren Bedürfnissen mit Licht zu versorgen. Diese Zeitspanne kann so lange dauern, wie man es wünscht, und als ein Teil dessen werden diejenigen, die durch den Wall geschützt werden sollen, in spezielle Gebetshandlungen einbezogen.

 

Die Anerkennung des Projekts kommt von allen Seiten. Hier sind zwei Briefe von HRA, die ihr Einverständnis mit den bereits präsentierten Vorstellungen ausdrücken:

 

HRA S. G. P. schreibt: „Betreffend des „Schutzwalls“ für die Soldaten und ihre Angehörigen sind deine Argumente auf Seite 2 und 3 des Bulletins 47 die logischsten und sensibelsten Antworten auf das frühere Dogma der „Widerstandslosigkeit“ auf der physischen Ebene, die ich jemals gelesen habe. Du beantwortest die uralte Debatte und die Lehren aller Religionen im Hinblick auf „kein Krieg, kein Widerstand“ besonders auf die Lehren der Oahspe. Ich stimme empathisch mit deiner Meinung überein, wie auf den Seiten 2, 3 und 4 aufgeführt, und glaube, dass du über die einzig wahre, gesunde, sensible und spirituelle Antwort auf die Frage, die mir jemals vor Augen kam, verfügst – und es geschieht nur in dem „Licht von Huna“, dass die Lösung ausgearbeitet werden konnte. Nach über 40 Jahren okkulter Studien und Nachforschungen bin ich überaus beeindruckt mit der Wahrheit und Realität der Huna-Lehren und Doktrinen. Sie beantworten alle Fragen, die keine anderen Religionen, Dogmen oder Lehren jemals beantworten konnten. Du kannst bei der Arbeit des „Schutzwalls“ auf mich rechnen sowie in der TAHG und mir Informationen senden, wenn es soweit ist.“

 

HRA C. T. H. schreibt: „'Der „Schutzwall' kam bereits zum Einsatz. Marschall Joffre, erklärter Atheist, schloss sich zwei anderen großen Generälen an, die selbst demütig in den Nächten gebetet hatten, bevor die Deutschen im Ersten Weltkrieg Paris angriffen. Er war bereit zu beten, obwohl er Atheist war, und sagte, keine menschliche Kraft könne wahrscheinlich den Feind stoppen. Der „Schutzwall“ kam vollends zum Einsatz.

 

Brown Landone war einer der persönlichen Zeugen, der die 'Beschützer im Himmel' sah, als die Deutschen besiegt und dieses Mal daran gehindert wurden, Frankreich einzunehmen. Es wurde von militärischer Seite aufgezeichnet, dass sie sich ein große Kraft über die mysteriöse Macht vorstellten, die diese 'eingefroren' hatte – der Beweis, dass es einen Schutzwall gab.

 

Ein britisches Regiment, das von seinem Kommandanten wiederholt in den 91. Psalm eingewiesen wurde, verlor keinen einzigen Menschen in der Schlacht – ein weiterer „Wall“. Eine britische Militärgesellschaft, die „Weiße Bruderschaft“ hat schriftliche Aufzeichnungen der vielen „Wunder“ hinsichtlich des Schutzwalls aufbewahrt.“

 

 

In einer Nussschale

 

Wir müssen tatsächlich nur drei Dinge für die Errichtung des Schutzwall wissen:

 

1. Dass die na Aumakua keine dogmatischen Begrenzungen haben und über eine für uns unbegrenzte Kraft verfügen, um uns in jeder Hinsicht zu helfen, sofern wir dies wollen,

2. dass sich die Türen öffnen für die erbetene Hilfe, und

3. dass die Lieferung des niederen Mana für die Arbeit der Aumakua zur Verfügung gestellt wird.


Bulletin 50

Das Vaterunser – eine Huna-Definition

1. März 1951

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Ein „Schutzwall“ für alle

 

„Ein „Schutzwall“ wurde von verschiedenen HRA in ihren kürzlichen Briefen vorgeschlagen, und die Idee scheint gut, nicht nur für die Männer und Frauen im Militärdienst, sondern für ihre Lieben, die im Falle einer Verletzung tief getroffen wären, und darüber hinaus für die Zivilbevölkerung zu Hause, die sich ständig in einem neuen Konflikt mit der plötzlichen Bedrohung inmitten der Bombardierungen konfrontiert sehen. Wir müssen uns nur daran erinnern, was im Zweiten Weltkrieg in England geschah, um zu realisieren, dass ein Schutz für jeden Einzelnen von uns gebraucht wird.

 

Die meisten HRA erstellen für sich selbst mittels Huna-Methoden betreffend der Gesundheit, besserer finanzieller und sozialer Bedingungen oder einer größeren Unterstützung. Es wird ein einfacher Schritt sein, das TAHG-Ritual zu befolgen, nachdem wir für den Weltfrieden und Wohlstand gebetet haben, dem Satz sowie dem mentalen Bild der „sicheren Welt“ die Vorstellung anzufügen: „Sicher für jene, die ich liebe, sowie für mich selbst, und jene (Name einfügen), die derzeit gefährdet sind oder die sich bald in einer Gefahrenzone befinden werden“.

 

Was man nicht tun soll, wurde betont, als die Angelegenheit hier in meinem Arbeitszimmer diskutiert wurde, und es wurde der Punkt erörtert, dass man, wenn man an zukünftige Gefahren jedweder Art denkt, automatisch negative mentale Bilder dessen erstellt, was man vermeiden möchte. Das ist ein äußerst wichtiger Punkt, der beachtet werden muss. Er hat verschiedene Seiten:

 

- Sollen wir bei Kriegen und Gefahren für die Ökonomie und Gesundheit des Landes unsere Augen gegenüber den Gefahren schließen und zu leugnen versuchen, dass sie vorhanden sind, damit wir sie uns nicht vorstellen und sie somit in die Zukunft projizieren?

 

- Können wir uns Gefahren gegenüber sehen, diese diskutieren, über sie schreiben und herausfinden, welche Vorsichtsmaßnahmen möglich sind, ohne diese Gefahren in die Zukunft zu projizieren?

 

Die Antwort des Neuen Testaments

 

Die Antwort des Neuen Testaments auf diese Fragen hat das diesbezügliche Denken in der christlichen Welt gefärbt, worin die meisten von uns bis zu einem gewissen Grad erzogen wurden. In anderen religiösen Systemen finden wir als eine Regel die karmischen Doktrinen sowie jene, die durch „Ahura“ in der neu erzählten Geschichte der Welt in Oahspe, 481.8, genannt wird: „Warum soll ich zu dir beten; deine Wege sind unergründ-lich…“ (Diese Vorstellung, dass Gebete keinen Wert hätten, da Gott schon alles weiß und es daher nicht verändert werden kann, ist nur logisch, wenn man Huna nicht kennt, aber es blieb im fernen Osten über Jahrhunderte ein vorherrschendes Verständnis.)

 

Das Neue Testament enthält eine Masse verdrehten Hunas, was noch verschlimmert wurde, da die Schriften in verschiedenen Sprachen übersetzt wurden. Es schien, dass die Schüler recht hatten in ihrer Folgerung, viele Dinge seien bereits in die Geschichte des Lebens eingeschrieben sowie in die Lehren von Jesus, die gewöhnlich von einigen anderen und oft früheren Quellen geborgt waren – Verfälschungen und mehr. (Auf die Gefahr, einerseits jene zu beleidigen, die das Neue Testament als gültig akzeptieren, und andererseits jene, die dies nicht tun, möchte ich hier meine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen bekunden, jedoch wie immer tentativ.)

 

In der frühen sowie in der modernen christlichen Standard-Praxis wurde die Aussage „bitte, als ob du bereits empfangen hättest“ fast nur in Bezug auf die spirituelle Weisheit gesehen. Der Durchschnittsmensch ist jedoch mehr oder weniger logisch und praktisch veranlagt, und so wurde es der Brauch, für spirituellen und weltlichen Segen in demselben Gebet zu bitten.

 

Das Vaterunser scheint in einem früheren Evangelium geschrieben worden zu sein, da es nur in zwei der Evangelien des Neuen Testaments erscheint, bei Matthäus und Lukas. In der King-James-Version, Matthäus 6, liegt uns die Übersetzung aus dem Lateinischen vor. In Fentons sorgfältiger Übersetzung aus dem Griechischen zu diesem Punkt können wir vielfach die Spur des verlorenen Huna auffinden. Wir sehen, dass das Gebet formell an „den Vater IM Himmel“ gerichtet wird, was in Huna der Weg zur Aumakua bedeutet, die nicht der höchste Sitz des symbolischen „Himmels“ ist, sondern als ein niederes Wesen und auf unserer Ebene des Lebens als ein Vertreter steht für ein Wesen noch höheren Grades, das weit außerhalb unserer Reichweite oder Wahrnehmung liegt – Gott in dem breiten über-universalen Sinn. (Ich habe die Fenton-Übersetzung zitiert, da er sorgfältig und exakt aus dem Griechischen übersetzt.)

 

„Vater unser im Himmel; geheiligt werde Dein Name.“ Darin ist eine eigenartige Wortkonstruktion zu erkennen. Es ist nicht falsch, in der Befehlsform zu bitten, somit sehen wir darin eine grundsätzliche Wichtigkeit. Im Englischen erkennen wir keinen Weg, wie wir den „Namen“ heiligen können, außer ihn auszusprechen. Dies ergibt keinen Sinn, wenn wir es als ein Gebetsritual betrachten, damit etwas getan werde. Indem wir uns Huna zuwenden, die Worte der na Kahuna beobachtend, die in den Übersetzungen des Neuen Testaments ausgewählt und benutzt wurden, kommen wir langsam auf die ursprünglichen, signifikanten und verlorenen Bedeutungen zurück. „Heiligen“ heißt übersetzt hoo ano (oder abweichend ana). (Hoo bedeutet „etwas tun“ und wurde verkürzt zu hoana oder hoano.) Wie die meisten Wörter im Hawaiischen haben diese beiden mehrere Bedeutungen. Die Verdopplung der letzten Wurzel hooanoano (geben) beinhaltet zwar die allgemeine, ergibt jedoch eine besondere Bedeutung. Die unterschiedlichen Bedeutungen, die hier angewendet werden müssen, können wie folgt dargestellt werden:

 

- Um den Geist zur Anbetung wie in der Gegenwart eines unsichtbaren Geistes auszurichten. (Den Kontakt mit der Aumakua herstellen)

 

- Anbeten. Eine Form (ano) bilden (ho). Die Herstellung des Gedankenform-Bildes des erwünschten Gegenstands oder des erwünschten Zustands vor der Aumakua als die „Saat“ zu präsentieren, woraus der Zustand in der Zukunft „wachsen“ soll – so dass er schließlich als eine Realität auf der physischen Ebene des Lebens erscheine. Ano hat auch die Bedeutung „das Bild einer Sache“ sowie „eine Form oder Erscheinung haben, transformieren, die externe Erscheinung verändern, den Zustand von Dingen verändern“. (Begriffe in Anführungszeichen = Zitate aus Andrews Dictionary,).

 

Kommen wir als nächstes zu der zweiten Zeile des berühmten Gebets: „Dein Reich komme“. Es ist ersichtlich, dass die ursprünglichen Huna- Wörter für „Königreich“ (aupuni moi) zwei Bedeutungen hatten, eine versteckte oder zumindest nicht sichtbare, und dass die Übersetzer die tiefere Implikation, die in der zweiten Bedeutung des Begriffs aupuni „in einem unzerstörten Zustand existieren“ zu finden war, verloren hatten. (Etwas muss in einem unzerstörten oder unveränderlichen Zustand erneuert werden, und dies passt zu dem Konzept, dass das Gedankenform-Bild, welches der Aumakua repräsentiert wird, „verändert“ oder „in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehren“ muss durch tägliche Erneuerung des Gebets sowie durch die Gabe frischen Manas an die Aumakua, um die alte Zukunft aufzubauen und in eine neue zu verändern. Der Satz „Dein Wille geschehe“ weist auf die Dringlichkeit der kontinuierlichen Gebete hin – die tägliche oder stündliche „Wiederkehr“ des Gebetsmechanismus zur vollen Kraft und perfekten Form. In anderen Worten, wir dürfen nicht das Gebetsbild verändern, sondern müssen es aufrechterhalten, wie es ursprünglich war, als wir es zuerst beteten, und wir müssen das Mana so lange zur Verfügung stellen, bis der Bedarf der Aumakua „zufriedengestellt“ ist. Es gibt eine zweite Bedeutung für das Wort hoi`hoi, welches „Rückkehr“ bedeutet (Dein Reich komme). Diese heißt „sich freuen, froh sein“. Sie ist bezeichnend für das „Preisen“ und andere emotionale Teile von „freuen“, die sehr wichtig sind, weil sie den Glauben an das Gelingen der Gebete bekräftigen, und wenn glückliche Emotionen entstehen und ausgedrückt werden, können wir sicher sein, dass das Unihipili seinen Teil übernimmt und betet. Man könnte fast sagen: „Ohne Emotion kein Gebet.“

 

Hier ist der verwirrendste Teil des Vaterunsers: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ Hier rutschen wir zurück in die karmische Sinnlosigkeit, für nichts zu bitten, weil der „Wille“ Gottes auf jeden Fall geschehen wird, und da Gott anscheinend weiß, was wir brauchen, sei es Freude oder Unglück, müssen wir den höheren Willen anerkennen und uns ihm demütig beugen. Noch einmal zu Huna zurückkehrend, erkennen wir sofort, was der Ursprung für „Wille“ in der Sprache der na Kahuna gewesen sein mag. Wir finden, dass das Wort manao heißt, das bedeutet „ein Gedanke oder Vorstellung“ sowie „ein Plan“. (Dieser Gedankenplan wird in dem Gedankenform-Bild der gewünschten Bedingung präsentiert, wie man sofort sehen kann, wenn man berücksichtigt, dass es eine Bedingung ist, die „getan“ oder erbracht werden muss, beide im Unsichtbaren oder im „Himmel“, und zwar sofort, auf der irdischen Ebene der Realität – dem Sichtbaren. Die Vorstellung eines göttlichen Willens, der an einem eingefrorenen und unveränderbaren Plan für die gesamte Zukunft festhält, ist explodiert, und die halbe Welt würde befreit werden, wenn diese Verteufelung und dieser verhindernde Fehler dafür bekannt würden, was sie sind –ein konfuses Missverständnis einer ursprünglich einfachen und hilfreichen rituellen Praxis, die auf dem Konzept einer möglichen Veränderung geschah. Diese drei Zeilen des Gebets sind dessen Huna-Herz. Die Jünger fragten nicht, was sie sagen sollten, wenn sie beteten. Sie fragten, wie man betet, und dies wurde ihnen gesagt, und hätten sie Huna verstanden, hätten sie auch verstanden, warum man betet. Das Wort „geschehe“ betont die tägliche Erneuerung des Gebets und die Lieferung des Mana, vielleicht sogar die stündliche Erneuerung.

 

Im Englischen heißt das Gebet weiter: „Give us today our tomorrow’s bread.” („Unser morgiges Brot gib uns heute“), und Max Long lässt sich über dessen Sinnlosigkeit aus, dass man heute nichts von morgen erhalten kann. Dies entfällt im Deutschen; wir beten „Unser täglich Brot gib uns heute“. (Anm. Übers.)

 

 Der Teil „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, und führe uns nicht in Versuchung...“ klingt gerade so, als sei etwas zugefügt worden, was nicht zu den ursprünglichen Anweisungen des Huna-Gebets gehörte. (So ist es auch, Anm. Übers.) Es profitiert von der alten jüdischen, rituellen Reinigung, und in Huna wissen wir, dass die Kahuna dem Patienten „vergaben“ oder kala durchführten, bevor ein Gebet gesprochen wurde. Dieses kala war eine Reinigung und bedeutete das Entfernen von Schuld-Fiktionen nach Vorwürfen, die zur Verletzung anderer geführt haben – die einzige anerkannte „Sünde“. (Andere Fiktionen sowie Geisterangriffe wurden ebenfalls behandelt und gereinigt.) All dies geschah, bevor ein Gebet an die Aumakua gerichtet wurde, nicht danach, obwohl den nicht Eingeweihten das Gebet in der derzeitigen Form richtig vorkommen mag. Die kleine Predigt im Anschluss an die obigen Zeilen ist sicher kein Teil der ursprünglichen Huna-Anweisungen. Sie lautet: „Wenn du jenen nicht vergibst, die dir Unrecht zugefügt haben, dann wird auch der Vater deine Untaten nicht vergeben.“ In Huna bleibt eine „Verletzung“ eine Verletzung, bis eine Wiedergutmachung dafür erfolgt ist. Die Idee, alle Verletzungen vergeben zu müssen, ungeachtet ihrer Natur, damit man selbst gereinigt werde, ist nur ein anderes Beispiel einer Fehlinterpretation, die, sobald sie akzeptiert wurde, in die unlogische und unpraktische Extreme gezogen wurde, da die Tat sich auf das Leben auf der physischen Ebene bezieht. Dies ist ein Ideal, das nur auf den höheren Ebenen des Bewusstseins und Seins praktikabel werden konnte.

 

In seiner Übersetzung aus dem Griechischen gibt uns Ferrar Fenton nichts von Matthäus oder Lukas bezüglich der üblichen Änderung des Vaterunsers, das bedeutet, dass sie im Griechischen nicht erschien und später im Lateinischen hinzugefügt worden sein muss. Von diesem Abschnitt kann nur das „Amen“ auf die Endung des Huna-Gebets Amara` ua noa zurückgeführt werden. (Siehe S. 399 in GWhW). Die Übersetzung für diese Endung lautet: „Lasst den Regen des Segens fallen.“ Amana bedeutet jedoch ein Opfer anbieten, und da das Grundelement des Opfers in Huna das Anbieten von Mana an die na Aumakua ist, bedeutet dies, dass solch ein Anbieten geschah, bevor das Gebet als beendet betrachtet wurde.

 

In Matthäus, Kap. 6, stoßen wir auf die zweite große Ungereimtheit in Vers 31-33: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

 

Dieser Teil des Neuen Testaments hat eine Parallele mit dem religiösen Brauch in Indien, die Bettelschale zu nehmen und von anderen abhängig zu sein für Nahrung und andere Bedürfnisse. Die Vorstellung zielt jedoch auf eine Lektion im Glauben, sie ist nur heute so unpraktisch wie in den frühen Jahrhunderten.

 

In den modernen Kulten bemühte man sich, die Unterschiede zwischen den unlogischen Extremen und dem Praktischen auszubügeln, wie sie in den Widersprüchen des Neuen Testaments und in leichtem Ausmaß in anderen religiösen Quellen aufzufinden sind

 

Die bevorzugte populäre Methode war es, die Realität aller irdischen Dinge und Konditionen zu leugnen. Das ist es, was in den Köpfen jener anscheinend steckengeblieben ist, die fürchten, dass wir nicht an Krieg und andere Gefahren denken dürfen, ohne sie gleichzeitig zu verstärken. Aber die Tatsache bleibt bestehen, dass jene, die „den Irrtum verleugnen“ zuerst den Irrtum als etwas anerkennen müssen, der durch dieses Verleugnen beseitigt werden muss. Die Krux der Huna-Methode ist es, die Möglichkeiten und derzeitigen Aktualitäten zu erkennen, wofür sie stehen, und dann weiterzugehen und genau zu wissen, dass die visualisierten und gewünschten Bedingungen zur Zukunft gehören und darin eingebaut werden, um die möglicherweise gegensätzlichen Konditionen für die Individuen oder die Welt zu ersetzen. Wenn wir klar sagen, dass darin die Zeit involviert ist, leugnen wir nicht mehr, was heute existiert. Außerdem leben wir auf drei Ebenen des Lebens und müssen pragmatisch vorgehen und tun, was wir können, um uns selbst und anderen auf den Ebenen des Unihipili und des Uhane zu helfen. Wir müssen auch wissen, dass „Gottes Wille“ eine flüssige Zukunft darstellt, die konstant veränderbar ist und sein wird und woran wir arbeiten können, um sie zum Besseren zu verändern. „Gott hilft jenen, die sich selbst helfen“ wird im Huna-Licht zu einer Wahrheit.

 

Um sicherzugehen, dass die Dinge, die wir befürchten, nicht „über uns kommen“, müssen wir konsequent daran arbeiten, um das Gebetsbild in seine gegensätzliche Bedingung zu verwandeln. Dies muss das Uhane tun. Das Unihipili müssen wir anweisen, ihm zu vertrauen – zu vertrauen, dass der visualisierte und erwünschte Schutz erhältlich sein wird, weil wir für die gewünschten Bedingungen gebetet haben. Jedwede Art von emotionalen Ausbrüchen in Form von Angst und insbesondere Verzweiflung muss vermieden werden, denn wenn die Gefühle hochkommen, fixiert das Unihipili auf sich selbst genau die Dinge, die wir vermeiden wollen, und präsentiert sie unbewusst der na Aumakua. In dieser Hinsicht sind wir der „Wächter unseres Bruders“, wobei das Unihipili der „Bruder“ darstellt.

 

Die täglichen Gebetshandlungen für die Sicherheit der Welt und den Frieden sowie die Sicherheit unserer Lieben und uns selbst – diese wiegen alle schwer angesichts des vor uns liegenden strahlenden neuen Tages.

 

Um den Schutzwall zu erhalten, müssen wir die Aumakua oder den Schutzengel einladen zu helfen. Dies gehört zu dem Gesetz des „freien Willens“, und die Türen müssen von allen Seiten geöffnet sein. Sie können nicht von der anderen Seite geöffnet werden, nur in seltenen Notfällen, wenn wir Huna richtig verstanden haben. Wenn es möglich ist, bringe den diensthabenden Wächter dazu, sich an der Bitte zu beteiligen, dass die Aumakua einen aktiven Teil in seinem Leben übernehme und den Schutz gewähre. Falls Huna zu schwierig ist, genügt ein ernsthaftes Gebet an irgendein höheres Wesen, damit die Arbeit getan werde. Dieses kann der wahre Berührungspunkt der psycho-religiösen Magie bedeuten, den wir für den Schutzwall in Bewegung setzen müssen. Wir können mit der ganzen rituellen Form fortfahren, nachdem die Türen von den einzelnen Teilnehmern geöffnet wurden, um täglich an dem Wall weiterzubauen.

 

Vielleicht kann ich etwas später einen kurzen Plan beifügen, um in einfachen Worten zu erklären, was der Soldat und seine Frau sowie seine Freunde über Huna wissen sollten, um es mit einem genügenden Verständnis benutzen zu können. Ich werde dies später ankündigen. (Eine zwischenzeitliche Anweisung wurde bereits an jene gesendet, die geschrieben haben, dass sie einen aktiven Teil in der Arbeit für den Schutzwall übernehmen wollen, und ist weiterhin verfügbar).

 

Verliere dich nicht, wenn das Allerschlimmste eintreffen sollte und du deinen heimatlichen Stützpunkt verlassen musst. Jene HRA, die auch den Borderland-Forschungsmitgliedern angehören, der uns nahestehenden Gemeinschaft, sowie dem Round Robin Magazin unter der Leitung von HRA Meade Lane, kennen bereits den von Mr. Donald York ausgehändigten „Dienstplan“. Er hat mehrere Kopien von Namenslisten an möglichst sichere Orte gebracht, wohin wir uns im Falle einer Umsiedlung wenden können. Die Vorstellung ist, dass ein Unfall, der das BSRA-Büro in San Diego oder das Büro hier in Los Angeles auslöschen würde, uns nicht an einer neuerlichen Verbindung hindern könnte. Schreibt an Mr. York, 1808 Jefferson, Kansas City 8, Mo. Ihr könnt eure Namen mit der derzeitigen Adresse und einer alternativen Anschrift bei Verwandten oder Freunden hinterlegen, um Zeit zu sparen. Für einen Dollar wird er euch eine Kopie der Broschüredes „Überlebens- und Dienstprojekts“ schicken, soweit diese verfügbar ist. Wenn ihr registriert seid, könnt ihr auch behilflich sein, indem ihr eurer Nachbarschaft mitteilt, dass die Raumschiffe ätherischen Ursprung sind – nur im Fall, dass sie fliehen und Panik aufkommt aus Angst, sie könnten vom Mars oder aus Russland kommen.

 

Die Postabteilung

 

Eure Briefe erreichten mich weiterhin mit endlos exzellentem Material, dass ich für die Bulletins aussortieren kann und das auf seinen Einsatz wartet. Hier sind einige neue Themen:

 

HRA. G.B. schreibt: „In der Bibel steht: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ (Mt 6,33) Vielleicht ist dies der Grund, weshalb du nicht sofort auf dieses „Geheimnis“ kommst. (Dies war einer der Briefe, der mich dazu brachte, nach dem Huna-Wort für „Königreich“ nachzuschlagen, das wir schon früher in dem Bulletin diskutiert haben. Zuerst haben wir mithilfe der Aumakua die gewünschten Dinge auf der unsichtbaren Ebene erschaffen, und wir erkennen daraus, dass das „Königreich“ nicht verändert oder zerstört worden ist, nachdem wir unsere endgültige Blaupause erschaffen haben und diese für den Beginn des Erschaffens übergeben haben. Zu viele von uns reißen die Mauern, die sie gestern gebaut haben, nieder und beginnen heute mit neuen – und erreichen niemals das Dach.)

 

HRA M.K. schreibt: „Nach der Gebetsarbeit bat ich mein Unihipili, es möge mir einen Beweis übergeben, dass ich meine Aumakua erreicht habe. Ich träumte, ich befände mich in einem fremden Zimmer mit meiner Tochter. Ich dachte, ich sähe ein Licht in einem anderen Raum und erhob mich, um nachzusehen. Ich sah das Licht, so unfassbar strahlend. Ich bedankte mich für diese Erfahrung – und versuchte zu sprechen, aber ich hatte keine Kontrolle über meinen Körper oder meine Stimme. Ich wachte mit einem intensiven Kribbeln von Kopf bis Fuß auf.“ (Solch eine Lichterfahrung ist eine der großen, universalen Beweise der Existenz der na Aumakua, deren anderer Name „das Licht“ ist.

 

HRA L. DeV berichtete, dass er, wenn er sich auf den Gedanken des herabfallenden Lichts konzentriert, nachdem er Mana gesendet hat, das weiße Fließen hinter seinen Augenlidern sehen konnte. Siehe Details in Bulletin 49)

 

KII POHAKU wird weiterhin in den Briefen kommentiert, und es wurde vorgeschlagen, Replika des Originals aus Gips herzustellen. Ich habe einen Brief an das australische Museum in Sidney gesandt mit der Frage, ob weitere Fotos verfügbar seien sowie von der Rückseite. Wenn dem so ist, würde ich eine Kopie erstellen und die Formen herstellen lassen für die Duplikate

 

HRA E.M.B. schreibt: „Letzte Nacht füllte ich mich selbst in einer Wäschereinigung mit Mana auf und sandte es an die verwirrte und offensichtlich müde Verkäuferin. Es standen acht Leute in der Schlange vor mir, und sie gab kurze, schnippische Antworten. Als das Mana in ihr zu wirken begann, hielt sie eine Sekunde inne und schaute mich an. Sofort wechselte sie in eine freudige und geduldige Stimmung. Von nun an werde ich, anstatt ungeduldig Schlange zu stehen, Mana senden und segnen.“ (Dies ist eine exzellente Demonstration und eine gute Huna-Lektion für uns.)

 

Ein weiterer Traum wurde uns von HRA L.C.C. berichtet. „Dieses Mal schien ich auf einer Farm zu leben und sollte unerwartet umziehen – ich wusste nicht, warum wir gehen sollten und nicht wohin. Es wurden Pferde zur Motivation eingesetzt. Die einzigen Leute, die ich erkannte, waren mein Vater und meine Mutter – beide sind schon vor Jahren verstorben. Niemand wusste genau, was vor sich ging – nur dass wir weg gehen sollten. Ich versuchte, einige Regale von den Wänden zu nehmen, aber mein Schraubendreher war zerbrochen, so wie die meisten Werkzeuge. Als Antwort auf meine Frage nach der Bedeutung beim Erwachen sagte mein „George“, solche Zustände würden kommen und für einige Zeit blieben.“ (In einer kürzlichen BSRA-Ausgabe wurde der Abbruch von Verbindungen diskutiert, was möglicherweise kurzfristig passieren könnte, und es wurden die Amateurfunker gebeten, Mr. S.W. Green, Box 127, Bayfield, Colorado, zu schreiben, der ihnen erklärte, wie man in solch schwierigen Zeiten Hilfe leisten könnte.)

HRA E.P. schreibt: „Ich würde mich gerne der TAHG anschließen, nicht meinetwegen, sondern für den Dienst an meinen Mitmenschen. Wisst ihr, wenn ich etwas brauche, bete ich in der Huna-Art drei Tage lang jede Stunde, und ich erhalte, was ich brauche und wofür ich gebetet habe.“ (Sie nannte auch Details über eine telepathische Heilung für einen Nachbarn, der aufgrund einer Schädelfraktur an Kopfschmerzen litt, und für meine Tochter mit Augen-Problemen. Beide Fälle reagierten fast sofort: Ich führe diese gute Arbeit weiter,.E. P.)

 

HRA H.J.S. aus Detroit schreibt: „Mein Unihipili war sehr kooperativ über die letzten sechs Monate oder so. Egal, was ich tat, 10 Minuten vor der TAHG-Stunde wurde ich durch einen starken Mana-Fluss daran erinnert. Es bedarf keiner weiteren Überredung, der Fluss verstärkt sich während der Gebetshandlung, was anzuzeigen scheint, dass immer mehr Mana in diesen Versuchszeiten von der na Aumakua benötigt wird, um den Anforderungen entsprechen zu können. Vor einigen Monaten habe ich schon ein Gebet für einen Schutzwall gesprochen für uns selbst hier zu Hause und für die Jungs in Übersee. Ich habe mich gefreut, dass du damit einverstanden bist, wie ich es in den Bulletins gelesen habe.

 

Vor einigen Wochen kam ein verkrüppelter Arbeiter eines Morgens zu mir und berichtete, ich sei in einem seiner Träume beauftragt worden, für ihn zu beten hinsichtlich seiner schlechten Gesundheit sowie für seine Frau und seine Kinder, die ihn verlassen hatten. Ich kam sofort dieser Bitte nach, und seine Gesundheit verbesserte sich merklich, und eine Zusammenkunft mit seiner Familie scheint bald stattzufinden. Er konnte nicht ohne Stock laufen, aber seit kurzem läuft er wieder frei. Ich habe diesen Mann niemals vorher so glücklich gesehen.“ (Dies ist ein ziemlich bemerkenswerter Bericht, den wir weiter beobachten sollten. Es scheint mehr Kraft dahinter zu sein, wenn wir das benutzen, das uns zum Dienen gegeben worden ist.)

 

INNER CIRCLE PRESS, (Mark Probert) berichtet über eine neue Broschüre Excerpts from the Mark Probert Seances. Kopien des Magic Bag, Teil 1, aufgezeichnet von den Kommunikatoren des Geistes des inneren Zirkels, sind erhältlich zu $2. Adresse: Inner Circle Press, 931 26th St., San Diego 2, Calif. (Viele philosophische Kommentare, viele Diskussionen über Ätherische und Raumschiffe. Einige Antworten auf Fragen über Huna, diese stehen jedoch in Konflikt mit unserem derzeitigen Glauben im Hinblick darauf, dass der Aka- oder „Schattenkörper“ „die kreative Kraft“ sei. Oder jenes: „Es ist die Abdeckung oder Unterdrückung dieser Kraft (Mana?), die von unseren Psychiatern das 'Unter-' und 'Super-Bewusstsein' genannt wird.“ Die Meinungen über das Jenseits sind oft sehr interessant, stammen jedoch eher von fragwürdigen Wesenheiten als von den diesseits Lebenden.)

 

HRA (inaktiv) Dr. H. Crozier Leigh schrieb im letzten Jahr an einen Herrn, der eine Kopie des Briefes an mein Büro sandte hinsichtlich des Gebrauchs der körperlichen elektrischen Kraft (unserem Mana). Da wir auf den Seiten 1-3 dieses Bulletins die Bedeutung des Mana als ein Teil des Vaterunsers betrachten, wird die Information teilweise bedeutend. Ich zitiere:

 

„Eine direkte Bestätigung der Korrektheit des ursprünglichen Vaterunsers durch dessen magnetische Messung ist einer der Arbeiten, die von zwei meiner Bekannten, die Heilkräften besitzen, durchgeführt worden sind.“

 

Unsere Körper bestehen komplett aus magnetischer Elektrizität, die aufgenommen und deren Wellenlänge auf einem speziell zu diesem Zweck hergestellten Instrument gemessen wird. Der durchschnittliche Körper besitzt 110-118 Einheiten magnetischer Elektrizität in seiner Gesamtkapazität, aber diese beiden Heiler verfügen über die ungewöhnliche Kapazität von 240 und 250 Einheiten. Solche hohen Werte wurden nur bei etwa 20 anderen beobachtet.

 

Der Heiler Nummer Eins verfügt über eine Wellenlänge von 240 Einheiten, und als er in seine tatsächliche Heilungsprozedur überging, sprang der Wert auf über 3000 Einheiten. Er benutzte das Yogi-Wort OM, das Gott bedeutet, und sein Fluss war kontinuierlich über jedwede benötigte Zeit.

 

Der Heiler Nummer Zwei hatte eine Wellenlänge von 250 Einheiten, und bei seiner Heilung sprang er auf über 3000 Einheiten, aber seine Kraft war nicht kontinuierlich, wie es bei dem Heiler Nummer Eins der Fall gewesen war. Nummer Zwei benutzte das Vaterunser. Als er mit dessen Rezitieren begann, sprang seine Kraft auf 3000 und darüber. Aber als er zu den Worten kam: 'Denn Dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit', fiel seine Kraft sofort auf 250 Einheiten zurück und verblieb dort, bis er ein neues Gebet begann.

 

Ein anderer Punkt erschien mir ungewöhnlich. Der Heiler Nummer Zwei benutzte das Wort 'Gott' anstatt 'Vater', und die Ergebnisse waren dieselben. Aber wenn er 'Jesus Christus' sagte, geschah nichts, und er blieb bei 250 stehen. Dies beweist wiederum den Punkt, dass Jesus selbst nichts bedeutete, jedoch die Kraft von seinem Vater im Himmel erhielt

 

Bei der Messung der behandelten Patienten bemerkte ich, dass ihre Kapazität durch die Behandlung verbessert war. Diese zugefügte Kraft verbleibt 30-45 Minuten lang im Körper und reinigt die schwachen Partien.

 

Bemerkung: Es ist im Licht des oben beschriebenen Tests und in dem weiteren Licht der Huna-Wurzelwörter (in Übersetzung) sehr wahrscheinlich, dass das Vaterunser viel älter ist, als angenommen wird und aus einer alten Huna-Quelle stammt. Es handelt sich eher um einen Code als ein Gebet und kann in jeder Zeile mit dem Gedanken der verschiedenen Schritte einer Huna-Gebetshandlung benutzt werden.

 

Der überraschende Punkt für unsere HRA Experimente ist die Möglichkeit, dass wir hier eine Gebetsform vorliegen haben, die der physikalischen Form oder dem Inhalt ähnlich ist, die die Ikone und die Gebetskugel zu einem Kraftzentrum werden lassen. Das Mantra mag ein weiteres Beispiel dieser magischen Formel sein, die, indem sie ritualistisch perfekt erstellt wird, das geheimnisvolle „Wort“ verkörpert, worüber wir so oft im Neuen Testament lesen. Mehrere HRA versuchten, das Mantra so zu verändern, dass es sowohl in Gesang und Rhythmus als auch in Ton und Kontext einsetzbar wäre. Das Element des physischen Stimuli zur Aktivierung des Unihipili wird gut erkannt, aber darüber hinaus scheint es ein permanentes Zentrum von Aka oder Aka-Schnur-Verbindungen zu geben, die zwischen bestimmten Gruppen der na Aumakua etabliert wurden – mit einer anderen na Aumakua als der des Individuums. Die na Kahuna hatten augenscheinlich solche Kontakte mit den na Aumakua derart, die über das Wetter, Haie und dergleichen herrschen konnten. Sie legten großen Wert darauf, ihre Gebete in korrekter Weise zu überbringen. Dies gilt auch für den Gebrauch des Wind-Gebetes, nachdem es vielleicht bei der na Aumakua, die für die Wind-Kontrolle zuständig war, eingeführt worden war, die für Doktor Emerson arbeitete sowie für seinen Kahuna-Lehrer (siehe GWhW).

 

Ich schlage vor, dass jene, die sich dazu berufen fühlen, ein Experiment durchführen, indem sie einen Gesang oder ein Mantra des Vaterunsers daraufhin testen, was geschehen wird. Einige spezielle Heilungsanfragen könnten befolgt werden, und durch die rituellen Schritte der Huna-Gebetsaktion sowie die Erinnerung an die Bedeutung der Huna-Begriffe würde in jeder Zeile das gesprochene Gebet „gezündet“ werden. Die meisten von uns haben ihr Unihipili auf dieses Gebet konditioniert, somit müssen wir auf alte Gedankenmuster achten, die zu Beginn der Experimente erscheinen könnten. Ich würde mich sehr über eure Berichte freuen.

 

MFL.


Bulletin 51

Drei Fragen

15. März 1951

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

Drei Fragen

Drei Fragen wurden kürzlich in den Briefen gestellt, die bei mir im Büro oder bei den HRA eingetroffen sind. Ich halte sie für wichtig und für uns alle interessant und habe daraufhin die Antworten in Huna veröffentlicht:

 

- Wie erkennen wir, dass wir mit der Aumakua in Kontakt stehen?

 

Dieselbe Frage lautet: Wie können wir wissen, dass wir mit dem Unihipili in Kontakt getreten sind? In diesem Zusammenhang können wir fragen, wie wir wissen, dass wir mit unserem eigenen Selbst – dem Uhane – in Kontakt stehen.

 

Wonach wir suchen, ist eine innere Form des Bewusstseins unseres eigenen Selbstes oder Seins als eine Entität bzw. der Aumakua oder des Unihipili als Wesenheiten oder „Selbste“. In anderen Worten: Wir müssen irgendwie dieses Bewusstsein, das für die anderen Selbste besonders ist, teilen.

 

Wir teilen das Bewusstsein des Unihipili zumeist in unserem Wachzustand. Es arbeitet mit dem Körper und den Sinnen und befähigt diese, sich der Umgebung, der Blicke, Geräusche und Gerüche, der Bewegung, des Zeit- ablaufs und all dieser Dinge gewahr zu sein. Wir teilen seine Erinnerungen und Emotionen. Wir betreten seine Träume und legen währenddessen unsere eigenen Rationalisierungskräfte beiseite. Im unseren Träumen teilen wir vielleicht die intimste Form der Achtsamkeit in Bezug auf das Unihipili, wenn die höhere Vernunft fehlt – so das die genuine Bedeutung der Eindrücke nicht genau bestimmt werden kann, da dieser determinierende Prozess seitens des Uhane geschieht.

 

Um uns des Uhane als von dem Unihipili getrennt bewusst zu werden, müssen wir, wie es die indischen Weisen ausdrücken, „ein Beobachter ohne das Beobachtete“ werden, zumindest für einige Momente. Wir müssen die Aufmerksamkeit auf jedwede sensorische Eindrücke, die uns das Unihipili anbietet, verweigern, auch Erinnerungen zurückweisen und dann beobachten, was uns bewusst wird. Dies ist schwierig zu beschreiben. Alles was wir sagen können, ist: Es ist Bewusstheit. Die Schwierigkeit liegt darin, dass es nicht funktioniert, solange es noch etwas gibt, dessen wir uns bewusst sind – wir bewegen uns nahe des Nichts. Aber wir sehen, wenn wir achtsam sind, dass seine Aufgabe in der Rationalisierung des gesamten sensorischen Materials besteht, das uns von dem Unihipili präsentiert wird. Es bewertet und sortiert Erinnerungen, um die korrekte Bewertung zu erlangen – tatsächlich eine sehr wichtige Aktivität, sogar wenn sie im Vergleich mit der Fähigkeit des Erinnerns und Erspürens der körperlichen Sinnesorgane so gering erscheint. Das Uhane gibt uns ein viel besseres Verständnis der realen Bedingungen um uns herum, als es das Unihipili kann. Die Aumakua kann gemäß unseren Informationen ein Wissen der wahren Realität der Dinge und Gegebenheiten liefern, und manchmal teilen wir die Form des Gewahrseins der Aumakua in der sogenannten „Realisierung“ – worin wir einen gefühlsmäßigen Eindruck weißen Lichts erhalten, das weder einer Lampe noch der Sonne entspringt. Wir können eine perfekte Farbe spüren, ohne dass etwas vor uns die Farbe reflektiert, oder einen perfekten Klang ohne ein Instrument, das diesen vorbringen könnte.

 

Da das Unihipili die Organe des Sehens, Hörens etc. besitzt, kann es alle körperlichen Empfindungen kontrollieren, und wir können nicht behaupten, dass wir, die Gemeinschaft der Uhane, die na Aumakua direkt in der „Realisierung“ kontaktieren, wenn wir uns der Perfektion von Farbe, Klang oder irgend etwas bewusst werden, was den Gebrauch eines sensorischen Organs für das Gewahrsein voraussetzt. Die Quintessenz ist (falls wir die Theorie der drei Selbste von Huna akzeptieren), dass jedwedes Gewahrsein der Aumakua über das Unihipili kommen muss, genauso wie wir uns auf das Unihipili verlassen müssen, um den telepathischen Kontakt mit der Aumakua herzustellen und unsere Gebete sowie das Mana darzubringen, das für die Veränderung der Zukunft gemäß unserer Wünsche benutzt werden soll.

 

In den Religionen oder der psychologischer Literatur jedweden Alters ist nur wenig zu finden, was uns eine Aussage über unsere Gefühle geben könnte, wenn wir mit der Aumakua vereint und uns dessen gewahr werden, was das Gewahrsein an sich bedeutet. In den Yoga Aphorisms of Patanjal* finden wir eine der seltenen Versuche, die Aumakua zu beschreiben. Wir lesen: „Die Seele ist ein Empfänger, sich ihrer selbst bewusst; einfach, rein und veränderlich, und schaut direkt auf die Vorstellungen“. Im Neuen Testament lesen wir: „Gott ist Liebe“, und in Huna werden die Aumakua und die „Götter“ dieser Bewusstseinsebene als „Licht“ symbolisiert. Das Unihipili ist also der Urheber aller Emotionen, und so können wir, wenn wir über die Ekstase lesen, die bei dem Kontakt mit der Aumakua gefühlt wird, uns nur noch sicherer sein, dass das Unihipili wiederum das Medium ist, wodurch der Kontakt hergestellt wird.

 

Diese Abhängigkeit von dem Unihipili in vielerlei Hinsicht verursacht manchmal einige HRA, heißblütig gegen die Huna-Konzepte zu rebellieren. Viele erregen sich bei dem Gedanken, dass sie nicht direkt zu Gott als das letzte Wort des ultimativen Seins beten können. Sie lehnen es ab, die Gebete über die Aumakua oder sogar über den Umweg des ziemlich unzuverlässigen Unihipili an die Aumakua senden zu müssen. Es beleidigt die Würde und den Sinn für die persönliche Wichtigkeit. Ich wäre nur zu froh, in dieser Hinsicht Huna korrigieren zu können, aber die Fakten sprechen weiterhin alle für die Korrektheit von Huna. Ob wir es mögen oder nicht, wir finden, dass wir tatsächlich alle „unseres Bruders Hüter“ sind und er insoweit der unsere ist, wie die Unihipili und Uhane betroffen sind. Wir müssen mit dem Unihipili leben, und wir sollten damit aufhören, uns zu beschweren und uns dazu herablassen, das Unihipili zu trainieren und ihm bei seinem Wachstum zu helfen. Dieses Training, das wir ihm zukommen lassen, hilft gleichzeitig uns zu wachsen. Wenn wir die na Uhane jemals lehren wollen, äußerst vertrauenswürdig zu werden, wie es die na Aumakua sind, müssen wir langsam das Vertrauen akzeptieren, das wir erhielten, als wir dem Unihipili zur Seite gestellt wurden, um es Zurückhaltung zu lehren – damit es sich von einem gierigen und wilden Tier in ein menschenähnliches Wesen verändere. Wir müssen so viel Liebe aufbringen, wie wir können, sowie Wille und Durchsetzungskraft, Verständnis und Weisheit. Wir müssen an die Wahrheit des äußerst vertrauenswürdigen elterlichen Geistes glauben und an die Tatsache, dass er, falls wir die Tür für seine Hilfe öffnen, indem wir ihn einladen, uns zu helfen und zu führen, dies tun kann und tun wird. Von zweitrangiger Wichtigkeit ist es, uns vollständig des Kontaktes mit ihm bewusst zu werden. Wenn wir dienen lernen, werden wir für die weiterführenden Schritte, was immer diese sein werden, bereit sein.

 

- Warum dauert es so lange, Antworten auf unsere Gebete zu erhalten?

 

Diese Frage muss die Menschheit vom Tag des ersten Gebetes an verfolgt haben. Die Antwort des Christentums ist, dass es nicht „der Wille Gottes“ sei oder es uns an Glauben fehl oder wir Sünder seien. Huna liefert die Erleuchtung in den Anwendungen der Wurzelbedeutungen des Wortes für Geduld, hoo`mana`wa`nui. Die wörtliche Übersetzung der Wurzeln in der gegebenen Reihenfolge ist: „Mana machen für einen Zeitraum, es stark verbreitern.“

 

Ich nehme an, dass aus der Sicht der na Kahuna die größte Notwendigkeit der Geduld im Warten auf die Antwort der Gebete lag und in der Zwischenzeit mit der Arbeit fortzufahren, Mana herzustellen und es an die na Aumakua zu senden, bis es stark genug war, um damit den Aufbau der Gebetsantworten zu komplettieren.

 

Es ist ersichtlich, dass auf der Ebene der na Aumakua weder Zeit noch Raum fixiert und festgesetzt sind – dass sie verkürzt und verlängert werden können, bevor sie auf unserer Ebene des Seins als physische Tatsache oder Zustand herabkommen. Falls dies die korrekte Interpretation des Huna-Konzepts ist, woran ich weiterhin stark festhalte, hängt die benötigte Zeit für die Veränderungen, um die Antwort auf die Gebete zu liefern, größtenteils davon ab, wie hart und wie oft wir daran arbeiten, Mana hochzuladen und es an die na Aumakua zu senden, indem wir unsere Gebete wiederholen.

 

Im Katholizismus, worin viele Dinge wie beispielsweise die Messe beinhaltet sind (obwohl nicht im Neuen Testament hervorgehoben), gibt es auch die Lehre, dass ein Neugeborenes einen Schutzengel mitbringt, der mit ihm sein gesamtes Leben verbringen wird. Das stimmt mit der Aumakua von Huna überein. Im späteren Leben, wenn etwas dringend als Antwort auf ein Gebet benötigt wird, wird das Gebet stündlich und täglich über neun Tage lang gesprochen – die Novene. Huna liefert uns die geheimen Bedeutungen hinter diesen Dingen. (Beachte hierzu die Nachricht in diesem Bulletin, die an die Männer der Armee gesandt werden soll sowie an ihre Lieben, die für sie beten.)

 

- Kannst du die beste Art vorschlagen, wie wir von der na Aumakua geführt werden können?

 

Bezüglich Huna betrifft uns diese Frage in verschiedener Hinsicht. Erstens müssen wir uns erinnern, dass die Zukunft für uns schon gut kristallisiert sein kann. Sie kann mit der Zukunft mehrerer anderer Menschen verknüpft sein; auch können kommende Ereignisse nicht alle verändert werden, besonders wenn sie sich auf langfristige nationale oder internationale Zustände beziehen. Wir können mit Sicherheit sagen, dass, wenn die weisere Aumakua in die Zukunft schaut, sie etwas im Voraus sieht, das die Garantie unserer Gebete unmöglich macht oder wenn uns nicht geholfen werden kann, die Gebete nicht erhört werden.

 

Die Führung scheint auf zweierlei Arten zu geschehen. Einerseits sind es Umstände, die uns in bestimmte Richtungen und Handlungen bewegen. Zweitens erhalten wir einen Impuls oder eine Einsicht, die uns sagen, was wir am besten tun sollten, und wir haben dabei das Gefühl, dass dies die innere Führung ist.

 

Wir müssen uns der Tatsache bewusst sein, dass das Unihipili Fiktionen oder unlogische und dickköpfige Vorstellungen davon haben kann, was es tun sollte oder nicht, und wir müssen sorgfältig darauf achten, dass wir den Schutz nicht als eine uns von dem Unihipili aufgedrückte Vorstellung betrachten. Es kann auch sein, dass unser Unihipili auf eine Art hypnotische Suggestion reagiert, die von irgend einem fliegenden Händler zu uns kam, der uns an den Impuls, das von ihm angebotene Haus zu kaufen, als eine innere Führung glauben lässt.

 

Die beste Methode scheint es zu versuchen, unsere Probleme selbst zu lösen. Betet für Schutz, wägt das Problem in eurem Geist täglich ab, sofern es eure Zeit erlaubt, und unternehmt das Möglichste, damit ihr den weiteren Weg sehen könnt. Behaltet einen offenen Geist. Bleibt aufmerksam und empfänglich für Eingaben. Unternehmt einmal täglich körperliche und geistige Entspannung, um die geistige Führung zu beobachten und sie einzuladen in Form von Eindrücken, die über das Unihipili gesendet werden. Entspannt euch mental nicht zu sehr. Aufmerksames Warten ist die richtige Haltung. Behaltet eine freundliche und trotzdem feste Hand für das Unihipili. Bringt es auf die aktuelle Angelegenheit zurück, falls es abweicht. Sprecht zu ihm und fragt es, was es bezüglich des Problems empfangen hat oder empfangen kann. Beobachtet sorgfältig, was es euch über Gedanken und Bildsymbole darbringt. Erhaltet ihr plötzlich die scheinbar volle, komplette und brillante korrekte Antwort auf das Problem, dann überschlaft diese. Es mag nichts Weiteres als ein Verkaufsgespräch des Unihipili sein für das, was es wünscht oder was es vermeiden möchte. Versucht euch selbst vorzustellen, als wärt ihr dieser Eingabe gefolgt, lebt dann einige Hauptaspekte oder Details der Situation aus, wie sie wäre, würdet ihr dieser Eingabe folgen. Wenn ihr sorgfältig beobachtet, werdet ihr in diesem projizierten Leben einige unerwartete bzw. unerwünschte Dinge entdecken. Falls dies so ist, versucht es erneut. Wenn nicht, kann die Eingabe eine geniale Führung darstellen.

 

Pale`opua ist eine Vokabel, die eine Untersuchung wert ist. Die allgemeine Bedeutung wird in Andrews Wörterbuch als „jemandes Verstöße vergeben, wie es früher der Priester durch das Anbieten eines Opfers getan hat“ angegeben. Die besondere oder versteckte Wurzel-Bedeutung ist überaus einleuchtend. Pale hat die Bedeutung des „Abdeckens, um etwas zu verschleiern oder zu verstecken“. (Fiktionen? Schuldkomplexe?) Außerdem bedeutet es „ungültig machen wie ein Gesetz, nutzlos werden lassen; im Wege stehen und behindern.“ (Die Fiktion behindert oder steht im Wege. Gemäß Huna „blockiert sie den Pfad“. Sie muss aufgedeckt und ans Licht gebracht werden, um sie ungültig oder inaktiv werden zu lassen.) Das Wurzelwort opua bedeutet „hängt bzw. existiert in Clustern.“ Dies ergäbe gar keinen Sinn, wüssten wir nicht bereits, dass mit dem Kahuna-Symbol des „Cluster“ jenes einer Gruppierung von Gedankenformen, die eine Vorstellung bilden, gemeint ist, in diesem Fall eine behindernde und versteckte Vorstellung, die zu einer Fiktion wird. Hier erkennen wir einen weiteren möglichen Beweis für die Tatsache, dass die alten na Kahuna wussten, welche Rolle die Fiktionen des Unihipili spielten, und sie Schritte unternahmen, diese in dem Hauptteil des Rituals der Vergebung von Sünden zu entfernen. Das Wort 'pale`opua beinhaltet nichts im Hinblick auf ein Opfer. Dies ist Teil der Kontamination, woran das alte Huna-System litt.

 

Das Projekt Schutzwall

 

Die nächsten Seiten sind eine Art offener Brief an die Menschen im Wehrdienst und ihre Lieben, die gern die effektivste Art des Betens lernen möchten. Dies ist ein Teil des Schutzwall-Projektes und -Dienstes, überbracht von uns HRA. Nach verschiedenen Anläufen gelang es mir, diese Anweisungen und einfachen Erklärungen niederzuschreiben. Die meisten der Adressaten besitzen einen christlichen Hintergrund, ich habe diesen so weit wie möglich in Betracht gezogen. Ich bin sicher, dass niemandes Glauben angegriffen werden wird.

 

HRA A.F. schrieb, wie gern er die Geschichte von Lowell Thomas im Radio hörte über eine Frau, die 21 kleine Soldatenfiguren in der Nähe einer Miniaturkirche in einem beleuchteten Fenster stehen hatte. Anscheinend war ihr 20jähriger Sohn Roy in Korea verwundet worden; dann schrieb er ihr, sie möge eine brennende Kerze in ein Fenster stellen und für ihn beten, damit er nicht noch einmal verwundet werden würde. Sie tat es und schrieb ihm. Er las seinen Kameraden ihren Brief vor; daraufhin fragten zwei von ihnen, ob seine Mutter für sie dasselbe tun könnte. Derzeit gibt es 20 kleine Figuren, jede mit einem Namen auf ihren Füßen.

 

Ich glaube, dass viele Jungs zu gerne wüssten, dass wir für sie beten. Viele verstehen dies und werden den Anweisungen zum Beten in dem Brief folgen. Dasselbe gilt für ihre Lieben zu Hause. Bitte sendet möglichst den Brief an jemanden, der Hilfe braucht. Das kostet 6¢ sowie eine Seite von euch nach Korea. Hier im Büro gibt es Vorlagen dafür. Möge aus dieser Arbeit ein wirklicher Dienst unsererseits werden und dazu beitragen, die Nöte eines jungen Mannes, der unsicher ist, welchen Weg er einschlagen soll, zu erleichtern.

MFL


Bulletin 52

 Bulletin der Briefe

 1. April 1951

 

 

 

 Für die Huna-Forschungsmitglieder,

 über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

 und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Bulletin der Briefe

 

Dies ist weitgehend ein Briefe-Bulletin, auch wenn ich nur wenige eurer Briefe in dem mir zur Verfügung stehenden begrenzten Platz veröffentlichen kann, mit speziell mit meinem roten Stift markierten Teilen; genügend Briefmaterial für ein Buch mit exzellenten Beiträgen über Huna, über Experimente für dessen Nutzung sowie Berichten über Heilungsversuche und Ergebnisse. Nur ungern habe ich persönliche, faszinierende Erfahrungen beiseitegelegt, da sie sich nicht direkt auf das Testen von Huna als Philosophie sowie als Sammlung von Methoden, die noch nicht ganz verstanden wurden, beziehen.

 

Ich hätte gern die vollständigen Namen und Adressen jedes Briefes veröffentlicht und über ihre Adressaten Interessantes erzählt, aber ich muss leider sagen, dass wir in einer Organisation wie der unseren eine bestimmte Anzahl von rücksichtslosen Individuen anziehen, die unvermeidbar andere übervorteilen. Ich möchte dies nicht weiter vertiefen, bin jedoch sicher, dass die Mehrheit der HRA – in jeder Hinsicht überaus rücksichtsvoll – Verständnis haben werden.

 

Das Projekt „Schutzwall“ wurde direkt nach Weihnachten begonnen, als die TAHG-Gebetshandlungen für Soldaten, die aufgrund von Kampfwunden, Gefangenschaft oder Tod schwer verletzt werden könnten, und ihre Lieben benötigt wurden.

 

Die meisten der Menschen befanden sich noch im Training. Einige von ihnen, Flieger beispielsweise, waren zusätzlichen Trainingsgefahren ausgesetzt. Ein junger HRA, der Sohn meines Freundes HRA H. C. aus Kalifornien, traf vor einiger Zeit in Korea ein. Er verfügt über ein außergewöhnliches Wissen und versteht Huna besser als die meisten jungen Männer in der Armee. Sein Brief ist der erste von der Front und von großem Interesse, da er wirklichen Tiefgang zeigt und uns solch eine Reaktion auf unsere Gebetsarbeit erweist, wie wir sie uns immer erträumt haben. Dies sind Auszüge des Briefes:

 

Brief von HRA Bill C.: „Vater hat alle Bulletins an mich weitergeleitet, und ich beschäftige mich damit, was ich im letzten Herbst vermisst habe. Hier fällt einem das Denken jedoch ziemlich schwer. Man kann sich schlecht auf etwas konzentrieren, wenn sich in dem Zelt zehn weitere lärmende Männer sowie einige Radios befinden. Die Idee des Schutzwalls um einen Menschen ist faszinierend. Seit meiner Ankunft spürte ich bereits ein oder zwei Mal, dass mich mehr als das normale Narrenglück vor etwas bewahrte. Ich wünschte, ich hätte hier den Raum, einige meiner Vorstellungen über die Relativität von Richtig und Falsch darzulegen: was für uns richtig ist, mag für einen anderen völlig falsch sein. Die Unterschiede in den sozialen Strukturen und der Moral zwischen den alten Hawaiianern und uns zeigen dies. Aber hat dies irgend einen Einfluss auf die höhere Logik der na Aumakua oder nicht? Man könnte es verneinen, aber wie soll man das begründen?

 

Bitte antworte mir nicht. Fahre lediglich mit deiner guten Arbeit fort.“

 

(Der offene Brief wurde an Bill gesandt mit der Bitte, ihn weiterzureichen und uns, wenn möglich, über die Reaktion der Kameraden zu informieren. Darüber mehr in späteren Bulletins.)

 

In den Nachrichten vom 17. März aus Korea wurde nicht erwähnt, wie sieben Gewehrkugeln Cpl. Samuel Brockes streiften, ohne ihn zu verletzen, als er vor einem Panzer weglief, um sich in einem Reisfeld zu verstecken.

 

Die Kugeln streiften vier Mal seinen Löffel, ein Mal sein Kochgeschirr, ein Mal seine Munitionstrommel und ein Mal seinen Helm. „Ich sitze an der rechten Seite Gottes“, bemerkte er. Offensichtlich glaubt er an Gebete – und dies aus gutem Grund. (Durch die Antwort auf den offenen Brief bin ich bereits sehr ermutigt, auch wenn die Zeit zu kurz war für eine vollständige Antwort. Unsere Schutzwall-Arbeit scheint sich als ein großer Dienst zu erweisen, wenn genügend Menschen die einfache Version von Huna, die in den Anweisungen für das Huna-ähnliche Gebet gegeben werden, verstehen.)

 

 

Das KII POHAKU-Bild

 

Die Rückseite der Kii Pohaku’s wurde in einem Foto gezeigt, das wir in dem großen Museum in Sidney, Australien, durch die freundliche Hilfe von Mr. McCarthy erhalten haben, dessen Artikel teilweise in dem Geburtstags-Bulletin zitiert worden war, als das Kii-Foto versendet wurde. HRA S. L., ein fortgeschrittener Student und guter Freund, ist verantwortlich für das neue Foto sowie für einen Brief mit Details über das kleine Steinbild und ähnliche; letztere wurden mit kleinen Bleistiftstrichen illustriert.

 

Nichts wirklich Neues erhielten wir über das Bild, in dem Brief steht jedoch geschrieben: „ Mr. McCarthy ist der Meinung, dass die gebogene (‘J’-förmige) Nase gar nicht gebogen sei, sondern sich der Bogen im Mund befinde und die Nase gerade sei. Das runde Loch unterhalb der Nase befinde sich auf dem Kinn der Figur… In unserem Gespräch wies Mr. McCarthy auf etwas hin, was er vorher nicht gesehen hatte, (wahrscheinlich in den Fotos und nicht in dem derzeitigen Bild), und zwar, dass es eine zentrale Figur mit zwei weiteren Figuren auf jeder Seite zu sein scheint. Wenn du sorgfältig auf jede Seite schaust, siehst du Hüften, Beine usw. Wenn dem so ist, wäre es die Trinität, die bedeutend sein könnte. Mr. McCarthy infor-mierte mich auch, dass es einen besseren Stein in dem Chicagoer Naturgeschichte-Museum gäbe sowie einen ähnlichen im Britischen Museum.“

 

In dem Artikel, der den Fotos beilag (aus einer Museums-Veröffentlichung) wird vorgeschlagen, dass für diese Art von Bildern unverarbeiteter Mörtel sowie Mörserkeulen benutzt wurden, um kleine Dinge wie Erdpigmente in Tonklumpen zu schnitzen. Es wurde die Vermutung geäußert, dass der Nabel so groß, tief und eindrucksvoll sei, weil er für einen weiteren Zweck geformt wurde. In meiner eigenen knappen Studie über die Bedeutung des Nabels fand ich in Werner Wolffs kürzlich in einem Bild erwähnten Buch über die Osterinseln (Island of Death*) das Foto eines kleinen, aus Holz geschnitzten Bildes mit einem ähnlich großen Loch in der Vorderseite. Darüber hinaus gab es Fotos von den Rückseiten von Steinbildern und von Eingeborenen, die für Zeremonien gemalt waren. Auf den Rücken befinden sich große Kreise, die sich ungefähr den Löchern des Nabels gegenüberliegend befinden. Die Kreise auf dem Rücken sind ein Teil anderer Figuren, und in dem bemalten Rücken der lebendigen Person befinden sich drei Kreise, ein großer und zwei kleinere unterhalb und an den Seiten. Ich bevorzuge immer noch stark die Vorstellung, dass die symbolische Schnur für den Transport von Mana hinter den Gravierungen liegt, der äußeren Bedeutung der Schnur, die jedes Individuum mit den Linien der Ahnen verbindet.

 

Die Schnitzereien auf dem Rücken der Kii beinhalten drei Kreise aus spiralförmigen Linien, von denen einer oberhalb der Gürtellinie und zwei an den Seiten darunter liegt. Der eine ist durch die Verwitterung an der unteren linken Seite undeutlich. Einige andere gebogene Linien erscheinen, deren Bedeutung nur vermutet werden kann. Jeder HRA, der dieses Bild reproduzieren möchte, kann sich die Zeichnungen ausleihen. Dank einer besonderen Belichtung erscheint auf der Vorderseite des Bildes das untere Dreieck der Reproduktion, die wir für das Bulletin benutzten, zu fehlen.

 

HRA Charles Kenn sandte im März mit einem Brief einen Zeitungsausschnitte mit einer fotografischen Reproduktion eines Steins, der kürzlich in Hawaii näher untersucht worden war. Darauf waren Linien eingraviert, die für die Aufnahmen mit Kreide markiert wurden und die in mancher Hinsicht den eigenartigen Schnitzereien ähnelten, die auf den Osterinseln und anderen Teilen des Pazifiks gefunden worden waren. Langsam sieht es für mich so aus, als ob die frühen Polynesier noch früher erschienen seien, sich weiter ausbreiteten und ausgiebiger auf dem Atlantik und Pazifik gereist waren, als bisher angenommen. Zusammengetragene Beweise, dass sie eine Schriftform besaßen, die jener der früheren Ägypter ähnelte, lassen die Fragen aufkommen, ob oder nicht die Polynesier sich lange Zeit im Südpazifik aufgehalten haben – was für den Verlust des Schriftgebrauchs in späteren Zeiten spräche (vielleicht mit Ausnahme der Osterinseln).

 

Charles fährt mit seiner sorgfältigen Studie über Hawaii fort, und das Material für Bücher wächst weiterhin an. In seinen Briefen an mich erwähnt er vieles über Sprachwurzeln und Wortbedeutungen und hebt oftmals Bedeutungen in anderen polynesischen Dialekten hervor, die den Bedeutungen der hawaiischen Wörterbücher hinzugefügt werden oder diese korrigieren können. In seiner Arbeit wird er oft von älteren und sehr erfahrenen hawaiischen Schülern assistiert. Ihnen gebührt diesbezüglich unendlicher Dank von uns allen.

 

(…)

 

Figuren von Menschen, Tieren und Dinosauriern

 

Wenn wir von Bildern sprechen, meinen wir üblicherweise jene aus Stein gehauene aus den frühesten Zivilisation, aber es ist auch möglich, dass damals Steinbilder in einem Teil der Welt hergestellt wurden; Volksstämme in anderen Teilen waren bereits so weit fortgeschritten, dass sie Bilder aus Ton herstellen konnten. Kürzlich berichtete Lowell Harmer in einem Artikel in der Los Angeles Times, wie ein Deutscher, Waldemar Julsrud, der schon lange in Mexiko lebte, über mehrere Jahre in Acambaro Tausende von Tonfiguren von Menschen, vertrauten Tieren und Dinosauriern – die Art mit dem überlangen Hals und Schwanz und die Art mit den großen Schädelplatten sowie eine Art, die wie der Körper eines Menschen aussieht mit massiven Klauen auf jeder Seite – entdeckt hat. Die Menschen werden dargestellt, wie sie die großen Tiere angriffen. Darüber hinaus gibt es Schädel und Knochen eines „affenartigen Menschen“ sowie eine große Anzahl von Tonmasken mit menschlichen Gesichtern, die überhaupt nicht „affenartig“ erscheinen.

 

Große, gerade Nasen werden auf den Gesichtern der Masken gezeigt. Die Augen erscheinen nicht mongoloid und die Münder nicht negroid. Eine verblüffende Ähnlichkeit, jedoch erinnern die großen langen Ohren an die Darstellungen auf den Osterinseln. Eine der Tonfiguren, die in den Abbildungen für den Artikel gezeigt wurde, ist die eines auf dem Boden sitzenden Mannes mit den Ellbogen auf seinen Knien und den Fäusten unter dem Kinn. Der Nabel ist fast so groß und proportionslos wie bei unserer Kii oder der alten Holzfigur von den Osterinseln. Auf der Vorderseite ist ein alter runder Hut mit einem Band und einem Kreis zu sehen. Arme und Handgelenke tragen dekorative Bänder. Die Ohren sind sehr groß und lang. Das große Dreieck, das nach unten zeigt, wie in den Bildern unserer Ki, ist richtig dupliziert, um dem Körper der sitzenden Figur einen guten Unterbau zu geben.

 

Diese Tausenden von zusammengetragenen Figuren und Masken wurden nur wenige Meter unterhalb der derzeitigen Erdoberfläche gefunden sowie mit grob geviertelten Steinen, die wahrscheinlich zum Bauen genutzt wurden. Mr. Julsrud führt einen Baumarkt in der Nachbarschaft und heuerte einen Mexikaner sowie seinen Sohn für die Grabungsarbeiten an. Mehrere Gruben wurden geöffnet, und der Autor des Artikels sah sieben verschiedene Statuetten, die bisher noch unausgegraben waren. Die erstaunliche Entdeckung sind von revolutionärem Hinweis, dass die für die Anthropologie zuständigen Behörden bisher nur wenige Einblicke erlaubt haben. Wenn die frühen Töpfer Tiere herstellten, die sie in ihrem Leben beobachtet hatten, wie es alle derzeit bekannten primitiven Rassen getan haben, kann man daraus schließen, dass die Menschheit schon im Zeitalter der Dinosaurier gelebt hat. Sie müssen sie in Fleisch und Blut und nicht nur als Skelettreste gesehen haben, so wie wir.

 

Beurteilend nach dem geologischen Zeitalter, worin ihre Knochen gefunden wurden, lebten die Dinosaurier vor einigen 100 Millionen Jahren, während gemäß verschiedener Berechnungen die Menschen nur eine läppische halbe Million Jahre auf der Erde gelebt haben. Zwei schwache Bemühungen wurden durchgeführt, um diese erstaunliche Entdeckung zu diskreditieren sowie die daraus entstandenen Schlussfolgerungen. Eine ist die Anschuldigung, dass vielleicht der Entdecker reich war und eine große Summe investieren konnte, um die Figuren herstellen, auf alt trimmen und mit Pflanzen versehen zu lassen – was die Situation selbst als unmöglich beweist. Die zweite und die plausiblere Anschuldigung ist, dass in diesem Teil der Welt die Dinosaurier wahrscheinlich vor über 99,5 Millionen Jahren ausgestorben waren, wonach der Rest ihrer Art von der Erde verschwand.

 

Wenn das große Zeitalter dieser Statuetten schwer verkannt wird, gibt es uns noch Zeit, in seine Zeitspanne das Aufkommen und Versinken der mysteriösen Mu- und Atlantik-Kontinente einzuschließen. Dies könnte in verschiedenen Eiszeiten und den Weltuntergangs-Desastern möglich gewesen sein, wo Meteoritenhagel weite Veränderungen in der Erdstruktur und dem Klima verursacht haben können (wie es Ignatius Donnelly beschrieb und so weit ging, dies in seinem 1884 erschienenen Buch Ragnarok: The Age of Fire and Gravel zu beweisen, das er nach seinem klassischen Buch mit den Beweisen der Existenz eines atlantischen Zentrums schrieb, woraus sich fortschrittliche Zivilisationen ausbreiteten).

 

Im Licht solcher großen Anhänge an die Lebensspanne der Menschheit dehnen sich unsere Studien des Huna-Ursprungs beträchtlich aus. Die Puzzle-Elemente in Huna deuten nun auf Kombinationen lunarer, stellarer und solarer Kulte hin. Sehen wir diese als viel älter an, so können wir vermuten, dass das ursprüngliche Huna-System auf eine Art zu uns herabkam, dass es Elemente aus den unterschiedlichen Kulten und Kulturen absorbierte. Enthüllen wir im Gegenzug diese Elemente, gelangen wir schlussendlich zu dem reinen Huna.

 

 

IGNATIUS DONNELLY’S 'RAGNAROK: THE AGE OF FIRE AND GRAVEL' (Das Zeitalter von Feuer und Sand)*

 

In dem Bewusstsein, wie faszinierend Donnelly’s RAGNABOK-Buch für mich und eine Reihe der HRA war, lege ich einen Kurzurlaub von Huna ein und befasse mich mit den faszinierenden Fakten und Spekulationen, die von dieser alten, aber brillanten Studie geliefert wurden, welche jedoch von der „Wissenschaft“ weder akzeptiert, noch weitgehend ersetzt oder widerlegt worden sind.

 

Donnelly wurde neugierig auf die Theorie, dass im Eiszeitalter die Felsbrocken, nicht abgerundeten Eisblöcke, Sand und Ton von schmelzendem Eis oder wandernden Eisbergen abgelagert wurden, die in untiefem Meer schmolzen, und wahrscheinlich derzeitige sehr hoch gelegene, trockene Landstriche bedeckten. Er bereiste die tiefsten Gletscher in verschiedenen Teilen der Welt und fand heraus, dass sie durch ihr Schmelzen wenig oder keinen Ton ablagerten. Die Felsbrocken, die sie losließen, waren normalerweise abgerundet und selten mit Einschnitten versehen. Andererseits waren die großen Gesteinsstrecken-Ablagerungen, die die halbe Erde bedeckten, aus Ton und unregelmäßigem Fels zusammengesetzt, der aussah, als habe er trianguläre Ecken, und der normalerweise mit Rillen versehen war.

 

Aus den von vielen Stämmen zusammengetragenen Erzählungen fügte er die Geschichte einer großen Katastrophe in frühen Zeiten zusammen, die mit jeder Rasse dieselben allgemeinen Details eines Geschehens hatten, das alle Anzeichen eines Kometen, der seitwärts auf die Erde einschlug, trug.

 

Der Kopf des Kometen streifte bei seinem Aufprall die Great Lakes, die Meeresgrund-Oberfläche einkerbend, so dass darauf dieselben Gesteinsschichten übereinander wie auch vom See entfernt gefunden wurden.. Durch den Aufschlag wurden riesige Löcher in die Erde gestoßen. Was mit dem Kopf des Kometen, der diese Löcher verursachte, geschah, ist unsicher, da die Löcher so leer wie der große Meteoritenkrater in Arizona zurückgelassen wurden. Die Löcher füllten sich später mit Wasser, und ein Teil der Oberfläche wurde abgewaschen.

 

Der riesige Schweif des Kometen setzte sich aus Geröll, unregelmäßig geformten Felsbrocken, Kies und Ton zusammen, letzterer war feiner Staub, der zu Ton wurde, als er mit Wasser in Berührung kam. Es entstand eine große Hitze, als der Schweif des Kometen über die nach oben gerichtete Seite der Welt glitt und das Geröll mit eigenartigen Schneewehen-ähnlichen Formationen über Bergen, Tälern und Meeren abgelagert wurde und die östliche Hälfte Amerikas sowie die westliche Hälfte von Europa und den Ländern entlang des Südens bedeckte. (In Teilen von Ohio, berichtet er, wurde in einer Tiefe von über 100 Fuß bei Brunnengrabungen durch die große Schicht einer Ablagerung eine Tonfigur in einer menschlichen Form entdeckt, die bewies, dass die Ablagerung eine Ebene bedeckt hatte, wo viele Menschen gelebt haben.)

 

Die Legenden sprechen alle von plötzlich entstandenen giftigen Gasen und großer Hitze, und von Menschen, die in Höhlen Schutz suchten. Sie sprechen von dem Aufschlag, der die eingeschlossenen Felsbrocken auseinanderbrach und dadurch das innere Feuer und die Lavaausbrüche hervorbrachte. Die Hitze ließ große Mengen Wasser verdampfen, und der Himmel war verdunkelt. Während die Erde gespalten war und das Land aufstieg und wieder abfiel, regnete es unaufhörlich. Die Reaktionen in der Atmosphäre und vielleicht der verschobenen Erdpole ließen die kalten und weiten Eisfelder. entstehen Nur sehr wenig Lebewesen der havarierten Seite der Erde konnten überleben, und dies überwiegend auf hohen Orten in der Nähe der Tropen

 

Brunnen in dem Mississippidelta zeigen an, dass es dort viele aufeinanderfolgende Ablagerungen gab. Über einer Münze, die in einer Tiefe von 114 Fuß gefunden wurde, befand sich: Erde: 2 Fuß; marmorierter Ton: 18 Fuß; leuchtend grüner Ton: 8 Fuß; fast dunkelvioletter Ton: 8 Fuß; dunkles pflanzliches Material: 4 Fuß; blauer Ton: 44 Fuß; gelber Ton: 17 Fuß: (Es gibt noch viel mehr, aber dies genügt, um die Theorie zu unterstreichen.)

 

(...)

 

Gute Neuigkeiten bezüglich Heilung

 

Diese kommen von HRA Mrs. R.M: „Ich habe versucht, dir zu schreiben, aber irgendwie konnte ich meinen ganzen Dank für dich (und die TAHG) schlecht in Worte fassen für R's Hilfe. Die Perioden seines Kontrollverlusts etc. haben komplett aufgehört. Seit mehr als einem Monat hat er keine Anfälle mehr. Es geht ihm noch nicht ganz gut, aber die anderen Dinge sind weniger schlimm, und nun befindet er sich wirklich auf dem Weg der Heilung. Ich glaube, dass eure Gebete und telepathischen Behandlungen erfolgreich waren. Bitte danke all jenen, die so großzügig geholfen haben.“

 

 

Projekt Zukunftsträume

 

Mittlerweile gibt es ermutigende Neuigkeiten. Dank an alle, die ihre Träu-me mit den Antworten von George eingesandt haben, die er nach dem Erwachen auf die Frage mitteilte, welche Träume gemeint seien. HRA Mrs. C.L. schreibt: „Ich stand in einem Park... Ein grau gekleideter Mann mit einer grauen Fedora erschien plötzlich und sagte zu mir:

 

'Wenn wir die folgenden Jahre überstanden haben, wird es kein weiteres Unglück bis in die siebziger Jahre geben.'

 

Ich erwachte und fragte George nach der Bedeutung dieser 'folgenden Jahre'. Die Antwort war – 'die nächsten zwei oder drei Jahre'. Er gab mir auch die Erklärung, dass die Formalität der Unterzeichnung eines Abkommens mit Nordkorea nicht einträfe, sondern dass eine Verlängerung der Angriffe stattfände.“

 

Die Kommunikations-Geistwesen von den Séancen von Mark Robert, worüber in der neuesten BSRA-Ausgabe von HRA Meade Layne aus San Diego berichtet wurde, zeigen denselben Trend. Während die Geistführer früher in der Zeit des Koreakrieges große Schwierigkeiten vorhergesagt hatten, behaupteten sie nun, der Zustand der Welt habe sich sehr verbessert und die Zukunftsaussichten zeigten keine großen Umwälzungen.

 

Lasst uns härter als je zuvor an unseren Gebetsaktionen für den Weltfrieden arbeiten, während und außerhalb der gewöhnlichen TAHG-Zeiten. Da wir so wenig sind, kann es sein, dass die Mana-Kraft, die wir ständig an die na Aumakua senden, der entscheidende Faktor in einer Welt der Menschen ist, die in verschiedener Art und Weise für den Frieden beten. (Bitte sendet weiter eure Träume ein.)

 

 

Sonstiges

 

Die Führung kommt oft, nachdem wir darum gebeten haben und loslassen und mechanisch etwas anderes tun – der Verstand ist dann nicht darin verwickelt und somit offen für George, damit dieser an uns die erhaltene Führung von der na Aumakua weitergeben kann. Dies war die Erfahrung von HRA C.E in Atlanta diesen Monat. Sie hatte öfter um Führung gebeten, ein geeignetes Haus zum Kauf erwerben zu dürfen. Sie sagt: „Ich döste gerade vor mich hin, als plötzlich ein starker Gedanke aufkam, dass wir zum West End gehörten, als ob jemand anderes dies durch mich spräche. Ich bat meinen Mann, am übernächsten Tag den Nachmittag frei zu nehmen, so dass wir das Haus finden und es kaufen könnten. Wir sahen das Haus, genau so wie ich es erbeten hatte, sogar mit der großen Vorderseite und den Hinterhöfen sowie Bäumen, so dass wir ein Teil davon vermieten konnten.“

 

Die Übungen mit den kleinen Schachteln (beschrieben in Bulletin 7) wurden in einer kleinen neuen Gruppe, geführt von HRA Mrs. R.L.S., ausprobiert, die eine wunderbare Genesung durch den Gebrauch von Huna zu Jahresbeginn erfahren hatte. Sie schreibt: „Dienen die Schachtelexperimente nur für die ESP-Entwicklung oder für Weiteres?“ Das „Weitere“ ist eine schrittweise Entwicklung der direkten Annäherung an das Unihipili als eine getrennte Einheit und ein Individuum, das Verständnis, Liebe und geduldiges Training verdient. Ich konnte niemals in Worte fassen, was ich gerade fühlte, mir meines eigenen George bewusst zu sein. (Er ist „Big Max“ für mich, weil er den Körper, den ich als Dauergast bewohne, am Leben erhält. “I-Max“ ist meine Aumakua, und ich habe besseren Kontakt mit ihm, wenn ich ihn so rufe, aber „I-Maxine“ ist auch immer da, und ich sage ständig: „Danke Vater, Danke Mutter“, wenn die aufregenden Nachrichten auf die erbetene Hilfe für Freunde in der TAHG oder woanders eintreffen).

 

Die sechs kleinen ähnlichen Pappschachteln, jede mit einem Schmuckstück darin, liegen auf einem Regal in meinem Schlafzimmer, manchmal wochenlang. Nachts oder morgens mische ich die Schachteln und sage lächelnd: 'Gut, Big Max, wie arbeitest du heute? Lass uns sehen, was du mit den Schachteln anfangen kannst.' Dann wählen wir eine Schachtel aus, schauen sie an oder halten nur die Finger einer Hand nahe daran und warten, ob die Aka-Maschinerie funktioniert und die Eindrücke von dem versteckten Schmuckstück kommen. Wir lachen und machen Späße und freuen uns über den Erfolg und auch den Misserfolg. Ich kann die sich daraus entwickelnde Beziehung schlecht beschreiben, die gemeinsame Achtsamkeit und das Gefühl, dass jeder von uns Rechte, Wünsche, Privilegien, Abneigungen etc. hat.“

 

Gute Neuigkeiten über Greggs Fortschritt kommen weiterhin von seiner Mutter. Die Fehlschläge werden seltener und die Aufschwünge größer. Am 16. März schrieb sie: „Seid überrascht – Gregg hatte eine tolle Woche.“ Und ich war überrascht und möchte euch alle an meiner Freude teilhaben lassen. Lasst uns weiterhin für ihn arbeiten. Abgesehen von allen persönlichen Gefühlen für den jungen Mann, ist er unser Haupt-Proband im Bereich der Gesundheit. Zwei- oder drei Mal wöchentlich haben wir über seine Mutter und seinen Vater Kontakt, die beide die Huna-Theorien und -Methoden außerordentlich gut kennen.

 

Unerwartete Ergebnisse wurden von HRA Mrs. J.W.H. berichtet. Am 8. März schrieb sie aus Chicago: „Dies ist mein erster Brief, seitdem ich die Bulletins erhalte. Von Anfang an konnte ich besser durch mein rechtes Auge sehen, 26 Jahre lang. Ich möchte gern eine große Heileren werden und der Welt gute Dienste leisten (wir werden sie in die TAHG aufneh-men). Ich bin stets überrascht und erfreut über die Briefe, die von Heilerfolgen berichten, die jemandem gewährt wurden, nachdem er in meinen Büchern oder in einigen Bulletins über Huna gelesen hatte. Es scheint, als ob sich durch das plötzliche Verstehen der Fakten der na Aumakua für die zu erhaltende Hilfe die Tür langsam öffnet. Vielleicht stand hinter der Erfahrung wie dieser vor langer Zeit die Aussage: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,32)

 

Angriffe von Geistwesen sind manchmal sehr real. HRA G.W.P. schreibt von seinen Schwierigkeiten: „Ich wusste nicht, was ich hinsichtlich der Geister-Aktivitäten tun sollte. Ich hatte damals um Schutz gebeten (wie er in einem früheren Brief beschrieben hatte, als er physische Manifestationen von Betteln bis Wegnehmen von Dingen erlebte.). Während in dieser Hinsicht nichts weiter geschah, gab es Zeiten des vorherrschenden Gefühls ihrer Nähe. Dann verkroch sich sogar die Katze im Hühnerstall.“

 

(Das beste Mittel in diesen Fällen ist es, sich der Angst zu verweigern, es leicht zu nehmen und die Aumakua um Schutz anzurufen.)

 

 

Ein Schutzwall für unsere Soldaten

 

Dies ist ein Brief über die kürzlichen Entdeckungen über die neuesten und überaus effektiven Methoden des Betens.

 

Lieber Freund,

 

drei Jahre lang haben meine Freunde und ich mit den Gebetsmethoden experimentiert, die wir in dem kürzlich entdeckten uralten System des Denkens, Glaubens und dessen Praxis, das keinen Namen hat, gefunden haben, wovon die Eingeweihten immer als „Das Geheimnis“ gesprochen haben. Das System basierte auf einer religiösen und psychologischen Erkenntnis und der Psychologie. Es scheint das „gewisse Etwas“ zu sein, dass Jesus den Überlieferungen nach für seine Jünger reservierte – eine geheime Überlieferung, die die Wege aufzeigt, unerklärliche Heilungsergebnisse durch eine bestimmte Methode der Gebetserstellung und -Sendung zu erhalten.

 

Dieser Brief dient unseren Soldaten und ihren Lieben. Er soll in möglichst wenigen Worten die Nutzung der Gebetsmethoden erklären. Ich möchte die Männer in den Gefahren des Kriegs lehren, auf die bestmögliche Art und Weise um Schutz vor allen Gefahren zu bitten. Er soll die Lieben Zuhause lehren, wie sie für die Sicherheit für jene an der Front, auf See oder in der Luft beten können.

 

Die übliche Methode des Betens muss nicht verändert werden. Sie brauchen nur einige Dinge ihrer normalen Methode hinzuzufügen. Wir kennen alle die geheimnisvollen Antworten auf die Gebete, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg erfahren worden sind. Es kann keinen Zweifel geben bezüglich des Schutzes, der durch die Gebete erlangt werden kann. Alles was wir wissen müssen, ist es, uns noch sicherer zu sein, dass das Gebet die erwünschten Ergebnisse erzielen wird.

 

Während das alte System, wovon ich sprach, nicht dem Christentum angehörte – da es lange vor Jesu Leben und Lehren entwickelt und verloren gegangen war – ist so viel davon in den Lehren versteckt, dass diese am besten über das neue Testament dargestellt werden konnten. Natürlich können sie von Menschen jeden Glaubens angewandt werden. Ihre inneren und geheimen Lehren können in allen großen Religionen gefunden werden, wenn man weiß, wonach man suchen muss.

 

(Alle, die zurückbleiben, während ein Angehöriger in den Kampf für unsere Freiheit zieht, können einen vollständigen Bericht des alten Systems in meinem Buch GWhW finden, sofern sie weitere Informationen wünschen.)

 

Ich finde, dass die meisten von euch, für die das Geheimnis neu ist, nur wenig Schwierigkeiten haben werden, die Tatsache zu verstehen, dass „wie oben so unten“ sich auf die Trinität Gottes in den höchsten Bereichen des Bewusstseins bezieht: „Drei in Eins“, und andererseits auf uns, die wir „nach dem Bild Gottes“ auf den menschlichen Ebenen des Bewusstseins erschaffen sind. Der Mensch besteht aus drei „Selbsten“, dem bewussten Verstandes-Selbst, dem unbewussten Verstandes-Selbst und einem überbewussten Verstandes-Selbst, das wir als den Schutzengel kennen, den jeder Mann, jede Frau und jedes Kind ohne Ausnahme besitzen. Die moderne Psychologie anerkennt die ersten beiden Selbste, grübelt jedoch immer noch über das dritte, weil dieses in den Laboren nicht auftaucht.

 

Der Schutzengel oder die Aumakua ist viel älter und weiser als die anderen beiden Selbste und ist in der Lage, die Zukunft zu sehen und zu gestalten. Alle drei Selbste gehen durch die Schule des Lebens hindurch. Wir müssen erkennen, dass das Unterbewusstsein die Universität besucht, das bewusste Selbst die Oberschule und die Aumakua das College. Jesus sprach von der Aumakua als „der Vater“ und von sich selbst als „der Sohn“. Dies war die Entschleierung einer geheimen Überlieferung und wurde bis heute nicht klar verstanden. „Der Vater und ich sind eins“ - Dadurch legte er die Tatsache offen, dass alle Wunder, die er getan hatte, durch die Aktion des Vaters möglich waren. Das Geheimnis des Know-hows wurde nur den Jüngern übergeben. Jesus lehrte auch, dass alle Gebete an das höchste Wesen im Universum, Gott, über den Vater oder im Namen Jesus gesendet werden müssen als 'Eins mit dem Vater', was auf dasselbe hinausläuft. Was ich euch sagen möchte, ist, dass wir in dem „Geheimnis“ dieses Know-how gefunden haben. Wir können nicht direkt den ultimativen Gott anbeten, dessen wahre Natur außerhalb unserer Erkenntnismöglichkeit liegt, somit müssen wir unsere Gebete an unsere Aumakua richten und sind von ihrer größeren Weisheit abhängig, zu wissen, wie diese an die nächsthöheren Ebenen des Seins, wenn nötig, weitergesendet werden. (Ja, es gibt viele Ebenen des bewussten Seins zwischen der Aumakua und dem ultimativen Gott, und alle sind in ihrer Natur drei-einig. Aber, da diese ziemlich außerhalb der Reichweite oder des Verstehens des Menschen liegen, konnte Jesus nur wenig über sie sagen. Er wusste, dass, soweit Menschen betroffen waren, es das Wichtigste war, dass sie lernten, den „Vater“ Aumakua zu kennen und mit ihm umzugehen.)

 

Dies stimmt mit dem ersten Punkt in der neuen Art zu Beten überein. Wir beten zu Gott wie gewöhnlich, aber adressieren unsere Gebete an ihn durch unseren eigenen Schutzengel. Man kann in der gewohnten Art zu Gott beten, im Namen Jesu um Dinge bitten, oder man kann die Gebete an den Schutzengel richten mit der Bitte, dass sie an ein anderes Höheres Wesen weitergeleitet werden, falls notwendig. Es macht nur wenig Unterschied, an wen unsere Gebete adressiert werden, aus dem einfachen Grund, dass alle Gebete automatisch an den Schutzengel oder das überbewusste Selbst gerichtet werden.

 

Der Grund besteht darin, dass alle Gebete telepathisch gesendet werden und dass der Schutzengel eines jeden von uns der einzige ist, der diese telepathische Gebetsbotschaft empfangen kann. In der Bibel lesen wir von einer „Silberschnur“. Diese ist normalerweise unsichtbar, aber Menschen mit dem Geschenk der Hellsicht haben oft silberne Fäden gesehen, die aus dem Körper eines Freundes herausführten. Wir sind nicht nur auf natürliche Art und Weise an unseren Schutzengel mit einer starken und unzerstörbaren Schnur dieser Art verbunden, sondern auch mit unseren Lieben und nahen Freunden in ähnlicher Weise. Die Schnüre tragen unsere mentalen Bilder wie die Drähte eines Telegrafen, unsere Lebenskraft agiert als die für den Prozess benötigte Elektrizität.

 

Während der letzten Jahre wurden viele Experimente mit der Telepathie vorgenommen. Sie wurde in verschiedenen Universitäten als Tatsache bewiesen. Aber es wurde von Anfang an etwas Seltsames beobachtet. Worte, die vokale Symbole von Dingen oder Gedanken waren, sind weitaus schwieriger telepathisch zu senden als mentale Bilder von Dingen oder Zuständen. Das Auge ist das älteste und am höchsten entwickelte Sinnesorgan, und es scheint die Hauptrolle in dieser Angelegenheit zu spielen. Außerdem ist die Tatsache wichtig, da alle Bücher über Telepathie dies erwähnen, dass unsere Gebete am besten als mentale Bilder zu senden sind. In anderen Worten: Wir beten am besten, wenn wir vor unserem geistigen Auge ein Bild des Zustandes sehen, den wir durch den Schutzengel hervorbringen möchten.

 

Zum Beispiel könntest du sagen: „Himmlischer Vater – Schutzengel – dies ist der Zustand, den ich mir von dir in Zukunft wünsche. Es ist ein Zustand, worin ich Tag und Nacht, im Kampf oder nicht, durch deinen Schutz umgeben bin, wie von einem Lichtwall und einer mächtigen unsichtbaren und unbezwingbaren, beschützenden Kraft.“

 

Wir müssen dem Schutzengel nicht sagen, wie er diesen Zustand des Schutzes unter allen Umständen erbringen soll, denn er ist älter und viel weiser als wir. Er weiß es. Wenn wir jedoch die Worte aussprechen, die wir wählen, um den Zustand und die Art des Schutzes zu beschreiben, helfen wir uns selbst, ein komplettes und detailliertes mentales Bild dessen, was wir wünschen, zu erstellen, und indem wir darüber hinaus laut oder leise unser Gebet sprechen, senden wir dieses Bild telepathisch durch den großen oder kleinen Zwischenraum an das Schutzengel-Selbst, das direkt über uns schwebt in allen Momenten der Gefahr und uns in der Weise schützt und leitet, die wir kaum spüren, die jedoch in jeder Hinsicht effektiv ist.

 

Man kann sich den Schutzengel als eine leuchtende menschliche Form vorstellen, die über einem steht mit ausgebreiteten, beschützenden Armen sowie einem Schutzwall aus Licht und der Kraft, die über uns kommt wie ein Konus. Wie auch immer man sich dies vorstellt, es transportiert die telepathische Botschaft dessen, worum man bittet, in dem Gebet.

 

Andererseits muss man sich sehr bemühen, während des Gebets nicht durch Furcht oder Angst ein Bild des Zustandes, vor dem man sich fürchtet, wie tot, verwundet oder verletzt sein, zu erstellen. Und zwar aufgrund eines Gesetzes, das wir nicht verstehen, weil es im Gegensatz zu der liebenden Handlung eines Schutzengels steht, solch einem Bild zu ermöglichen, sich als Realität in dem Zustand der Zukunft des Einzelnen zu verwirklichen. Es genügt, in dieser kurzen Exposition des „Geheimnisses“ zu sagen, dass jedes menschliche Wesen das kostenlose Geschenk des 'Freien Willens' erhalten hat. Dieser erlaubt ihm, für sich selbst zu entscheiden, was er tun will oder nicht, und somit ist er in der Lage, durch Erfahrung zu lernen. Die Schutzengel unterstehen diesem Gesetz, nicht einzugreifen und dem Unihipili und dem Uhane nicht die Hand zu reichen, es sei denn, dass ihre Hilfe, Führung und Schutz durch ein Gebet gewünscht wird.

 

Aufgrund dieses freien Willens, der uns von Gott gegeben ist, stolpern wir Menschen herum und lernen, den schwierigen Weg zu gehen. Wir führen Kriege mit unseren Brüdern und fragen uns oft, warum Gott solche Dinge erlaube. Wenn wir das Gesetz des freien Willens kennen, haben wir die Antwort auf die Frage.

 

Jedoch bedeutet Leben Wachstum, und in einem gewissen Punkt in diesem Wachstum entdeckt jedes menschliche Wesen, dass es ein höheres Wesen über ihm gibt, das weiser, freundlicher, liebevoller und mächtiger ist, es durch Gebete angerufen werden kann und es, wenn es eingeladen wird, an unserem Leben teilzuhaben, dies tun kann und tun wird in einer Weise, die wir nur als geheimnisvoll bezeichnen können.

 

Gemäß des Christentums ist man „bekehrt“, wenn man sich der Aktualität der Höheren Wesen und deren sehnsüchtiger Liebe gewahr wird. Oft ist der Kontrast zwischen seinen Handlungen und jenen des liebenden und äußerst vertrauenswürdigen Schutzengels – und sogar der Höheren Wesen – so groß, dass daraufhin ein starkes „Schuldgefühl“ entsteht sowie eine Umkehr zum Besseren. Die Erlösung erfolgt aus dem Erkennen des Schutzengels und der Zusammenarbeit mit ihm – indem wir dadurch allen drei der dreieinen Selbste den rechtmäßigen Anteil an dem Leben des Menschen zugestehen. Ersetze die Worte 'Schutzengel' durch die Worte 'Jesus der Christus und Erlöser', und du wirst sehen, wie dies mit allen christlichen Lehren übereinstimmt.

 

Wenn man in Kriegs- und anderen ausweglosen Situationen gefangen ist, die man selbst durch das blinde Befolgen des freien Willens verursacht hat, kommt die „Erlösung“ durch die Tatsache, die Jesus gelehrt hat und die das noch ältere „Geheimnis“ beinhaltet. Diese Lehre bedeutet, dass nur, wenn wir uns der Aumakua gewahr werden – das Überbewusstsein, der Schutzengel, der Christus in uns – und wenn wir beginnen, mit ihm und unter seiner Führung zu arbeiten, wir als Individuum und als Nationen vorankommen.

 

Es macht wenig Unterschied, wer richtig und falsch liegt, wenn ein Mensch in dem blinden Kampf des freien Willens sich im Krieg befindet und gezwungen ist zu kämpfen – zu töten oder getötet zu werden. Alles was in Bezug auf Wachstum und realem Fortschritt zählt, ist, dass die Höheren Wesen anerkannt werden und die Tür geöffnet wird durch Gebete, die sie einladen, ihren gerechten Anteil in unserem Leben einzunehmen. Wir können es ihnen sicher überlassen, die gesamte Angelegenheit von Richtig und Falsch im Krieg zu regeln – worin der kämpfende Mensch in jedem Fall hilflos ist, irgend etwas zu bewirken. Man lebt sein Leben so freundlich und menschlich wie möglich, indem man es den Höheren Mächten vertrauensvoll überlässt, die geistigen Werte von Richtig und Falsch zu regeln. Auf allen niederen Ebenen des Lebens beherrscht der Starke den Schwachen. Dem kann man nicht helfen. Aber wenn wir uns selbst zurückziehen, was die eigentliche Bedeutung des Wortes „Religion“ ist, auf die höheren Ebenen und Teil unseres drei-einen Seins werden, begeben wir uns unter die neue Dispens, wo Liebe und Freundlichkeit die weite Welt beherrschen.

 

Wir haben gesehen, wie das Gebet telepathisch an den Schutzengel gerichtet wird. Nun müssen wir eine sehr vitale Angelegenheit betrachten, die Lebenskraft oder elektrische Lebensenergie, die die treibende Kraft hinter dem gesamten Mechanismus des Betens und seiner Antwort darstellt.

 

Früher wussten wir nicht, warum die Hände auf jene gelegt werden, die geheilt oder gesegnet wurden. Wir kannten nicht die „Kraft“, die von Jesus ausging, als die Frau seinen Umhang berührte – die „Kraft“, dass er tatsächlich fühlte, wie er seinen Körper verließ. Nun, Dank der modernen Forschung und dem „Geheimnis“ wissen wir, dass es die elektro-vitale Kraft war. Wir wissen, dass diese Kraft präsent sein muss und in jedem Akt des Denkens, Imaginierens und Pläneschmiedens zum Einsatz kommen muss – sogar in der Erinnerung und im Träumen. Es ist eine Kraft, die von jedem der drei Selbste des Menschen genutzt wird, die jedoch von dem Unihipili im Körper hergestellt wird; dies gehört zu seinen Aufgaben. Das bewusste Verstandes-Selbst braucht diese Lieferung von Vitalkraft zum Denken, das vorrangig sein Job ist. Und nun kommt etwas von großer Wichtigkeit: Wenn das überbewusste Selbst (Schutzengel) genügend Kraft benötigt, um die zukünftigen Bedingungen zu formen und die tatsächliche beschützende Arbeit von geheimnisvoller Natur als Antwort auf die Gebete zu liefern, muss es ebenfalls mit einer angemessenen Menge der elektro-vitalen Kraft versorgt werden.

 

Da wir den Schutzengel nicht sehen können und er eine Weisheit und Erfahrung benutzt, die wir noch lernen und integrieren müssen, haben wir dessen Bedürfnis nach der Vitalkraft von den höheren und dichteren Ebene des physischen Lebens übersehen. In der modernen okkulten Wissenschaft haben wir exzellente Beweise, dass dies eine Tatsache ist, und in dem „Geheimnis“ gibt es viele Informationen über den wichtigsten Punkt, dass die Vitalkraft in den Händen des Schutzengels sofortige Veränderungen in der physischen Materie bewirken kann. Spontanheilung eines gebrochenen Knochens ist nur ein Beispiel. Der gebrochene Teil des Knochens wird ausgewechselt und in den früheren Zustand zurückversetzt. In Wunderheilungen, wo Teile des Körpers ausgewechselt oder wiederhergestellt werden, ist es dasselbe. In jedem Fall ist es eine tatsächliche physische Materie, die spontan verändert und oftmals in den besseren Originalzustand versetzt wird. In der okkulten Wissenschaft haben unsere großen Forscher unter den strengsten Testbedingungen den Durchgang von lebenden Tieren und Menschen durch Wände beobachtet. Sie haben Objekte aus Metall und Stein, Eis, Blumen und Insekten – alles Mögliche – sich in eine unsichtbare Form verwandeln sehen und in die natürliche Form zurückkehrend, normalerweise nachdem sie von anderen Orten zurückgebracht wurden und durch geschlossene Türen oder Wände hindurchgingen. (Über 100 berühmte Menschen wurden auf diese Dinge getestet, aber weil sie nicht erklärbar waren, haben wir nur wenig in Schulen oder Zeitungen darüber gehört. Jedoch sind alle guten Bücher mit reinen Beweisen der wissenschaftlichen Überprüfungen der Phänomene ausgestattet.)

 

In spiritistischen Séancen haben unter Versuchsbedingungen wissenschaftliche Studien gezeigt, dass so viel Vitalkraft von dem Lebewesen für diese Arbeit des Veränderns fester oder lebender Objekte entnommen wurde, dass die Mitglieder des Zirkels und das Medium oftmals fast ausgelaugt am Ende der Sitzung waren. Wenn dich deine eigene Übung daran zweifeln lässt, hat das nur wenig Bedeutung. Des Wichtige ist die Tatsache, dass, wenn nicht genügend Vitalkraft für den Schutzengel verfügbar ist, dieser keine Veränderungen der Materie auf der physischen Ebene vornehmen oder die Umstände verändern kann, oder nur sehr langsam – da die Vitalkraft nach und nach erhalten werden kann. In einer Schlacht können sofortige Veränderungen des Materials der Kugeln, Granaten oder Flammen notwendig sein, um den Schutzwall zu bilden.

 

Dies führt uns zu den tatsächlichen Methoden, die als ein lebender Teil des Gebets für die Lieferung dieser Elektro-Vitalkraft benutzt werden. Normalerweise haben gesunde Männer oder Frauen mehr Vitalkraft im Körper gespeichert, als benötigt wird. Man kann plötzlich beginnen zu laufen und eine Weile mit der Lieferung der gespeicherten Kraft fortfahren, aber wenn sie weiterhin benötigt wird, muss kurzfristig mehr hergestellt werden. Das unbewusste Selbst wird dies tun, aber es mag einige Minuten benötigen, um den Zucker im Blut in Sauerstoff zu verbrennen und die Herstellung der Kraft anzukurbeln – so dass wir “den zweiten Wind“ erhalten.

 

Glücklicherweise müssen wir nur stark daran denken, dass wir eine große Extralieferung von Vitalkraft produzieren, und das Unterbewusstsein wird sich sofort an die Arbeit machen. Wir können diese geistige Handlung überprüfen, indem wir uns selbst imaginieren, dass wir uns für ein Rennen bereit machen. Indem wir uns dies vorstellen, spannt sich unser Körper an und wir atmen schneller – es wird mehr Vitalkraft zur Verfügung gestellt. Es gibt eine andere Art, wie wir die Menge der Vitalkraft, die in unserem Körper gespeichert ist, messen können. Wir benötigen keine modernen Instrumente, die die Kraft im Körper und Gehirn im Labor messen. Alles was wir brauchen, ist ein Ring oder ein anderes Material, das wir an ein Stück Faden von etwa 15 cm Länge binden, um ein Pendel herzustellen. Indem wir das improvisierte Pendel zwischen das Objekt und die Finger nehmen, wird es über der freien Handfläche zum Schwingen gebracht. Gib den mentalen oder wörtlichen Befehl an das unterbewusste Selbst, das Pendel schwingen zu lassen, um deine normale Vitalkraft-Ladung anzuzeigen. Gewöhnlich wird es mit einer moderaten Bewegung schwingen. Oder du kannst es bitten, eine bestimmte Anzahl von Schwingungen vorzunehmen, während du die Schwünge zählst, um die Größe der Ladung zu erhalten. Die durchschnittliche Anzahl der Schwünge wurden zwischen 250 und 350 gemessen. Die Richtung ist normalerweise vor und zurück, kann aber auch kreisförmig sein. Einige Menschen erhalten keine Werte, können jedoch von einem Freund getestet werden, wenn dieser das Pendel über die Handfläche des zu Testenden hält. Einige sind so konstituiert, dass das Pendel für sie nicht anzeigt oder ständig weiter schwingt, weil er die Idee des Tests nicht begreift. Wir besitzen alle Vitalkraft, wenn wir lebendig sind, und können eine Hochladung akkumulieren, indem wir denken, den Willen ausdrücken und das unbewusste Selbst anweisen.

 

Das Unterbewusstsein lernt überraschend schnell, eine große Hochladung der Vitalkraft zu akkumulieren, wenn es darum gebeten wird. Stelle dich mit gespreizten Füßen und bis zur Schulterhöhe ausgestreckten Armen hin. Nimm tiefere Atemzüge und sprich oder denke: „Jetzt lade ich eine Extralieferung von Vitalkraft auf und speichere sie in meinem Körper für den weiteren Gebrauch. Ich fülle mich selbst mit der universalen Lebenskraft von Kopf bis Fuß. Ich fühle in meinen Händen ein Kribbeln, und zwar jetzt.“

 

Normalerweise fühlt man in den Händen oder anderswo im Körper ein Kribbeln. Das Sehvermögen wird schärfer, und die Einzelheiten in der Entfernung werden klarer. Die mentale Achtsamkeit steigert sich, und die Erinnerung sowie das Gedächtnis verbessern sich. Man kann besser Probleme lösen und schneller und genauer reagieren. Es gibt viele Anzeichen. Man fühlt sich besser, Depressionen verschwinden, und Angst und Nervosität werden überwunden. Wenn du versucht hast, eine Hochladung akkumulieren, etwa 2-3 Minuten lang, mache den Pendeltest wie vorher und sieh, wie viel stärker die Schwingung ist oder wie oft das Pendel schwingt, während du zählst.

 

Wenn der Test zeigt, dass du die Vitalkraft schnell akkumulieren kannst, praktiziere dies, indem du eine komplette, effektive und kraftvolle Gebetsaktion ausführst, die schnelle Ergebnisse bringen kann.

 

Die Gebetsschritte sind die Folgenden:

 

(1) Beschließe, wofür du bitten möchtest, und versuche, ein klares und komplettes mentales Bild dessen zu erschaffen.

 

(2)Wenn du dies getan hast, lade eine Hochladung Vitalkraft, wie oben beschrieben, auf. Du musst ihre Stärke nicht testen, wenn du gelernt hast, damit umzugehen.

 

(3) Bete zu deinem Schutzengel oder an wen du gewöhnlich betest (alle Gebete gehen in jedem Fall an dieselbe Stelle), und wenn du um eine Veränderung bittest, stelle dir diese im Geist vor und beschreibe sie in Worten, um dir selbst bei der Erstellung des Bildes behilflich zu sein. Dieses Bild geht telepathisch an den Schutzengel.

 

(4) Sprich: „Ich sende dir nun, mein Vater und schützendes Selbst, eine große Ladung Vitalkraft. Akzeptiere sie und reinige sie. Benutze sie für die Veränderung unserer Zwecke und um die Änderung hervorzubringen. Ich bete dafür und stelle es mir in meinem Geist vor. Benutze die Lebenskraft, die ich dir sende, um diese unter den materiellen Umständen auf dieser Ebene bald wachsen zu lassen.“

 

Dieses Senden von Vitalkraft und die Aufrechterhaltung des mentalen Bildes sollten für eine gute Minute andauern. Jede Person spürt bald die Zeit, die am besten für ihre eigene Gebetshandlung geeignet ist.

 

(5) Bedanke dich, dass die gewünschten Umstände bereits im unsichtbaren Bereich realisiert wurden und bald im sichtbaren erscheinen werden. Sprich deinen Dank aus, und fühle deine Freude, während du ein leuchtendes mentales Bild deines freudigen Gesichts voller Dankbarkeit ausdrückst. Diese Emotion der Dankbarkeit und Freude ist sehr wichtig, da sie etwas ist, woran das unbewusste Selbst Anteil hat und und sich darin ausdrücken kann. Wenn du eine emotionale Bewegung spürst, ist dies das sichere Zeichen, dass das unbewusste Selbst seinen vollen Anteil in der Gestaltung des Gebets und der Sendung des telepathischen Bildes und der Lebenskraft, die an den Schutzengel selbst gerichtet werden, übernimmt.

 

(6) Sprich „Amen“, und beende das Gebet wie gewohnt. Lass es mental los. und vertraue darauf, dass es korrekt erstellt wurde und erhört werden wird. Dieses Vertrauen bedeutet „glauben“. Erwarte, dass die erbetenen Veränderungen erscheinen, und verhindere, dir das gegenteilige Geschehen vorzustellen.

 

Die Gebetshandlung sollte nach wenigen Minuten des Ausruhens und der körperlich-geistigen Entspannung wiederholt werden. Sogar während des Gebets wirst du bald in der Lage sein, eine Hochladung zu akkumulieren, um die Gebetshandlung zu beschleunigen. Die Katholiken lernten schon immer, dass durch das stündliche und tägliche Beten („Novene“ oder neuntägiger Ritus) die besten Ergebnisse erzielt wurden. Nun wissen wir, dass alles davon abhängt, wie viel Vitalkraft akkumuliert und dem schützenden Selbst geliefert werden kann, damit diese für die Erstellung der Antwort auf das Gebet genutzt wird und die erbetenen Veränderungen auf dieser materiellen Ebene des Lebens und Handelns erbracht werden.

 

Das Geheimnis hinter allen Gaben in der Religion liegt darin, dass man seine eigene Vitalkraft anbieten muss. „Biete dich selbst an als lebendiges Opfer, vollkommen annehmbar usw.“, so lesen wir in den verschleierten Worten in der Bibel. Diese Vitalkraft ist in den Händen des schützenden Vater-Selbstes das „Licht“, und oft sieht man einen Funken von überaus weißem Licht hinter den Augenlidern, wenn man betet. Sie bedeutet ebenfalls das „Wasser des Lebens“ und wurde jahrhundertelang in Symbolen versteckt, als in der frühen dunklen Vergangenheit die Vorfahren der menschlichen Rasse die inneren Geheimnisse der Beziehung der drei Selbste des Menschen verstehen lernten – die Beziehung des Menschen zu Gott durch den Vater.

 

Jene, die ihre natürliche Scheu überwinden können, mit Freunden über solche Angelegenheiten zu sprechen, können sehr davon profitieren, indem sie sich mit anderen verbinden und gemeinsam beten, beispielsweise für die Sicherheit der Gruppe. Sobald solch ein Gebet gesprochen und ein Bild der gewünschten Bedingung vereinbart wurde, können mehrere Menschen sich zusammenschließen und leise die Gebetsschritte durchlaufen, während einer von ihnen als Führer laut die Worte des Gebets spricht, worin das Bild beschrieben und die Bitte für dessen Erfüllung ausgesprochen wird. Die Wortwahl ist nicht wichtig, jedoch muss das Bild, das jeder in der Gruppe sich vorstellt, möglichst identisch sein. In dieser Weise wird die vereinte Kraft der Schutzengel der Menschen in der Gruppe derart geteilt, dass sie in ihrer Ganzheit für den Schutz von jedem in der Gruppe fokussierten wird, der sich aktuell auf einem gefährlichen Weg befindet. Es liegt eine große Wahrheit in der Aussage „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20) Und mit der Zahl der Betenden wächst die Macht proportional an. Ein ernsthafter Kaplan jedweden Glaubens sollte in der Lage sein, diese Gebetsform anzuleiten, sofern er für die Wahrheit hinter der aufgedeckten „geheimen“ Methode offen ist. Die neue Art des Betens kann zusätzlich in jeder anderen religiösen Ausübung oder darüber hinaus benutzt werden. Sie passt zu Menschen jeden Glaubens sowie zu denen mit wenig Glauben oder keinem religiösen Hintergrund.

 

Ein großer Dienst kann einem Freund zuteil werden, der noch nicht die Idee verstehen kann, wie er diese Art des Betens für sich selbst nutzen kann. Du kannst für ihn effektiv beten, aber eine Sache muss er selbst tun für sich, soweit es ihm möglich ist, und dies bedeutet, ihn zu fragen, in welchem Gebet auch immer er das Schutzengel-Selbst dazu bringen kann, über ihn zu wachen, seine Hand in seinem Leben zu führen und ihm auf beste Art und Weise zu helfen. Dies ist der erforderliche Schritt, der dem eisernen Gesetz, die Fülle der Erfahrungen unter dem freien Willen zu erlauben, unterliegt. Dadurch wird die Tür geöffnet und die Hilfe eingeladen.

 

Auch die Daheimgebliebenen können auf dieselbe Art und Weise beten. Die Entfernung spielt keine Bedeutung bei dem telepathischen Kontakt, und für einen anderen zu beten, bringt die Basis „Kirche“ dazu, die Kraft zu multiplizieren. Häufiges Beten erzielt die besten Ergebnisse. Die Muslime raten zu fünfmaligem Gebet pro Tag. In Notfällen beten wir fast ständig oder „ohne Unterlass“, wie es in der Bibel an einer Stelle empfohlen wird .

 

Alle, die Gebetsaktionen von uns wünschen, bitte ich, diese schriftlich einzusenden. Es gibt eine Anzahl von HRA-Mitgliedern, die für eure Sicherheit zu einer bestimmten Zeit am Tag und weit bis in die Nacht hinein beten. Ihr kämpft für uns, wir beten für euch. Jeder, der für sich selbst betet, wird ein Teil in unserem Gebetskreis. Dies schließt auch die Verwundeten mit ein, die um Heilung bitten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Max Freedom Long für die HRA


Bulletin 53

Wenn Huna-Gebete nicht wirken

15. April 1951

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

Diskussion über die Schlafsuggestion

Hüte dein Mana

Eine Fehlerstudie im Gebrauch von Huna

Eine Frage über Atem und Geist

 

 

Derzeit warten wir, um den Briefen für den „Schutzwall“ für die Soldaten genügend Zeit zu geben, damit sie diese über die langsame Übersee-Post erreichen. Bald werden wir erfahren, wie die Briefe aufgenommen worden sind. Eine neue Lieferung des sechsseitigen Briefes wurde gestartet, und ihr könnt so viele Kopien erhalten, wie ihr wollt, um diese abzusenden. Dies ist eine Arbeit, die ein wirkliches Dienen verspricht. Nimm daran Anteil.

 

Ein guter Brief in dieser Hinsicht erreicht mich von HRA H.J.S. aus Detroit: „Ich freue mich, den Schutzwall-Brief aus dem Bulletin 52 einem jungen Soldaten zu schicken, sobald dies möglich ist. Vielleicht teilen mir meine Freunde oder Nachbarn eine Adresse mit. Es ist eine schöne und überraschend einfache Sache. Ich las mit Interesse den ersten Teil des Bulletins, worin du deine Antworten auf die 'drei Fragen' betreffend des Kontakts mit der Aumakua gibst sowie die benötigte Zeit für die Antworten auf Gebete und unsere Bitten um Führung. Ich muss sagen, wie ich es schon vorher tat, dass nach meiner Erfahrung die absolute Hingabe im Glauben an unsere na Aumakua während der Gebetshandlung mit absolutem Vertrauen, dass das Gebet sein Ziel erreichen wird, einen strengen Mana-Fluss erzeugt und der Kontakt gefühlt werden kann und demnach beweist, dass dieser hergestellt wurde. Man muss die Ergebnisse des Segnens beobachten, wenn sie erscheinen – vielleicht am selben Tag oder zu einer späteren Zeit. Ich habe mein Unihipili trainiert, alle Gedanken fernzuhalten, die nicht zu meinem Gebet gehören. Ich fühle nicht nur, wie das Mana mich verlässt, sondern ich fühle auch, wie das Mana-loa zu mir zurückfließt.

 

Wenn das Mana angeboten wurde, losgelassen und vom Körper tagtäglich akzeptiert wird, dann ist unsere na Aumakua, so wie ich es sehe, stets bereit, unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Ich hatte kürzlich ein kompliziertes Problem, das mit einem Zeitlimit zusammenhing und keine Fehler erlaubte. Andere Menschen waren bereits damit gescheitert. Ich bat am Vorabend um Weisheit und göttliche Führung und erhielt sie. Am nächsten Morgen war alles in bester Verfassung. Dies ist ein weiterer Beweis für mich, dass es keinen anderen Weg gibt, Schwierigkeiten zu überwinden, als sich auf Gebete zu verlassen, die erfüllt werden, und um Führung, die gegeben wird, wenn wir uns in Bedrängnis befinden und es notwendig ist.“

 

 

Schlafsuggestion

 

Die HRA, die an einem Experiment der Schlafsuggestion unter Einbeziehung von Huna teilnehmen möchten, und die Aufzeichnungsgeräte benötigen, können sich an HRA J.R. Richards, Jr., 151 Armstrong Drive, Hampton, Virginia, wenden. Er hat angeboten, die gesamte Arbeit für uns hinsichtlich der Koordination des Experiments zu übernehmen. Tatsächlich wird ein kompletter Bericht für uns alle erfolgen. Wenn genügend Briefe eintreffen mit ausreichendem Interesse an dem Projekt, werde ich tätig, vielleicht in 60 - 90 Tagen. Das muss vorher erarbeitet werden, wie die Tests am besten durchgeführt werden und was die besten Arten der Suggestion sind und die beste Art der Stimmen-Aufzeichnungen und deren Gebrauch. HRA Richards hat selbst genügend Erfahrung gesammelt, die für uns wertvoll ist. Hier sind Auszüge seines Briefes an mich:

 

„Seitdem ich ein HRA geworden bin, versuche ich, alle Daten zu sammeln, die du vorbereitet hast, und es wird wahrscheinlich einige Zeit dauern, diese einzusetzen. Nach und nach lerne ich, meinen 'George' zu führen – dabei mache ich einige Fehler, erhalte jedoch erstaunliche Ergebnisse, die mehr als nur meine Neugierde befriedigen. Ich habe die Schlafsuggestion angewendet, um die Akkumulierung der Vitalkraft zu beauftragen und habe über 1500 Pendelschwünge auf einmal gezählt. Ein anderes Mal stiegen die Schwünge von 600 auf 1300. (Normale Schwünge 175, wie ich nach Beendigung des Briefes gezählt und als PS hinzugefügt habe.) Ich habe den Kassettenrekorder nun über 13 Monate in Gebrauch und zweifle sehr, dass ich jemals damit aufhören werde. Hinsichtlich Win Andersons Kommentar bezüglich der statistischen Wahrscheinlichkeit, dass einige Leute eine verspätete Antwort von einem Jahr oder länger haben, scheine ich in die Kategorie der nur wenig wichtigen Ausnahmen zu fallen.

 

„Ich habe Huna-ähnliche Aufzeichnungen gemacht, um Träume über die Vergangenheit zu erhalten (keine definitiven Ergebnisse). Ich erhielt Ergebnisse in drei Nächten, und es kamen langsam Träume über die Zukunft. Ich träumte von zwei unterschiedlichen Marine-Einsätzen (mit ausländischen Streitkräften). (In einem Traum mit Nennung der Jahreszahl 1983) waren meine Frau und ich in einer Stadt mit unbekanntem Namen, und wir sahen keine weiteren Menschen. Wenn diese Träume weiterhin erscheinen, werde ich sie sorgfältig aufzeichnen und sie dir später übersenden. Nach meiner Meinung bieten die Huna-artigen Gebete durch das Medium eines Rekorders einen sehr fruchtbaren Anlass für Experimente, und ich hoffe, dass ich eine idiotensichere Technik mit brauchbaren Ergebnissen entwickeln kann. Ich denke immer noch, dass wir diese Methode benutzen können, um (1) die Vergangenheit in Träumen zu erforschen, (2) auch die Zukunft und (3) um die na Aumakua zu kontaktieren, um eine korrekte Prozedur etc. zu erhalten.“

 

Bemerkung: Bitte schreibt an HRA Richards, nicht an mich, bezüglich des Projekts Schlafsuggestion. Ich bin mehr als erfreut, einen energetischen und klarsichtigen HRA zu haben, der ein Projekt aufnimmt und durchführt, es selbst leitet und die gesamte Korrespondenz etc. beantwortet. Könnten wir weitere Projekte auf diese Weise beginnen und durchführen und dazu einige Berichte erstellen, könnten wir für unsere Organisation viel mehr bewirken.

 

 

Hüte dein Mana

 

Kürzlich wurde in einem Brief die Frage aufgeworfen: „Warum ist es notwendig, den Kontakt mit dem Hohen Selbst abzubrechen und das Gebet abrupt zu beenden, wie wir es tun? Ich halte den Kontakt gerne aufrecht und stehe mit dem Hohen Selbst in Verbindung, manchmal gehe ich sogar so schlafen“.

 

Huna-Forscher Major O.B. Gabriel, ein erfahrener Heiler, der manchmal mit Harry Edwards in England zusammenarbeitet, schrieb im Magazin 'Religions': „Aber das Weitergeben von menschlicher Vitalität – manchmal magnetisches Heilen genannt – ist nur eine, in der Tat die geringere von zwei Arten. Die größere ist jene, die Kraft von außerhalb des menschlichen Körpers weiterzugeben. Den Unterschied kann man in der Praxis leicht erkennen, denn der magnetische Heiler ermüdet bis zur völligen Erschöpfung, wenn er zu lange weitermacht, während der Geistheiler sich am Ende in besserer Verfassung befindet als zu Beginn.“

 

Während unseres Gebets stehen wir via Akafäden in direktem Kontakt mit der Aumakua. Wir senden das Mana als unsere Gabe, dies ist der grundlegende Teil des Rituals. Wir müssen es selber ausführen und dürfen uns nicht darauf verlassen, dass die Aumakua es tut. Jedes Selbst muss die ihm zugewiesene Rolle selber ausführen. In diesem Falle sind das niedere und mittlere Selbst verantwortlich.

 

Wenn die Gebetshandlung vorüber ist, wissen wir aus Erfahrung, dass es danach notwendig ist, den Rückstrom von Mana einzuleiten; von Mana, das vorher auf die Stufe des Hohen Selbstes angehoben worden ist, auf die Stufe der Kraft und Reinheit, welche heilen und segnen kann.

 

Die Kahunas beten: „Lasst den Regen des Segens fallen“.

 

Wir müssen dasselbe tun. Es scheint, wie wenn man die Türe öffnen müsste, damit man von der Aumakua Hilfe erhält, eine Hilfe, die sie nicht geben dürfen, es sei denn, man anerkennt ihre Gegenwart und bittet sie darum. Wir müssen immer ohne Ausnahme an das Gebet diesen formelhaften Schluss anfügen, wenn wir Mana an die Hohen Selbste gesandt haben. Ist dies getan, können wir dann den Kontakt wieder aufnehmen und in glücklicher Verbindung stehen. Wir können rasten im Glück des Abwartens, der Hingabe und Liebe der äußerst vertrauenswürdigen elterlichen Geistwesen. Man kann sich auch lebhaft vorstellen, wie das Mana im Körper wie eine Quelle aufsteigt zur Aumakua und zu ihr zurückkehrt wie Wasser zu seinem Becken. Dieses bildet einen vollständigen Kreis. Man kann dann während einer langen Zeit beten oder behandeln, ohne zu ermüden. Ich verwende diese Methode in der TAHG hier in meinem Arbeitszimmer.

 

 

Eine Fehlerstudie im Gebrauch von Huna

 

Kürzlich erreichte mich ein Brief einer unserer HRA, der von Anfang an schon an der Arbeit teilnimmt. Das ist für uns wertvoll, denn das bringt einen klaren Fokus auf das Problem der Misserfolge bei den Bemühungen, Huna zu gebrauchen.

 

„Beigefügt ist ein Dollar für Cigbo. Jedoch glaube ich nicht, dies von nun an jeden Monat senden zu können. Ich bin der kleinen Kirchengemeinde hier beigetreten, und das bedeutet Mitarbeit, und außerdem habe ich eine weitere Pflicht übernommen. Ich möchte mich nicht von Huna abwenden und lese die Bulletins eifrig.

 

Jedoch fühle ich, dass wir uns irgendwie abseits vom Wege befinden. Die Ergebnisse kommen einfach nicht, wie sie sollten. Ich erhielt diese sogenannte wunderbare Chance im Herbst, sie war kostenlos; nochmals eine an Weihnachten, und sie brachte mir etwa 200 $ – die Reise selbst kostete über 100 $. Ich liege gut bei jedem Wettkampf, ohne Ergebnis. Die spektakulären Ergebnisse, die von der Astrologie versprochen wurden, waren tatsächlich ziemlich trivial in ihren Endergebnissen. Dasselbe kann ich über Heilung etc. sagen.

 

Vielleicht geht es darum, dass ich mir exakt vorstelle, was ich möchte. Wie wissen wir, was wir wollen? Wieder und wieder wurde ich in dieser Hinsicht betrogen, und was ich als Wunsch bezeichnete, entpuppte sich als Betrug. Das Tarot – sowie die orthodoxen Kirchen – lehren, dass wir bloß Kanäle für den Willen Gottes etc. sind, und wir nichts selbst tun können. Vielleicht ist es nur das Mana, das wir geben sollen, und nicht ein Gefäß sein, das gefüllt werden muss. Vielleicht kommt die Einheit näher in dieser Hinsicht durch die Aussage 'Ich begebe mich liebevoll in die Hände des Vaters – damit mein höchstes Gut über mich komme.' Vielleicht auch nicht.

 

Ich weiß nicht, was falsch läuft. Ich weiß nur, dass es nicht funktioniert, dass es weit davon entfernt ist, wirklich effektiv zu sein...“

 

Ich habe mit diesem guten Freund und für ihn lange Zeit gebetet, und ich kann nicht leugnen, dass etwas falsch ist in Bezug auf die Ergebnisse – jene, die wir nicht hervorgebracht haben. Dies bringt uns wiederum zu der Frage, ob unser Konzept von Huna falsch ist oder ob es eine Möglichkeit gibt, dass wir es nicht richtig angewendet haben.

 

Wir alle haben die sehr natürliche Tendenz, wenn Dinge, wofür wir gebetet haben, nicht eingetroffen sind, unsere Mütze aufzusetzen und zu sagen: „Gut, jetzt stehe ich wieder am Anfang.“ Jedoch reagieren wir oft wie Lot, als er in seiner größten Not seine Frau fragte, ob er sich „Gott zuwenden sollte und sterben?“ Weder er noch die meisten von uns würden sterben. In diesen modernen Zeiten kehren wir entweder zurück zum Glauben unserer Kindheit, oder wir laufen zu einem anderen psycho-religiösen System über, wovon wir uns bessere Ergebnisse versprechen. Wir sind alle unheilbar müde – tief in unserem Herzen – von einem Vertrauen irgendwelcher Art an eine hilfreiche Höhere Kraft. Irgendwann einmal setzen wir uns hin und fragen uns, ob wir etwas in unseren Bemühungen übersehen haben könnten, die Grundmechanismen von Huna zu benutzen, obwohl es in neun von zehn Fällen bewiesen wurde, dass Huna entweder falsch ist oder wir es nicht verstehen.

 

Selbstverständlich muss darauf hingewiesen werden, dass wir in der HRA immer noch eine Studien- und Experimentiergruppe sind. Wir können weder ein vollkommenes Wissen über Huna beanspruchen noch einen Hochschulabschluss in seinem Gebrauch. Wir haben gute Beweise, dass es bei den na Kahuna funktionierte, jedoch wissen wir, dass Wunderheilungen auch an bestimmten Altären stattgefunden haben. Ohne Frage scheint es so zu sein, dass Gebete manchmal beantwortet werden.

 

Lasst uns alle, die wir das lesen, unsere eigenen Misserfolge im Gebrauch von Huna, wie wir es kennen, betrachten. Lasst uns die Art der na Kahuna betrachten, wie sie die Dinge angingen, die wir ausprobiert haben, oder was ihre Klienten dazu gebracht hatte, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

 

Soweit ich weiß, glaubten die na Kahuna nicht, dass es genügte, die Probleme in den Schoß eines liebenden Gottes zu legen und zu affirmieren, dass er das höchste Gut zur Verfügung stellte. Sie fragten, ob eine Schuld oder andere Fiktionen vorlägen, die ans Licht gebracht und ausgemerzt werden sollten. Sie baten um Vergebung ihrer Sünden, die sie anderen zugefügt hatten, wissend, dass ohne diese Vergebung das Uhane die Tatsache nicht akzeptieren konnte, dass die Schuld gelöscht sei und dass, bevor das Uhane nicht völlig überzeugt sei, das Unihipili das Schuldgefühl zurückhielt und so „den Pfad“ des Gebets blockierte.

 

Dies ist ein wichtiger Punkt. Er erscheint in keinem anderen psycho-religiösen Systemen, alt oder modern, soweit ich weiß. Und er führt zu einem sehr wichtigen zweiten Punkt. Dieser ist die Tatsache, dass die Fiktion der Schuld oder irgendeiner anderen Ursache oft von dem Unihipili festgehalten wird, lange nachdem diese vergeben oder die Fiktion rationalisiert wurde. Der Gebrauch eines physischen Stimulus, mit oder ohne Suggestion, wurde in dieser Phase benutzt, um den Patienten von seiner Blockade zu befreien. Eine „Reinigung“ wurde angewendet, ein kala oder Wiederherstellung des „Lichts“. Das war nicht nur das pure Reinigen der Sünden im Allgemeinen, wie in den christlichen Kirchen praktiziert (und von modernen Kulten ignoriert). Es war eine bestimmte Arbeit für einen bestimmten Zweck, und das war keine „Taufe“ die ein Leben lang halten würde. Vielleicht musste sie für andere Aktionen wiederholt werden

 

Wir müssen zugeben, dass wir immer noch keinen na Kahuna hervorgebracht haben. Wir müssen daher beginnen, uns gegenseitig von Fiktionen zu befreien. Nur wenige von uns haben es überhaupt versucht, wie etwa ein Pfadfinderjunge, eine genügende Anzahl von guten Taten zu liefern, die als physische Stimuli dienen sollten, unsere letzten Spuren einer Schuldüberzeugung hinwegzuwischen. Vielleicht haben wir keinen Versuch unternommen, um unsere Verletzungen, die wir anderen zugefügt haben, vergeben zu lassen. Wenn bei beiden, dem Unihipili und Uhane, das bestimmte Gefühl fehlt, dass sie die Hilfe der Aumakua verdienen, dann wird diese vielleicht von einem blockierten Pfad zurückgehalten, so dass das Gebet nicht ankommen und nicht darauf reagiert werden kann. Ob dies stimmt oder nicht sei dahingestellt, wir sollten jedenfalls diese Betrachtungen gut abwägen, vielleicht haben wir in dieser Hinsicht etwas versäumt.

 

Genau zu entscheiden, was wir wollen, ist wirklich sehr schwierig. So oft möchten wir etwas Neues beginnen, können uns jedoch nicht dazu überwinden, das Alte klar zu beenden. Oder, wie ich es einmal erlebte, können wir unbewusst an dem Alten hängen und so solche Dinge wie den Verkauf des Geschäfts oder des Hauses verhindern. „George“ bildet strenge und sture Anhaftungen an Dinge, Umstände und Menschen. Er muss beobachtet werden, seine Einwände ans Licht gebracht, und alles muss erklärt werden hinsichtlich der Logik sowie persönlichen Überlebensvorteilen, da das Wissen dessen, was wir wollen, so wichtig ist wie das Erstellen einer Blaupause des neuen Hauses. In unseren modernen Kulten ignorieren wir allzu oft die Blaupause und stellen kein Fundament zur Verfügung. Gott, der göttliche Zimmermann, sollte es besser wissen als wir, welche Art Haus wir wollen, aber wir unterbrechen ihn weiterhin und bestehen darauf, dass dies oder jenes oder das andere Ding in oder um das Haus herum gebaut werden muss. Mana wird entweder nicht geliefert, oder es wird abgeschnitten und durch wiederholtes Abreißen für einen Neubeginn vergeudet. Wir müssen uns wundern, dass überhaupt jemals ein Haus fertiggestellt wird. Des Weiteren leben wir selten unser eigenes Leben. Die Familienmitglieder können untereinander zerstritten sein, was gebaut wird oder nicht. Wir sollten uns alle fragen, ob unsere Familieneinheit darin übereinstimmt, was wir wollten, oder nicht. Wo sich etwas überkreuzte, schien es die Regel zu sein, dass überhaupt kein Haus gebaut wurde.

 

Was wir „Naturgesetz“ oder das „Gesetz von Ursache und Wirkung“ nennen, ist in der Arbeit ständig um uns herum sichtbar. Da wir in bestimmten Richtungen arbeiten, kristallisiert sich die Zukunft und wird uns vorgesetzt. Wenn ich etwas unternehme, das entweder dumm oder unpraktisch ist, und damit fortfahre, ist das natürliche Ergebnis falsch. Der Fehler ist ein Teil der Zukunft des Projekts von Anfang an. Es müsste ein Wunder geschehen und endlose Gebete erfordern, um diese Zukunft zu einem erfolgreichen Ergebnis zu bringen. Wir lernen durch unsere Taten und durch unsere Fehler auf der Ebene des Unihipili und Uhane. Andererseits, falls unser Plan durchdacht und gesund ist, könnte ein einziges Gebet den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausgleichen. Nachdem wir gescheitert sind, können wir glücklicherweise stets zurückschauen und sehen, dass der Hauptfehler eher in einer falschen Planung als in einem Fehler im Gebrauch von Huna lag, wonach der Plan ausgeführt worden war.

 

Wir können richtigerweise einwenden, dass die Führung falsch lag, und das bringt uns zurück auf die Frage, ob wir unser Leben und unsere Probleme in den Schoß der na Aumakua legen können und uns zurücklehnen und warten, dass man uns sagt, welche Art Haus gebaut werden soll. Huna ist gesund und sehr praktisch in seiner Basis. Wir können dies in allem sehen, was die na Kahuna unternahmen, und wie sie es taten. Ein Kahuna legte sich nicht am Morgen auf seine Matte, um in einem Gebet zu erfahren, was er tun sollte. Er stand auf, ging fischen oder tat, was immer er für sich selbst tun konnte. Nur in diesen Dingen, in denen alle drei Selbste Seite an Seite arbeiten mussten, wandte er sich an die Aumakua. Ähnlich müssen wir auf unseren eigenen Füßen stehen und vorangehen. Gewinn oder Verlust, unser Job ist es, so gut wir können zu planen und so weise wir können zu handeln. Im Rückblick kann ich sagen, dass ich in meinem eigenen Leben normalerweise bald nach dem Beginn von etwas entdeckte, ob ich auf dem richtigen Weg war oder nicht. Diese negative Form von Führung hilft uns zweifelsohne, den richtigen Weg zu lernen, um eine bleibende Lektion für uns zu hinterlassen. Aber sogar hier kann ich zurücksehen und erkennen, wo die wichtigste Führung in meinem Leben wiederholt durch einen anscheinend kleinen Unfall zu mir kam. Einmal verpasste ich einen Zug. Einmal beschloss ich, einen kleinen Spaziergang zu machen. Einmal streckte ich meinen Kopf aus einem Hotelfenster wegen eines vorbeifahrenden Feuerwehrautos. In jedem Fall wurde der gesamte Trend meines Lebens radikal im Ergebnis geändert. Wenn nur eins dieser Dinge nicht geschehen wäre, würde ich euch jetzt nicht über Huna schreiben. Die na Kahuna glaubten, dass die wichtigsten Ereignisse in unserem Leben von der na Aumakua beschlossen werden, aber dass uns durch göttliches Recht in allen geringeren Belangen freie Hand gegeben wird – so dass wir lernen, unsere eigenen Kanus zu paddeln.

 

Wettkämpfe und Wetten sind schwierige Dinge. Ich habe daraus geschlossen, dass sie sich in ihrer Natur konträr verhalten, wie die Menschheit es anscheinend gelernt hat – Zusammenarbeit und gemeinsame Hilfe. Die Götter lehren die Bienen und Ameisen zu kooperieren. Sie erstellen ein Muster für die Menschen, aber Wettbewerb und das Gesetz des Stärkeren sind schwer zu verlernen, wenn wir voranschreiten. Wettbewerbe und Wetten werden ständig von den meisten HRA verloren, trotz Gebeten und sorgsamer, kluger Arbeit. Das Traurige daran ist, dass das Verlieren nach der Arbeit und dem Gebet das Unihipili mit Zweifel und Argwohn zurücklässt. Eine Freundin erzählte mir, dass sie als kleines Mädchen betete, sie möge doch die Anzahl der Bohnen in dem Krug im Eckladen korrekt erraten, so dass sie die wunderbare Puppe gewänne. Sie verlor und damit auch ihren kindlich gleichmütigen Glauben an die Erfüllung von Gebeten. Später fand sie wieder soliden Grund – wenn sie das Geschirr abwusch, wurde der versprochene Penny niemals zurückbehalten. Sie sammelte die Pennies für den Kauf von Puppen. Sie hatte den harten Weg gelernt, aber sie hatte zumindest gelernt.

 

Ich weiß nicht, ob dies für dich oder anderer HRA wichtig ist, aber ich habe seitdem gelernt, dass die Astrologie oder das Legen von Tarotkarten keine verlässliche Führung bringen. Meine klugen besten Freunde sagen mir in dieser Hinsicht: „Die Sterne tendieren zu etwas, aber sie erzwingen es nicht.“ Ich bin ein Laie in der Astrologie, aber wenn ich denke, die Sterne seien gut, versuche ich es umso mehr, und wenn ich denke, sie seien schlecht, lasse ich etwas mehr Vorsicht walten – während ich mich umso mehr anstrenge. Mittlerweile mache ich einfach das Beste daraus. Das hat wenig mit unseren Huna-Studien und Tests zu tun, aber es ist kein schlechter Plan. Für mich funktioniert es recht gut. Wenn ich verliere, kann ich meine Fehler auf die schlechten Sterne schieben, was eine große Erleichterung für Cigbo ist, der müde wird, für alles, was wir HRA tun, verantwortlich zu sein. Wenn wir Erfolg haben, schreibe ich diesen mir zu – und das ist sehr gut für angekratzte alte Egos.

 

Wir machen Fehler und werden dies wohl noch weiterhin tun, aber wir können nie sagen, Huna sei falsch, bis wir irgendwie gelernt haben, Huna zu gebrauchen, wie es die na Kahuna taten. Schaut in mein Buch GWhW, und lest nochmals die Geschichte, wie ich zu der freundlichen Kahuna-Frau in Honolulu ging, als ich mein Kamerageschäft nicht verkaufen konnte und mich in diesem Desaster befand. Lest, wie sie so sorgfältig mit mir die Fragen durchgegangen ist, um mir zu helfen, und schließlich genau wusste, was ich wollte, wie sie mir die Aufgaben gab, meinen Weg zu reinigen, wie sie die Aumakua fragte, ob sie mir behilflich seien, meine Wünsche zu erfüllen, wie sie die positive Antwort durch mediale Mittel erhielt. Lest, wie sie das Bild des neuen Zustands erstellte, indem sie die Gebete drei Mal Wort für Wort rezitierte, wie sie dann um Anweisungen bat, was ich tun sollte, wie die Anweisungen schnell und sicher durch mediale Wege erhalten wurden, und wie, als daraufhin der Brief eintraf, die Hilfe gewährt wurde und das Gebet komplett erfüllt worden war.

 

Nein Huna ist nicht falsch, davon bin ich überzeugt. Wir liegen falsch. Wir machen insbesonders Fehler, weil wir solche wichtigen Bedürfnisse nach Hilfe hatten, dass wir nicht in der Lage waren, den Versuch zu verschieben, darum zu bitten, bevor wir nicht zuerst gelernt hatten zu kriechen – ganz zu schweigen vom Laufenlernen.

 

Vielleicht ist das Berührendste, dass wir uns selbst einreden können, dass wir ständig bessere Ergebnisse erhalten, als wir logischerweise erwarten können angesichts unserer Übungen und deren Begrenzungen. Schlimmstenfalls stehen wir nicht schlechter, als zu Beginn unserer Bemühungen, die Kahuna zu spielen. Sogar im Scheitern lernen wir weiter, und das ist sehr wichtig. Es ist auch möglich, dass wir besser erkennen, warum wir gescheitert sind, wenn wir untersuchen, was wir in unseren Versuchen, Hilfe zu erhalten, getan haben – vielleicht waren wir nicht bei jedem Schritt sicher, dass wir tatsächlich in unserem Licht „äußerst vertrauenswürdig“ sind.

 

Als ich noch sehr jung war, saß ich zu Füßen eines älteren Studenten des „Okkulten“. Eines Tages fragte ich ihn, warum es ihm nicht gelungen war, die erlernten Methoden zu nutzen und reich zu werden. „Weil ich nicht mit mehr als genug weiterkommen kann“, antwortete er. „Drei Mal wurde mir Geld zugesagt, und jedes Mal fiel ich in meiner okkulten Arbeit zurück oder tat nur so als ob. Sie wollten, dass ich wachse – dass ich auf meinem Weg weitergehe. Ich kann nicht mehr als nur halb so viel tragen von dem, was ich brauche. So kann ich stets am besten arbeiten, um genau das zu haben von dieser anderen Hälfte, um Körper und Seele zusammenzuhalten.

 

Das vor uns liegende strahlende Ziel in der Zukunft heißt, „äußerst vertrauenswürdig“ zu werden. Dieses Ziel immer klar vor uns sehend und realisierend, dass nichts anderes fehlt, absolut nichts, werden wir uns nicht zu weit davon abwenden.

 

 

Eine Frage zu Atem und Geist

 

Eine Frage zu Atem und Geist erreichte mich kürzlich in einem Brief mit der Notiz, dass Glenn Clark, berühmt für seine Bewegung 'Camps weit draußen' spezielles Atmen propagierte als eine spirituelle Übung in Zusammenhang mit dem Beten. „Was sagt Huna dazu?“, lautet die Frage.

 

Im frühen Christentum hatte das Wort für Atem sowie für Geist dieselben Wurzeln und eine gemeinsame Bedeutung. Atem war Leben, und wenn dies vorüber war, schien der Geist entschwunden zu sein. Das Wort „Seele“ war ein späteres Wort für „Geist“, eher aus dem Mittelenglischen und von den nordeuropäischen Sprachen entliehen als aus dem Griechischen oder Lateinischen. Es hat mehr die Bedeutung des 'Selbst', während 'Geist' mehr von dem Element der Lebenskraft oder Mana besitzt. Das ägyptische Wort ba für 'Schatten' wird in den Wörterbüchern als gleichwertig dargestellt, älter als die griechischen und lateinischen Begriffe, sowie als die Färbung der christlichen Vorstellung des Selbst im Menschen. In Huna haben wir das Wort ba in seiner ursprünglichen Form als ka, und mit dem elidierten Konsonanten „a“, in der Übersetzung der Glyphen von Ägypten verlorengegangen, haben wir unseren Aka- oder Schattenkörper, wovon Huna behauptet, er sei nicht das Selbst, jedoch genau der unsichtbare Körper, der von dem Selbst innerhalb und außerhalb des Lebens im physischen Körper benutzt wird. Jedes der drei Selbste hat seinen eigenen Aka-Körper.

 

Das verzerrte Wissen von Huna, von den Juden und später dem Christentum geborgt, bleibt ein Wirrwarr von konfusen Begriffen, bis man Huna anwendet und richtig Ordnung schafft. In Fentons Übersetzung der Bibel erhalten wir in der Genesis die Aussage, dass Gott die Oberfläche des Wassers mit seinem Atem bewegte, bevor er das Licht erschuf. In Huna haben wir drei korrespondierende geheime Bedeutungen, die hinter den Symbolen versteckt sind. Das „Wasser“ ist Mana. Der „Atem“ ist der „Schattenkörper“ oder Aka-Körper alle Dinge – der Ausdruck oder die Form. Das „Licht“ ist das Bewusstsein, das Selbst oder die Seele.

 

Betrachten wir den „Atem“ mehr im Detail.

 

Im Hawaiischen, der Sprache, die wir in unseren Huna-Studien benutzen, gibt es drei Worte für „Atem“ oder „atmen“.

 

Ea: Eintreten in etwas. Aufsteigen oder emporheben, wie Wasser aufsteigt (wie in einem Brunnen – das Symbol, das wir in der Akkumulation der Mana-Hochladung benutzen). Geist, vitaler Atem, Atem des Lebens, das Leben selbst.

 

Aho: der Atem oder natürliches Atmen. Eine Lebensschnur. (Aha bedeutet auch Schnur, und es passt besser als „Aka-Faden“, obwohl wir uns in der HRA an Letzteres gewöhnt haben. Es ist bedeutsam, das Wort aho mit einer doppelten Bedeutung zu finden, die eine direkte Zusammenfügung mit dem verbindenden Faden und dem Atmen anzeigt. Die Bedeutung scheint zu sein, dass das Akkumulieren oder die Nutzung von Mana den Gebrauch von Atem in der einen oder anderen Art beinhaltet. Versteckt unter dem Symbol sehen wir die „Einheit“ oder eine Form von Bewusstsein, das die Schöpfung der Erde oder einer kleinen Gedankenform in unseren Gebetshandlungen dirigiert.

 

Ha: Atmen, irgendwie ausgedehnt atmen (eine stärkere Handlung des Atmens als in dem Wort hanu, welches ein anderes Wort für natürliches Atmen darstellt). Ein Wassertrog zum Durchfließen (das Wasser steht für Mana, als die Möglichkeit, Mana zu veranlassen, in bestimmte Richtungen zu fließen durch die Nutzung eines Trogs – des Atmens). (Bedenke, dass Seele und Geist das Unihipili und Uhane sowie die na Aumakua darstellen.)

 

Die Genesis (nach Fenton) fährt fort: „Gott sagte: 'Lasst uns Menschen unter unserem Schatten machen.' So erschuf Gott die Menschen unter seinem Schatten, er erschuf sie im Schatten Gottes.“ Bemerke, dass eine sorgfältige Übersetzung das Wort 'Bild' ersetzt. Dies bringt uns direkt zurück zu dem Ägyptischen und noch weiter zurück zu Huna, so dass wir es in Bezug auf die Schöpfung hervorgehoben finden, dass der Schattenkörper oder Aka als die Form benutzt wurde, worin der Mensch in den materiellen Körper gegossen wurde.

 

Der Prozess wurde auf dieselbe Art und Weise in der schöpferischen Arbeit der na Kahuna benutzt, und die Anwendung der „Schöpfung“ kann gut ein Schleier sein, um die geheime Bedeutung von Huna zu verbergen. Um die Huna-Methoden der Schöpfung zu nutzen, bewegen wir das Wasser oder Mana, wir atmen als Teil des Kontrollierens und Akkumulierens und Mana-Sendens, (ea bedeutet von den Wurzeln e: eintreten und a: brennen. Wir modernen Menschen sagen, dass wir Luft einatmen und sie verbrennen oder Nahrungselemente im Blutstrom oxidieren). Das Symbol des Atems in ea und aho gibt uns die „Lebenskraft“ und die Form des Schatten- oder Aka-Körpers. „Gott“ symbolisiert die Intelligenz (die Selbste von Huna), die den schöpferischen Prozess in Gang setzt und ihn dirigiert, Schritt für Schritt, wie in den „sechs Tagen“, die für die Erschaffung der Erde benötigt werden.

 

Im Neuen Testament, wie es uns derzeit vorliegt, kehrt Jesus in vollständig materialisierter Form nach seinem Tod zurück und erscheint seinen Jüngern. In Johannes 20,22 lesen wir: „Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: 'Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.'“ Fenton gibt eine Fußnote für das Wort „anblasen“, das er statt des normalen Wortes „atmen“ benutzte, und wir kehren zurück zu Genesis 2,7 und finden „atmen“, das anstelle von „anblasen“ benutzt wird. „Er formte Menschen aus dem Staub der Erde und atmete in seine Nasenlöcher das Leben von Tieren ein, aber der Mensch wurde eine Leben enthaltende Seele.“

 

Die drei Selbste von Huna waren das größte Puzzleteil der christlichen Doktrin. Die alte Lehre lautete, dass alle Wesen, hoch und tief, vom Menschen zu den Göttern, drei-einig in ihrer Natur waren. Die Ägypter hatten die Götter als den Vater, die Mutter und den Sohn. In der Verwirrung, da das Huna-Wissen fehlte, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass die drei Selbste des Menschen mit den drei Einheiten eines drei-einen Gottes durcheinandergerieten. Die sechs Stücke wurden zusammengewürfelt, und der Mensch entstand mit einem einzigen Selbst. Um dem abzuhelfen, wurde ihm ein Schutzengel beiseitegestellt, oder, wenn er geeignet war, wurde ihm der Heilige Geist beigefügt. Der Heilige Geist oder die Aumakua baumelte jedoch in den Doktrinen zwischen Himmel und Erde. Er wurde vage als ein Selbst gesehen, verbunden mit den Menschen, aber nicht in derselben Art, wie der eine Geist oder das Selbst in ihm war. Er war ein überlegener Geist, der überragendes Wissen und Macht besaß, und der zu den Menschen kam, um ihnen unter gewissen Umständen zu helfen. Johannes' zitierte Aussagen scheinen zu bedeuten, dass die Fiktionen von Schuld sowie andere Fiktionen, die „unterdrückt“ anstatt einfach „ausgetrieben“ (oder entfernt) werden mussten, am besten von jenen gehandhabt werden können, die eine Arbeitsanweisung für den Heiligen Geist oder die Aumakua vorliegen haben.

 

Dies könnte, falls es wahr ist, von größter Bedeutung für unsere Huna-Forschung und -Experimente sein. Vielleicht scheitern alle Psychiater und sogar die Dianetik an der vollen Wirkungsfähigkeit, Fiktionen oder Schuldkomplexe aufzufinden und auszutrocknen, weil ihnen das notwendige Element der Kraft der mentalen Aumakua und des Manas fehlen. Eine Zeit lang war ich der strengen Meinung, dass wir dringend eine saubere Reihe von Experimenten in dieser Hinsicht finanzieren und ausführen müssten. Von HRA Dr. Reinhold und HRA Mrs. Reinhold sowie von anderen wurde daran gearbeitet. Die vorläufigen Ergebnisse rufen nach einem intensiven, langfristigen Testen.

 

MFL


 Bulletin 54

Leben in Gemeinschaft auf der Erde

1. Mai 1951

 

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Entmutigung, Scheitern und Depression;

Buchbesprechung Masked Gods* von Frank Waters;

Über Garten-und Naturgeister;

Der Gebrauch von Huna zur Erhaltung von Antworten auf unsere Gebete; Diskussion über die Verbindung des Aka-Fadens mit der Aumakua;

Beschreibung der antiken Gebetskugel

 

 

Liebe HRA und Freunde,

 

dies waren für uns alle schwierige Tage. Ich erhielt einen Brief nach dem anderen, die zeigten, wie der „Nervenkrieg“ von außen von beiden Seiten unserer politischen Parteien über uns gekommen ist. Die Ereignisse haben uns emotional erschöpft, so dass sich unsere Mana-Stände auf niedrigem Niveau befinden. George wurde entmutigt, so dass er die Mana-Lieferung nicht dahingehend wieder aufgefüllt hat, wo wir uns zurücklehnen und wieder zu unserer glücklichen, optimistischen Einstellung zurückkehren können. Wir wurden alle in den emotionalen Sog hineingezogen. Wir wurden bis zum Bersten aufgefüllt, dann wieder geleert, so dass wir mental und manchmal körperlich kraftlos sind.

 

Leider sind die Aussichten so, dass der tödliche Prozess weitergehen wird, sogar noch schlimmer. Deshalb möchte ich mit euch die Gedanken teilen, die mich in der Beantwortung meiner Gebete um Führung ermutigt haben.

 

Dies sind die Zeiten der Prüfung, worin jeder von uns sehen muss, ob seine tiefe innere Integrität den gewaltigen Zug der äußeren Stürme aushält, der uns in den emotionalen Vortex hineinzieht. Wenn wir in dem Vortex gefangen sind, sinken wir immer tiefer. Aus der Tiefe höre ich wilde Schreie unvernünftiger Wut, die nur abschwächt, wenn sie sich erschöpft hat. Ich höre, wie Männer und Frauen sich blindlings auf ihre besten Freunde stürzen, um ihre aufgestaute Wut abzulassen. Irrsinnige, unwichtige Dinge werden als Gründe benutzt, um Schande und Missbrauch anzuklagen. Wir haben uns schmerzhaft unsere Zehen verstaucht und beschuldigen wie kleine Kinder andere dafür.

 

Ich erhielt Briefe mit der Aussage, Huna sei gescheitert, ich sei gescheitert, es gäbe nichts mehr, was uns helfen würde – dass wir unsere Versuche, das Licht zu finden oder den Glauben zu behalten, aufgeben können.

 

Angenommen, wir akzeptieren diese hoffnungslose Meinung und geben jeden Versuch auf. Was dann? Hilft uns das weiter? Ich habe erkannt, dass dies nicht der Fall ist. Herumsitzen und Löcher in die Wand starren ist keine Hilfe, aber es gibt einen Ausweg.

 

Ich insistiere nicht, dass Huna oder eine Religion die Antwort ist. Wenn man das letzte Bisschen seines Glaubens verloren, jede Hoffnung aufgegeben und die Erwartung für Hilfe von Menschen oder Göttern oder von Gott komplett über Bord geworfen hat, bedeutet der nächste Schritt, sich auf die tieferen, weiter innen liegenden Reserven unseres eigenen Seins zu verlassen.

 

Es soll keine Predigt sein, wenn ich sage, dass es diese tiefere Reserve gibt. Ich schlage lediglich vor, den Beweis ihrer Präsenz durch den einfachen Akt des sich darauf Verlassens anzutreten. Die tiefere Reserve ist das wahre Du. Sie ist das wahre Ich. Ich habe herausgefunden, dass ich, indem ich meinen Geist positiv ausrichte und einen starken mentalen Aufwärtszug anwende, die Reserve hervorbringen kann.

 

Sie ist etwas, was uns erlaubt, positiv zu bleiben und allein, stark und aufrecht zu stehen; zu realisieren, dass uns nichts von außen bewegen kann. Diese neue Stärke mag uns keine Heilung, Geld oder Befreiung von Anstrengung oder Druck gewähren, aber das ist nicht wichtig – solche Erwartungen haben wir beiseite gelegt. Was wir erhalten, ist die Stärke aufzustehen – bereit zu sein. Wenn ein Gott fehlt, kann man diese Lücke füllen, indem man selbst göttlich ist. Man beginnt, indem man anderen hilft – indem man beginnt, ein klein wenig zu lieben.

 

MFL

 

 

Magazin

 

Die Ausgaben der BORDERLAND SCIENCES RESEARCH ASSOCIATION (BSRA)* sowie die zweimonatige Ausgabe des 'Round-Robin'-Magazins waren in den letzten Monaten sehr interessant gewesen. Wie die meisten von euch wissen, gibt HRA Meade Layne diese in San Diego heraus. Abgesehen von exzellenten Artikeln und den Abschriften von Séance-Berichten von Mark Probert oder anderen Empfängern geistiger Übermittlungen sind die Kommentare des Herausgebers brillant und sehr gut auf den Punkt gebracht. Die Übersicht der derzeitigen Situation der Raumschiffe ist erfreulich und aufregend zugleich. Eine beträchtlich große BSRA-Ausgabe vom 20. April enthielt eine detaillierte Beschreibung darüber, die auch als einzelne Broschüren durch die BSRA erhältlich sind. Einige von ihnen sind aus gesammelten Artikeln entstanden und zusammengefügt worden, nachdem sie in früheren Ausgaben von 'Round Robin' oder 'Flying Roll' veröffentlicht wurden. Zum Beispiel heißt eine Broschüre, die für jeden Studenten von großem Interesse ist: „BSRA. Erste Experimente von Morley Martin und Dr. Charles W. Littlefield.” Preis $1.00. Dies zeigt, wie die Gedankenkraft mikroskopische Kristalle verursachte, eine festgelegte Form, wie mental ausgerichtet, einzunehmen. Es werden auch Experimente beschrieben, worin kleine Lebensformen in sterilen Lösungen durch den Gebrauch von Elektrizität und anderen Mitteln erschaffen worden sind. Keinem Studenten des Okkulten sollte diese Information vorenthalten bleiben. Andere wichtige Ausgaben sind aufgeführt wie auch das Buch über die Raumschiffe und das erste Buch von Mark Probert, Magic Bag. Das Jahresabonnement für die Ausgaben von Round Robin und die anderen beträgt $5 jährlich. Ein Beitrag für dieses große Werk wird auch benötigt und ist sehr willkommen. Für einen Dollar an BSRA, 3524 Adams Ave., San Diego 16, Calif. erhält man einige Exemplare oder anderes Material sowie die Beschreibungen über die derzeitigen Publikationen. Erwartet keine persönliche Antwort – HRA Layne hat mehr Arbeit, als er derzeit über den Weg der Korrespondenz bewerkstelligen kann.

 

 

Hypnotismus und Selbsthypnose

 

Dies ist eine Broschüre von HRA Fred S. und Corinne M. Reinhold, die sich des Problems im Gebrauch der Dianetik angenommen haben, mit und ohne die Elemente der Huna-Aumakua sowie der Suggestion (siehe die früheren Bulletin-Berichte über ihre Ergebnisse.) Dr. Reinhold (D.C. und Ph.C.) verfügt über eine große Erfahrung im Bereich der angewandten Psy-chologie und hat diese sorgfältig mit Mrs. Reinhold erforscht. Diese Broschüre ist eine kurze und pointierte Beschreibung der Grundmethoden der Anwendung von Suggestion. Sie ist eine Vereinfachung der breiten und widersprüchlichen Literatur über dieses Gebiet und wurde für jene geschrieben, die bereitwillig die Theorien warten lassen, während sie die Methoden ausprobieren. Ich las in Briefen, dass viele HRA sich des Gebrauchs der Suggestion stark widersetzen. Viele andere haben die Suggestion ange- wandt und/oder sie an sich selbst ausprobiert (niemand berichtete von schlechten Auswirkungen, soweit ich weiß).

 

HRA L.H. berichtet von ihrer Erfahrung während ihrer Suche nach einem hinderlichen Komplex.: „Ich möchte dir von einem Selbstversuch der Psychoanalyse berichten, der das Unterbewusstsein erreicht. Ich habe ihn über 100 Stunden während sechs Monaten praktiziert und viele psychosomatische Schmerzen ausgetrocknet. Sie wurden auf Ereignisse in der frühen Kindheit und einige während meines Lebens zurückverfolgt. Es ist wie eine Assoziationskette. Der Verstand springt in die Kindheit zurück und kann Jahre vorwärtsspringen. Das Buch 'Psycho Analyze Yourself' (Psycho-analysiere dich selbst), von Farrow*, gibt dazu die Anweisungen.“ (Ich habe dieses Buch nicht gesehen, würde mich jedoch über diesbezügliche Berichte von HRAs, die solche Methoden schon ausprobiert haben, freuen. Ich möchte daran erinnern, dass solche Methoden Teil der akzeptierten Praxis von Psychologen in diesem Bereich sind.)

 

 

Maskierte Götter*

 

Es gibt ein neues Buch von Frank Waters, der in New Mexiko lebt und die Indianer dieser Gegend kennt und liebt. Ich kenne dieses neue Buch nicht, aber wurde von HRA W.P.S. darauf hingewiesen, die ebenso in diesem Teil des Landes lebt und mich an einige sehr interessante Passagen erinnerte (die ich fast vergessen habe) in Mr. Waters früherem Buch: 'The Man Who Killed the Deer'* (der Mann, der den Hirsch tötete). Sie war so freundlich, die Passagen zu kopieren und sie an mich zu senden, so dass ich sie an euch als Anschauungsmaterial über das indianische Leben weiterleiten kann.

 

„In ihrer Kiva sitzen die Männer stundenlang, um menschliche Dynamos zu werden. Sie rufen durch die kleine runde Öffnung im Fußboden der Kiva die Wärme und Kraft der schlafenden Erdschlange an. Aus den Tiefen ihrer eigenen Körper rufen sie ihre Lebenskraft an, und jeder ruft durch das offene Himmelslicht die unendliche Gnade und Kraft herunter, die alle Dinge sowie das Bewusstsein und den Willen seines eigenen stimulierten Geistes durchdringt.

 

Und all dieses Einflößen von Kraft und Macht, Gnade und Wille, lösten sie wie von der Scheitelnaht auf dem Kopf, bedeckt durch die Skalp-Locke – von der betreffenden Öffnung an der Spitze der Kiva. Als ein mächtiger, lebendiger, okkulter Fluss führten sie ihn entlang des Fokusses ihrer Konzentration.“

 

HRA W.P.S. fährt in ihrem Brief fort: „Die Indianer leben so nahe mit der Natur, wie Frank Waters erklärt, dass sie glauben, sie lebten in der Gemeinschaft mit den Geistern ihres Hirsch-Volks und Vögel etc. Sie bitten um die Vergebung der Hirsch-Mutter, bevor sie einen Hirsch töten, da sie glauben, der Hirsch opfere bereitwillig sein Leben, damit die Menschen leben können und der nie endende Fortschritt des Lebens weitergehen kann. Sie glauben, dass es einen großen Geist gibt und dass alle schlussendlich ein Teil dessen sein müssen, denn es gibt kein Glück, wenn man sich von der Herde entfernt ……”

 

Es wird immer mehr zur Gewissheit, dass Huna die Basis der Wahrheit ist, woraus der Glaube entspringt, der in den Überlieferungen der Indianer oder Afrikaner, Christen oder Hindus gefunden wird. In Frank Waters Beschreibung der Arbeit in einer Kiva können wir die Akkumulierung von Mana sehen und dessen Projektion an die na Aumakua, die es wiederum benutzten, um ihnen, den Mana-Übersendern, zu helfen. Wir sehen, wie das Mana von der niederen Ebene des physischen Lebens genommen und benutzt wird, um die Höheren Selbste zu bekräftigen. Es macht wenig Unterschied, ob die Indianer tatsächlich den Kontakt mit einem schlafenden Etwas hinter einem Schlangen-Erde-Symbol von grundsätzlicher Kraft herstellten oder mit Mana. Die Methode funktioniert tatsächlich so oft, trotz des Dogmatismus, der sich vielleicht eingeschlichen hat, um die Wahrheit zu verfälschen.

 

Die Hirsch-Mutter und das „Hirsch-Volk“, das „Vogel-Volk“, „Schlangen-Volk“ usw. fallen unter unsere erlernte Klassifizierung von 'Totems'. Aber um hinter die Lehnstuhl-Studien unserer großen „Autoritäten“ zu schauen und hinter deren arrogante Fehlvorstellungen müssen wir zu dem Totem-Volk selbst zurückkehren. Aus einer langwierigen Studie über ihren Glauben und ihre Gewohnheiten wird langsam der große grundsätzliche Glauben hervorkommen, dass das Bewusstsein etwas in sich selbst ist, nicht ein Nebenprodukt aus Energie bildenden Lebensformen in Kristallen, Pflanzen, Insekten oder Tieren. Ein breites Bild entsteht vor uns, gerahmt durch limitierenden Raum und Zeit. In dem Bild sehen wir ein Bewusstsein in dem legendären „Fall“. Dieser steigt von gottesähnlichen Konditional- Ebenen herab und animiert und dirigiert die Lebensenergie, Substanzen zu bilden, dann kristalline Strukturen, und schließlich Zellen und Zellgruppen. Die Zellgruppen verbinden sich mit anderen Zellgruppen, mit spezifischen Aufgaben für jede Gruppe. Die Bienen und Fische erscheinen, alle agieren als ein integrierter Teil der Bienen- oder Fisch-Schule. Das Gesetz heißt Zusammenarbeit.

 

Die Hirsch-Mutter ist nur ein Symbol des Studenten, der die menschliche Schulebene absolviert hat, der jedoch noch nicht gelernt hat, eine Aumakua, eine „äußerst vertrauenswürdige“ Aumakua-Bewusstseinseinheit zu sein. Es gibt immer den „Naturgeist“ oder die „Gruppenseele“, die über jene kleinen und abgesplitterten Bewusstseinspartikel wachen, die (aus mysteriösen Gründen) herabgestiegen sind, um auf der allertiefsten Ebene der Evolution zu beginnen und sich weiter aufwärts zu entwickeln.

 

Aus den kleinen Partikeln des Bewusstseins in einem einzigen Kristall entsteht durch Vereinigung und Kooperation mit anderen Partikeln ein Stein mit einer Vergrößerung der kleinen Bewusstseinseinheit. Auf den niederen Ebenen entsteht das gesamte Wachstum durch die Verschmelzung mit ähnlichen Einheiten. Auf dieser Ebene gibt es nur den Keim des freien Willens. Der Bienenstock, die Familie und die Kolonie, müssen alle zuerst die Zusammenarbeit als oberste Regel des Wachstums und des Fortschritts erlernen. Die weiter entwickelteren Naturgeister liefern die Zutat der höheren Weisheit zur Kooperation. Die verbindenden Partikel des Bewusstseins wachsen. Sie entwickeln sich. Schließlich werden sie zu dem Zustand von Bewusstsein, den wir das Unihipili eines Menschen nennen – das Unterbewusstsein.

 

Auf dieser Ebene geschieht etwas Seltsames. Ein entwickeltes Unterbewusstsein wird in den physischen Körper verbracht mit einem unterbewussten Geist, der sich im Lernprozess befindet. Dieses sich entwickelnde Unterbewusstsein ist selbstverständlich ein Uhane oder ein bewusstes Geistes-Selbst.

 

Und nun kann man noch etwas Seltsameres beobachten. Über dem Paar wird ein ausgebildeter Naturgeist platziert – eine Aumakua, die schlussendlich „äußerst vertrauenswürdig“ wird. Ihre gesamte Aufmerksamkeit richtet sich auf einen einzigen Menschen oder vielleicht ein Mann-Frau-Paar. Warum? Weil in dieser heiklen Phase dem Menschen die Vernunft gegeben wird und der fast komplette freie Wille. Er muss damit beginnen, für sich selbst aufzusteigen. Nach und nach lernt er, fast abseits von Familie, Kolonie oder kooperativen Gruppen zu leben. Dadurch wird er „Einer gegen die Welt“. Er lernt auf das Härteste, dass andere aus Selbstnutz zu bekämpfen konträr zu Wachstum und Fortschritt steht. Wir lernen in einer sehr harten Schule, dass nur durch gemeinsame Hilfe der Fortschritt erfolgen kann. Wir lernen, dass wir tatsächlich der Beschützer unseres Bruders sind und er der unsere.

 

Einige Wenige von uns haben dies fast alles gelernt. Dies ist unsere dünne, schwache Stimme, die wir erheben, wenn wir gegen Kriege sprechen und für den Beginn gemeinsamer Hilfe in der Welt, wenn wir für den Gebrauch der Vernunft und Liebe und solcher Weisheit plädieren, die wir besitzen, wenn wir gemeinsam in Gruppen arbeiten – denen spezialisierte Menschen in allen Wissensbereichen angehören. Am Anfang des Fortschritts waren wir gezwungen, mit unseren brüderlichen Einheiten des Bewusstseins zu arbeiten, nun müssen wir für uns selbst lernen, dass Kooperation das Gesetz auf allen Ebenen der Existenz ist. In dieser Angelegenheit liegt so viel Einfachheit und Vernunft, dass man sich nur wundern kann, dass die Menschheit dies nur so langsam begreift. Es ist eine einfache Angelegenheit des Weiseren, der den weniger Weisen führt, des Stärkeren, der dem Schwächeren hilft und allen, die für das Beste aller zusammen arbeiten.

 

Jene, die diese Lektion gelernt haben, sind auf die nächste Bewusstseinsebene weitergezogen. Wir können sie in unserem Garten arbeiten sehen, wenn wir innehalten, um die Pflanzenzellen bei ihrer kooperativen Arbeit beobachten, um das Leben auf der Ebene dieser besonderen Pflanzenart auszudrücken. Wir können sogar sehen, wie ein Insekt ein anderes frisst, um die Balance der Kräfte auszugleichen, die die Kooperation und den Fortschritt auf den weiteren Ebenen ermöglicht. Der Aumakua-Lehrling, der für die Erdwürmer in meinem Garten sorgen soll,, macht sich keine Sorgen, weil diese nicht für Vögel vorgesehen sind. Er ist zufrieden. Er weiß, dass alle Dinge liebevolle Führung gemäß des Gesetzes erhalten müssen.

 

Es ist so wichtig, dass wir sowohl Erdwürmer als auch Menschen haben. Beide sind ein Teil eines kooperativen Ganzen, worin lebendiges Bewusstsein auf ein vor langer Zeit gesetztes Ziel hinarbeitet, der kompletten Vereinigung, worin die getrennten Partikel sich noch einmal zusammentun – um ein Teil einer Quelle zu werden, die so perfekt in Weisheit, Liebe und Macht ist, jede Vorstellung übersteigend, – einschließlich eines weiten neuen Universums, worauf wir mit Verwunderung durch mächtige Teleskope schauen.

 

Lernen wir also etwas über „Totems“. Wir lernen über „Erdwurm-Völker“ und alle anderen. Wir lernen, dass unser wichtigstes Ziel es ist, „äußerst vertrauenswürdig“ zu werden, so schnell wie möglich. Die Essenz dessen ist es, für das große Ganze zu kooperieren. Das ist so einfach, aber wie sehr stolpern und taumeln wir, und wie sehr scheuen wir uns, wenn wir lernen, diesen Teil der Last der Welt zu tragen, der uns gegeben wurde, um unsere Stärke und unseren Anteil von Weisheit zu trainieren.

 

In meinem Garten versuchte ich vor einem Jahr, hinter die Szene zu schauen und die Lehrlinge na Aumakua bei der Arbeit zu beobachten. Ich habe nach Anzeichen gesucht, dass sie keine Experten in ihren Jobs sind und dabei die kleinen lebendigen Dinge übersehen. Ich gebe zu, dass ich die Gartenarbeit nicht immer erledige, wie es sein soll, aber gleichzeitig ist es klar ersichtlich, dass es dort harte und klare Regeln gibt, die die unsichtbaren Freunde befolgen müssen. Das Ameisen-Volk befolgt seine Regel, für die Pflanzenläuse zu sorgen und sie auf den Rosensträuchern im Frühjahr auszusetzen. Das ist nicht gut für die Aktivitäten des Rosen-Volks, aber, wie die Indianer sagen, ist eine niedere Lebensform glücklich, sich selbst anderen zu geben, die etwas höher in der Progressionsskala liegt, so dass das Leben weiter aufwärtsstreben kann.

 

Über den Naturgeistern herrscht sichtbar ein noch höherer Geist, der die Arbeit der Völker der Pflanzen, Insekten, Vögel und Würmer koordiniert. Auf dieser Ebene scheint es ein nützliches Gesetz zu sein, und ich habe entdeckt, dass es mich und alle betrifft. Indem ich Giftsprays für die Pflanzenläuse benutzte, behinderte ich die Balance und warf die Maschinerie leicht aus dem Ruder. Nach einigem Nachdenken fand ich einen Weg, um die Spielregeln einzuhalten. Da die kleinen Marienkäfer von demselben Spray vergiftet und so daran gehindert wurden, in der richtigen Zeit die Pflanzenläuse zu fressen, hörte ich auf zu sprühen. Ich habe auch einige Schutzgebiete in Ecken eingerichtet, wo die Marienkäfer sich zurückziehen und sich fortpflanzen konnten. Auf die Gefahr hin, dass Passanten mich für verrückt hielten, führte ich einseitige Konversationen mit den Naturgeistern, in der Hoffnung, dass sie mich hörten und antworteten – und mit mir zugunsten des Gartens kooperierten. Alles ging viel besser als vorher. Die Rosen übernahmen ihren Anteil in Form ihrer Blätter und zarten Knospen. Die Ameisen und ihre Insektenkühe beteiligten sich bis zum Äußersten, als die Marienkäfer die ihr zugeteilte Arbeit des Fressens zum Reinigen der Büsche übernahmen. Als die Nahrung verschwunden war, beteiligten sich die Marienkäfer in Bezug auf ihr eigenes Leben; nur wenige überlebten, um die Balance zu halten. Wahr ist, dass die Freundlichkeit und das Mitgefühl, was wir als Menschen als Ideale hochzuhalten gelernt haben, tatsächlich nur einen geringen Stellenwert auf den Ebenen des Gartenlebens innehaben, oder sogar in meinem eigenen physischen Körper, wo dieselben Regeln eingehalten werden müssen, wenn alles gut gehen soll. Ich esse Lebensmittel, um durch die niederen Formen zu meinem eigenen Zweck mein Leben zu erhalten. Die so gesammelte Lebenskraft wird teilweise der na Aumakua durch das Geben von Mana angeboten, so dass sie stark genug für ihre Arbeit wird, die sie zum Wohle aller ausführen muss. Es scheint, dass alle Lebensformen, vom Unkraut im Garten bis zu den Ameisen in der Küche, einen vitalen Zweck in dieser aufwärtsstrebenden Lebensform nutzen müssen. In meiner Aufgabe als ein Uhane kann ich sehen, dass ich erste Schritte auf dem Weg lerne, selbst ein Naturgeist zu werden. Ich überschaue das Unihipili und lerne langsam, es auf dem Weg der Ordnung und der Gesetze zu führen.

 

 

Antworten auf unsere Gebete

 

In unseren Briefen sowie den Bulletins werden die Antworten auf unsere Gebete lebhaft diskutiert. Während wir alle Ecken von Huna ausloten müssen, um unser Verständnis zu verbessern, liegt das vorrangige Interesse der Meisten im Auffinden von Möglichkeiten, wie wir Huna nutzen können. Es genügt nicht, dass die selbstverständlich okkulten, hochspezialisierten na Kahuna von gestern Huna benutzen konnten. Wir müssen es selbst nutzen. Wir beschweren uns bitterlich, wenn wir es versuchen und scheitern, aber das Gebet scheint intuitiv durch das gesamte Leben vorzuherrschen. Aus den weitesten Enden des Amazonas beendet ein Wissenschaftler die Observierung des Lebens im unberührten Dschungel und sendet die Informationen aus, die er an der großen Küste erhielt: „der Wille der Tiere für Gott.“ Der Mensch allein scheitert daran – trotz des anwachsenden Wehklagens in den Gebeten in allen Teilen des Globus.

 

Der Natur normales Muster der Balance bestand über unzählige Jahrhunderte, als die Lebensformen aufwärtsstrebten. In Ägypten veränderten sich die Bräuche kaum über 5000 Jahre. Aber in den letzten Jahren, während wir neue Wege in der wissenschaftlichen Entdeckung unter der Anerkennung des Geburtsrechts des freien Willens beschritten, haben wir die natürliche Balance zerstört und die Dinge in unsere eigenen Hände genommen. Wir haben die Grenzen der Entfernungen auf dem Wasser und in der Luft beiseite geschoben. Wir sind über die Berggipfel geflogen. Wir tun für die Krankheit der Menschheit, was ich mit meinem Giftspray in meinem Garten getan habe. Die Populationen und überflutenden Kriege für den „Lebensraum“ verursachen ein immer größeres Ungleichgewicht, und ein Krieg folgt dem anderen, jeder größer und zerstörerischer als der vorhergehende

 

Jedes Aufgeben der normalen Balance wirft etwas anderes aus dem Gleichgewicht. Die Kriege schwächen soziale, ökonomische und staatliche Strukturen. In die Schwachpunkte treten die gierigen und rücksichtslosen Individuen und Organisationen von Individuen ein – sogar Nationen. Die Stimmen jener, die Mäßigkeit und Kooperation anmahnen, sind verlorene Echos, während die Schreie jener, die nach gierigen Eroberungen streben, von allen Seiten auf die öffentlichen Ohren schallen. Wer hält inne, um die teuer bezahlte Einzelseite in den Zeitungen zu betrachten, die uns die Aufrufe der Quäker für Gesundheit und Augenmaß zeigen? Tatsächlich nur wenige. Die meisten Bürger werden blind in die Gegenrichtung geführt. Hass und Angst werden immer mehr geschürt, Tag und Nacht, indem jede Entschuldigung oder Vorwand benutzt wird, um uns taub für Mäßigung zu machen – um uns willig zu machen, die Zerstörung unserer selbst und unserer Nachbarn in der Welt geschehen zu lassen, sogar der Erde, wo die Lebensformen in geordneter Weise aufwärtsstreben.

 

Die Huna-Regel des nicht Verletzens könnte das derzeitige Eintauchen in die Dunkelheit stoppen, und die Expansion der alten Huna-Regel, wie sie in „Liebe deinen Nächsten“ zu finden ist, würde unsere Füße auf den Pfad der Kooperation setzen und aus der Dunkelheit hinaus in das Licht führen. Die Uhane in jedem gesunden Menschen wissen, dass es besser ist, zusammenzuarbeiten und in Kooperation für das gemeinsame Wohl zu leben, anstatt es aus Hass und Gier zu zerstören. Es ist nur das Unihipili, dass dies nicht weiß und nicht verstehen kann, aufgrund blinder Gier und Wut, die in den dunklen Herzen und schwarzen Begierden der Menschen eine Rolle spielen.

 

Das Ergebnis kann ein langsames Wachstum an Verständnis werden, wobei der Mensch auch lernt, „Gott zu gehorchen“ und die Lektion lernt, die ihm auf seinem Aufwärtsstreben beigebracht wurde, als er dem Stamm, der Schule oder der Herde angehörte – die Lektion, dass geordnete und gemeinsame Hilfe das Gesetz unterstützt. Oder wir können, wie so viele vergangene Zivilisationen es anscheinend auf dem Gipfel ihres Ruhms getan haben, weiterhin den derzeitigen verrückten Kriegstrends folgen, bis aller Anschein normaler Balance verloren ist und uns die Werkzeuge kooperativer Arbeit abhandengekommen sind – die Werkzeuge des Transports, der Kommunikation und der Gesetzesvollstreckung. An diesem Punkt würde Mutter Natur eingreifen, und von jenen Überlebenden Nachkommen hervorbringen.

 

 

Aka-Faden-Verbindung mit der Aumakua

 

HRA MRS. A.C. fragt in einem Brief, (1) wie weit die Aumakua von uns entfernt und wo sie situiert sei, und (2) an welchem Teil des menschlichen Körpers der Aka-Faden befestigt sei – der Faden, der zur Aumakua führt – Solar Plexus, Herzzentrum, Stirn oder Gehirn?

 

Ich erinnere mich an dieselbe Frage vor einigen Jahren und spüre, dass die Antworten von allgemeinem Interesse sind. In einigen okkulten Schriften wird vieles darüber berichtet.

 

Die na Kahuna schienen zu glauben, dass die Verbindung durch den Aka- oder Schattenkörper des Unihipili bestand und dass der Befestigungspunkt im Bereich des Solar Plexus lag – der Bereich des Geists des Unihipili befindet sich, grob gesagt, im Nabel unterhalb des Zwerchfells. Ihr Wort naau betrifft die kleinen Eingeweiden, der Sitz von Gedanken, Zuneigung, Emotionen und Intelligenz.

 

Wie ich in meinem Buch und verschiedenen Bulletins erklärt habe, liegt der telepathische Kontakt mit der Aumakua insgesamt in den Händen des Unihipili. Unter keinen Umständen können wir uns selbst zwingen, des tatsächlichen Kontakts sowie der Gedankenform-Botschaften, die entlang der Verbindungsschnur hin und her fließen, klar bewusst zu sein.

 

Die Vermutung, dass eine ähnliche Verbindung zwischen dem Herzen oder Gehirnszentrum bestehen könnte, scheint die Überlieferung der na Kahuna nicht zu bewahrheiten. Ein anderer Punkt ist, dass der Kontakt mit der Aumakua durch den Aka-Faden weitergeführt wird, wenn wir sterben und uns des physischen Körpers befreien. Dies gibt den Beweis, dass der Punkt der Anhaftung sich tatsächlich im Aka-Körper befindet und der physische Körper nur berührt wird, wenn der Aka-Körper die entsprechenden Teile des physischen durchdringt oder berührt.

 

Die Aumakua scheinen keinen bestimmten Platz in Huna zu haben; dieser mag nah oder fern sein, da jedoch Entfernung in der telepathischen Kommunikation keine Rolle spielt, kann sie auch jederzeit sehr nahe sein. Die na Kahuna jedoch hatten Worte für die Annahme, dass die Aumakua (ein Gott – akua) manchmal sehr nah an den Körper oder sogar in ihn hinein kamen. Akua noho bedeutete „der Gott, der im Menschen lebt“. Der „Gott, der den Menschen inspiriert“ ihn zu einer wunderbaren Rede veranlasst, war der akua-ulu. Merke: das Wort 'Gott' wurde von Übersetzern wie das englische Äquivalent akua benutzt. Alle Wesenheiten auf der Skala höher als das Uhane des Menschen fielen unter diese Klassifizierung. Die Vorstellung eines einzigen höchsten Gottes war den Polynesiern fremd, soweit ich weiß. Deren Höchstes war eine Trinität – drei große Götter – und Lono, der ein niederer Gott von etwas niederer Ordnung gewesen zu sein schien, kam in das Bild zu einem unbestimmten Punkt in der langen Geschichte von Huna, wahrscheinlich von einer anderen Quelle ausgeliehen oder eine Kontaminierung der Originaltheorie repräsentierend.

 

 

Die Inschrift der antiken Gebetskugel

 

Diese wurde übersetzt, und eine Kopie der Übersetzung wurde uns von Prof. McCarthy von dem Australischen Museums übersandt. Ich erinnere daran, dass diese Kugel, aus den babylonischen Ruinen ausgegraben, in den letzten Jahren von den HRA getestet wurde und sie eine bemerkenswerte Heilkraft ähnlich einer Ikone oder eines Amuletts zu besitzen scheint. Sie wurde vor sehr langer Zeit für eine jüdische Familie hergestellt.

 

Die Inschrift ist in Aramäisch, der Sprache Jesu. Übersetzt wurde sie von H. Gordon, Smith’s College, North Hampton, Mass., Er sagt:

 

„Der Text dient dazu, Eigentum zu bewahren und die Familie des Klienten (des Kugelherstellers oder Priesters?) vor bösen Kräften zu bewahren. Threshold bedeutet Haus, seed bedeutet Kinder. Der Ehemann ist Grifa oder Qrifa, die Ehefrau Mami – sie werden Kinder ihrer Mutter genannt nicht ihrer Väter. Iii und Immaz sind feminine Namen. Kinder werden nach ihren Müttern benannt, nicht nach ihren Vätern, denn die aramäische Magie erfordert diese Sicherheit: die Mutter eines Menschen ist mit Sicherheit bekannt – jedoch nicht der Vater. Die Bedeutung von Iwi ist nicht sicher. YEWS ist der Name Gottes – YAHWEH – der letzte Buchstabe verhüllt in Übereinstimmung mit einer Formalität, die hier nicht erklärt werden soll. Beachte jedoch, dass der erste Buchstabe ‘Y’ weggelassen wurde, dann der zweite und dann der dritte.“

 

Die Kugel ist flach und ca. 14 Inch im Durchmesser. Sie besteht aus grauem Ton mit einem matten Glanz.

 

Das Gebet in der Kugel

 

„Ich dokumentiere für mich selbst

und handle in deinem Namen,

oh Herr des Heils,

4-8.

 

Sende Heilung für die Wunden des Hauses, der Kinder und des Eigentums. Qrifa, Sohn des Iwi, für dessen Sohn und dessen Töchter und für sein Haus und sein Eigentum und für sein Geflügel und seine Tiere, und für seine Kinder, seine Schafe und seine Esel und seine Ochsen, mögen sie für sie leben und ihnen erhalten bleiben; namentlich für Mami, Tochter von Immaz und Grifa, Sohn des Iwi, im Namen von YHWF, HFW, WF, F, der Name, der den Namen des Wagens des roten Meeres niederschlug, und die heiligen Engel vor ihm.“

 

Besten Dank für dieses Material. HRA S.L übersandte mir auch Bilder von der Vorder- und Rückseite der kleinen Steinfigur, und ich hoffe bald verkünden zu können, dass ein Künstler-HRA eine Reproduktion hergestellt habe und an die Interessenten Kopien senden kann. Sie schreibt, dass Kii Pohaku sie als sehr gut, freundlich und auf eine drollige, sehr eigene Art, heimisch beeindruckte.

 

MFL

 


Bulletin 55

Psychoanalyse aus der Huna-Sicht

15. Mai 1951

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Entdecke deine eigenen Komplexe, Fiktionen und deren Wurzeln durch unterschiedliche Methoden.

Diskussion über die Stolperfallen und Gefahren bei der Arbeit auf eigene Faust

Besprechung 'Psycho Analyze Yourself' (Psycho-analysiere dich selbst),

von E. Pickworth Farrow*

 

 

Liebe HRA-Freunde,

 

ihr habt mich mit euren Briefen liebevoll unterstützt und ermutigt in Beantwortung des letzten Bulletins, worin ich von den Gefühlen einiger HRA berichtete aufgrund ihrer missglückten Bemühungen um Hilfe durch Huna-ähnliche Gebete, dass Huna gescheitert sei und ich mit ihm.

 

Ich habe nicht realisiert, wie viele von euch das Problem so klar sahen und erkannten, dass unsere Arbeit sich immer noch in der experimentellen Phase befindet und wir nicht erwarten können, die besten Arbeiten der alten na Kahuna duplizieren zu können, bis wir genügend Zeit damit verbracht haben zu lernen, was sie wissen – und die Fähigkeit entwickeln, dieses Wissen zu nutzen, sobald es ans Licht gekommen ist.

 

Ich war auch sehr erfreut, von fast allen zu hören, die den Mut verloren hatten und schrieben, sie beschuldigten weder Huna noch mich – dass wenn sie aufhörten nachzudenken, es immer noch Dinge gäbe, die wir nicht kennen und nicht getan haben bzw. nicht korrekt erledigt haben.

 

Ich danke jedem Einzelnen von euch

M.F.L.

 

 

An diesem Punkt in diesem Bulletin möchte ich ein Buch ansprechen, welches für jeden wertvoll sein kann, der etwas verzweifelt ist und die experimentelle Phase von Huna nicht abwarten kann, um weitere positive Antworten auf Gebete zu erhalten. Es ist ein Buch eines der vielen begnadeten HRA-Autoren, Dorothy Thomas, und es heißt: The Key to Spiritual Magic. (Der Schlüssel zur spirituellen Magie).*

 

Dieses Buch erzählt die einfache und direkte Geschichte einer langen Suche nach Verständnis und Heilung. Die Suche erstreckte sich über einen überraschend großen Bereich. Es wurde jede alte Religion von Ägypten an studiert sowie die aktuellen und sehr modernen religiösen Lehren und Kulte. Sollte etwas übersehen worden sein, so habe ich dies nicht bemerkt. Das Buch wurde 1943 geschrieben, bevor die Autorin auf Huna stieß, somit ist es ideal für jeden, der meint, Huna sei zu umständlich und der zu den bekannteren Linien religiösen Denkens und Erfahrung für eine mögliche Hilfestellung zurückkehren möchte.

 

Ob anderen in derselben Weise Hilfe zuteil werden kann, vermag ich nicht zu sagen, aber Dorothy Thomas gelang es, und sie berichtet davon. Ihr Bedarf hätte nicht größer sein können zu der Zeit einer argen Panik. Auf Seite 55 schreibt sie: „Eines Morgens, ca. 10 Uhr, kollabierte ich. Aber ungeachtet dessen gab es noch weitere Probleme. Rechnungen, schwindende Ersparnisse. Unser Auto hatte aufgegeben. Wir haben einige Möbel verloren. Das war die Krise. Etwas musste geschehen. Mary Baker Eddy muss so etwas gespürt haben, als sie als letzten Ausweg zu Quimby ging. Aber ich hatte keinen Quimby.”

 

Auf mehr als 30 Seiten schreibt sie in ihrem Buch, wie und wann sie aufgegeben hatte zu kämpfen, und als sie mit dem Verlorenen abgerechnet hatte, war sie in der Lage, sich auf diese eigenartige, tiefere innere Kraftreserve zu verlassen (die ich zu Beginn des Bulletins 54 erwähnt habe), und ohne Rückhalt durch irgendein besonderes religiöses Konzept, außer jenem des „Himmlischen Vaters“, zog sie sich buchstäblich selbst am Schopf hoch mit einem starken Mut, der aus der Verzweiflung ihrer Schwäche und ihrer Bedürftigkeit geboren wurde. Plötzlich fand sie wieder ihre Kraft, worauf sie sich verlassen konnte. Sie begann, in dem Durcheinander ihrer bisherigen Studien ein Muster zu erkennen. Sie begann, dies zu ordnen, und bald „...sah ich eine Tür und schaute auf das Licht. Ich hatte es gefunden! Himmlischer Vater, rief ich, mehr Licht, mehr Licht, mehr Licht!“ Das Licht, das zu ihr kam, beschrieb sie Seite um Seite; mit Lyrik, wo Prosa nicht genügte, den Glanz der „Offenbarung“ und ihrer Inspiration niederzuschreiben. Zuerst schreibt die Studentin, dann die Dichterin und schließlich die Mystikerin.

 

Nach zwei Jahren war Dorothy Thomas so schnell fortgeschritten, dass sie ein weiteres Buch beendet hatte in dem Versuch, die Essenz ihrer Ergebnisse in Worte zu fassen. Sie stützte es auf ein bemerkenswertes Manuskript von Charles E. Sleater und schrieb es in Gedichtsform: The Call of the Phoenix (Der Ruf des Phoenix). Es ist die Geschichte von Ägypten, der Pyramiden und der Einweihungen. Der Roman lässt ihre Philosophie in den Leben ihrer Personen lebendig werden.

 

 

PSYCHO ANALYZE YOURSELF (Psycho-analysiere dich selbst)

von E. Pickworth Farrow*

 

Dieses Buch wurde in einem Brief von HRA L.H. in Bulletin 54 erwähnt. Eine HRA aus Los Angeles war so freundlich und schrieb mir, sie habe die in dem Buch beschriebene Methode angewendet; dies liegt mir in Kopie vor, und so kann ich diese Arbeit nachvollziehen. Lasst mich euch für den Anfang Teile des Briefs von HRA E.H zitieren, worin sie ihre Erfahrung mit der Methode beschreibt:

 

„Nach meiner Rückkehr 1946, als ich das Buch erstand, wandte ich die Methode an, um einen Komplex aufzulösen, der etwa 15 Jahre lang verzerrte Reaktionen verursacht hatte. Kürzlich bekam ich bei einer Pendelbefragung keine Antwort auf eine bestimmte Frage, und dies ließ mich einen Komplex vermuten. So ging ich zu der Methode über, die in dem Buch vorgeschlagen war, und begann zu schreiben. Seit langem stockte mein Unterbewusstsein und begann dann, sich zu winden. Ich musste so weit gehen, eine Serie von Fragen aufzuschreiben, die sich alle um den letzten Punkt drehten, der hervorgetreten war und die Antwortverweigerung verursacht hatte. Zwei Seiten waren gefüllt mit Fragen, und dann zeigte sich der Komplex endlich gut genug, so dass ich wusste, wonach ich suchen sollte... Das Scheuen vor dem Thema deutete auf einen sehr tief sitzenden Komplex, dessen ich mir nicht bewusst gewesen war. Ich wende die Methode an, wann immer ich tief verstört bin und fühle mich danach immer besser und klarer bei Verstand. Ein Hinweis: Achtet darauf, weiches Papier zu nehmen, so dass das Schreiben mit dem Stift mühelos vorangeht.“

 

Der Autor des Buchs, Mr. Farrow, erzählt die Geschichte, als er nach dem Ersten Weltkrieg krank und seine mentale Reaktion derart schlecht war, dass er meinte, auf versteckte Fiktionen zu reagieren und die Hilfe eines Psychoanalytikers zu benötigen. Er konsultierte einen Arzt nach dem anderen und bemerkte schließlich, dass er bessere Ergebnisse erzielte, wenn er sich selbst jeden Tag für eine Stunde hinsetzte und aufschrieb, was immer ihm in den Kopf kam.

 

Durch diese Methode befreite er sich selbst von dem Widerwillen, alle Ge-danken zu benennen, auch alle Erinnerungen an seine vergangenen Hand-lungen, Vorstellungen und Emotionen. Er behielt seine Aufzeichnungen verschlossen.

 

Was aufgeschrieben werden sollte, wurde dem Unterbewusstsein überlassen. Er musste aufpassen, nicht zu beurteilen oder zu kritisieren, nicht überrascht oder beschämt zu reagieren. Er blieb bei der Haltung eines freundlichen und unpersönlichen Interesses, notierte alles, was aus ihm hervorkam und übergab es so dem Licht der Vernunft – somit wurde er automatisch von einigen zwanghaften Elementen befreit. (Er fand heraus, dass es nicht gut war, darüber zu sprechen und dies weniger gute Wirkungen erzielte als das Schreiben. Es sei bemerkt, dass Gelesenes viele Menschen weit mehr beeindruckt als das Gehörte. Der visuelle Eindruck scheint auf das Unihipili von Natur aus größer zu sein als der akustische.)

 

Dem Autor liegt weniger daran zu erklären, wie er sein unbewusstes Selbst dahingehend dirigierte, dass es Eindrücke in Bezug auf frühere Ereignisse seines Lebens freigab. Es muss jedoch angenommen werden, dass er sich selbst Fragen stellte und die Antworten niederschrieb, die in seinem ent-spannten Verstand aufkamen. Vielleicht hat er auch eine Sitzung begonnen, indem er an einige schwierige Vorkommnisse des Tages oder seines vergan-genen Lebens dachte, und dann das Unihipili angewiesen, ihm dessen Vorstellungen mitzuteilen, die durch „freies Assoziieren“ hervorgerufen wurden, - und eine Vorstellung folgte der anderen.

 

Ob er die notierten Vorstellungen beurteilte, wird kaum angesprochen, aber als er objektiv beobachtete, was in seine Gedanken kam, und als alte Erinnerungen zusammen mit alten Emotionen zurückkehrten, muss er in der Kunst der Psychoanalyse ausreichend versiert gewesen sein, bedeutende Reaktionen auf gewisse Erinnerungen hervorzurufen – bzw. in dem einige Erinnerungen umgebenden „blinden Fleck“ die Wahrscheinlichkeit zu erkennen, dass ein Komplex berührt, verhindert oder umgangen worden war.

 

Viele Beispiele werden aus seiner eigenen Erfahrung genannt, um zu zeigen, wie er in freigelegte Erinnerungen hineinkam und die Fiktionen dahinter verstehen konnte. Wenn er einmal die schmerzhaften Erinnerungen verstanden und sie oft genug durchlebt hatte, wurden die Fiktionen entfernt.

 

Der allgemeine Nutzen bezieht sich auf eine bessere Gesundheit und klareres Denken sowie eine normale Reaktion auf Situationen des täglichen Lebens und der Arbeit. Auf Seite 50 und 51 schreibt er: „Man wird feststel-len, dass der Erhalt einer großen Anzahl von Gedanken, niedergeschrieben aus dem Verstand, diesen klarer werden lässt, und man daraufhin die wichtigsten Angelegenheiten des täglichen Lebens vorrangig angeht, viel bereitwilliger als vorher, als der Geist gewissermaßen verwirrt und unterdrückt war. Der Prozess reduziert jedwede Nervosität aufgrund der Unterdrückung der darunterliegenden Emotionen. In dieser Hinsicht ist diese Methode viel besser, als das Experimentieren mit dem psycho-galvanischen Reflex oder dem Wort-Assoziationstest. Denn Letzterer zeigt nur die Präsenz von Emotionen an, ohne diese in größerem Ausmaß zu entfernen. Trotzdem ist das Entfernen der Emotionen schmerzhaft, und somit erfordert diese Methode eine weit größere Entschiedenheit als das reine Experimentieren.“

 

Ein vertrauter Freund, mit dem man jede aufkommende Schwierigkeit diskutieren kann, könnte bei der Selbstanalyse behilflich sein. Zweifelsfrei ist geteiltes Leid halbes Leid; und man findet sicherlich einen befähigten Menschen, der einem vertrauensvollen Freund einen Ratschlag geben kann – vorzugsweise ein ärztlicher Vertrauter, falls sich dieser für diese Methode interessiert. (Auf Seite 41 schreibt er:) „... Der Verstand ist niemals blank, sondern er denkt ständig etwas, obwohl man sich dessen nicht ganz bewusst sein mag, was man (unser Unihipili) darüber denkt.“

 

Der Einfluss durch Träume in der Methode ist interessant. Man denkt an einen erinnerten Traum zurück und schreibt es auf. Dann mögen Gedanken aufkommen, die augenscheinlich überhaupt nicht dazu gehören. Sie werden alle notiert, und viele scheinbar unpassende Gedanken werden später mit der dahinter- und darunterliegenden Ursache des Traums in Verbindung gebracht wie unter einer „Gedächtnis-Decke“, womit das Unterbewusstsein oftmals das komplette Material versteckt. Bei der Nachfrage nach der Bedeutung des Traums beim Aufwachen (Seite 8) kann viel oder wenig Information darüber in den Geist fließen. Das Geschriebene kann später das Bild komplettieren und die gesamte und tatsächliche Bedeutung des Traums aufzeigen.

 

Die „Projektion“, die der Autor erklärt, scheint nicht notwendig zu sein, um gute Resultate zu erhalten. Sie ist die Reaktion der früheren komplexbildenden Ereignisse des Patienten. Wenn der Komplex ans Licht gebracht wird, werden die damit assoziierten Emotionen stimuliert und gespürt. Solche Emotionen werden sehr oft (unbewusst) von der Person, die Liebe, Angst, Hass etc. hervorrief, auf den Arzt übertragen. Allgemein heißt es, dass dies dabei hilft, den Komplex auszulöschen oder zu erschöpfen, indem die mit dem Komplex zusammen gespeicherten Emotionen genutzt werden. Das ist gut für den Patienten, aber oft schwierig für den Arzt.

 

Der Autor erfuhr wenig oder gar keine Projektion in seiner Arbeit mit den beiden Psychoanalytikern, obwohl sich beide ihm in gewisser Weise widersetzten, da sie ihn nicht berichten ließen, was in seinem Geist hochgekommen war und er als wichtig zu erzählen erachtete. Sie hatten versucht, ihn in die Erinnerung spezieller Geschehnisse zu drängen bzw. zu dirigieren, unter Ausschluss anderer Erinnerungen, die er intuitiv zu wissen schien und die für die Untersuchung als wichtig angenommen wurden. Nachdem er mit den Ärzten gebrochen hatte, begann er, dem Unterbewusstsein frei zu folgen, wohin es ihn führen wollte, und nach nicht allzu langer Zeit trat er phasenweise in sein früheres Leben ein, worin die Lektionen gebildet und die tatsächlichen Ereignisse von anderen Ersatz-Erinnerungen begraben worden waren, denn sie waren tatsächlich oder emotional schmerzhaft. Ausgehend von späteren Erinnerungen tastete er sich immer weiter zurück und fand ständig Reaktionen, die von etwas Mysteriösem in ihm abnormal gemacht worden waren. Als schließlich dieses „Etwas“ erreicht und als die ursprüngliche Ursache aller späteren und ähnlichen Reaktionen erkannt wurde, waren die Resultate überaus erfreulich und dauerhaft.

 

Der Autor hatte keine Gefahr entdeckt in seinem Experiment mit der Schreibmethode. Nach seiner knappen Beschreibung seiner Kondition als Mensch, der diese Art von Hilfe benötigte, scheint er sich nicht auf einem ausgesprochen schlechten Weg zu befinden. Er scheint nur leicht berührt von emotionalen Störungen, Reaktionen oder physischen Krankheiten, die von Fiktionen herrührten.

 

Es ist kaum möglich, dass für niemanden eine Gefahr besteht. Es könnte sein, dass die Schreibmethode das Unihipili so langsam und verzögert dazu bringt, die angestauten Erinnerungen zu enthüllen, dass der schrittweise Prozess die Emotionen allmählich austrocknet. Unglücklicherweise scheint es eine allgemeine Erfahrung in der Arbeit der Ärzte zu sein, dass der Patient einen Komplex aufdeckt und so stark darauf reagiert, dass er anscheinend noch mehr Schmerz, Angst, Hass etc. erleidet, verglichen mit der Reaktion zu der Zeit des ursprünglichen Vorkommnisses. Der Patient muss durch diesen Sturm bis zu Ende begleitet werden, sonst wird er ein Mörder oder er begeht in den Intervallen zwischen den Behandlung Selbstmord. Es scheint, dass jeder die Vorsichtsmaßnahme übernehmen kann, der einen Freund zur Verfügung hat, der ihm hilft, wenn plötzlich ein Hornissennest angestochen wird und das Unihipili bis zu einem gefährlichen Grad die Kontrolle verloren hat. Der Freund könnte beiseite stehen und den Ausbruch der Emotionen ermutigen, sodass sie sich durch die Wiederholung erschöpfen und die Gefahr sicher, wenn auch schmerzhaft, vorbeigeht.

 

 

Psychoanalyse aus Sicht von Huna

 

Die Tatsache, dass das Unihipili und das Uhane zwei getrennte Wesenheiten sind, ist eine sehr große Hilfe in dem klaren Verständnis, was in der Psychoanalyse geschieht. Da viele HRA die von Mr. Farrow vorgeschlagene Methode ausprobieren möchten, ist es mir wichtig, auf verschiedene Punkte in der Theorie und Praxis in diesem Bereich des psycho-religiösen Felds hinzuweisen und zu sehen, welches Licht Huna darauf werfen kann. (Als Referenz schlage ich Dr. Karl Mennengers Buch The Human Mind (Der menschliche Geist) vor, 1945 überarbeitet, verfügbar in allen guten Büchereien und geschrieben für den Laien.)

 

Vor wenigen Jahren begannen wir zu vermuten, dass einige von uns vollendete und normale Erinnerungen aus vergangenen Inkarnationen mitbringen. (Huna nimmt wenige Reinkarnationen für jedes der drei Selbste auf ihrem Weg der Evolution an.) Die vorliegenden Beweise sind nur dürftig, um diese Annahme zu unterstützen, aber wir tun gut daran, uns zu erinnern, dass einige eigenartige Erinnerungen, die aus den Tiefen des Unihipili-Geistes erscheinen, nur im Zusammenhang mit früheren Inkarnationen und Erfahrungen in diesen schattenhaft erinnerten Zeiten erklärt werden können.

 

Ersatzweise für die Reinkarnationstheorie existiert der Vorschlag, dass von den Samenzellen Rassenerinnerungen mitgebracht werden, die unsere vererbten Charakteristika von Generation zu Generation weitergeben. Es wurde auch vorgeschlagen, dass sich das menschliche Wesen von seiner Konzeption daran erinnert, was von der Mutter oder andere ihm Nahestehende gesagt und sogar getan wurde. Diese Theorie scheint gut glaubhaft durch die Tatsachen vieler Erinnerungen an pränatale Ereignisse, sie scheitert jedoch kläglich in Bezug auf das funktionierende Gedächtnis, bevor die hochspezialisierten Gehirnzellen der Erinnerung noch nicht einmal entwickelt waren.

 

Huna wirft viel Licht auf diese Theorie, indem es erklärt, dass das Unihipili mit den Eltern sogar schon vor der Empfängnis zusammen ist. Es müsste in dem Aka- oder Schattenkörper sein, aber, wie wir es im Fall des Unihipili als ein Geist sehen, existieren in dem Aka-Körper alle Organe des Denkens und Erinnerns sowie des Hörens und Sehens, sogar wenn diese Organe nicht mit der dichten Materie des physischen Körpers gefüllt sind.

 

Huna sagt uns, dass das Unihipili sich gut erinnert, ihm jedoch die höhere Form der Vernunft fehlt, die zu dem Uhane gehört. Dies gibt uns eine gute Erklärung der Tatsache, dass die Komplexe anscheinend schon oft vor der Geburt gebildet werden. Beispielsweise sagt die Mutter bei der Geburt in ihrer Not: „Ich kann nicht mehr atmen!“ Das Baby-Unihipili ist tief beeindruckt, und es bildet sich ein Komplex, worin es die Worte und Vorstellungen, die dieser mit sich führt, auf sich bezieht. In späteren Jahren kann ein Komplex stimuliert werden und sich die Atemnot in Asthma materialisieren.

 

Wir können sagen, dass aller Wahrscheinlichkeit nach das Uhane sich bis zur Geburt in dem neuen Körper nicht dem Unihipili als Gast und Partner anschließt, und dass daher alle Eindrücke, die von dem Unihipili aus pränatalen Ereignissen zurückbehalten wurden, nicht rationalisiert werden können, was nur möglich wäre, wenn die Gedanken und Eindrücke durch das Uhane überprüft würden. Das Unihipili, das gelernt hat, Eindrücke ohne das Rationalisieren des Uhane aufzunehmen und zurückzuhalten, scheint einen schwierigen Weg vor sich zu haben. In Zeiten physischer, emotionaler oder mentaler Belastung scheint das Unihipili sich auf die pränatale Praxis zu besinnen und Eindrücke auf sich selbst zu beziehen, diese danach zurückzubehalten und auf die Eindrücke gemäß seiner Beurteilung und seines Wohlergehens zu reagieren.

 

Wenn es dem Unihipili nicht wie gewohnt gut geht und es unzufrieden ist, drückt es sich auf zwei Arten aus – leicht, moderat oder heftig:

(1) etwas wollen oder

(2) etwas nicht wollen und so weit zu gehen, dies mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern.

 

Das Baby versucht instinktiv, zu erhalten, was es möchte und loszuwerden, was es nicht möchte. Alles geht gut, bis die Zeit kommt für die Lektion, dass einige erwünschte Dinge nicht erhältlich sind und andere Dinge aufgegeben werden müssen.

 

Alle Studenten stimmten weitestgehend überein, dass die meisten Komplexe gebildet werden, wenn das Unihipili aus irgendeinem Grund und unter irgendwelchen Umständen zu seiner pränatalen oder späteren Handlung zurückkehrt, das Uhane beiseitezuschieben und Eindrücke zu sammeln, bevor diese mit Vernunft gesegnet sind. Man stimmt auch überein, dass es dann auf diese unrationalisierten Eindrücke mit einer Strenge und verbissenen Entschlossenheit über alle Maßen reagiert und sich erstaunlich arglistig verhält.

 

Eine andere Angewohnheit des Unihipili ist seine fast unglaubliche Sturheit, sich der Vernunft zu widersetzen, wenn ein Komplex involviert ist. In dem alten hawaiischen Wort für das Unihipili haben zwei der Wurzeln die Bedeutung von „stur“ und „verschwiegen“. Die na Kahuna müssen diese Charakteristika vor langer Zeit schon gekannt haben.

 

In seiner Bemühung, die Rationalisierung seiner Komplexe, Eindrücke und Glaubenssätze zu verhindern, wird es sie mit allen möglichen Tricks außer Reichweite des Uhane bringen. Wenn es in die Ecke getrieben wird, benutzt es Symbole, um Tatsachen zu verdecken.

 

Beginnt der Psychoanalytiker, nach dem Komplex zu suchen, wird sich das Unihipili gewöhnlich wie ein Kind benehmen. Es wird ihm die Schuld für alle seine realen oder eingebildeten Probleme geben. Oder wenn es um einen komplexeren Wunsch geht, wird es alle gewünschten Attribute auf den Arzt projizieren und ihn dafür lieben. Dies ist eine „Projektion“, und, es muss leider gesagt werden, dass die häufigen und plötzlichen dadurch ausgelösten Heilungen nur so lange andauern, wie die Projektion anhält bzw. der konstante Kontakt mit dem Arzt andauert. Die komplette Heilung wird nur geschehen, wenn der Patient die Emotionen hinter den Bedürfnissen erkennt und diese nicht wünscht. Er muss seine Aktionen und Reaktionen rationalisieren, seine Anhaftung an den Arzt loslassen, beenden, die Schuld anderen zu geben und einsehen, dass niemand anderen eine Schuld trifft.

 

So stark ist der Widerstand des Unihipili auf alle Versuche, seine versteckten Komplexe aufzudecken, dass nur wenig Gefahr besteht, dass das wirklich schwer leidende Individuum sich durch die Schreibmethode selbst Schaden zugefügt. Aus dem einfachen Grund, weil die Menschen, die am meisten Hilfe brauchen, am wenigsten ihr eigenes Unihipili kontrollieren und verhindern können, das dieses sie von dem stetigen täglichen Schreiben abhalten will. Tausend Entschuldigungen werden von dem Unihipili vorgebracht, und tausend absolut unnötige Pflichten werden erinnert, die getan werden müssen, jedes Mal, wenn der Gedanke an das Schreiben hervorkommt. Niemals wird das Unihipili die Möglichkeit übersehen, jemand anderen oder etwas anderes für die Vermeidung des Schreibens zu beschuldigen, und es wird sein Uhane überzeugen, dass die Schuld immer korrekt verteilt ist. Wenn ein Freund oder der Arzt auf den Patienten Druck ausübt, täglich seinen Anteil der Analysearbeit zu übernehmen, besteht die Belohnung oft in Beschuldigungen und Hass.

 

Das ist eine befremdliche Beurteilung des Unihipili, aber es hält wirklich an Schmerz, Traurigkeit und Hass fest – all die unbequemen Dinge – wenn sie von ihm in Übereinstimmung mit den angesammelten Vorstellungen der Bedeutung komplexbildender Ereignisse mitgebracht wurden. Auf der anderen Seite des Bildes finden wir Individuen, die in unlogischer Weise an unbegründeten und irrationalen Lieben und Freuden festhalten, die aus ihren Fiktionen entstanden sind; für sie ist alles „so wunderbar!“ und „so aufregend“. Sie sind oft eifersüchtig auf ihre Begleiter und Freunde, die sich dumpf und leblos neben ihnen fühlen.

 

Das Ziel der Psychoanalyse besteht vorrangig darin, physische Krankheiten aufgrund von Fiktionen zu heilen, zweitens normale mentale und emotionale Reaktionen durch tägliche Freuden und persönlichen Kontakt wiederherzustellen und drittens, die Energie zu befreien, die in der Reaktion auf Komplexe vergeudet wird, so dass sie zum besseren Vorteil im normalen Leben genutzt werden kann.

 

Eine sehr wichtige Angelegenheit, die erachtet und gut erinnert werden muss von allen, die beschließen mögen, mit der Schreibmethode zu experimentieren (oder irgendeine andere Methode), ist dies: Fast alle Komplexe sind bis zu einem gewissen Grad mit dem großen „Nein“ einer künstlichen Hemmung gekoppelt. Ein Kind mag seinen Komplex blinder Angst vor einem großen Mann haben, verursacht durch das Schlagen eines gedankenlosen, lieblosen, verärgerten Vaters, der nur meint, dass er das Kind etwas geistig lehrte. Nimm das Beispiel des Mannes, der in früher Kindheit geschlagen wurde, wenn er aus kindlichem Temperament aufstampfte und schrie, weil ihm die Puppe seiner Schwester verwehrt wurde. Im späteren Leben wird jeder Mann, der ihm etwas verwehrt, das symbolisch die Puppe repräsentiert, in ihm dieselbe Furcht und Hass hervorrufen, wie es sein Vater tat.

 

Um das Beispiel fortzuführen: Sagen wir, der Mann wird erfolgreich psycho-analysiert und trocknet den Komplex aus. Unvermeidbar und gleichzeitig verliert er die Hemmung, die eine wirkliche Lektion für ihn war – die Lektion, dass man anderen nichts wegnehmen darf. Jahrelang diente diese Hemmung dazu, dass der Mann das Eigentum anderer respektierte. Da dies nun zusammen mit dem Komplex verschwunden war, besteht große Gefahr, dass er versuchen wird, anderen etwas wegzunehmen – so dass die Lektion noch einmal und vielleicht in noch schwierigere Art und Weise gelernt werden muss.

 

Niemand von uns muss sich wundern, wenn er jemanden sieht, der von Komplexen befreit wurde und plötzlich verwahrlost und das Fehlen jedweder sozialer Zurückhaltung zeigt. Wir müssen verstehen, was geschehen ist und realisieren, dass in dem üblichen Verlauf der Erinnerungen einer Lücke zurückgeblieben ist – Erinnerungen, die alle Lektionen des „Müssens“ und „Nichtmüssens“ beinhalten. Sie rufen ein zufälliges Bedürfnis einer Reaktion in Übereinstimmung mit dem schmerzhaft erlernten Muster sozialer Hemmung hervor, und mit der aufgesparten Hemmung, die nunmehr mit dem Komplex ausgetrocknet wurde, reagieren sie, wie sie es als Kleinkind getan haben – mit einem direkten Zugriff dessen, was sie wünschen oder einem gewaltsamen Tritt danach, was sie vermeiden möchten.

 

Dies ist die zu befolgende Regel in dem Prozess der Analyse: Nur in der gewohnten und normalerweise ruhigen Art agieren und reagieren, um die Tücke verlorener Hemmungen zu vermeiden. Ungeachtet dessen, was du Neues tun möchtest oder wie richtig oder plausibel solch eine Handlung dir erscheinen mag, konsultiere deine nächsten Freunde, und folge ihren Ratschlägen in dieser Angelegenheit. Triff keine wichtigen eigenen Entscheidungen innerhalb mindestens sechs Monaten nach Beendigung der Analyse. Vor allem, so warnt ein Autor, heirate nicht oder plane keine Scheidung während dieser gefährlichen Periode, wenn die Lektionen der Befangenheit neu erlernt werden und die von den Komplexen hinterlassenen Lücken komplett mit gesundem und gut rationalisiertem Geistesmaterial gefüllt werden.

 

Ich würde mich freuen, wenn so viele HRA wie möglich etwas zu diesen Experimenten beitragen und über ihre Eindrücke und Ergebnisse berichten. Die Schreibmethode, zusammen mit einem guten Freund, der zur Verfügung steht mit einer guten Auffassungsgabe, wenn unsere betrübt ist, scheint sicher genug zu sein, aber jeder muss sein eigenes Glück versuchen oder die Methode sein lassen.

 

Halte bitte zusätzlich zu den Standard-Vorstellungen zu dieser Angelegenheit Huna im Auge, besonders wenn du dir selbst Fragen stellst und die Antworten aufschreibst, die dir aus dem Unterbewusstsein in den Sinn kommen. Vergegenwärtige dich, wenn du die Erinnerungen an eine Verletzung von anderen aufdeckst und ein Sturm an Schuld- oder Schamgefühlen entsteht, dass du direkt um Entschuldigung bitten oder, wenn dies nicht möglich ist, die Vergebung substituieren musst, bis du dich selbst überzeugt hast, dass du das Konto mehr als ausgeglichen hast. Bis dies getan ist, hoffe nicht, dass du das Unihipili überzeugen kannst, dass du nicht länger schuldig seist und keine Bestrafung in Form von Krankheit oder „Missgeschick“ verdientest oder die Aumakua deine Gebete erhören dürfen.

 

Eine schlussendliche Warnung der na Kahuna und anderen modernen okkulten Wissenschaften ist für uns alle sehr wichtig. Dies ist die Warnung, dass, wenn du das aktive Denken des Uhane beendest und mental entspannst, während du das Unihipili einlädst, dir deine Gedanken zu präsentieren, einige Geistwesen auf der anderen Seite die Möglichkeit in Anspruch nehmen können, ihre Gedanken zu präsentieren.

 

Einige von uns sind auf natürliche Weise gut geschützt gegen solche Einflüsse, andere sind kaum geschützt. Bei einer Neigung zu okkulten Einflüssen ist es klüger, glücklich mit deinen Komplexen weiterzuleben und sie in Ruhe zu lassen. Wenn nach guten Gebeten an die Aumakua für Schutz und Führung sich eines Tages aus der Schreibmethode Hinweise entwickeln, die zu Sorgen Anlass geben, brich sofort die Methode ab. Achte vor allem darauf, falls dich die Angst packt und Panik verursacht. Wenn man sich weigert, sich zu fürchten und ruhig und fest bleibt, können die meisten geistigen Beeinflussungen erfolgreich weggeschickt werden. Wenn das Schreiben beendet ist, wird alles gut sein.

 

Viele von uns sind glücklich, dass wir uns die Zeit genommen haben, uns mit unserem Unihipili zu befassen. Wir haben gelernt, es als eine andere Wesenheit zu erkennen und allmählich mit ihm sprechen und zuhören können und mit ihm eine Beziehung in Liebe und gegenseitigem Vertrauen aufbauen dürfen – so wie die ideale Beziehung zwischen Eltern und Kind sein sollte. Die tägliche gemeinsame Praxis in der Akkumulation von Mana-Aufladungen und dessen Einsatz ist das bestmögliche Training sowie die Arbeit mit den Schachtel-Übungen und die Praxis im telepathischen Kontakt in der TAHG-Arbeit.

 

HRA A.H., eine hervorragende Studentin und befähigte Forscherin, fand kürzlich heraus, dass ihr Unihipili, das sie „Pansy“ nennt, am besten mit Symbolen oder Bildern arbeitet. Sie versteht es gut, einen verlorenen Gegenstand zu finden. Dies geschieht prompt, wenn sie davon eine Zeichnung anfertigt und ihn detailliert beschreibt. Wird der verlorene Gegenstand nur beim Namen genannt, erhält sie davon keine Vorstellung und kann ihn lange nicht finden. Als sie das Schachtelexperiment ausprobierte, entdeckte sie zufällig etwas Besonderes. Pansy wurde als Übung ein kleiner Schmuck- Elefant vorgelegt, und A.H. tat so, als ob sie ihn liebte und bewunderte. Sie präsentierte ihn mit beträchtlichem Eindruck und einer Zeremonie, „für immer und ewig ihr ein und alles“ zu sein. Danach hätte Pansy mit sechs weiteren Gegenständen in sechs Schachteln in Verwirrung geraten und Fehler machen können, aber sie fand stets sofort die Schachtel, die „ihren eigenen“ kleinen Elefanten enthielt. Vielleicht können wir alle ähnliche wertvolle Entdeckungen machen. Wir sind ein experimentelles Projekt. Lasst uns experimentieren und mit unserer Huna-Arbeit fortfahren.

 

MFL


Bulletin 56

Huna und die Natur der Seele

1. Juni 1951

 

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Diskussion über das Unihipili und das Uhane in der Hawaiischen Sprache;

der „Pfad“, Reinkarnation und vergangene Leben;

Briefe von HRAs;

der Schutzwall für amerikanische Soldaten im Krieg;

Zukunftsvorhersage durch Träume

 

 

 

Eine Diskussion zu Beginn

 

Einer der ansässigen HRAs schneite plötzlich in mein Büro, und wir diskutierten über die verstaubten Theorien der Transmigration. Dies führte uns aus irgendeinem absurden Grund in ein Gespräch über die Transsubstantiation und die Veränderung der Elemente in der Heiligen Kommunion in Körper und Blut von Christus. (Korrektur Übers.: Transsubstantiation bedeutet die Verwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi und führt zu dessen Vergegenwärtigung im Hl. Sakrament.) Dies brachte uns über einen Umweg zu dem Thema 'Transmutation von Elementen'.

 

Plötzlich schaute mein Freund auf seine Uhr und stellte erschrocken fest: „Wir haben zehn Minuten vergeudet. Ich kam zu dir, um über Huna zu sprechen. Wir kennen die Transmigration theoretisch seit vielleicht 3000 Jahren und haben über die Transsubstantiation und Alchemie fast 2000 Jahre lang argumentiert, nun ist es Zeit, dass wir zu etwas Vielversprechenderem übergeben.“

 

„Was wolltest du bezüglich Huna besprechen?“, fragte ich nach.

 

Er nahm seine Brille ab, inspizierte abwesend die Gläser und setzte sie auf. „Ich weiß kaum, wie ich es sagen soll... Da ist diese Sache der zwei Selbste in Huna – das Unihipili und das Uhane. Mussten die alten na Kahuna immer sagen 'mein Unihipili' und ' mein Uhane', wenn sie darüber sprachen, was 'wir unsere Seele' nennen?“

 

Ich langte nach meinen Hawaiischen Wörterbüchern und schaute nach, welches hawaiische Wort die frühen Missionare wählen mussten für unser Wort 'Seele'. Auf Seite 245 meines Andrews Dictionary las ich laut die Übersetzung vor: „Ka`ho`a`ka. Der Geist oder die Seele einer noch lebenden Person, wahrscheinlich von (eingeborenen) Priestern heuhane kakaola sichtbar.“

 

„Selbstverständlich“, erklärte ich, „war das Wort uhane üblich, das sie in der Übersetzung der Bibel ins Hawaiische benutzten, und keinen einzigen Augenblick argwöhnten die Missionare, dass das Unihipili ein anderes Selbst und Teil der 'Seele' sei. Sie lebten lange, bevor das Unterbewusstsein entdeckt wurde.“

 

„Aber“, unterbrach mich mein Freund, „hat das Wort kahoaka irgendetwas in sich, das auf mehr als zwei Seelen hinweist? Was ist mit den Wurzeln und deren Bedeutungen?“

 

So blätterten wir in dem Wörterbuch und suchten nach den Bedeutungen dieser Wurzeln. Von ka, hoa und aka konnten wir übersetzen: 'der Begleiter' und 'schemenhaft'. Dies konzentrierte unsere Aufmerksamkeit auf den 'Begleiter', denn der einzige Begleiter eines Uhane ist ein Unihipili, da die Aumakua nicht in diesem Sinne als Begleiter betrachtet wird. Die eingeborenen Priester oder na Kahuna waren, wie es scheint, mit dem, was wir modernen Menschen als „Astralreisen“ nennen, sehr vertraut. Im Gebrauch ihrer hellsichtigen Fähigkeiten sahen sie einen der beiden „Begleiter-Selbste“ aus dem Körper herauskommen und umherwandern; sie wussten, warum das so war und hatten dafür einen speziellen Namen. Wenn sie beide Selbste außerhalb der Aka-Körper sahen, war der Mensch wahrscheinlich tot.

 

Das Wort kino`wai`lua war reserviert, um den Geist eines Verblichenen zu benennen – wortwörtlich übersetzt: „Körper-Wasser-Zwei“ oder „ein Körper von zwei Wässern“. Mit Wasser, Mana symbolisierend, haben wir einen Geist aus zwei Körpern oder Selbsten, wovon jeder seinen eigenen Anteil an Vitalkraft benutzt oder seinen Platz in einem menschlichen Körper hat, wovon der eine aus Aka-Substanz und Mana besteht, ein solcher Körper für jeden der beiden Selbste wird in dem Wort „Zwei“ angegeben.

 

Über die Wurzelwörter gelangten wir schließlich zu ka`ka`o`la, das Andrews in dem Wörterbuch als ein zweites Wort für „Seele“ nennt. Die Wurzeln waren kaka und ola. Kaka hat die allgemeine Bedeutung von „schlagen, auspeitschen oder spalten wie Holz“. Dies schien nicht auf die „Seele“ anwendbar zu sein. Jedoch gab es eine andere Bedeutung: „Früchte, die in Clustern wachsen wie Weintrauben...“ Dies der Bedeutung von ola hinzugefügt, was „lebendig“ heißt, ergab die Bedeutung des Wortes: „Cluster-lebendig“, das in Symbolen leicht als eine „Gruppe“ lebendiger Einheiten gesehen werden kann, möglicherweise ein Uhane in seinem Aka-Körper mit einer geringen Mana-Ladung. Wenn mehrere solcher Geister draußen auf einer Astralreise sich zusammentaten, heißt das Wort für sie oio, was bedeutet: „eine Gemeinschaft von Geistern“, gemäß des Verfassers dieses alten Wörterbuchs. (Ein Wort ohne Bedeutung für uns, das kein Selbst angibt, das „lebendig“ ist oder im Fleisch, wenn es sich nicht auf Astralreisen befindet.)

 

Als ich wenig später meinen Freund zu seinem Auto begleitete, diskutierten wir die Bedeutung der Wurzel für die Übersetzung „Begleiter“. Dieselbe Wurzel hoa hat auch eine andere Bedeutung, ein sichtbares Symbol, das auf den Aka- oder Schatten-Faden hinweist, der das Unihipili und Uhane während des Lebens verbindet und wenn sie auf Astralreisen getrennt sind. Diese Bedeutung heißt: „Verbinden... mit einer Schnur oder einem Seil; sichern durch verknüpfen oder verbinden“. (Bei dem alternativen Buchstabieren von Unihipili, oder uhinipili, haben wir die Wurzel hini, die „dünn“ oder „schlank“ bedeutet, ein perfektes Symbol zur Bezeichnung und Bedeutung des Aka-(aha-) Fadens, den Huna gut kennt in seinem multifunktionalen Gebrauch und der in anderen Systemen in viel geringerem Ausmaß bekannt ist als – die „Silberschnur“.

 

Mein Freund fasste alles zusammen, während er in sein Auto einstieg: „Ganz gleich, welchen Weg wir wählen, die na Kahuna scheinen dich die Vorstellung akzeptieren zu lassen, dass wir zwei Selbste statt einem haben.“ Er drückte auf den Starter, winkten mir feierlich zu und befahl mit barscher Stimme: „Komm her, Unihipili! Drehe das Lenkrad! Du und ich sind eine Stunde zu spät an!“

 

Ich kehrte in mein Büro zurück, nachdenklich ob der vielen Wörter der na Kahuna, um in einer sehr besonderen Weise einen speziellen Status oder Zustand des Unihipili oder Uhane zu beschreiben, wenn diese sich außerhalb des physischen Körpers befinden. Auf meinem Schreibtisch suchte ich nach alten Notizen für ein weiteres Wort und fand es bald.

 

Dieses Wort ist ha`ili`aka, das laut Wörterbuch „Geist“ oder „Spirit“ bedeutet. Die wortwörtliche Übersetzung der Wurzeln ist „eine Mulde, wodurch Wasser fließt (Symbol von Mana); eine Haut, etwas Schattenartiges“ (unser gewöhnlicher Aka-Körper, den ein Selbst als Geist oder Spirit bewohnt). Dieses Wort wurde vielleicht für einen normalen Spirit aus zwei Selbsten benutzt, aber die Betonung liegt in seiner Fähigkeit, Mana in seinen Aka-Körper zu befördern, da Wasser durch die Mulde befördert wird. Die Vorstellung einer „Haut“ kann bedeuten, dass das Mana nicht auf einen anderen Geist überfließen soll, sondern beibehalten und benutzt wird, um den Aka-Körper des Unihipili zu füllen, so wie Wasser eine Haut fühlt. Die alten na Kahuna waren klug genug, um symbolische Bedeutungen in Wörtern zu verstecken.

 

Man kann sich fast vorstellen, wie die ursprünglichen na Kahuna vor Jahrhunderten danach strebten, Wörter zu erfinden, die

(1) in der normalen Konversation benutzt wurden und somit nicht verloren gingen, und

(2) die in den Wurzeln eine symbolische und geheime Information enthielten, die zugunsten jener weiter gegeben wurde, die diese Information benötigten.

 

Dass die Wörter überlebten, wissen wir. Wir sehen auch, dass die äußere oder esoterische Bedeutung der Wörter und Sätze überlebten und als solche in der Konversation und Schrift in Nicht-Huna-Kreisen und -Ländern benutzt wurden. Das Christentum und seine Literatur ist voll von Wörtern und Sätzen der äußeren und inneren Bedeutungen.

 

HRA Alice Harrison schrieb mir in einem Brief: „Für mich bedeutet der Aka-Faden oder -Kordel zwischen uns und der Aumakua der biblische 'gerade, enge Pfad'. Ich finde so viel in Huna, das zu meiner eigenen Interpretation der Bibel passt.“

 

Der „Pfad“ war ein Symbol in Huna des Aka-Kontaktfadens zwischen dem Unihipili und der Aumakua. (Aka: „ein Pfad; aufsteigen, zum Handeln anregen, als der Verstand.“ Notiere, dass das Symbol von 'aufsteigen' benutzt wurde, um alles Senden von Mana und Gedankenformen in Gebetshandlungen durch das Unihipili anzugeben – auf Veranlassung des Uhane – zur Aumakua. Fast alle der großen Religionen haben dieselbe Vorstellung von 'aufsteigen' für ihre Himmel und die leuchtenden Geistwesen, die diese bewohnen. Nur hier und da können wir ein Konzept eines Himmels finden, der auf der guten alten Erde verbleibt, der jedoch hinsichtlich der Entfernung zu einer bestimmten Region weggenommen wird.)

 

Der „breite Pfad“ ist immer der einfach zu folgende in den Heiligen Schriften und führt angeblich ins Abseits. (Ala`nui: Großer Pfad). Andererseits führte der enge, schmale Pfad zu einem guten Ende, er war jedoch schwierig zu finden und zu befolgen. Im Christentum wurde gelehrt, dass die Schwierigkeit von unserer Langsamkeit herrühre, das sündige Leben aufzugeben. Das hat Sinn, jedoch nur vage, wenn wir das Symbol eines engen Pfades betrachten. Jedoch nicht, wenn wir uns Huna zuwenden.

 

In Huna ist der „Pfad“ „gerade“ gleich pololei und bedeutet „moralische Geradlinigkeit“ wie im Christentum. „Gerade“ und „eng“ weisen andererseits auf eine andere spezielle symbolische Bedeutung. Das Wort ha`iki beinhaltet für uns dieselbe Bedeutung dieses „engen Pfads“. Seine Wurzeln weisen wortwörtlich auf ha: „Mulde zum Durchfließen von Wasser“ (den Mana-Fluss) und: iki „klein“. So haben wir in der „kleinen Mulde zum Befördern von Wasser“ den dünnen Aka-Faden zum Befördern von Mana „hinauf“ zu der Aumakua, um diese zu befähigen, für uns auf dieser Erdebene in Beantwortung unserer Gebete zu agieren.

 

Die na Kahuna teilen uns sorgfältig in ihren vielen Symbolen mit, dass der Aka-Körper jedes der drei „Selbste“ mit Mana gefüllt werden kann. Wir haben diese geheime Information gerade gesehen, wie sie in dem Wort für „Geist“ versteckt war, das den Aka-Körper als eine Wasser-Haut bezeichnete, gefüllt mit Mana zum Gebrauch in derselben Weise.

 

Unser Fortschritt in unseren Huna-Studien und dessen Anwendung hängt von solchen Beweisen ab, die diese Wurzeln bieten. Der „breite, einfache Pfad“ lässt die äußere Doktrin akzeptieren, die in Polynesien von den Osterinseln bis nach Neuseeland gefunden wurde – die Doktrin, dass Mana eine Art persönliche Form der Kraft sei, die von den Eltern zu dem Kind gemäß Stand und Autorität weitergeleitet würde.. Oder, dass der Aka- oder aha-Faden nicht der Überbringer von Mana ist, sondern uns an die Nabelschnur erinnert, die uns alle mit unseren Vorfahren verbindet.

 

Wohin geht unsere Huna-Forschung? HRA Winogene Savage, deren Bücher über Religion in dem Bulletin besprochen wurden, betrachtete das Problem, das wir in den weiteren Huna-Studien und experimentellen Tests aufnehmen sollten. Hier sind Auszüge ihres Briefs:

 

„Es scheint mir, dass Huna dringend eine Anzahl von Studenten mit gut entwickelten hellsichtigen Fähigkeiten braucht, um es zu prüfen, zu korrigieren, Fehlendes einzufügen, damit es zu einer kompletten, wunder-wirksamen Philosophie wird.

 

Die Lehren der Theosophie, inklusive Reinkarnation, Karma über eine Reihe von Leben und andere komplexere Schlüssel, werden alle von vielen, vielen Sensitiven, die tatsächlich bis zurück nach Ägypten schauen und sogar atlantische Inkarnationen hatten, bestätigt.

 

Ich habe persönlich einige gekannt, die vergangene Leben aufgespürt haben, die zu heutigen Ereignissen und Umständen passen. Flower Newhouse, die sich sogar klar bis Ägypten zurück erinnert und deren Anweisungen direkt von vergangenen oder von heutigen Lehrern kommen, spürt viele Ursachen in der Gegenwart auf in den Leben jener, die sie aufsuchen für ihre Hilfe in früheren Inkarnation, die dunkle Schatten auf ihr jetziges Leben werfen.

 

Falls die Reinkarnation eine Tatsache des Seins ist, wie können die Psychoanalytiker nur in dieses Leben eingehen und tatsächlich diese versteckten Ursachen ausgraben? Man kann suchen und studieren bis zum Sankt Nimmerleinstag, aber ohne das gesamte Bild – wie es sich auf uns auswirkt – werden die Prämissen ausreichen, um das Problem aufzuspüren, das uns überall konfrontiert? Und werden die allerbesten Heilungen komplett und anhaltend sein, wenn die Ursachen weit zurückgehen und weiterhin andauern?

 

Ich war immer erzürnt über die Freud'sche Philosophie. Sie führt tatsächlich nirgendwohin. Ob wir diesen Pfad oder jenen Pfad gehen ist dasselbe, beide führen nirgendwohin.

 

Und ‘George’ oder ‘Pansy’ so viel Wichtigkeit in der Entwicklung einer Technik zu geben, bedeutet meiner Meinung nach, auf dem Weg nach Nirgendwo zu reisen. Ich habe sie mit ihrer Show gesehen mit dem Minimum an bewusster Ausrichtung, und welch ein Durcheinander sie vollbrachten! Ich konnte nie das Unihipili an einem akkuraten Platz in meiner Philosophie ausrichten, obwohl ich ich oft meinen 'George' beauftrage, Dinge für mich zu finden, und selbstverständlich tut er dies.

 

Unser Bewusstsein erinnert an einen Eisberg, worin das Unterbewusstsein wie die Masse unterhalb der Wasseroberfläche liegt und das Bewusstsein, das den sichtbaren Teil ausmacht, unterstützt. Es ist alles dasselbe, aber es funktioniert unterschiedlich und gleitet in dem großen Meer (des Bewusstseins?), woraus es entstanden ist – nur in der Form unterschiedlich, jedoch nicht in der Substanz – meiner Einschätzung nach ist es 'Gott'.

 

Wahrscheinlich blickte kein na Kahuna weit in die Vergangenheit und konnte daher mit den Ursachen (in vergangenen Inkarnationen) umgehen. Ich glaube jedoch, dass die derzeit verfügbaren Lehren weiter fortgeschritten und für die heutigen Probleme besser anwendbar sind. Tatsächlich glaube ich, dass sie in unterschiedlichen Formen veröffentlicht wurden, um alle Lernenden zu befriedigen, die Willens sind zu suchen und zu studieren. Aus jeder Art Lehre werden wir Kerne heraussammeln, die schließlich das Bild komplettieren und in diesem Prozess alle Barrieren hinwegnehmen – Komplexe und Blockaden etc. – ohne ihnen extra Aufmerksamkeit zu widmen. Und wir kommen, um zu sehen, zu hören und zu wissen mit veritablem 'kosmischen Bewusstseins', das für mich der ultimative Zweck des Erdenlebens zu sein scheint.

 

Die Huna-Unterlagen haben uns Hinweise gegeben, die in jeder Philosophie anwendbar sind, aber es scheint mir, dass Robin Hoods Hütte einen gutbepackten Pfad um sich herum besitzt! Ich muss einen unterschiedlichen Pfad nehmen, da ich so oft anderer Meinung bin.“

 

Mit Mrs. Savages Brief kam eine Ankündigung einer Lesung von Flower A. Newhouse, und ich sehe dies als einen Vorschlag an, dass wir gut daran täten, uns dieser Lektorin zwecks Information zuzuwenden, anstatt uns weiterhin Huna zuzuwenden. Die Lesung trägt den Titel „Die Entschleierung der Geheimnisse des schöpferischen Gebets“, und hinsichtlich des Themas lese ich:

 

„Hinter der sichtbaren Ebene der menschlichen Aktivitäten liegt das wahrnehmbare Feld seiner Gedanken. Innerhalb dieses Felds sind die Gebete sichtbar!

 

Wie Gebete aussehen, wie sie wirken, und in welchem Ausmaß sie ihre eigenen Bitten beantworten, wird von der Lektorin enthüllt. Mrs. Newhouse wird auch die inneren Gründe analysieren, warum einige Gebete nicht beantwortet werden. Sie wird den Unterschied in der Erscheinung jener Gebetsarten beschreiben, die unwirksam und jener, die unerlässlich sind.

 

Jeder, der diesen Vortrag anhört, wird nicht nur den Mechanismus der Gedankenwellen der Gebete besser verstehen, sondern wird auf intelligentere Weise effektiver und weiser beten können.“

 

Kommentar zu dem obigen Brief: HRA Winogene Savage ist eine unserer treuesten Freunde in der HRA. Sie gehört zu uns seit den Anfangstagen, und sie hat eine Huna-Gruppe geführt. Sie ist eine von Cigbos großzügigster Freundin. Mehr noch, sie gehört zu jenen HRA, deren Gehirnschwingungen auf dem Bovis-Biometer ca. 320 Grad messen. Was sie zu sagen hat, tut sie immer frei heraus und und äußerst ernsthaft, und es muss mit dem Geist vernommen werden, womit es uns gegeben wird.

 

 

Alle Wege führen nach Rom

 

Alle Wege führen nach Rom, in Huna sowie in anderen Angelegenheiten in dem Bereich der Psycho-Religionen. Es ist, als ob wir als HRA in einem sehr großen Kreis säßen, jeder aus einem besonderen Blickpunk und in einem speziellen Licht Huna betrachtend – ein Licht aus Erfahrung und Studium, aus Bedürfnissen und individueller Annäherung.

 

Wir können nicht alle über das verworrene Feld der Mechanismen von Huna springen, wie Mrs. Savage es tun kann. Viele von uns müssen sich entlangtasten indem sie die Manas, die drei Selbste, die Fiktionen, die Aka-Fäden und all dies erforschen. Unser Vertrauen in die Wahrhaftigkeit und das korrekte „Sehen“ von bekannten Hellsehern mag sich seit langem getrübt haben. Der lange Blick zurück durch Inkarnationen mag durch die gegensätzlichen „Sichtungen“ der Seher, die uns bekannt waren, abgeschnitten worden sein – oder wir wurden von der spekulativen Abteilung dieses Bereichs zurückgeworfen, von etwas in uns, das sich weigert, die Aussagen von Lehrern zu akzeptieren und sich diesen auf Augenhöhe zu stellen.

 

Dr. Oscar Brunler hat uns einen großen Dienst erwiesen in der Entdeckung der Gehirnschwingungen und in der Klassifizierung von Arten mentaler Aktion und Reaktion. (In dieser Arbeit hat seine Frau, Dr. Calver, ebenfalls einen großen Dienst in der Erfassung und Klassifizierung geleistet.) Aus dieser Arbeit haben wir gelernt, dass jeder von uns in besonderer Weise talentiert ist, wenn er sich den Studien des psycho-religiösen Feldes nähert. In dieser Erkenntnis realisieren wir, dass wir alle exakt in derselben Richtung ausgerichtet sind, wir jedoch aufgrund unserer mentalen Unterschiede bestimmte Themen an Informationen bevorzugen und von bestimmten Informationsquellen abhängig sind, die zu unserer Art der Vernunft, des Gespürs und Gefühls passen. HRA Mrs. Savage findet in den Bulletins viele Dinge aus meiner Feder, die sie nicht akzeptiert, da sie nicht mit ihrer Sicht der Dinge übereinstimmen oder weil sie sie als inkorrekt in Bezug auf Huna betrachtet. Darin befindet sie sich in exzellenter und ehrenvoller Gesellschaft. Unsere Experten in der allgemeinen hawaiischen Sprache und Überlieferung, Charles W. Kenn, F. H. F. und HRA, sowie HRA Theodore Kelsey, stimmen in vielen Punkten nicht mit mir überein, und dies stets aus äußerst exzellenten eigenen Gründen, wenn nicht gleichermaßen eindrucksvolle Begründungen von von meinem Standpunkt aus gesehen, von dem aus ich auf das zentrale Licht, von Huna dargebracht, schaue.

 

Zurückkehrend du den hellsichtigen Menschen, insbesondere Flower Newhouse und was sie beispielsweise „sieht“, weiß ich, dass eine Reihe der HRA aufs Äußerste überzeugt sind, dass ihre Hellsicht ihr die korrekte Information von Dingen liefert. Andererseits bringt mich meine Art der Mentalität, gemessen mit dem Biometer, dazu, ihre Ergebnisse und ihre Aussagen auf deren Bedeutung hin zu vergleichen, mit ähnlichen Ergebnissen und Aussagen über die Jahre hin gesehen, besonders in dem letzten Jahrhundert, seitdem der Okkultismus der Ära der Hexenverbrennung entkommen ist. Gerade weil ich zu einer Annäherung in den Vergleichen gekommen bin, und mich mit leeren Händen umdrehen muss, da keine zwei berühmten Hellseher in den Fakten übereinstimmen, seien es Lehren oder Lebensziele, ist es kein Grund, warum andere nicht in der Lage wären, sich den Ergebnissen und Entscheidungen anderer okkulter Führer einer Gruppe anzuschließen und mit vollen Händen des Überflusses daherkommen.

 

Vielleicht ist die größte Feder im Hut unserer HRA-Organisation die Tatsache, dass wir trotz der unterschiedlichen Ansichten, die wir als Individuen haben, zusammenarbeiten können . Es ist wahr, einige wenige HRA waren unfähig, das Scheitern anzunehmen, den Rest von uns für ihre Standpunkte zu überzeugen und haben resigniert, aber im großen Ganzen haben wir die beste Toleranz demonstriert, die ich jemals das Privileg hatte, in solch einer gemischten Gruppe zu erkennen. Ich bin oft sündhaft stolz auf einige HRA, deren frisch eingetroffenen Briefe mir persönlich und einigen realen oder mutmaßlichen Standpunkten über Huna den den Wind aus den Segeln nehmen. Es zeigt, dass wir eine völlig lebendige investigative Gruppe sind und keine ehrwürdige Kongregation, die sich damit begnügt, einer Person das letzte Wort in der Autorität zu jeder Frage zu überlassen. Wenn wir zusammen halten, auch wenn wir uns gelegentlich in den Haaren liegen, und uns weiterhin vorwärts kämpfen, jeder in seiner eigenen Reihe, jedoch stets Huna vor Augen haltend, werden wir in der eigenen Natur der Sache ständigen Fortschritt im Hinblick auf etwas Faktischem, und was noch wichtiger ist, etwas Praktisches, erzielen.

 

Ungeachtet dessen, ob wir die Reinkarnation als eine Angelegenheit von wenigen oder vielen Leben akzeptieren, oder karmische Überreste von Leben zu Leben oder kosmisches Bewusstsein als schlussendliches Wachstumsziel betrachten, werden wir sicher sein, vor uns die kurzfristigen Ziele, die Huna eigen sind, zu erreichen – in dem Huna die Ursache ist, die uns als eine investigative Gruppe zusammengebracht hat. Wir können nach Wegen und Mitteln Ausschau halten, uns selbst oder andere zu heilen, und alles kann Wasser auf unsere Mühlen bedeuten, sei es in den Manas, den Akas, den Aka-Fäden, den drei Selbsten, den Fiktionen oder was immer. Die wichtigsten Fakten werden, sobald wir sie entdecken und zum Einsatz bringen, unvermeidbar von jedem von uns auf seine eigene Art übersetzt werden. Jedoch tun wir gut daran zu erinnern, dass ungeachtet dessen, wie sehr wir in anderen Standpunkten differieren, es eine einzige Wahrheit gibt, die uns immer verbindet: die Wahrheit, dass jeder langsame und oft schmerzhafte Schritt vorwärts in unserem Wachstum auf Liebe und Dienen basiert – auch wenn dies dürftig und mager erscheint. Gelingt uns dies nicht und der Fortschritt durch Liebe und Dienen befindet sich außerhalb der Reichweite von einigen, wird stets der große Huna-Fels übrig bleiben, worauf eine sichere Erlösung verblieben ist – der Fels der alten Doktrin des „nicht Verletzens“.

 

So schwierig es sein mag, wir können uns langsam der Unverletzlichkeit in Handeln und Denken annähern. Ist dies erreicht, wenn auch nur teilweise, mit tagtäglich bekämpften und gebrochenen Ergebnissen, werden Liebe und Dienen die Tür öffnen und vorsichtig eintreten. Wie wir helfen, ist nicht so wichtig, auch nicht warum wir helfen, wenn die Tatsache besteht, dass wir helfen. Jede freundliche Tat ist eine gesegnete Hilfe, ein wirkliches Teilen von sich selbst. Aber es bleibt ein begleitender Dienst, wenn wir nur neben der Straße sitzen bleiben, und mit stillem Segen den Passanten Gutes wünschen.

 

Eine der grundsätzlichen Prozesse, der in der kleinen uns umgebenden Welt gelernt werden muss, liegt im Anziehen von Menschen und Dingen an uns, anstelle sie wegzuschieben. Darin liegt etwas Geheimnisvolles. Ich schaue aus meinem Bürofenster und sehe einen Fremden auf der Straße. Aber wenn ich ihn segne, geschieht etwas Strahlendes und Scheinendes – er ist nicht länger ein Fremder, sondern ein Freund. Ich habe ihn zu mir herangezogen. Dasselbe geschieht in meinem Garten. Heute entdeckte ich ein Nest mitten in meinem wertvollen Strauch mit roten Beeren und grünen Blättern für Weihnachten. Darin befanden sich vier kleine Fremdlinge – die fremd blieben, während sie sich duckten, um aus der Sicht zu bleiben, während die Amsel-Mutter für ihr Futter sorgte. Ich lächelte und betete für einen kleinen Segen, und als ich dies tat, verloren sie ihre Angst und richteten sich mächtig auf, indem sie vier der bezauberndsten aufgerissenen, kleinen gelben Schnäbel präsentierten, die ich jemals sehen durfte. Das geheimnisvolle Etwas hatte still und schnell hinter den Kulissen gearbeitet. Plötzlich waren es meine vier kleinen Vögel. Die Dinge, wonach wir uns ausstrecken und mit Liebe berühren, werden auf wundersame Weise unsere eigenen. Wir geben uns selbst für sie, und es gibt einen Fluss und eine Vereinigung. Stärke und Wärme steigen an. Ein Gefühl von Frieden und Wohlergehen kommt auf. Wieder einmal wird die Lektion gelernt, dass die Kooperation das Gesetz ist und nicht Separation und Antagonismus.

 

 

Briefe

 

Briefe über die Selbst-Analyse-Methode des Niederschreibens unserer zufälligen Gedanken… Es wurde großes Interesse an dem neuen Projekt des „Niederschreibens“ gezeigt, eine Methode zum Erlernen, welche Fiktionen und Blockaden in unserem Unihipili oder Unterbewusstsein sein mögen. Mehrere HRA arbeiten schon mit dem Test, und andere haben Vorschläge oder Anmerkungen über das Schreiben mit der Methode oder ähnlichen Methoden eingesandt.

 

HRA S.J.Z. aus Chicago erinnert uns an die Kontroverse bezüglich der Beratungsfähigkeit, anderen zu sagen, was wir aufschreiben, wenn das Geschriebene etwas betrifft, das wir zu erhalten oder erzielen wünschen. Andere halten daran fest, dass die Mitteilung an andere den Kräfteantrieb unseres Wunsches, dies durchzuführen, erschöpft – und es niederzuschreiben hat denselben Effekt. Dazu möchte ich sagen, dass es bei einer Selbst-Analyse mit dem wahrscheinlichen Verlust bewerteter Hemmungen es sehr wichtig ist, anderen die Pläne anzuvertrauen und ihnen zu erlauben zu verhindern, dass wir auf einem wilden Pferd davongaloppieren und in einer Richtung oder einer anderen suchen. Ein Plan, der unter normalen Umständen nicht mit einem nahen Freund besprochen werden kann, wird letztendlich in jeder Hinsicht schlecht sein.

 

S.J.Z. fügt dazu die Beobachtung bei, dass „... dieselbe Verschwendung (von Wunsch-Energie) ist manchmal sehr hilfreich, wenn man ärgerlich, besorgt, ängstlich oder gestresst ist. Durch kontinuierliche schlechte Gedanken ist man nicht in der Lage, seine Arbeit zu erledigen… Wenn es nicht üblich ist, darüber mit einem sympathischen Zuhörer zu sprechen, kann man 15 Minuten pro Tag investieren und die Gedanken aufschreiben, bis sie verschwunden sind. Die Niederschrift soll nicht durchgelesen werden, sondern sofort zerstört werden… 15 Minuten einmaliges Aufschreiben genügt jedoch nicht. Tue es jeden Tag. Übergehe es nicht, sonst können die Ergebnisse zu groß werden für eine sichere Behandlung.“

 

Die meisten HRA werden die astrologische Vorhersage über die letzten Jahre beobachtet haben. Die „schlimmste“ trat zwischen dem 20. und 29. Mai nicht ein und ging einfach vorüber, wobei es sehr gefährlich war und diese Revolution zu Hause oder der Ausbruch des großen Dritten Weltkriegs hätte geschehen können. (Ich schreibe dies um 22:30 Uhr, am 29. Mai.) Bisher scheint die große Gefahr nicht eingetreten zu sein.)

 

So sehr ich die Forderungen von einigen Gruppen verwerfe, wie im Zweiten Weltkrieg, als man „per Verordnung“ Schlachtschiffe versenkte und Desaster in großem Stil verhinderte, unterbreite ich leise den hoffnungsvollen Vorschlag, dass unsere TAHG-Gebetshandlung für den Weltfrieden und Gesundheit geholfen hat. Wir haben keine Möglichkeit zu erfahren, wie sehr wir geholfen haben oder ob überhaupt, aber lasst uns weitermachen und unsere Bemühungen in dieser Hinsicht verdoppeln.

 

 

Der Schutzwall

 

Die Schutzwall-Arbeit für die Soldaten und ihre Familien... Es dauerte länger, als vorhergesehen, bis wir die Antworten von den Fronten in Korea erhielten als Reaktion der dienstleistenden Männer auf den offenen Brief, Teil des Bulletins 51, und der in größerem Umfang als vorgesehen verteilt worden war. Die Gebetsstunden werden vertrauensvoll eingehalten. Ich hoffe, mit dem nächsten Bulletin über die Reaktion der Soldaten zu dem Projekt berichten zu können.

 

 

Berichte über die Zukunftsträume

 

Ich freue mich, berichten zu können, dass weiterhin diese Träume eingesendet werden, im Durchschnitt werden verbesserte Konditionen für die Gegenwart angegeben, obwohl die entferntere Zukunft mit Veränderungen und Desaster verschiedener Art gefüllt zu sein scheint.

 

Zwei HRA sprachen von einer Vorhersage eines starken Erdbebens in der Region von San Francisco am 10. Juni um 9:30 Uhr-. Jemand schlug vor, dass wir dafür Gebetshandlungen in unseren TAHG-Zeiten einrichten (womit ich sofort begonnen habe). Ein zweiter berichtete von einem Traum, als er auf der Straße stand und eine Uhr beobachtete. Die Uhrzeit 9:30 Uhr verging, und er wachte auf. Er erhielt den Hinweis, dass das Erdbeben nicht wie vorhergesehen geschähe.

 

Vor etwa zwei Wochen träumte ich, von einer Flut abgeschnitten zu sein, die eine Straße überspülte an der oberen Seite einer großen Talsperre. Es gelang mir nur schlecht, die aufgerissene Straße zu überqueren, um nach Hause zurückzukehren, und ich fand eine Frau mit einem Taxi, die mich bereitwillig hinüber fuhr. Wir rasten entlang der Straße mit dem schlammigen Wasser, das einige Teile verschluckte, als wir vorbeifuhren. Als wir die andere Seite sicher erreichten, stieg ich aus, schaute hinunter und sah nur noch, dass das Wasser ruhig war und sich so schnell reinigte, dass ich gut in die Tiefen hineinschauen konnte. Jemand sagte, dass die Tore des Staudamms geschlossen wurden und sie gehalten haben – dass die Gefahr vorüber sei. Nachdem ich der Taxifahrerin vier Dollar gezahlt hatte, bat sie um weitere 20 Cent. Ich fragte nach dem Grund, und sie sagte: „Andere mögen das nicht berechnen, aber ich tue es.“ Nach dem Aufwachen bat ich mein Unihipili George sofort, mir die Bedeutung dieses Traums und seiner Symbole zu geben. Als Erklärung erhielt ich die Mitteilung, dass die schlimmsten Kriegsgefahren nahezu vorüber sein, dass der Damm die rote Aggression zurückhalte, das das schlammige Wasser mit der Reinigung des Zustands der Welt beginne und die 20 Cent zusätzliche Steuern und Kriegskosten bedeuteten.

 

Sendet weiterhin eure Berichte und Erwartungen zu allen Projekten ein.

 

MFL


HUNA-Bulletin 57
15. Juni 1951

 

 

 

Mit dem Unihipili arbeiten

Für die Huna-Forschungsmitglieder,
über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA
und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen 

Von Max Freedom Long
P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.




Ein Brief über Gebete und Wetterkontrolle.
Diskussion des Konzeptes bezüglich des Verzehntens.
Experimentelle Arbeit einer Gruppe in San Francisco über die Meinungen von

Geistern.
Mehr über Huna in der Berber-Kultur und
Weiteres bezüglich der Arbeit der Selbst-Analyse


Dieses Bulletin besteht vorwiegend Briefen und Kommentaren.

Obwohl ich nicht die Briefe von allen meinen guten Freunden beantworten kann, bin ich sehr erfreut über den Fluss von Briefen, Berichten, Vorschlägen und Kommentaren, die weiterhin eintreffen. Cigbo wurde in einer überaus ermutigenden Weise bedacht, vielen Dank dafür euch allen. Mein besonderer Dank dafür, dass ihr es mir ermöglicht habt, von der Korrespondenz Zeit einzusparen und sie meiner Schreibarbeit zu widmen (die keine Fiktion ist, wie einige von euch angenommen haben, sondern mit einer sorgfältigen Studie über Schwingung beginnt, woran ich gerade arbeite, und das Schreiben eines Buches ermöglicht. Ich erkenne in Huna vieles von neuem Wert und werde euch bald weiter berichten.)


Ein Brief über Gebete und Wetterkontrolle,
eingesandt von HRA Alice Harrison, einer Geistheilerin, die gerne andere HRA in ihrer Umgebung kennenlernen möchte. Sie schreibt: „Am Freitag, dem 25. Mai 1951, besuchte ich Freunde auf ihrer Farm. Sie wollten Mais anbauen, aber ein Sturm zog herauf. Es sah nach ganz normalem Regen aus. Ich ging hinaus, schaute in die Wolken hinauf, sammelte eine Hochladung Mana mit begleitenden Atemübungen an und bat dann meine Pansy (ihr Unihipili), meiner Aumakua, die Hochladung zu präsentieren als lebendiges Opfer, das dem für den Sturm zuständigen Geist gegeben werden sollte. Dann bat ich darum, der Sturmgeist solle bitte den Regen für zwölf Stunden zurückhalten. Innerhalb drei Minuten zog der Sturm weiter nach Osten und umging uns vollkommen. Dies geschah um 8:15 Uhr. Um 20:15 Uhr kam der Regen und dauerte die ganze Nacht. Am nächsten Tag gab es Schauer, Wind und Kälte. Meine Freunde wollten das Gehölz für den Gedenktag richten, aber es schien, als ob dies nicht möglich sei. Schließlich begannen sie mitten in dem Schauer und Wind zu arbeiten. Ich sah eine riesige, sich senkende schwarze Wolke genau über uns, und ich wiederholte still meine Bitte des Vortages, und die Wolke brach in der Mitte entzwei, und eine Hälfte von ihr zog auf die eine Seite von uns und die andere Hälfte auf die andere Seite und erlaubte somit,  die Arbeit zu beenden.

Ich habe mich vielmals bedankt und Mana-Opfer an die na Aumakua aller Elemente gesendet. Ich glaube, es ist wie den Zehnten zahlen, was, wie ich herausgefunden habe, einen mit Gott verbunden hält, um eine sofortige Antwort auf Bitten jeder Art zu erhalten. Wie auch immer, es funktioniert. Ich benutze es niemals für persönliche Zwecke jedweder Art, sondern nur, um anderen zu helfen. Ich habe noch nicht gelernt, die Kanäle für mich selbst zu reinigen, aber ich erhalte gute Resultate, wenn ich selbstlos bitte. Danke für eure Hilfe (TAHG). Gestern Abend behandelten mein Freund und ich um 21:00 Uhr unserer Zeit. Wir verbanden uns mit euch. Er ist so kraftvoll, dass er durch einen Gedanken heilen kann...“

Kommentar: Es ist immer eine Freude, einen HRA zu finden, der gern das Risiko auf sich nimmt, geärgert zu werden (wie es einmal geschah), wirklich beschuldigt von anderen HRA. Die vielen lohnenden Freundschaften, die in dieser Weise diese drei Fälle in über drei Jahren mehr als ausgeglichen haben, wo die Gemeinschaft sich als unglücklich erwies... Die Angelegenheit der Wetterkontrolle ist einer der wertvollsten Beweise in der Vielzahl des Huna-Glaubens. Ich erhielt zu viele ähnliche Briefe, um zu zeigen, dass es funktioniert, da gegensätzliche Meinungen vorherrschen. Man hat wenig oder keine Lust zu sagen, dass die Hochladung akkumuliert wurde, dass das Unihipili dem Auftrag gehorchte und den Kontakt mit der Aumakua herstellte, oder dass das Mana über den Aka-Faden zusammen mit der Gedankenform der Anfrage gesendet wurde – die Anfrage, dass eine Wetter-kontrollierende Aumakua davon überzeugt würde, eine Veränderung in einer Wetterbedingung herzustellen. Jedoch können wir die Resultate sehen. Während wir unseren Geist offen halten und zugeben müssen, dass Huna oder unser Verständnis davon falsch sei, ist die derzeitige Erklärung des Mechanismus sicherlich so logisch, befriedigend und praktikabel wie alle anderen von anderen Systemen angebotenen, meiner Meinung nach noch besser.


Verzehntung

Die Frage der Verzehntung ist sehr einseitig, obwohl sie so alt ist wie die Vorstellung des Opfers. In GWhW diskutierte ich ausgiebig die Notwendigkeit einer Opferhandlung, die das Unihipili sowie das Uhane dahingehend beeindrucken, dass das Individuum die Beantwortung seiner Gebete verdient. Die Führung erfolgt, und sein „Weg“ wird geebnet. Nur die HRAs, die regelmäßig den Zehnten bezahlen, schrieben mir, um mir ihren Glauben an den Wert dieser Methode


(1) als eine echte Liebesgabe, für das Wohl eines Menschen oder einer Sache und
(2) als einen überaus starken, physischen Stimulus


mitzuteilen.Darüber reden kostet nichts. Zu geben, „bis es schmerzt“, ist sehr beeindruckend. Diejenigen, die nicht den Zehnten geben, schreiben weder im Positiven noch im Negativen darüber, so nenne ich dies eine sehr einseitige Beweislieferung. Man könnte sagen, dass die Bezahlung des Zehnten von Mana sowie von Geldmitteln, wie HRA Alice Harrison es sicherlich praktiziert, das Ganze gut abdeckt.

(HRA C. S. schrieb kürzlich: „Ich schicke Cigbo drei Dollar; früher habe ich den Zehnten bezahlt und bin so viel besser ausgekommen, ich hatte mehr zu spenden, mehr auszugeben und zu sparen, als wenn ich mich gehen lasse. Heute habe ich alles gezählt und beschlossen, es zu behalten, so gut es mir möglich ist. Ich fühle mich stets etwas schuldig, wenn es mir nicht gelingt, dies beizubehalten.“

Wing Anderson, den ihr alle kennt, erzählte mir einmal, dass sein Einkommen sich unregelmäßig verändere in Bezug auf seine Verzehntung. Ich habe in GWhW beschrieben, wie die Kahuna mir in meinen größten Schwierigkeiten in Hawaii halfen, indem sie darauf drängten, jemandem ein Geschenk zu machen – bis es schmerzt – was mich dazu brachte, die Hilfe der Aumakua annehmen zu können, die mir später definitiv gewährt wurde.

Einen Geheimnisverrat riskierend, möchte ich, da wir uns bei dem Thema „Dienen damit man uns dient“ befinden, eine seltsame Erfahrung eines HRA mit hellseherischen und heilerischen Fähigkeiten weitergeben. Ich kenne ihn sehr gut und weiß in jeder Hinsicht um seine Integrität, auch wenn ich seine Identifikation aus verschiedenen Gründen nicht preisgebe. Vor einiger Zeit fragte er seine Geister-Freunde, ob sie ihm in verschiedenen Fällen helfen könnten, indem sie ihm den Gewinner des Pferderennens nannten. Bald wurden die Gewinner tagtäglich genannt mit solch einem Erfolg, dass er zu wetten begann. Die verschiedenen Fälle wurden vertraulich bedient, und die Wetten wurden immer größer. Dann folgte der entmutigende Teil. So viele auf der anderen Seite wünschten, diesen Kanal zu nutzen, um Menschen oder Angelegenheiten zu helfen, dass es zu einer Obsession wurde – die Gewinne und, so sehe ich es, die Bitten für ihren Sieg wurden in gewisser Hinsicht so übertrieben, dass etwas geschehen musste. Zwei Dinge geschahen. Zuerst erzählten die Buchmacher überall, dass er immer gewann, und dann wurden seine Wetten überall verweigert. Danach entspannte sich durch das ständige Verweigern, auf dieser Weise fortzufahren, der Druck von den Geistern. Die Moral für uns heißt, das Huna-Diktum vollkommen einzuhalten: „Alles soll moderat geschehen – so übereinstimmend wie möglich in einer normalen, freundlichen und unverletzlichen Lebensart!“ Je tiefer ich in Huna eingehe, desto mehr beeindruckt mich die erstaunliche Weisheit der Führung der na Aumakua.


Drei unabhängige Wesenheiten?

„Lieber M.F.L,.” schreibt HRA H. M. Wagner aus Florida, bekannte Persönlichkeit aus dem psycho-religiösen Bereich, ein guter Freund von Huna, und jemand, dessen Meinung aufgrund seines großen Vertrauens an Wissen und ungewöhnlich weitreichenden Kontakten im geistigen Lebensbereich großes Gewicht trägt. (Huna ist die einzige Wissenschaft des Menschen sowohl für das Dies- als das Jenseits.) „Freunde auf der anderen Seite behaupten, sie seien von dieser Ebene abhängig (für Kontakte?) aufgrund aller im Diesseits vermissten Erfahrungen, die für ihr Wachstum notwendig sind. Das kann man sich besser vorstellen, wenn man sich erinnert, dass die andere Seite ein reales Leben ist, während diese der Schatten darstellt, sozusagen. Es gibt keinen Grund sich einzubilden, dass das Mana von hier aus für deren Gebrauch genommen werden muss. Wie ich vorher bemerkte; die Philosophie von Huna wiederaufleben zu lassen, ist das eine; sie gänzlich zu schlucken ist etwas anderes. Unsere kontinuierlichen Erfahrungen mit der anderen Seite lassen uns glauben, wir müssten einige ihrer Theorien verändern und vielleicht, außer im historischen Bereich, diese fantastische Vorstellung von ihnen bezüglich des Aufbrechens der Persönlichkeit in unabhängige Wesenheiten verwerfen. Je mehr wir von unseren Freunden dort drüben lernen, umso fantastischer erscheint dies alles. Dass du ihre Idee ausgegraben hast, ist wahrscheinlich korrekt, aber ob die Idee korrekt ist, steht auf einem anderen Blatt.“

Kommentar: Eine der guten Sache unserer HRA-Arbeit ist, dass wir alle unsere eigene Meinung bezüglich jedweder Angelegenheiten haben, die durch das uralte Huna-System berührt werden, bzw. Aussagen darüber, was es enthalten könnte oder nicht. Da ich HRA Wagner so gut kenne, kann ich mich dafür verbürgen, dass er das Recht eines jeden anderen HRA oder Geist-Kommunikator vor Einblicken einer gänzlich konträren Natur schützen will. Nur in Organisationen, wo die Überzeugungen alle in dieselben Dogmen kristallisiert worden sind, denken alle Mitglieder gleich und stimmen überein – in diesen Organisationen anderer Meinung zu sein bedeutet, sie zu verlassen. In den vielen Briefen, die ich erhalte, gibt es eine gesunde Anzahl derer, die meine Entscheidungen bezüglich der Vorstellungen und Praktiken der alten na Kahuna infrage stellen. Die Überzeugungen der na Kahuna, ungeachtet meiner Schlussfolgerungen, werden ähnlich kritisiert. Das ist wie es ist. Für mich hat sich herauskristallisiert, immer mehr zu versuchen, aus meiner Huna-Sicht alle Ergebnisse in diesem Feld und den verwandten Bereichen zu überprüfen, ob sie zu meiner Vorstellung dessen, was Huna ausmacht oder nicht, passen.

Zu dieser persönlichen Neigung bekenne ich mich gern schuldig. Ich wurde „auf meine Art betrunken“, wie jeder andere von euch, und muss um Verständnis und Toleranz bitten. Wenn ich die Huna-Vorstellung der zwei separaten Selbste mehr bevorzuge als die moderne Idee von Bewusstsein und Unterbewusstsein, (siehe GWhW mit meinen Begründungen – unter der Überschrift 'Persönlichkeit') dann bedenkt, welche fantastischen Ideen ich immer noch akzeptieren und meinen Freunden als außerhalb der strengen Grenzen einer orthodoxen Wissenschaft ziemlich gut bewiesen präsentieren kann. In einigen Monaten plane ich, euch meine Reaktion auf eine Entdeckung von Mr. V. L. Cameron, offizieller Wünschelrutengänger für den Navajo-Stamm und außergewöhnlicher Forscher und Experimentator, zu berichten. Wenn irgendjemand von euch meint, dass die beiden getrennten Selbste von Huna zu fantastisch zu akzeptieren seien oder dass ich meinen Verstand allem gegenüber verschlossen habe außer Huna, wartet nur ein wenig und bleibt auf euren Sitzen. Diese Woche verbringen ich fünf Stunden mit Mr. Cameron, ihm mit offenem Mund zuhörend und beobachtend.


Andere Geister-Meinungen,
berichtet im Juni von HRA Stephen G, Macabe, wohnhaft in der Nähe von San Francisco, dessen Ergebnisse, Berichte und Meinungen ihr alle in früheren Bulletins gelesen habt. Mit drei Freunden seines Forscherkreises und ihm als Medium wurden Tests in Geistheilung (Fernbehandlungen) durchgeführt. Die Kommunikatoren wurden von einem „Chassu“ angeführt. Sie akzeptieren die Vorstellung, Mana von den lebenden Mitgliedern des kleinen Kreises zu benutzen. Dies sind Auszüge des Berichts:

Chassu, der Vorsitzende, spricht: (Notiere, dass dieser Geist sich selbst als die vierte Person des Kreises betrachtet. MFL.) „Wir müssen uns vereinigen – ihr drei nun mit mir. Es ist notwendig, diese Union noch einmal miteinander zu verweben und zu verknüpfen. Es ist das Zusammenknüpfen unserer Kraft, der Emanation eurer Körper, der Emanationen, die mit der geistigen Emanation meines Körpers oder wie immer ihr es nennen wollt, verbunden wird. Wir vereinigen diese Kraft in einen großen soliden Strang oder ein Seil.

Geht nun tief hinein und seht, ob wir es stark genug verbunden haben, so dass wir daraus einen praktischen Nutzen ziehen können. Gibt eure Stärke bewusst ab – obwohl es nichts ist, was ihr bewusst tun könnt. Es ist eher die Einwilligung, etwas zu vermitteln, was ihr physisch besitzt – das aus eurem Körper herausfließt wie Wasser aus einem Glas, das unter einen Wasserhahn gehalten wird. Es fließt vom Kopf hinab wie ein Strom, und heute Nacht verbinden wir dies zum Gebrauch.“

(Ein anderer Geist, der dabei ist, ein Heiler zu werden, tritt nach einer Diskussion in den Kreis ein, und es wird ihm erlaubt zu versuchen, die Akkumulation der Vitalkraft zu übernehmen, was er erfolgreich tut. Der Geist erklärt, dass eine Frau – eine Freundin während seines Erdenlebens -, im Sterben läge, unter großen Schmerzen, und jede Hoffnung aufgegeben habe. Ihr Arzt sei bei ihr, und sie hätten um Hilfe gebetet. Das Medium sieht die Szene und den Versuch, die Kraft durch den Arzt zu geben. Die Bemühung scheint schließlich zu einem Teilerfolg zu werden; sie konnten der Frau wieder die Hoffnung geben, dass sie genesen würde. Chassu nimmt den Vorsitz wieder ein und versucht zu erklären:)

„... Er (der Geist) ist kein erfahrener Heiler, d.h. er kann nicht (die Kraft) manipulieren... Aber er hat sich selbst darin trainiert, die Kraft zu benutzen. Er heilt durch einen befreundeten Arzt, der vermutet, dass etwas von der anderen Seite käme, es jedoch nicht definitiv weiß... Heute war der Arzt über die Patientin erschrocken. Sie stand nahe am Übergang. Sein Freund (der Geist) konnte einige eurer physischen Kraft nehmen und sie mit der Kraft von anderen hier anwesenden verbinden und sie über die Patientin ausbringen, oder durch den Arzt auf die Patientin – oder in einer anderen zweckdienlichen Weise. Es war effektiv. Es ist kein großer Anteil eurer physischen Energie abgeflossen. Ihr hättet diesen Anteil von Energie, die wir benutzten, auch beim Auf- und Absteigen der Treppen schnell verbraucht. Es war hilfreich. Es war notwendig.“

Kommentar: Auf Seiten der Geister gibt es nur wenig Übereinstimmung bezüglich der Notwendigkeit, die Vitalkraft von den Lebenden zu borgen, um sie in der Heilung und anderen wichtigen Angelegenheiten auf der anderen Seite zu benutzen. Einige sind der Meinung, dass Geistwesen die Energie auf natürliche Art auf ihrer Seite nutzen könnten. Was wir einhellig wissen, ist, dass die Vitalkraft der Lebenden oft zum Zweck der Herstellung von Manifestationen bei Séancen genommen wird. Oft sind die Beisitzer oder das Medium oder beide danach sehr erschöpft. Ich habe diesen Punkt lange in GWhW diskutiert, falls jemand meine Schlussfolgerung zu diesem Punkt überprüfen möchte. Praktisch alle Wurzelwörter in der Studie der geheimen Überlieferung von Huna bezüglich der Vorstellung von „Altar“ und „Opfer“ weisen auf den Glauben hin, dass das Mana der Lebenden von den Geistern benutzt wird, insbesondere jener der Aumakua-Ebene. Das Mana wurde über die Aka-oder aha-Schnur geleitet, die als ein Seil miteinander verknüpft wurde, wenn mehrere zusammenarbeiteten, um das zu bilden, was wir einen „Kreis“ oder eine „kirchliche Gemeinde“ nennen. Zweifelsohne steht den Geistern Mana von einer angemessenen Quelle zur Verfügung, falls es nicht pflichtgemäß von lebenden Verwandten zur Verfügung gestellt wird (überprüfe die Ahnen-Anbetung und einige der Riten des „Fütterns“). In der polynesischen Legende stärken die Götter sich manchmal selbst, indem sie den Saft nutzen, den sie von Pflanzen auspressen, und uns unmissverständlich das Mana-Wasser Symbol geben.


Mehr über die Berber

Aus Kapstadt, Südafrika, schreibt der erfahrene Student James Bernard: „Ich befolge gern Ihre Einladung, Ihnen zu schreiben, jedoch nicht, das muss ich leider zugeben, um etwas von großem Wert zu berichten. Ein guter Freund von mir stieß auf eine Kopie Ihrer großen Arbeit ‘Geheimes Wissen hinter Wundern’. Er kaufte sofort die einzige Ausgabe in Südafrika. Bald lieh er sie mir aus, bis ich meine eigene besorgen konnte. Es ist die größte Arbeit, die ich je in Händen hielt... Ich möchte Sie nicht mit einer langen Geschichte meines eigenen Suchens während der letzten 40 Jahre langweilen, aber ich möchte doch bemerken, dass ich nun in fortgeschrittenem Alter auf Ihre Arbeit stieß, die Krönung all meiner Studien und Nachforschungen.

Der besondere Grund, warum ich Ihnen schreibe, ist, um Sie auf einige Informationen hinsichtlich der Berber und deren Wanderschaften aufmerksam zu machen. (In GWhW berichte ich von W. R. Stewarts Erkenntnissen über einen Berber-Stamm in Nordafrika mit einem Kahuna, der Huna kennt und es in einer „Geheimsprache“ beschreibt, die später als einen polynesischen Dialekt identifiziert wird. MFL.) Bhagavan Das zitiert in seinem Buch ‘The Essential Unity of All Religions’ (Die essentielle Einheit aller Religionen’), S. 193-197, einen bemerkenswerten Artikel in ‘THE THEOSOPHIST, Adyar, Madras, The Ancient Wisdom of Africa’. Patric Bowen berichtet als zehn- oder zwölfjähriger Junge von seiner Freundschaft mit vielen Insanusi – weisen Männern – den Zulus. Einer von ihnen ist Mankanyesi  – der Sternenklare! – er erklärt vieles über die Inneren Lehren.

Mandlalanga – die Stärke der Sonne –, Häuptling einer sehr kleinen Kommunität von Berbern oder eher Khabylen, hatte ihre 5000 Meilen entfernte Heimat in Nordafrika verlassen und sich mit den Zulus identifiziert. Er (Bowen) wurde in der geheimen Bantu-Sprache unterrichtet: ‘Itongo bedeutet: alle Substanz, alle Macht, alle Weisheit.’ usw. Bowen fährt in seinem Artikel fort: ‘Die Bruderschaft wird in der alten Sprache Bonabakulu abase-Khemu genannt, d.h. Die Bruderschaft des Hohen Einen aus Ägypten. Sie wurde von einem Priester der Isis unter der Herrschaft des Pharao Cheops gegründet, um die Weisheit zu verbreiten, die von den Alten aller Rassen und Stämme aus Afrika kommt. Die Grade der Bruderschaft sind:


1. der Schüler,
2. der Eleve,
3. der Bruder,
4. der Ältere,
5. der Meister,
6. die Wissenden – Isangoma,
7. Abakulu – d.h. perfekter Mensch außerhalb des Reinkarnationskreislaufs, auf der Erde aus eigenem Willen in physischer Form verbleibend.’

 

Ich gehörte 20 Jahre lang zur S. A. Nationalgalerie und stehe immer noch mit ihr in Kontakt. Vor einigen Jahren traf ich einen jungen eingeborenen Freund von Zulu-Abstammung, der in der Galerie arbeitet. Ich bat ihn, mit einem ausgebildeten Zulu Kontakt aufzunehmen und ihn mir vorzustellen, so dass ich ihn über die Berber-Zulus befragen könnte, jene, die ‘Gottes Freundschaft in einem Seil suchten’.“ (Anmerkung: Wenn das die Aka-Kontaktschnur mit der Aumakua ist, können wir vieles lernen, direkt oder indirekt, gemäß des Erhaltungszustands der Huna-Fragmente der Zulus. MFL)“

Kommentar: Ich erinnere daran, dass Stewarts Berber-Kahuna-Lehrer ihm erzählte,  sein Stamm habe in Ägypten gelebt und die große Pyramide gebaut – jene des Pharaos Cheops nehme ich an – und sei dann nach Norden gegangen. Es ist so interessant, dass Bowen einen Geheimhaltungskult und sogar eine Geheimsprache anwandte, womit die Glaubensvorstellungen beschrieben wurden – in diesem Fall die Bantu-Sprache. Es wäre eine gute Sache, wenn einige von uns Bantu mit den verschiedenen polynesischen Dialekten vergleichen könnten bezüglich ähnlicher und verbleibender Wurzelbedeutungen, die auf Huna hinweisen. Der Name des Häuptlings aus dem obengenannten Bericht von Bowen, Mandlalanga oder „Stärke der Sonne“, ist leicht von einer Maori-Übersetzung und somit vom Hawaiischen abzuleiten: Man für Mana, la für la, Sonne oder Sonnenlicht, langa für loa oder Stärke. Ich würde den Namen nehmen, um unser „hohes Mana“ zu repräsentieren, so wie ich annehme, dass die na Aumakua es benutzen. HRA Charles Kenn wird wahrscheinlich die Übersetzung für uns prüfen.


Selbst-Analyse

Derzeit experimentieren wir mit der Selbst-Analyse als Huna-Projekt. HRA Franklyn Llewis, ein erfahrener Psychologe, schreibt:

„Meiner Meinung nach ist es unklug, mit anderen, besonders zu Beginn, die Pläne bezüglich der Selbst-Analyse durch frei assoziiertes Schreiben zu diskutieren oder die Ergebnisse anderen zu zeigen, da dies einen verhindernden Effekt hat. Das Material sollte sehr schnell entweder von Hand oder mit Schreibmaschine aufgeschrieben und die Gedanken sofort notiert werden, ohne auf unvollständige Sätze zu achten... und dann verbrannt werden.“

Weiteres kam von HRA L. H., die schon in früheren Bulletins erwähnt wurde. Sie stimmt mit vier weiteren HRA, die sich selbst gemeldet haben, überein, dass das Aufgeschriebene verbrannt werden sollte. Das entfernt jeden Widerstand, alles aufzuschreiben, was aus dem Unihipili in den Fokus des Bewusstseins eintritt. Sie sagt jedoch, dass man vor dem Verbrennen einige Notizen für sich selbst behalten sollte.

Sie schreibt: „Ich lese mit Interesse deine Übersicht PSYCHO-ANALYZE YOURSELF*. Es gibt einige Punkte, die ich anmerken möchte: Achte darauf, den Verstand NICHT zu dirigieren. Halte ihn einfach ruhig, und lass jede Idee einfach hereinkommen. Schreibe sie sofort auf, und verändere die Gedankenebene so schnell, wie sie wechselt. Die Versuchung ist groß, einen Gedanken ständig weiter zu verfolgen, aber die Methode der ‘Kettenassoziationsmethode’ scheitert, wenn man dies tut. Schreibe immer weiter. Es gab Zeiten, in denen ich nur 'nichts nichts' schrieb, so lange, bis ein neuer Gedanke in meinen Kopf kam und ich weitermachen konnte.

Ein Gedanke ruft einen anderen hervor, bis schließlich eine Erfahrung bewusst wird, die mit einer Art emotionaler Störung verbunden ist. Der Verstand springt viele Male in den Jahren vor und zurück, bevor solch eine Erfahrung aufkommt... Ein Gedanke mag für wenige Sekunden oder Minuten mit einer großen emotionalen Spannung zusammenkleben. Eine Sitzung von jeweils einer Stunde sollte genügen. Dann ist die Gefahr nicht so groß, dass zu viele Emotionen aus dem Unihipili hervorgebracht werden, wenn diese Zeitgrenze beachtet wird. Zwischen den Sitzungen wird ein großer Anteil von Emotionen bearbeitet – und für diesen Zweck ist eine körperliche Übung exzellent. Gehe zügig und zweckgerichtet vor. Man kann wirklich leiden, und es kann Schmerz aufkommen.

Ich habe aufgeschrieben, ‘Ich fühle einen Schmerz in meiner Schulter’ etc. etc., dann verging der Schmerz und endete schließlich. Man kann auch emotionale Reaktionen wie ‘Ich fühle eine Spannung und Nervosität’ schreibend auflösen, indem man den Satz so lange wiederholt, bis es besser ist.

Ich habe vergessen, wie viele Stunden ich schon geschrieben habe, bevor es mir gelang, die Methode des Selbstgesprächs zu nutzen. Später traf ich auf eine noch bessere Methode – der Fingermalerei während des Sprechens. Viele Male wurden emotionale Spannungen derart erleichtert – dass ich eine Zeitlang nur noch ein Muster gründlich mit Aufzeichnen bearbeitete, bevor sich ein neuer Gedanke präsentieren konnte. Ich denke wirklich, dass das Fingermalen viel mehr emotionale Spannung befreit, als Schreiben oder Sprechen. Musik im Hintergrund hilft auch. Bezüglich des Malens scheint Rot für mich die beste Farbe zu sein, um Dinge aufzulösen. Ich betrachte es symbolisch als die Flamme Gottes.Stärke, Temperafarbe oder Balsamine-Pulver (Heilpflanze) bewirken die Färbung. Ich bevorzuge die Musik von Chopin oder den Strauß-Walzer. Viele Dinge scheinen so bewegend, wenn eine Erinnerung zurückkehrt, dass es schwierig ist, sich ihnen zu stellen. Die ursprüngliche emotionale Spannung oder Verwirrung, die mit dem Ereignis jener Zeit verbunden war, wird zurückkehren und kann beträchtlich übertrieben sein. Meine Selbst-Psychoanalyse diente wunderbar dazu, meinen Verstand klarer und effizienter werden zu lassen sowie der Verbesserung meiner Gesundheit, auch der Befreiung von vielen Dingen, obwohl ich niemals richtig frei von Leid oder Schmerz wurde.

Da Huna für mich neu ist und ich sehr fleißig bin, brauchte ich einige Zeit, mit den Methoden vertraut zu werden. Vor einem Monat beschloss ich, mit den Pendel-Experimenten fortzufahren. Ich fand heraus, dass ein goldener Anhänger an der Kette gut funktioniert. Zuerst war mein Unterbewusstsein faul, Mana zu liefern, um mich mit Kraft für meine Arbeit zu versorgen. So testete ich ständig meinen Mana-Level. Oft war er kurz nach meiner Hausarbeit abgesunken. (Sie beschreibt, wie sie durch Übung diese Schwierigkeit überwunden hat und genügend Mana aufladen konnte.)

Derzeit meine ich, dass ich mit dem Pendel eine gute Methode gefunden habe, mein unbewusstes Selbst zu kontaktieren. Wir sind gute Freunde geworden, und es ist mein vertrauensvoller Diener. Ich trainiere es, auf meine Fragen mit den Schachtel-Übungen zu antworten. Ich habe zwei identische Schachteln genommen und Ohrringe hineingelegt. Wenn ich auf die eine Schachtel zeige und frage, ob der weiße Ohrring darin liege, erhalte ich die korrekte Antwort durch das Pendel. (Sie berichtet, wie sie verlorene Dinge wieder gefunden hat und Dinge lokalisiert, die sie kaufen möchte.) Das Erstaunliche für mich ist, dass wir diese wunderbare Kraft zur Verfügung haben und sie so wenig benutzen...

Zuerst musste ich mein Unihipili viele Male anweisen, seine Autorität auszuüben und andere Entitäten davon abzuhalten, das Pendel zu beeinflussen oder unsere Vitalkraft zu stehlen. Ich weiß nun, wie ich meine Vitalkraft schnell erneuern kann, so dass ich am Ende meiner täglichen Arbeit nicht wie vorher erschöpft bin. (Sie hat gelernt, das Unihipili über das Pendel zu befragen und entdeckt auf diesem Weg, was es fühlt und glaubt, und somit, was es tut, indem es die Handlungen ihrer Gebete blockiert. Hier ist ein Beispiel solch einer Konversation:)

Innewohnendes Selbst, glaubst du, dass ich es wert bin, reich zu sein?
Antwort: Nein.
Warum glaubst du das nicht?
Antwort: Weil du viele Sünden begangen hast.
(Sie erklärt, dass die Antworten in Schwüngen für 'Ja' und' Nein' kommen, aber andererseits als stille Antworten wie in der Methode, die sie im Sprechen anstatt Schreiben in der Selbst-Analyse benutzt hat.)
Denkst du, wir sollten für unsere vergangenen Sünden bestraft werden?
Antwort: Nein.
Fürchtest du dich vor Wohlstand?
Antwort ja.
Warum fürchtest du dich vor Wohlstand?
Antwort: Weil jemand es von dir hinwegnehmen wird.

Ich sprach dann zu meinem innewohnenden Selbst und diskutierte mit ihm. Ich erklärte ihm, dass niemand etwas nehmen kann, was mir gehört, denn ich will nur das, was der göttliche Plan für mich vorgesehen hat. Ich will nur das Geld, das mir bereits in dem göttlichen Plan für mein Leben zusteht. Es gehört mir bereits und war schon immer mein, und nichts kann es mir wegnehmen.
Innewohnendes Selbst, du brauchst keine Angst haben, denn niemand kann mir etwas rauben, das mir laut göttlichem Plan schon gehört.
Dann resümierte ich die Fragen, um die Ergebnisse der Lesung zu überprüfen.

Fürchtest du dich vor Wohlstand?
Antwort: Das Pendel stand still.
Denkst du, ich verdiene Wohlstand?
Antwort: Nein, mit sehr weitem Schwung.
Fürchtest du dich davor, dass ich reich werden könnte?
Antwort: Ja.
Warum?
Antwort: Weil du dich von Gott abwenden wirst.
Aber wenn ich reich bin, kann ich Gott besser dienen als zuvor und meine vollständigen Energien dem Dienst Gottes widmen. Nun, möchtest du, dass ich reich werde? Antwort: Ja, mit weitem Schwung.

Innewohnendes Selbst, lass uns zu Jesus beten, dem großen Heiland und Erlöser: Geliebter Herr Jesus, sende deine große Liebe zu mir. Lass sie in und durch jeden Teil von mir fließen und alle meine Ängste und Zweifel auflösen. Lass sie alle Ängste und Unsicherheiten hinwegnehmen, die bisher Teil meines Bewusstseins waren, und lass sie sich auflösen in deinem reinen, heiligen Licht, und lösche sie sofort unter deiner Gnade in perfekter Weise aus. Öffne die Tür, Vater-Mutter Gott, zu deiner Liebe und deinen Segnungen, denn ich weiß, dass dir mein Wohlergehen am Herzen liegt.
(Befragung wiederholt.)

Glaubst du, Gott möchte, dass ich reich werde?
Antwort: Ja.
Möchtest du, dass ich reich werde?
Antwort: Nein
Warum nicht?
Antwort: Weil du arm und immer verschuldet bist.
Möchtest du, dass ich die Schulden bezahle?
Antwort: Ja.
Möchtest du, dass ich arm bin?
Antwort: Ja.
Ist das fair von dir, dass du willst, dass ich arm bin?
Antwort: Ja. (Pause).
Denkst du immer noch, es sei fair, zu wollen, dass ich arm bin?
Antwort Nein – Ausschlag ziemlich zögerlich.
Dann bist du bereit, mir zu helfen, reich zu werden?
Antwort:  Das Pendel zittert und steht still

Ich werde meinen Reichtum benutzen, um anderen zu dienen. Ich werde ihn benutzen, um Gottes Arbeit auszuführen. Möchtest du, dass ich das tue?
Antwort: Ja.
Willst du mir helfen, reich zu werden?
Antwort: Ja – sehr kleiner, schwacher, kreisförmiger Schwung.
Wirst du mit der Hilfe von Jesus Christus mir helfen, reich zu werden?
Antwort: Ja – großer, energetischer Schwung.
Nun akkumuliere ich eine Extra-Ladung Mana zur sofortigen Nutzung auf, um Reichtum in mein Leben hineinzubringen.
Antwort: Das Pendel schwingt energetisch in einem großen Kreis, größer als meine Handfläche.

Meine Aumakua, ich sende dir nun einen starken Mana-Fluss, der dazu genutzt werden soll, Reichtum in meinem Leben zu verwirklichen.
Antwort: Ein noch größerer Schwung, und dann wurde er allmählich weniger bis zu einem nahezu Stillstand und vertikalen Schwung, der bald stoppte.
Das Gebet nimmt nun seinen Lauf. Lass den Regeln des Segen fließen, um alles Gute und Reinigende zurückzubringen.Au-ma-ma– –
(Diese Prozedur wurde wiederholt, etwa drei Mal, wie in dem dreifachen Gebet von Huna. Die Tests mit dem Pendel wurden auch wiederholt, und das Unihipili kam allmählich dazu, die neuen Gesichtspunkte zu akzeptieren.)

Zum dritten Mal: Innewohnendes Selbst, bist du willens, mir zu helfen, reich zu werden?
Antwort: Ja – sehr energetisch.
Ich akkumuliere nochmals Mana. Ich gebe es an die Aumakua.
Zwei Minuten für das Pendel, um mitten in einem Schwung über einen Kreis anzuhalten.
Ich gebe das Gebet frei.
Die Arbeit erforderte 45 Minuten, aber ich war kein bisschen müde.
(Eine Stunde später stellte ich dieselbe Frage und erhielt dieselbe Antwort von dem Pendel mit einem kleineren Schwung. Eine Woche später noch einmal mit einem viel größeren Schwung.)“

Dies ist ein exzellentes Beispiel experimentellen Testens. Es zeigt klar die Fiktionen auf – in diesem Fall aller Wahrscheinlichkeit nach durch langen Kontakt mit christlichen Dogmen entstanden. Auf den weiteren Seiten dieses sehr detaillierten Berichts werden Sitzungen ähnlicher Natur beschrieben, worin die Haltung des Unihipili in der Angelegenheit ausprobiert wird:
(1) Glück und dessen Scheitern 
(2) Gesundheit und dessen Scheitern

In einer ziemlich überraschenden Art und Weise entwickelte es sich, dass das Unihipili beide Bedingungen als weniger wünschenswert erachtete. Gebete und Argumente wurden wie vorher angewendet mit vielen Wiederholungen und Tests, bis das Unihipili in jedem Fall zu einer enthusiastischen und andauernden Übereinstimmung kam, dass Glück und Gesundheit positiv seien und es dazu beitrage, dies zu erreichen. Ich möchte sehr gerne dass andere HRA diese Art von Tests ausprobieren und in ähnlicher Weise darüber berichten. Die Befragung könnte mehr über die Haltung des Unihipili hinsichtlich der Heilung anderer anzeigen, Dienste leisten, seine Feinde lieben etc.

MFL


 HUNA-Bulletin 58

 1. Juli 1951

 

 

 

Die Steingötter von Polynesien und die Speicherung von Mana

 

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

 

 

Diskussion über Max Freedom Longs zahlreiche Schreibprojekte als Hilfe in der Forschung.

Auf den Ikonen in Polynesien wurde reichlich Information mit Bildern gefunden mit der Diskussion über die ‘Geschlechtsbestimmung’ der Steine und die Speicherung von Mana.

Eine schnelle Präsentation der Praxis der grundsätzlichen Huna-Gebetshandlung.

Diskussion über die Herstellung einer Ikone zur Mana-Speicherung.

 

 

 

Aktivitäten im Büro

 

Seitdem das letzte Bild ausgesendet wurde, kamen fast so viele Briefe wie üblich von euch herein, meine lieben, treuen Freunde, trotz der Tatsache, dass ich wahrscheinlich nur die allerwichtigsten beantworten kann. In allen Fällen lese ich eure Briefe sorgfältig und wertschätzend. Wenn Cigbo bedacht wurde, wird dies in seinen Karteikarten entsprechend notiert, und manchmal sendet er eine persönliche Postkarte, um seinen Dank auszudrücken. Vor mir liegt ein großer Berg Briefe, die ich einmal detailliert beantworten wollte, wenn ich Zeit dazu fände; als jedoch der Stapel anwuchs und ich meine Zeit mit den Bulletins verbringen musste, an der TAHG-Gebetsarbeit saß und mit meiner Schreibarbeit beschäftigt war, erkannte ich, dass die Antworten wohl nie gesendet werden können. Dasselbe ist es mit den vielen Briefen, die ich gesammelt habe, um mit euch über die Bulletins zu teilen. Ich lege sie in Rot gekennzeichnet in meine spezielle Schachtel, und es kommen immer mehr Briefe hinzu. Wenn ihr euch gewundert habt, dass ihr einen Brief sorgfältig geschrieben habt und diesen in einem Bulletin erwartet hattet, was nie geschah, könnt ihr sicher sein, dass er wahrscheinlich in dem großen Stapel liegt, immer noch wertgeschätzt und hoffnungsvoll aufbewahrt wird.

 

Wenn wir für uns mehr Zeit fänden – das bedeutet mehr Geld für offizielle Hilfe und Drucksachen – könnten die Dinge in einer befriedigenderen Weise gehandhabt werden, aber wie es eben ist, tun wir, was wir können, indem wir langsam mit der Heilung fortschreiten und gemeinsam in der TAHG-Arbeit stets klarer aus diesem oder jenem Blickpunkt der alten Huna-Überlieferung sehen.

 

Die Dinge, die ihr ausprobiert und mir berichtet, sowie die Dinge, die ihr bis zu guten Resultaten durchdenkt, oder sogar die Übersendung einiger Fragen – all dies lasse ich mir ständig durch den Kopf gehen, als eine Klärungsstelle hier im Zentrum. Nachdem ich die vielen Angelegenheiten verdaut habe und sie in dem System, woran wir arbeiten, unterbringe, kann ich sie in den Bulletins weitergeben.

 

Ich möchte euch noch einmal danken für eure Treue in der HRA und eure Hilfe in der Sammlung von Informationen so weit ihr könnt. Langsam aber sicher erfährt die Öffentlichkeit von den na Kahuna und ihrem „Geheim-nis“. Die Vorstellungen, die uns so vernünftig, neu und wertvoll erschienen sind, werden allmählich mit jenen vereinzelten Studenten in der Welt geteilt, die ähnlich denken wie wir und die „kostbaren Perlen“ von Huna verstehen und wertschätzen können, wenn sie vor ihnen liegen.

 

Die Aufgabe des Schreibens, womit ich den größten Teil meiner Zeit verbringe, - und ich freue mich, dies sagen zu können -, erfordert viel Vorbereitung in der Sichtung des Materials über Vitalkräfte und Schwingungen, deren Messung und Bedeutung. Ich lese, prüfe, korrespondiere, berate. Alles ist Getreide für meine Mühle in dieser Periode des Material-Sammelns. Bücher über das Muten und die Journale der Britischen Gesellschaft von Rutengängern liegen auf meinem Schreibtisch neben den Arbeiten von Dr. Oscar Brunnler, dessen Theorien und Ergebnisse umso eindrucksvoller werden, wie die Studien voranschreiten. Diese durchsehend, finde ich ständig Hinweise auf das Mana und den Aka-Körper. Es sieht ganz so aus, als ob ich Material für ein halbes Dutzend kleine Bücher zusammengetragen hätte von dem, was ich für das eine vorliegende Buch vorgesehen hatte und was die meiste Zeit in Anspruch nimmt bis November. Grundsätzlich versuche ich jetzt, einige gesellschaftliche Beweise zu erhalten, um zu zeigen, dass es eine Vitalkraft gibt, auch wenn sie noch nicht mit den heutigen Instrumenten gemessen werden kann, die hergestellt wurden, um Elektrizität und Magnetfelder zu messen. So empfindlich die modernen Instrumente geworden sind, können Sie dennoch solche Dinge nicht registrieren, da die Kraft, die offensichtlich ist, von einem Rutengänger geprüft werden muss, der in der Lage ist, auf einer Landkarte aus der Entfernung Wasser zu lokalisieren mit einer Weidenrute oder einem Pendel.

 

 

Die Steingötter

 

Auf Tonga und ganz Polynesien existieren Steine aus Tonga, die Relikte phallischer Rituale zu sein scheinen – ich will nicht sagen „Anbetung“, denn ich denke, das ist eine falsche Sicht auf die Sache. In den Illustrationen, die ich für eure Kopie in GWhW im Februar 1950 als Cigbos Geburtstagsgeschenk gesendet habe, befand sich ein Bild der berühmtesten der „gesegneten Heilungssteine“ auf Hawaii. Diese wurden von einem Hawaiianer durch Träume zur Kenntnis bekanntgemacht, sie wurden in einem Gestrüpp in einer Bergschlucht aufgefunden, sichergestellt und an einen feierlichen Platz außerhalb eines kleinen Friedhofs verbracht, wie ich in meinem Buch vermerkte. Die Heilung wurde eine Zeitlang aufgezeichnet, dann schien die Kraft zu verblassen. Es gab zwei dieser Steine, einen männlichen und einen weiblichen, der weibliche Stein wurde gefunden und neben den männlichen Stein als die „Frau“ einige Wochen nach der Auffindung des männlichen Steins platziert.

 

HRA George Sandwith, ein Student mit großer Erfahrung und einzigartigem Background in der Materie von Ikonen, der sich derzeit auf Tonga aufhält, hat für uns eine sehr sorgfältige Studie solcher Steine an diesem fernen Ort vorgenommen. Er hat die wenigen verfügbaren, niedergeschriebenen Informationen gesammelt, sie lokalisiert und einige der Steine untersucht. Die Eingeborenentradition ist, dass die Steine Aufbewahrungsorte für Mana waren, obwohl es noch nicht klar ist, wie das Mana in die Steine hineinkam oder zu welchem Zweck es benutzt wurde... HRA Sandwith kann gut mit dem Pendel umgehen und war in der Lage, mit mehreren Steinen Tests durchzuführen. Seine „Übereinstimmung“ bzw. Vereinbarung mit seinem Unihipili bei der Benutzung des Pendels ist, dass gerade Ausschläge die Schwingungen des männlichen Steins anzeigen, während kreisförmige Ausschläge für den weiblichen Stein gelten. Die Stärke der Ausschläge zeigt die Menge von Mana in dem Stein an.

 

Es ist sehr interessant zu sehen, dass alle getesteten Steine eine Mana-Ladung anzeigen, groß oder klein, sowie ein eindeutiges Geschlecht. Mr. Sandwith fragt in einem seiner Briefe, ob ich eine Vorstellung von der schwierigen Sache habe, wie und warum grobe Steine dieser Natur eine Geschlechtscharakteristik haben können. Da er es in zwei Fällen nicht wusste, welches Geschlecht der zu testende Stein hatte, konnte es auch durch das Pendel nicht nachgewiesen werden. Es sollte auch überlegt werden, dass sich Mana in Verbindung mit solchen Steinen und nicht mit anderen zeigt. Offen gesagt, ich weiß nicht, wie ich diese Ergebnisse erklären kann, aber ich bin sehr neugierig.

 

Das Mana oder die Vitalkraft scheint in Séancen von ähnlichen Männern und Frauen genommen und dazu benutzt zu werden, solche Dinge wie Materialisierungen zu vollbringen. Einzelne Frauen oder Männer können die Kraft für die Arbeit liefern. Wir wurden zu dem Ergebnis gezwungen, dass das Mana nicht geschlechtsspezifisch ist. Was wir nicht verstehen können, ist, ob das Geschlecht irgendwie mit Mana oder einer Form von Kraft verbunden ist, oder ob es eine Charakteristik gibt, die in dieser Weise energetische Schwingungen von dem Männlichen oder Weiblichen anzeigt. Wir fragen uns auch, ob das Unihipili, wenn es über das Pendel das Geschlecht von Eiern, Steinen oder Menschen benennen kann, die Möglichkeit hat, geschlechtsspezifische Dinge ohne das Erspüren ihrer Schwingung zu kontaktieren. Die meisten Überprüfungen in dieser Hinsicht haben ergeben, dass Frauen und Männer im Hinblick auf die rechte und linke Körperseite polarisiert sind – in gegenseitiger Art und Weise – aber in meinen Tests muss ich das noch überprüfen. Das Pendel zeigt das Geschlecht, aber die Polarisierung ist nicht einheitlich. Genauso ist es bei der Rechts- und Linkshändigkeit eines Individuums. Was ist eure Meinung darüber?

 

 

 

Der berühmte prähistorische Tonga-Trilith wird „Ha’amoga und ihr Ehemann“ genannt. Mit dem Pendel wurde der eine aufrechte Stein als weiblich, der andere negativ getestet.

 

Unterhalb sind Skizzen auf der Vorderseite und Seite eines phallischen männlichen Steins angebracht, wie HRA Sandwith mitteilte. Wo sich eine Markierung mit einem „A“ befindet, ist ein rundes Loch, in das der Hinterkopf hineinpasst. Bei „B“ befindet sich eine größere inwändige Kurve, bei „C“ eine kleine Einkerbung von unbekannter Bedeutung. Der Stein steht aufwärts, seine Basis in der Erde. Die Seitenansicht zeigt, wie ein eingeborener Mann mit seinem Rücken gegen den Stein lehnte, und wie die Konturen des Steins grob an seinen Kopf und Körper angepasst wurden. Man fragt sich, ob ein lebendiger Mann in dieser Position stand und dem Stein Mana gab oder er es von dem Stein entnommen hat. Zumindest ist dies etwas Neues für uns in der Untersuchung und könnte einen wichtigen Hinweis liefern.

 

 

 

 

Rechts oben befindet sich ein Bogen, woraus drei großen Steine geformt sind. Wie sie bearbeitet und in Position gebracht wurden in dieser prähistorischen Zeit, ist immer noch rätselhaft. Der Bogen überragt etwa drei Mal die Größe eines Mannes, und die Steine sind sehr schwer. Aufgrund der Untersuchungen hält man es für möglich, dass die beiden aufwärtsstehenden Steine Teile einer weiblichen Einheit sind. In einiger Entfernung steht ein anderer Stein, den man als den „Ehemann“, Maka Fakinaga, hält, der einen starken männlichen Pendelausschlag erzeugt. Es ist der letzte Stein in der Zeichnung. Der große Bogen richtet sich exakt von Norden nach Süden. Er ist 3 Meter breit über der Öffnung mit einer Höhe von 5,50 Meter.

 

Nebenbei bemerkt ist es interessant, dass auf Hawaii in früherer Zeit die Frauen dafür bekannt waren, starkes Mana zu besitzen, wenn sie mit den Männern in die Schlacht zogen und an der Rückseite der Kampflinien standen. Wenn ein Krieger seine Stärke und seinen Mut schwinden fühlte, eilte er zurück und kroch auf allen Vieren durch einen Bogen, den die Frauen mit gespreizten Beinen bildeten. So sagte man, würde sein Mana wiederhergestellt und ihn befähigen, zur Schlacht zurückzukehren mit erneutem Kampfgeist. Es wird angenommen, dass der einzige Grund für diese weitere Ausübung über die Jahrhunderte in den guten Resultaten lag. Wir können uns gut vorstellen, dass das Mana der Frau in den Mann eintreten und ihn beleben konnte, aber was die weibliche Polarität, Schwingung oder Qualität zusätzlich zu der Erneuerung des Mannes getan haben könnte, wissen wir nicht. Wenn die Kraft in dem alten Bogen auf Tonga noch nicht zu weit entschwunden ist, könnte es möglich sein, sie in physischer, mentaler oder psychischer Hinsicht spüren zu können, wenn man unter dem Bogen durchgeht und sorgfältig die Resultate beobachtet. Das Pendel könnte zusätzliches Mana oder eine Veränderung in der charakteristischen männlichen Schwingung der Versuchsperson anzeigen. Vielleicht kann HRA Sandwith solch einen Test für uns eines Tages aus führen.

 

 

Eine kleine Skizzierung der Huna-Magie

 

Die Mana- und Strahlungskräfte betrachtend, ist es möglich, in wenigen Worten die wichtigsten Dinge aufzuzeigen, die die Huna-Magie ausmachen, wie wir sie nun zu diesem Punkt unseres HRA-Fortschritts sehen.

 

Zuerst brauchen wir Mana, um unseren Anteil der Magie in der Veränderung der Umstände auszuführen, wie Krankheit in Gesundheit mithilfe der na Aumakua zu verwandeln. Wir können dazu eine Hochladung von Mana mittels eines mentalen Wunschs akkumulieren, indem wir einige tiefe Atemzüge nehmen, das Pendel wird die Hochladung anzeigen.

 

Der zweite Schritt besteht darin, mit dem Verstand das Mana zu kontrollieren. In allen Aktionen, worin wir Mana mit dem Willen oder den Gedanken kontrollieren, dürfen wir nicht vergessen, dass das Mana mit der Aka-Substanz des Unihipili zu einem gewissen Grad vermischt werden muss. Mana plus Aka-Substanz ergibt Lebenskraft in allen Bereichen und Zwecken. Mit dem Willen erschaffen wir mentale Bilder der erwünschten neuen Bedingung. Diese Bilder werden aus Clustern von Gedankenformen erbaut, geformt durch den Einfluss des mittleren Manas oder des Willens mit der Aka-Substanz, die auch alle gedanklichen Impressionen aufzeichnet.

 

Es ist möglich, bis zu einem gewissen Grad tatsächlicher Stofflichkeit diese Mana-Aka-vitalisierten Gedankenform-Bilder einzubauen. Diese werden die unsichtbaren Muster, die wir zuerst bilden und gemäß derer wir alle Dinge und Ereignisse in unserem täglichen Leben erschaffen, sei es ein Stuhl oder der Umstand, wie das Geschirr gewaschen wird.

 

Der dritte Schritt geht von der niederen zur hohen Magie, worin die na Aumakua kontaktiert wird und die vitalisierten Mana-Aka-Strukturen überbracht werden für solch eine komplette Materialisierung, die wir selbst nicht erbringen könnten. Dieser dritte Schritt braucht oft Zeit. Zwei Dinge müssen getan werden, um das erwünschte Ziel zu erreichen:

 

(A) Wir müssen die größte Sorgfalt anwenden, das Aka-Mana-Muster tagtäglich gleich zu halten. Wenn wir unsere Ansicht dessen, was wir möchten, verändern, reißen wir die Struktur nieder oder verändern sie bis zur Unkenntlichkeit, so dass das, was daraus hervorgeht, automatisch ein Wirrwarr von teilweise fertiggestellten Mustern ist. Wenn ein Muster zu Beginn zu hastig erstellt wird und wichtige Teile aus der visualisierten zukünftigen Bedingung herausgelassen wurden – wie die Auswirkung auf andere, wenn die Materialisierung stattgefunden haben wird – können die na Aumakua in ihrer höherstehenden Weisheit ihre Hilfe verweigern.

 

(B) die Saat, die einmal eingepflanzt wurde, muss täglich gegossen werden. In anderen Worten: Man nimmt täglich mit der Aumakua Kontakt auf, indem man ihr dasselbe Bild präsentiert, und man benutzt einen frischen Mana-Fluss in Verbindung mit der Arbeit für den Bau der Realität auf der physischen Ebene.

 

Achte jedoch darauf, dass diese grundsätzliche Praxis ein klares Bewusstsein erfordert und die Überzeugung, dass man das, wofür man bittet, auch verdient. Auf der Ebene des Unihipili und des Uhane sind Moralvorstellungen eher der Tier-Ordnung angehörig, worin der Starke oft von dem Schwachen nimmt, und worin wir vorankommen können, indem wir ständig andere ausnutzen, um die Sache zu vervollkommnen, die wir als Muster geplant haben. Aber auf der Ebene der na Aumakua ist die Moral höher. Dort müssen wir mehr in Betracht ziehen, dass alles, was wir wünschen, sei es für andere oder für uns selbst, den strengen Test des „nicht Verletzens“ besteht. Weiterhin muss die gewünschte Sache für uns gut sein, da wir nicht um Hilfe bitten können, wenn es uns selbst verletzt. Schließlich müssen wir vollends überzeugt sein, dass wir es verdienen, das zu erhalten, was wir uns wünschen. Die große Schuld und das falsche Schuldgefühl als eine Fiktion blockieren gleichermaßen den Anteil, der von dem Unihipili bei der Arbeit der hohen Magie übernommen wird.

 

 

Die Herstellung einer Heilungsikone

 

Ähnlich der alten Huna-Art, einen Stein in ein männliches oder weibliches Zentrum von Mana-Aka-Kraft zu verwandeln und einen möglichen Kontakt mit der Aumakua herzustellen, gibt es die moderne Kunst, ein Ölgemälde herzustellen, das permanente Heilungskräfte einer ähnlichen Natur besitzt.

 

Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass ich vor kurzem durch einen Brief eine Herstellerin solch eines Ikonen-Bildes kennengelernt habe. Sie ist nun 90 Jahre jung und verfügt über eine lange Erfahrung in dem Gebrauch ihrer natürlichen Heilungskräfte. Die Lesung ihrer Gehirnschwingungen liegen gemäß Dr. Brunler bei 450 biometrischen Grad. Die ist sehr hoch und gibt ihr gemäß ihrer Talenten ihre Heilkraft und große okkulte Fähigkeit und anderen Dingen. Sie war Künstlerin und hatte über Jahre die biometrische Diagnosemethode als Hilfe für englische Ärzte mit großem Erfolg genutzt. In ihrer Heilungspraxis erzielte sie manchmal wirklich außergewöhnliche Ergebnisse.

 

Vor kurzem stieß diese begnadete Dame, Mrs. Kingsley Tarpey, auf mein Buch GWhW und war von der Huna-Überlieferung so beeindruckt, dass sie mir schrieb. Neben anderen faszinierenden Dingen berichtete sie, dass sie eine Zeitlang Ölgemälde herstellte, worin es ihr gelungen war, Heilungskräfte hineinzugeben, die lange anhielten und die ausstrahlten, um jene zu heilen, die sie anschauten. In einer Art und Weise, die ich hoffe lernen zu können und sie an euch weiterzureichen, ist sie in der Lage, das zu tun, was sie „Inkraftsetzen“ der Farben und wahrscheinlich des Materials nennt, worauf sie die Landschaften malt. Es ist einer ihrer Träume, dass sie einen Weg finden wird, die Gemälde irgendwo hinterlassen zu können, damit sie dort den Heilungsbedürftigen zur Verfügung stehen.

 

Wie ihr vielleicht schon geraten habt, habe ich der Dame geschrieben und schamlos um solch ein Bild für unseren Gebrauch gebeten. Gleichermaßen unhöflich bat ich um das kostenlose Geheimnis für die Herstellung dieser Ikonenbilder, und ob und wann wir diese erhalten werden; und falls jemand von euch mit 450° biometrische Gehirnsstrahlung qualifiziert ist, werden wir schon einen großen Schritt in der Entwicklung dieser Kahuna-Kräfte weiter sein

 

HRA Sandwith, der, wie ihr euch erinnern werdet, eine sehr alte Ikone aus Äthiopien besitzt, ist ganz wild darauf, die Herstellung zu erlernen. In kleinem Umfang habe ich auch hier im Büro damit experimentiert. Für meine Versuche benutzte ich eine lasierte China-Reproduktion der Kii Pohaku (die unendlich reizvoll ist, aber die ich noch nicht ankündigen kann, weil ich nicht weiß, zu welchem Preis sie von unserem HRA-Hersteller zu erhalten ist.) Um die weibliche Figur anzupassen, erhielt ich eine sehr kleine männliche Begleitfigur.

 

Mithilfe des neuen HRA V.L. Cameron, der ein glorreiches Pendel besitzt, womit er nach Wasser mutet und den Aka-Körper oder auch Aura und Mana mit anscheinend gleicher Leichtigkeit in seinen geübten Händen misst, begannen die Tests. Wir maßen Kii Pohaku aus und fanden heraus, dass ihre Aura etwa sechs Millimeter die Aura-Schwingung der China-Figur überragte. Die männliche Figur ergab dasselbe. Dann hielt ich die Kii Pohaku in meinen Händen, segnete sie und arbeitete mit ihr, darum bittend, dass sie zu einem strahlenden Zentrum für den Kontakt mit der Aumakua würde sowie ein Zentrum, wodurch die Heilung hindurchstrahlte. HRA Cameron versuchte, in das männliche Bild seinen ganzen aufgestauten Ärger über einige Individuen, die seine Freunde des Navajo-Stamms geärgert hatten, zu entladen.

 

Als wir fertig waren, zeigte die Kii eine 15 cm größere Aura auf allen Seiten, außer an den Füßen. Aus ihrem Kopf entsprang ein Strahl, der sich über zweieinhalb Meter erstreckte und verschwand offensichtlich in der lasierten China-Kachel an der Vorderseite des Kamins. Über dem absurd großen Nabel (seht euer Bild von ihr) zeigte sich ein sich nach außen ausbreitender konischer Strahl. Ich wiederholte meine Segnung, und die Kone erweiterte sich um 160°. Mein Pendel über der Kii schlug sehr stark im Uhrzeitersinn aus.

 

Das männliche Bild wurde als nächstes getestet. Es kamen keine Strahlen heraus und nur eine geringe Vergrößerung der Aura, außer über dem Nabel, wo die Aura in einer irregulär geformten Kurve von etwa einem Fuß hoch gespürt wurde. Der Pendeltest ergab einen starken Ausschlag gegen den Uhrzeigersinn.

 

Zwei Tage später zeigte der Pendeltest dieselbe Reaktion für beide, jedoch sehr schwach. Fünf Tage später schwang das Pendel bei beiden nur noch wenig vor und zurück.

 

Ich würde mich freuen, wenn jemand von euch mit Zeit und Lust diese Tests mit dem Pendel als Messinstrumente ausführte und über die Ergebnisse berichtete. Oft erhalte ich Briefe eines HRA, dessen Pendel zuerst scheiterte, aber später bei Versuchen mit unterschiedlichen Dingen sofort erfolgreich war. Ketten mit Anhängern und Ringe an Fäden scheinen besonders gut zu funktionieren. Vielleicht haben sie permanente Mana-Aka-Geist-Elemente absorbiert und sind daher irgendwie besser.

 

 

Eine Bitte um Hilfe

 

Ich würde mich über eure Hilfe freuen bei dem Zusammentragen von Buchmaterial – insbesondere der Hilfe in der Strahlungsmessung mit einem Pendel. Wenn ihr wollt, legt solche Dinge wie Obst, Kartoffeln, Eier etc. einzeln auf die Tischkante. Wenn ihr ein Blatt Einwickelpapier habt, 1,20 Meter lang, legt das Objekt auf ein Ende davon. Als nächstes nehmt ihr euer Pendel in die Hand. Denkt daran, dass ihr die Schwingungen des ausgewählten Objekts messt. Projiziert euren Geist bei dem ersten Test auf die äußere Oberfläche, dann auf das Fruchtfleisch, beispielsweise in einen Apfel, und zuletzt auf die Kerne, Keime oder die „Augen“ in einer Kartoffel. Es ist egal, wie ihr euch entscheidet in der Messung, ob in Zentimeter oder Inch, da das Pendel, wenn ihr es dem Objekt nähert, die Wellenlänge der Schwingung messt, indem es im rechten Winkel zu einer Bleistiftlinie oder einer eingebildeten Linie von dem Objekt (unten) entlang des Papiers schwingt. Das Pendel kann in mehreren Richtungen ausschlagen. Mit einem Klebeband könnt ihr die Distanz von dem Teil des getesteten Objekts zu dem Punkt, an dem das Pendel parallel zu schwingen beginnt, messen. Die Haut, das Fruchtfleisch und die Kerne sollten alle unterschiedliche Lesungen abgeben. Wenn ihr wollt, markiert die Ergebnisse entlang der Bleistiftlinie auf dem Papier. Lasst mir auf jeden Fall, falls ihr erfolgreich wart, das Papier oder die Aufzeichnung des Tests für die unterschiedlichen Objekte sowie die Entfernungen zukommen. Ich werde euch später über die Vergleichsergebnisse informieren.

 

(Wenn ihr dasselbe Objekt über mehrere Tage benutzt und die Lebenskraft darin altert und schwächer wird, erwartet eine leicht geänderte Ablesung. Ich kann nicht sagen, wie viel das sein wird. Ihr könnt auch Lebensmittel und Medizin testen, indem ihr das Pendel darüber haltet. Wenn es gut für euch ist, sollte es im Uhrzeigersinn ausschlagen; andernfalls in einer starken Bewegung gegen den Uhrzeigersinn. Ihr könnt eure eigenen „Konventionen“ erstellen oder Hinweise für die Ablesung von anderen Parametern in Lebensmitteln, zum Beispiel deren Fettgehalt usw. Solange ihr und euer Unihipili darüber einig seid, welches Signal des Pendels wofür steht, ist alles in Ordnung. Jedoch hängt die Entfernung des Objekts, wo der parallele Ausschlag notiert wird, gänzlich von der Wellenlinie der Schwingung des getesteten Objekts ab. Vielen Dank für eure Hilfe in dieser Angelegenheit. MFL)

 

 

Bericht einer Heilung in der Episkopalkirche

 

HRA Lewis C. Cornelle, R.R. 1, Poland, Ind., hat Exemplare der ‘Pathfinder’- Ausgabe vom 17. Juni 1951 übersandt. Es wird die Geschichte von Rev. Alfred W. Price berichtet, seit neun Jahren Rektor der St. Stephens Episcopal Church in Philadelphia, der Heilungsgottesdienste abhält, indem er seine Hände auf die Köpfe der knienden Patienten hält und betet. Er nennt es die „Stunde der Wunder“ und hat bereits viele Hunderte von Heilungen aufgezeichnet, inklusive alle Arten von Krankheiten „von Erkältung bis Krebs, Arthritis bis chronischem Alkoholismus, Ohrenschmerzen bis Epilepsie“, die oft durch Labortests und Röntgenaufnahmen zertifiziert wurden, um zu beweisen, dass organische Heilungen nicht nur möglich waren, sondern auch oft geschehen sind.

 

Dr. Price stimmt mit Huna überein, dass alle Heilungsmethoden benutzt werden sollten, geistige und materielle. Er legt die Hände auf und ruft höhere Wesen an für die tatsächliche Heilung. Außerdem arbeitet er bewusst mit „Energien“ und „Kraft“. Seine Anweisungen, „damit die richtigen Bedingungen erschaffen werden, so dass das christliche Leben und seine Kraft in euch alle einziehen“, lauten:

 

Entspanne deinen Körper und Geist, so dass alle Spannung von dir weggeht.

 

Konzentriere die geistigen Energien auf Gott, und erhalte Seine Kraft, die durch dich fließt, um dich zu erneuern.

 

Danke für den darin enthaltenen Anstieg der Kraft.

 

Wenn seine Patienten entspannt sind und sich in der richtigen mentalen Haltung befinden, legt er seine Hände auf ihre Köpfe und betet ein einfaches Gebet:

 

„Möge die Gnade Gottes, die Liebe unseres Herrn Jesus Christus und die Kraft des Heiligen Geistes, die nun hier anwesend sind, in deine Seele, deinen Geist und deinen Körper zur Heilung einziehen. Amen.“

 

Das ist gutes Huna. Da alle Gebete über die Aumakua zu allen noch höheren Ebenen des Seins oder Bewusstseins gehen müssen, ist der Glaube an alle höheren Wesen alles, was in dieser Hinsicht benötigt wird. Der Patient ist entspannt, und das Unihipili ist dann frei, seine Arbeit zu machen, indem es dem Wunsch gehorcht, die Energien zu konzentrieren (nicht spirituell, wenn diese von dem Patienten ausgehen) auf das höhere Wesen, das diese Mana-Energie akzeptiert und seine Schwingung auf die spirituelle Frequenz des hohen Manas anhebt. Das ist notwendig, wenn der Patient, mit priesterlicher Hilfe das Mana durch seine Hände zur Verfügung stellt und dabei hilft, den starken mentalen Gedanken vom Bild der geheilten Kondition zu liefern und die bewirkende „Kraft“ hervorbringt, „Seine Kraft durch sich fließen zu lassen, um neu erschaffen zu werden“. Der letzte Schritt der Danksagung für den Anstieg der „inneren Kraft“ ist eine schöne Affirmation des Glaubens in dem Kontakt mit den Höheren Wesen, das Inkraftsetzen der Heilungsenergien und der ultimative Erfolg der Gebetsaktion. Aus der exzellenten Aufzeichnung der Heilungen von Dr. Price ist es ersichtlich, dass, wo es keine starke Fiktion von Schuld oder andere Blockaden auf dem „Pfad“ entlang der Aka-Schnur an die Aumakua gibt, die Heilung durchaus möglich ist.

 

Ich bin durch die guten Reaktionen der Rektoren dieses Kirchenzweigs mehr ermutigt als von jenen anderer Bereiche. Einige sehr fähige Rektoren besitzen mein Buch und eine gute Kenntnis von Huna insoweit, wie sie es derzeitig verstehen. Einige sind HRA – im Stillen – und die Heilung in den Kirchenkreisen durch individuelle Rektoren hält mehr und mehr Einzug. Wie ich so oft gesagt habe, verbindet Huna jeden Schritt in den Riten der romanischen und griechischen Zweigstellen der „Heiligen Kirche“. In den Riten der Hohen Kirche von England, worin Beichte und Absolution eingesetzt werden, steht alles bereit für die Erneuerung des vollen Einsatzes von Huna. Ich spüre, dass viele Heiler der protestantischen Kirchen, worin das einzige Ritual darin liegt, die Hände aufzulegen oder das Berühren mit Öl auf den Brauen, die große Hilfe durch Rituale als physische Stimuli vermissen, um das Unihipili seinen Anteil übernehmen zu lassen, den nur es allein tun kann. Die berühmten Heiler-Evangelisten beobachtend, die über das Land ziehen, war ich sicher, dass stets eine kraftvolle hypnotische Suggestion benutzt worden ist. Die Schwierigkeit mit der Suggestion, wenn sie allein eingesetzt wird, ist, dass sie abschwächt und die Heilung nicht anhält.

 

In den dualistischen christlichen Kirchen liegt eine große Bedeutung in der konstanten „Erneuerung der Gottesdienste“. Immer wieder, Tag für Tag, Jahr für Jahr, werden Messen gehalten. Die na Aumakua erhalten somit eine konstant frische Mana-Lieferung und können damit ihre Bemühungen erneuern, den Gläubigen zu helfen – sogar wenn sie blind sind, daran arbeitend, die Aka-Schnüre und die größeren „geknüpften Seile“ der kombinierten Kirchengruppen offen zu halten. Als HRA erneuern wir zumindest einmal täglich vertrauensvoll den Kontakt in den TAHG-Zeiten, wo wir eine Gruppe bilden, die telepathisch zusammen verbunden ist – indem wir die Kordel knüpfen und mit offenen Augen arbeiten und das Verständnis reinigen, um von unserer Gruppen-na-Aumakua und vielleicht von noch höheren Wesen das benötigte Mana zu liefern. Wir liefern auch die Aka-Formen der Gedanken-Struktur-Konditionen, die wir realisieren möchten für die Welt, für andere und für uns selbst.

 

Für jene HRA, die keine wichtigen und dringenden Bedürfnisse haben, glaube ich, dass es eine gute Absicherung ist, die täglichen Huna-TAHG-Rituale zu beobachten und für den Weltfrieden und das Gute für andere zu arbeiten. Später, wenn persönliche Bedürfnisse oder Notfälle entstehen, wird die Maschinerie gut geölt und für sofortige Aktionen konditioniert sein.

 

 

Neue und alte Bücher von HRAs

 

Ten Seconds That Will Change Your Life,* (Zehn Sekunden, die dein Leben verändern), von HRA Hal Falvey, geschrieben in 1946. Es wurden mehrere Ausgaben verkauft und stehen noch zur Verfügung. Dies ist ein wertvolles kleines Buch mit einer „Zehn-Sekunden-Anleitung“ um sofort zu helfen, die nervösen Spannungen loszuwerden, die es unmöglich machen, seine Arbeit zu erledigen oder frei von Ängsten und Furcht zu sein. Ein äußerst hilfreiches Buch. Bald wird ein weiteres folgen: Try Jesus, The First Psychiatrist, wovon ich später berichteten werde.

 

HRA Dorothy Thomas hat eine neue Anleitung verfasst:„No More Headaches“ (Nie mehr Kopfschmerzen). Dies ist eins der ersten Bücher, geschrieben nach einem Kontakt mit Huna.

 

HRA Nandor Fodor, LL.D., Autor vieler wertvoller Bücher, teilte mit, dass er nunmehr Aufträge für sein neues im August veröffentlichtes Buch annimmt: New Approaches to Dream Interpretation* (Neue Annäherungen an Traum-Interpretationen). ($5. Adresse: The Park Central Hotel, 7th Ave. at 56th, New York, N.Y.). Ein Abdruck des ersten Kapitels, veröffentlicht im American Journal of Psychotherapy, trägt die Überschrift: „Nightmares of Cannibalism“ (Albträume des Kannibalismus). Dieses Buch ist eine moderne, wissenschaftliche Interpretation über die Bedeutung von Träumen, äußerst unterhaltsam zu lesen, und es enthält eine Reihe der erstaunlichsten, unüblichen Träume sowie die dahinterliegende Bedeutung. Seine einfachen, nichttechnischen Erklärungen über die Theorien, womit er die Ursache und Natur solcher Träume erklärt, ermöglichen ein einfaches Lesen und geben viel unschätzbare Informationen.

 

Dr. Fodors Buch The Search for the Beloved, herausgegeben im letzten Jahr und besprochen in unserem HRA-Bulletin, ist noch verfügbar. Mein eigenes Exemplar steht stolz auf meinem Regal mit der überaus geschätzten Ausgabe Encyclopedia of Psychic Science, die, ich muss es leider sagen, nicht mehr gedruckt und als seltenes Buch verkauft wird zu 15 $ – wenn man eines finden kann. MFL

 

 

Wie man das Pendel benutzt

 

Von Max Freedom Long – [Sommer 1951]

 

1. Erstelle ein Pendel, indem du einen Faden an einen Ring, Knopf, Holzball oder an eine mittelgroße Murmel befestigst. Auch ein Anhänger an einer Kette geht gut. Was immer du benutzt, sollte etwa zehn Zentimter von deiner Hand entfernt sein, wo du es zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger festhältst. Wenn du Rechtshänder bist, benutze deine rechte Hand.

 

2. Die Nutzung des Pendels hängt gänzlich von der „Übereinkunft“ oder dem Signal, das du festgelegt hast, ab, womit du dein Unihipili lehrst, es zu verstehen und zu befolgen. Die üblichen Angaben sind: Ein kreisförmiger Pendelausschlag im Uhrzeigersinn bedeutet „gut“, gegen den Uhrzeigersinn „schlecht“.

 

Zeichne einen untertassengroßen Kreis auf Papier und darauf ein Kreuz. Der Ausschlag auf der vertikalen Linie bedeutet „Ja“ (als ob du mit dem Kopf nickst), auf der horizontalen Linie „Nein“ (wie ein Kopfschütteln). Ein diagonaler Ausschlag bedeutet„ zweifelhaft“, kein Ausschlag „weiß nicht“.

 

Die Anzahl der Ausschläge in jedweder Richtung, falls du sie zählst, können die Zahl angeben. Um deine normale Vitalkraft anzugeben, halte das Pendel über die Handfläche deiner freien Hand, und zähle die Anzahl der Ausschläge. Eine normale Ladung liegt im Durchschnitt zwischen 250 und 300. Akkumuliere nun Mana in der Huna-Art und teste noch einmal. Die Ausschläge sollten mindestens um 100 größer sein. Eine gesunde Person erhält einen stärkeren Ausschlag des Pendels als eine schwache. Denke daran, was du das Unihipili fragst, um für dich zu messen, wie Vitalkraft, Geschlecht eines Eis oder ungeborenen Kindes (plus oder minus gemäß deiner Übereinkunft, normalerweise plus für männlich und minus für weiblich.

 

Wenn du wissen möchtest, ob bestimmte Lebensmittel oder Medikamente für dich gut sind, stelle leise oder laut die Frage, und halte das Pendel einen Zentimeter über das Lebensmittel. Benutze die Anzeige „gut“ und „schlecht“ oder „ja“ und „nein“, wie du es vorziehst, aber bleibe bei einer Form, da dein Unihipili sonst durcheinandergerät. Das Unihipili lernt bei einigen gut und bei anderen langsam.

 

Übe täglich einige Minuten, etwa einen Monat lang, um dein Unihipili an die Arbeit zu gewöhnen. Wenn du bis dahin keinen Ausschlag oder keine vernünftige Antworten auf deine Fragen erhältst, gib es für dieses Mal auf, und versuche es später mit verschiedenen anderen Pendeln. Das Unihipili scheint in der Lage zu sein, mit einer Art Pendel für kleinere Probleme zu arbeiten, aber mit anderen für größere Fragen. Experimentiere. In wenigen Monaten kannst du geübt genug sein, um mit Wünschelruten nach Wasser zu suchen. Einer der besten Wünschelrutengänger in Kalifornien versuchte zwei Jahre lang, bevor er dazu in der Lage war und wurde nach 20 Jahren Meister dieser Kunst.

 

3. Wenn du die Huna-typische Gebetshandlung ausführst (siehe die HRA-Bulletins über eine Zeit von 32 Jahren mit mehreren Ergebnissen und Berichten in dieser Angelegenheit), geschieht es oft, dass das Unihipili überzeugt ist, dass die Person sich einer „Sünde“ schuldig gemacht hat und die Erfüllung der Gebete nicht verdient. Oder das Unihipili mag glauben, dass die Person es verdient, durch Krankheit und Unfälle und allgemeines Missgeschick bestraft zu werden für frühere „Sünden“ oder für das Verletzen der Gefühle von anderen oder für eine Verletzung, die dem Verletzten oder seinen überlebenden Verwandten gegenüber noch nicht wieder gutgemacht wurde – oder der Welt im Allgemeinen durch Opfertaten, die mit den Gedanken ausgeführt wurden, dass genügend Gutes getan worden sei, um die früheren Sünden der Verletzung anderer auszugleichen.

 

(Es gibt keine anderen Sünden, als die Verletzung anderer oder möglicherweise unseres eigenen Körpers oder Geistes durch ein falsches Leben. Aber oft können durch frühere Übungen in der Kirche der Jugendzeit religiöse Glaubensüberzeugungen resultieren, die tief in dem Unihipili fixiert sind und worauf es noch reagiert, obwohl wir uns dessen nicht bewusst sind. Viele unserer Krankheiten sind das Ergebnis solcher versteckter Glaubenssätze in dem Unihipili oder unbewussten Selbst.) Wenn deine Gebete nicht erfüllt werden, außer wenn du für Gutes für andere betest, ist es empfehlenswert, dir die Zeit zu nehmen, um über das Pendel mit deinem Unihipili zu sprechen und über die Befragung herauszufinden, ob es meint, du seist es wert oder nicht, dass die Gebete für dich selbst beantwortet werden. Falls du feststellst, dass dein Unihipili dich nicht für wert erachtet, führe direkt oder indirekt Wiedergutmachung durch, und sprich dann mit ihm über dessen Fiktion, indem du ihm erklärst, dass du nun alle guten Dinge wert seist. Wiederhole die Argumente. Tue weitere gute Taten. Gib den Zehnten. Diene selbstlos. Faste.

 

Wenn du das Unihipili für dich gewonnen hast, beginne noch einmal von vorne mit dem Huna-typischen Gebet, worin du das mentale Bild an die Aumakua sendest mit einem starken Fluss akkumuliertem Mana entlang des ewig verbundenen unsichtbaren Aka-Fadens oder der „Silberschnur“. Die Aumakua, und durch sie die Höheren Wesen, woran du glaubst, können vertrauensvoll um Hilfe gebeten werden, wenn das Unihipili überzeugt werden kann, dass du es wert bist. Aber wenn du weißt, dass du es nicht bist, kannst du dein Unihipili nicht überzeugen, und es wird seinen Anteil an der Gebetshandlung nicht übernehmen.

 


Abkürzungen und Begriffe

 

HRA – Huna Research Associate(s) – Huna-Forschungsmitglied(er)

GWhW – Geheimes Wissen hinter Wundern

RR – Round Robin (Borderland Sciences)

BSRA – Borderland Sciences Research Associates

TAHG – Telepathisch arbeitende Heilungsgruppe

Aunihipili, Unihipili – Unterbewusstsein, unteres Selbst

na aunihipili – (die) unteren Selbste

(na) Auhane, Uhane – (die) mittleren Selbste

(na) Aumakua – (die) hohen Selbste

Po'e aumakua – Gemeinschaft der hohen Selbste

George – Name für das Aunihipili

Mana – Spannung des Aunihipili

Mana Mana – Spannung des Auhane

Mana Loa – Spannung der Aumakua

Aka-Körper, aka kino, kino aka – Schattenkörper, ätherisches Doppel

Aka – Schattenkörpersubstanz, klebrig

Kala – geistige Reinigung

 


HUNA-Bulletin 59

15. Juli 1951

 

 

 

Geister, Materialisierung und Pendelnutzung

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

Reverend Jesse Curl und Hoo‘la, das Geistmedium;

TAHG-Heilungsergebnisse;

Selbstanalyse-Methoden in der Heilung;

Die Anästhesietherapie von Dr. L.J. Meduna, University of Illinois;

Dies und das sowie Briefe von HRAs;

„Elektrischer Schlaf“;

Diskussion über das Projekt der Schwingungsmessung bei der Pendelnutzung

 

 

 

HOO‘LA

 

Ein polynesischer Geist, der seinen Namen Hoo’la bei einer Heilung erhalten hat, kehrte über das Medium zurück, das kürzlich mit Jesse Curl, bekannte englische Hellseherin, bei deren Zwischenstopp in Pago Bravo, Samoa, auf dem Schiff Kontakt aufgenommen hatte. Elsie A. Keithe, eine gute Freundin von Huna über Meade Layne und das Round Robin Magazin, trat mit uns in Verbindung und lieferte uns die Information bezüglich der Heilung, die schnell durch Jessie Curl erzielt wurde, als Hoo’la über sie von einem auf den anderen in dem Saal zeigte. In ihrem Fall hatte sie drei Wochen lang Schmerzen durch einen Hexenschuss, aber der Schmerz verließ sofort ihren Körper, als die Heilung in ihre Richtung gesandt wurde und kam nicht zurück. (Dies war im Februar 1949, so muss Hoo’la vor diesem Datum entdeckt worden und als ein Heilungsführer aufgenommen worden sein.)

(Die Hoo’la-Übersetzung: „Leben verursachen oder nicht verursachen, das Symbol von Leben und Gesundheit“) gibt an, im physischen Leben Heiler und Krieger auf Samoa gewesen zu sein. Das Medium überschattet die behandelte Person in Tiefentrance, berührt sie mit seinen Händen und verursacht das Gefühl von herabfallenden Regentropfen die verschiedenen Teile des Körpers, die gerade behandelt werden (erinnern wir uns an das Symbol in den Gebeten der na Kahuna, wenn sie sagen: „Lasst den Regen des Segen fallen“ und wahrscheinlich um das Herabfließen des hohen Manas bitten.) Es besteht ein großer Anwendungsbereich. Es wird von einem Fall berichtet, worin ein ernsthafter Hexenschuss operiert werden sollte, der jedoch auf die Heilung ansprach und in drei Wochen komplett verschwunden war.

Es wurde erwähnt, dass Schwämme auf die behandelten Teile gelegt wurden und später mit klebriger Flüssigkeit absorbiert waren. Weitere einfache Mechanismen oder physische Stimuli werden in späteren Briefen beschrieben. Wir hoffen auch, dass wir einige Huna-Überlieferungen erhalten werden.

In England lebt ein Künstler, berühmt für seine Fähigkeit, Bilder der Geistführer von Medien zu erstellen. Es wird erzählt, dass er dabei war, den tibetischen Führer zu zeichnen, aber dass Hoo’la den Bleistift übernahm und eine Zeichnung von sich selbst begann, mit dem Ergebnis, dass er geehrt und sein Bild erstellt wurde. Ein Foto des Originals wurde freundlicherweise übersandt, zusammen mit einem Foto von Jessie Curl. Hoo’la wird als typischer Samoaner angesehen, mit einem quadratischen, massiven Körper und Kopf. Auf den ersten Blick erscheint sein quadratisches Gesicht grob und wild, aber schnell kehrt sich dies um in einen bleibenden Eindruck von freundlicher Intelligenz und Strenge. Ich habe das Bild auf meinem kleinen „Altar“ im Arbeitszimmer und hoffe, dass es in schwierigen Momenten Hoo’la anziehen möge, bei der TAHG-Arbeit behilflich zu sein. Mein Pendel reagiert sehr stark vor dem Bild, nachdem ich Hoo’la einige Momente anschaue. Ich hatte einige Zeit den starken Eindruck, dass wir Freunde auf der anderen Seite angezogen haben, die einen progressiven hilfreichen Teil in der Arbeit übernehmen, die wir für die gemeinsame Heilung von Körper, Geist und Seele durchführen, auch für den Weltfrieden, die Fülle und für den Schutzwall um unsere Freunde herum, deren Leben in den Kriegsgefahren durcheinandergeraten sind, direkt oder durch ihre Lieben. Die Geistfreunde werden gebeten, von uns Mana zu entnehmen, die wir uns zusammenfinden, um dies zur Verfügung zu stellen, dann den Aka-Fäden von den TAHG-Briefen im Büro zu folgen, so dass sie jene finden werden, die um Hilfe bitten und ihnen helfen und sie heilen.

 

Die TAHG-Heilungsergebnisse verbessern sich weiterhin

 

Die Gemeinsame Telepathische Heilungsgruppe arbeitet weiterhin mit täglichen Treffen um 15:00 und 19:00 Uhr kalifornische Sommerzeit, und aus den Briefen, die mit Berichten von Ergebnissen hereinkommen, kann ich sagen, dass wir immer besser werden. Das mag an der Übung liegen, oder vielleicht haben wir Geister oder hohe Entitäten angezogen, die uns zur Hand gehen.

 

Während unser Ziel weiterhin die Spontanheilung ist, besteht oft dringender Bedarf für sofortige Hilfe, jetzt und nicht irgendwann, wenn wir gut ausgebildete na Kahuna haben. Auch sind die meisten von uns nicht in der Lage, von solcher Hilfe, wie sie durch die Psychoanalyse angeboten wird, zu profitieren. Derzeit müssen wir, ob es uns gefällt oder nicht, mit unseren Komplexen leben und sie mögen – zumindest das Beste daraus machen – während wir so genau wie möglich unsere Entscheidungen treffen, was wir möchten, und das geschehen soll, nachdem wir die Mana-Hochladung akkumulieren, den Kontakt mit der Aumakua herstellen, das Mana-Bild mit der Saat ausliefern und das Gebet absenden. Dies ist die Huna-Methode, die wir uns zum Zweck gemacht haben, sie zu testen, zu verbessern und sie anwenden zu lernen. Jedoch, falls ein HRA meint, er habe eine bessere Methode, alt oder neu, spricht nichts dagegen, sie in die TAHG einzubringen und uns damit zu helfen.

 

HRA Geraldine Birch aus Kalifornien schreibt: „Ich möchte dir nur kurz mitteilen, dass es meiner Schwiegertochter nun gut geht. Herzlichen Dank. In diesem Fall wurde die Hilfe der TAHG angefordert, während HRA G.B. für die Heilung arbeitete. Es scheint, dass ein geübter mental-geistiger Heiler sehr oft wirkungsvoll durch die Hilfe der TAHG oder eines weiteren Heilers unterstützt werden kann. Das Geheimnis des Multiplizierens der Kraft durch mehrere Menschen – die Kirche in ihrem ursprünglichen Sinn – scheint dabei zugrunde zu liegen. Auch wenn man mit einem ernsthaften Problem konfrontiert wird, das eine direkte oder emotionale Verbindung benötigt, werden die Ängste und Blockaden, die die Gebetshandlungen behindern können, von einem entfernten Heilerfreund nicht geteilt, und als Ergebnis erfolgt eine Reinigung des Kanals und eine schnelle und erfolgreiche Antwort auf die kombinierten Gebete.

 

HRA Ethel Wood aus Denver schreibt: „Der Schmerz, den ich Tag und Nacht ertragen musste, endete ganz plötzlich. Ich war so erleichtert, dass ich kaum wusste, was ich tun sollte. Du wirst nie erfahren, wie dankbar ich für diese Erleichterung bin, denn der Schmerz war unerträglich. Ich wollte dir sofort die guten Neuigkeiten mitteilen. Ich habe noch große Schmerzen in der Brust. Vielleicht habe ich eine Rippe gebrochen, als ich gefallen bin. Es scheint langsam besser zu werden. Jerry geht es auch etwas besser. Ich hoffe, dass alle unsere Gebete der Welt Frieden bringen werden.“

 

HRA L. Cornell aus Poland, Indiana, schreibt: „Jeden Abend um 20:00 Uhr setze ich mich hin und entspanne meinen Geist, indem ich versuche, mehr Licht auf das Problem unseres Experimentierens mit Huna zu bringen. Ich sammle eine Hochladung an Vitalkraft und gebe sie an die na Aumakua weiter, die sie verwenden kann, wo immer es passen mag. Ich bitte nicht für mich selbst, scheine jedoch hinsichtlich meiner körperlichen Gesundheit und Stärke zu profitieren, wofür ich dankbar bin... Bezüglich der Selbst-Analyse erhalte ich nicht viel Gutes, weil mein Unterbewusstsein daran festhält, die vergangenen Dinge zurückzuhalten oder sie schönzufärben.

 

Ich glaube, es ist gut, mit einem vertrauten Freund zu sprechen – jemand, mit dem man offen über alles aus der Vergangenheit reden kann. Das Gespräch könnte „George’ aufregen, bis er auftaut und die gewünschten Dinge ans Licht bringt, wo sie angeschaut und erkannt werden als das, was sie sind.“

 

Viele stimmten überein, dass „über Probleme zu sprechen“ eine gute Wirkung hervorruft. Noch vor wenigen Jahren gab es die „professionellen Zuhörer“ – erinnert ihr euch daran? Viele von uns haben in der Kindheit gelernt, unsere Schwierigkeiten einem Elternteil mitzuteilen, und das Unihipili mag noch auf Freunde ansprechen, wenn sie eine ähnliche Liebe und Verständnis anbieten.

 

HRA C.T. Hubbard schlägt in einem Brief aus Hartford, Conn., vor, dass jedes dritte Bulletin Berichte über die TAHG enthalten sollte, und dass die Namen jener, die Heilung benötigen, in dem Bulletin veröffentlicht werden. Die Schwierigkeit in diesem Plan liegt kurz gesagt darin, einen Weg zu finden, alle HRAs mit einer Unterschrift zu versehen, wodurch ein direkter Aka-Faden-Kontakt für ihre Heilung entstehen kann, wenn diese abseits der TAHG durchgeführt wird. Es würde bedeuten, dass alle, die die Arbeit wünschen, an einen registrierten HRA-Heiler ihre Unterschrift senden müssten und möglicherweise Informationen über die zu ändernden Konditionen. Die weitere Schwierigkeit liegt in der Tatsache, dass viele nicht ihren Namen veröffentlicht haben möchten. Wir scheinen gut daran zu tun, so weiterzumachen wie bisher. HRA Hubbard und einige andere stehen jederzeit zu besonderen Bemühungen innerhalb und außerhalb der TAHG für jene mit großer Not zur Verfügung. Solch eine Arbeit ging für den geisteskranken Gregg für einige Zeit weiter. Er hatte nebenbei bemerkt einige Rückschläge, aber es geht wieder besser. Am Höhepunkt seines letzten guten Zyklusses war er in der Lage, sich mit seiner Mutter von dem Krankenhaus zu Spaziergängen und für ein kleines Picknick zu entfernen, und er sprach überraschend gut auf viele Dinge an.

 

 

Die Berichte über die Selbst-Analyse-Methode zeigen beträchtliches Interesse

 

HRA B.S aus Kanada, der den Gebrauch seiner unteren Gliedmaße durch Kinderlähmung verlor, versuchte mit äußerstem Verständnis und Beharrlichkeit, geheilt zu werden. Er besitzt einen außergewöhnlichen Hintergrund an Wissen und Erfahrung, die Farrow-Methode der Selbst-Analyse zu messen. Er erhielt ein Exemplar des Buchs, nachdem er davon in den Bulletins erfahren hatte, und begab sich sofort an die Arbeit, die Methode an sich selbst zu testen. Er schreibt:

 

„Verschiedene Punkte müssen zum allgemeinen Interesse angesprochen werden. Für mich scheint es üblich zu sein, dass Komplexe oder Fiktionen nicht häufiger vorkommen, als wir uns das vorstellen, aber dass sie uns ein Leben lang verletzen können. Es scheint nach näherer Betrachtung des Buchs von Farrow, dass, während fast jede Methode der Analyse oder des Ausleitens durch Analytiker oder eine andere Person vorteilhaft ist, diese Selbstausleitungsmethode, wenn man genügend durchhält, tiefer in das Bewusstsein führen kann und vielleicht weiter zurück in die frühe Erinnerung als andere Methoden.

 

Während es äußerst wünschenswert erscheint, dass fast jeder mit seinen eigenen Bedürfnissen bei dieser Form der Untersuchung oder der Übung beachtet wird, ist es nur eine von verschiedenen therapeutischen Maßnahmen und kann nicht als ein Allheilmittel betrachtet werden. In einigen Dingen, wie ich es sehe, betont es das Bedürfnis des größeren Fokussierens auf den Glauben, die göttliche oder metaphysische Heilung, und natürlich die normalen körperlichen Methoden.

 

Jede kürzere Methode als die von Farrow sollte in Betracht gezogen werden. (1 Stunde Einsparung täglich bedeutet fast 1000 Stunden in drei Jahren, und 26 Jahre, wie Farrow sie benötigte, ist viel zu lang). Das Fingermalen oder andere Methoden sollten ausprobiert werden. Das fast vollständige Fehlen von Referenzen auf der religiösen Seite des Lebens in Farrows Buch möchte ich kommentieren… Ich frage mich, ob er meint, dass wir alle so grundsätzlich unheilbar barbarisch seien, dass man eine reine Form der Analyse notwendigerweise unberücksichtigt lassen müsste, was eine selbstauslösende Art von Hypokrisie sein könnte. Die am meisten ausgesprochene Sache, die ich herausgefunden habe nach täglich einer halben Stunde des Schreibens, ist das ‘Aufpolieren des Optimismus’… Gestern und heute habe ich mich pudelwohl gefühlt!

 

Für mich war es sehr interessant zu lernen, dass das ‘Aufpolieren des Optimismus’ eine allgemeine Erfahrung von uns allen war, die die Selbst-Analyse begannen und zumindest einen kleinen Fortschritt erzielten. Ich hatte diese Erfahrung nach drei Stunden, worin ich meinem George erlaubte, zu übernehmen und niederzuschreiben, was er glücklicherweise erinnern konnte. Ich bemerkte die Tatsache, dass (siehe einige Bulletins zurück) alte Pläne, Träume und Schemata, mich selbst und/oder die Welt und meine Finanzen zu verbessern an die Oberfläche kam. Dies galt in den letzten Jahren als unpraktikabel und unmöglich. Aber das Unihipili scheint alle Pläne in den Zwischenjahren vergraben zu haben, und als ihm eine Chance gegeben wurde, präsentierte es sie noch einmal ganz schüchtern. Wie in der Methode des ‘Niederschreibens’ beabsichtigt man nichts, das George in den Fokus des Bewusstseins kommen könnte. Mein George wurde mutig und gab mir den ganzen staubigen, trüben und schmuddeligen Satz der einstmals strahlenden Pläne. Dann geschah dieses eigenartige Aufkommen von Optimismus und Erwartung – als ob es nicht mehr für uns möglich sei, zu sein, etwas zu tun, zu besitzen oder zu erfahren. Es ist dieses vergiftete Wiederaufflammen sämtlicher alter Hoffnungen und des optimistischen Vertrauens, das dazu führt, was ich den Zusammenbruch nützlicher Gehemmtheiten bezeichne. Zumindest ein Tag lang war ich wieder einmal überzeugt, dass ich ein System erstellen könne, wodurch alle Autodidakten geprüft werden und die angemessenen Leistungspunkte für die Studien, die sie allein ohne die Führung und Sanktion der Professoren durchführten, erhalten könnten. Ich habe mir nochmals die Bildung der Nation vergegenwärtigt, indem ich einen neuen, großen Sprung tat, weil Männer und Frauen zumindest eine Beurteilung vor der Welt erhalten könnten für alles, was sie vielleicht über Jahre allein erarbeitet haben, um die Dinge zu erlernen. Hätten meine Umstände es erlaubt, hätte ich einige meiner jugendlichen Bemühungen wiederholt, Menschen in Amt und Würden für solch ein Schema zu interessieren. Ich konnte immerhin die Angelegenheit mit Mrs. Lang besprechen, und somit konnte ich noch einmal kurzfristig realisieren, dass

 

(1) solch ein Plan nicht genügend Geld ergäbe, alle zu bezahlen, und

 

(2) der Durchschnittsmensch wenig Bedarf für eine Auszeichnung hat, wenn er erst einmal der Schule entwachsen ist – er interessiert sich mehr für das Fernsehprogramm, und

 

(3) dass die Welt sich weiterhin mit den netten Dingen befasst, wie sie eben sind. Der Massenansturm an Abendschulen ist immer noch dürftig.

 

Konfrontiert mit dem Problem, was ich mit George und seinen schmuddeligen und unpraktikablen Spielzeugen anfangen sollte, die er anscheinend immer noch vergraben hat, musste ich mich entscheiden, ob ich ihn noch einmal fallenlassen oder ihn überreden sollte. Ich wählte Letzteres und sagte ihm, die Träume seien immer noch brillant und glühend, und dass wir eines Tages, wenn wir Zeit und Gelegenheit haben, etwas Wunderbares mit ihnen anfingen. Mir wurde gesagt, dass die „dort Lebenden“ viel Freude empfänden, solche Träume in der einfacheren Form des Lebens auf ihrer Seite auszuarbeiten. Ja, George, eines schönen Tages in der Zukunft – ganz sicher...“

 

 

Die Anästhesie-Therapie von Dr. L.J. Meduna von der University of Illinois

 

Vor nicht allzulanger Zeit erschien ein Artikel in einem bekannten Magazin, die neue Methode beschreibend, Psycho-Neurosen mit „Gaswolken“ zu behandeln. Das Gas besteht aus einer vergleichsweise harmlosen Mischung von Sauerstoff und Kohlendioxid.

 

Niemand weiß, was im Gehirn geschieht, wenn wir von wenigen „Gaswolken“ gezwungen werden, unser Unihipili loszulassen, oder sogar für eine Weile aus dem Körper in das Aka hinauszugehen. Es werden mehrere Theorien propagiert, aber bisher ist das Einzige, dessen sich die Ärzte sicher sein können, dass in vielen Fällen durch tägliche Behandlungen Verbesserungen erzielt werden können wie: „Hysterie, Spastik, Kolitis, Stottern, Verspannungen“ oder bei „materiellen Schwierigkeiten, Minderwertigkeitsgefühlen, Angstneurosen, emotionaler Instabilität, Frustration und chronischem Alkoholismus“. (Aus einem Bericht von John C. Medeiros, D.C., Chiropraktiker, Psychiater.) Die Kranken und jene, die an zwanghaften oder obsessiven Neurosen leiden, scheinen nicht begünstigt zu sein.

 

Es wird keine Suggestion angewendet, obwohl man annehmen könnte, dass die Tatsache, dass die Patienten die Hilfe in bestimmter Weise akzeptieren, als eine kraftvolle Suggestion wirke, wenn sie von solch einem drastischen oder physischen Stimulus begleitet wird – eine Seite aus dem Buch von Huna, die von den Ärzten gelesen werden sollte. Aus Huna-Sicht gibt es keine gültige Erklärung für die Heilung, außer, dass der Möglichkeit, dass viele Psychoneurosen von der Gegenwart eines Geistes oder zwei herrühren, die sich selbst an den Patienten angehängt haben und Schwierigkeiten verursachen. Diese Form von Schwierigkeiten ist in der Huna-Überlieferung gut bekannt und wird langsam in den Studien von multiplen Persönlichkeitsfällen in Betracht gezogen. Dr. Carl Wickland trieb bereits zu seiner Zeit Geistwesen von unterschiedlicher Art mit Elektroschocks aus, oft zwang er sie als nächsten Schritt in den Körper eines Mediums und unterzog sie dann einer Behandlung durch Suggestion mit starken Argumenten, um sie zu veranlassen, den Patienten in Ruhe zu lassen. Oft waren die Geistführer – normale und fortgeschrittene Wesenheiten – in der Lage, sich der vertriebenen Entitäten zu ermächtigen und deren Rückkehr zu verhindern.

 

Die Therapie ist, obwohl noch vergleichsweise neu, einfach zu nutzen und kann schnell der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. HRA Fred Skene Reinhold, D.C., Ph. C., aus 5620 Lankershim Blvd, North Hollywood, Calif., ist ein hilfreicher Pionier in diesem Bereich, wie er es in der Dianetik-Therapie unter der Hinzufügung von Huna-Elementen getan hatte. Er hat bereits die notwendigen Schritte eingeleitet, das benötigte Zubehör installiert und ist nun dabei, die Methode zu benutzen. In seinem Brief an mich vom 28. Juni berichtet er von positiven Anfangsergebnissen. Ich freue mich darauf zu erfahren, dass er die Originalmethode durch die Zuführung von Elementen aus anderen Systemen verbessern konnte.

 

 

Besonderer Dank

 

HRA Mrs. A.B., Nevada, schrieb mir und bat mich, allen HRAs, die an der TAHG-Arbeit teilgenommen haben, zu danken. Sie schreibt: „Meine Geschäfte verbessern sich. Bitte danke allen HRAs für ihre Hilfe, die ich wirklich sehr schätze.“

 

 

Über Geister und Materialisationen

 

HRA F.S.M. aus San Francisco schreibt: „Vor ca. 40 Jahren gab es hier in San Francisco ein Materialisationsmedium. Sie hielt alle Séancen bei vollem Licht, und die Geister, die sich materialisierten, waren aus Fleisch und Blut. Sie hatten alles, Gewicht, Puls, Herzschlag und waren warm und berührbar. Eine Frau materialisierte sich und bat darum, einige Haare von ihr abzuschneiden sowie ein Stück des Stoffs von ihrem Kleid. Was immer man weggeschnitten hatte, hielt man in Händen, aber die Haare und das Kleid erneuerten sich sofort. Ich fühlte eine Reihe der Geister, und tatsächlich ließ ich ein Baby auf meinem Schoß krabbeln. Es sprach Deutsch mit einer ziemlich erwachsenen Stimme und wog so viel wie jedes normale Baby seiner Größe. Es kam aus dem Kabinett und kehrte wieder dahin zurück. Einige der Wesenheiten tauchten von irgendwoher auf und verschwanden ebenso. Einmal erschienen 19 Wesenheiten inklusive einer ausgewachsenen Holsteinischen Kuh. Bingo, da stand eine Kuh, und bingo, da war die Kuh genauso plötzlich wieder verschwunden, wie wir sie vorher gesehen hatten. Die meiste Zeit über befand sich das Medium irgendwo im Publikum. Die Frauen waren wirklich schön – wie aus Wachs. Einige von ihnen hatten Haare bis zum Boden. Meine Stimme ist ziemlich laut… aber einige der Wesenheiten hatten noch lautere Stimmen. Jeder Geist besaß seine individuelle Stimme. Es war die beste Séance, der ich je beigewohnt habe, aber ich habe es jedes Mal versäumt, irgendetwas Wertvolles von diesen Geistern zu lernen.

 

 

Das Pendel findet die richtigen Karten

 

HRA Charles Wagner beschloss hinsichtlich der Übereinkunft, dass das Pendel im oder gegen den Uhrzeigersinn schwingen sollte, aus einem Kartendeck, das gemischt und mit den Bildseiten nach unten ausgelegt wurde, die Könige und Damen zu identifizieren. „In jedem Versuch“, schreibt sein Vater, HRA H.M. Wagner (der Test wurde in Florida während seiner kürzlichen Visite durchgeführt), „gab es keine Fehler.“

 

In der Arbeit, die Objekte in kleinen Schachteln zu identifizieren – um George zu trainieren, seinen „Aka-Finger“ auszustrecken, könnte ein ähnlicher Code für Gegenstände erfunden werden, auf die man sich einigt und die man benutzt. Wer möchte einen Test dazu für uns mit einem Pendel durchführen?

 

 

Weitere Briefe

 

„Für Cigbo; möge er friedlich lange miauen über all das, was wir tun.“ So schrieb HRA Dr. Lawrence E. Gaylor aus Sparks, Nevada, mit einer großzügigen Zuwendung an Cigbo. Ein anderer HRA schreibt: „Wie können wir Cigbo etwas Gutes angedeihen lassen?“ Während Briefe und sogar Gedichte jederzeit willkommen sind, kann Cigbo sehr einfach bedacht werden. Er schlägt vor: „Wickele etwas Katzenminze in Papier. Lege sie in einen Umschlag. Adressierte ihn an mich, zu Händen des Bosses. Schreibe deinen Absender auf den Umschlag. Ich kümmere mich um den Rest wie Briefmarke und das Zeug.“

 

Dr. Gaylor schreibt Gedichte, während die meisten von uns Geschichten schreiben. Aus seinem Buch, das ich als stolzer Besitzer in meinem Bücherregal stehen habe, entnehme ich das letzte Gedicht mit dem Titel: „Spaß“, das ich wiedergeben möchte:

 

„Lasst uns lachen, lasst uns leben, lasst uns lieben, lasst uns geben,

lasst uns nicht fürchten vor dem, was kommt,

wenn wir alle lernen, dass mit einem Lächeln auf unserem Gesicht,

der Schöpfer in Lachen ausbricht.“

 

 

 

GWhW ist noch erhältlich

 

HRA E.H. fragt: „Ist ‘Geheimes Wissen hinter Wundern’ noch erhältlich? Wenn ja, wo?“ Gemäß meines Verlegers sind von den 35.000 gedruckten Büchern noch ca. 3000 übrig. Er kann sie wie üblich liefern, solange sie auf Lager sind. Oder sie können über das Büro bestellt werden, wobei einige Zeichnungen von Cigbos zweiter Geburtstagsfeier beigelegt werden sowie ein Buch über Schlafsuggestion. Die Bücher werden auf Anfrage signiert.

 

 

„Elektrischer Schlaf“, ein Fall von Vorahnung. Ein Geist kippelt auf einem Stuhl?

 

HRA J.C.W. aus Indiana übersandte drei interessante Zeitungsausschnitte:

 

(1) Ein AP-Wissenschaftsverlag spricht von einer Methode, den Schlaf durch das Anbringen von Kabeln aufzuzeichnen, die sanft unter Strom stehen, jeweils eins an jeder Kopfseite. Die Patienten fallen schnell in einen tiefen, traumlosen Schlaf. Dr. Marion M. Estes und Dr. Harvey M. Cleckley vom Medical College of Georgia, berichteten von der Behandlung von 110 Menschen in dieser Art, nachdem Elektroschock und andere Formen von Schockbehandlung nicht funktioniert hatten... Ängste, die einige der Patienten über 18 Monate geplagt hatten, verschwanden. Depressive Gefühle verbesserten sich. Multiplen Persönlichkeiten wurde geholfen (!). Andere Schwierigkeiten, die verbessert wurden, waren involutive Psychosen, Altersdepression, wie die Einbildung, dass Essen nicht verdaut würde oder das Herz krank sei, obwohl dies nicht der Fall ist. Dies schaut sicher langsam so aus, als ob der Aka-Körper durch das Magnetfeld, das sich durch die leicht unter Strom gesetzten Kabel bildet, beeinflusst würde. Das sind tatsächlich interessante Neuigkeiten. Ganz zu schweigen davon, wohin dies führen kann. Vielleicht sollten die Kabel vor den „Gaswolken-Therapien“ eingesetzt werden. Wir stehen erst an der Schwelle des Verstehens der Strahlungen des Gehirns als einem Organ. Später werden wir es zweifelsohne als ein Aka-Organ im Aka-Körper verstehen.

 

(2) In dem zweiten Zeitungsausschnitt wird von einem Fall von Vorahnung berichtet – in einem langen Artikel mit Bildern vom 3. September 1950. Jay Maeder, der Besitzer der Milwaukee Speedrail Company, träumte jede Nacht von einem Zug, der in einer Kurve auf ihn zufährt. Sehr verstört gab er die Anweisung, bei seiner Fahrt am nächsten Tag solle die größte Sorgfalt unternommen werden und kümmerte sich persönlich um einen Zug mit Touristen. Aus irgendeinem Grund ging etwas schief. Er sah denselben Zug wie in seinen Träumen um die Kurve fahren und schrieb: „Ich bin entweder gesprungen oder wurde herausgestoßen, nachdem ich die Notbremse gezogen hatte.“ Er überlebte, neun Menschen wurden getötet. Wir sollten uns fragen, wer oder was den vorausschauenden Traum verursachte und wer oder was ihn rechtzeitig aus dem Zug gestoßen hatte? - Das wir das noch erleben dürfen!“

 

(3) Der dritte Zeitungsausschnitt berichtet von Floyd Holladays aus Muscatine, Iowa, bei dem sechs Tage nach dem Tod eines Verwandten sich der Schaukelstuhl auf dem Balkon verselbstständigte. Sie stellten ihn von einem Ort und von einem Raum zum anderen, aber es ging 37 Tage lang weiter – und schaukelte immer noch bei der neuesten Ausgabe vom 29. April. Es konnte kein Grund für das Schaukeln gefunden werden. HRA J.C.W. bemerkt, dass möglicherweise der „elektrische Schlaf-Mechanismus“ als ein Teil der Schlafsuggestion angewendet werden könnte.

 

 

Unser Projekt der Schwingungsmessung mit dem Pendel schreitet weiter voran...

 

Während es noch zu früh ist, euch mit dem letzten Bulletin alle zu erreichen bezüglich der Tests, die mehrere Tage lang laufen, freue ich mich auf eine Antwort. Mehrere HRA haben geschrieben und um Informationen über die Nutzung des Pendels gebeten, und ich musste ein besonderes Blatt beifügen. Da es von allgemeinem Interesse sein könnte, sende ich eine Kopie mit diesem Bulletin. Es könnte auch andere interessieren, wenn ihr etwas Missionsarbeit für Huna unternehmen wollt.

 

HRA Clem Johnson, aus dessen Brief ich bereits zitierte, glaubt, dass die Hirnwellen elektromagnetisch seien, und von der elektroencephalographischen Messung von geringen elektrischen Entladungen des Gehirns als ein physisches Organ her wissen wir, dass dies zumindest teilweise so sein muss. Jedoch scheint dies nur die halbe Wahrheit zu sein. Die Telepathie und das Muten über Landkarten zeigen, dass es etwas gibt, das ausstrahlt oder sich anderweitig von einer Person zur anderen bewegt, oder zu einem entfernten Ort und zurück – und dass diese Kraft nicht den radio-ähnlichen Wellen entspricht, die über die Entfernung abschwächen. Es muss eine andere Form von Strahlungsenergie sein, nicht nur aus dem Gehirn, sondern aus allen Dingen heraus.

 

Diese Radiationsform scheint eine hohe Oktave des Wellenbands zu sein, dargestellt durch Wellen in Wasser, in der Luft durch Erzeugen von Tönen, in Substanzen durch Hitzeentwicklung, im Äther durch Licht usw, wobei die Wellenlängen auf dem Weg nach oben scheinbar immer kürzer werden. Dr. Oscar Brunler, Pionier im Bereich der Gehirnsschwingungen, (dessen diesbezüglichen Vorträge kürzlich durch unsere Verteilerliste an alle HRAs in und um Los Angeles angekündigt wurden), behauptet, es gäbe eine „di- elektrische oder bio-kosmische Energie“, die jede elektromagnetische Energie begleite, die jedoch eine eher grundsätzliche Form des freien Energie-Äthers darstelle. Es sei das, was der Körper benutzt, wenn er etwas aufnimmt und über das Pendel misst, ähnlich wie wir Organe im Körper haben, die für uns Töne, Hitze, Licht, Geschmack und Geruch aufnehmen und messen – auch telepathische Radiationen. Wenn wir uns mit einem schwingenden Pendel einem Apfel nähern, kann der Körper lernen, die di-elektrischen Radiationen aufzunehmen und die Längen ihrer Wellen in Bezug auf die Distanz von der Schale, dem Fruchtfleisch oder den Kernen messen.

 

Die na Kahuna glaubten, wenn wir sie richtig verstanden haben, dass die Strahlungsenergie, die sie „Mana“ nannten, sich mit der „Aka-Substanz“ vermischen könne und somit einen Aka-Faden, einen ausgestreckten „Finger“ oder eine Gedankenform des visualisieren Gegenstands erschaffen. Diese Aka-Mana-Mischung würde zu einer lebendigen Kraft, die in der Lage war, die Verbindung mit dem Bewusstsein des Individuums durch einen Aka-Faden aufrechtzuerhalten und somit zu agieren oder zu reagieren, als sei dieses bewusst bzw. lebendig.

 

HRA V.L. Cameron, professioneller Wünschelrutengänger und außergewöhnlicher Forscher, demonstriert seine Fähigkeit, die Ausdehnung jedweden Objekts zu messen, das man durch konzentriertes Denken erschafft, beispielsweise eine Vase einer gewissen Größe auf einem Kaminsims. So fantastisch dies sein mag, er nimmt seine Wünschelrute und er erspürt einfach die Ausdehnung. Dies gibt uns, zusätzlich zu den Radiationen und deren Wellenlängen, einen Aka-Körper, Aura, ätherisches Doppel, oder wie immer wir dies nennen wollen. Beides muss in Betracht gezogen werden. Das eine repräsentiert das Mana, das andere die Aka-Form. Normalerweise wird das Mana schwächer (die Wurzel ma in mana bedeutet „verblassen“ oder „vergehen“). Wenn das Mana schwächer wird, fällt die Aka-Form ab oder zieht sich in den Aka-Körper des Menschen zurück, der das mentale Bild erstellt hatte. Seht ihr, worauf wir hinaus wollen? Wir wollen, dass die Wissenschaft dies aufgreift, so dass wir Beweise haben können und Korrekturen für Huna. In der Zwischenzeit kann Huna ein führendes Licht für die Wissenschaft liefern – zumindest für ihre Pioniere, die weit draußen in den Randgebieten arbeiten.

 

MFL


 HUNA-Bulletin 60

 1. August 1951

 

 

 

Messung der menschlichen Aura

 

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

 

Messung der Formen und Stärken der Aura und anderen Schwingungen;

Hat jeder Komplexe?

Heilung bei dem Eindringen unerwünschter Entitäten;

Stell dich beim Beten in’s Gras;

Beweis von Huna im Christentum – eine Diskussion über das Nestorianische Kreuz

 

 

 

Die „fantastischen“ Ankündigungen in einem kürzlich Bulletin ...

 

Es geschah nicht mit böser Absicht, als ich sagte, dass ich bald über meine Erfahrungen mit HRA V.L. Cameron sprechen würde. Ich weiß, wie wenig ich es mag, wenn Dinge zurückgehalten werden, nachdem man sie bereits als etwas Mysteriöses und Wunderbares angekündigt hat.

 

In diesem Fall handelt es sich um etwas, das für mich fantastischer als gewöhnlich ist – und es gehört zu einem Teil des Forschungsbereichs, der normalerweise auf schwierig zu akzeptierende Ergebnisse fixiert ist. Was für mich so fantastisch erscheint, ist, dass die menschliche Aura – oder nenne es den ätherischen Körper, Astralkörper oder den Körper, bestehend aus den Aka-Körpern der sich untereinander verbindenden Aumakua und des Uhane – sich von den Schultern her ausdehnt, was sich für alle Menschen wie Flügel darstellt.

 

Des Weiteren gibt es eine Aura wie ein dicker Donut mit einem kleinen Loch in der Mitte – diese Aura verbleibt stets oberhalb des Kopfes.

 

Diese Entdeckungen von HRA Cameron werden von der fantastischsten Entdeckung aller Zeiten noch überragt. Mit seinem Spezialinstrument zur Messung der Aura-Formen, indem man sich bei dem Kontakt mit ihr zurückbewegt, entdeckte er oberhalb die donutförmige Aura fast außerhalb der Reichweite eines großen Menschen, eine Aura mit der Größe und der Form eines menschlichen Körpers. Es wurde eine Leiter angestellt, um mit dem Instrument, womit er sie als erstes entdeckt hatte, ihren Umfang zu ermitteln. HRA Cameron und ich planen die Durchführung von Tests, sobald wir die Möglichkeit dazu finden. Meine Leiter steht bereit.

 

 

Möglicherweise Ergebnisse von großer Wichtigkeit

 

Bisher fehlte uns das richtige Gerät zur Messung der Position und Ausweitung der Aura. Sicher, die Hellseher aller Zeiten haben die Aura gesehen und stimmten im Großen und Ganzen darin überein, dass es sie gibt. Die Schwierigkeit mit der Hellsicht ist, dass die Visionen nicht übereinstimmen – und diese traurigen Tatsache die Ergebnisse weitestgehend diskreditieren.

 

Der von Dr. Kilner erfundene Bildschirm besteht aus einem hellen Filter von experimentell festgelegter Effizienz. Er bedeutete bereits ein Fortschritt, erfordert jedoch einige hellsichtige Fähigkeit und Praxis, um ihn bedienen zu können. Einige Menschen sehen viel mehr durch den Filter als andere. Nicht alle sehen dieselben Gegenstände, Formen und Farben. Es wurde eine weitere instrumentelle Hilfe benötigt, womit eine Untersuchung des hellsichtig Gesehenen durchgeführt werden konnte, mit und ohne den Kilner-Bildschirm. Selbstverständlich erfordern die Cameron-Geräte wie das Pendel und die Wünschelrute spezielle hellsichtige Fähigkeiten auf Seiten des Benutzers. Es besteht Hoffnung, dass die sehr sensitiven elektronischen Geräte der offiziellen Wissenschaft akzeptable Beweise über die Tatsache vorlegen, dass wir eine Aura haben – oder mehr als eine. In der Zwischenzeit ist HRA Cameron vielleicht eine Entdeckung von höchster Güte gelungen. Darüber später mehr.

 

(...)

 

In unserer Arbeit mit Huna haben wir dasselbe Problem wie in der Schwingungsmessung beim Muten und Testen der Gehirnwellen, um den Grad der Intelligenz zu bestimmen. Es ist das Problem, Methoden zu finden, um mechanische oder instrumentelle Tests für die orthodoxe Wissenschaft akzeptabel zu gestalten. Während die Wissenschaftler sogar instrumentelle Tests und Messungen verweigern, da sie nicht die Grundlagen der Lebenskräfte verstehen, können sie nicht gänzlich die Werte und konkreten Ergebnisse ignorieren. Tatsächlich sind die Experimente und Erfolge in diesem Teilbereich schon so weit gediehen, dass die immer neugierigere Öffentlichkeit sich nicht weiter mit den Leugnungen zufriedengeben wird. Vielleicht hat die offizielle Leugnung, dass nichts Außergewöhnliches bei den fliegenden Untertassen entdeckt wurde, mehr erreicht, als alles andere in den letzten Jahren, um die „Wissenschaft“ auf den Plan zu bringen und den Durchschnittsmenschen realisieren zu lassen, wie reaktionär es bereits geworden ist.

 

 

Kii Pohaku Wahine und Kii Pohaku Kane stehen nun zur Verfügung

 

Ich freue mich sehr, euch mitteilen zu können, dass HRA Mrs. H.C. St. John, Box 83, Solana Beach, Calif., Künstlerin und Studentin, nun bereit ist, eure Aufträge für die Reproduktion der Kii Pohaku Wahine („Weibliche Stein-Statue“) entgegenzunehmen, die sie direkt nach dem Foto kopierte, das ich für Cigbos letzte „Geburtstagsfeier“ beigefügt hatte sowie von einem später übersandten Foto von dem Museum in Australien, das den Rücken der Figur zeigt. Die Reproduktion ist erstaunlich komplett und akkurat bis in die kleinsten Details.

 

Ich war der Erste, der eine Reproduktion als Geschenk erhielt sowie die „Kane“ oder das männliche Begleitstück, wie in den Museumsunterlagen illustriert, jedoch nicht in unseren Fotos. Beide sind etwas über 15 cm lang, sie bestehen aus einem rosafarbenem Ton und wurden mit dunklen Flecken lasiert, um ihnen den Effekt eines gewissermaßen alten Steins zu geben. Sie sind zu niedlich, und gehören schon so sehr zur Bürofamilie, dass ich sie genauso wenig abgeben könnte wie Cigbo.

 

In Bulletin 58 berichtete ich von Tests mit HRA Cameron, um zu sehen, welche Aka-Mana-Kraft in die kleinen Figuren eingebracht werden könnte, sowie die Ergebnisse, die mit seinem speziellen Instrument gemessen wurden. Meine „Kii Wahine“ behielt ich neben meinem „Altar“, und wenn Mr. Cameron noch einmal anruft, werden wir untersuchen, was sie durch die Aura und die bis dahin aufgenommenen Strahlen eventuell zurückbehalten hat.

 

Mrs. St. John hat auch Experimente durchgeführt und versprochen, ihr Bestes zu geben, jedes kleine Bild durch ein spezielles Segensritual zu bekräftigen, bevor sie es versendet. Verschiedene HRAs berichteten von starken seelischen Eindrücken einer Kraft und einer guten Ausstrahlung von dem Bild, somit sollten die kleinen Bilder sogar noch besser damit arbeiten. Der Preis beträgt 2 $ für jedes unlasierte oder 2,50 $ für das lasiert Bild.

 

 

In einem Museum auf Fiji wurde eine große Stein-Kii getestet...

 

HRA George Sandwith, der im letzten Bulletin über seine Entdeckungen auf Tonga berichtete, reiste nach Fiji weiter, nachdem ihm von dem Geist, der mit seiner äthiopischen Ikone verbunden ist, gesagt worden war, er fände dort interessante Dinge bezüglich Huna. Sofort nach seiner Ankunft ging er zu Suva, um seinen Freund in dieser Institution zu besuchen, und bat darum, solche Figuren sehen zu können, falls es welche gäbe. Ihm wurden einige gezeigt, große und kleine, aber nur eine in einer groben menschlichen Form. Diese große, hergestellt aus grobem Lavagestein, hatte innen einen Glasbehälter, aber als er sich mit den Pendel näherte, um sie nach Polarisationspunkten oder Anzeichen männlichen oder weiblichen Geschlechts zu testen, begann das Pendel, auf sehr eindrucksvolle Art auszuschlagen, und er spürte eine starke Schwingungskraft. Seine Ergebnisse zeigen an, dass Stein, Elfenbein und schwarzer Opal ausgezeichnete Materialien sind, um jedwede Kraft zu erhalten, die in Gegenstände aus diesen Materialien eingebracht wird. Elfenbein wird oft in Afrika für Figuren und Ikonen benutzt.

 

Die äthiopische Ikone, eine hölzerne Schnitzerei mit einer Kreuzigungsszene, wurde auf Tonga getestet, bevor er nach Fiji abreiste. Ein Freund benutzte ein neuwertiges englisches elektrisches Messgerät.

 

Der erste Teil der Tests zeigte einige Mikro-Anzeichen, die sie sofort interessierten, da sie auf einem hölzernen und bemalten Objekt nicht erwartet wurden. Unglücklicherweise wurde nichts aufgezeichnet, und die Ikone verlor ihre Kraft in Bezug auf die Schwingung, als sie sich für weitere Tests und Aufzeichnungen vorbereitet hatten.

 

Mr. Sandwith fragte daraufhin den Geist der Ikone, was dies bedeute, und ihm wurde telepathisch übermittelt, sie möge es nicht, mit einer „Blechschachtel“ getestet zu werden und habevsich daher zurückgezogen. Das einzig Registrierte war das Schreiben in Tinte auf einem Blatt Papier auf der Rückseite der Ikone. Man kam zu dem Entschluss, dass der Geist die Schwingungen anhalten konnte, was ihre Präsenz betraf, jedoch nicht diese latenten Schwingungen in den Unterschriften auf dem Papier.

 

 

Unsere Elektriker haben eine heiße Spur von Mana...

 

HRA George Sandwiths Freund ist Mr. N. R. Mortensen, Box 45, Nukualofa, Tonga Islands, South Pacific. Er ist dort Radio-Techniker, und ich bin sicher, dass unsere HRAs, die sich für das Funken interessieren, ihn als äußerst erfreulichen „Funkamateur-Kollegen“ bezeichnen würden. Schreibt ihm per Luftpost, solange der Postweg noch monatelang andauert.

 

Mr. Mortensen, der hierbei zum HRA ernannt wird, falls er akzeptiert, schreibt: „Warum versuchen wir nicht, da die Entität (verbunden mit der Ikone) bestätigt, dass es sich um eine Radiation handelt (in Übereinstimmung mit Mr. Sandwith), die Frequenz oder Wellenlänge zu messen? Das könnte man mit einem gitterförmigen Oszillator tun – oder alternativ mit einem Signalgenerator und einem Oszillatoradapter, wie von McMurdo Silverer hergestellt. Vorausgesetzt, die Frequenz liegt nicht zu hoch (muss getestet werden von zehn Hz bis im zweiten Lauf auf 300 MHz). Wenn eine noch höhere Frequenz getestet werden sollte, muss ein Geigerzähler-ähnliches Gerät benutzt werden... (Wir werden nachfragen.) Haben Mana, die Aumakua und die Ikonen-Entität grundsätzlich eine unterschiedliche natürliche Frequenz?

 

Wenn ja, bedeutet das, dass man nachforschen muss (vielleicht den Ikonen-Geist), welches die natürlichen Frequenzen eines jeden sind. Ich nehme an, Mana könnte irgendwo in dem niederen Frequenzspektrum liegen, die Aumakua extrem hoch, und die Ikonen-ähnliche Entität irgendwo dazwischen.“

 

 

Dr. Oscar Brunler spricht von „Gehirn-oder Seelen-Radiationem“...

 

Diese beginnen im Bereich des sichtbaren Lichts bis in den Bereich des unsichtbaren, ultravioletten Lichts. Er betrachtet diese Variationen als von „dielektrischer“ oder nicht magnetischer Natur und sagt, sie seien daher am besten mit dem Biometer messbar – dem ein Pendel in der Hand eines geübten Anwenders zugrundeliegt. Nebenbei bemerkt ist es interessant, daran zu erinnern, dass elektromagnetische Mikrovolt-Ströme oder Entladungen von Körper und Gehirn eine Zeitlang aufgenommen wurden. Die „A-Welle“ ergibt eine hohe, langsame Wellenform auf der Aufzeichnung, während die „B-Welle“ viel kleiner und von höherer Frequenz ist. Beide durchdringen sich auf der Aufzeichnung. Eine mag das Mana des Unihipili (B) sein, das die Erinnerungen abgibt oder neue aufzeichnet, die andere (A) das mittlere Mana des Uhane, indem es den Gedankenprozess leitet, worin das Unihipili solch eine wichtige Rolle spielt. So wie Katzen und Hunde jeweils eigene Wellenlinien besitzen, muss diese Theorie, wenn sie wasserdicht sein soll, ihnen bewusste und unbewusste Arten von Geist garantieren, ähnlich des menschlichen Geists. In einem leichten menschlichen Schlaf verlischen die „A-Wellen“. Bei starkem Schlaf oder während eines künstlichen Schlafs sinken beide Wellenarten ab, um ein eine fast gerade Linie auf der Aufzeichnung der Instrumente dieses Tests zu ergeben – dem Elektro-Enzephalographen.

 

 

Das Studien-Objekt der Manas durch instrumentelle Messung, auch Gehirnwellen mit dem Pendel oder Biometer...

 

Da einige HRAs sich fragen mögen, warum wir so scharf darauf sind, instrumentelle Tests sowie Messungen von Strahlkräften von Körpern und Ikonen, Steingöttern usw. vorzunehmen, möchte ich den Grund erklären.

 

Wir versuchen

 

(1) zu lernen, ob die na Kahuna richtig oder falsch lagen, oder ob ihre Ergebnisse zu kurz griffen in dem Glauben, den wir ihnen zugestehen, dass es drei Manas, drei Bewusstseinsgrade und drei Schattenkörper gibt – „ätherische Körper“. Alle diesbezüglichen Nachforschungen waren abhängig davon, eine Möglichkeit zu finden, Dinge und Kräfte zu messen. Sobald wir gelernt hatten, ein Ding zu messen, waren wir in der Lage, es auf unterschiedliche Arten zu messen und herauszufinden, was es ist, oder zumindest, wie es agiert und wie es benutzt werden kann. Wenn wir eine Möglichkeit finden, eine Messung von Mana durchzuführen, sind wir in der Lage, mehr auf den Punkt hinzuarbeiten als mit der derzeitigen Pendel-Messung, die mit der Fähigkeit des Anwenders variiert und nur geringe Chancen wissenschaftlicher Anerkennung hat. (Nicht das eine solche Anerkennung undenkbar wäre.) Die Messung der Aka-Körper oder Aura mit dem Cameron-Gerät kann uns ein viel größeres Wissen übermitteln – worauf wir aufbauen können. Wir können lernen, wie man am besten einen „Aka-Finger“ projiziert und Mana durch ihn leitet. Wir können lernen, wie man am besten durch Handauflegen heilt. Mit den Geräten, die uns anscheinend die Ausrichtung einer Gedankenform geben können und deren Stärke und Dauer messbar ist, haben wir eine Möglichkeit herauszufinden, wie die Heilung durch Handauflegen geschieht und eine Gedankenform der geheilten Kondition in den Patienten implantiert werden kann. Wir können lernen, wie wir am besten viele solcher Dinge tun können.

 

Es wurden Bemühungen angestellt

 

(2) zugunsten der Akkumulation von Informationen. Über Jahrhunderte erhielt die Menschheit das meiste ihrer Religion durch puren Glauben. Wenn Gebete beantwortet wurden, wurden einige Daten zusammengetragen, jedoch von uneindeutiger Natur. Wir mussten die Dogmen der Religion über den Glauben fast gänzlich übernehmen, da wir keine Möglichkeit hatten, die exakten Ergebnisse der Darstellung oder der Riten zu messen. Indem wir alle möglichen Informationen erhielten hinsichtlich der Kapazität von Substanzen, um Mana oder eine Aura zu haben oder als ein Medium mit Geistwesen zu agieren, machen wir uns bereit, uns den Anforderungen der Zeit zu stellen, indem wir lernen, die Dinge, womit wir in diesem Bereich arbeiten, akkurat zu messen.

 

 

Und wo kommen die Komplexe hinein?

 

Dieselben Erklärungen gelten für unsere Suche nach mehr Licht hinsichtlich des Komplexes. Wir müssen wissen, ob die na Kahuna Recht hatten in ihrem Glauben und ihren Methoden – und ob wir das richtige Verständnis dessen haben, was sie glaubten und taten. Dies gilt auch für die moderne Psychologie und ihre Annahmen bezüglich Fiktionen, Dianetik und ihrer „Engrame“ und alle Anzeichen für den Geist als Ursache vieler physischer Krankheiten. Natürlich nahmen die na Kahuna den Bereich fast gänzlich für sich ein in ihrem offenen Glauben, dass Geisterangriffe und Besetzungen der multiplen Persönlichkeit die Ursache waren für viele physische und mentale Krankheiten – für endlose obskure Formen physischer Abnormalitäten in Bezug auf Aktion und Reaktion.

 

HRA N.B. schrieb kürzlich: „Müssen wir alle einen oder zwei Komplexe haben? Muss ich welche haben? Wenn ja, weiß ich von keinem einzigen. (Sie hatte in den früheren Bulletins von der Methode des „Aufschreibens“ sowie dem Erspüren und Austrocknen von Fiktionen gelesen.) Ich setzte mich und fragte mich und meinen 'George', und ich glaube nicht, dass wir welche haben. Vielleicht früher einmal. Vielleicht habe ich sie überlebt durch Versuch und Irrtum, so dass wir in unserem Alter unsere 'Lektionen gelernt haben' ? Vielleicht verlieren wir sie unterwegs und merken es kaum, wenn wir lange genug leben. Im Falle mentaler Krankheit ist das anders. Aber müssen wir wirklich bei jedem Durchschnittsmenschen Komplexe annehmen? Im Ernst? Ich mache mir Sorgen, falls ich etwas Verstecktes haben sollte. Sicher erinnere ich mich an Vorfälle in der Kindheit, die nicht so schön waren, oft in Bezug auf meine Freunde, aber wenn ich daran denke, bin ich nicht betrübt und war es auch nie.“

 

 

Kommentar

 

Häufig besteht der Fehler darin, dass man alle Fiktionen als schlecht betrachtet. Es ist auch ein Fehler, alle Fiktion als gleich stark anzusehen. Man muss alle Denk- und Reaktionsgewohnheiten als mehr oder weniger fixiert betrachten. Von Kindheit an lernen wir und bilden Gewohnheiten, soziale oder antisoziale. Das Leben lehrt uns nicht, welche Gewohnheiten gut und welche schlecht sind. Wir müssen es allmählich lernen, uns selbst zu richtigen Handlungen zu erziehen und uns von den schlechten fernzuhalten. Glücklicherweise hat das durchschnittliche, normale menschliche Wesen keine Fiktionen, die eine schlechte Reaktion in gefährlicher Weise verursachen. Die meisten von uns können mit unseren Fiktionen leben und mögen sie. Aber hier und da gibt es einen Komplex, der in schlechten physischen Reaktionen oder in solchen Reaktionen in Bezug auf unsere Freunde (wenn nicht auf uns selbst) anzeigt, dass der rationale Denkprozess fehlt, wo gewisse Reaktionen hervorgebracht werden. Weniger häufig kann das Individuum sich bewusst werden, dass seine Reaktionen unter gewissen Umständen nicht normal sind. In jedem Fall besteht Bedarf, die Fiktion ausfindig zu machen und sie auszutrocknen. Wenn die Krankheit einen obskuren Ursprung hat, kann eine Fiktion angenommen werden, und Schritte können unternommen werden, sie zu finden und zu entfernen. In den unterschiedlichen Graden von Besetzungen oder obsessiven Zwängen werden die Symptome so lange übersehen, bis die Schwierigkeiten nicht mehr zu übersehen sind.

 

 

Heilungen für Geistattacken oder -übergriffe, unerwünschte Stimmen etc.

 

Auf meinem Schreibtisch liegen momentan Briefe von zwei Freunden, die fragen, was sie gegen „Stimmen“ unternehmen könnten. Bisher können wir weder die Methoden der na Kahuna anwenden, noch von Dr. Wickland. In beiden Fällen wurde ein Seher benötigt, um den eindringenden Geist zu erkennen. Es wurden ein Mana-Schock, die Kontrolle durch den hypnotischen Gebrauch mittleren Manas sowie ein elektrischer oder chemischer Schock durchgeführt, um den Geist auszuleiten. Er wurde in den Körper eines Sehers eingeladen und erhielt dann rationalisiere Anweisungen; es wurde ihm befohlen, von seinem Opfer wegzubleiben, oder er wurde an andere Geister weitergereicht, um ihn loszuwerden. Die Stimme zu ignorieren hilft oft langfristig. In einigen Fällen kann die Begleitung im Schlaf und das Schlafen bei Licht helfen.

 

Dr. Oscar Brunler fand in seiner Praxis das beste Mittel für seine Patienten, täglich für eine Weile zu einem Gebet in die katholische Kirche zu gehen, worin regulär Messen stattfinden. Seine Theorie ist, dass alle Entitäten, die diese Form von Schwierigkeiten verursachen, von niederer Mentalität und mehr oder weniger böse seien, und dass sie die Atmosphäre oder Aura von Kirchen nicht mögen, wenn sie reguläre Rituale beobachten und dahin tendieren, irgendwann das Opfer zu verlassen, wenn die Kirchen besucht werden und Gebete zur Hilfe gesprochen werden. Es macht keinen Unterschied, ob das Opfer ein Mitglied der Kirche ist oder nicht. Es scheint für mich, dass dies ein sehr gutes Mittel und ein Versuch wert ist. Das Unihipili toleriert üblicherweise den eindringenden Geist aus dem einen oder anderen Grund, und wenn es dazu angehalten wird, die täglichen Gebetszeiten in den Kirchen zu besuchen, wird es einen großen Teil dazu beitragen, den Eindringling zu verjagen. (Dr. Brunler wird eine Reihe von Vorträgen über seine Entdeckungen in Farbtherapien und anderen Themen abhalten. Die HRAs aus Los Angeles können von ihm telefonisch Einzelheiten erfahren. Mrs. Brunler hält Vorträge über die Führung für Kinder. Messungen von Gehirnschwingungen werden in privaten Setzungen angeboten. Sie kosten ca. $25. Dies beinhaltet Informationen über Talente, Charakteristika und die Stufe der „Seelen-Evolution“, dies ist ein präziserer Begriff als „Messung von Gehirnschwingungen“.)

 

 

Korrektur zu „Hoo-la“ und die Arbeit von Jessie Curl...

 

In einem Brief wurde mir berichtet, dass Jessie nicht völlig in Trance geht, wenn ihr Geisthelfer, der Samoanische Geist, mit und durch sie bei der Heilung hilft. Das sind gute Neuigkeiten. Es scheint mir, dass die bewusste Zusammenarbeit zwischen den hier und den dort Lebenden bessere Resultate erzielen können. Mrs. Curl arbeitete vor Kurzem mit Rev. Lois B. Washbur und ihrer Kirche in 1517 Glenarm in Denver. Sie diskutierte mit einem Besucher-HRA aus Greeley, nördlich von Denver, der eine kleine Gruppe leitet, über Huna und Geistheilung, wobei beide erfolgreich miteinander verbunden wurden. Mrs. Curl fährt weiter nach Bellingham, Wash., und wird bald in der Gegend von Los Angeles eintreffen. Spiritualistische Kirchen haben nur langsam Huna akzeptiert, aber jene, die es getan haben, berichten von großem Interesse seitens vieler Mitglieder.

 

 

Stell dich beim Beten ins Gras...

 

Alice Harrison, magische Heilerin, die sich gern mit anderen HRAs in Verbindung setzen würde, hat ihre Adresse geändert und lebt nun auf ihrer Farm „Rolling Meadows,” Rt. 2, Box 161, Elkhart Lake, Wis. Sie verbindet die Huna-Methoden so soweit wie möglich, indem sie Mana über ihre Hände und durch die Hilfe ihrer Geistführer transferiert. Ihre große Vitalität steht ihr in ihrer Arbeit zur Verfügung, und sie praktiziert schon seit langem. Kürzlich erwähnte sie die Ergebnisse von Dr. Brunler und anderen in den Bulletins, dass wir Schwingungen von der Erde durch die Füße aufnehmen. Die Praxis des Barfußgehens im morgentaubenetzten Gras wird schon lange wertgeschätzt. Sie machte den Test und stellte sich während ihrer Gebete in feuchtes Gras. Sie möchte uns ihre eigenartige Erfahrung weitergeben, so dass andere das Experiment wiederholen und sehen können, ob dieselben Ergebnisse erzielt werden. Sie fand heraus, dass während ihrer Zeit des Betens die Erde unter ihren nackten Füßen heiß zu werden schien. Bevor und nachdem sie betete, fühlte sie nur das kühle, feuchte Gras.

 

 

Nur zwei Berichte trafen bezüglich der Pendeltests der Schwingungen von Obst und Gemüse ein...

 

Ich hatte mehr Berichte erwartet, um meine eigenen Experimente zu überprüfen, aber vielleicht kommen später noch einige dazu. Insoweit berichtet ein HRA von kreuzweisen oder parallelen Schwingungen in doppelter Distanz von dem einen zum anderen Objekt. Wie hat sich euer Test gezeigt? Für einen erneuten Test bitte ich euch zu Gunsten aller HRA: nehmt von einem Freund ein Foto auf, und lasst ihn auf der Vorder- oder Rückseite mit Tinte unterschreiben. Gut. Beginne sieben Zentimeter von ihm entfernt mit deinem Pendel zu schwingen, und warte, bis es in einer Vor- und Zurück-Bewegung anhält. Tritt nun zurück, bis der Ausschlag mit dem Foto parallel läuft. Notiere die Entfernung. Dann geh noch weiter zurück, um zu sehen, ob du weitere Punkte findest, wo der Ausschlag parallel geschieht. Notiere dies. Notiere auch, bis wohin der stärkste Ausschlag registriert wird. Ich erhalte drei Punkte, normalerweise innerhalb einer Distanz von 23 cm von dem Foto entfernt.

 

Ich frage mich, wie ihr vielleicht auch, ob man auf diese Weise ein Ergebnis für die drei Selbste erhalten könnte. Der erste Punkt mag die Messung für das Unihipili sein, der zweite für das Uhane und der dritte für die Aumakua des Menschen – d.h. wenn du dir den Wunsch gemerkt hast, eine separate Radiation für jeden nacheinander zu erhalten. Versuche es auch über deinem eigenen Foto. Ich hatte interessante Ergebnisse mit Fotos von toten Freunden und Verwandten. Ich bin nicht ganz sicher, dass der nächste Punkt zu dem Foto für das Unihipili stehen sollte. Logischerweise bedeutet dies: je kürzer die Distanz zu den Punkten, desto höher die Frequenz oder desto kürzer die Wellenlänge, und die Aumakua sollten die kürzeste der drei haben.

 

 

Die Beweise von Huna im Christentum...

 

 

Das Nestorianische Kreuz aus dem zweiten Jahrhundert v. Chr. wurde reproduziert und in einem kleinen Umschlag von einem HRA übersendet. Darin befindet sich das Vaterunser auf Aramäisch – der Sprache, die Jesus gesprochen haben mag (Aramäische Forschung, P.O. Box 7233, Philadelphia, Pa., die auch eine Bibel-Übersetzung aus dem Aramäischen mitsenden, soweit die Worte Jesu betroffen sind).

 

Das Kreuz, abgebildet in einer Rohzeichnung, siehe oben, ist wirklich ein Wunderwerk. Es ist in Gold eingefasst, so dass, wenn alle schwarzen sichtbaren Linien in Gold nachgezogen wären, die Reproduktion noch akkurater sein könnte. Die kleinen Kreise sind mit Rot ausgefüllt, und die weitere Hintergrundfarbe ist ein tiefes Blau.

 

Das Huna-Konzept der drei Selbste befindet sich, einfach ausgedrückt, an der Spitze des Kreuzes, der mittlere Kreis ist in zwei Kreise übereinanderliegend unterteilt, das duale männlich-weibliche Aumakua- oder das elterliche Paar repräsentierend.

 

Links und rechts befinden sich drei nicht unterteile Kreise. Diese zeigen möglicherweise die drei Manas und die drei Aka-Körper von Huna. Unten ist ein einziger Kreis, den lebendigen physischen Körper darstellend, der von den drei Selbsten im Leben benutzt wird – durch den drei-einen Menschen. Im Mittelpunkt haben wir die Erde in dem zentralen Kreis und die vier Richtungen oder Elemente von Erde, Luft, Feuer und Wasser, die an die Sorge der na Kahuna erinnern, ritualistisch die „vier Ecken“ in ihrer Arbeit zu hüten.

 

Die Linien des Kreuzes wiederholen die Zahl Drei und deuten auf ein stylisiertes Symbol einer flach geöffneten Pyramide, als bestünde sie aus vier Seiten und sei innen hohl gelassen.

 

In der Form des Kreuzes, die derzeit in den älteren christlichen Kirchen benutzt wird, wurde an der Spitze und den Seiten des Kreuzes ein dreiarmiges Ende hinzugefügt, ohne die drei Kreise, jedoch noch die drei Selbste, drei Manas und drei Aka-Körper anzeigend. Das untere Teil des Kreuzes wurde verlängert und der menschliche Körper dort dargestellt, den Körper des irdischen Lebens repräsentierenf. Hinter der Tradition des Todes Jesu am Kreuz – sei sie historisch oder eine Historisierung der Tradition, wie viele annehmen, – können wir auf jeden Fall die symbolische Geschichte eines jeden Menschen erkennen – jener des endlichen Todes im Physischen. Für das Leben danach auf den geistigen Ebenen haben wir kein Symbol, nur die Tradition des Wiederauferstehens des Menschen Jesus nach drei Tagen bzw. mit den noch intakten drei Selbsten, drei Manas und drei Aka-Körpern.

 

In der alten Überlieferungen finden wir den Menschen als Bildnis Gottes beschrieben, der eine steht für drei-einig in seiner Natur, und so bestehen die anderen auf dieselbe Art.

 

Noch einmal – meinen herzlichen Dank an euch alle...

 

für eure Nachsicht, dass eure Briefe unbeantwortet blieben und für eure weitere Unterstützung für Cigbo sowie die Übersendung eurer Berichte. Die mir so geschenkte Zeit habe ich gut für die vorbereitende Forschung zum Schreiben des Buchs genutzt. Ihr seid alle sehr hilfreich und sehr freundlich. Danke und nochmals danke.

 

M.F.L.


 HUNA-Bulletin 61

15. August 1951

 

 

 

Die Aumakua lebt über uns... „oben“

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

Diskussion der neuesten Ausgabe von Round Robin:

V.L. Camerons Experimente, Aka-Körper, der Fall Reeser und mehr.

Spekulation über die Verzögerungszeit in der Übertragung von Mana (oder Energie) in einigen Situationen;

Die Entdeckung von „gestapelten ätherischen Doppeln“ über den Köpfen von Menschen sowie Aura-Flügelformen auf ihrem Rücken.

Verdient ein Mensch die Hilfe der Aumakua für sich selbst?

 

 

 

Eine neue Ausgabe ROUND ROBIN* ist erschienen!

 

Das sind stets erfreuliche Nachrichten, und sie verdienen das Ausrufezeichen aus mehreren Gründen:

 

Erstens, weil jede Ausgabe ein besonderes Ereignis im Leben jener von uns mit metaphysisch geformten Köpfen ist, die in den Dingen schwelgen, die HRA Meade Layne* erstaunlicherweise immer wieder neu findet und vor uns ausbreitet als Preis für einen hungrigen Verstand und Geist.

 

Ein zweiter Grund für das Ausrufezeichen ist, dass die wenigen Dollars, die wir zur Verfügung stellen, auf so wundersame Weise dabei helfen, ein Büro zu führen, eine Verlagsmannschaft und Mittel für die Produktion und den Versand des ROBIN beizutragen. Ich habe stets das Bild eines ROBIN vor Augen auf meinem Rasen, der an einem Ende von einem Erdwurm gehalten wird, seine Füße ziemlich hoffnungslos ausbreitend, und diesen bis zum äußersten Zerreißen zieht.

 

Rückblickend erinnert mich Robin immer an den besonderen Job eines Kritikers vor einigen Jahren für die Publikationen eines neuen Sear-Katalogs, es kann auch Ward gewesen sein. Die aufregende Vielfalt bestehender Angebote konkurriert mit der Faszination des Brandneuen. In dieser Juli-August-Ausgabe von RR ist das Brandneue in dem dreiseitigen Leitartikel zu finden über die Ergebnisse von HRA V.L. Camerons Experimenten mit Magneten und Kohlestiften, um mehr über die „Vitic-Kraft“ zu lernen. Er beschreibt die Auswirkungen beim Halten des Magnets und der Stifte in der rechten und linken Hand sowie die Auswirkungen auf die Fähigkeit der haltenden Person, Gedankenbilder zu erstellen, die mit den Ruten-Geräten von Cameron gemessen werden können, sowie die in der Aura oder den Aka-Körpern verursachten Veränderungen. Eine vorsichtige Erklärung für die Ergebnisse wird angeboten sowie die an den Rest von uns direkt gestellten Fragen. Eine neue Welt erscheint in der Vision des Lesers – eine Welt, gefüllt mit unsichtbaren Akas und Aka-Fäden, alle mit Magnetismus oder Energien von Tausenden unterschiedlicher Wellenlinien geladen, polarisiert und geschützt vor der Vermischung und hoffnungslosen Verschränkung durchdringender Radiationen, Akas oder Sonstigem. Die na Kahuna drängen uns dahin zu glauben, dass alle Dinge Aka-Körper besäßen.

 

Moderne Biologen sprechen von derselben Sache in Bezug auf „entstehende Felder“, die in den Samen von Pflanzen oder Menschen verdichtet liegen und sich in der Form von „Stressmustern“ entfalten, worin dichtere Materie entsteht, um Zellen, Nerven, Gewebe und Organe in hoch entwickelten Lebensformen zu erschaffen. Die Energie wird „lebendig“, wenn sie in oder durch die Aka-Substanz wirkt. Einmal lebendig, antwortet sie auf ein irgendwie leitendes Bewusstsein und erfreut sich eines gewissen freien Willens in der Bestimmung ihrer Handlungen. Ein Radarstrahl trifft darauf und prallt zurück. Er ist nicht lebendig, aber ein Rutengänger mit einer Landkarte sendet einen Strahl von Aka-Mana aus, um den auf der Landkarte angezeigten Ort zu kontaktieren, untersucht ihn und kehrt mit der Information zurück. Die moderne Wissenschaft der Physik wird, wie Direktor Meade Layne betont, durch ihre eigenen Entdeckungen in das Reich der Metaphysik gezwungen. Sie besitzt nun elektromagnetische Energie, benötigt jedoch die Elemente aus Aka und Bewusstsein, damit sie das Gebräu umrühren kann.

 

Der nunmehr berühmte Fall Reeser wird in der RR-Ausgabe ebenso diskutiert sowie in der gleichzeitig erschienenen vierseitigen BSRA*-Ausgabe. (Das Abo für die weiteren Hefte und die zweimonatlich erscheinende RR kostet fünf Dollar. Die Adresse für dieses mentale und spirituelle Nahrungsangebot: BSRA-Round Robin, 3524 Adams Ave., San Diego 16, Calif.)

 

Wir haben alle die Berichte gelesen, wie die ältere Dame, Mrs.Reeser, in ihrem Schaukelstuhl in ihrem Apartment in Florida saß, als etwas den wissenschaftlichen Horizont völlig Übersteigendes sie und den Schaukelstuhl dazu brachte, so vollständig niederzubrennen, dass nur ihr Schädel – auf die Größe einer Teetasse geschrumpft –, ein Stück ihres Rückenknochens und ihres linken Fußes – immer noch in einem Stück Schuh steckend – übrig blieben. Bis auf 1,20 m von dem Fußboden entfernt war nichts versengt oder verbrannt in dem Raum; darüber war alles verrußt, aber nur wenig von der Hitze angesengt, das bedeutet, es musste über eine Stunde 2000° aushalten, um nicht wie der Körper für ein hygienisches Begräbnis eingeäschert zu werden.

 

Es wird eine komplette Übersicht über den Fall sowie alle Theorien zur Erklärung abgegeben, besonders jene basierend darauf, was wir langsam von dem Schöngeistigen her wissen. Die Geist-Kommunikatoren von zwei guten Zirkeln haben interessante Beobachtungen und Mutmaßungen beigetragen. In den letzten zwei Jahren hatten wir einige Vorfälle, dass Decken oder Wände in großen Räumen plötzlich in Flammen aufgingen wie im Fall des Tanzsaals und der Hotellobby in Chicago, ganz zu schweigen von der großen Brücke, die plötzlich von einem Ende zum anderen aus völlig unbekannten Gründen in Flammen aufging. Schlimm genug, aber nun, wenn Menschen in einer plötzlichen Rauchverpuffung verbrennen, müssen wir uns um Meade Layne als Informationszentrum herum gruppieren, um die dringend benötigte Information zu erhalten.

 

Die HRA danken RR dafür, seinen Lesern von uns zu berichten sowie für den herzlichen Willkommensgruß. Tatsächlich haben wir lange gehofft, dass unsere Kräfte verbunden werden könnten und eine einzige Publikation mit Unterteilungen für Huna, die TUG und die unterschiedlichen Dinge von speziellem Interesse für unterschiedliche Lesergruppen angeboten wird. Derzeit ist die BSRA in San Diego einquartiert und die HRA in Hollywood zentriert. Weiterhin haben wir eine zu kleine Verteilerliste, sogar wenn wir diese verbinden, um solchen Luxus zu unterstützen wie den wirklichen Druck, um das Siebdruckverfahren zu ersetzen. Jedoch wurde in der gewünschten Richtung ein Anfang gemacht. Die BSRA ist eingebunden und wird bald in der Lage sein, eine „Gründungsspende“ zu erhalten.

 

 

Psychokinese, und WIE!

 

Zurückkehrend zu RR – der Höhepunkt der Ausgabe liegt in den wenigen Abschnitten der Seiten 16 und 17. Meade Layne schreibt: „Während der Woche des 2. Juli beobachtete euer Direktor in dem Round Robin-Büro die Arbeit eines Gerätes, das so empfindlich war, dass, wenn man eine Hand ausstreckte und ihr befahl, sich zurückzuziehen, der Zeiger des Geräts mindestens in einem 90° Bogen in der erforderlichen Richtung ausschlug, und wenn man ihr befahl, sich zu etwas hinzubewegen, sie auch gehorchte. In jedem Fall gab es eine Verzögerungszeit von 15-20 Sekunden, bevor die Bewegung begann. Wir halten fest, dass dieses Ereignis, das wir hier kurz bemerken, mit dem Zerfall des Königreichs vergleichbar ist...

 

Die Verzögerungszeit von 15-20 Sekunden ist in dieser Angelegenheit fast so wichtig zu verstehen wie die Tatsache, dass letztendlich der mentale Befehl von der Hand auf das sensitive Gerät befolgt wurde. Es zeigt, dass, wenn der Geist den Auftrag erteilt, etwas in dem Körper durch die Führung des Bewusstseins passiert. In Huna wird dies als die 'Projektion' durch das Unihipili auf einen Aka-Finger oder Kontakt-Faden erklärt. Von dem Aka-Finger muss eine Energie ausgehen, die das Gerät verursacht, diese in einer Messung anzuzeigen. Mana, die Vital-Energie des Menschen, fließt entlang des Aka-Fadens und baut nach einer kurzen Zeitspanne eine Ladung auf, die, wenn sie sich in das Gerät entlädt, die Nadel zum Ausschlag bewegt.

 

Der Punkt, der erklärt werden muss, ist die Verzögerungszeit. Elektrizität und Licht bewegen sich in einer solchen Geschwindigkeit, dass die kurze Entfernung, die in diesem Experiment beinhaltet ist, so gut wie nicht zählt.

 

HRA V.L. Cameron wies mich vor kurzem auf diese Verzögerungszeit hin, als er mich ein mentales Bild eines Objekts erstellen ließ, das dann mit seinem Wünschelruten-Gerät als Gedankenform-Objekt geortet und skizziert wurde. Ich benötigte bis zu 30 Sekunden, um mir meine mentale Vase, Ball oder Konus so stark vorzustellen, dass sie in der leeren Luft mit dem Gerät lokalisiert und erfasst werden konnten. Das Instrument hat einen kleinen Metall-Ball, der, wie HRA Cameron meint, durch den Kontakt mit der Person, die ihn festhält, positiv wird. Da sich positive Pole gegenseitig anziehen, muss die mental erschaffene Form oder das Objekt ausreichend körperlichen Energie erhalten haben durch eine Aka-Faden-Verbindung, damit sie eine positive Polarisation annehmen und den Balls des Geräts zurückstoßen konnte. Wir benötigen die Aka-Substanz, um das Mana und das leitende Bewusstsein einzudämmen, um die Eigenschaft der Form oder der Gestalt zu diktieren.

 

Von gleicher Wichtigkeit ist die Tatsache, dass solch ein Gedanken-Bild oder Objekt in etwa einer halben Stunde verblasst. Um herauszufinden, wohin Aka und Mana verschwinden, müssen wir uns nur daran erinnern, dass ektoplasmische Formen in den Séance-Räumen oft sichtbar von dem Medium ausgehen und zu ihm zurückkehren.

 

„Mein Wort soll nicht leer zu mir zurückkehren...“ (Jesaja 55,11)

 

Dies bedeutet genau das, was es aussagt. Wir sehen nun, dank HRA Camerons jahrelanger geduldiger Forschung, dass wir durch konzentriertes Denken eine Aka-Mana-Gedankenform der Kondition, die wir uns beim Beten wünschen, erschaffen können. In Huna erstellen wir mit großer Sorgfalt das Bild. Wir kontaktieren die Aumakua. Wir präsentieren die Form, die wir erschaffen haben und das Mana, um diese mit Kraft zu befüllen. Wir bitten, dass die höheren Kräfte der Aumakua genutzt werden, um eine permanente Befüllung der Form zu materialisieren. Wenn wir weiterhin die Form zusammenhalten und sie weiterhin mit dem notwendigen Mana oder der Energie befüllen lassen, und alle anderen Konditionen korrekt sind, sollte unser Gebet nicht leer zu uns zurückkehren. Wie die na Kahuna zu sagen pflegten, wird es nicht „das Ziel verpassen“. Man erhält ein seltsames Gefühl innerer Aufregung und Gewissheit, wenn man sieht, wie ein Instrument eine Gedanken-Form skizziert und es den Aka-Körper erweitert, wenn man beginnt zu Beten. Ich glaube, dass in nächster Zeit solche Experimente durchgeführt werden und wir herausfinden, dass aus der ausgedehnten Aka oder Aura ein neuer Aka-Faden oder -Schnur entsteht, die so mit Energie gefüllt sind, dass ihr Verlauf nachverfolgt werden kann, wenn er sich auf die Aumakua zubewegt und darin verschwindet.

 

 

Die Aumakua lebt über uns... „oben“.

 

In allen Religionen leben die Götter über den Menschen, „oben“. Ich dachte früher, dies sei nur ein Symbol und kein Ort. Neuerdings beginne ich zu realisieren, dass „oben“ „oben“ bedeutet. HRA Cameron (auch BSRA) rief mich vor einigen Tagen an, und wir begannen, die Bereiche oberhalb des Kopfes mit einem Wünschelruten-Gerät zu erforschen. Ich legte mich auf den Rücken, und die „Donuth-Aura“ wurde oberhalb meines Kopfes gefunden, 1,50 m darüber wurden die Füße der lebensgroßen Aka-Figur entdeckt, die immer über den Menschen schwebt. Die vorbereitete Leiter aufsteigend, untersuchte Mr. Cameron den Raum oberhalb dieser Figur und fand etwa 1,80 m über der anderen eine zweite Figur von gleicher Größe und Umfang. An der Decke des Büros stehend, konnte er nur wenige Zentimeter über seinem Kopf arbeiten. Ob es noch mehr solche Figuren noch weiter oben gibt, konnten wir nicht feststellen. (Diese eigenartigen Ergebnisse mit anderen HRAs am nächsten Tag diskutierend, wurde mir mitgeteilt, dass ein Franzose ein Buch geschrieben hatte, worin er vorgab, über den Köpfen von Freunden ähnliche „ätherische Doppel“ gesehen zu haben, eins über den anderen.)

 

Wenn wir, falls wir eine genügend große Leiter finden, um weitere Tests durchzuführen, herausfinden, dass es nur zwei solcher Aka-Körper über einem Menschen gibt, werden alle zu Huna halten, und wir können sagen, dass das Uhane in einem und die Aumakua in dem anderen leben und beide mit den Aka-Schnüren verbunden sind. Wenn wir jedoch noch mehr finden, kann sich jeder vorstellen, was dies bedeutet. (Mrs. Long, die nicht wusste, was los war, kam zufällig durch die Hintertür des Haupthauses und sah Mr. Cameron an der Bürodecke stehen. Ihr erster Impuls war, so sagt sie scherzend, zwei aufgeplusterte Zellen auszufegen.) Kann es sein, dass Jakobs Vision, berichtet in Genesis 28,12, diese Entdeckung beschreibt? „…Und ihm träumte; und siehe, eine Leiter stand auf der Erde, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.“) Das Unerwartetste von allem war vielleicht die Entdeckung, die wir mithilfe des Gerätes machten und sorgfältig nachprüften, dass beide Aka-Figuren große Köpfe mit Haaren, die bis zu den Schultern reichten, besaßen, die jedoch quadratisch wie ein „holländischer Bob“ geschnitten waren. Fantastisch? Ja, in der Tat. Aber in der Aufgabe, die vor uns liegt, bleibt kein Stein auf dem anderen. Und während wir von diesen Dingen sprechen sowie von „Flügeln“ und dergleichen, sollten wir uns daran erinnern, dass ein hoher moralischer Mut notwendig ist seitens HRA Cameron, seine Ergebnisse zu enthüllen.

 

 

Sprechen wir von Aka- oder Aura-Flügeln - - -

 

Ich vergaß fast zu sagen, dass die beiden Figuren über unserem Kopf „Flügel“ besaßen, genauso wie ich sie aus meinem physischen Rücken herauskommen gesehen hatte. Sie reichen von der Schulter zur Hüfte und zurück über mehrere Zentimeter. (Es wurde herausgefunden, dass Kinder knospende Flügel haben.) Vielleicht hatten die Vorfahren Insider-Information, wenn sie von Engeln mit Flügeln sprachen und vorgaben, dass gute Menschen Flügel hätten nach dem Tod, womit sie in den Himmel fliegen könnten. Die na Kahuna mussten ein geheimes Wissen ähnlicher Natur in Bezug auf den Glauben an beflügelte Engel haben – aber dies waren geflügelte Gebete, die losflogen – lele: fliegen, aufwärts springen usw.

HRA George W. Wallace, (Box 158, Beaumont, Calif.), der ein Gerät entwickelt hat (Tensor „ZNO“, drei Dollar) zur Messung von Schwingungen, berichtete in vorherigen Bulletins mit Abbildungen von Testläufen für uns über die Flügel und Aura, wie von HRA V.L. Cameron entdeckt. Er fand heraus, dass er eine Zeichnung von einem Körper anfertigte, (siehe Bild) und das Bild nach der zu testenden Person benannte, und der Test perfekt über der Zeichnung funktionierte.

 

(A – wie oben) Die Flügelstümpfe eines Kindes

 

(B) Der normale Flügel, der sich gerade an der Spitze von einem bis zu mehreren Zentimetern ausdehnt

 

(C-D) Einige Flügel waren gebrochen oder auf einer Seite zerbröckelt oder standen in einem Winkel ab, als seien sie verletzt oder verbogen.

 

Bemerkung: In der Zeichnung ist die Aura über dem Kopf vertikal anstatt horizontal, wie L. V. C. herausgefunden hat.

 

Beachte auch die Tatsache, dass der Gebrauch einer Zeichnung wie eine „Übereinkunft“ mit dem Unihipili wirkt, das die Schwingungen aufnehmen muss, in diesem Fall wie bei dem Muten auf der Karte, und die Lesung durch die übereingekommene Schwingung der Tensor-Spitze abgeben muss, da das Feld der Aura oder die Flügel-Radiation berührt wird.

 

Diese Illustrationen zeigen den Tensor, der zum Testen oberhalb und unterhalb eines Stückes aus Erz festgehalten wird. Auf der linken Seite wird das Energiefeld oberhalb und unterhalb des Beispiels gezeigt – der Tensor rotiert innerhalb des Bereichs, wenn er vertikal aufwärts und abwärts oder unterhalb bewegt wird. Alle Objekte können somit getestet werden. Die Schwingung wird normalerweise in einer Entfernung von etwa 115 cm erfasst.

 

Bei dem Test wird der Tensor gehalten wie aufgezeichnet und zeigt, dass zwei Radiationsstrahlen von dem Körper ausgingen (wie von fließendem Wasser tief in der Erde) an der Spitze und am Ende in einem Winkel von etwa 45°. (Die Entfernung, in der diese Strahlen aufgenommen wurden, zeigt die Tiefe an, in der Wasser oder Erz gefunden wird, bzw. die Dichte des Wassers oder Erzkörpers.)

 

 

Schwingungen von Papa und Mama Kii Pohaku - Statuen aus China

 

Diese kleinen Figuren wurden freundlicherweise von HRA Mrs. St. John (siehe Bulletin 66) übersandt und von HRA Cameron und mir vor einigen Wochen untersucht. Wir segneten Mama Pohaku und beteten mit ihr in unseren Händen in dem Versuch, eine Aura zu erstellen und eine Vibration guter, hilfreicher Art zu erschaffen und sie vielleicht zu einem Kontaktzentrum mit guten höheren Entitäten sowie einem Zentrum, woraus Gutes schwingen würde, werden zu lassen. Mit ihr in meinen Händen fand Mr. Cameron mit seinem Gerät, dass, während die Gebets-Handlung weiterging, aus ihrem großen Nabel sich ein immer größerer Schwingungs-Konus aufbaute (siehe Bulletin 58). Dann versuchten wir, das „Böse“ von uns in Papa Pohaku auszuleeren, indem wir ihn zu einer Ikone machten, um unseren Hass, Ängste und Sünden hinwegzutragen. Mir fiel nichts ein, das ich hasste und konnte keine Emotionen in Papa entladen, aber V. L. hatte einige wütende, starke Abneigungen aus einer kürzlichen Begegnung mit Individuen zurückbehalten, die sich in den Weg stellten, als er den Navajo Indianern mit den Wünschelruten zu gutem Brunnenwasser und dem Besitz einer eigenen Bohrvorrichtung verhelfen wollte. Er füllte Papa bis zu dem Punkt, an dem das Instrument eine unregelmäßige Aufschüttung einige Zentimeter über seiner Mitte anzeigte. Es wurden keine Schwingungen abgegeben, und es kam kein Aka-Faden aus dem Kopf heraus wie bei Mama.

 

Später habe ich noch einige Male diese Aufschüttung und den Konus mit dem Pendel und Tensor getestet. Mamas Kegelstrahl wurde schwächer (wie üblich), so dass sie nur etwa 30 cm hoch gemessen wurde. Dies ist interessant im Hinblick darauf, dass sie täglich gesegnet wird und auf meinem „Altar“ liegt. Es kann sein, dass die Energie, die in sie eingebracht wurde, täglich in unserer TAHG-Arbeit verbraucht wird. Oder es mag sein, dass Gutes schwieriger aufzubauen und zu erhalten und zum Schwingen gebracht werden kann. Wir erinnern daran, dass die Opfergaben täglich erneuert werden müssen in den formalen Kirchenritualen der Anbetung. Auf der anderen Seite wurde Papa bewusst keine weitere Last zugefügt, aber er ist immer noch so aktiv wie an dem Tag, als der Hass in ihn zur sicheren Aufbewahrung verbracht wurde. Vielleicht müssen wir die alte Aussage umkehren, damit sie stimmt: „Das Gute, das wir tun, stirbt mit uns; das Schlechte lebt weiter.“ (Oder war das die ursprüngliche Aussage?) In meinem Fall muss ich gestehen, dass ich Mama Kii liebe und nicht im Geringsten dahin tendiere, vor dem armen kleinen Papa zurückzuschrecken – der am äußersten Ende des langen Tischs steht und seinen ihm anvertrauten Job erfüllt, das „Böse“ zu absorbieren. Cigbo bemerkt zweifelnd von seinem Hochsitz aus, er hoffe, „Papa möge sich nicht aufplustern und eines Tages platzen.“

 

 

Berichte über die Pendel-Tests für Schwingungen von Obst und Gemüse...

 

Diese wurden bisher von nur drei HRAs eingesendet, daher kann kein Durchschnittsergebnis festgestellt werden. Mit mir haben wir vier unterschiedliche Ergebnisse, was geschieht, wenn ein Pendel allmählich von einer Entfernung von 1,20 m nähergebracht wird, um an dem Objekt die Schwingung zu messen. Ich erhielt die entgegengesetzte Ablesung bei drei oder vier verschiedenen Punkten für jedes getestete Stück. Das mag die Wellenknoten orten, aber das ist noch schwer zu sagen. Ich werde die Angelegenheit mit Dr. Brunler zu gegebener Zeit diskutieren. Er verfügt über eine lange Erfahrung in dieser Angelegenheit. Es scheint schwierig zu sein, persönliche Einschätzungen oder Vorstellungen aus den Messungen herauszuhalten, wenn vorher keine Übereinkunft getroffen wurde, und man versucht, die Wellenlinie der Schwingungen zu erhalten. Natürlich wäre die Wellenlinie des lebendigen Kartoffelauges so kurz, dass ein Pendel sie nur mittels einer Übereinkunft oder so messen könnte. Mit welchen Komplikationen müssen wir rechnen? Mehr darüber später, wenn mir dazu noch etwas einfällt

 

 

Für unsere TAHG-Arbeit lernen wir über die Verzögerungszeit...

 

Nachdem ich mich durch die Forschungsarbeit und Beobachtungen von HRA Cameron mit der Angelegenheit der Verzögerungszeit befasst habe, hatte ich dazu einige Ideen: Vor 30 Jahren wurde mir in Honolulu, wie ich in GWhW* berichtete, durch die liebevolle Huna-Fürsorge einer älteren hawaiischen Frau sehr geholfen. Rückblickend erinnere ich mich klar, dass, wenn sie sich bereitmachte zu einem Gebet für mich („Ich bitte die Götter um Hilfe“, nannte sie es), sie sich, wie mir schien, unnötigerweise viel Zeit nahm, um sich vorzubereiten, obwohl sie, wenn die tatsächliche Arbeit im Gange war, sich erhob, ihre Augen schloss und langsam und sorgfältig ihr Gebet drei Mal in hawaiischer Sprache wiederholte.

 

Die vorausgehende Verzögerung ist leicht zu verstehen, da wir einige Stunden damit verbrachten, über die Dinge zu sprechen, um exakt zu entscheiden, was ich für mein Leben und meine verworrene Geschichten wollte, was bis dahin keine einfache Angelegenheit gewesen war. Ich musste auch drei Tage halb-fastend leben, um meine Moral zu reinigen und mein Unihipili und Uhane zu der Übereinstimmung zu bringen, dass etwas Reales und Effektives getan wurde in der Wiedergutmachung für die begangenen und unterlassenen Sünden.

 

Ich kann sie jetzt vor meinem geistigen Auge sehen, wie sie entspannt dasitzt, als ob sie tief in Gedanken sei, scheinbar die dringende Tatsache vergessend, dass sie versprochen hatte, für mich zu beten. Sie drehte sich eine Zigarette, nahm ein paar Züge daraus, drückte sie langsam aus und entspannte noch einmal, indem sie müßig durch das offene Fenster auf den grünen Rasen blickte. Ich denke, zehn oder 15 Minuten waren vergangen, bevor sie aufstand, ein paar anscheinend tiefere Atemzüge nahm, ihre Hände leicht anhob, ihre Augen schloss, ihr Gesicht nach oben hielt und ihre drei Mal wiederholte Bitte um Hilfe für mich begann.

 

Heute sehe ich, dass das Unihipili zumindest 15 Sekunden braucht, oft viel mehr, um das mentale Bild oder die Form der gewünschten Bedingungen zu erstellen und zu laden. Ich verstehe, dass für das Unihipili nur eine kurze Zeit notwendig ist, um eine Mana-Hochladung aufzubauen. Ich bin tief beeindruckt, dass wir versucht haben, zu schnell voranzugehen – dass wir Minuten statt Sekunden gebraucht hätten, die Mentalformen zu bilden und aufzuladen, bevor wir die na Aumakua baten, ihre Kraft einzusetzen, um die Substanz zu materialisieren und zu aktualisieren sowie die notwendige Zeit und Raum, um die Form zu füllen. Ich sehe nun ein, dass die langsamen Schritte und Bräuche der Messe ursprünglich so aufgebaut wurden, um langsam die unsichtbar geknüpfte Schnur zu konstruieren und die Kraft durch sie zu senden, so dass sie zurückkehren kann, um den Priester und die Gemeinde zu segnen.

 

Ich bin nicht sicher, aber ich tendiere weiterhin dahin zu glauben, dass das Böse in dieser Welt mehr zu unserem Bereich des Lebens gehört als das Gute. Gier, Hass und Neid scheinen in den Herzen der Menschen in der ganzen Welt zu wachsen wie Unkraut, aber Selbstlosigkeit, Liebe und Freude über den Erfolg anderer scheinen die zarten Pflanzen zu sein, die eine konstante Pflege und stündliches Düngen und Bewässern benötigen, wenn sie gut genug wachsen sollen, um das dornige und giftige Unkraut des Bösen zu ersetzen.

 

Den einzigen Kahuna-Geist, den ich je bei einer Sitzung sah, der sich von der Vorverurteilung befreien konnte, sagte, als er gefragt wurde, wie man ein Kahuna würde: „Denke gut, gut, gut, die ganze Zeit. Eines Tages wirst du ein großes, weißes Licht sehen, und danach wirst du ein Kahuna sein.“ Sollen wir jetzt damit beginnen, nur Gutes zu denken? Nur Liebe und Selbstlosigkeit? Ziemlich schwierig zu handhaben, nicht wahr?

 

 

Liebender Vater oder strenge karmische Gerechtigkeit?

 

Manchmal, wenn ich mich für die TAHG-Arbeit vorbereite, frage ich mich, ob ich genug Gutes in Gedanken oder Taten getan habe, um die Hilfe für mich selbst zu erhalten, worum ich die Aumakua gebeten habe. Und oft erhalte ich Briefe von HRA, die viele Bedürfnisse für die TAHG-Bemühungen anführen, für die Hilfe für Wohlstand und das tägliche Leben oder die Heilung für Körper und Geist. Selten finde ich ein Wort darüber, was getan oder gedacht werden sollte, damit der Hilfsbedürftige die erbetene Hilfe auch verdiene. Wenige schreiben: „Ich habe getan, was ich konnte, um mich selbst zu reinigen, und ich habe Taten der Liebe und Selbstlosigkeit erbracht, so dass ich mich nun inhaltlich fühle, dass ich den liebevollen Beistand verdiene, worum ich jetzt bitte.“

 

Wenn die alte Lehre der karmischen Gerechtigkeit wirklich wahr ist, wie viele glauben, liegt unsere einzige Chance darin, einen plötzlichen Schwall von Gutem zu produzieren, um die aktuelle uns bedeckende große Schicht des Schlechten auszugleichen. Die Lebensbeweise über uns scheinen nicht anzuzeigen, dass die gesamte Rückzahlung für angesammeltes schlechtes Karma der Vergangenheit zu irgendeiner Zeit von einem glücklosen Menschen von den „Herren des Karma“ erbeten wird, falls es diese tatsächlich geben sollte.

 

Andererseits sehen wir in den Glaubenslehren des Christentums, wie sie aktuell in den neuesten Kulten mit dem neuen Denken gepredigt werden, die Extreme, worin alles Böse der Vergangenheit durch den einfachen Prozess, das Blatt umzudrehen und nur Gutes zu denken, vergehen soll. Gutes Tun ist schwierig, und schwierige Dinge wurden aus dem Fenster geworfen, so dass, anstatt dem Mitmenschen zu helfen, wenn er krank oder gebrechlich ist, er mit Verachtung bestraft wird, weil der Arme sich weigert zu sehen, dass es sein eigener Fehler ist, weil er weiterhin sich im Irrtum seiner Gedanken befindet.

 

Ich persönlich verfüge weder über den Mut, die Ausdauer, noch die fügsame Unterwerfung von Verstand und Geist, mich vor den Dogmen von fast endlosen Reinkarnationen zu verbeugen, die durch die exakten und ungnädigen Bedürfnisse des Karmas notwendig wurden. Ich werde durch eine Reihe von Inkarnationen von jedem der drei Selbste, die mir gemäß der Huna-Überlieferung zugewiesen sind, gehen; langsam genug, um jedem Selbst die Zeit zu gewähren zu lernen, was es in jeder Stufe der Evolution lernen muss. Darüber hinaus, sei es richtig oder falsch, werde ich versuchen, mich recht gut und ziemlich demütig zu verhalten. Ob ich erfolgreich bin oder auf diesen Ebenen weit zurückbleibe, ich werde mich weiterhin kräftig auf diese wunderbare Liebe verlassen, womit die na Aumakua scheinbar alle von uns überschüttet, die versuchen, die Tür zu ihnen zu öffnen; die Liebe, die mich überrascht und jedes Mal mitreißt, wenn ich um Hilfe bitte, wo ich nicht weiß, wie ich mir selbst helfen soll. Manchmal mag ich in der Lage sein, das Brot zu verdienen, worum ich bitte, aber es ist Liebe und Gnade, die auf der Butter liegen und oft die Marmelade, nicht die strengen und weit entfernten Herren des Karma, die oft die Beschäftigung von Helena Petrovna Blavatsky waren, wenn sie sich daran machte, die Überlieferung von Indien im Westen einzuführen.

 

Die Neuigkeit aus meinem Büro ist vor allem, dass eure vielen wunderbaren Briefe mit großer Wertschätzung empfangen und gelesen werden. Die Hilfe für Cigbo wird in diese Schachtel hineingelegt und im Licht aufbewahrt zur Vermehrung all unserer Bedürfnisse – und es bleibt selten genug Zeit für die Beantwortung, die ich euch so gerne senden würde. Das Buch, woran ich glücklicherweise als derzeitiges Broterwerbs-Projekt schreibe, ist von der Stufe des Materialsammelns hin zum Schreiben der Überschriften und ersten Rohfassung fortgeschritten. Die erste große Besprechung wurde bereits abgehalten, und alles geht gut. Aber die Zeit bleibt das einzige Geschenk, das nur ihr HRAs mir geben könnt, indem ihr in euren Briefen schreibt: „Keine Antwort bitte“. Ich weiß, dass ihr das alle versteht.

 

MFL


 HUNA-Bulletin 62

 1. September 1951

 

 

 

Ein Briefe-Bulletin

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

 

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

 

Eine hawaiische Ti-Pflanze trifft von den Inseln ein

Ein eigenartiges Pendel-Experiment

TAHG-Heilungsberichte, zusammen mit anderen Informationen und Diskussionen

Buch: No More Headaches (Nie wieder Kopfschmerzen) von HRA Dorothy Thomas.

 

 

 

Dies ist überwiegend ein Briefe-Bulletin

 

(...)

 

Eine echte hawaiische TI-Pflanze

 

Eine hawaiische TI-Pflanze kam mit der Post von HRA R. C. aus San Francisco. In meiner Aufregung habe ich ihre Notiz übersehen, aber sie sagte, dass sie auf die kleine Pflanze in einer Baumschule gestoßen sei und wusste, ich würde sie mögen. Das ist gewiss so. Sie hat drei lange, schmale Blätter, ein weiteres kommt gerade heraus, aufgerollt wie ein Bleistift. Wenn ihr den Gebrauch vergessen habt (die heißen Steine tragen), den die na Kahuna aus den Ti- (oder ki-) Blättern in ihrer Magie machten, lest verschiedene Anmerkungen in GWhW nach oder schaut in euer kleines Buch von HRA Charlie Kenn mit dem Bericht über die Feuerlauf-Tests in Honolulu.

 

Der Feuerläufer Tu-nui Arii-peu benutzte sie verschwenderisch. In der Zeichnung Nr. 4 ist eine große Pflanze abgebildet, die am Ende des Feldes mit heißen Steinen steht, genau im Vordergrund. Die Zeichnung Nr. 8 zeigt den Häuptling, wie er mit einem großen Bündel Ti-Blätter auf seinen Schultern anführt. Er hatte sie gerade benutzt, um ein Ritual des Schlagens und Bürstens der Steine vor dem Überqueren vorzunehmen. Eine große Ti-Pflanze wurde an alle vier Ecken des „Laufstegs“ gestellt, um mit dem magischen Schutz, worum sie gebeten wurde, unerwünschte Geister oder störende Einflüsse abzuhalten.

 

Wie ich die Blätter nutzen werde, weiß ich noch nicht, aber ich habe schon Pläne für die Zeit, wenn ich Blätter ernten kann. Ein Blatt ist abgebrochen, und ich habe es im Büro über die kleine Papa Kii-Statue gelegt, worin HRA Cameron und ich anscheinend erfolgreich unseren Hass und unsere Sünden hineingegeben haben, damit er sie transformiert. Das Blatt liegt über ihm als Vorsichtsmaßnahme gegen einen mögliches Rückfluss. (Ich schäme mich, ihm das anzutun. Er ist so ein liebevoller kleiner Kamerad – aber vielleicht ist dies meine „Sünde“, sei es drum.)

 

 

Ein neues, vollständiges Buch über den Feuerlauf

 

Wie von HRA Kenn versprochen, wird es noch eine Zeitlang überarbeitet und wird alle verfügbare Informationen, zusammen mit allen Theorien und Glaubenssätzen hinsichtlich des Feuerlaufs oder der diesbezüglichen Magie enthalten. Er schreibt: „Es deckt das Thema vollständig ab und ist gut illustriert. Ich fühle, dass solch ein Buch schon lange gebraucht wird.“ Es mag noch eine beträchtliche Zeit dauern, bevor das Buch fertig ist, aber wir werden es besprechen, sobald es erscheint.

 

 

Ein Huna-Vortrag und ein Workshop werden in New York stattfinden

 

Zwei Mitglieder von HRA, Nesta Kerin Crain und Doris Hertzog, die dem PHILOSOPHICAL RESEARCH Center, 211 West 57th Street, New York 23, N.Y. (Tel. EN 2-8964) vorstehen und langjährige Freundinnen sind, schreiben: „Wir denken, es ist Zeit, Max, die Huna-Arbeit hier in New York auf eine aktive Weise voranzubringen. Wir möchten deine ganzen Berichte auf unserem Büchertisch auslegen und sehen, ob wir in einer Weise ein Gruppentreffen, zumindest einmal im Monat, arrangieren können, um etwas in deinem Sinne auf die Wege zu bringen. Am Samstag, 7. Oktober, beginnen wir unsere zehnte Vortragsreihe, und wir möchten deine Huna-Materialien in dieser kommenden Saison besonders hervorheben. Wir planen auch einige Hawaii-Abende in diesem Jahr und denken, dass vielleicht Doris mit einem Bericht beginnt, der gänzlich der Na Kahuna und deiner Arbeit gewidmet ist. Hast du Vorschläge dazu?“

 

Selbstverständlich habe ich sehr viele Vorschläge. Es wäre ermutigend, wenn ihr New Yorker HRAs in Verbindung tretet und sagt, was ihr euch vorstellt. Ruft zumindest an, und tauscht ein oder zwei Aloha aus. Es gibt noch viel mehr gute Arbeit in diesem Zentrum, ihr werdet sehen.

 

 

Ein neues Buch wurde von HRA Dorothy Thomas herausgegeben

 

Es heißt NO MORE HEADACHES und wird für einen Dollar verkauft.

 

Dieses kleine Buch mit 46 Seiten ist das Ergebnis einer Forschung von HRA Dorothy Thomas mit ihrer eigenen Heilung. Sie nahm an allen Gesundheits-Vortragsreihen teil, wurde von allen Schulmedizinern behandelt, besuchte alle möglichen mentale Heiler, und schließlich zog sie die Handbremse und erstellte ihr eigenes System, das all die guten Dinge, die sie gelernt hatte, beinhaltete und alle schlechten Praktiken vermied, was schließlich auch funktionierte. Ihre Kurzform dieses Systems, das von einem Leser nach dem anderen übernommen wurde, ist überaus informativ. Ob ihr Kopfschmerzen habt oder nicht, dies ist ein interessantes Buch, da es berichtet, was ihr aus all den Kursen lernen könnt – und damit endet, eine gesunde Methode für euch selbst auszuarbeiten. (Ihr Ehemann, Franklin Thomas, ist der Verleger. Sie ist glücklich, einen Verleger in der Familie zu haben.)

 

Winged Pharaoh (Geflügelter Pharao) ist ein weiteres Buch, das ihr lesen solltet. Es ist von Joan Grant, und euer Buchhändler kann es euch besorgen, falls dies die Bücherei nicht kann. Ich hatte noch nicht das Vergnügen, es zu lesen, aber habe schon zwei Mal davon gehört. Letzte Woche schrieb mir HRA P.G. per Luftpost aus England und berichtete, er habe das Buch gefunden und schickte mir zwei Auszugsseiten mit, die mir meinen Mund wässrig machten. Es scheint, dass die Verfasserin dieses Buches viel Arbeit in die Forschung der ägyptischen Vergangenheit investierte für eigenartige Informationen über religiöse Glaubenssätze, und diese dann in Aktionsform zum einfachen Lesen brachte. Sie verfügt nicht ganz über das gesamte Wissen von Etna, aber sie kommt in vieler Hinsicht diesem sehr nahe. Ihre fiktiven Charaktere beinhalten einen Vater, der einen Sohn in der Heilungsüberlieferung instruiert. Die ägyptische Glyphe für ka, die wir kürzlich als unser Huna-Aka entdeckt haben, wird beschrieben, und wir lernen von ihr über die Annahme, dass die Lebenskraft durch den Aka-Körper während des Schlafs absorbiert wird und dass fehlender Schlaf viel schneller tötet als fehlende Nahrung. Ich zitiere:

 

„Dieser Teil von uns wird das Ka genannt, das bedeutet „Sammler des Lebens“. Es kann nicht von physischen Augen gesehen werden, obwohl es so wichtig ist, dass, falls diese Kanäle verletzt werden und das Leben nicht tragen können, der Körper stirbt. Nur wenn wir schlafen, kann das Ka sich selbst mit Leben restaurieren – und das ist der Grund, warum wir länger ohne Nahrung als ohne Schlaf überleben können. Ein Soldat musste mit ansehen, wie seine Frau von einem Krokodil erfasst und getötet wurde. Der Schock war so schrecklich, dass er verstummte, und er wurde zu uns gesandt, um zu sehen, ob wir ihn heilen könnten. Seine Angst und sein Horror waren so groß, dass die Kraft seiner Emotionen, die seinem Körper Befehle erteilten, sein Ka-Ibis verletzt hatten. Und genau so, wie ein Mann mit angespannten Schultermuskeln keinen Speer werfen kann, so kann das Ka-Ibis die Aufträge des menschlichen Geistes an die Sprachmuskeln seiner Kehle nicht übersetzen, und er wird stumm. Aber als Ptah-Refer sah, was falsch war, wurde das Ka-Ibis mit Heilung gestärkt, bis es wieder in der Lage war, den Befehlen zu gehorchen.“

 

Ich schlussfolgere, dass das Aka außerhalb des Körpers Mana ansammeln und es dem Körper geben musste durch eine niedere Entität, die in dem physischen Gehirn lebt, die dies wiederum über den Befehl, sich zu bewegen, an die verschiedenen Muskeln weitergab. Ich empfehle es den HRAs, als eine mögliche Quelle wichtiger Informationen über Huna, wie es in Ägypten bekannt ist und benutzt wird, zu lesen.

 

 

Ein eigenartiges Pendel-Experiment,

 

berichtet von HRA Richard White aus San Diego. Nachdem er sich an den Gebrauch von Pendeln unterschiedlicher Art gewöhnt hatte, interessierte er sich sehr für den Tensor „ZNO“ mit einer mit vielen Metallverbindungen beschichteten Spitze, der hilfreich ist im Auffinden von Erzablagerungen oder für das Sammeln von Erzproben. Mr. White schreibt:

 

„Ich erstellte eine Rute aus Stahlfederdraht mit einem hölzernen Griff (wie George Wallaces Tensor ZNO), aber ich bohrte ein Loch in ein Ende des Griffs, um ein kleines Glasfläschchen als „Probenbehälter“ anzubringen. In das Fläschchen fügte ich das Muster des Elements ein, das ich testen oder lokalisieren wollte. Nach vielen Übungen konnte ich Gold oder Silber finden, ungeachtet dessen, wo es eine andere Person versteckt hatte. Dann kam der Gedanke auf, dass es möglich sein sollte, eine vermisste Person auf dieselbe Art zu finden; so viel Kinder, so wurde berichtet, wurden kürzlich in den Bergen vermisst. Ich versuchte es zuerst mit einem Hundehaar in dem Fläschchen und konnte ihn aufspüren. Dann benutzte ich ein Haar von meiner Nichte und konnte sie aufspüren, wo immer sie sich aufhielt. (Er berichtete weiter, wie er die Bewegungen in der Stadt von verschiedenen Menschen aufspürte, indem er einen überaus eindrucksvollen Bericht abgab über die Zeitspanne, die sie an verschiedenen Plätzen verbracht hatten, wie beispielsweise das 20-minütige Warten an einer Ecke seiner Nichte, als sie von einem Bus in den anderen umstieg.)

 

„Das nächste Experiment möchte ich Mr. Cameron vortragen, damit er es erklären kann. Das älteste Mädchen war irgendwie interessiert, so legte ich ein Haar von ihr in die Rute. Ihre Mutter, meine Nichte, war anwesend. Ich stand wenige Zentimeter von dem Mädchen entfernt und zeigte ihr, wie die Rute zu ihr hingezogen wurde. Die Rute weiter festhaltend, bewegte ich mich langsam hin zur Mutter. Als ich mehr als die Hälfte des Wegs zu ihr zurückgelegt hatte, stoppte zu unserer Überraschung die Rute den Ausschlag zu dem Mädchen hin und zeigte auf die Mutter. Ich wiederholte das Experiment mehrere Male und legte dann ein Haar meiner Nichte hinein. Die Ergebnisse waren genau dieselben, auf dem halben Weg zwischen ihnen schwenkte die Rute von einer zur anderen. Nun kommt der Teil, den ich erklärt haben möchte:

 

Als des Mädchens Vater nach Hause kam, demonstrierte ich es ihm, und erhielt dieselben Ergebnisse zwischen ihm und dem Mädchen wie mit seiner Mutter, aber, als ich ein Haar des Vaters einlegte, schwenkte die Rute nur zu ihm oder zu dem Mädchen hin, je nachdem, wer am nächsten stand. Sie wies nicht auf seine Mutter, auch nicht auf ihn, wenn ich ihr Haar in das Fläschchen einlegte.

 

Die einzig mögliche Erklärung ist, dass der Vater und die Mutter keine Blutsverwandtschaft besitzen. Nun frage ich mich, was die Rute zwischen enger verwandten Personen, wie beispielsweise Cousins, anzeigen würde.“

 

Kommentar: Es sieht ganz so aus, als ob HRA White einen exzellenten Pendel-Beweis der alten polynesischen Theorie lieferte, die wir in den Bulletins von Zeit zu Zeit diskutiert haben seit dem ersten Bericht der Figuren von den Osterinseln und der Annahme, dass durch die Nabelschnur – als Symbol der Aka-Schnur, die nach dem Tod andauert – das Kind mit den Eltern über mehrere Generationen verbunden bleibt.

 

Mr. White hat ein gutes Stück Forschungsarbeit geliefert, das direkt auf diese Theorie anwendbar ist. Es stärkt die alte Überlieferung aus Polynesien, wahrscheinlich das ursprüngliche Huna, und gibt der Möglichkeit die wichtige Bedeutung, dass durch diesen Aka-Nabelschnur-Mechanismus die toten Eltern genügend Mana von den lebenden Blutsverwandten abziehen, um ihre kleinen, aber unvermeidbaren Bedürfnisse zu stillen.

 

Wir, die hier Lebenden, spüren nicht den Aka-Körper oder die Aka-Schnüre. Falls diese tatsächlich existieren, wie es immer offensichtlicher wird, und wenn wir diese nicht spüren, ist es wahrscheinlich, dass die dort Lebenden es auch nicht spüren. Unsichtbar und unspürbar wie sie sind, und Mana ebenso, ist es ein kleines Wunder, dass in unseren Séancen die Tatsache der Verbindungsfäden nicht angesprochen wird.

 

Der Schleier lüftet sich jedoch langsam, und wir können nun sehen, warum der alte Brauch der Ahnenanbetung wieder aufkam und so lange bestehen blieb. Die Grundidee in allen Ahnen-Anbetungsriten war die, dass die Lebenden ihre toten Vorfahren füttern müssten. Im Orient ging die alte Bedeutung zum großen Teil verloren, und die tatsächliche Nahrung, die auf die Gräber gelegt wird, ist nicht nur symbolisch. Es heißt, dass die Geister der Toten den Geist der Nahrung essen

 

Die na Kahuna hinterließen uns ein definitives Stück der Information in ihrem Begriff ‘Aumakua’. Einer seiner Bedeutungen ist „Eltern auf Zeit“, oder die Vorfahren, zeitlich alt, wurden nun äußerst vertrauenswürdig und zu einem niederen Gott erhöht. Das Leben, das sie durch lange und tiefe Schichten von Generationen herabgaben, ist unsere Verbindlichkeit. Entlang der ewig verbindenden Aka-Fäden, verankert in unserem Körper, bezahlen wir durch den Fluss von Lebenskraft. Das macht uns zu den Erlösern solcher physischer oder Aka-Geist-Körper, wie es die dort Lebenden zum Überleben haben müssen. Auf ihrer Seite werden die Vorfahren, angeführt durch die Aumakua, unsere geistigen Retter. Die lebendige elektrische Energie von Mana bildet auf diese Weise einen kompletten Stromkreis. Dies ist das normale Leben, das gute Leben, das glückliche Leben. Die Erlösung erfolgt nicht von den Sünden oder den gerechten Vergeltungen auf dieser Ebene, sie ist eine Rettung des Wertvollsten von allem: des Lebens selbst. Wir, die wir uns an diesem Punkt der Zeit im physischen Körper befinden, sind der niedere Mensch in dem symbolischen Totempfahl. Über uns befinden sich die Vorfahren, verbunden mit den Blutsverbindungen, mit den Ältesten, der Aumakua an der obersten Spitze. Nicht einer von uns steht mitten in der Ewigkeit allein. Jeder steht inmitten seines Clans und des Familienverbunds. Aus der Huna-Sicht weitet sich unser Horizont, und die Einsamkeit, die die menschliche Seele schmerzt, löst sich auf – wird in Liebe und Dienen transformiert.

 

Die Wissenschaft findet es bald unmöglich, das Leben und Wachstum zu erklären die Form ohne das Mana und den Aka-Körper, die eine Form des kleinsten Teils eines jeden Lebewesens darstellt, die die Form einer jeden mikroskopischen Entität aus Materie ist, der Materie, die die na Kahima mea nannten, und die die sichtbaren und unsichtbaren Formen anzeigt. Die Wissenschaft nennt die Aka-Form das „emergente Feld“, und es wird als eine ineinandergreifende Form von Linien dargestellt von einer Spannung aus grundlegenden Energielinien, die die Form erstellen, um die sich multiplizierenden Zellen in den wachsenden Organismus zu leiten. Eines Tages werden die Wissenschaftler die unsichtbare Aka-Substanz sowie deren Wellenlinien finden, so sieht es jedenfalls für mich aus, wenn ich aus meiner sehr niederen Bergspitze herausschaue.

 

Später schreibt HRA Whites: „Nun kommt der traurige Teil. Ein paar Wochen später löste sich das Ganze auf. Ich konnte niemanden mehr aufspüren oder etwas mit meiner Rute auffinden. Es dauerte lange, bis ich entdeckt hatte, warum. Die Antwort war, dass ich die Handlung der Rute mit meinem bewussten Verstand kontrollierte. Ich bewies, dies, indem ich eine andere Person ein Stück Golderz unter eine von drei Zeitungen in einer Reihe legen ließ. Ich fand das Erz jedes Mal, bis ich bemerkte, dass eine Zeitung ein wenig gewölbt war. Ich sagte mir selbst: ‘Das ist einfach zu finden ohne Rute. Er vergaß, die Zeitungen zu glätten.’ Die Rute zeigte an, dass das Erz unter der Zeitung sei, aber das war es nicht.

 

Dann hielt ich die Rute aufrecht, um sicherzugehen, und wies sie an, sich in verschiedene Richtungen zu bewegen, und sie gehorchte perfekt. So lernte ich, dass, um die Rute erfolgreich zu handhaben, man seinen Geist frei machen muss, was ziemlich schwierig ist. Ich erinnere mich, dass einige bedeutende Schriftsteller sagten: ‘Eine aufgewühlte Oberfläche kann kein klares Bild reflektieren.'“

 

 

Huna half heilen, berichtet ein Arzt

 

HRA E.D.K., O.D., berichtet: „Mrs. K. erhielt einen Anruf von ihrem Schwager, schnell zu ihrer Schwester zu kommen, die seit langem schwer krank war, wenn sie sie noch einmal lebend sehen wolle. Sie fand sie in einem prekären Zustand, abgemagert von ehemals 95 auf 53 kg. Hypertension, erweitertes Herz, arterielle Sklerose. Mrs. K. konnte ihrer Schwester stets mental helfen, und so tat sie es weiterhin, zusammen mit allem, was sie über Huna wusste, und sie wiederholte die täglichen Behandlungen, womit sie erstaunliche Ergebnisse erzielte, so viel, dass jeder darüber sprach. Mein eigenes Befinden hat sich definitiv verbessert. Ich fühle, dass ich in der Lage bin, mehr Mana bei meinen Bemühungen zu akkumulieren, und trotzdem muss ich mich selbst stets anstrengen, es öfter zu tun. Ich bin immer noch stark an Huna interessiert und freue mich auf die Bulletins.“

 

 

Wie Jade, Kupfergeld und Elefanten-Statuen Zentralamerika erreichten

 

Dies wurde kürzlich im Radio berichtet von Marvin Miller. Er erzählte, wie 400 v. Chr. ein chinesischer buddhistischer Missionar namens Wi Chan von dem Kaiser mit einer großen Flotte unterstützt wurde, damit er lossegeln und Land im Osten entdecken konnte. Die imperialen Aufzeichnungen berichten von der Tatsache, dass er Nordamerika im Norden erreichte, nach Süden drehte und schließlich Menschen von hoher Kultur in Zentralamerika fand. Es wurden Handelsbeziehungen etabliert, die eine Zeitlang anhielten. Dazu gehörten Jade und eine Kupferwährung, zusammen mit chinesischer Töpferei, Elefanten-Figuren und Buddhas, und so erklärt sich deren Präsenz in den archäologischen Ausgrabungen. Wenn nun jemand von uns herausfinden will, woher die Tonfiguren von Dinosauriern stammen, wie sie in Dutzenden nordwestlich von Mexiko City aufgefunden worden sind, würde ein weiteres Mysterium bald gelöst sein. Es gibt eine ansteigende Evidenz, dass Menschen mit polynesischem Blut von Peru auf die Osterinseln kamen. Vielleicht brachte die Migration der na Kahuna und ihren Leuten von den Ländern um den Nil herum einige im Osten und Westen dazu, die legendären „Hawiki“ zu erreichen – das moderne Hawaii – und andere Inseln der Südsee.

 

 

TAHG Heilungsberichte

 

HRA Mrs. E.W. aus Denver schreibt: „Du würdest dich sehr freuen, wenn du die Veränderung meines Gesundheitszustands sehen könntest. Ich kehre wirklich zu mir selbst zurück. Ich weiß kaum, was ich tun soll. Ich verdanke es bestimmt deiner persönlichen Hilfe und der TAHG und danke euch allen mehr, als es mit Worten möglich ist. Der einzige Weg, wie ich dies zurückzahlen kann, ist es, anderen zu helfen. Jerry geht es auch gesundheitlich besser, und er hat mehr Appetit. Die Bulletins sind sehr interessant und hilfreich.“

 

„Gregg“, berichtet seine Mutter, HRA N.L.B., zu unserem speziellen TAHG Test-Fall, woran wir über einige Monate arbeiteten (mental krank), „ging es seit Jahren nicht mehr so gut wie heute (23. August 1951). Nach schönen Antworten auf Fragen, einem guten Essen und einem Ausflug im Auto fragte ich ihn, ob er etwas Eis aus der Kantine möchte.'Yes Sir!', antwortete er. So bat ich ihn, still sitzenzubleiben, während ich es holte. Es ging ihm gut, und er liebte die Erdbeer-Eisbecher über alles! Ich weiß, dass diese Neuigkeiten euch auch einen Antrieb geben.“ (In anderen Berichten hatte sie mich jedes Mal gebeten, allen TAHG-Teilnehmern für diese kontinuierliche Hilfe zu danken. Ich füge meinen persönlichen Dank bei und meinen Segen für die Hilfe der na Aumakua und den möglichen Geist-Freunden auf der anderen Seite. MFL)

 

HRA Mrs. Jessie Long, meine Mutter, schrieb erfreut diese Woche, um von einer plötzlichen und fast kompletten Heilung zu berichten nach drei Monaten Krankheit und Leid. Sie hatte große Schmerzen von „brennenden Füßen“, die die Ärzte nicht heilen konnten. Sie schreibt: „Das schreckliche Brennen in meinen Füßen hörte plötzlich kurz auf, und ich schlief die ganze Nacht durch, was ich über Monate nicht tun konnte.Heute Morgen erwachte ich guter Dinge! Ich hoffe nun, anderen in meinen Gebeten helfen zu können. Ich bin sehr stolz und glücklich, ein TAHG-Mitglied zu sein.“

 

* * * Niemand in der Armee, für den wir in dem „Schutzwallprojekt“ gebetet haben, wurde bisher irgendwie verletzt.* * *

 

Lasst uns diese gute Arbeit weiterführen. Ich halte immer noch verbissen an dem Glauben fest, dass die Wahrheit in Korea steckt.

 

HRA M.H. aus Pennsylvania, eine Krankenschwester, die Huna in direktem Kontakt nutzt sowie in der Fernheilung und über die TAHG, berichtet

 

(1) von einer Armee-Krankenschwester, die nicht erwartete, in dem Veteranen-Krankenhaus im Süden geheilt zu werden, aber die sich schnell erholte und sich nun in einem anderen Krankenhaus zur Rehabilitation befindet,

 

(2) von einem Herrn, der durch eine Reihe von Schlaganfällen litt, und nun komplett geheilt zu sein scheint,

 

(3) von einem langen Kampf, um die Hilfe für einen Krebspatienten und die ermutigenden Ergebnisse zu erhalten, trotz der Überzeugung des Patienten, dass er sicher sterben würde und derselben Erwartung seitens der Ärzte.

 

Mrs. J.W.H., eine HRA aus Chicago, schreibt: „Vor wenigen Tagen hielt ich auf meinem Weg zum Lebensmittelgeschäft an, um eine Freundin eines Nachbarn zu besuchen, nicht wissend, dass sie todkrank war und die Ärzte die ganze Nacht über bei ihr waren und versucht hatten, sie am Leben zu erhalten. Sie hatten sie gerade aufgegeben, als ich hereinkam. Ein Nachbar war da und telefonierte mit ihrem Bruder, er solle kommen, damit er sie noch einmal sehen könne. Sie konnte nicht sprechen, nicht atmen und hatte große Schmerzen. Ich legte meine Hände auf sie und begann zu beten. Nach etwa fünf Minuten konnte sie sprechen. Sie sagte, der Schmerz sei komplett vergangen und sie fühle sich gut. Sie setzte sich im Bett auf. Dann zog sie sich an und ging arbeiten. Ich sagte den Ärzten 'Gott kann es'. Sie schienen überrascht zu sein. Seitdem geht es ihr gut.“

 

HRA J.A.D. hatte versucht, sein Unihipili zu trainieren. Er berichtet: „Mein George hat recht gut gearbeitet, aber es scheint eine abrupte Linie zu geben, wo er aufhört, oder die er nicht überschreiten kann. Vor einigen Wochen hatte ich einen giftigen Efeu. Ich benutzte die Chemikalie für meinen Rücken, aber ließ George sich um die Arme kümmern, was er ohne zu zögern tat. Aber ich brauche immer noch Hilfe in zwei persönlichen Angelegenheiten. Vielleicht kann George mithilfe der TAHG wieder diese Hilfe geben.“ (Sein Brief befindet sich in dem TAHG-Stapel und hilft seinem George in dessen Bemühung und wird ständig besprochen von der großen Gemeinschaft der na Aumakua). „Ich kann nicht sagen“, fährt er fort, „dass ich 100-prozentig mit euch allen übereinstimme, aber das erwarte ich auch nicht. Die Hauptsache ist die wertvolle Nahrung für die Gedanken, die in den Bulletins enthalten ist“. (Das ist die richtige Forschungs-Einstellung!)

 

Suche nach einer Kahuna auf Fidschi von HRA Sandwith

 

HRA George Sandwith, der eine gute Übersicht der Möglichkeiten erstellt hat, Spuren der Huna-Überlieferung, die noch auf Tonga lebendig sind, zu finden, und der über die Steingötter und deren neuerhaltener und ausgestrahlter Energie (Mana?) berichtete, außerdem über die gemessene Energie von seiner äthiopischen Ikone, schrieb eine Reihe langer Briefe aus Fidschi. Diese lesen sich wie ein Fortsetzungsroman eines großen Abenteuers und sind besonders interessant für uns, weil er das tat, wovon die meisten ernsthaften HRA träumen: Er begab sich an die entferntesten Orte, um na Kahunas zu suchen oder Spuren nativer Magie. Eines Tages, wenn Cigbo reich ist, werden wir ein kleines Buch drucken, um alle seine Briefe vollständig wiederzugeben; in der Zwischenzeit ist hier ein kurzer Abriss:

 

Auf Tonga untersuchte dieser englische Ingenieur, der über einen hervorragenden Studienhintergrund und eine außergewöhnliche hellsichtige Fähigkeit verfügt, die eingeborenen Steinfiguren, die auf Kahuna-Art in Ikonen verwandelt zu sein scheinen. Diese halten ihre Mana-Kraft über Jahre zurück und scheinen eine Aka-Schnur zu besitzen, die zwischen ihnen und unsichtbaren Entitäten verläuft, möglicherweise auf der Aumakua-Ebene. Einige von diesen Steinen sind klein und repräsentieren, was man familiäre Totem-Kreaturen nennen könnte. Durch die Freundschaft von einigen der Tonga-Bewohner kam er mit solch einem Stein in Berührung. Er repräsentierte den Oktopus und zeigte überraschend starke Radiationen, als er mit dem Pendel oder einem Standard Elektrotest, womit die kleinsten Schwingungen aufgezeichnet werden können, untersucht wurde.

 

Der Geist der äthiopischen Ikone schlug vor, dass, als er Tonga verließ, er nach Fidschi gehen sollte in das Hinterland, um ein gewisses abgeschiedenes Dorf zu besuchen, dessen Namen er nannte. Er befolgte die Anweisungen, und kam dort bald an, um am Ende der Reise einen freundlichen Fidschianer zu treffen, dessen Vater der Polizeichef im Dorf war, sowie einen Hindu, Lehrer in einer kleinen Schule, worin eine Anzahl von Indios aus dem Osten unterrichtet wurden.

 

Kaum hatte er sich in dem Gästehaus der Regierung am Rande des Dorfes niedergelassen und mit dem Polizeichef und einigen führenden Hindu-Bewohnern gesprochen, als sein Besitz der Ikone und des Oktopus-Steins von einer eingeborenen Frau anscheinend aufgespürt wurde, die eine Magierin oder so etwas zu sein schien.

 

Die Freundlichkeit der Eingeborenen verwandelte sich in Feindseligkeit, und sie mieden ihn oder kehrten sich ab, als er durch das Dorf ging. Die eingeborene Hexe traf er in dem Gasthaus mit dessen Besitzer sprechend, und in dieser Nacht, als er zu Bett ging, fühlte er sehr böse und machtvolle Kräfte um ihn herum, die ihn herunterdrückten. Etwa zu dieser Zeit entdeckte er, dass das Haus von Eingeborenen umrundet war, und von Zeit zu Zeit strahlte ein Lichtblitz durch die Fensterspalten, als ob sie versuchten, ihn zu beobachten. Er konsultierte den äthiopischen Ikonen-Geist. Sie instruierte ihn, ihre Ikone unter sein Kopfkissen zu legen und den Oktopus-Stein an das Fußende und still liegenzubleiben. Er tat es und die Belagerung wurde beendet. Später in der Morgen Dämmerung verschwanden die schwatzenden Eingeborenen, und er konnte etwas schlafen. Am nächsten Tag waren alle freundlich und höflich im Dorf, und danach konnte er Freundschaften schließen, an Festen teilnehmen und einen eigenartigen Häuptling treffen, der anscheinend mit der Magie vertraut war. Er war in der Lage, genau den Feuerlauf der östlichen Indios zu beobachten und zu studieren, die Reinigungsrituale der Teilnehmer des Feuerlaufs sowie deren Gebrauch der Riten in der Heilung und Wetterkontrolle. Ein faszinierender Bericht. Die Magie ist auf den Pazifikinseln immer noch lebendig.

 

MFL


HUNA-Bulletin 63

1. Oktober 1951

 

 

 

 

Mehr über Aura und Feuerlauf

 

 

Für die Huna-Forschungsmitglieder,

über die experimentelle Methode zum Gebrauch von Huna in HUNA

 

und den verwandten religiösen und psychologischen Bereichen

Von Max Freedom Long

P.O. Box 2867, Hollywood Station, Los Angeles 28, California, U.S.

 

 

 

Äußerst wichtige Neuigkeiten betreffend der Experimente von HRA V. L. Cameron mit dem Pendel.

Diskussion über die Aura in Verbindung mit Unterschriften.

Information über den Feuerlauf von Siedlern auf Fidschi, Hindus aus Madras

 

 

 

Das HRA-Bulletin geht weiter nach dem Überspringen einer Ausgabe

 

Herzlichen Dank für euer freundliches Verständnis für mein Bedürfnis, eine Bulletin-Ausgabe zu überspringen. Dadurch konnte ich Ferien einlegen, auch wenn es notwendig war, diese hier im Büro zu verbringen, um eine beträchtliche Anzahl ziemlich schwieriger Probleme in Verbindung mit dem Schreiben zu lösen. Jedoch enthielt diese Arbeit eine Busfahrt entlang der Küste nach Santa Barbara und einen erfreulichen Besuch einiger neuer Freunde, eine Übernachtung und einige notwendige Konsultationen bezüglich des Manuskripts.

 

 

Interessante Bemerkung über die Arbeit von HRA V.L. Cameron

 

Sehr interessante Neuigkeiten erreichten mich per Brief über die von HRA V.L. Cameron durchgeführten Experimente, der in den derzeitigen Bulletins sehr im Vordergrund steht. Eine kleine Figur wurde mit emotionaler Überschüttung von einer Dame gesegnet, die HRA Cameron zu Hause in Elsinore, Calif. besuchte. Nach dem Segen wurde die Figur von Mr. Camerons Gerät getestet, um die Ausdehnung ihrer künstlichen Aura oder Aka zu erfassen. Es dehnte sich mehrere Zentimeter in alle Richtungen bis an den Rand der Aura aus und drückte den Anzeiger des Instruments mit einer abweisenden Bewegung weg. Einige Tage später wurde der Test mit der Erwartung, dass die Aura kleiner und weicher geworden sei – das normale Geschehen – wiederholt. Zu seiner großen Überraschung fand Mr. Cameron heraus, dass die Aura ihre abweisende zu einer anziehenden Handlung geändert hatte, da der Anzeiger des Instruments zu der Figur hingezogen wurde. Überaus erstaunlich war die Entdeckung, dass die Aura sich in Stärke und Größe entwickelt hatte. Schritt für Schritt nachvollziehend, wurde erst bei 41 Meter Entfernung der Rand der neuen, ungewöhnlichen Aura gefunden.

 

Wohin uns dieses Experiment führen wird, ist derzeit nicht bekannt, und uns bleibt die Erkenntnis, ob wir in der Figur eine neue Ikone besitzen. Jedoch gibt das Experiment überaus eindrucksvolle und wichtige Beweise unserer Annahme, dass das Unihipili am meisten für uns arbeitet, wenn es seine Arbeit mit einer Aufwallung starker Emotionen begleitet. Wir können zweifelsfrei behaupten, dass, bevor wir bei unseren Gebetshandlungen die Emotionen nicht genügend umgerührt haben, das Unihipili nicht sein Bestes geben wird. Keine Emotion bedeutet keine Handlung auf Seiten des Unihipili, keine Bildung einer starken Gedankenform und kein Mana-Transfer mit dem Gedankenbild durch den verbindenden Aka-Faden an die Aumakua. Wenn das Bedürfnis groß genug ist, können wir nun sehen, dass wir wirklich gerechtfertigt sind, das zu tun, wie eine HRA es beschrieb – und sofort in einer sehr guten Heilung die Ergebnisse erhielt. Sie sagte: „Ich heulte, schrie und jaulte ganz schön. Ich musste erreichen, dass meine Gebete gehört und beantwortet werden. Ich musste es einfach gut genug tun. Und am nächsten Morgen wachte ich geheilt auf.“ Glücklicherweise können die meisten von uns allmählich das Unihipili in einen Status emotionaler Aktivität versetzen, indem wir für das Bedürfnis, das wir für uns selbst oder einen geliebten Menschen verspüren, arbeiten. Wir können es dazu bringen, so viel zu wollen, wie auch unser Uhane es will, und dann stimmen diese beiden wie gewünscht überein und verbinden sich in dem emotionalen Fortgang der Gebetshandlung, und die Arbeit wird richtig ausgeführt – und nur dann. Keine Emotion, kein Gebet. Was könnte noch Wichtigeres dazu zu sagen sein?

 

Die heranziehende Bewegung von HRA Camerons Pendel scheint auch etwas zu sein, das wir nicht übersehen dürfen. In allen anderen Fällen wurde das Pendel dabei weggedrückt. Wenn wir die Tatsache betrachten, dass wir in unseren Huna-Gebetshandlungen versuchen, das Mana an die Aumakua zu senden, kann dies das Gegenteil der normalen Handlung der Aura bedeuten – ein Wegschieben. Dies bewirkt, dass die Aura und der Aka-Körper abseits bleiben. Es schirmt sie ab und bewahrt die Akas von Gegenständen und Menschen vor einer Vermischung. Der Aura um den Ball des Cameron-Pendels wurde eine positive Aura des Benutzers gegeben. Wenn er in der Nähe der Aura einer anderen Person oder eines gut gemachten mentalen Bildes kommt, trifft er auf das positive Element in der entgegengesetzten Aura und wird abgewehrt.

 

Wenn durch die Nutzung von Emotionen und Segnungen eine Figur etwas erhalten hat – vielleicht für ihre Polarisation – und danach das Heranziehen zu einer Bewegung wird, die das normale Wegdrücken ersetzt, kann es sein, dass die na Aumakua durch ein ähnliches Ritual in der Lage sein könnte, das Mana und die Gedankenformen unserer Gebetshandlung heranzuziehen. Wenn dies als wahr bewiesen und in der Praxis demonstriert werden kann, könnte es den Unterschied zwischen dem langsamen, schwierigen Fortschritt der niederen Magie und der schnellen, sofortigen Herstellung der Heilung mit der hohen Magie bedeuten.

 

Könnt ihr mir helfen, dies weiterzudenken? Experimentiert, indem ihr daran denkt, Erfolg oder Information anzubieten – und lasst uns alle Ergebnisse wissen. Das könnte der fehlende Schlüssel sein.

 

 

Hinweise und Vorschläge von hawaiischen Wurzelwörtern

 

Pa`hu bedeutet drücken. Wenn wir dieses Wort als das Symbol nehmen, das Mana und die Gedankenform entlang des Aka-Fadens zur Aumakua zu drücken, ist es ersichtlich, dass die Arbeit auf den Befehl des Uhane hin getan wird. Die Wurzel pa bedeutet unter anderem: „unterteilen zu Individuen“. Wir teilen das Mana mit der Aumakua oder demjenigen, der geheilt werden soll. Eine andere Bedeutung ist: „treffen, berühren“, das in anderen Wörtern gefundene Symbol, die Kontaktherstellung mit der Aumakua anzeigend. Die Wurzel hu hat die Bedeutung einer aufsteigenden Flüssigkeit und des Überfließens. Sie heißt insbesondere: „das was das Aufsteigen verursacht, wie das Auflockern“. In der Bibel finden wir das Symbol von „das kleine Auflockern, das das Ganze auflockert“. Wir müssen uns fragen, ob etwas Mana, das der Aumakua gegeben wird, auf dieselbe Weise arbeitet – das Ganze für die Arbeit, die für uns getan wird, bekräftigt.

 

Kau`o bedeutet: „etwas ziehen oder drücken, dazu tendieren, etwas zu tun, beten für einen bestimmten Segen, eine Saat.“ Die Wurzel kau hat neben vielen Bedeutungen eine scheinbar sehr wichtige, und zwar: „unerwarteterweie auf einen herabkommen“. Es scheint möglich zu sein, dass Dinge, die auf einen herabkommen, der Rückfluss von Mana oder die Kehrseite einer Kraft ist, oder der Zustand oder Segen, wofür gebetet wurde. Das Wort unterteilt in ka`u`o, erhalten wir ka, „aus einem Zentrum wie Licht herausscheinen“. Darin können wir die Aumakua erkennen, die das Mana als eine Radiation hergibt, aber es scheint eher so zu sein, dass die Aumakua diejenige ist, die das hohe Mana auf uns zurückscheinen lässt. U bedeutet: „herausziehen wie ein Bleistift aus einer Schachtel“. Es bedeutet auch „verknüpfen“ (wie unsere verknüpfte Aka-Schnur?) Und „laut anrufen oder herausschreien“ (in uo). Die Wurzel o hat die Bedeutung: „ausdehnen wie die Hand, um etwas zu nehmen“ und „eintauchen wie die Finger in eine Flüssigkeit“. Es hat auch eine doppelte Bedeutung: „rufen“ und „einen Ruf beantworten“.

 

Das Drücken und Ziehen kann eine wechselseitige Handlung zwischen den drei Selbsten anzeigen, insbesondere zwischen dem Unihipili und der Aumakua. Wir waren ziemlich sicher, dass die na Kahuna ihre Gebetshandlungen ausführten, indem sie extra Mana akkumulierten, das sich ausdehnte, um die Aumakua über die Aka-Schnur zu kontaktieren und das Mana und die Gedankenbilder des Gebets entlang des Fadens oder der Schnur zu senden. Die so oft benutzte Gebetsendung „lass den Regen des Segen fallen“ ist ein starkes Symbol des hohen Manas als eine gereinigte Energie, die zurückkehrt, um den Kreislauf von der Aumakua und dem Unihipili zu komplettieren.

 

Die Emotion, die wir in der Herstellung einer Ikone oder einer Gebetshandlung als so wichtig ansehen, heißt auf Hawaiisch pi`hoi`hoi. Die Wurzel pi hat die Bedeutung „berieseln“ oder „Wasser veranlassen, tropfenweise zu fließen“. Hier haben wir eine unmissverständliche Ähnlichkeit zu dem „Regen des Segens“ – das symbolische Mana oder Wasser. Hoi`hoi ist die Verstärkung von „zurücksenden“ oder „zurückkehren“. Es bedeutet auch „abweisen, zurücksetzen, eine Antwort zurücksenden“ und „ein Ding in ein anderes verändern“. Es scheint von diesen Wurzelbedeutungen her, dass die Emotionen, die die grundlegenden Reaktionen des Unihipili sind, einen sehr wichtigen Teil in der Gebetshandlung spielen müssen, indem sie den Mechanismus darstellen, wodurch die Aumakua veranlasst wird, eine Handlungsaktion zu erstellen, um durch den Transfer von Mana und Gedankenformen zu sich selbst zu helfen – wonach sie diese als Antwort auf das Gebet „zurückschickt“. Die miteinander verbundenen Wurzeln, um deren Bedeutung zu verstärken in hoi`hoi, hat die Bedeutung, die wir gut an das Ende stellen können.: „Freude, froh sein“ und „sich freuen“. Und, daran möchte ich erinnern, die Liebe ist die potenteste und die reinste aller Emotionen. Ganz wenig Liebe ist der Sauerteig eines großen Laibs von Sorgen eines anderen Menschen.

 

 

Unterschriften in der Tinte beweisen starke Auren oder Aka-Mana-Anhang

 

HRA Camerons Gerät wurde experimentell hier im Büro getestet, um zu sehen, ob es die Radiationen von Unterschriften aufnehmen könne. Wir wussten keinesfalls, was registriert würde, aber etwas wurde erwartet, da HRA Dr. Oscar Brunler gezeigt hatte, dass „Gehirnschwingungen“ (nicht von dem organischen Gehirn, sondern von dem „Bewusstsein“) aufgenommen und von Unterschriften gemessen werden können durch das Biometer.

 

Das Cameron-Gerät gab keine graduelle Anzeige von Bewusstsein, aber es wurde damit ein Anhang einer Aura entdeckt, die in Form und Größe beträchtlich von den Unterschriften unterschiedlicher Personen abwich. Der irreguläre Anhang war augenscheinlich fast so dünn wie ein Blatt Papier, als er aus der Unterschrift hervorkam und sich in seiner ganzen Länge zeigte. Aus irgendeinem Grund, den weder Mr. Cameron noch ich erraten konnten, erweiterte sich die Aura nicht über das Papier, worauf die Unterschrift geschrieben wurde. Jedoch verbreitete sie sich oft wie ein „Flügel“, wie man ihn hinter den Schultern von Menschen sich ausbreiten sieht. In dem Fall meiner eigenen Unterschrift vergrößerte sie sich um ca. einen Meter über das Ende hinaus und formte einen scharfen Winkel, da ihre Spitze auf einen Punkt von etwa 60 cm über der Unterschrift zurückverfolgt werden konnte. Sie sank scharf ab auf den ersten Buchstaben des Namens. Zwei Unterschriften hatten Flügel, die vorne feststeckten, anstatt am Ende hervorzustehen. Einige hatten Einkerbungen oder ungerade Oberlinien. Im Allgemeinen stiegen sie bei Frauen höher über deren Unterschriften hinaus und standen am Ende weniger weit im Vorder- oder Hintergrund. Wenn individuelle Formen von Unterschriften-Auren mit Gehirn-Radiationen aus derselben Unterschrift verglichen werden könnten, könnte eine beträchtliche Anzahl solcher Vergleiche eine definierte Beziehung zu dem biometrischen Bewegungsmuster und den registrierten Grad anzeigen. Drei Unterschriften von Individuen mit biometrischen Anzeigen von 382, 384 und 386 zeigten wenig unterschiedliche Anhang-Formen, obwohl die beiden Unterschriften der Frauen die anscheinend höhere Charakteristik und einen engeren Effekt anzeigten, was bereits mit Frauen in Verbindung gebracht wird. Der Mann hatte einen langen Flügel am Ende. Eine der Frauen hatte einen fast so langen Flügel an der Vorderseite. Keine der Frauen hatte einen Flügel am Ende. Untenstehend sind einige der Auren-Skizzen mit den ungefähren Maßen und Neigungsgraden.

 

 

 

 

Männlich. Unterschrift: Verne L. Cameron

Flügelwinkel folgt der Unterschrift. Gehirn-Schwingung ca. 390 biometrische Grad

 

 

 

 

 

Männlich. Unterschrift: Max Freedom Long

Flügelwinkel folgt der Unterschrift. Gehirnschwingung wie abgelesen von Dr. Oscar Brunler, 382 biometrische Grad

 

 

Beide weiblich.

Beide mit Unterschriften auf der Mitte der Basislinie, somit kleiner Flügeleffekt an jedem Ende der Unterschriften.

Beide ca. 400 biometrische Grad Gehirnschwingung